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Veröffentlicht am 2017-03-07 16:40:26 in /p/

/p/ 103083: Hitler und sein "Lebensraum"...

marrimo Avatar
marrimo:#103083

Es wird nicht oft erörtert, dass in Hitlers Augen die räumliche Expansion Deutschlands eine Überlebensnotwendigkeit darstellte. Deutschland war vom Import von Lebensmitteln und Rohstoffen abhängig; diese mussten durch deutsche Exporte von Industrieprodukten bezahlt werden. Hitler prophezeite jedoch, dass in zunehmendem Ausmaß die Möglichkeit zum Export wegfallen würde, da sich die weniger entwickelten Rohstofflieferanten in zunehmenden Maße selbst industrialisieren würden und damit weniger Importe von Industrieprodukten brauchen würden. Die schrumpfenden Absatzmärkte würden zunehmend von anderen Mächten gewaltsam abgesichert werden.

Deutschland könne dann nicht mehr seine lebensnotwendigen Importe bezahlen und die Deutschen würden auf ihrem kleinen, rohstoffarmen Flecken Land verkümmern.

Mit dieser Prognose stand Hitler nicht allein da: Neben Konservativen analysierte Marxisten wie Rosa Luxemburg die Lage ähnlich.

Schon erstaunlich, wie sehr sich das alles als falsch herausgestellt hat. Das geschrumpfte Deutschland hatte schon bald nach dem Krieg überhaupt keine Probleme mehr, ausreichend Lebensmittel und Rohstoffe zu importieren; der Export ist nicht geschrumpft, sondern so hoch wie nie zuvor.

Also viel Blut, Schweiß und Tränen für etwas, das gar nicht notwendig war.
Tja.

http://www.jstor.org/stable/40185245

samscouto Avatar
samscouto:#103084

Weil man sich jetzt als Schoßhündchen der Westmächte profiliert.

Glaubst du ernsthaft, die hätten einem souveränen und eigenständigen Deutschland freien Handel ermöglicht ?

Uns wurde gewaltsam die Freiheit genommen und der Luxus geschenkt. Jetzt nehmen sie ihn uns wieder weg, nachdem er uns jahrezehntelang geschwächt hat.

mwarkentin Avatar
mwarkentin:#103085

>>103083
>das gar nicht notwendig war.
Das es gar nicht notwendig war das Reich zu zerstören und Europa langfristig zu opfern, zu dieser Erkenntnis sind ein paar alte Knacker und Neonazis schon vor über zwanzig jahren gelangt, aber der alte Suffkopp Churchill hatte ja seine Orders.
Leseempfehlung exklusiv für OP: Pat Buchanan: the unnecessary war

vickyshits Avatar
vickyshits:#103086

Wenn Juden nicht über Hitler sprechen können weil kein dauerschuldiger deutscher Goy mehr zuhört, was haben sie dann noch?

Womit können Juden Masseneinwanderung und Entwurzelung der Europäer erzwingen wenn sie ihren geliebten Hitler nichtmehr haben?

mbilalsiddique1 Avatar
mbilalsiddique1:#103087

>>103085
>Pat Buchanan

Komisch wie Deutsche egal ob von Links oder von Rechts immer wieder zu Amerikanern als Leitfiguren und Vordenker geleitet werden... sehr unauffällig.

linux29 Avatar
linux29:#103088

>>103084

>Glaubst du ernsthaft, die hätten einem souveränen und eigenständigen Deutschland freien Handel ermöglicht ?

Kannst du irgendwelche konkreten handelspolitischen Maßnahmen nennen, durch die Deutschland nach 1933 angegriffen wurde? In der Zwischenkriegszeit gab es generell viele protektionistische Maßnahmen, damit hatten die Erfüllungspolitiker der frühen Weimarer Republik noch viel mehr zu kämpfen als Hitler (Stichwort einseitige Meistbegünstigung). Mit einer gezielten Bestrafung einer unliebsamen souveränen deutschen Regierung unter Hitler hat das also wenig zu tun. Die folgte erst, als nach der Zerschlagung der Rest-Tschechei die USA Strafzölle erhoben.

Unvorstellbar ist es jetzt nicht, dass mit der Zeit die protektionistischen Maßnahmen schrittweise zurückgefahren worden wären. Immerhin konnte auch das souveräne Deutschland vor 1914 einen hohen, stetig steigenden Handel verzeichnen.

mat_walker Avatar
mat_walker:#103089

>>103088
Zusatz: Hitler argumentierte ja gar nicht so sehr mit der Angst vor Handelshemmnissen; er war vielmehr von einer ökonomischen Gesetzmäßigkeit überzeugt, dass der deutsche Export infolge der Industrialisierung der Rohstofflieferanten ganz von allein in Schwierigkeiten kommen würde.

Und dieser Gedankengang hat sich nun mal als falsch herausgestellt.

chatyrko Avatar
chatyrko:#103090

>>103087
Dämlicher (((Frosch))) bleibt ewig dämlich. Buchanan hat ein Buch geschrieben. Es trägt den provokanten Titel: "Der unnötige Krieg."
Schutlze Rhonhofs Titel passte leider nicht so schön zu OPs dümmlichen Churchill Zitat von Blut Schweiss und Tränen.

nasirwd Avatar
nasirwd:#103091

>>103089
Lenk nicht vom Sachverhalt ab, in dem zitierten Buch gibt es sicher noch zwei oder drei Überlegungen die sich im nachhinein als nicht richtig deuteln lassen. (vom Niveau des Kommentars mal ganz zu schweigen)
Fakt ist: Dieser unnötige Krieg ist nicht von Deutschland zum Weltkrieg eskaliert worden, sondern von Churchill, den dämlichen Polacken und den noch dämlicheren Franzosen. Die polnische Aggression gegen sämtliche Minderheiten in ihren Grenzregionen und die fehlende Bereitschaft zu verhandeln führten zu mehreren Lokalkonflikten an Polens Aussengrenzen, nicht nur um Danzig und den Korridor. Der saubere Völkerbund hat zu all dem fein still gehalten, so dass es ausreichend Grund gab, dem polnischen Räubertum nicht länger tatenlos zuzusehen.
Die von dir implizierten Welteroberungszwänge aus "Lebensraum" Gründen hat es im Deutschen Reich so nicht gegeben.

Europa wird sich von dieser sicher gutgemeinten Tat der fetten Marionette Winston vorerst nicht mehr erholen.

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#103092

>>103090
Man sollte dir dass Fleisch vom Schädel mit einem stumpfen Messer abkratzen.

Als Dankeschön dafür dass du versuchst unsere Leute weiterhin unserem Feind, dem Vernichter des Deutschen Volkes in die Arme zu treiben.

Bei allem was das Amischwein treibt, genauso wie mit den Juden sollte jeder Deutsche immer erst Manipulation vermuten und selbst wenn sie mal ne ehrliche Figur benutzen so steht dahinter bloß wieder ein ami-jüdischer Manipulateur der diese ehrlich Figur als Wurm am Angelhaken benutzt.

Alles and den dreckigen Anglovölkerratten ist feindlich. Sie sind den Juden auf den Leim gegangen und die Juden haben sie mutiert so wie die Orks im Herrn der Ringe. Amis sind widerliche geistig behinderte Mutanten die immer wieder nur versuchen unsere Leute dem Juden als Diener zuzutreiben. Dabei ist ihnen egal ob sie dafür Umwege gehen müssen.

Das Endziel für die ekelhafte Anglokreatur ist nur wieder Frischfleisch seinem Herren zuzutreiben.

ankitind Avatar
ankitind:#103093

>>103091
>Lenk nicht vom Sachverhalt ab

Der Sachverhalt ist im OP dargelegt und den hatte der Kommentar zum Thema

>Dieser unnötige Krieg ist nicht von Deutschland zum Weltkrieg eskaliert worden, sondern von Churchill

Diese Meinung taugt nur dann etwas, wenn man das Verhindern der deutschen Ostexpansion (das gewiss nicht nur aus uneigennützigen Motiven erfolgte) von vornherein als unrechtmäßig betrachtet. Eine erste Grenze überschritt Hitler ja schon im März 1939 mit der Besetzung der Rest-Tschechei, die man allein schon als legitimen Kriegsgrund betrachten könnte. Vor dem Hintergrund, dass sich Deutschland gerade komplett den tschechischen Staat einverleibt hatte, kann man die Unterdrückung der Volksdeutschen in Polen schlecht als Rechtfertigung zum Angriff hernehmen, zumal man dann nach dem Polenfeldzug noch weit über die Grenzen von 1914 hinaus polnisches Gebiet annektierte und sich so weiter ins Unrecht setzte.


>Die von dir implizierten Welteroberungszwänge aus "Lebensraum" Gründen hat es im Deutschen Reich so nicht gegeben.

Das sehe ich auch so, nur Hitler selbst meinte, dass die Erlangung von mehr Lebensraum und die Erschaffung eines quasi-autarken Großraums eine Notwendigkeit ist. Nach diesem Prinzip richtete er dann seine Politik aus. Eine bloße Revisionspolitik, die nur die (Rück)gewinnung legitimen deutschen Besitzes anstrebt, hätte durchaus Erfolg auf Tolerierung der Westmächte haben können; so ist es dann auch beim Anschluss, beim Münchner Abkommen oder auch bei der Eingliederung des Memellandes geschehen. Hitler dachte aber in größeren Maßstäben, ihm ging es nicht nur um die Rückgewinnung irgendwelcher Grenzregionen sondern um mehr - siehe Mein Kampf, Kap. 14. Auch die Unterdrückung kleinerer deutscher Minderheiten ignorierte er wenn es politisch opportun war, etwa in Südtirol oder in Polen 1935-1939. Auch in Polen u. Danzig wäre eine erfolgreiche, begrenzte Revisionspolitik vermutlich möglich gewesen, wenn Hitler diesen Pfad nicht im März '39 zu Gunsten der offenen imperialen Expansion verlassen hätte.

Insofern kann man zu Hitlers Politik mit Fouché resümieren: "Das war schlimmer als ein Verbrechen - das war ein Fehler."

ryhanhassan Avatar
ryhanhassan:#103095

>>103088

https://en.wikipedia.org/wiki/Anti-Nazi_boycott_of_1933

tusharvikky Avatar
tusharvikky:#103097

>>103093
Für Gestalten, denen die Vorgeschichte am Arsch vorbei geht, und die Historie "ab 1933", "seit 1945", usw. usf. - also stets aus dem Zusammenhang gerissen betrachten, hat Bernd keinerlei Verständnis mehr. Deine Fragen zur Tschechei werden im Buch von Schultze Rhonhof, "Der Kriege der viele Väter hatte" ganz schlüssig beantwortet, inclusive der Erinnerung daran, das dieser Kunststaat erst 1918 gegründet wurde und mit dem Ende des Warschauer Bolschewisten Paktes auch prompt wieder zerfallen ist. Gib dir mal etwas Mühe.

>>103092
>>103087
Sagt der, welcher gedankenlos mit dem grünen Frosch (Mexikaner wennichmichnichtirre) dahermemt.
Penner, merkst du noch irgendetwas?
Oder denkst du ernsthaft, Bernd fällt auf dich herein und verzichtet auf Fachliteratur nur weil sie in Piratensprache daher kommt? Bildungsferner Depp.
Selbst Nationaloma Haverbeck fordert dazu auf die Texte der Juden genau zu lesen.

umurgdk Avatar
umurgdk:#103098

>>103097
>Selbst Nationaloma Haverbeck fordert dazu auf die Texte der Juden genau zu lesen.

Es gibt einen Unterschied zwischen Texten die für ihre eigenen Leute bestimmt sind und Texten die für Goys bestimmt sind.

cbracco Avatar
cbracco:#103099

>>103087
Famos, ein Hakennasenfrosch der Bernd vorschreiben will was politisch korrekt zu lesen sei und was nicht. Schreib doch mal eine Rezension über den braven Ernst Zündel, ich wette, das verbietet dir deine Religion.
Der gute Paddy Buchanan, -Untertitel: wie England sein Empire verspielte und der Westen die Welt verlor- zieht wohl deshalb soviel jüdischen Hass auf sich, weil er nicht so einfach mit der Nazikeule niedergerknüppelt werden kann. Shalomnazis Zeit läuft ab.

>>103098
Sischer Liebchen, sischer und deshalb lerne Hebräisch.

jeremyworboys Avatar
jeremyworboys:#103100

>>103087
> Komisch wie Deutsche egal ob von Links oder von Rechts immer wieder zu Amerikanern als Leitfiguren und Vordenker geleitet werden... sehr unauffällig.

Protipp: Hat vielleicht was damit zu tun, dass man in Murikkaland nicht gleich Knast oder sozialen Tod riskiert, mit solchen Ansichten. Und man das als Amerikaner deutlich freier äußern kann.

rahmeen Avatar
rahmeen:#103101

>>103095

Ein Boykott ist halt kein Handelshemmnis, sondern stellt eine individuelle (Nicht-)Kaufentscheidung dar. Zudem erfolgte der Boykott vonseiten verschiedener jüdischer Organisationen in erster Linie, weil in Deutschland ein anti-jüdisches Regime an die Macht gekommen war. Einen Beleg für die These, dass einem "souveränen und eigenständigen Deutschland" aus Prinzip kein freier Handel ermöglicht werden würde, kann ich hier nicht erkennen. Von den USA wurde der Boykott ja ausdrücklich nicht unterstützt.

>>103097

>Deine Fragen zur Tschechei werden im Buch von Schultze Rhonhof, "Der Kriege der viele Väter hatte" ganz schlüssig beantwortet, inclusive der Erinnerung daran, das dieser Kunststaat erst 1918 gegründet wurde und mit dem Ende des Warschauer Bolschewisten Paktes auch prompt wieder zerfallen ist.

Ich habe dazu gar keine Frage und selbst Schultze-Rhonhof beschreibt den Vorgang als Unrecht, auch vor dem Hintergrund, dass Hitler immer wieder behauptet hat, er wolle nur das Sudetenland. Die Tschechen hatten schon vor 1918 eine nationale Tradition und im Mittelalter/frühe Neuzeit auch politische Eigenständigkeit; mal abgesehen davon ist der Hinweis auf das geringe Alter der Tschechoslowakei auch keine vertretbare Rechtfertigung für ihre Besetzung. Auch nach dem Zerfall der Tschechoslowakei existiert übrigens ein unabhängiges Tschechien, insofern ist der Sachverhalt schon ein ganz anderer als 1939.

ademilter Avatar
ademilter:#103102

>>103091
> Die von dir implizierten Welteroberungszwänge aus "Lebensraum" Gründen hat es im Deutschen Reich so nicht gegeben.

Dies.

Für die vielbeblubberte "Lebensraum-Pläne" gibt sowohl theoretisch und dokumentarisch nicht nur kaum wirkliche Belege (von ein paar Zeilen Knast-Sinnierei Hitlers abgesehen, die noch nichtmal unbedingt eindeutig sind), sondern solche Motive sind auch in der praktischen Politik Hitlers nicht erkennbar und nachweisbar.

Und bei Schultze-Rhonhof gibt es eine Liste mit Punkten und Indizien, die das auch nochmal unterstreicht und falschprüft, dass Hitler irgendwelchen "Lebensraum-Plänen" nachgegangen wäre.

Und die Sache vielmehr (lediglich) so aussieht:

- Wiederherstellung des Reiches und Reichsgebiet von 1914/18; Rückgängigmachung der Siegermachtsfestlegungen und Gebietssdiebstähle auf den alten Zustand

- dem polnischen Rüpelbärchen auf die Pfoten hauen und nötigen Dämpfer verpassen und ruhig stellen und runterholen von seinem Aggrotrip

- Sicherung der Rohstoffquellen in Rumänien, nachdem die Russen das Abkommen aufgekündigt haben


http://www.vorkriegsgeschichte.de/content/view/36/53/

/Faden

arnel_lenteria Avatar
arnel_lenteria:#103103

>>103101
Wenn es nach mir geht, soll es auch in hundert Jahren noch ein "unabhängiges" Tschechien geben.
Ich fürchte, dass Jean Claude Junker -auch so ein "unabhängiger" Zwerg- und sein Martinshorn das anders sehen. Realistischer.

guischmitt Avatar
guischmitt:#103109

>>103101
Unrecht...
Ja, so etwas soll wohl schon mal vorgekommen sein, in der Politik.
Manch einer erinnerte sich 1927 auf der Festung Landsberg wohl noch an die Ruhrbesetzung und Plünderung durch Franzosen und Belgier vier jahre zuvor. Im Vergleich dazu ging es den Tschechen während der Besatzung richtig gut, Es wurde nicht vergewaltigt und die Tschechen wurden auch nicht geplündert sondern deren Waffenschmieden Skoda und Tatra florierten. Die Tschechen hatten ein Statut, das etwa der heutigen BRD zu den USA entspricht.
Muß man trotzdem nicht gutheissen.
Auch erinnert sei an die Seeblockade der Briten ab 1914, aber wie oben gesagt, mit Leutchen, welche die Historie stets ab 1933 exclusiv untersuchen hab ich nichts mehr zu schaffen, ich lache ihnen lieber gleich ins Gesicht.
https://www.welt.de/geschichte/article127666278/Die-Blockade-gegen-Deutschland-war-ein-Verbrechen.html
Wobei derjenige der den wirtschaftlichen Ansatz bei der Erklärung des Verbrechens sucht auf einem guten Weg ist. Wer Weltkrieg sagt, darf die IG Farben und den Bruch des britischen Indigio Monopols durch deren Vorgänger nicht ignorieren, (Konkurrenz auf dem Weltmarkt, ein schweres Unrecht, dass die Inselaffen nicht ungesühnt lassen konnten.)
Bezeichnend für die Wirtschaftsinteressen die diesen Krieg anfeuerten, auch der Ausspruch des "tail gunner" und späteren Senators Joseph McCarthy, dass er und seine Flugzeugbesatzung in den Palmölplantagen des Pazifik mehr Schaden angerichtet hätten als die Japsen.
Der Pazifische Archipel, besonders Indonesien war damals längst eine riesige Rohstoffkolonie für holländische, britische und US Globalisten.

alexradsby Avatar
alexradsby:#103110

https://www.youtube.com/watch?v=W-2x_1bs54o

Wer Friedensengel verschmäht, braucht sich nicht wundern und zu beschweren, wenn er Krieg erntet.

ionuss Avatar
ionuss:#103112

>>103102

Hitlers wichtigste, millionenfach vertriebene programmatische Schrift, ist jetzt also nur "Knast-Sinnierei", ok. Welche schlüssigen Belege gibt es eigentlich, dass Hitler in dem Punkt seine Meinung komplett geändert hat?

Hitler befasst sich mit dem Gedanken ja noch weiter im Zweiten Buch, in der Hoßbach-Niederschrift (aus der nicht hervorgeht, dass man sich prinzipiell nur auf Österreich und die Tschechoslowakei beschränken will), den diversen Ansprachen vor den Oberbefehlshabern und auch in den Bormann-Diktaten kommt er noch kurz darauf zurück.

Die Einwände Rhonhofs sind entweder falsch (etwa die angebliche Abrüstung nach dem Westfeldzug, Hitler ordnete schon im Juli 1940 die Vergrößerung des Heeres von 120 auf 180 Divisionen an, siehe Jürgen Försters Beitrag "Hitlers Wendung nach Osten") oder nicht plausibel (Polen das gesamte Olsagebiet inklusive Oderberg annektieren zu lassen passte in Hitlers damalige Polenpolitik). Die restlichen Punkte spar ich mir fürs erste, folgt vl. später.

Erwähnenswert wären noch die ausführlichen Umsiedlungspläne Konrad Meyers und der SS ("Generalplan Ost"); nennenswerte Umsiedlungen wurden durchgeführt im Warthegau, Zamosc und im Hegewald.

>Wiederherstellung des Reiches und Reichsgebiet von 1914/18

Es wurden nach dem Polenfeldzug auch weit darüberhinaus Gebiete annektiert, Warchau wurde praktisch zur Grenzstadt. Mal abgesehen davon, dass das auch Teile des Reichsgebiet von 1914 eine starke polnische Mehrheit hatten.

iamkeithmason Avatar
iamkeithmason:#103113

>>103109

>Unrecht...
>Ja, so etwas soll wohl schon mal vorgekommen sein, in der Politik.

So kann man auch alles relativieren

>Die Tschechen hatten ein Statut, das etwa der heutigen BRD zu den USA entspricht.

Nein. Die USA haben keine institutionalisierten (etwa über das Amt eines Reichsprotektors) Einflussmöglichkeiten in der BRD, nur informelle. Einfach Regierungen ernennen und absetzen oder generell ohne Beschränkungen relevante Bereiche der Innenpolitik zu diktieren gibts nicht.

woodydotmx Avatar
woodydotmx:#103119

>>103112
>Hitlers wichtigste, millionenfach vertriebene programmatische Schrift, ist jetzt also nur "Knast-Sinnierei", ok.

Nein, aber die paar Zeilen auf denen die "Lebensraum"-Theorie herumreitet.

Obwohl dann später unter Hitlers Regierungszeit nichts davon erkennbar war.

Wo waren z.B. Umsiedlungsvorbereitungen für die deutschen Aussiedler?
Oder irgendwelche Pläne, mit welchen Aktionen und Steuervergünstigungen man Deutsche eine Umsiedlung und Besiedelung Richtung weiter Ost schmackhaft machen und anwerben könnte?
Warum gab es nie irgendwelche Werbung für ein zukünftiges Siedeln in neu eroberten Gebieten?

In Israel gibt's sowas z.B. ganz bestimmt und mit Sicherheit.

Und die Eroberung von Gebieten zwecks "Lebensraum-Erweiterung", ohne irgendwelche erkennbaren Neubesiedlungsaktivitäten und -Neusiedler-Anwerbung macht gar keinen Sinn.

Und für die immensen Gebietseroberungen hätte Hitler die Millionen Deutscher Neu-Besiedler und Siedlungswilliger in kürzester Zeit gebraucht.

Also wo sind sie - die Gründungen von Instituten und Agenturen, die schon Siedler-Anwerbungskonzepte und -broschüren erarbeitet haben? Oder spezielle Förderbanken, zum Zwecke der Neu-Besiedelung der Ostgebiete?

Die es nämlich ja für die jüdische Umsiedlung nach Palästina ja auch gegeben hat.

Also völlig absurd, die Annahme, dass man das irgendwie "vergessen" hätte und "nicht dran gedacht" hätte.

>nennenswerte Umsiedlungen wurden durchgeführt im Warthegau, Zamosc und im Hegewald.

Ja, aber dann schau dir doch auch bitte mal die Lage der Gebiete auf der Karte an. Und überlege dann mal scharf warum vielleicht.
Und ja vielleicht wohl auch mal noch die völkische Verteilung in diesen Gegenden dazu dann mal noch ganz interessant wäre.

Erstgenanntes Gebiet befindet sich z.B. südlich von Danzig. Also möglicherweise noch in dem Korridor, um den es ja ging.
Und wie das Volksgruppen-Verhältnis (Deutsche Minderheit/Polen) dort aussah, wäre dann ja auch mal dazu noch wissenswert.

Letztgenanntere Gebiete befinden sich an der ukrainischen Grenze, wo es ja ebenfalls völkische Konflikte und Gebiets- und Grenzstreitigkeiten zwischen Polen und Ukrainer gab.

Und Hitler da ja vielleicht einfach mal nur die Streithammel auseinander zu legen vorgehabt haben könnte, was sich mit seinem restlichen Verhalten und (freundschaftlichen, wohlgesonnenen) Verhältnis zu den Ukrainers ja decken würde.

Und warum Hitler gerade maximal entfernteste Gebiete am Arsch der Welt deutsch besiedeln hätte sollen wollen, statt ab Stettin mit der Neubesiedelung zu beginnen, erschließt sich mir nicht so ganz.
Damit die dann als Krümelminderheit im Kreuzfeuer zwischen und im Kreuzfeuer von Polen und Ukrainern stehen???

"Landnahme Ost" und "Landübernahme-Neubesiedelung Ost" macht nur Sinn als stetige Vergrößerung und siedlerische Ausbreitung von eigenen Landgebiet selbst aus.

Also die schrittweise Besiedelung Polens durch Deutsche von ab Oder-Neisse Schritt für Schritt weiter nach Ost.
So wie sich ein Teig ausbreitet

Und nicht mit isolierten Krümel-Laubenkolonien irgendwo am maximal entfernten Arsch der Welt, umgeben von anderen, fremden Volksgruppen. Auf derem ehemaligen Landboden.

Das ist einfach Käse.
Und in der Gesamtdraufsicht einfach nur als Quark von renitenten notorischen Antifanten einzustufen, die einfach nicht wahrhaben und einsehen wollen, dass Hitler nicht "der Teufel" und das "absolut Böse" war und dass Hitler nicht der Menschenschinder und Aggressor "at the first place" gewesen ist.

suprb Avatar
suprb:#103120

>>103113
>Nein. Die USA haben keine institutionalisierten (etwa über das Amt eines Reichsprotektors) Einflussmöglichkeiten in der BRD, nur informelle.

Ergebnis und Souveräntitszustand ist aber der gleiche.

>Einfach Regierungen ernennen und absetzen oder generell ohne Beschränkungen relevante Bereiche der Innenpolitik zu diktieren gibts nicht.

Gibt's nicht offiziell, meinst du. Inoffiziell gibt's das nämlich.

Und Faschismus ist da halt einfach ehrlicher. Und macht den Leuten und spielt den Leuten gar nicht erst irgendwelche Souveränitäten und Freiheiten vor, so wie die transatlantische Demokratie, die sie ihnen am Ende doch nicht geben und einräumen will.

Und Hitler hat den Tschechen auf jedenfall großzügigere Selbstständigkeitsrechte gegeben und eingehalten, als wie die Polen den Deutschen Bevölkerungsminderheiten in Polen gegeben und eingehalten haben.

langate Avatar
langate:#103123

>>103113
Informelle Militärstützpunkte. Aha. Hört hört!

gmourier Avatar
gmourier:#103128

>>103119

>Nein, aber die paar Zeilen auf denen die "Lebensraum"-Theorie herumreitet.

Es sind schon etwas mehr als ein paar Zeilen, das ist die Schlüsselfrage im ganzen 14. Kapitel. Auch später (2. Buch usw.) ist das immer wieder ein Thema bei ihm.

>Wo waren z.B. Umsiedlungsvorbereitungen für die deutschen Aussiedler?
Oder irgendwelche Pläne, mit welchen Aktionen und Steuervergünstigungen man Deutsche eine Umsiedlung und Besiedelung Richtung weiter Ost schmackhaft machen und anwerben könnte?
Warum gab es nie irgendwelche Werbung für ein zukünftiges Siedeln in neu eroberten Gebieten?

Während des Krieges wäre eine größere Wanderung aus dem Altreich nach Osten ziemlich abwegig (letztendlich wurden auch die Deportationen von Polen aus den neu annektierten Gebieten deshalb gestoppt). Trotzdem wurden eine nennenswerte Zahl an Volksdeutschen im Wartheland und den anderen östlichen Reichsgauen angesiedelt, auch jene Deutsche, die in Gebieten lebten, die im Zuge des Hitler-Stalin-Pakts von der Sowjetunion annektiert wurden. Schultze-Rhonhofs Ansicht, dass dieser Vorgang gegen die Lebensraum-Pläne spricht, ist abwegig, da er ja die Germanisierung der westlichen ehem. polnischen Gebiete vorantrieb, die naturgemäß vorrangig war. Auch sicherte sich das Reich dadurch sofort die Arbeitskraft dieser Hunderttausenden an Volksdeutschen, die sonst ja bei der Sowjetunion verblieben wäre und auch im Kriegsfall ins rückwärtige Gebiet verschleppt werden konnte. Viele Herkunftsgebiete dieser Volksdeutschen (Bukowina, Bessarabien) waren auch nicht als zukünftiger Lebensraum vorgesehen.

>Erstgenanntes Gebiet befindet sich z.B. südlich von Danzig. Also möglicherweise noch in dem Korridor, um den es ja ging.

Es ging auch um den Korridor (der sprachlich ja deutsch-polnisches Mischgebiet war, nach 1919 wurden aber die Polen durch Auswanderung/Hinausdrängung vieler Deutscher zur zahlenmäßig dominanten Gruppe). Daneben betroffen waren auch die Gebiete der ehemaligen Provinz Posen, die vor allem im Osten eindeutig mehrheitlich polnisch war und auch polnische Gebiete, die nie zu Deutschland gehört hatten (nur 1795-1815 war das Gebiet preußisch), zB. das Gebiet um Lodz/Litzmannstadt.

Dass die Aussiedlung von Polen bei Zamosc jetzt der Konfliktbeseitigung zwischen Polen und Ukrainern diente ist ziemlich unlogisch, es befanden sich jede Menge Polen östlich von Zamosc (wo dann auch die Wolhynien-Massaker stattfanden).

>Und warum Hitler gerade maximal entfernteste Gebiete am Arsch der Welt deutsch besiedeln hätte sollen wollen, statt ab Stettin mit der Neubesiedelung zu beginnen, erschließt sich mir nicht so ganz.
Damit die dann als Krümelminderheit im Kreuzfeuer zwischen und im Kreuzfeuer von Polen und Ukrainern stehen???

Die allermeisten Volksdeutschen wurden ja zweckmäßig im Wartheland und Westpreußen angesiedelt, womit die "Lücke" zwischen Pommern und Schlesien geschlossen wurde. Nach Zamosc kamen nur ein paar tausend Siedler. War eher als Stützpunkt und Pilotprojekt geplant und auch wegen der aus der Aussiedlung der Polen resultierenden Stärkung der Widerstandsbewegung bei den deutschen Diensstellen umstritten:

"...zu einem solchen Anwachsen der Tätigkeit und Macht der Widerstandsbewegung geführt, daß praktisch von ihr als einem Staat im Staate gesprochen werden kann. Die infolge Menschenmangels unzureichenden deutschen Bekämpfungsmaßnahmen . . . unterstützten die Widerstandstätigkeit in ihrer Tätigkeit besonders stark. Politisch falsche Maßnahmen (Polenaussiedlung in Zamosc, Arbeiterfangaktionen usw.) verstärkten den polnischen Widerstandswillen."

t1mmen Avatar
t1mmen:#103129

>>103128
Übrigens: Dass eine weitere Kolonisierung über die polnischen Gebiete hinaus trotz der vorhandenen Absicht schwierig bis unmöglich gewesen wäre, ist klar. Die meisten Menschen aus dem Altreich hatten aus nachvollziehbaren Gründen überhaupt keinen Bock, in den rückständigen Osten zu ziehen (siehe Bild - http://www.ifz-muenchen.de/heftarchiv/1958_3_5_heiber.pdf)

Nur bei wenigen scheint ein Wunsch nach Übersiedlung nach Osten da gewesen zu sein, ein Zeitzeugenbericht fällt mir dazu ein:

"Mein Vater, er arbeitete seit 1935 bei Junkers in einer "Hollerith-Abteilung" (als "Informatiker" sagen wir heute), war im besetzten Frankreich und, 1942, auf Frontflugplätzen in der Sowjet-Union im Einsatz. Dort träumte er von einem landwirtschaftlichen Gut am Dnjepr. Insofern hatte ein offizielles Kriegsziel, die Besiedlung und Germanisierung der landschaftlich fruchtbarsten Gebiete im westlichen Russland und in der Ukraine zumindest bei nationalsozialistisch denkenden Menschen in Deutschland, wie in unserer Familie,
bereits konkrete Vorstellungen angenommen. Sogar die Pläne wurden damals gezeichnet und ein Gebiet bei Saporoshje als künftige Heimat ausgeguckt"

https://www.hdg.de/lemo/zeitzeugen/joachim-rumpf-wo-bleibt-der-endsieg.html

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#103130

>>103120

Etwas Begründung wäre halt nicht schlecht. Im Protektorat konnten die Deutschen mal eben auf unbestimmte Zeit die Universität schließen, die Regierung absetzen und vor Gericht stellen, generell einsperren wen sie wollten. Äquivalent in Deutschland dazu? Die Wirtschaft des Protektorats wurde voll für die deutschen Kriegsanstrengungen ausgenutzt (zum Nachteil der Konsumgüterindustrie), die USA schaffens nicht mal, trotz ewiger Appelle die Deutschen dazu zu bringen, die 2% Militärausgaben für die NATO aufzubringen oder sich symbolisch am Irak-Abenteuer zu beteiligen, wie Bush das unbedingt wollte.

Ich halte auch recht wenig davon, die innenpolitischen Zustände hier als reines Ergebnis irgendwelcher transatlantischer Strippenzieher hinzustellen. Sieht's denn im "unbesetzten" Europa so viel anders aus? Das sind einfach die deutschen Politiker bzw. ein großer Teil der beschränkten WählerSCHAFt.

>Und Hitler hat den Tschechen auf jedenfall großzügigere Selbstständigkeitsrechte gegeben und eingehalten, als wie die Polen den Deutschen Bevölkerungsminderheiten in Polen gegeben und eingehalten haben.

Es geht mehr darum, dass mit der Einrichtung des Protektorats die eigenständige Existenz der Tschechen als solche beendet wurde. Das ist mMn nicht mit der Diskriminierung einer Minderheit zu vergleichen.

samscouto Avatar
samscouto:#103131

>>103129
Wobei man da wieder die Frage stellen muß, ob die Idee mit den "Wehrbauern" nicht aus der militärischen Notwendigkeit der verschobenen Frontlinien zu erklären ist. Auch: warum lockten die Ostfürsten immer wieder Deutsche Siedler in Ihre Länder? Aus Gründen?

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#103139

>>103130
>Etwas Begründung wäre halt nicht schlecht.

Die Begründung ist, das es praktisch letztendlich scheißegal ist, wie die "formellen" Strukturen aussehen und in welche Begriffe sich die Herrschaftssystem kleiden.

Sondern es am Ende nur darauf ankommt, was eben am Ende dabei rausspringt und rumkommt. Für die Menschen. Für die Bürger.

Zumal "formel" ja sogar eben auch die BRiD gar kein "Staat" ist, sondern nur eine Besatzungsgebiet-Wirtschaftsverwaltung.
Auch wenn diese "Stiftung" oder "GmbH" sich recht geschickt das Aussehen und den Anschein eines Staates gibt.

Sprich: Die VSA jederzeit die Bundesregierungen in Berlin absetzen könnte, wenn sie es denn wöllte.
Und den "Verwaltungsauftrag" an andere vergeben könnte.

Und es halt auch schnuppe ist, welche "formalen" Rechte ein Staat hat, wenn er so wie das BRiD-Regime dann am Ende trotzdem Willkürherrschaft betreibt, mit Gesinnungsjustizrichtern und offenen Rechtsbrüchen, über die keiner schert, weil das Establishment eine weitestgehend gleichgeschaltete Clique ist.

>Im Protektorat konnten die Deutschen mal eben auf unbestimmte Zeit die Universität schließen, die Regierung absetzen und vor Gericht stellen, generell einsperren wen sie wollten.

Haben sie aber nicht gemacht.

>Äquivalent in Deutschland dazu?

Offener Rechtsbruch, den niemand ahndet. Und Willkürmaßnahmen und Willkürjustiz, die machen kann, was sie will.

>Ich halte auch recht wenig davon, die innenpolitischen Zustände hier als reines Ergebnis irgendwelcher transatlantischer Strippenzieher hinzustellen. Sieht's denn im "unbesetzten" Europa so viel anders aus?

Nein, dort sieht es natürlich auch nicht wirklich anders aus, weil dort natürlich genau die selben "informellen" Machtstrukturen herrschen.

Was meine obige Aussage ja bestätigt. Und dir eigentlich auch selbst prima vor Augen führen müsste, dass die "informellen" Strukturen relevanter sind, als die "formellen" Strukturen.

>Es geht mehr darum, dass mit der Einrichtung des Protektorats die eigenständige Existenz der Tschechen als solche beendet wurde. Das ist mMn nicht mit der Diskriminierung einer Minderheit zu vergleichen.

Ja und? 1918 haben die Siegermächte doch genau das gleiche getan, nämlich deutsches Gebiet einfach vom Deutschen Reich abgetrennt und die dort lebenden Deutschen und deutschen Bevölkerungsmehrheiten dann einem "tschechischen Protektorat" zu unterstellen. Die dann auch auf den guten Willen der Tschechen angewiesen waren und derem Willen ausgeliefert wurden.

Wieso ist aber das kein "Verbrechen"? Sondern es nur dann ein Verbrechen, wenn diese Aktion wieder rückgängig gemacht wurde und wieder der alte Zustand wieder hergestellt wurde?

Können Globalisten und Deutschlandfeinde keine Verbrechen begehen, weil die Gottes höchsten Auftrag und Recht besitzen, oder wie muss man sich das vorstellen?

Wieso ist die Zuschlagung eines Gebiets zu einem anderen Land KEIN Verbrechen, aber die Zurückholung dieses Gebiets zum vorherigen Land auf jeden Fall und ganz unbedingt ein Verbrechen?

Bernds Oma musste z.B. als kleines Mädchen eines nachmittags nach ihrem Mittagsschlaf blitzartig die Flucht aus ihrem böhmischen Dörfchen antreten. Und mit ihrer Familie Haus, Hof, Hab und Gut zurücklassen.
Und noch tagelang bereuen, dass sie an diesem Tag ihren Grießbrei zum Mittag nicht aufgegessen hat, als sie dann mit knurrendem Magen tagelang unterwegs auf der Suche nach einer neuen Bleibe war.
Und deren Familie kein Amtsschreiben mit Datum zur Aussiedlung erhalten hat, so wie die Juden zu ihrer Deportation in die östlichen Arbeitslager.

Aber DAS war natürlich KEIN Verbrechen. Denn es ging ja gegen Deutsche. Und die Vernichtung des "Amalek", die kann ja gar kein Verbrechen sein. Na - klar.

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joe_black:#103156

>>103139
Brilliant gekontert.