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Veröffentlicht am 2015-10-28 16:19:49 in /ng/

/ng/ 6998: Was fängt man mit 3000 € an, wenn man das Gel...

ryanjohnson_me Avatar
ryanjohnson_me:#6998

Was fängt man mit 3000 € an, wenn man das Geld sinnvoll vermehren möchte ohne an der Börse zu spekulieren?

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#6999

>>6998
Roulette

markmushiva Avatar
markmushiva:#7000

Da du offensichtlich intelligent bist, nein, sogar sehr intelligent: gäbe es eine sichere, einfache Methode sein Vermögen zu vermehren, meinst du nicht, das würden alle machen?

Ja? Dann gibt es vielleicht einen Grund, warum wir uns damit jahrelang beschäftigt haben. Risiko und Ertrag stehen nämlich in einem Verhältnis.

Ansonsten: Hühnersuppe in Dosen für 3000 NG kaufen und hoffen, dass dieses Land zusammenbricht. Schrotflinte wäre dann auch hilfreich. Rendite dürfte atemberaubend sein.

baluli Avatar
baluli:#7001

>>7000
Klingt plausibel. Vielleicht fliegt ich mit der Kohle einfach mal nach Kanada.

albertodebo Avatar
albertodebo:#7002

Du könntest ein kleines Unternehmen gründen, nachdem du dich gründlich zu diesem Thema informiert hast. Ltd in Großbritannien gründen und nach Deutschland verlegen. Ist natürlich nicht ganz unwahrscheinlich, dass du dein Geld damit los wirst. Aber sogar wenns schief geht hast du wertvolle Erfahrungen gesammelt, für den Fall, dass du mal mehr Geld zur Verfügung hast.

to_soham Avatar
to_soham:#7006

>>7002
Das macht man klügerweise mit dem Geld anderer Leute. Und erst recht, wenn man sich überlegt, dass Losleg-Hochs meist scheitern, die ersten Jahre nur Geld verbraten und es noch das klitzekleine Problem gibt, dass man dafür a) mehr als 3 Groß-NG benötigen wird, b) Zeit braucht und c) auch irgendwie eine Geschäftsidee braucht. Gerne auch mit Geschäftsplan. Und Fachkenntnissen. Und einer allgemeinen Vorstellung, wie man mal Geld verdienen will - vor allem nach Steuern und Abgaben. Kann auch gerne was mit Medien sein.

ionuss Avatar
ionuss:#7022

>>7006
>2015
>Startup gründen, das viel Geld kostet

hammedk Avatar
hammedk:#7027

>>7022
Ja, durchaus, aber wir leben in Deutschland. Du kannst hier dein Leben lang nicht arbeiten. Du kannst problemlos illegal einreisen. Du kannst auch ein Leben als Kleinkrimineller einschlagen. Alles kein Ding. Aber wenn du etwas schaffen willst, musst du erst mal über 9000 Vorschriften beachten. Und dazu gehört, dass dir jeder ans Bein pissen wird. Und wenn das dann mal was mit dem Beginn-Hoch wird, sind die Kosten für die Gesellschaftsgründung, Rechtsberatung, Versicherung, blablubb noch das Geringste. Da kommt man mit 3 Groß-Negergold nicht weit.

areus Avatar
areus:#7032

Man muss alle Tuetenweine vergasen und jedem Bullenschwein seine scheiss Kehle aufschlitzen, dann ist der Weg frei um die Juden vom Antlitz der Erde zu tilgen und Merkels dreckige Leiche durch die Strassen zu schleifen. Der Tag des Seils rückt immer näher, morgen knallt's in Berlin. Hitler war ein guter Mann, er hat nichts falsches getan. Merkt euch den Namen des Ortes: Krautchan.

chrstnerode Avatar
chrstnerode:#7036

>>7027
dies.

Bernd hatte 30 große NaziGold zur Verfügung. Willst du alles legal und sauber hochziehen, dann kommst du auch damit nicht sehr weit. Außer natürlich, du verschuldest dich erstmal dick.

Ist für Bernd allerdings keine Option und so blieb Bernd nur die Wahl der Illegalität. Der Staat zwingt einen Quasi dazu und wenn schon VW, der DfB und was weiss Bernd nicht noch wer alle bescheissen ... dann bitte auch Bernd.

Immerhin geht jetzt jeder Scheckel direkt in Bernds Tasche und die Chance entdeckt zu werden tendiert gegen 0,00 ... da Bernd ziemlich weit unterhalb aller relevanten Radarsystem gleitet.

Na Mutti, bisse mett?

1markiz Avatar
1markiz:#7037

>>7036
Das schlimme daran ist, das du damit mehr gemerkt hast als 95% der Gesamtbevölkerung. Dreifach besteuert zu werden, "Abgaben" noch und nöcher zu leisten ist anscheinend okay. Und die Abgeltungssteuer ist ja auch viiiieel zu billig. Damit trifft man dann uns - und das ist ja auch das Ziel: wir sollen brav bei plus/minus null hängenbleiben und konsumieren. Am Ende sind dann 40 Jahre lang 50% des Gehalts weggegangen, noch mal 15% für "private Altersvorsorge" und man lebt bereinigt auf dem Niveau wie ein HIVler oder Tetrapacks, der nie etwas eingezahlt hat.

Deutschland ist eben doch der DDR beigetreten. Wobei die fairer gegenüber ihren Leistungsträgern war.

sreejithexp Avatar
sreejithexp:#7038

>>7037
Standard"argument" dagegen übrigens: dir geht es doch nicht schlecht.

Na und? Ist trotzdem mein Geld, das ich mir erarbeitet habe, nachdem ich jahrelang investiert habe.

Außerdem: fickt euch, Sozialistenpack.

irsouza Avatar
irsouza:#7044

>>6998

Da sowas immer wieder reinkommt, melde ich mich auch mal zu Wort.

3.000 Euro sind für ein ernst gemeintes Investieren irgendwo im Bereich von harmlos bis albern. Wenn du - wie immer - schnell viel mit wenig machen willst, lautet die Antwort, dass das einfach viel zu wenig Kapital auch für den Hochrisikobereich (etwa Aktien) ist. Lass' es in diesem Fall sein.

Solltest du auf das Geld längerfristig verzichten können, wären 3.000 Euro - sagen wir mal - ein Start für ETFs, in den/die du dann aber in den kommenden ersten Jahren deines Langzeitinvests wesentlich mehr Kapital pumpen solltest. 10.000 Euro gelten, so man denn jung ist (sub 35), als sinnvoll Start.

Sollte dir das Geld vollkommen egal sein, kann du zocken: CFDs z.B., eben Daytrading, gehebelt, nicht zu hoch, nicht zu niedrig. Hier muss man sich einlesen...

saarabpreet Avatar
saarabpreet:#7046

>>7044
Oder ganz klassisch Casino, Roulette, einmal spielen und alles auf rot oder schwarz.

Anfänger und CFDs sind normalerweise: klick, klick, "haha, das ist ja lustig", klick, klick, "ich hab voll fetten Gewinn gemacht", klick, klick, "hmm, alles weg, egal - das hole ich wieder rein", klick, klick, klick, heul, verschuldet sei.

smaczny Avatar
smaczny:#7058

>>7046

Redundanzalarm.

Hatte auf die Gefahren einleitend mit "sollte dir das Geld vollkommen egal sein" und "hier muss man sich einlesen" hinreichend aufmerksam gemacht. Wozu schuchtelst du nach?

Op ist eben einer von so vielen, die sub 10.000 Euro rumliegen haben und damit sinnvoll etwas machen wollen. Häufig trifft man da auf das Mindset, wonach sich seriöses Investieren damit lohnen müsste. Das ist einfach nicht der Fall. Entweder man schraubt dann die Erwartungen runter oder man nimmt ein höheres Risiko in Kauf. Beide Seiten wurden dargestellt.

yassiryahya Avatar
yassiryahya:#7059

>>7058
Warnung ging an OP, nicht an dich. Wird eben gerne überlesen und dann ist das Geheule groß.

2. Absatz: volle Zustimmung.

trickyolddog Avatar
trickyolddog:#7065

>>7059

Verweis ging klar auf mich, gabs nicht viel zu überlesen... Lerne inzu korrekte Verlinkung.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#7103

Es sind jetzt 4000 €, nächsten Monat gehe ich ins Ballett. Trotzdem würde ich das Geld gerne sinnvoll investieren und nicht irgendwie in Elektronik stecken.

joki4 Avatar
joki4:#7107

>>7103
Kaufe dir ein schickes Kleid. Dann hast du du noch 3500,- Danach kaufst du dir und deinen liebsten einen Döner und steckst den Rest in einen ETF auf deinen Lieblings-Index. Und falls das der DAX sein sollte, wartest du lieber noch bis nächstes Jahr.

bassamology Avatar
bassamology:#7110

>>7103
Bernd, ernsthaft ... Bernd hier hat + 30.000 herumliegen. Er braucht sie nicht und hat sich wirklich lange mit dem Thema hier beschäftigt.

In der Regel steigt der Gewinn mit der höhe des Risikos. Bernd sein ehemaliger Prof verwaltet für eine private Stiftung rund 2 Milliarden NG. Er selbst vermeert dieses Geld und gibt selbst zu, dass er den Aktienmarkt im Ansatz kapiert hat ... allerdings es wohl nur ein bis zwei Menschen gibt, die das ganze halbwegs "verstehen" bzw. "gut berechnen" können. Er selbst promovierte bei einem Nobelpreisträger.

Bernd seine Lacher gingen an die hippen BWLer, die ihm "alles" erklären wollten ... Bernd hat nicht BWL studiert, Seitennotiz

Eigentlich wurde hier alles gesagt ... mit 3.000 wirste nichts und rentables ist eh kaum, da du wohl langfristig höchstens die Inflation ausgeglichen bekommst.

Tipp von Bernd seinem ehemaligen Prof.: Ab in die VSA, dort sind die Märkte (aktuell) dynamischer.

Bernd wird weiter sparen und sein Geld in Immobilien investieren. Scheisse wird so bargeld.

xspirits Avatar
xspirits:#7134

>>7036
Hast du Tipps für Bernd, wie er auch ein Untergrund Krimineller wird?

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#7135

>>7110
> In der Regel steigt der Gewinn mit der höhe des Risikos.

Bernd, bitte! Was soll der Scheiß!

saulihirvi Avatar
saulihirvi:#7136

>>7135

Glaubst du nicht? Die Aussage ist sogar finanz-mathematisch korrekt. Allgemein gilt: Je höher die erwartete Rendite, desto höher das Risiko. Das ist Grundwissen...

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#7137

>>7136
Ja, das ist klar. Nur umgekehrt funktioniert das nicht zwangsläufig.

In den 80ern in Vietnam investieren -> Risiko hoch, Rendite u.U. auch hoch.

Penis-Überzieh-Tattoos mit der Aufschrift "Ich liebe Hitler" für über 9000 € produzieren -> Risiko hoch, Rendite wohl eher... überschaubar.

Mit steigender Renditeerwartung geht meist ein höheres bis hohes Risiko einher. Aber nur weil das Risiko hoch ist, muss deshalb nicht die Rendite steigen. Die kannst auch Geld totsicher mit risikobehafteter Scheisse versenken.

mrxloka Avatar
mrxloka:#7138

>>7137
Bernd, du hast nicht verstanden was Risiko bedeutet.

In deinem Tattoo-Beispiel ist das Risiko sehr klein. Die Rendite liegt halt bei -100%.
Das Risiko misst die Unsicherheit der Rendite. Ein todsicherer Verlust beinhaltet kein Risiko.

>Mit steigender Renditeerwartung geht meist ein höheres bis hohes Risiko einher. Aber nur weil das Risiko hoch ist, muss deshalb nicht die Rendite steigen.
Das kann man aber wohl trotzdem so sagen.

polarity Avatar
polarity:#7140

>>7137
>Penis-Überzieh-Tattoos mit der Aufschrift "Ich liebe Hitler" für über 9000 € produzieren -> Risiko hoch, Rendite wohl eher... überschaubar.

Ist nicht so einfach wie du es hier darzustellen versuchst. Könnte der Renner als Scherzartikel werden.

linux29 Avatar
linux29:#7148

>>7137

Antizipiert wird natürlich zum einen, dass es sich dabei um irgendwie geeignete, sozusagen wertige/seriöse "Investitionen" handelt, was keinesfalls nur gleichzusetzen ist mit "Wertpapieren", "CFDs", "Bonds" usw. Es gibt sehr wohl andere Arten zu investieren - bspw. in Kunstgegenstände, Immobilien udgl. - und, betrachtet man dann die Gesamtheit der Möglichkeiten, so zeigt sich, dass es dort sehr große, sogar kategoriale Unterschiede dieser Elemente untereinander geben kann. Das ist das Eine.

Andererseits geht es darum, "geeignete" bzw. "wertige" hier auf eine Art zu verstehen, die man am besten mit "seriös in einem bestimmten Sinne" bezeichnen könnte. Du kannst nicht immer in einem absoluten mathematischen Sinne wissen, dass und wie seriös ein Investment ist, aber solange wir über diese Grundregel

R1 "Je höher die erwartete Rendite, desto höher das Risiko"

sprechen, wird einfach vorausgesetzt, dass eine bewusste Täuschung (die andere Seite bescheißt dich) mit anzunehmender Sicherheit ausgeschlossen werden kann ODER Fahrlässigkeit in der Informationsfindung deinerseits über die Regeln um bzw. das Investment ausgeschlossen werden kann, mindestens aber das evtl. Wissenslücken soweit bekannt sind, dass sie als in wahrscheinlichkeitstheoretischer Hinsicht in der den jeweiligen Fall betreffenden Ausgestaltung von R1 bereits berücksichtigt sind.

Mit anderen Worten: Wenn du einen absurden Fall konstruierst, wie du es getan hast, würde man sagen können, dass du aktiv gegen grundlegende Rationalitäterwartungen (aber eben auch gegen auf Erfahrung basierendes Wissen) in Bezug auf return-on-invest, Wertigkeit von Produkten, usw. (man könnte hier wirklich diverse Verstöße geltend machen) verstoßen hast und so einfach entweder das Risiko-Rendite-Verhältnis von vornherein falsch eingeschätzt hast - dann wäre dein Investment ein selbstverschuldeter Fehler. Oder du hast dich aktiv, sozusagen wider besseres Wissen für eine Investition entschieden, die mit Wahrscheinlichkeit "Limes gegen 1" zu Verlust führen wird - hier hättest du in einem einfachen Sinne irrational gehandelt.

syswarren Avatar
syswarren:#7149

>>7137

Nur als Nachtrag noch: Dass diese Relation (R1 jetzt mal logisch-mathematisch betrachtet) gerichtet ist, ist nebenbei auch klar ersichtlich, da es sich ja auch in der natürlichen Sprache, in der R1 nun einmal verfaßt ist, an keiner Stelle andeutet, dass man R1 so verstehen könnte, als würde es sich dabei um soetwas wie eine Äquivalenzrelation handeln. D.h. es besteht ja gar keine Gefahr, dass man von

(1) #(Rendite) -> #(Risiko)

zur Umkehrung

(2) #(Risiko) -> #(Rendite) kommen könnte, weil dieser Schritt implizieren würde, dass überhaupt gilt:

(3) #(Risiko) <-> #(Rendite) und genau dies ergibt sich aus der Formulierung von R1 eben nicht.


Man kann jetzt natürlich darüber streiten, warum man (2) gar nicht berücksichtigt hat und ich fürchte das liegt einfach darin begründet, weil die Erfüllungsmenge für (2) genau die Fälle sind, die a priori "bad investments" genannt werden könnten, für die per se klar war, dass sie mit wesentlich zu geringer Wahrscheinlichkeit zum Erfolg führen. Sie haben dann daher aber eigentlich auch gar nicht wirklich den Status "seriöses Investment" verdient...