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Veröffentlicht am 2015-06-29 01:58:2 in /m/

/m/ 62528: Dieser Bernd befindet sich mittlerweile in seiner Musik...

to_soham Avatar
to_soham:#62528

Dieser Bernd befindet sich mittlerweile in seiner Musiker-midlife-crisis und will jetzt dringend ein Tasteninstrument Keyboard/Synthie/Klavier lernen. Kann mir Bernd ein Programm bzw. eine priorisierte Abfolge beim Erlernen dieses Instrumentes geben oder empfehlen?

Ziele: Mein Ziel ist das Spielen am Instrument selbst, sprich relativ freies Jonglieren mit unterschiedlichen Voicings, Extensions, Passingchords, Stufen und (geringfügig) Modulationen. Die Endgeschwindigkeit, die ich erreichen will liegt bei ~ 16tel bei 140 bpm. Wie lange brauche ich bis ich diese Geschwindigkeit erreiche, wenn ich täglich ca. 30 Minuten nur auf Geschwindigkeit übe und beide Hände benutzen will?

Musikrichtung in die es gehen soll: Überwiegend Pop mit leichten Nuancen aus Bossa Nova und sehr wenig Jazz.

Was ich bereits kann: Nichts Zumindest nichts an Tasteninstrumenten. Bernd spielt geringfügig Gitarre und hat ein grobes Verständnis für Tonleitern, Voicings, Extensions, tut sich allerdings schwer zB Umkehrungen sinnvoll einzusetzen usw. Modulieren kann ich nicht... zumindest nicht so, dass es extrem auffällig und clichehaft klingt.

peterlandt Avatar
peterlandt:#62543

Als Bernd klavier lernte tat er dies von sogenannten Noten. Auch waren Tonleitern involviert. (c d e - daumen auf das f - g h a c)
Er hat Menschen immer bewundert, die sich hinsetzen konnten und zu einer Gesangsstimme eine komplette Bassa klimpern konnten wie sein musikleerer. aber vielleicht kombt das später.

Erwähnte Bernd, daß er Remixe von Film- und Computerspielmusik braucht? Alles außer was schon auf OCRemix ist

_kkga Avatar
_kkga:#62544

Statt auf Geschwindigkeit zu studieren sollte Trollbernd es mit 15 Minuten Harmonielehre versuchen. Aber Bernd hält sich ab hier raus, den Faden haben wir hier öfters.

oaktreemedia Avatar
oaktreemedia:#62546

>>62544
>Aber Bernd hält sich ab hier raus
Solltest du auch, wenn du nichts beitragen kannst.

chatyrko Avatar
chatyrko:#62548

>>62543
Auf der Gitarre kann Bernd ein bisschen reharmonisieren, aber halt nur sehr beschränkt. Bernd hat schon lange im Hinterkopf mal eine "eigene" Version von "Lufia 2- Sinistral Battle" aufzunehmen....

Auch: Vor ein paar Wochen/Monaten sah Bernd einen Bassisten-Faden, in welchem sich jeder als professioneller Konzertpianist ausgegeben hat und jetzt kann mir wirklich niemand helfen? Sollte ich den ersten Pfosten nicht hinreichend detailiert beschrieben haben, dann stellt bitte eine Frage.

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#62552

>>62546
Können schon, aber halt du deine vorlaute, überflüssige Fresse. Diesen Faden hatten wir erst vor drei Monaten.
Harmonielehre, Gehörbildung.
Der Rest liegt ohnehin an jedem selber. Wer kein Geld für einen Lehrer ausgeben will, kann Bücher lesen. Oder das Rad neu erfinden.

yigitpinarbasi Avatar
yigitpinarbasi:#62553

Was ist eine Umkehrung?
Sowas wie in 484631_Skyrim-Theme-Remix?
(zweite Hälfte)

pf_creative Avatar
pf_creative:#62554

>>62552
Dir ist hoffentlich schon bewusst, dass das Synchronisieren von linker und rechter Gehirnhälfte beim Klavierspielen mit einer anderen Absicht und auf eine andere Weise als auf der Gitarre geübt wird? Ich habe keine Ahnung wie man das am besten auf dem Klavier macht/übt. Also, WIE? Wird man guter Musiker am Klavier indem man zuerst lernt den Tristan-Akkord zu interpretieren oder erstmal wenigstens "Alle meine Entchen" mit beiden Händen gleichzeitig zu spielen? Und was bringen mir da "15 Minuten Harmonielehre" oder Gehörbildung? Sag mal, bist du einfach nur behindert oder kannst du nicht lesen? Im OP steht nur eine Frage drin und die sollte selbst für dich nicht zu schwer zu lesen sein.
>halt du deine vorlaute, überflüssige Fresse
Wer vorlaut und überflüssig ist, solltest du mittlerweile gemerkt haben und auch das gesagte umsetzen, denn du bringst in dem Faden garnichts und willst auch nicht helfen. Und wie soll man bitte auf jemanden reagieren, der reinkommt und sagt: "ich kann was, aber ich sag dir nichts :PPP". Ja ich bin arschverletzt

davidsasda Avatar
davidsasda:#62555

>>62553
>https://upload.wikimedia.org/wikipedia/commons/3/30/Dreiklangumkehrungen.gif
Dreiklang wird umgekehrt -> Tiefster Ton ist nicht mehr ursprünglicher Grundton sondern Terz ->1te Umkehrung usw

axel_gillino Avatar
axel_gillino:#62563

>>62552
Ach du schon wieder. Du bist doch sicher einer dieser berndigen Musiker die man mal eben als Aushilfe engagiert und es sofort wieder bereut, weil du nur am klugscheißen bist.

jitachi Avatar
jitachi:#62570

>>62554
>aber ich sag dir nichts
Ich habe es dir gesagt: suche dir einen Lehrer. Glaubst du Bernd liest dir nun jedes Kapitel abends vor dem Einschlafen vor? Wenn du schon so weit bist wie du vorgibst, dann versuch es mal mit Axel Jungbluth, "Harmonielehre Jazz." Aber beschwere dich nicht, wenn du nur Hieroglyphen siehst.
Um dir gezielt Hinweise zu geben, müsste Bernd wissen, was du schon kennst, und wo die Löcher sind. Intervalle, Terzschichtung, Wie bauen sich die Akkorde und Tonleitern logisch auf? Was sind die Kirchenmodi? (drin vor mimimi, will keine Kirchenmucke) Nein liebe Kinder, das sind Tonleitern die sich über den Grundton und die sigel definieren, dorisch zb. fängt im ersten modus auf D an und hört auf d auf. d e f g a h c d. Herbie Hancock hat mit diesen modi schöne Dinge gemacht.
Schaffst du es blind, die Akkordumkehrungen oder aller Dur und Moll Akkorde mit der linken Hand, rhythmisch ansprechend zu gestalten? Nein? Versuchst du es wenigstens REGELMÄßIG, das bedeutet einmal am Tag! Was ist mit deiner Rhythmik? Kannste links 3 und rechts 4 klopfen? oder 5 auf drei? Synkopieren? Versuchst du Phrasen, Melodien oder Stücke in jede Tonart zu transponieren? Man scheisse, wenn ihr wüsstet wie wenig ihr könnt, ihr würdet es sein lassen.
Vielleicht hilft dir der Spruch von Thelonius Monk (Pianist) weiter, wenn du den Blues spielen kannst, kannst du alles spielen.

Bernd glaubt nicht das der Nigger da richtig liegt, aber es ist ein guter Anfang.

kimcool Avatar
kimcool:#62573

Vielleicht OP hat ganz anderes Broblem. Was sind diese komischen Dinger zum Runterdrücken und warum kombe ich mit dem Lied nicht hinterher? Ist es richtig daß meine Finger haben Knoten?
Allerdings sagt er uns ja auch nicht, was genau das Problem ist.

Remixe wurde mal wieder nicht geliefert

hota_v Avatar
hota_v:#62575

>>62570
Das ist doch schonmal was.... Wie ich jedoch bereits gesagt habe: vom Klavier weiß ich fast nichts. Gitarre lasse ich jetzt mal mehr oder weniger außen vor.
>Wenn du schon so weit bist wie du vorgibst
Ich bin nicht weit. Mir sagen Intervalle, Tonleitern, Extensions und Terzschichtungen etwas. Wie Kirchentonleitern aussehen bzw. aufgebaut sind begreife ich schon, was ich damit aber anfangen kann/soll weiß ich nicht... Bei Moll und Dur ist das für mich wesentlich offensichtlicher ala degree tendancy usw. Wie lerne ich solche Tendenzen (außer für Moll und Dur) und wie lerne ich diese Modi zu benutzen? Evtl mache ich das (auf Gitarre) schon, nur weiß ich es nicht....
>Schaffst du es blind, die Akkordumkehrungen oder aller Dur und Moll Akkorde mit der linken Hand, rhythmisch ansprechend zu gestalten?
Nein. Ich meine aber zu wissen worauf du hinaus willst... danke
>Was ist mit deiner Rhythmik? Kannste links 3 und rechts 4 klopfen? oder 5 auf drei?
Nein. Keine Ahnung wie man Unabhängigkeit im Zusammenspiel der Hände zu üben hat, vorallem da bei Gitarre beide Hände überwiegend synchron zu laufen haben... Daher auch die Frage: Wie übe ich das am besten?? Für eine Empfehlung eines Buchs bzw. eines effektiven Lernprogramms wäre ich sehr dankbar.
>Transponieren
Macht man doch andauernd beim Schreiben. Am Klavier kann ich das nicht. Auf Gitarre schon.
>wenn ihr wüsstet wie wenig ihr könnt, ihr würdet es sein lassen
Das ist Bernd durchaus bewusst, aber warum sollte er es sein lassen?

>>62573
>Was sind diese komischen Dinger zum Runterdrücken und warum kombe ich mit dem Lied nicht hinterher?
Ja genau das ist jetziges Problem. Wie übe ich das am effektivsten? Oder siehe auch im OP: Kann mir Bernd ein Programm bzw. eine priorisierte Abfolge beim Erlernen dieses Instrumentes geben oder empfehlen? Versteht meine Frage bitte nicht falsch, denn auf Gitarre könnte man auch jedes beliebige Anfängerbuch empfehlen, was aber nur wenig bringt. Es muss doch wohl einen Menschen geben, der ein effektives Buch geschrieben bzw. Lernrogramm - ich meine jetzt nicht (zwingend) Weichware - zum erlernen des Instruments entwickelt hat, oder?
Den Remix werde ich auch nicht so schnell liefern. Ende August, da hab ich für soetwas Zeit.

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#62578

>>62575
Such dir irgendeinen Typen der ein Klavier hat.
Bitte ihn dir den Fingersatz zu zeigen. youtube?
rechts:
Daumen auf C, Zf, Mf, Daumen untenrum zum F bewegen, dann erst die komplette Hand abrollen.

Das gleiche mit der linken nur anders herum. Abrollen, Mf, Zf, Daumen.

Wenn du gut sein willst benötigst du einen Übeplan.
zb. 10 Minuten Noten bzw. Neues Stück üben (Klavierlehrbuch), 10 Minuten Harmonielehre, Akkorde durch den Quintenzirkel prügeln, Blues improvisation, 1 x das Repertoire durchsspielen, zum Schluss frei improvisieren dabei bekannte Themen einbauen und verfolgen.
Erarbeite dir ein Repertoire.
Wie bei der Guitarre gilt, die Finger müssen ein Stück auswendig können. Bis das Signal vom Kopf in den Fingerspitzen ist dauert es zu lange.
Beim improvisieren rufst du Muster und Patterns ab, das bedeutet du wiederholst dich, daher unbedingt auch nach Noten Stücke erarbeiten, besonders lehrreich und spannend, wenn du das Stück vorher nicht kennst!

thehacker Avatar
thehacker:#62606

idf: hochnäsige Pianisten
Warum zur Hölle willst du Klavier lernen, OP? Ist dir klar, dass das ein ziemlich behindertes Instrument ist?

bighanddesign Avatar
bighanddesign:#62622

>>62606
Das Klavier ist die Antwort auf die ergonomische und geistige Behinderung des Pianisten.
1.Schau die Tastatur eines Klaviers an, die schwarzen Tasten sind in Zweier und Dreiergruppen geordnet.
Wer das begriffen hat, weiss auf einen Blick wo das C liegt. ein Blinder kann es auch ohne Braille Punkte ertasten.
Die Orientierung wird dadurch in jeder Tonart erleichtert. Das versteht aber erst jemand der damit arbeitet. Es wäre unmöglich bei einer abwechselnd schwarz-weissen Tastatur und wie man an den roten Markierung im dodeka.jpg sieht, hat der Erfinder der Narrentastatur das Problem immerhin bemerkt, besser er würde die Tonnamen noch einstanzen, Platz genug hat er ja. Gutgemeinte Gleichmacherei erweist sich auch hier als kulturmarxistische Dummheit.
2. Die Rückversetzung der schwazen Tasten entspricht der Versetzung des Daumens. Benutze ich den richtigen Fingersatz, dann liegen meine Finger ergonomisch und ermöglichen damit bequemes und unverkrampftes Spiel.
3.Wer einen n zackigen Stern malt und glaubt das Rad neu erfunden zu haben, ist kein Genie sondern ein Idiot.

polarity Avatar
polarity:#62629

>>62606
>relativ übersichtliches Mehrstimmiges Spielen wird für einen Menschen durch Klavier machbar
>behindert
Naja.... einen Punkt gibts für meine Rückmeldung....

pf_creative Avatar
pf_creative:#62696

>>62622
>>62629
> spezielle Fingersätze für jede Tonart
> auf den Saiten im Inneren immer das gleiche Anschlagmuster (pro Tongeschlecht)
> total übersichtlich

Der einzige Grund, dass die traditionelle Klaviatur immer noch gebaut wird, ist, dass Musiker und Hersteller zu bequem sind, die Umstellung auf etwas besseres durchzuziehen. Es muss ja nicht Dodeka sein, das ist haptisch tatsächlich etwas mager, aber Janko oder Schumann z. B. wären doch schön.

Wenn es wirklich darum ginge, das C blind ertasten zu können, dann könnte man da eine Markierung anbringen, wie bei F und J auf der Computertastatur. Aber darum geht es ja nicht, es ist ja nur eine Ausrede, um sich nicht umgewöhnen zu müssen...

Und dass ihr das Wort Kulturmarxismus bemüht, um meine berechtigte Kritik an der Benutzerschnittstelle eures Instrumentes irgendwie in den Dreck zu ziehen, zeigt nur, wie verzweifelt ihr seid, weil euch doch insgeheim klar ist, dass ich recht habe.

Es tut mir ja auch irgendwie leid, dass ihr vermutlich seit arglosen Kindertagen an diesen Murks gewöhnt seid, aber es ist trotzdem Murks.

cyril_gaillard Avatar
cyril_gaillard:#62700

>>62696

>haptische Markierung auf der c-Taste

Bestimmt eine wundervolle Erfahrung, das c über die halbe Oktave während eines 32el-Laufs auf Deiner Tastatur für besondere Schneeflocken zu ertasten. Die Bequemlichkeit der fürs Abendland zentralen C-Dur-Harmonik braucht auch kein Schwein! Generell, kein Fußbreit dem Klaviere! Ich spiele lieber Karten, um Geld!

t. Synthisizerbassist

:3 Recht hast Du. Die Schuhmann-Klaviatur schaut nach einem hervorragenden Autistenwerkzeug aus. C-Dur und Rock sind eh tot.
t. Gitarast

lisovsky Avatar
lisovsky:#62701

>>62696
Kein Problem, als freischaffender Künstler kannst du auch heute noch deinen Tag und Woche in 10er Einheiten abfeiern.
Alle anderen waren herzlich froh als diese tollen Errungenschaften der Franzackenrevolution wieder revidiert wurden.
Ähnlich deine Tastatur. Wie erträgst du überhaupt die Diktatur der diskreten Einteilung, ohne Vierteltöne, mit der willkürlich organisierten, völlig unmathematischen, wohltemperierten Stimmung?
Wäre das stufenlos definierte Cello nicht eher das was du benötigst?

emmakardaras Avatar
emmakardaras:#62704

>>62700
> Bestimmt eine wundervolle Erfahrung, das c über die halbe Oktave während eines 32el-Laufs auf Deiner Tastatur für besondere Schneeflocken zu ertasten.
Stören dich F und J beim Tippen? Mich nicht. Und ich tippe schnell.
> Die Bequemlichkeit der fürs Abendland zentralen C-Dur-Harmonik
Ach komm, C-Dur schaffst du wohl noch auf der Schumann-Klaviatur. Vielleicht hast du dann sogar Spaß dran, mal andere Tonarten auszuprobieren.

>>62701
> Kein Problem, als freischaffender Künstler kannst du auch heute noch deinen Tag und Woche in 10er Einheiten abfeiern.
Äh, was..?
> Wäre das stufenlos definierte Cello nicht eher das was du benötigst?
Das Cello ist ein schönes Instrument. Mit der wohltemperierten Stimmung kann ich aber auch leben.

Von euch kommen nur noch Beleidigungen und verzerrte Übertreibungen meiner Aussagen. Also genau das, was man von Leuten erwartet, die nicht das geistige Format haben, eine gute Idee, die ihren Gewohnheiten widerspricht, trotzdem als gut zu erkennen. Aber man kann ja guten Gewissens doof sein, solange man nur mit dem Strom schwimmt, nicht wahr?

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#62706

>>62704
Das klingt alles wie von einem geschrieben, der ganz flott 2 Fingersystem kann und nun glaubt das Klavier verbessern zu müssen.
Wären diese Schuman oder andere Juxklaviaturen so genial, oder auch nur leichter zu erlernen, hätten sie sich durchgesetzt.
Die Klaviatur ist ohnehin nicht besonders schwer zu spielen.
Akkordeon, Keyboards, wird alles in Massen gekauft.

Aber blas du nur weiter auf deinem Kamm.

justinrhee Avatar
justinrhee:#62708

>>62706
Vielleicht sollte ich die Diskussion jetzt aufgeben, aber ich bin mir gerade nicht sicher, ob dir eigentlich klar ist, warum ich die alternativen Klaviaturen gut finde.

Es ist so: Du kannst dich an ein Janko- oder Schumann-Klavier setzen und ein Lied in einer bestimmten Tonart lernen und dann kannst du in der gleichen Reihe auf einer Taste weiter rechts oder links anfangen, um das ganze Stück um einen Ganzton zu transponieren. Wenn du um einen Halbton transponieren willst, musst du in der anderen Tastenreihe anfangen.

Das bedeutet, man braucht ein Stück nur in 2 Varianten zu lernen (Anfang oben / Anfang unten), um es durch alle Tonarten, die das Klavier hergibt, transponieren zu können! (Bei Dodeka sogar nur 1 Variante) Auf einem traditionell gebauten Klavier ist das erheblich schwieriger und der einzige Vorteil ist, dass man auf dem traditionellen Klavier extrem einfach C-Dur und A-Moll spielen kann, indem man sich nur an die weißen Tasten hält. Ich finde, das wiegt die Nachteile in allen anderen Tonarten nicht mal ansatzweise auf.

> Wären diese Schuman oder andere Juxklaviaturen so genial, oder auch nur leichter zu erlernen, hätten sie sich durchgesetzt.
Ich kann es mir nur so erklären: Ein erfahrener Pianist beobachtet einen Anfänger an einem Schumann-Klavier, der seine ersten Stücke spielt und sie nach Lust und Laune transponiert. Der Pianist ärgert sich, weil er selber sich jahrelang abgemüht hat, um transponieren zu lernen. Also sagt der Pianist, das neue Klavier sei blöd und die Leute glauben ihm natürlich, weil er ja ein erfahrener Pianist ist. Der Pianist erzählt natürlich auch seinen Schülern nichts von dem neuen Klavier und wenn sie irgendwann davon hören, haben sie sich schon so an die alte Klaviatur gewöhnt, dass sie keine Lust mehr haben, sich umzugewöhnen und sie sagen, genau wie ihr Lehrer: "Dieses Klavier ist blöd." Nach einiger Zeit kommen dann Leute wie du dazu und sagen: "Ach, wenn das was taugen würde, dann hätte es sich doch längst durchgesetzt!"

axel_gillino Avatar
axel_gillino:#62709

>>62708
>der einzige Vorteil ist, dass man auf dem traditionellen Klavier extrem einfach C-Dur und A-Moll spielen kann, indem man sich nur an die weißen Tasten hält. Ich finde...
>der einzige Vorteil
Ignoriere alle anderen genannten Vorteile

Ja, du kannst die Diskussion jetzt beenden.
Oder noch erwähnen, das man auch ganz toll einfach dorisch d spielen kann indem man sich nur an die weissen Tasten hält. Oder phrygisch, oder totlachzenübersonendünnpfiff.
Aber noch im Ernst, Bernd zeigt den Anfängern gerne wie man Japanisch (Pentatonisch 1 Stufe) spielt, in dem er sie auf die Schwarzen Tasten beschränkt.
Das stell ich mir beim Juxklavier auch ganz locker vor.

Die 10 Tage Woche war ein Errungenschaft der Französischen Revolution, als Welt- und Klavierverbesserer sollte man endlich einmal über eine 10er Einteilung des Tonraumes nachdenken. Freiheit ist Gleichheit, und der ist alles Egal.

ajaxy_ru Avatar
ajaxy_ru:#62710

>>62709
Du gehst auch auf nichts ein... Ich würde dich für einen Troll halten, wenn ich nicht schon aus Gesprächen wüsste, wie unglaublich verbohrt Musiker bei diesem Thema sind. Drinvor: "Nein, du bist verbohrt!" - Ja, bin ich, weil ich recht habe.

Dein Klavier ist das Juxklavier, angepasst für Kinder, die möglichst schnell Alle Meine Entchen lernen möchten. Du hast es schon nötig, Spezialfälle, die du mal zum Spaß mit deinen Schülern machst, gegen allgemeine Übersichtlichkeit und Logik aufzuwiegen. Deine Schüler würden diese japanische Tonleiter auf der Schumann-Tastatur zwar nicht schneller spielen lernen, aber sie würden ihre Intervallstruktur viel besser verstehen.

Zu den angeblichen Vorteilen, die ich angeblich ignoriere:
- Versatz des Daumens gibt's bei Schumann und Janko auch.
- C Blind ertasten geht auch mit Markierung - und wer während des Spielens herumtasten muss, um zu wissen, wo sein Finger gerade sitzt, sollte sowieso noch ein bisschen üben.
- "Aber alle machen's doch so!" Ja, das ist der "Vorteil" gegen den jedes Argument versagt.

Eine 10er-Einteilung des Tonraums wäre natürlich Quatsch, das habe ich auch nicht in die Diskussion eingebracht sondern du, weil du keine sinnvollen Argumente hast. Ich hoffe du weißt, warum es Quatsch wäre, ich werde mir hier nicht die Mühe machen, das zu erklären.

Übrigens spiele ich nicht Klavier, aber leider basiert auch die unnötig komplizierte Notenschrift auf der Klaviatur und ich hätte auch ganz gerne einen Midi-Controller in Schumann-Bauweise. Deshalb rege ich mich hin und wieder über Leute wie dich auf.

So und jetzt reicht's mir echt mit dieser Diskussion. Falls hier noch jemand einen Pfosten an mich richtet und auf eine Antwort hofft, so überrasche er mich bitte mit Einsicht oder einem wirklich stichhaltigen Einwand.

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#62714

>>62710
Ja watt denn nu? Janko oder Schumann?
Ich bin mir sicher, dass du mit meiner Hilfe das vereinheitlichte Wunderklavier noch schaffen wirst!

>Übrigens spiele ich nicht Klavier,
Das hat Bernd weiter oben schon gespürt, sonst würdest du auch um die Vorteile der Standardtastatur bei der Akkordumstellung wissen.
Es dauert nun einmal immer einige Zeit bis ein System "begriffen" und fingertechnisch beherrscht wird. Das ist bei Janko und Schumann sicher nicht anders, wer 2 Jahre Erfahrung mit dem Klavier hat, der lacht über diese "C wird bevorzugt" Erkenntnis. Es gibt Leute, die schaffen es Trompete zu spielen, und das erfordert wirklich Gehirnjogging beim Transponieren.
Ich spiele übrigens gern in der Dämmerung und bei Nacht. Auch da unterstützt mich die 2,3 Aufteilung.
Mit deiner Idee des Schumann Midi controllers solltest du mal bei einem Taiwanesischen Produzenten vorstellig werden, es gibt sicher einen Markt für "endlich kinderleicht" zu erlernende Klaviere, und wenn dir neben "Die Vorherrschaft von Cdur brechen!!!" noch ein weiteres Argument einfällt, brauchst du nur dafür zu sorgen, am Gewinn beteiligt zu werden.

Bild relatiert: So ein Chapman Stick ist ebenfalls eine echte Antwort auf die bekannten Unzulänglichkeiten der Guitarre.