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Veröffentlicht am 2015-11-05 22:38:35 in /li/

/li/ 26406: Teurer Scheiss

artheft_ua Avatar
artheft_ua:#26406

Wollte mir zu Weihnachten eine Lederjacke von Belstaff holen/gönnen.
Uiuiui Bernd, das wird meinem Geldbeutel nicht gefallen aber ich wollte schon immer eine haben.
ca. 1,5k kostet das Teil der Begierde(nicht die auf dem Bild sondern Modell "outlaw" oder "stannard").

Was wird dein nächster Geldvernichter Bernd?

grafxiq Avatar
grafxiq:#26407

Ist es dir das wirklkich wert, Bernd?
Gute Lederjacken, die deiner optisch sehr nahe sind gibt es deutlich günstiger.
Besonders wenn man sich über solche Preise Gedanken machen muss, verstehe ich nicht, wieso man so viel Geld ausgibt.
Magst du mir erklären, was dich dazu bringt, OP? Ich will deinen ENtschluss nicht bewerten, es interessiert mich aber.

joeymurdah Avatar
joeymurdah:#26409

>>26407
Finde Lederjacken irgendwie nicht mehr sooo geil.
Weil schlecht zu pflegen.

Jacke in der Buch für 20 oder 40 NG klarmachen ist super.
Aber dann vierteljährlich 25 Tacken für die Lederspezialreinigung abdrücken dann eher ungeil.

gojeanyn Avatar
gojeanyn:#26410

>>26409
>Lederspezialreinigung
Weiß jetzt nicht genau, wovon du redest? Ich reinige mit Bürste und lauwarmem Wasser, das hat eigentlich immer alles rausgekriegt.
Anschließend mit Pflegemittel einnebeln, fertig. Kosten: <20€/Jahr

madhan4uu Avatar
madhan4uu:#26411

hol dir halt kunstleder von zara, siehste genauso aus. entweder motorradfahrer oder spanischer tourist in berlin. am besten noch den schwarzen rollo dazu.

cat_audi Avatar
cat_audi:#26412

>>26411
>hol dir halt kunstleder von zara, siehste genauso aus.

Nee ganz bestimmt nicht.

Weder sieht Kunstleder genauso aus (mehr wie Plastikbeutel), noch hat Bernd noch irgendeinen Bock auf Polyurethan-Scheiße und -Gelumpe.

Vor paar Monaten bereits einen alten MP3-USB-Stick in den Müll geworfen, der so eine gummierte Beschichtung hatte, die bereits anfing sich zu zerlegen und richtig eklig zu verschmieren und voll kleberig/harzig geworden ist.
Und letzte Woche eine paar Jahre alte Neue-Ära-Kappe weggeschmissen, die - beim Versuch einer nunmal ersten Reinigung - sich in der Handwäsche ebenfalls zerlegt hat:
PU ist abgebröselt und auch so widerlich verschmiert und kurzes Rubbeln mit der Hand an einer Stelle und man war auf dem Stoffgitter unter dem PU.

Nie wieder.
Polyurethan ist der allerletzte Dreck.

terpimost Avatar
terpimost:#26414

>>26410
> Ich reinige mit Bürste und lauwarmem Wasser

Na gut, aber das ist nicht ganz die "offizielle Variante" für die Reinigung von Leder.

Dass da Wasser ran darf/soll, wäre mir neu.

Solche Ideen hatte Bernd zwar auch schon, aber bisher nie umgesetzt, weil keine Lust auf Leder-Ramponierung.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#26415

>>26407
op hier.
Es ist ein typischer Kauf im Sinne des "das wollt ich mir immer mal gönnen".

Eine Jacke für Herbst bzw. Frühjahr kann ich immer gebrauchen aber dass ist nicht der hauptgrund.

Zumal Belstaff schon ziemlich unbekannt in DE ist.
Ich prolle damit nicht rum und möchte es auch nicht.
Ich würde es Leuten niemals vorhalten wollen oder so, dass sie finanziell oder Jobtechnisch schlechter aufgestellt sind, denn das gehört sich nicht.
Nur Leute die sich mit Mode etwas beschäftigen kennen diese Marke.

Der Kauf ist eher Selbstbelohngung und der Nutzen ist zwar halt da aber nur im Frühling bzw Herbst.

Ich möchte, dass der Faden jetzt hier nicht in einen Lederjacken-Faden abdriftet.
So erzählt von euren Zukunftsanschaffungen bitte.

joshuapekera Avatar
joshuapekera:#26416

>>26415
Ok, danke für die Antwort. Ich verbuche das einfach mal unter "Mir gefällt es und ich kann es mir leisten; Luxusartikel". Ist das etwa richtig?
Dass du damit prollen willst, wollte ich auf keinen Fall unterstellen. Wie gesagt: keine Wertung, nur Interesse. Und schick sind die Jacken ja, vorausgesetzt sie sitzen richtig.
Um zurück zu deinem Faden zu führen: Derzeit kann ich mir das was du als "Geldvernichter" bezeichnest nicht erlauben. In zwei, drei Jahren sieht es vermutlich besser aus, aber dann sind wohl erstmal Vernunftkäufe dran. Wenn ich mir derzeit was besonderes gönne, dann eher Genussmittel als Kleidung.
Was ansteht, wenn das Geld wieder lockerer sitzt, ist eine richtig schöne Couch. Breit genug um darauf zu schlafen, 50-60cm Sitzfläche bis zur Lehne, dicke Polster aus grobem Webstoff, komfortabel, aber nicht so weich, dass der Hintern einschläft. Im Moment denke ich an eine Farbe zwischen ziegelrot und weinrot, oder ein Grünton, vielleicht ähnlich tannengrün. Dazu habe ich schon eine solide Scheibe einer alten Buche, die ich vor meinem Haus fällen lassen musste (Pilzbefall an der Wurzel ;__;) mit schönen Verwachsungen im Holz, die ich von einem Schreiner zum Wohnzimmertisch machen lassen will.
Aber wie gesagt, das braucht noch ein wenig Geduld.

>>26414
>Dass da Wasser ran darf/soll, wäre mir neu.
Nicht die Jacke durchnässen, mit einem feuchten Lappen abwischen. Das kann Leder wirklich ab, anständiges Leder ist robuster als du zu denken scheinst.
Das wichtige ist halt, dass man es richtig pflegt und idealerweise imprägniert, sodass der Schmutz nicht eindringt und nich leicht entfernen lässt. Das gleiche gilt dann für Wasser.
Wer ganz auf Nummer sicher gehen will, benutzt entmineralisiertes Wasser. Dann gibts auch keine Ränder, wenn man das Leder zu nass macht.

crhysdave Avatar
crhysdave:#26417

>Lederjacken tragen
Ist hier /tu/?

robergd Avatar
robergd:#26419

>>26416
>Nicht die Jacke durchnässen, mit einem feuchten Lappen abwischen.

Haha, ach so, naja, aber damit bekommste ja keinen Geruch am Nylonfutter im Achselbereich weg.
Was für Bernd eigentlich so der Hauptgrund ist, Sachen in die Wäsche zu geben.

>op hier.
>Belstaff schon ziemlich unbekannt in DE ist.

Naja. Dann ist sie von den "unbekannten" aber mit eine der bekanntesten.
Kennt ja sogar Bernd, obwohl der nicht in /tu-Couture-Kreisen verkehrt.

>Ich prolle damit nicht rum und möchte es auch nicht.

Habe eben erst den riesen Logo-Stick am Ärmel bemerkt und muss dich dann doch leider enttäuschen.
Clean wäre sie ganz schnittig und minimäl, aber mit diesem riesen Logo am Ärmel (dass im übrigen noch nichtmal zum Stil der Jacke passt, ist ja keine Vintage-Aviator mit Pelzkragen) wird das wohl schlecht unprollig abgehen.

Anbei übrigens mal das Ding, dass Bernd sich zulegen würde, wenn noch eine neue Lederjacke.
NATO-Grau ist einfach die geilste Farbe auf Leder, Jacke wie Schuh.
Momentan macht es aber auch noch Bernds betongrauer H&M-Echtleder-Fliegerblouson von Ebay für 11 €.

i3tef Avatar
i3tef:#26420

>>26419
Trägst du deine Lederjacke nackt? Oder im Hochsommer?

subburam Avatar
subburam:#26421

>>26415
>Es ist ein typischer Kauf im Sinne des "das wollt ich mir immer mal gönnen".

Tu es Bernd!
Ich hier habe das Gleiche vor kurzem mit einem Trenchcoat gemacht.

curiousonaut Avatar
curiousonaut:#26422

>>26419
>Haha, ach so, naja, aber damit bekommste ja keinen Geruch am Nylonfutter im Achselbereich weg.
Was für Bernd eigentlich so der Hauptgrund ist, Sachen in die Wäsche zu geben.

Ich wundere mich jetzt ein wenig: Ich trage meine Lederjacke relativ oft und ich bin jemand, der wirklich schnell und viel schwitzt.
Trotzdem riecht die Jacke nicht nach mir, sondern nach Leder. Auch von innen. Ich habe das immer als großen Vorteil von Lederkleidung verstanden.

>>26419
>Habe eben erst den riesen Logo-Stick am Ärmel bemerkt und muss dich dann doch leider enttäuschen.
Lies den OP. Er will die Jacke Stannard oder Outlaw. Die haben ein deutlich kleineres, geprägtes Logo am linken Ärmel.
Die Stelle ist zwar nicht ideal, da das Muster der Schulterpolsterapplikation unterbrochen wird, aber es ist kein Vergleich zur Lavant in OPs Bild.

mefahad Avatar
mefahad:#26423

>>26406
Also das Bild macht mich als Moppedfahrer schon etwas mett. Der Helm ist zwar nicht verboten in D, aber so sicher wie ein Fahrradhelm auf dem Motorrad. Die Jacke ist nichtmal gepolstert. So fährt kein normaler Mensch Motorrad.

necodymiconer Avatar
necodymiconer:#26424

>>26422
>Ich habe das immer als großen Vorteil von Lederkleidung verstanden.

Jetzt wo du es sagst....
Keine Ahnung, vielleicht ist Bernds Nase (seltsamerweise) da empfindlicher.
Habe das jedenfalls schonmal so bemerkt und empfunden.

>Lies den OP. Er will die Jacke Stannard oder Outlaw. Die haben ein deutlich kleineres, geprägtes Logo am linken Ärmel.

"Outlaw" ist ein ganz schön prolliger Name für eine Lederjacke.

Habe sie mir eben mal angeschaut: Ist ja wohl die Definition von prollig:

Wirbt mit David Beckham (Autschi!), hat voll prätentiöse Steppmuster-Aufsätze und dann noch diese sinnlosen mädchenjackenhaften Schnallen an den Seiten.

Noch prolliger bei der "Stannard"-Jacke, wo diese Sinnlosigkeit gleich vierfach kommt.

Nee, also da wäre die abgebildete Jacke schon die klügere und bessere "Geldvernichtung".
Weil nicht annähernd so die pure "Geldvernichtung", sondern Steil und Design (auch wenn das Logo dort auch bisschen prollt - und bei einer Jacke für den Preis sowas eigentlich nicht sein sollte).

kennyadr Avatar
kennyadr:#26425

>>26419
>Anbei übrigens mal das Ding, dass Bernd sich zulegen würde, wenn noch eine neue Lederjacke.
Aber bitte nicht genau die vom Bild. Die ist nämlich eine billigste Replik von Mil-Tec.
Bei Bundeswehr-Artikeln muss man schon genau hinschauen, wenn man sich nicht auskennt. Windige Online-Händler verkaufen alles mögliche unter dem Label "Bundeswehr-", ohne dass das Objekt auch nur im Entferntesten mit der Bundeswehr in Berührung gekommen ist. Nur weil es grün, tarnfarben oder sonst wie dem ähnlich ist, ist es kein Original-Bundeswehr-Ausrüstungsgegenstand.

Wenn es wirklich original ist, sind die Dinge auch von guter Qualität. Aber wenn man sich nicht auskennt greift man da oft daneben. Am sichersten fährt man, wenn man von großen Händlern die gebrauchten Sachen kauft. Die sind dann in der Regel wirklich Ex-Bundeswehr. Und die sortieren sie vor, du brauchst also keine große Angst zu haben, dass der Zustand miserabel ist.

Die Jacke an sich ist gut, findet man aber heute recht selten noch in echt. Wenn du also eine Replik kaufen möchtest ist das zwar immer noch dumm, aber tu was du nicht lassen kannst. Nur folge bitte einer simplen Regel: kaufe niemals, ich wiederhole NIEMALS, irgendein Produkt der Marke "Mil-Tec", so wie das von dir abgebildete.
Unter Soldaten hat die Marke übrigens den schönen Namen "Müll-Tec".


Drinbevor jemand kommt und sagt "ich hab mir aber mal ein Paar Socken von Mil-Tec gekauft, die haben sogar 3 Wäschen ausgehalten, ich finde die Marke supa!"
Nein. Einfach nein.

hota_v Avatar
hota_v:#26426

Mil-Tec ist ein bisschen zwiespältig. Im Airsoft Team (18 Mitglieder) wurde Anfangs viel Mil-Tec gekauft. Hat sich relativ schnell gelegt.

Ich habe 2 Dinge von Mil-Tec die jetzt schon mehrere Jahre alt sind, und immer noch 100% intakt sind. Einen Smock (eine Jacke) und einen Dufflebag. Der Smock wurde lange täglich als Jacke getragen, und der Dufflebag missbraucht zum herumzerren von schwerer Ausrüstung. Wenn man bedenkt das der Dufflebag riesig ist und 40€ gekostet hat, super Deal.

Das halbe Duzend Mil-Tec 3day Pack Rucksäcke im Team hat sich binnen Wochen zerlegt, genauso die KSK Hosen. Der Mil-Tec Gürtel den ich habe ist so rutschig das er seine Funktion nicht erfüllt, etc.

Also, Mil-Tec Qualität ist stark schwankend von Produkt zu Produkt. Die haben gute, billige Sachen, aber auch viel absoluten Schund. Wird vermutlich in verschiedenen Fabriken eingekauft und dann gelabeled. Mil-Tec verkauft u.A. auch offiziell an Armeen die strikte technische Lieferbedingungen verlangen, und Mil-Tec erfüllt die dann auch. Das ist dann auch Qualitätsware, also Mil-Tec kann Qualität, aber nicht immer.

Gut informieren über genau das Produkt das man möchte, und sich darauf einstellen das man eventuell die Gewährleistung in Anspruch nehmen muss?

subtik Avatar
subtik:#26427

>>26425
>Aber bitte nicht genau die vom Bild. Die ist nämlich eine billigste Replik von Mil-Tec.

Ja, darum sollte es ja auch nicht gehen, sondern um die Jacke und den Stil an sich.
Die originale BW-Fliegerjacke hat ja übrigens auch noch eine schöne Deutschlandfahne am Ärmel, wenn recht erinnere.

Ansonsten kann Bernd zu Mil-Tec nur sagen, dass früher mal einen M65-Parka hatte, der super durch einige Winter geführt hat.
(Was soll der bei einem Städter auch schon groß auszuhalten haben.)
Und dann nur geschmacksbedingt an Kumpel abgetreten wurde.

Auf jeden Fall sind mausgraue Lederjacken endsteil.

Mal was anderes als (und nicht so affig "Rebel") wie Schwarz und (nicht so peinlich Altrocker oder Cowboy) wie Braun.

Dunkelblaues oder dunkelgrünes Leder sieht auch kühl aus.
Gibts aber auch nur selten.

teylorfeliz Avatar
teylorfeliz:#26428

>>26423
BMW-Fahrer detektiert. Vergiss deine Leuchtweste nicht bevor du losfährst.

chrisvanderkooi Avatar
chrisvanderkooi:#26429

>>26428
BMW-Bernd fährt angehängtes Moped. Ratiere. :3

jrxmember Avatar
jrxmember:#26430

>>26429
12/10

snowwrite Avatar
snowwrite:#26431

>>26428
FALSCH! Ich trage schon offenen Helm, aber einen MIT E-Prüfzeichen, also mit Polsterung (von DMD, der kleinste mit ECE). Und eine Lederjacke in schwarz, aber MIT Polsterung...denn Knochenbruch ist kein Eierlauf.

Fahre Bild relatiert, also beruhige dich.

amboy00 Avatar
amboy00:#26432

>>26431
Bitte gibe Elfenjungen zu den von dir getragenen Produkten.

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#26433

>>26424
>Habe sie mir eben mal angeschaut: Ist ja wohl die Definition von prollig:
Offensichtlich kann man geteilter Meinung sein. Ich finde die Jacken keineswegs prollig.

>hat voll prätentiöse Steppmuster-Aufsätze und dann noch diese sinnlosen mädchenjackenhaften Schnallen an den Seiten.
Diese Dinge versthst du als Design (auch dann fände ich sie nicht prollig), allerdings sind es ganz normale, funktionale Teile einer Motorradjacke.
Die Aufsätze sind Verstärkungen an Protektor- bzw. Sturzpositionen. Die Schnallen dienen zur Weitenregulierung, weil die Jacke beim Fahren sonst flattert, was nicht nur stört, sondern auch gefährlich ist.

areus Avatar
areus:#26434

>>26433
>allerdings sind es ganz normale, funktionale Teile einer Motorradjacke.
Ist es eine Motorradjacke oder ist es keine Motorradjacke?
Laut Website ist es keine:
>Die Jacke war im Film „Outlaws” der wichtigste Look für David Beckhams Figur und verfügt über legendäre Details im Biker-Look
>Details im Biker-Look
Damit ist die Jacke wertloser Schund.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#26435

>>26433
>allerdings sind es ganz normale, funktionale Teile einer Motorradjacke

Bei einer echten Motoradjacke würde Bernd sich auch nicht dran hoch ziehen.

Aber bei einer reinen Design-Lederjacke, die nur versucht / vorgibt ein bisschen "motorad-rebellisch" zu sein, betrachte das unter anderen Gesichtspunkten.

Habe nichts gegen endteure Lederjacken zum herumbonzen und von mir aus darf da auch Belstaff draufstehen, aber die Belstaff "Outlaw" und "Stannard" ist einfach nur Scheiß für Poser und Feeker.

Die auf dem Bild oben wäre dann doch die weitaus bessere Wahl (trotz des Logos am Ärmel).
Die hat wenigstens ein modernistisches, minimalistisches Design - und nicht diese Möchtegern-Verrenkung die nur affig rüberkommen kann.

Weil nämlich eben z.B. wie hier nun auch schon passiert, sich echte Motorad-Bernds schlapp lachen über diese Jacke.

> Die Schnallen dienen zur Weitenregulierung, weil die Jacke beim Fahren sonst flattert, was nicht nur stört, sondern auch gefährlich ist.

Genauso wenig wie bei Jeansjacken noch nie jemand gesehen habe, der diese komischen Weitenregulierungsriegel benutzt, wird das auch bei Motoradjacken wahrscheinlich kaum jemand benutzen.
Weils nämlich total komisch aussieht und komische wellige Raffungen macht.

Und bei einer gescheit geschnittenen Jacke, sowas auch gar nicht notwendig ist, weil die nämlich auch schon ordentlich an der Hüfte sitzt.

Hatte früher mal eine so eine klassische Biker-Lederjacke (Marke Ramones) und die hatte vorn so eine Gürtelvariante dran, die wesentlich besser aussah und auch im Gebrauch ausgesehen hätte.
Und meine Levi's-Bikerlederjacke, Modell ähnlich wie Bild oben, hat dort einfach nur zwei Riegel und je 2 Druckknöpfe.
Und auch nicht diesen Schnallenscheiß.

tmstrada Avatar
tmstrada:#26436

>>26432
Die Jacke ist von Cima, wir haben hier einen Werksverkauf. Keine Ahnung, ob es die noch im Laden gibt, fand grad nix online. Cima macht halt viel modernes Zeug, aber die Jacke hat weder ein Logo noch unnütze Applikationen, was gut ist.

Stiefel sind Reitstiefel von Schuh Bertl in München. (http://www.schuh-bertl.de/shop/)

Helm, wie gesagt, DMD. (http://www.helme-maedl.de/Motorbike-Helmets/Chopper-Helme/DMD-Helmets/DMD-Jet/DMD-Jethel-Solid-white::8613.html?MODsid=af5ab769c1c7715f702348b22b97ad2b)

Hose ebenfalls Cima, wollte eigentlich eine etwas schlabbrigere wie in den 30ern, aber die jetzige ist auch gut. Dickes Leder, etwas samtig/velourig.

Brille eine Kradbrille aus dem 2. WK.

Handschuhe sind angefertigt, ich hab sie mir aber in braun machen lassen, passend zu den Stiefeln. (http://www.lederhandschuhmacher.de/)

Siehe Foto für Jacke, Hose, Stiefel. Das Gepose ist eine Anspielung auf die erste Immortal-CD, denn das Foto für das Cover wurde genau dort geschossen.

snowwrite Avatar
snowwrite:#26437

zl;ng: Ich mache mir weniger Gedanken um Marken- und Produktimage, dafür mehr um Funktion und Sitz
>>26434
>>26435
Selbst wenn es keine Motorradjacke ist (ich würde das anhand der Lederdicke, der Nähte und der Möglichkeit Protektoren einzulegen entscheiden), ist es eine Jacke im Design einer Motorradjacke. Deswegen ist sie doch nicht Schund. Der Hersteller war früher bekannt für gute Bekleidung gegen Wind und Wetter, u.a. Motorradbekleidung. Deswegen habe ich die Protektoren mal unhinterfragt vorausgesetzt.

Und nur weil jemand gern so aussieht wie ein Motorradfahrer, ist er doch kein Poser. Vielleicht gefällt einem einfach der Stil, ohne das man die Implikationen des metrosexuellen Bösarsch, die der Hersteller über Werbung transportieren will, übernehmen wollte.
Mir selbst gefällt die Jacke im OP, und auch mit der Einschränkung der großen Strickerei, auch besser. Ich finde, sie hat mehr Schnitt. Aber das kommt natürlich auch auf den Sitz am Modell an.

Was die Geschichte mit der Weitenregulierung angeht: Du hast ja ne Ahnung! Klar wird das von Motorradfahrern genutzt. Und der Schnallenscheiß hat bei tatsächlichem Wind den Vorteil, dass er sich nicht löst, wie es Druckknöpfe natürlich tun würden. Überhaupt sind Schnitte nicht universal und wenn eine Jacke winddicht sein soll, baut man eine Weitenregulierung ein. Manche innen, andere außen. Bei kurzen Jacken, die zw. Tallie und Hüfte enden, ist es außen praktischer, weil es nicht in die Tallie kneift. Außerdem besser zugänglich.
Ich nutze die auch an meiner Jeansjacke, weil sie sonst schlabbert und doof aussieht. Ich bin groß, habe breite Schultern und eine schmale Tallie, Weitenregulierung ist für mich ein Segen.
Fragt auch >>26436 ; Er nutzt die Weitenregulierung seiner Jacke ziemlich sicher.

lisakey1986 Avatar
lisakey1986:#26438

>>26436
>braune Stiefel zu schwarzen Klamotten
Stilbruch detektiert!
Überhaupt, die Stiefel würde ich ersetzen. Ich finde, sie passen überhaupt nicht zum Rest, weder farblich, noch stilistisch.

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#26439

>>26438
Den Stilbruch erlaube ich mir, da Schal und Handschuhe ebenfalls im selben braun sind. Auch: 1%, yolo, Rebell!

In der Stadt trage ich normalerweise eine braune oder olivgrüne Armeehose dazu, die Lederhose auf längeren Fahrten.

Vor allem aber: Hast du eine Ahnung, wie heiß der Auspuff wird? Da sind solche Stiefel ein Segen, auch bei Fahrt im Regen bleiben die Haxen absolut trocken. Sag, was du willst: Die Stiefel sind mir sehr wichtig.

timgthomas Avatar
timgthomas:#26440

>>26439
Auspuffhitze? Achja, du bist der Bernd mit Enfield, nicht R100.
Kleidungstechnisch kommen wir wohl nicht auf nen Nenner, aber das verkraften wir denk ich beide schadlos.
Allzeit Gute fahrt! :3

davidsasda Avatar
davidsasda:#26442

>>26440
Yo, dir auch. Ich wollte ursprünglich übrigens eine braune Lederhose, aber irgendwie gibt es nirgendwo braune Lederhosen aus Kamelleder in dem Schnitt, den ich will.

shesgared Avatar
shesgared:#26453

>>26437
>Und nur weil jemand gern so aussieht wie ein Motorradfahrer, ist er doch kein Poser.

Wenn einer kein Motorradfahrer ist, aber so aussehen will wie einer und so rumläuft: Dann ist das eigentlich exakt die Definition von 'Poser':
Einer der so tut als ob, der rumläuft wie einer aber keiner ist, einer der "schauspielert", der "posiert".

Genauso wie zivildienstleistende badische Hip-Hopper in Tarnhose und Tarnparka in den 90ern maximale Poser waren.
Die Rapper in den Staaten waren immerhin ja nicht selten auch GIs und Ex-GIs, die so rumgelaufen sind.
Die Kinder, die das hier nachgeäfft haben, hingegen meist null Berührungspunkte zum Militär hatten.

Kann man natürlich machen und ist auch nicht direkt schlimm.

Ist aber albern, dann darauf hinzuweisen, dass es ja gar nicht 'posig' und 'prollig' wäre.

Auffällige abgespeppte Schulterpolster gehen ja klar - wenn man dazu dann auch den Motoradhelm in der Hand hat und das Motorrad vor der Tür zu stehen hat.
Wenn man dann aber mit Turnschuhen an den Füßen nur in die S-Bahn steigt, mit so einer Jacke an, dann wirkt das halt aber einfach nur prätentiös, protzig und gewollt (aber nicht gekonnt).

Es sind ja viele Dinge aus Berufsbekleidungen im Laufe der Zeit in die Alltagsbekleidung eingeflossen:
Die Jeans, die Kuriertasche, die Armeejacke, die Latzhose, Westernhemden oder eben auch die Motorradjacke.
Und ist also im Prinzip nicht weiter wild.

Nur würde dann nicht unbedingt zu den Dingen greifen, die im zivilen, nicht-berufs Umfeld, maximal prätentiös wirken.

Es gibt tausende Lederjacken im Biker-Stil, die weniger gewollt und posig aussehen.

Nimm das Ding oben im OP: Das ist eine weitaus schlichtere, minimalistischere, urbanere Jacke, als die "Outlaw" und die "Stannard".

>Was die Geschichte mit der Weitenregulierung angeht: Du hast ja ne Ahnung! Klar wird das von Motorradfahrern genutzt.

Ja, von Motoradfahrern sicher.

Wenn OP richtig verstanden habe, dann geht es hier aber um einen Luxuskauf und reinen Fashionkauf eines Nicht-Motoradfahrers.

Wo diese Sachen dann einfach nur überflüssigen Kitsch und Schnullifax darstellen.

Die Motorradlederjacke (Marke "Ramones") von H&M hat z.B. auch diesen Schnallengurt nicht dran, wie er bei der ganz klassischen und originalen Version dran ist (siehe Bild).

Vermutlich weil deren Käufer keine Motorradfahrer sind, d.h. die Jacke ja nicht zum Motorradfahren kaufen, sondern nur aus Fashion-Motiven und die Jacke auch nicht den technischen Ansprüchen einer echten Motorradjacke entspricht - und der Schnallengurt dann einfach nur nerviges Gebimmsel darstellt, für die Leute, die das Ding zur WG-Fatsche und Keller-Disko sporten.
Den man dann eben auch weglassen kann.

Also wozu dann eine Jacken-Variante nehmen, mit Quatsch dran, der für eine Alltagsjacke kaum einen Nutzen und Mehrwert darstellt? Wenn es auch weitaus optimalere Lederjacken für den Alltagsgebrauch gibt?

Diese doppelten Schnallen (wie an der "Stannard") die sind ja an einer echten Motorradlederjacke dran, weil sie dort nützlich und wichtig sind - nicht weil sie hübsch und sonderlich schick und ästhetisch sind.

Also warum sich dann eine Variante kaufen, mit so 'nem Scheiß dran, wenn man es doch gar nicht braucht, weil man ja eh kein Motorradfahrer ist?
Das macht keinen Sinn - außer natürlich, wenn das Ziel sein soll, möglichst echt einen Motorradfahrer zu mimen und nachzuschauspielern.

mutlu82 Avatar
mutlu82:#26455

>>26453
>Das macht keinen Sinn - außer natürlich, wenn das Ziel sein soll, möglichst echt einen Motorradfahrer zu mimen und nachzuschauspielern.
Oder - und du scheinst es beim ersten Mal schon nicht verstanden zu haben - weil man mag, wie Motorradjacken aussehen, und deswegen eine Jacke haben will, die wie eine Motorradjacke aussieht.
Ich finde das so engstirnig, Leuten direkt immer so viele Unterstellungen unterzuschieben.

Auch die Argumentation mit Nützlichkeit im Alltagsgebrauch ist ausgesprochen fehlgeleitet. Dinge dürfen schön sein. Und es gibt mehr als dein "schön".
Ansonsten: Wozu Farben? Alle, denen es nicht ausgesprochen wichtig ist, immer gesehen zu werden tragen graubraun. Wer rot trägt, ist eindeutig Feuerwehrposer, orange ist für Müllabfuhrimitatoren.
Oder Essen: Wozu soll Geschmack gut sein? Wir brauchen geschmacksfreien, synthetischen Nährbrei: ausgesprochen praktisch.
Nur leider nehmen solche Dinge die Freude am Leben.
Du tust so, als sei es etwas schlechtes, harmlose Dinge zu mögen, nur weil sie keine konkrete oder nicht ihre ursprüngliche Funktion erfüllen.
Tatsächlich hat derjenige, der es tut aber einfach nur Freude an diesen Dingen, unabhängig von möglichen praktischen Funktionen.

aaronstump Avatar
aaronstump:#26456

>>26455
Du kapierst es nicht.

motionthinks Avatar
motionthinks:#26457

>>26456
Was denn? Dass man unbedingt zum Poser wird, weil man etwas nutzt, das prinzipiell für einen anderen Anlass entworfen wurde? Dass es falsch ist, Dinge rein aus Gefallen zu tun?
Meine Güte, zieh dir den Stock aus dem Arsch!

joeymurdah Avatar
joeymurdah:#26458

>>26457
>mimimi ich halte die bezeichnung "poser" für problematisch mimimi
Warum lebst du nicht einfach damit, dass du als Motorradjackenträger ohne Motorrad ein Poser bist? Du schmückst dich buchstäblich mit fremden Federn, so einfach ist das.

craigelimeliah Avatar
craigelimeliah:#26461

>>26458
Aber Bernd, ich fahre doch Motorrad.
Und ich denke, du benutzt das Sprichwort falsch. Es bedeutet nicht einfach, sich für etwas auszugeben, was man ist.
Buchstäblich bedeutet auch etwas anderes als du denkst.

Was deine Frage angeht: Nur weil jemand ein Kleidungsstück trägt, das einer Tätigkeit zugeordnet wird, impliziert er nicht zwingend, die Tätigkeit auszuüben. Es besteht die Möglichkeit, dass er simpel das Kleidungsstück mag. Deswegen "akzeptiere" ich nicht: Deine Aussage ist schlichtweg nicht zutreffend. Du wurdest mehrfach falsch bewiesen und behauptest weiter, ohne auf das Argument einzugehen.

syswarren Avatar
syswarren:#26465

>>26455
>Wer rot trägt, ist eindeutig Feuerwehrposer, orange ist für Müllabfuhrimitatoren.

Also wenn du eine Feuerwehrjacke trägst, ohne zur Feuerwehr zu gehören, dann ist das schon gepose. So wie eben die Bundeswehrjacken, die jeder Hipster hat.

Persönlich habe ich mehrere Lederjacken -- eine davon ist eine Biker-Jacke, die ich eben nur zum Biken anziehe. Mit dem ganzen Zeug und Gewicht eignet sie sich nicht zum normalen Tragen. Dafür sind Jacken gemacht, die schlichter gestaltet sind und ehrlich gesagt auch besser zu normaler Kleidung passen.

mat_stevens Avatar
mat_stevens:#26469

>>26465
>A-aber die F-feuerwehr trägt gar nicht rot... ;__;
Richtig, Berrerwisserbernd. Die Feuerwehr trägt kein rot, das wäre auch unpraktisch.
Ihre Fahrzeuge sind es aber. Es ist eben die Feuerwehrfarbe.
Und bevor du noch ein WAS IST WAS Buch ruaskramst, um auch ganz sicher zu sein: Die Müllabfuhr trägt hier auch kein orange. Sie haben neongelbe Warnwesten oder Jacken und Arbeitslatzhosen in welcher Farbe auch immer. Nur die Fahrzeuge sind wieder orange. Was auch hier die üblicherweise assoziierte Farbe ist.

>Mit dem ganzen Zeug und Gewicht eignet sie sich nicht zum normalen Tragen.
Ich trage meine Motorradlederjacke auch ohne Motorrad und es stört mich nicht. Ich vermute, du bist simpel schwach.

mwarkentin Avatar
mwarkentin:#26485

>>26469
Es ging gar nicht um Farben. Schwarz ist keine ausschließliche Rockerfarbe. Rotkeine Feuerwehrfarbe. Es ging um eine Motorradjacke, die ein nicht-Fahrer zum Posen anzieht. Das kann man gut mit einer Feuerwehrjacke, die ein nicht-Feuerwehrmann zum Posen anzieht, vergleichen.

Denk mal darüber nach, wenn möglich.

albertodebo Avatar
albertodebo:#26486

>>26465

Und wenn ich als ehemaliger Soldat die Jacke nachwievor tragen möchte?

Zum Teil ernsthafte Frage - es ist Hipsterey, aber ich hab eben eine Menge Grünzeug und sehe nicht ein, mach meiner Freistellung alle Jacken neuzukaufen.

areus Avatar
areus:#26487

>>26485
>Es ging um eine Motorradjacke, die ein nicht-Fahrer zum Posen anzieht.
Es geht zuallererst mal um die Unterstellung, dass die Jacke automatisch zum Posen getragen würde.

Und der Vergleich mit der Feuerwehrjacke hinkt massiv, denn die Einsatzkleidung ist derzeit Teil einer Uniformierung.
Während Lederjacken im Bikerlook lange in der alltäglichen Mode des Mainstream angekommen sind [Einflüsse der Rockerclubs, die sich nach dem 2.WK erstmals nachvollziehen lassen liefern vermutlich den Anfang, später in den 60ern definitiv Ankunft im Mainstream durch Darsteller wie Marlon Brando und ihren Einfluss, spätestens jedoch seit den 70ern, wo Filme wie Easy Rider (jaja, 69) oder in Deutschland Rocker (Film sowie Subkultur) sowie Einflüsse der Vietnamveteranen das Lebensgefühl Motorrad in den Mainstream auch zu Leuten lieferten, die gar kein Motorrad fuhren, in den 80ern sind Ikonen wie Michael Jackson in Motorradlederjacken unterwegs, Udo Lindenberg verschenkt eine an Honecker, damit dieser nicht mehr so spießig sei etc.], ist die Feuerwehrjacke weiterhin Berufs- und Dienstbekleidung und in der Wahrnehmung der Mehrheit an den Beruf geknüpft.
Trotzdem würde ich jemandem, der eine Feuerwehrjacke trägt, nicht direkt Posertum unterstellen. Vielleicht mag(!) er die Feuerwehr. Vielleicht erachtet er die nicht sonderlich stylische Jacke als besonders wetterfest. Was weiß ich von seinen Motiven?
Die Bundeswehrjacke zum Posertum zu stecken dokumentiert nochmal Ignoranz ggü. Kleidung von Subkulturen sowie deren Ankunft im Mainstream: Meines Erachtens hauptsächlich durch die Einflüsse der Vietnamkriegsveteranen hielten Teile der Kampfanzüge Einzug in die Hippiekultur. Die Hippiebewegung war ursprünglich eine Jugendbewegung und blieb wegen ihrer Gewandtheit gegen die Leitkultur stets für die Jugend interessant, hatte starken Einfluss auf Punk und Metal und ging später über in diverse alternative Bewegungen. Diese Bewegungen übernahmen auch Stilbestandteile wie es ihnen passte. Außerdem sind gebrauchte Bundeswehrklamotten oft günstig zu kaufen, was ebenfalls zum Lebensgefühl von antikapitalistisch orientierten Subkulturen gehört. Die moderne Hipsterszene wiederum bedient sich bei Stilelementen diverser Subkulturen, ohne deren Implikationen oder Hintergründe zu übernehmen. Dazu ist die Hipsterszene vielerorts mit der alternativen Szene verknüpft. Daher macht es auch Sinn, dass der eine oder andere Hipster mit Bundeswehrparka rumlief, ohne sich nach außen als Soldat profilieren zu wollen. Damit wäre die Bundeswehrjacke wieder ein Paradebeispiel für meine Argumentation, dass Kleidungsstücke ohne Übernahme ihrer inhaltlichen Verknüpfungen einer Gruppe entnommen und von einer anderen Gruppe oder von Individuen getragen werden können.

sava2500 Avatar
sava2500:#26494

>>26487
Bevor sich hier verrannt wird:

Bernd von weiter oben, der die "Outlaw" und "Stannard" eher peinlich und prätentiös findet, hat ja gar kein Problem damit, dass Kleidung aus bestimmten Bereichen in die Alltagskleidung eingeflossen sind.

Die Sache ist nur die, dass es da eben Sachen gibt, die "normal" wirken, und Sachen, die sehr prätentiös und aufgesetzt wirken.

Z.B. so ein Freizeithemd im Westernhemden-Schnitt gab es die letzten Jahre in tausenden Läden und tragen tausende Leute.

Der Unterschied ist aber, ob man so ein normales kariertes Teil mit normalen Knöpfen oder weißen/schwarzen Perlmutt-Knöpfen aus irgendeinem Laden trägt - oder ob man sich ein Teil anzieht, dass wie die Parade-Uniform eines Cowboys aussieht (mit lila-glitzernden Perlmutt-Knöpfen, mega-auffälligem Karo-Muster, Zierpaspeln und vielleicht noch Stickereien).

Das gleiche bei Jeans.
Eine 08/15-Jeansjacke kommt auch ziviler, als irgendso eine Lokfahrer-Denimblazer-Jacke von LEE, die aussieht, wie frisch aus der Motorenhalle gelaufen.

Und man da halt einfach auch ein bisschen drauf achten sollte, was an einem ein bisschen zu übertrieben aussieht - und was nicht.

Und die abgebildete Jacke oben ist da halt eben weitaus besser und gefälliger, als diese mehr möchtegern-mäßigen anderen beiden genannten Jacken.

Nur darum ging es.

vj_demien Avatar
vj_demien:#26495

>>26487
>Und der Vergleich mit der Feuerwehrjacke hinkt massiv, denn die Einsatzkleidung ist derzeit Teil einer Uniformierung.

Ich muss sagen, ich fand den Vergleich mit Farben noch viel hinkender. Aber reden wir nicht mehr davon.

Wie >>26494 schon richtig sagt, gibt es einen Unterschied zwischen einer Freizeitlederjacke und eben einer von dir oben genannten "Einsatzkleidung" (nur eben von Motorradfahrern). Belstaff hat doch auch recht coole "normale" Jacken. Die Motorradjacken, mit denen werben sie ja sogar mit Motorradfahrern (bzw. Models, die Helm tragen und auf einem Mopped posen).
Klar, wenn man gut ist, kann man die Jacke kombinieren und es wirkt nicht wie gepose. Haben die Nazis auch geschafft, die wenigsten sind mit ihren Schaftstiefeln auf Pferden geritten. Aber es kann halt auch sehr oft schief gehen, davor warnen eben die Bernds in diesem Faden.

agromov Avatar
agromov:#26497

OP Bernd nochmal hier.

Ich möchte mit der Jacke nicht "posen".
Auch möchte ich nicht wirklich als Motorradfahrer gelten.
Eine Lederjacke macht einen ja nicht automatisch dazu.

Würde zwar ganz gerne noch einen A-Führerschein machen aber später erst mal.

Ich fand die Modelle einfach schön und das ist alles.
Ob wer die Sachen schön findet oder nicht, ist mir Banane.
Mir geht in dem Faden hier, es mehr um den gegenseitigen Austausch der Kaufinteressen anderer Bernds.

>>26494
Erzähle Bernd, was möchtest du in deinem Schrank zukünftig gerne sehen?

alessandroribe Avatar
alessandroribe:#26498

>>26494
Das bedeutet, dir geht es darum, dass die Jacke deiner persönlichen Einschätzung nach zu dick aufträgt, ja?
Gut, da kann man nichts machen. Dann ist es ein Streit über Geschmäcker, und OPs Jacken sind im Vergleich zu vielem anderen Motorradkram eher schlicht. Ich finde nicht, dass sie besonders dick auftragen, sondern ganz gut aussehen. Ich finde dieses glatte, minimalistische, das die chicke Mode im Moment sein will, langweilig und öd.

>>26495
>Unterschied zwischen einer Freizeitlederjacke und eben einer von dir oben genannten "Einsatzkleidung" (nur eben von Motorradfahrern)
Wie ich oben ausführlich dargelget habe, ist eine Motorradlederjacke eben im der allgemeinen Wahrnehmung kein funktional gebundener Gegenstand (mehr). Das mag sich ändern, wenn Schulter-, Ellbogen- und Rückenprotektor installiert sind, das ändert sich, wenn an drei Stellen fett "Harley Davidson" steht, aber bis dahin ist es eine Jacke, die durchaus für den Alltag angemessen ist. Wenn du eine Diskussion wünschst, geh auf die Argumente ein, und wiederhole nicht ständig stur deine Behauptung.

>Klar, wenn man gut ist, kann man die Jacke kombinieren und es wirkt nicht wie gepose. Haben die Nazis auch geschafft, die wenigsten sind mit ihren Schaftstiefeln auf Pferden geritten. Aber es kann halt auch sehr oft schief gehen, davor warnen eben die Bernds in diesem Faden.
Die Bernds in diesem Faden warnen nicht, sie verurteilen das Tragen einer eher ans Fahren als ans Tragen angepassten Motorradlederjacke vollends. Und dem schließe ich mich nicht an, das halte ich für engstirnig, spießig und langweilig.

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#26499

>>26498
>Ich finde dieses glatte, minimalistische, das die chicke Mode im Moment sein will, langweilig und öd
Endlich mal jemand, der die Wahrheit sagt! Übergroße Aufdrucke und gefeekter Used-Look sollten endlich mal wieder in die Mode kommen, auch bei den Besserverdienenden, nicht nur bei der finanziellen Unterschicht.

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#26500

>>26499
Ich verweise auf meinen Pfosten in einem anderen Faden: >>26454
Der Camp David Witz wird alt, Bernd.

axel_gillino Avatar
axel_gillino:#26502

>>26500
>Witz
Das ist kein Witz, das ist nur folgerichtig.

scottgallant Avatar
scottgallant:#26504

>>26502
Ohne Konzept und wahllos zusammengeklatschte Applikationen und Muster sind nich der einzige Gegenentwurf zu kühl und glatt, Dummbernd.
Solche Behauptungen belegen nur, dass man kein Gefühl für Ästhetik hat.
Oder dass man hierherkommt, um Unfrieden zu stiften.

clubb3rry Avatar
clubb3rry:#26505

>>26504
Dann schieß mal los.

saarabpreet Avatar
saarabpreet:#26506

>>26498
>Wie ich oben ausführlich dargelget habe, ist eine Motorradlederjacke eben im der allgemeinen Wahrnehmung kein funktional gebundener Gegenstand (mehr).

Eben schon. Darum ist es ja nicht nur eine Lederjacke, sondern eine MOTORRADlederjacke.

Aber gut, jeder soll tragen, was er mag. In den 80ern hat auch jeder diese engen Fahrradhosen aus Neopren getragen, auch Leute, die nicht geradelt sind (Axl Rose, Milli Vanilli usw.). Dann kann OP auch seine Motorradlederjacke tragen.

jacobbennett Avatar
jacobbennett:#26508

>>26505
Ich vermute, du meinst Gegenentwürfe zu glatt und kühl?
Stell dich drauf ein, Bernd: Es wird dir nicht gefallen, wenn du Modehörig bist und auf glatt und kühl stehst. Kritik im Sinne von "Das ist aber derzeit nicht in der Mode!" ist unsinnig, denn genau diesen Umstand bedauere ich.
Wie wäre es mit Mustern auf Hemden? Ich z.B. mag Paisley gern, oder dezente Batik. (Nein, ich meine nicht die Kindergarten-Selbstmachbatik. Bilde dich, Dummbernd.)
Wie wäre es mit verschiedenen Materialien? Der Barock hat viele Materialien genutzt, vielleicht kann man sich dort etwas abgucken? (Und nein, wir wollen es nicht übertreiben und den Barock als solches wieder einführen, aber wir können Elemente übernehmen.)
Was wäre mit aufwändigen Strickmustern für Pullis? Nicht nur fünf bis zehn Reihen Zopfmuster, Abwechslung!
Wie wäre es mit Zierrändern und Zierknöpfen?
Oder wieso überhaupt Zierknöpfe? wir können doch mit den Verschlüssen experimentieren! Reissverschluss ist langweilig, warum nicht eine Knüpfung wie am mongolischen Deel? Die haben auch schöne Stoffe, Farben und Muster. Spaßfakt: Ausgerechnet die Motorradjacke des Schwedischen Militärs wird ähnlich geschlossen.Sie ist aber sonst eher nicht schön.
Es ist doch nett, etwas zu kokettieren! Wenn alle wissen, dass Kleidung Fassade ist, wieso nicht eine hübsche Fassade draus machen? Die moderne Architektur steht auf glatte Oberflächen (glaube ich wenigstens, bin kein großer Architekturkenner), aber viele finden das Bonner Gründerzeitviertel schön, und modernisierter Altbau boomt dort, wo die Leute das Geld haben.
Ich habe mal ein Bild angehängt. Es stellt Sean Connery in einer Kostümierung für den Film Highlander dar.
Natürlich will ich nicht so rumlaufen. Trotzdem finde ich, dass ihm das übertriebene Outfit verdammt gut steht. Was ich ausdrücken will ist, dass ungewöhnliche Kleidung gut aussehen kann, wenn man sie unabhängig von aktueller Mode betrachtet. (Drinvor: An Sean Connery sieht aber auch alles gut aus, no homo.) Wir sollten uns im Bezug auf Mode mehr trauen, etwas auszuprobieren. Vielleicht finden wir Sachen, die uns wirklich gut gefallen.

Das Problem ist, dass die Industrialisierung und die Entledigung der Stände einen enormen Impakt auf die Mode hatten. Kleidung drückte kaum noch Stand aus - alle waren gleich! - sie benannte nur noch das Geschlecht (nur Stoff und Verarbeitung unterschied die Einkommensklassen). Mode wurde sachlich und schlicht. Das gilt besonders für die Herrenmode, Damen durften durchaus etwas aufwändiger gekleidet sein. So entstand der Anzug als Geschlechtsuniformierung, und von dieser Idee der ruhigen Sachlichkeit des Mannes ist die Mode seitdem nicht wieder weggekommen.
Die Mode steht jedoch der Zeit. Der Zeitgeist ist pragmatisch und unemotional, Idealismus wird kaputtgeredet, die Kanzlerin regiert "alternativlos". Und wie passend stellen sich die Kinder der 90er in ihrem Erwachsenwerden als verkappte Spießer heraus.
Auf der anderen Seite steht die wieder um sich greifende Uniformierung durch nüchternen, gleichförmigen Kleidungsstil der voranschreitenden Individualisierung entgegen. Ich denke übrigens, die großen Designer haben das bemerkt und fangen an, noch etwas unorientiert gegenzusteuern. Sie wollen wieder provozieren, aber versuchen das noch durch Akzente innerhalb der Biderkeit.


>>26506
>Eben schon.
Argumente bitte, sonst keine weitere Diskussion.
>MOTORRADlederjacke
Ist kein Argument, denn BASEBALLcaps trägt jeder dritte Schmock, obwohl er kein Baseball spielt, und niemand hat ein Problem damit. TRENCHcoats gehen außerhalb von Schützengräben, KURIERtaschen werden von Schülern und Studenten getragen, PILOTENbrillen hat jeder dritte Urlauber, TURNschuhe werden auf der Straße angezogen usw. Die Liste lässt sich lange fortsetzen. Dass sich die Herkunft eines Gegenstandes im Namen wiederspiegelt, definiert nicht in alle Ewigkeit seine Anwendung.

crhysdave Avatar
crhysdave:#26529

>>26498
>Das bedeutet, dir geht es darum, dass die Jacke deiner persönlichen Einschätzung nach zu dick aufträgt, ja?

Ja, exakt.

Also die "Outlaw" und die "Stannard".
Die oben abgebildete nicht (mal von dem scheiß Logo auf dem Ärmel abgesehen).

Habe selbst eine Biker-Lederjacke, auch wenn nur Strabafahrer, aber das Teil ist dann halt eben nicht so prätentiös, wie die zwei oben genannten und verwiesenen Jacken.

Und weil hier eben von Baseballkappen gesprochen wurde:

Das Gleiche in Grün.
Bernd hat auch ein paar Baseballkappen - aber eben keine wo vorn "Yankees" oder "Lakers" drauf steht.
Weil es einfach affig ist, als Nicht-Baseball-Schauer sich sowas dranzuheften.

Und genauso sollte eine Lederjacke von einem Nicht-Motoradfahrer nicht übelst nach Ober-Motoradfahrer aussehen.

Einflüsse sind völlig OK, aber es sollte halt keine übertriebene (und unauthentische) Posier-Schauspiel-dick-auftrage-Veranstaltung sein.

Die Jacke oben im Fadenkopf ist völlig "Motorad genug" für eine zivile modische Jacke.
Das muss nicht noch so ein Ding sein, mit lauter pseudo-authentisch Schnullifax dran.

thinkleft Avatar
thinkleft:#26533

>>26438
Kann man schon mal machen. Ist zumindest bei Motorradhipstern nicht ungewöhnlich.

joemdesign Avatar
joemdesign:#26535

>>26533
Hm, ja, in deinen Bildern ists aber ein anderes Braun. Das gefällt mir besser.
Bei Betrachtung der Bilder fällt mir allerdings auf, dass sich Hipster offenbar zwischen Schutzkleidung und Handschuhen entscheiden müssen.
Ist es übrigens prätentiöses Gepose, wenn Motorradfahrer Straßenkleidung tragen?

auch:
>2. Bild
>XT500-Tank
>Gummikuh

ebenso:
>schwerer Block und Monolever als Grundlage
>Bleche ab, dann wiegt's weniger!

Jaja, du sagtest es bereits: Hipster!
Aber jedem Tierchen sein Pläsierchen. Wär doch nur nicht ne schöne Gummikuh und die rare XT500 dafür draufgegangen!

ah_lice Avatar
ah_lice:#26536

>>26453
Converse All Stars darf man nur tragen, wenn man Basketball spielt.
Adidas Samba nur wenn man Hallenfussball spielt.
Polo Hemden gibt es auch nur für Tennisspieler.
Fliegerblousons und daran angelehnte schnitte sollte man nur gegen Vorlage eines Flugscheins bekommen.
Bootsschuhe nur mit Segelschein.
Jeans nur für Rinderfarmer.


Es gibt so viele modisch getragene Kleidungsstücke, die von anwendungsspezifischer Kleidung abstammen, da finde ich den Aufriss, den du um Lederjacken im Bikerschnitt machst etwas lächerlich.

damenleeturks Avatar
damenleeturks:#26537

>>26536
Es geht ja gar nicht um Bikerjacken.
Bikerjacken sind ok, er trägt selber eine Bikerjacke.
Problematisch sind die Bikerjacken, die anders sind als seine Bikerjacke.
Denn er definiert immerhin, was gute Geschmack ist.

csteib Avatar
csteib:#26539

>>26536
>>26537
Kühl, gleich zwei mit absoluter Leseverständnisschwäche.

Der Tenor war eben nicht: Chucks nur für Basketballspieler, Jeans nur für Rinderfarmer, ....

Sondern der Tenor war nur und lediglich: Arg Übertriebenes und Dick Auftragendes besser (ver)meiden - wenn man "das Versprechen nicht halten kann".

Deswegen hat jener Bernd zwar auch Polohemden, Bikerlederjacke und Fliegerjacken - aber (als Nicht-Polospieler, Nicht-Motoradfahrer, Nicht-Bomberstaffelpilot) eben keine Polohemden mit irgendwelchen eingestickten Polospielerfigürchen und "Lacrosse"-Schriftzügen und -Symbolen drauf (Bild 1 & 2), keine Fliegerjacken mit irgendwelchen "Airborne"-Patches und Army-Krams drauf (Bild 3 & 4) und auch keine Bikerjacke, die jetzt übelst "über-casual" aussieht, mit lauter Details und Krams dran, die nur für echte Motoradfahrer nützlich und interessant sind und nur "echte" Motoradjacken brauchen.

Und sogar Bernds Sommerstofftreter sind nicht von Converse, sondern von anderen Marken, wo kein scheiss "All-Stars"-Sportmist-Logo dran pappt.

Eigentlich ziemlich leicht zu verstehen - jedenfalls wenn man nicht dumm ist.

joki4 Avatar
joki4:#26540

>>26539
>Kühl, gleich zwei mit absoluter Leseverständnisschwäche.
Naja, vielleicht bist du da auch gar nicht so weit von weg, denn >>26537 sagt ziemlich das, was du sagst: Es geht nicht um Bikerlederjacken, sondern um Bikerlederjacken, die du nicht magst.
Und ganz ernsthaft: Zwischen den von OP begehrten Modellen und airborne-flight-jacket.jpg liegen Welten.
Es geht daher auch um deine Arroganz, das was du magst aufzuwerten und alles andere in einen Tops zu werfen und ohne graduelle Unterscheidung zu verdammen.
Und jetzt mit deinen Worten:
>Eigentlich ziemlich leicht zu verstehen - jedenfalls wenn man nicht dumm ist.

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#26541

wollte doch nur einen Faden über zukünftige
Käufe..
Jetzt pinkeln sich alle gegenseitig an, wegen Lederjacken ;_;

syswarren Avatar
syswarren:#26542

>>26540
>die du nicht magst
Häng dich doch einfach weg :^)

herkulano Avatar
herkulano:#26543

>>26541
>zukünfrige Käufe

Brauche eigentlich nix. Habe lediglich 100 Feather-Klingen für meinen Gillette Fat Boy bestellt.

Klamottenmäßig entscheide ich mich immer spontan beim Schneider, was ich mir machen lassen will, wenn ich mal wieder hinkomme (in Asien).

keyuri85 Avatar
keyuri85:#26544

>>26542
Wieso denn? Ich kann mich an Sachen erfreuen, die nicht meinem Ideal entsprechen. :3

albertodebo Avatar
albertodebo:#26545

>>26543
>wenn ich mal wieder hinkomme (in Asien).
Elaboriere.
Ich gehe davon aus, dass man da je nach Schneider wohl auch nach italienischem Zwirn verlangen kann?
Der Arbeitspreis dürfte ja eigentlich relativ günstig sein, selbst beim besten Mann am Platz.
Details, Bernd! Wir brauchen Details!

liang Avatar
liang:#26546

>>26545
Es dauert eine Weile, bis man einen findet, der gut ist. Da ich mehrere Jahre dort verbracht habe, wurde ich auch fündig. Stoff habe ich allerdings separat hier und dort gekauft, da kommen dann schon einmal einige hundert Euro nur für guten Zwirn zusammen. Aber guter Stoff ist extrem wichtig, vor allem beim Anzug.

Mein Stammschneider ist eigentlich ziemlich cool...ich kann ihm ein Bild eines modernen Anzugs zeigen (ich hab einen recht unkonventionellen Schnitt gewählt) und der macht das dann nach einigen Abmessungen.