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Veröffentlicht am 2013-12-14 18:24:40 in /n/

/n/ 4900: Bernd zieht bald in eine neue Wohnung und übe...

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#4900

Bernd zieht bald in eine neue Wohnung und überlegt, sich einen Hund zuzulegen. Eigentlich ist er eher Katzenmensch, ist auch mit Katzen großgeworden und alles. Jedoch befürchtet er, die Katze würde in seiner Wohnung eingehen und oder die Möbel zerkratzen und oder in die Ecke scheißen.
Da Bernd grundsätzlich auch Hunde gerne hat, da außerdem direkt vor der Wohnung ein Park ist, hatte Bernd sich überlegt, sich einen solchen zuzulegen.
Was wäre dabei zu beachten?
Bernd hat im Grunde überhaupt keine Erfahrung mit Hunden. Wie schwierig ist es, mit so einem Tier umzugehen zu lernen?
Was könntet ihr Bernd noch für Tipps geben?
Vielen Dank.

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#4901

Bist du Stadt-Bernd? Gehst du arbeiten?

Bernds Ansicht nach sind Hunde nur für Familien geeignet, bei denen praktisch immer eine Person für den Hund da ist. Bernd hatte zwar noch nie einen Hund, aber ich glaube nicht, dass du das durchdacht hast.
Auch Katzen (vor allem einzeln) in einer kleinen Wohnung zu halten ist Bernds Ansicht nach alles andere als artgerecht.

Auch: Schau mal ins nächste Tierheim.

BillSKenney Avatar
BillSKenney:#4902

1. wirklich überlegen ob du das mit Zeit/Platz/Geld schaffst
2. Hundeschule

terryxlife Avatar
terryxlife:#4906

Bernd findet ja das Hunde generell die besseren Haustiere sind falls man ausreichend Platz,Zeit und Geld besitzt.Allerdings habe ich des öfteren erlebt das Nicht-Hunde-Menschen die "Sprache" meines Hundes falsch interpretieren und wegen jedem Versuch meines Hundes mit ihnen Kontakt aufzunehmen fast eine Herzattacke bekommen.
Ich gehe davon aus das Bernd zumindest anfangs Probleme haben wird den Hund richtig zu deuten und daher einige Fehler begeht die im nachhinein schwer wieder auszubügeln sind.
Bernd empfiehlt daher ebenfalls den Besuch eines Hundetrainers/Welpenspielstunde sowie Parkbesuche inklusive Austausch mit anderen Hundebesitzern.

Einen Heimhund als Ersttier solltest du dir gut überlegen mir wäre die Gefahr zu groß einen abgeschobenen Sesselkauer,Angstbeißer,Dauerkläffer oder Eckenpinkler zu erwischen.
Süß sind die meisten und Mittleid hätte ich mit allen aber der Zeitaufwand steigt exponential bei so einem Hund im Gegensatz zu einem Tier das ich mir selber erziehe.

Jeder Hund beobachtet dich genau und lernt deine Schwächen auszunutzen,etwas Willenskraft und Einfühlungsvermögen wird Bernd daher auch brauchen.Ein Beispiel:Ein Welpe sollte grundsätzlich nach jedem Nickerchen und nach jedem Fresschen erst mal raus damit er sehr bald Stubenrein wird.Jedes Häufchen ist dann die Sensation und er wird mächtig gelobt dafür.Das Ergebnis ist,das er bald von selbst anzeigt wenn er raus muß.Soweit so gut.Bald wird er aber erkennen das du ihm immer brav die Tür aufmachst sobalt er das möchte,und er wird dann anfangen auch zu betteln wenn er gar nicht muß und du verkommst zu seinem Pförtner.
Dann stehst du nachts um halb drei vor der Tür und er markiert bloß nen bescheuerten Hydranten.

Bei Welpen sollte man zwar schon immer raus gehen damit sie es lernen aber der erwachsene Hund geht zu festen Zeiten raus wenn ich das will und nur in Ausnahmefällen,wenn ich sehe das er vor der Tür Kreise dreht und unmißverständlich anzeigt das er mal muß.
Diese Balance in allen Dingen muß man hinbekommen sonnst "redet" ihr beide an euch vorbei.Das ist auch das Einzige das bei der Hundeerziehung von Bedeutung ist und nicht ob er sich auf Kommando tot stellen kann.

Leg dir einen Hund zu Bernd!

clubb3rry Avatar
clubb3rry:#4907

>>4906
Nehme an, dies ist dein Hund? Ist knuffig, wie heißt er? :3

surajitkayal Avatar
surajitkayal:#4909

>>4907
Das ist Jacky.Ein sehr unproblematischer Zeitgenosse im Vergleich zu den Schäferhunden vor ihm.Er ist ein reiner Wohnungshund,zimlich umgänglich und aufgeschlossen.Zur Zeit fast 2 Jahre alt.Für die Kamera schwer zu erwischen und noch sehr quirlig.

damenleeturks Avatar
damenleeturks:#4912

>>4909
Er sieht sehr nett aus.
Erzähl bitte mer von den Schäferhunden.
Wieviele hattest Du?
Wo kamen sie hier, was für welche?
Was für Probleme gab es?
Hast Du eventuell sogar ein Foto?

Ich überlege mir nämlich mir einen anzuschaffen, bin nicht hundeunerfahren, wir hatten immer einen, allerdings nur kleinere Modelle.

iamfelipesouza Avatar
iamfelipesouza:#4914

>>4912
Wir hatten eigentlich immer Deutsche Schäferhunde da mein Vater mit einem Züchter in unserer Nähe befreundet ist.Von ´85 bis ca.`96 hatten wir dann zwei,einen Rüden und eine Hündin.Bei zwei Hunden geht der Spaß erst richtig los Deutsche Schäfer verlangen gute Führung und Durchsetzungsvermögen.
Sie sind zwar einerseits absolut Familientauglich,andererseits können sie zu Fremden am Grundstück leicht agressiv werden.Das äusserte sich dann darin daß der Fremde an seinem Platz gehalten wurde und weder flüchten noch vorwärts gehen konnte.Gebissen haben die beiden (alle unsere Hunde) nie jemanden.
Bei so großen Hunden ist es wichtig sich mehrmals täglich oder zumindes einmal am Tag mehrere Stunden zu beschäftigen ansonsten beschäftigen sie sich selber mit irgendwelchen Gaunereien.Der Rudelführer muß hier ganz klar der Mensch sein und es nützt nichts wenn du vorige Woche der Rudelführer warst ein Schäfer wird dich immer ausloten und gegebenenfalls für dich übernehmen.Klingt dramatisch aber es genügt schon wenn er mal ein paar Schulkindern hinterherläuft (aus welchem Grund auch immer) und die Eltern sehen das er auf dein Rückrufkommando nicht reagiert.
Einen großen Fehler hat ein Onkel gemacht:Er sperrte seinen Schäfer immer weg wenn Besuch kam mit dem Ergebnis das dieser Hund_extrem_aggresiv zu allen anderen Menschen wurde-ausser dem Herrchen selbst.Gute sozialisierung ist also auch anzuraten.

Fotos aus dieser Zeit habe ich leider nie digitalisiert es ist mir auch zu viel Persönliches darauf-Nacktmachbernd lauert immer und überall.

Falls du >>4900 bist würde ich mir das mit nem Schäferhund sehr gründlich überlegen ausser es ist durchgehend jemand für den Hund da.So große Hunde hatten früher einen Zweck entweder zur Jagd,als Hütehunde,zum Karren ziehen oder was weis ich noch alles.Die wollen halt Arbeiten und nicht rumsitzen.Sogar spazieren gehen ist denen villeicht schon zu langweilig.

Ich bleibe jetzt lieber bei kleinen Hunden die etwas schneller ausser Puste kommen (so wie ich)
Jacky darf mit auf die Couch,schläft im Bett am Fußende,liegt bei mir auf dem Schoß wenn ich am Computer sitze und ist generell zu Fremden nicht automatisch im Beschützermodus.

Welche Hunde hatte Bernd denn so? Gibt es Internettaugliche Fotos?Wie erging es ihm mit den Kleinen?

marcusgorillius Avatar
marcusgorillius:#4916

OP hier. Schöne Antworten bisher, liebe Kinder.
Würde Bernd den Hund wie einen Sklaven behandeln müssen? Würde er sonst aggressiv werden?

meisso_jarno Avatar
meisso_jarno:#4917

>>4916

Nein mit Liebe. Nur wenn er blödsinn macht wirst du böse. :3

Ich halte allerdings nichts von Hundehaltung in einer Wohnung. Garten ist Pflicht, es sei denn du hast oft am Tag Zeit um mit ihm raus zu gehen.

cboller1 Avatar
cboller1:#4918

>>4917
Auch keinen Kleinhund? Es liegt direkt vor der Wohnung ein Park, aber Bernd ist faul. Wie oft und wie lange täglich sollte man mit dem Hund rausgehen?

motionthinks Avatar
motionthinks:#4919

>Was wäre dabei zu beachten?

1.Hunde sind eher nichts für die Stadt.

2.Du solltest viel Zeit haben. Hunde sind soziale und gesellige Wesen und leiden (meistens) darunter lange Zeit auf engem Raum und alleine verbringen zu müssen.

3.Ein Hund ist ein langjähriger Gefährte, zumindest möchte er das sein, wohlmöglich bis der Tod (meistens der des Hundes) euch scheidet. Eine Anschaffung sollte daher wirklich sehr, sehr gut überlegt sein, sonst tust du weder dir selbst noch dem Hund einen Gefallen.

peterlandt Avatar
peterlandt:#4920

Als normal arbeitender Mensch hast du nicht genug Zeit für einen Hund. Den kannst du nicht einfach stundenlang einsperren und allein lassen. Wie stellst du dir das überhaupt vor?!

OP scheint leider dumm wie fick zu sein.

anjhero Avatar
anjhero:#4924

>>4918
>Bernd ist faul

Dann kannst du es gleich vergessen. Mit meinem 16 kg schweren Hund gehe ich 2,5 bis 3 Stunden jeden Tag.

ritapetrilli87 Avatar
ritapetrilli87:#4977

>>4924
Eine bis anderthalb Stunden wären das Maximum, muss ich zugeben, jedenfalls im Winter. Mit älteren Hunden ist es genauso? Vielleicht sollte es doch besser eine Katze sein dann? Damit kennt Bernd sich wenigstens etwas aus. Er hat zwei Balkone und im Tierheim gibt es viele Katzen, die sowieso Wohnungskatzen sind... oder steht das da nur und eigentlich wäre es trotzdem nicht tiergerecht?

leonfedotov Avatar
leonfedotov:#4978

>>4977
Von Katzen habe ich absolut keine Ahnung aber ein Hund scheint wirklich nicht das passende Haustier für dich zu sein. Eine bis 1,5 Stunden pro Tag Ausgang sind dinitiv zu wenig. Der springende Punkt ist aber, dass du einfach keine Lust hast spazieren zu gehen, ein Hund braucht das aber. Und wenn du von vornherein schon auf das Spazierengehen keine Lust hast, kann ich dir sagen, dass das Tier nur eine Belastung für dich sein wird.
Hunde, auch ältere Hunde, brauchen außerdem eine Bezugsperson, mit der Sie den ganzen Tag verbringen können. Hunde sind nicht dazu gemacht, allein zu sein.

Vielleicht ist eine Katze wirklich die bessere Idee.

robergd Avatar
robergd:#4984

>>4977
Wie groß ist deine Wohnung? So ab 60m^2 ist Katzenhaltung in Ordnung.
Zwei sind immer besser als eine weil sie sich miteinander beschäftigen können, wenn du mal keine Lust hast. Natürlich geht auch eine Ältere, die schon immer allein war. Mit Katzen hat man jedenfalls längst nicht soviel Stress wie mit Hunden. Sind genau das Richtige für einen Bernd.

leandrovaranda Avatar
leandrovaranda:#4987

>>4984
Ich muss zugeben, dass ich Katzen auch deutlich lieber habe als Hunde, einfach weil ich einigermaßen mit ihnen umzugehen weiß.
Die Wohnung ist 5xm^2 groß... mit zwei Balkonen und einer kleinen Treppe... Ich würde sie wirklich gerne rauslassen, wohne aber im zweiten Stock...
Wie könnte ich ein oder zwei Wohnungskatze(n) das Leben möglichst schön machen? Kratzbaum ist selbstverständlich, der Balkon würde katzensicher gemacht, ich würde mich viel und gerne mit dem Tier beschäftigen, ich habe sogar Bodenheizung (die eine Katze meiner Eltern schläft gerne im Bad wegen der Bodenheizung)...
Oder gibt es eine Möglichkeit, den Katzen Ausgang zu genehmigen, wenn man im zweiten/dritten Stock wohnt? Bild relatiert, aber das ist bestimmt viel zu teuer.
Und wie findet man die passende(n) Katze(n)? Man geht ins Tierheim und dann?

ritapetrilli87 Avatar
ritapetrilli87:#4988

>>4987
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Einfach selber bauen, wenn dir dein Vermieter erlaubt sowas aufzustellen.
Ich finde Katzen sollten schon raus dürfen, schon weil ich es ziemlich vulgär finde, wenn Leute mit Katzen sonne Wanne mit stinkender Katzenscheiße im Badezimmer stehen haben.