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Veröffentlicht am 2015-05-11 18:06:59 in /li/

/li/ 24950: Wie findet Schmalbernd Klamotten die passen? Solche w...

damenleeturks Avatar
damenleeturks:#24950

Wie findet Schmalbernd Klamotten die passen?
Solche welche kein umgedrehtes V im Bauch-/Brustbereich als Falte schlagen und auch kein nerviges Ärmeldreieck?

ryanjohnson_me Avatar
ryanjohnson_me:#24951

>>24950
Indem Bernd mal seinen Brustumfang misst, und sich dann Klamotten in der Größe kauft, die diesem Brustumfang entsprechen.

Funktioniert super.

eloisem Avatar
eloisem:#24952

Von H&M und ziemlich "konventions-sauber".

matt3224 Avatar
matt3224:#24955

Schnitte variieren nach Hersteller und Saison. Leider.
Schmalbernd kann generell zu slim-fit und ähnlichen Bezeichnungen für körpernah geschnittene Klamotten geraten werden. Ansonsten hilft nur ausprobieren, welche Größe beim einzelnen Kleidungsstück passt.

mfacchinello Avatar
mfacchinello:#24965

Alles bei urban outfiters passt gut.

Bin 198 und 89 kg. Mir passt meistens m oben

karalek Avatar
karalek:#24966

>>24965
78 nicht 89. selbstsäge

bluesix Avatar
bluesix:#24967

>>24966
Und 196 drecks Ipad

likewings Avatar
likewings:#24970

>>24955
>Schnitte variieren nach Hersteller und Saison. Leider.

Allerdings ziemlich minimal, und das an der Gültigkeit der offiziellen Größentabelle trotzdem nichts ändert.

Und ein Unterschied von 1-2 cm im Umfang sich jetzt auch nicht erwähnenswert bemerkbar macht.

Solche Varianzen weisen ja z.B. selbst schon die Teile eines bestimmten Artikels einer bestimmten Größe auf. Die sind ja auch nicht alle auf den Millimeter genau und gleich.
Sondern das Eine mal einen halben Zentimeter schmaler, das Andere einen halben Zentimeter breiter.

Und die Größenbezeichnung (und Größentabelle) des Herstellers ja angibt, für welchen Umfang welche Größe geschnitten ist, und wonach sich die Designer und Produktingenieure gerichtet haben und was ihre Schnittgrundlage ist.

Ansonsten sind die Sachen heutzutage ja sehr gut ausgeschildert mit, von wegen "Slim Fit" oder "Regular Fit", und das meiste sowieso Slim Fit geschnitten.

Und wenn du auf super-nummer-sicher gehen willst, dann nimm halt ein Maßband mit, mit dem Brustumfang den das jeweile Textil haben soll, und nimm dann die Größe welche diese Maße hat.
(Was letztlich dich aber auch kaum zu was anderen führen wird, als zu genau deiner richtigen Konfektionsgröße.)

mylesb Avatar
mylesb:#24971

Zwotens wäre dann auch noch die richtige und überhaupt die Wäschepflege wichtig.

T-Shirts z.B. bei 60° mit durchwaschen oder in den Trockner schmeißen führt ja auch dazu, dass Sachen einlaufen und überhaupt ihren ursprünglichen Schnitt und ihre Form verlieren.

Wo das Problem dann auch nicht beim Hersteller liegt, oder an falsch gekauften Größen.

lisovsky Avatar
lisovsky:#24973

>>24970
>Allerdings ziemlich minimal, und das an der Gültigkeit der offiziellen Größentabelle trotzdem nichts ändert.
Jetzt kann ein Hersteller aber auch gut und gern herzlichst wenig Ficks um die 'offiziellen Größentabellen' geben, und in seinen Schnittmustern selbst Brust, Tallie länge etc. zu einer Größeneinteilung zusammenwürfeln. Deswegen sagt man ja auch, dass einzelne Kleidungsstücke unterschiedlich (teils mehrere Größen) ausfallen. Kennst du das Phänomen nicht?

okcoker Avatar
okcoker:#24977

>>24973
>Kennst du das Phänomen nicht?

Nein, kenne ich nicht wirklich. Und zwar als erprobter Fashion-Nerd, mit schmaler bis normaler Figur.

Weshalb Bernd das hier

>Jetzt kann ein Hersteller aber auch gut und gern herzlichst wenig Ficks um die 'offiziellen Größentabellen' geben, und in seinen Schnittmustern selbst Brust, Tallie länge etc. zu einer Größeneinteilung zusammenwürfeln.

weder wirklich bestätigen kann, noch das tatsächlich einleuchtend klingt und einen Sinn ergibt (jedenfalls heute nicht mehr, wo das alles hochprofessionalisiert und auch computerisiert ist - bei Omas Zeiten mag das meinentwegen ja noch der Fall gewesen sein kann).

Weil: Was machen und wie arbeiten denn die Mode-Designer, und was für Leute sitzen denn da?

Dort sitzen - genauso wie im Maschinenbau oder restlichem Produktdesign - ausgebildete und studierte Leute, die ja nun nicht einfach frei Schnauze irgendwas zusammenkritzeln, und dann als Produktionsauftrag rausschicken - sondern die kennen die Standardmaße der Konfektionsgrößen auswendig, und wissen, mit welcher Breite und welchen Abmessungen sie die Größen S (44/46), M (48/50) usw. bemessen und skalieren müssen, damit die jemandem mit dieser klar definierten Konfektionsgröße dann auch passen.
Und machen das x-mal am Tag oder in der Woche.

Und Norm-Puppen für die einzelnen Größen stehen in deren Laboren auch rum, und heute modellieren die sogar 3D am Computer.

Wenn da also irgendwas hauteng sitzt oder leger schlabbert, man dann wohl auch getrost davon ausgehen kann, dass der Designer das genauso gewollt und beabsichtigt hat.
Und manche Shirts ja z.B. sogar auch als "Oversized Fit" ausgeschildert sind, also absichtlich wie "zu groß" aussehen und sitzen sollen.

Und das dann eine Frage des persönlichen Geschmacks ist, ob man diesen Schnitt und diese Teil tragen möchte, oder ob nicht.

Aber keine Frage der falschen und fehlerhaften Größenbemessung - die ja wie gesagt absolut standardisiert ist, und das tägliche Brot der Mode-Designer.

Genauso wie z.B. Grafik-Designer die Standardmaße für die DIN-Formate auswendig wissen und Grundlage der Datei-Anlegung ist, oder Fahrradrahmenkonstrukteure die Radgrößen (28", 26", usw.) als Ausgangsbasis haben, und Straßenbauer nach Schienenmaßen, Baunormen und Standardabständen arbeiten, werden auch diplomierte Mode-Designer kaum anders arbeiten.

Also die These, dass da irgendwelche Leute frei Schnauze irgendwas zusammenfriemeln und vor sich hin konstruieren können, ohne Zwang sich auch drum zu kümmern, wie und wem das passt, und ob und wie gut sie die Sachen dann verkauft kriegen oder die Firma drauf sitzen bleibt, jeder reellen Grundlage entbehren dürfte.

Macht keinen wirklichen Sinn, und problematischer sind wohl eher schlampige, fernöstliche Fabriken der Marke "Wurstelbude", wo irgendwelche ungelernten jungen Mädchen für kein Geld an der Nähmaschine freien Lauf bekommen, oder Firmen die sich eigentlich noch im unprofessionellen Bereich bewegen (ebensolche Wurstelbuden, oder Dawanda-Hobby-Schneiderinnen).

Oder Entwürfe die mit anderen Stoffen entworfen werden, als wie dann tatsächlich in der Produktion verwendet werden (elastischere Stoffe, weicher fallende Materialien, dünnere Stoffe), oder minderwertigere Stoffe, die dann bei der Vorwaschung sich stärker verändern (einlaufen, verziehen, o.ä.) als eingeplant und berechnet.
Also Endproduktionsproblem und Fertigungsproblem, und nicht Gestalterproblem.

Was aber alles auch kaum so Simpel-Standard-Kram wie T-Shirts, Sweater, Jeans, Standardjacken, Standardhemd, usw. betreffen dürfte, die jährlich millionenfach produziert werden, und über 100 Jahre Erfahrung mit maschineller Herstellung und Schnittanfertigung vorliegt - sondern eher ausgefallenere Konstruktionen und Konzeptionen, mit ungewöhnlichen Stoffkombinationen, über die weniger Erfahrung herrscht.

Eher und vielmehr sehe ich das Problem bei Schuhen:
Eben weil es dort keinen so einheitlichen weltweiten Standard gibt, wie bei den Konfektionsgrößen, sondern mehrere recht unterschiedliche Größenstandards (D/F, UK, US, MP) und -maße, mit verschiedenen, abweichenden Berechnungs- und Bemessungsgrundlagen (z.B. auch verschiedene Normen für den Zehenfreiraum) - sowie "Umrechnungen"/Umrechnungsangaben, wo nicht klar ist, nach welchem konkreten Größenstandard der Schuh nun eigentlich entworfen wurde, ebenso wie die Umrechnungen problematisch sind, da die nicht 1:1 funktionieren.

alek_djuric Avatar
alek_djuric:#24980

>>24977
Deine Textwand ergibt in etwa folgende Information:
a) Du gibst mir Recht, dass Designer bewusst von einem 'guten Sitz' abweichen (können).
b) Das ist dann aber gewollt.
Tja, und was ist dadurch gewonnen? Wenn das Tshirt nicht gut sitzen soll, dann will ich es nicht. Wie kann OP (oder ich) das allerdings beim Kauf vorweg erkennen?
Und woran kann ich erkennen, wie das Kleidungsstück abseits der Referenzstelle verläuft? Tshirts haben da als Referenz den Brustumfang. Was ist mit der Tallie? Woher weiß Großbernd, wie lang ein Tshirt ist etc.? Die Proportionen der Menschen sind nicht einheitlich, genausowenig die Schnitte.

Zur Illustration meiner Beobachtung, fernab großen Theoretisierens zwei einfarbige Tshirts, die ich vor ca. zehn Jahren etwa zeitgleich erworben habe. Das obere, schwarze hat die Größenangabe 3XL, das untenliegende, graue 2XL. Beide haben ansonsten keine besondere Angabe zum Schnitt. Drinvor: bedauerlicher Einzelfall.

Außerdem drinvor: FettBernd detektiert.

leandrovaranda Avatar
leandrovaranda:#24988

>>24987
>Durch Anprobe vielleicht?
Ist das nicht genau das, was ich in >>24955 vorgeschlagen habe?

>Ein S ist ja quasi immer eine 44/46 und eine M eine 48/50, und eine L eine 52/54, bei den Riesengrößen verschiebt sich das dann aber
Das Maßsystem arbeitet also zuverlässig für drei Größen? XL und XXL sind doch noch keine Riesengrößen.
Ich habe auch Jacken, die nach dem metrischen System bezeichnet sind. Die kleinste hat Größe 56, die größte 64. Trotzdem sitzen sie alle wie gewünscht, ob nun mit Pulli oder ohne. Aus meiner Erfahrung kann ich also zu keinem anderen Ergebnis kommen, als dass die Größenangaben der Hersteller lediglich eine Orientierung dafür geben, welche Teile mit in die Anprobe kommen. Welche Größe beim konkreten Kleidungsstück passt, ist immer unterschiedlich.

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#24990

>>24980

Anderer Bernd kennt das Problem auch bei allem
angefangen von Hosen über T-Hemden bis hin zu Arbeitshemden.

Da ich T-Hemden nur privat trage und es eher luftig mag geht das einigermaßen. Aber was bei einigen XL ist, das ist bei manchen noch nicht mal wirklich L und alles was gen M geht ist mir nicht nur Fühlmäßig sondern auch objektiv zu eng. Enttäuschung und auch Verblüffung ist manchmal groß aber man kann es ja immer zurückschicken.

Arbeitshemden kaufe ich meist nur von einer Firma und in 2 verschiedenen Schnittformen, die ich selbst schon getragen habe. Andere kaufe ich nur bei kompletter Angabe aller(!) Maße oder nach Anprobe. Bei einigen Firmen ist auch hier das slim fit, was bei anderen noch regular ist (bei denen dann deren slim fit nicht mal der KZ-lauchigsten Person aus meinem Bekanntenkreis passt).

Zudem werden dann immer mal die Schnittmuster geändert und allem neue Namen gegeben und dann muss man wieder schauen... Deswegen kauft Bernd sich, wenn er was passendes findet, gleich mehr davon. Denn wenn man manchmal 1-2Jahre später was neu kaufen will, dann gibt es teilweise Passform XY nicht mehr und die neue Version mit anderem Namen passt dann hinten und vorne nicht.

freddetastic Avatar
freddetastic:#24993

>>24988
>XL und XXL sind doch noch keine Riesengrößen.

Naja, das scheint wohl Ansichtssache zu sein.

Auf jeden Fall wohl dann schon mal so groß, dass viele der üblichen Bekleidungsketten größer als XL gar nicht produzieren, und als "Spezialbedarf" zu betrachten scheinen.

Und ja:
Habe mir das selbst mal angeschaut, und verglichen bei verschiedenen Herstellern und es war tatsächlich so, dass die Bemessungsgrundlagen / Brustumfangsmaße für XXL oder XXXL oder noch größer jeweils verschieden waren, bei den Herstellern.

Und das im unteren Bereich, also bei den verbreiteteren Standardgrößen nicht der Fall war, und sie dort noch parallel und gleich verlaufen - weiter oben aber nicht mehr.

>Die kleinste hat Größe 56, die größte 64. Trotzdem sitzen sie alle wie gewünscht

Ja, ist möglich.

Auch das "sitz-empfinden" ist ja subjektiv, und kann zwischen Lederjacke, Strickpullover und Poloshirt variieren.

Weshalb diesem Bernd es ja auch erst nach einer Weile aufgefallen ist, dass er sich eigentlich immer die falsche Größe bestellt und gekauft hat.

Bei einer Stoffjacke oder einem Sweatshirt oder einer Badehose oder einem "Slim Fit" T-Shirt eine Nummer größer fällt einem das nämlich weniger auf, und ist der "Unwohlfühl-Effekt" wesentlich geringer, als bei einem Feinstrickpulli, der dann ohne Ende schlabbert und mit zu langen Ärmeln und Stoffstauchungen nervt, und sonstwo und sonstwie hängt, und fällt auch mehr auf als bei festeren Materialien und Schnitten, wo sich das anders vertut.
Oder z.B. auch bei einem Poloshirt, wo die Ärmelbündchen dann nicht am Oberarm anliegen und noch ziemlich weit abstehen.

Und 20 Jahre alte Sachen aus dem hippen 2nd-Hand-Shop halt auch nach alten Schnitten angefertigt wurden, oder nach über 70 Waschgängen von der "Alles-bei-60°-und-dann-Trockner"-Mutti dann auch nicht mehr so aussehen, wie ursprünglich mal im Laden.

Diese Trockner-Scheisse ist der übelste Killer für Textilien und Schnitte.
Hab' da schon Gebrauchtklamotten in der Hand gehabt, wie waren quadratisch und so lang wie breit.
Also wer auf guten Sitz seiner Sachen wert legt, sollte das besser vermeiden und lufttrocknen lassen bzw. höchstens ganz dezent einsetzen.

.
Habe nun jedenfalls alle Sachen in der gleichen (und mittlerweile diesmal "richtigen" Größe) und kann diese Beobachtung da einfach nicht teilen - mit dem groß "recht unterschiedlich ausfallen".

Habe auch viele alte Sachen (in der alten, falsch-gekauften Größe) auf Ebay verkauft, und dafür auch mit dem Maßband abgemessen, und meine Exceltabelle hat dort auch die klaren Mittelwerte und ganz begrenzten 1-2-cm-Streuungen um das Standardmaß für diese Größe bestätigt.

shalt0ni Avatar
shalt0ni:#24995

>>24950
Was Bernd ansonsten noch zu OPs Frage beisteuern kann, ist dass die Sachen der meisten großen Marken und Ketten ziemlich größengenau geschnitten sind und gut passen müssten, wie H&M, American Apparel, C&A, Levi's, Fred Perry, Adidas, Nike, usw. - ebenso wie die Rundstrick-Massenware von Fruit Of The Loom, Gildan, Hanes, Russel, usw., die dann allerdings keinen Schnitt hat, sondern parallel kerzengerade-zylindrisch von Brust bis Hüfte runter geht, und für V-Oberkörper dann evtl. nicht ganz optimal ist.

ZARA sitzt immer sehr körpernah und tailliert, hat sich mit seiner "true-to-size"-Größenschlamperei mittlerweile aber auch gefangen (könnte was mit der gestiegenen Bedeutung von Online-Shopping zu tun haben), CHEAP MONDAY weist definitiv eigentlich eine Nummer zu groß aus, ...

Vielleicht mal WE FASHION ausprobieren:
Die haben auch sehr schlanke (und taillierte) Schnitte, bemerkenswert gute Stoffqualität und saubere Verarbeitungsqualität (im Gegensatz zu ZARA), und ziemlich faire (um nicht zu sagen: günstige) Preise.
Und machen insgesamt recht schlichte modische Sachen, ohne so turingvollständig wie der ZARA-Kram auszusehen, und eher basic-lastigere Kollektionen.

motionthinks Avatar
motionthinks:#24996

>>24992
Meine Güte, du trollst doch, oder?
Inzwischen behauptest du indirekt, ich könne den richtigen Sitz für meine Klamotten nicht selbst einschätzen. Außerdem bezeichnest du dich als "erprobter Fashion-Nerd" und führst eine Excel-Tabelle über den Sitz deiner Klamotten, was Autismusverdächtigungen ja quasi eine Steilvorlage liefert?.

Also, nur falls du kein Troll bist: Ich vermute ganz einfach, dass du das zweifelhafte Glück hast, mit deiner Statur ziemlich genau den Schneiderpuppen deiner Größe zu entsprechen.
Ich tu das vemutlich nicht, denn mein Oberkörper verläuft ziemlich V-förmig. Generell kennen das Problem der unterschiedlich ausfallenden Größen allerdings die meisten Leute, mit denen ich mich unterhalte, von daher wirds wahrscheinlich nicht nur an mir liegen.

>>24990
>angefangen von Hosen
Ja, Hosen wären auch mein bestes Beispiel, denn bei Hosen geht von sieben anprobierten Schnitten maximal eine in die Einkaufstüte. Und es wundert mich bei Jeans besonders, denn die Angaben beziehen sich ja auf Bundweite und Beinlänge. Trotzdem geht bei angeblich gleicher Bundhöhe die eine in 34 zu, die andere nicht in 38. Und das Bein ist üblicherweise Länge 36, trotzdem kann es vorkommen, dass die 34 auf dem Boden schleift und die 38 noch Hochwasser lässt.
Die beiden Tshirts ließen sich nur so gut übereinanderlegen, um die Abweichung zu verdeutlichen.
Dass Arbeitsklamotten öfter gut passen, ist mir auch schon aufgefallen. Ich vermute, dass Handwerker wegen der körperlichen Arbeit öfter meine Statur haben, und die Schnitte dem angepasst sind. Leider sieht man aber eben oft, dass es funktionale Kleidung ist, was mir dann nicht so gefällt.
Ach, jetzt lese ich den Pfosten nochmal, und kapiere, dass 'Arbeitshemden' Bürokleidung bezeichnet.
Ja, Hemden von der Stange lohnen sich nur bei Freizeithemden. Zum Anzug müssen sie dann entweder geändert werden, oder, was sich eigentlich letztlich preislich kaum unterscheidet, ich lasse sie mir schneidern. Die Kragenweite oft als einzige Referenzgröße finde ich ist ein schlechter Witz.

vj_demien Avatar
vj_demien:#24998

>>24996

>Die Kragenweite oft als einzige Referenzgröße finde ich ist ein schlechter Witz.

Dies.

Eigentlich müssten sie Kragenweite (damit man nicht erstickt) und Schultern angeben, denn an passenten Schultern wird ja beurteilt ob es passt. Ob der Rest dann enger anliegend ist oder luftiger ist eher eine Frage des persönlichen Geschmacks/Wohlbefindens.

Dh solche Klamotten müssten mMn eigentlich nach Schulterbreite sortiert sein...


Bei Sakkos ist die Größe ja irgendwie total nichtssagend. Gibt welche in 48 und in 52 oder gar 54 die mir passen. Wenn ich den richtigen Schnitt finde sind maximal die Ärmel etwas zu lang und sonst sitzt es wie angegossen. Eine Größe und die Top-Priorität* Schulterbreite liegt in einer Spanne von mindestens 4-5cm ud das sogar bei ein und derselben Firma... Wzf? Bin ja froh, dass mir die Standardgrößen passen, aber da immer im Laden rumzusuchen, welche Größe nun wirklich die Größe ist, die ich brauche ist der Krebs. Und bei den Hemden entscheidet auch jede Firma selbst, was für sie nun modern fit und slim fit ist, da hat man entweder alle Maße von dem Zeug (und vom Berndkörper) oder man kann es nur im Laden anprobieren...


___
*im Sinne von erstes was überhaupt passen muss bevor man überhaupt nach dem Rest (Jackenlänge gesamt, Ärmellänge, Bauch) schaut.

guischmitt Avatar
guischmitt:#24999

>>24996
>Die Kragenweite oft als einzige Referenzgröße
Gibt es auch eigentlich nur bei Freizeithemden. Normalerweise gibt es bei Anzughemden zwei oder drei verschiedene Schnittweiten und Ärmellängen im Angebot. Ob C&A, Olymp oder Charles Tyrwhitt. Außer vielleicht bei Aldi und Lidl.

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#25000

>>24996
>Außerdem bezeichnest du dich als "erprobter Fashion-Nerd"

Was ein Nerd ist, weisst du aber schon?

>führst eine Excel-Tabelle über den Sitz deiner Klamotten

Hast du missverstanden: Bernd hat viele Sachen (in seiner früher gekauften Größe) dann bei Ebay verkauft, und zwecks vorbildlicher Artikelbeschreibungen auch die Abmaße von Breite und Länge bei allen Sachen ausgemessen - und das ganze halt genauso in einer Exceltabelle verwaltet, wie ein Plattensammler in einer Verkaufsliste die Preise, Formate (12", 7", usw.) und die Zustandsnoten (NM/VG+ usw.) auflistet.

Und da beim schnellen Drüberschauen sich das auch nicht bestätigt hat, dass eine Größe so sehr unterschiedlich ausfällt und viel mehr als -1 cm oder +1 cm schwankt und reelle Varianzbreite hat.

>Autismusverdächtigungen

Stört mich nicht, mach ruhig, liegst du vielleicht auch nicht ganz falsch.

syntetyc Avatar
syntetyc:#25002

>>24998
>>>Die Kragenweite oft als einzige Referenzgröße finde ich ist ein schlechter Witz.

>Dies.

Ja, finde ich auch.

Denn was nützt es denn, wenn der Kragen zwar ganz angenehm sitzt, das Hemd dann aber schon ganz schön flattert und an der Taillie Wulstfalten wirft, beim in die Hose stecken, und die Ärmel auch einen Tick zu lang sind?

Dann nehme ich auch lieber das Hemd, wo der Kragen viiiielleicht auch einen kleinen Hauch weiter sein könnte, und gewöhne mich dran, aber dafür der Rest stimmt und super sitzt und so wie er soll.

Wobei es im übrigen da ja auch Diskussionen gibt, wie eng ein Hemdkragen denn nun eigentlich sein muss, sein sollte.

Die einen sagen: Sollte schon noch locker sitzen und bequem paar Finger reinsteckbar sein - die anderen sagen: Naja sollte schon richtig anliegen, und geschlossen schon relativ (also leicht) straff sitzen, und nur nicht schon abschüren und schon unangehm drücken.

peterlandt Avatar
peterlandt:#25003

>>24999
>Normalerweise gibt es bei Anzughemden zwei oder drei verschiedene Schnittweiten und Ärmellängen im Angebot.
Ja, das ist mir auch bekannt. Trotzdem ist die reine Angabe der Kragenweite in Ungefähr so unsinnig, wie Jeans nur nach Länge oder Bundweite anzugeben, und dann zu sagen, dass es ja weitere Schnitte/Schnitte mit langem Bein gibt. >>24998 hat Recht: Hemden müssen an Kragen, Brust/Schulter passen und sollten auch an Bauch und Tallie nicht schlabbern. Es gibt also neben der Kragenweite wenigstens eine, idealerweise zwei weitere Größen, die auszuweisen sinnvoll wäre.
Und das gerade bei Hemden, die ja im Laden immer schön adrett verpackt sind, sodass man, wenn man ausprobieren will, was nun passt, immer herumwursteln muss oder die Verkäufer nerven, weil die Hälfte wieder eingepackt wird.

nerrsoft Avatar
nerrsoft:#25004

>>25000
Was ich sagen wollte ist, dass du in jedem Pfosten Vorlagen für die üblichen Bildbrettbeschimpfungen geliefert hast, weswegen ich vermute, dass du auf Eskalation aus bist, was dich als Troll kennzeichnen würde.

Was auch immer dein Anliegen ist; mir hilft die Behauptung, Größenangaben seien eindeutig nicht weiter. Schön dass sie es anscheinend bei dir tut. Ob du mir das alles glaubst oder nicht, kann mir letztlich egal sein, aber ich habe das Gefühl, dass die Diskussion für mich keinen Mehrwert bietet. Von daher lass ich's jetzt.

mattsapii Avatar
mattsapii:#25005

>>25003
>Und das gerade bei Hemden, die ja im Laden immer schön adrett verpackt sind, sodass man, wenn man ausprobieren will, was nun passt, immer herumwursteln muss oder die Verkäufer nerven

...oder sich in Verletzungsgefahr gibt, wenn mal eine dieser dünnen feinen silbernen Nadeln übersieht und nicht herausgezogen hat, und beim Überziehen des Hemdes plötzlich etwas ganz doll sticht, und dann Blut herunter läuft.

hammedk Avatar
hammedk:#25012

>>25004
>weswegen ich vermute, dass du auf Eskalation aus bist

Nee, keine Bange. Das ist nur ganz normale Altklugheit und Schwätzchenbereitschaft/Schwatzhaftigkeit.
Nicht auf Beleidigung und Eskalation ausgelegt, sondern bloß meinen Senf und Sicht der Sachlage dazu geben.

Und ausführlich, betrachtend deshalb, weil mich einfach diese ganzen unüberlegten Volksmund-Stiefmutter-Weisheiten nerven, die immer so runtergequatsch und nachgequatscht werden, ohne Überlegen und Nachzudenken.

Das geht Bernd so bei "Vinyl hat aber bessere Klangqualität als CD." oder bei "Teure Markenklamotten haben immer bessere Qualität." und solchen reflexartigen dahingesülzten Sätzen, die irgendeiner IMMER bringen und fallen lassen wird.

Völlig unabhängig davon, ob die tatsächlich stimmen, erfolgreich nachweisbar sind oder noch irgendeine und welche Gültigkeit haben.

Und diese "Größen fallen immer wieder und überall anders aus" Weisheit für Bernd da auch etwas in diese Richtung geht, und er deshalb eher als solchen auffasst.

Natüüürlich mag das im mikroperspektivischeren Rahmen so stimmen und so sein, wie Bernd ja selbst eingeräumt und dargelegt hat, aber das Bekleidungsgrößen permanent "irgendwie" ausfallen und oft oder regelmäßig in ihrer Größenauszeichnung untragbar sind, Bernd (als ehemaliger Vielkonsument und Vielaustester) so einfach nicht bestätigen kann und die komplett gegenteilige Erfahrung hat, und das eben von einer solch hochprofessionalisierten Industrie eigentlich auch erwartbar ist, und eher ungewöhnlich wenn es umgekehrt wäre.

Und "schlechter Sitz" wahrscheinlicher und (erfahrungsgemäßer) eher die Folge von falsch gekaufter Größe und Ahnungslosigkeit bezüglich Kenntnis der eigenen Maße und Ermittlung der adequaten, genauen Konfektionsgröße sein dürfte, als von handwerklichen Fehlern der Mode-Designer oder schlampigen Größenauszeichnungen der Firmen.

Womit der Debatte dann weitgehend die Vorraussetzung fehlt, denn das zu große oder zu kleine Klamotten nicht optimal sitzen werden, ist nicht verwunderlich.
Und Bernd jedenfalls genug Leute kennt, die das sehr flexibel und großzügig handhaben, und ihre Körpermaße nie abgemessen und Größen ausgerechnet haben, und einfach das mitnehmen, was nach einem Blick und einmal rumdrehen vor'm Spiegel irgendwie OK aussieht - und erst dann bei näherer Betrachtung und wirklichem Tragen seine Unpässlichkeiten und Schwächen offenbart.

Oder man ja gern auch die "Bessere-Qualität"-Diskussion führen kann - wenn man sich Klamotten z.B. für dreistellige Währungsbeträge bei irgendwelchen kleinen schottischen Manufakturen oder wirklichen Edelwaren-Werken kauft, ...und es nicht darum geht, ob sich Fließbandware von H&M oder Jack&Jones oder ob sich Fließbandware von Adidas, Levi's oder Hilfiger gekauft wird, die beide zu Produktionskosten von 2 $ vom Band fallen, am besten noch auf der selben Bandstrecke.

Und Warentest-Studien für Jeanshosen existieren, wo die billigste Jeans den 1. Platz gemacht hat, und der Textilprofessor keinen nützlichen und qualitativen Mehrwert der 100- und 250-NG-Jeans einräumen konnte und wollte.

Daher Bernds leichte Gereiztheit und Senfzugabedruck, wenn diese Sätze pauschal und undifferenziert so fallen.

Also 'tschuldigung für die Textwände, aber das wollte Bernd gern mal dazu gesagt haben.

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#25013

>>25012
>Und "schlechter Sitz" wahrscheinlicher und (erfahrungsgemäßer) eher die Folge von falsch gekaufter Größe und Ahnungslosigkeit bezüglich Kenntnis der eigenen Maße und Ermittlung der adequaten, genauen Konfektionsgröße sein dürfte, als von handwerklichen Fehlern der Mode-Designer oder schlampigen Größenauszeichnungen der Firmen.
Nein.

starburst1977 Avatar
starburst1977:#25014

>>25012
>wie Bernd ja selbst eingeräumt und dargelegt hat, aber das Bekleidungsgrößen permanent "irgendwie" ausfallen und oft oder regelmäßig in ihrer Größenauszeichnung untragbar sind, Bernd (als ehemaliger Vielkonsument und Vielaustester) so einfach nicht bestätigen kann und die komplett gegenteilige Erfahrung hat



Ich (anderer Bernd von zb >>24998) finde allein dies so unglaublich (= Unkenntnis von großen Unterschieden bei gleichen ausgewiesenen Größen), dass ich denken würde du trollst.


Bernd hier kauft zb nur T-Hemden in L.

Habe hier welche deren Schultern gehen 1cm zu weit über meine Schultern als auch das Gegenteil. Genauso gehen die einen ordentlich weit über meinen Gürtel und die anderen einfach nur ganz knapp, sind insgesamt enger etc.


Hier 2 Hemden GR41 comfort fit
http://hemden-meister.de/ETERNA-Comfort-Fit-Hemd-Langarm-Uni-Popeline-flieder-1100%2f92%2fE198.htm?websale8=hemdenmeister&pi=ETNOS06753&ci=000012&lft=1100/92/E198/39

Schulter: 18,6


http://hemden-meister.de/CASAMODA-Comfort-Fit-Hemd-Langarm-Uni-Popeline-pfirsich-006050%2f455.htm?websale8=hemdenmeister&pi=CANOS00822&ci=000012&lft=006050/455/38

Schulter: 16,6





hier Anzüge Gr 48 gleicher Hersteller
https://www.breuninger.com/boss-anzug-the-keys/1000146170/detail.cmd

Regular fit Schulter: 43


https://www.breuninger.com/boss-anzug-the-james-sharp/1000165380/detail.cmd

schmale Passform Schulter: 46


auch hier bei suitsupply obwohl meist bei Gr 48 um die 45cm Schultern
http://eu.suitsupply.com/de/suits/washington-hellblau-karos/P3847.html?start=65&cgid=Suits&prefn1=size&prefv1=48
Schulter: 46

vs

http://eu.suitsupply.com/de/suits/copenhagen-khaki-unifarben/P4202.html?start=44&cgid=Suits&prefn1=size&prefv1=48
Schulter: 44


Man kann sich nicht auf die Größe verlassen.
Da kannst du nirgendwo hingehen und sagen ja mir passt GrXY sondern brauchst immer die genauen Maße bzw musst es persönlich anprobieren und das ist einfach scheiße.


Entweder du viel-konsumiertest immer nur von einer Marke dasselbe Zeug bloß in unterschiedlichen Farben oder du kommst von einem anderen Planeten...

adriancogliano Avatar
adriancogliano:#25015

>>25014

Zusatz

Hemden Gr 41 slimfit Taillenweite

http://hemden-meister.de/SIGNUM-Slim-Cut-Hemd-Langarm-Stretch-Uni-weiss-999105%2f805%2f100.htm?websale8=hemdenmeister&pi=SINOSH0401&ci=000012&lft=999105/805/100/S

Taille: 98


Oberweite: 114



http://hemden-meister.de/MARVELIS-Body-Fit-Hemd-Langarm-Uni-Popeline-schwarz-6798%2f64%2f68.htm?websale8=hemdenmeister&pi=MVNOSH3199&ci=000012&lft=6798/64/68/36

Taille: 104

Oberweite: 116



http://hemden-meister.de/VENTI-Slim-Fit-Hemd-Langarm-Uni-Popeline-mint-001480%2f304.htm?websale8=hemdenmeister&pi=VENOS00272&ci=000012&lft=001480/304/35

Taille: 110

Oberweite: 120


Da haben einige Hersteller Maße bei Comfortfit, was bei anderen schon kleiner als deren slimfit oder gar superslimfit-Linie ist. Es ist einfach nur zum erbrechen, wenn man nicht bei einer einzigen Firma bleibt.

heikopaiko Avatar
heikopaiko:#25016

So sieht es also aus,wenn Tuckigkeit und Autismus eine unheillige Allianz eingehen.

davidtoltesy Avatar
davidtoltesy:#25017

>>25016

Regt mich bloß langsam auf hier von einem ganz großen Experten gesagt zu bekommen verschiedene Maße bei gleichen Größen gäbe es nicht, wenn man den Krebs bei jedem Kauf selbst immer wieder erlebt und man es auch -wie in den Links oben gezeigt- im Internet nachprüfen kann ohne einen Schritt vor die Tür zu machen.

polarity Avatar
polarity:#25018

>>25017
Ich denke, er meint nicht dich, sondern >>25012.

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#25020

>>25014
>finde allein dies so unglaublich (= Unkenntnis von großen Unterschieden bei gleichen ausgewiesenen Größen), dass ich denken würde du trollst.

Nun dann hat Bernd wohl einfach nur ein anderes Verständnis von "großen Unterschieden", wie es aussieht.

Wie Bernd schon oben schrieb, ist -1, cm oder +1, cm in der Breite (also insgesamt eine Spanne und Spannungsbereich von sagen wir mal 2-3 cm) nicht ungewöhnlich und ein normaler Vorgang.

Das gibt es sogar bei Teilen des gleichen Artikels in der gleichen Größe.

Kauf mal 2 Stück von ein und dem gleichen T-Shirt (Nicht-Rundstrickware, sondern mit Seitennaht) und schon dort kannst du Unterschiede von 1-2 cm in der Breite messen.

Das ist aber völlig normal, und auch kein Maßunterschiedsbereich der beim Tragen tatsächlich auffällt, sich wirklich bemerkbar macht und eine Rolle spielt.

Und wenn du so willst, dann fallen nicht nur verschiedene Hersteller oder verschiedene Artikel verschieden aus, sondern auch jedes einzelne Explempar von einem bestimmten Artikel in der gleichen Größe verschieden aus.

Also NATÜRLICH sitzen nicht alle Sachen von allen Herstellern in einer Größe EXAKT auf den Zentimeter/Millimeter gleich.
Sondern unterscheiden sich GERINGFÜGIG.

Das ist doch aber noch nicht das, was einen schlechten Sitz macht, und ein Bekleidungsstück als "unpassend", wirklich "schlecht sitzend" und "zu klein/groß/irgendwas" qualifiziert.

Bernd scheint, dass hier ja einige noch pingeliger als Bernd sind - wenn es also bloß um den einen oder zweiten Zentimeter geht, um den Kleidungsstücke einer Größe verschiedener Hersteller voneinander abweichen.

Und einen Zentimeter über die Schulter und einen Zentimeter vor der Schulter ist doch kein Thema, dass des Aufhebens wert ist.

Also Bernds Schulter hat jedenfalls eine runde Form, und ist kein spitzer 90° Winkel, bei dem es sehr stören und auffallen würde, wenn ein Zentimeter "drüber-hängt" oder schon ein halber Zentimeter vom Armelstoff drauf sitzt.
Bernd hat da keinen drauf-tätowirten Strich, der da eine X,0-genaue Zentimeter-Grenze markiert und einfordert.

Scheinbar müssen da entweder einige aber ganz sensible Körperfühls haben - oder glauben dass man sie aber ganz genau und mit der Lupe betrachtet, draußen im Leben.

Also das sind alles Zentimeter-Unterschiede die Bernd nicht tangieren und stören.
Wirklich störend findet Bernd erst Unterschiede, die schon einen ganzen Größensprung ausmachen, also im Umfang z.B. etwa 4-6 Zentimeter.
An einer kleinen Falte am Bund mehr oder weniger zieht sich Bernd nicht hoch.

Mit den Längen hast du recht, die sind verschieden(er).
Allerdings ist dort auch "die Regel" für den perfekten Sitz ebenfalls großzügiger.

Solange wie beim normalen T-Hemd der Gürtel nicht vorlugt, und solange das T-Hemd nicht vollständig bis über die Hosentaschenöffnungen geht, hat Bernd auch hier kein Problem mit den Längenunterschieden.

anass_hassouni Avatar
anass_hassouni:#25022

>>25020

Also bei einem Sakko (und bei Hemden) machen eben 2cm den Unterschied zwischen passt oder ist sichtbar zu groß bzw zu klein. Die Naht soll mit der Schulter abschließen und der Stoff dann über Schulter/Arm fallen (siehe Bild) - tut sie das nicht, dann sieht man das bei Hemden und bei Sakkos wirft das ganze dann auch Falten.


Zudem hat das ganze auch nichts mit unbeabsichtigten, normalen Abweichungen aufgrund von Produktion zu tun. Die Hersteller weisen für Anzüge in gleichen Größen unterschiedliche Maße aus - sie wurden mit unterschiedlichen Maßen hergestellt. Das hat auch nix mit pingelich sein zu tun, denn grade die Schulterweite ist wichtig das die passt, denn diese kann man nicht so leicht (bzw sollte man gar nicht) ändern - im Ggs zu Ärmellängen wo man locker mal kürzen oder auch etwas verlängern kann. Unpassende Sakkos und Hemden fallen leicht auf.

Und wenn man da Schulterunterschiede von 18,6 vs 16,8 hat dann macht das auf jeder Seite knapp 2cm dh insgesamt 4cm. Wenn dir das kleinere gut passt dann hängt dir bei dem größeren die Schulternaht auf dem Oberarm...




Und dann bei den Slimfitgrößen 10cm Unterschiede im Schnitt ist meiner Meinung nach schon beachtlich und hat nichts mehr mit leichten Unterschieden im Sitz zu tun, da wie geschrieben bei der einen Firma das comfortfit* noch schmaler geschnitten ist als bei anderen das slimfit. Dh du kaufst bei einer Firma Slimfit und es labbert dir am Körper wie ein lockerluftig-Hemd.

___
*
slimfit - eng/schmaler
bodyfit - körperbetont
regular fit - normal
comfortfit - locker

doronmalki Avatar
doronmalki:#25025

>>25022
Ja. Bei 4cm Unterschied ist die Grenze des (er)tragbaren natürlich schon erreicht.

Sind Bernds Erfahrungen nach aber eher die Ausnahmen als die Regel.
Wie gesagt: Einzelne Firmen die eine Nummer zu groß ausschildern kennt Bernd auch.

Würde Bernd aber nicht pauschal dem gesamten Massenmarkt und der Breite diagnostizieren.

>IdealFit_03(1).png

Richtige Hinweise, ja.
Zu Problemen die aber nicht das Thema und die Ursache von 1-2 cm Gesamtschulterbreite-Unterschiede sind, sondern von etwas größerer Abweichung.

Denn man bewegt sich ja auch und sitzt keine 2 Minuten in genau der gleichen Musterhaltung - was immer ein kleines Manko an solchen Bildern und Fotos ist, dass man dort immer nur Ausschnitte sieht, die den Rest des Körpers und der Körperhaltung nicht zeigen.

Weil wenn man sich in den Sachen bewegt, oder beim Anwinkeln des Armes oder Anlehnen, Aufstützen oder Entspannen eines Beines beim Stehen, die Körperhaltung dann fix eine andere ist, und sich automatisch irgendwo Falten bilden und eine Abschlußkante sich dann ganz woanders befindet als vorher, und als wie auf den Fotos dargestellt.

Z.B. kann Bernd mit den beigefügten Bildern nur bedingt viel anfangen, weil man nicht (genau) sieht mit welcher Schulterhaltung das aufgenommen wurde, oder welcher genauen Streckung des Armes.

Streckt der "Herzlich-Willkommen"-Händchengeber von Bild 1 seinen Arm z.B. noch ein Stück weiter vor, dann sitzt die Manschettenkante schon nicht mehr genau dort, sondern einen Zentimeter weiter hinten, und die Perspektive des Fotos lässt das nur grob erahnen, wie weit weg und nach vorn der Typ seinen Arm genau gestreckt hat.

Zur Groborientierung reicht es natürlich völlig - aber da würde man eben auch keinen Unterschied der Ärmellänge von 1cm wirklich sehen (die als Maß ja sowieso noch mit der Schulterbreite in Verbindung steht).

Wie auch immer.

Was Bernd jedenfalls eigentlich bloß sagen und anmerken wollte, ist:
Dass der Kauf der richtigen Konfektionsgröße schon mal das wichtigste und deutlich mehr als die halbe Miete ist, ...und ein gefühltes Dreiviertel der Leute, die schlecht gekleidet und unvorteilhaft gekleidet rumlaufen, DORT ihr Problem und Grundproblem haben (Verkäuferlehrlinge in viel zu großen schlabbernden Sakkos und zu weiten Hemden oder solariumgebräunte Möchtegern-Rambos bei denen alles spannt und eine einzige Aneinanderreihung von Dehnfalten ist, etc.).

Und bei Unzufriedenheit und Verbesserungsambitionen grundsätzlich und erst einmal an DER Stelle ansetzen sollten, bevor sie sich den kleinen Unterschieden und Abweichungen von verschiedenen Marken und Schnitten widmen.

Und Bernd weiss natürlich nicht wie OP (und OP's Problem) optisch GENAU aussieht -- aber die Beschreibung mit der umgedrehten V-Falte klingt für Bernd nach und kennt Bernd noch aus der Zeit, wo er sich seine Sachen fälschlicherweise (bzw. gezwungermaßen, weil bei Szene-Freizeitmarken "M" oft das kleinste war, was hergestellt wurde) immer eine Nummer zu groß gekauft hatte.

So, OK, genug salbadert dazu.
Botschaft müsste rübergekommen sein.

fatihturan Avatar
fatihturan:#25028

>>25018
Stimmt.

mfacchinello Avatar
mfacchinello:#25031

>>25025
>Denn man bewegt sich ja auch und sitzt keine 2 Minuten in genau der gleichen Musterhaltung


Anzugpassung immer im neutralen graden Stehen ("Musterhaltung") mit Armen an der Seite (so wie man als Normalmensch höchstens beim Warten an der Ampel steht). Daher gelten alle Hinweise auf stehen in eben jener Musterhaltung.
http://www.artofmanliness.com/2013/09/25/good-fitted-suit-visual/

Ausnahmen davon sind glaube nur
-der zusätzliche Hinweis zur Ärmellänge, dass man unter keinen Umständen (also auch bei Ausstrecken des Arms) den Ärmel des Hemdes sehen darf dh immer nur die Manschette sichtbar sein soll

wieviel Manschette man in der Ausgangshaltung sieht ist dann wieder Streitpunkt/Geschmackssache. Manche wollen komplett bedeckt haben einige nur wenig und andere gehen die vollen 2cm oder was es ist. mMn ist komplett bedeckt aber ungut, weil die rausschauenen Manschetten genauso farblich "Akzente setzen" (oder wie auch immer man es nennen mag) wie das farblich aufs Hemd abgestimmte Einstecktuch in der Brusttasche.

-der Hinweis zur Socken/Hosenlänge, dass man beim Sitzen immer nur Socke sehen sollte und kein nacktes Bein




Und ein Anzugsakko, das mit 46cm Schulterbreite genau passt, ist mit 44cm eben einfach so klein, dass es sehr eng ist oder ich nicht reinkomme - da ist dann egal ob beide die Größe48 haben. Daher ist es schon blöd, wenn man aus der angegebenen Größe nicht wirklich irgendwas herleiten kann (außer relative Größen zueinander beim gleichen Modell aka größer vs kleiner vs Sondergrößen) - denn die Schultergröße ist verschieden und der Schnitt bei verschiedenen Modellen ja sowieso.

vladyn Avatar
vladyn:#25042

>>25031
>Anzugpassung immer im neutralen graden Stehen ("Musterhaltung") mit Armen an der Seite (so wie man als Normalmensch höchstens beim Warten an der Ampel steht). Daher gelten alle Hinweise auf stehen in eben jener Musterhaltung.

Ja, logisch. Aber mit "Brust raus und Schultern breit" sitzt die Hemdmanschette trotzdem einen Zentimeter höher, als wenn man schlaffer und mit hängenderen Armen da steht.


>Und ein Anzugsakko, das mit 46cm Schulterbreite genau passt, ist mit 44cm eben einfach so klein, dass es sehr eng ist oder ich nicht reinkomme - da ist dann egal ob beide die Größe48 haben.
>denn die Schultergröße ist verschieden und der Schnitt bei verschiedenen Modellen ja sowieso.

Mag der Fall und so sein.
Erstrecht da Sakko schnitt-technisch auch etwas recht anspruchsvolles ist, mit seinem körpernahem Sitz, seiner Konstruktion, Armansätzen und seinen verschieden fallenden Stoffen.


Bedenke aber eben auch, dass Zentimeterabweichungen selbst für zwei-drei Artikel der selben Sorte in selber Größe normal sind.

Kleidung mal abmessen bringt da sehr erhellende Erkenntnisse.
Habe von einigen Basic-T-Shirts mehrere Stück der selben Sorte, und es stellt sich heraus, dass die auch nicht alle auf den Zentimeter gleich sind, sondern geringfügig im Maß (Breite und Länge) abweichen.
Oder kauf dir zwei Paar Jeans einer Sorte und der gleichen Größe, und die eine wird im Umfang evtl. auch einen Zentimeter breiter sein, als die andere.

Ist halt so, und ganz normal bei etwas wie Textilien, und theoretisch müsste/könnte/sollte man sogar mehrere Exemplare einer Größe zueinander vergleichen, wenn es ganz genau sein muss.

Textilien sind halt keine Plastik- oder Alugehäuse, die in einer Form millimetergenau gegossen und eingestanzt werden.

Zwei-Zentimeter-Unterschiede sind natürlich schon ganz schön ordentlich und sollte auch das Maximum und Ende der Fahnenstange markieren - wäre allerdings vorstellbar, dass das nächste Stück in selber Größe was dahinter gehangen hat, vielleicht bloß einen Zentimeter abgewichen wäre, oder gar nicht.

Habe bei H&M übrigens auch schon Artikel in der Hand und Umkleide gehabt, bei denen eindeutig ein falsches Etikett eingenäht war, und das Shirt nicht nur die gleichen Abmessungen hatte, wie das Exemplar in der nächstgrößeren Größe, sondern auch größer war als das gleiche in derselben Größe.
Was auch eindeutig am unterschiedlich großen, unterschiedlich groß skaliertem Brustprint belegbar war, dass dort der kleine Asiate wohl falsches Größenetikett eingenäht hat.

Also auch das kann vorkommen, und sollte man bei billigeren Marken im Auge haben, und drauf achten. Und ruhig auch mal zwei Stück in der selben Größe mit in die Kabine nehmen und miteinander vergleichen.

snowwrite Avatar
snowwrite:#25043

>>25042

Wie schon erwähnt geht es aber doch eben nicht um

normale auf Herstellung und Bestandteile zurückzuführende und in Kauf genommene Abweichungen von XY% in den Maßen bei gleicher Größe so wie du es beschreibst

sondern um gezielt mit verschiedenen Maßen hergestellte Sachen (die dann auch vom Hersteller in unterschiedlichen Maßen ausgewiesen sind) die aber dennoch die gleiche Größe bekommen. Wie oben auch schon an Bsp aufgezeigt mit regelmäßig mehr als nur 2-3 cm Abweichung.



Um es nochmal Bsp deutlic hzu machen
es werden 1000 SakkosA regular fit hergestellt in Größe48 mit Schulter46 und Taille103


dann werden nochmal 1000 SakkosB regular fit hergestellt ebenfalls in Größe48 allerdings mit Schulter43 und Taille95

Dh mit diesen Maßen wurden sie gezielt hergestellt. Und dort kommen dann noch zusätzlich(!) die von dir beschriebenen Produktions- und Stoffbedingten Abweichungen hinzu und sind eben nicht -wie du es mir hier zu erklären versuchst- die Ursache von der Unterschiedlichen Etikettierung sondern noch zusätzlich.

syswarren Avatar
syswarren:#25060

>>25043
>Um es nochmal Bsp deutlic hzu machen

>es werden 1000 SakkosA regular fit hergestellt in Größe48 mit Schulter46 und Taille103

>dann werden nochmal 1000 SakkosB regular fit hergestellt ebenfalls in Größe48 allerdings mit Schulter43 und Taille95

>Und dort kommen dann noch zusätzlich(!) die von dir beschriebenen Produktions- und Stoffbedingten Abweichungen hinzu

Naja, super:

Und dann hat ein Exemplar des ersten abweichungsbedingt mal eine Schulter 45

und ein Exemplar des zweiten abweichungsbedingt mal eine Schulter 44

Und dieser eine Zentimeter Unterschied ist es dann, wegen dem das Sakko nicht mehr tragbar ist, oder was?

Und dann wohl auch keine Regular Fit, wo das gar nicht weiter auffallen würde, weil bequem geschnitten, sondern eine Slim Fit, die so körperbetont ist, das jedes Mü enger zum Problem wird.

Davon ab, dass es im OP um T-Shirts ging.

Und Bernd das T-Shirt was mit ein-zwei Zentimeter verschiedener Schulterbreite schon nicht mehr tragbar ist, dann mal sehen möchte.

Und die Problembehebung für OP auch eine klare Sache ist:

1. Prüfen, ob man überhaupt in seiner richtigen Größe einkauft, und das Problem nicht vielleicht schon dort liegt

2. Wenn nicht (mehr), und Problem immernoch / trotzdem noch fortbesteht, dann nach taillierteren Schnitten Ausschau halten

Und beispielsweise mal T-Shirts von Zara oder WeFashion austesten.

Und bei billigeren Marken auch drauf gucken, dass man kein "Montags-/Freitagsexemplar" erwischt.

So what?

arashmanteghi Avatar
arashmanteghi:#25061

>>25060

Oben sind Beispiele gebracht, wo es bei gleicher Größe 10cm Unterschiede zwischen slim fit business Hemden gibt. Es geht nicht nur um 1-2cm. Zudem geht die produktionsbedingte extra Abweichung genauso in die andere Richtung 46+1 und 43-1 und dann hat man nicht mehr nur 3 sondern 5cm Unterschied.

Und auch beim Tshirt sollte die Schulternaht auch möglichst auf dem äußersten Punkt der Schulter sitzen... kehren tun hier halt nur weniger Leute.

Und auch hier: bei manchen Herstellern ist L EU Größe 50 bei manchen 52 (dh das was bei dem anderen schon XL ist). Hier gibt dann ein und derselbe Hertsteller die Größen schon mit bis zu +/-5cm Bereich an und dann hast du eben noch Hersteller/Schnittunterschiede und einen Hersteller mit Hüftumfang von 87-92 und der andere hat 102-107.

chris_frees Avatar
chris_frees:#25064

>>25061
>Und auch hier: bei manchen Herstellern ist L EU Größe 50 bei manchen 52 (dh das was bei dem anderen schon XL ist).

Ja, das ist Bernd bekannt, und hat Bernd oben auch bereits angemerkt.

Daher ja auch der Ratschlag:
Mit Maßband die eigenen Körpermaße in cm ermitteln, und dann gucken, welcher Konfektionsgröße das enspricht (46, 48, 50, 52, ...), und (soweit das möglich ist) auch schauen, was die Herstellergrößentabelle dann bezüglich der Maße und Kurzbezeichungsgrößen (S, M, L, ...) dazu sagt, oder kleine Zahlenangaben auf Innenetiketten verrraten.

Bei Zara ist es z.B. so, dass dann eine
S = Innenetikett "92/175" = 46
M = Innenetikett "96/180" = 48
L = Innenetikett "100/?" = 50
...

Und die sich nicht an die allgemeine Verwendung der einbuchstabigen Größenkurzbezeichnungen halten.

Machen aber die wenigsten, daher oben auch die Tabelle von H&M, die der entsprechen dürfte, die die meisten Marken verwenden.

>und dann hast du eben noch Hersteller/Schnittunterschiede und einen Hersteller mit Hüftumfang von 87-92 und der andere hat 102-107.

Tja, na also wenn es dann so super genau sein und sitzen soll, dann bleibt eben nur - so wie das früher einmal auch total üblich war - der anschließende Gang zum Schneider, der dann exakt auf den Körper anpasst, und zu langes kürzt und zu weites enger fasst.

Oder die Suche und Odysee nach dem perfekten Teil.

Genauer und hilfreicher läßt sich die OP-Frage "Wie findet Schmalbernd Klamotten die passen?" jedoch nunmal nicht beantworten.

Und verstehe irgendwie auch nicht, was es an dem Ratschlag und der prinzipiellen Vorgehensweise...

1. Maße und entsprechende Größe ermitteln
2. wenn von Belang (wegen absoluter individueller Paßgenauigkeit und Wunschpaßform), dann entweder zu "Regular Fit", "Slim Fit" oder "Super Elastik Slim Fit" (wo dann ja wohl was passendes dabei und zu finden sein müsste) greifen, die heute echt fast jede Kette und jeder Hersteller im Sortiment hat

...dran auszusetzen und zu meckern gibt.

Natürlich kann man da auch drauf scheissen, und einfach immer zwei-drei Größen mit in die Umkleide nehmen, und dann per Sitzgefühl und Augenmaß entscheiden.
Erfordert allerdings ein geübtes Auge, gute Kenntnisse von Passform-Konventionen (richtiger Sitz der Schulterkante, richtige Länge des Hemdärmels, etc.), als auch die Aufgabe dann auch alle Parameter gleichzeitig im Blick zu haben und zu behalten.
Was für den "laienhaften" Gelegenheitskäufer, der nur losgeht, wenn er wirklich dringend eine neue Hose etc. braucht, und sich nicht groß Gedanken macht über Klamotten und da viel Ahnung von hat, eventuell dann aber nicht der konstruktivste und beste Hinweis ist.

Ansonsten sich natürlich auch anbietet, bei Marken und Modellen, mit denen man gute Erfahrungen gemacht hat, zu bleiben.
(Wozu dieser ganze Marken- und Branding-Käse ja letztlich eigentlich auch zu da und gut sein sollte.)