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Veröffentlicht am 2014-03-29 01:20:19 in /ph/

/ph/ 10320: WARUM??...

arnel_lenteria Avatar
arnel_lenteria:#10320

WARUM??

horaciobella Avatar
horaciobella:#10321

>>10320
Die Frage hat sich Heidegger in Sein und Zeit auch gestellt, die Frage nach dem Sinn von Sein. Damit kam er aber nicht weiter und hats einfach irgendwann gelassen. :3 Das heißt nicht, dass man nicht persönliche Antworten auf die Frage bringen könnte. Hegel schreibt sinngemäß irgendwo, dass das Universum da ist, um in seiner Selbstbetrachtung, in seiner Selbstliebe zur Vollständigkeit zu reifen. Denken wir uns einen Zustand vor aller Schöpfung, dann ist das ein Zustand größter Ununterscheidbarkeit. Durch die Schöpfung aber wird Erde vom Himmel getrennt, die Dinge separieren sich, und so separiert sich auch Beobachter und Beobachtetes. Aber eben nur räumlich-materiell, denn der, der beobachtet, ist ja auch nichts weiter als ein Fürsprecher des Ganzen, und das, was beobachtet wird, ist deshalb in letzter Hinsicht er selbst.
Es gibt etwas, damit sich das Sein selbst "nachvollziehen" kann. Sein allein ist nichts, es ist nur eine leere Universalie. Das Sein muss sich aber ereignen, es muss Seiendes werden, damit man sich mit ihm beschäftigen kann.
Es existiert etwas, es liegen Trennungen in Subjekt und Objekt vor, weil die ganze Schöpfung uns dazu bringen will zu forschen, zu untersuchen, zu fragen. Es ist die Suche nach dem absoluten Bewußtsein, nach dem Ganzen als dem Wahren, und in letzter Folge die Suche nach dem Bewußtsein des Selbst.

bassamology Avatar
bassamology:#10322

>>10321
>Es existiert etwas, es liegen Trennungen in Subjekt und Objekt vor, weil die ganze Schöpfung uns dazu bringen will zu forschen, zu untersuchen, zu fragen.

Wird echt Zeit für /eso/terik.

craigelimeliah Avatar
craigelimeliah:#10323

>>10320
Hallo. Ignoriere bitte völlig
>>10321
, wenn du dir einen Gefallen tun willst.

Die Frage, warum es überhaupt etwas gibt, finde ich persönlich recht spannend. Hat es schon immer irgendetwas gegeben? Müsste ja eigentlich - aus irgendetwas muss der Urknall ja auch resultiert sein. Andererseits habe es dort ja noch keine Zeit gegeben, "schon immer" ist also kein noch nützlicher Begriff.

Am Besten eröffnest du das Thema noch mal auf /W/issenschaft, wenn du alle aktuellen Theorien und Meinungen dazu hören möchtest. Um dazu Wissen zu erhalten, muss man eher die Physiker und weniger die Philosophen befragen.

Aus Richtung der Philosophie gibt es meines Wissens nach nur zwei Möglichkeiten:

Entweder ist irgendwann etwas aus dem Nichts entstanden oder es gab "schon immer" in irgendeinem Zustand alles.

Das ist aber vermutlich nicht, was dich wirklich interessiert.

maiklam Avatar
maiklam:#10324

>>10323
Fragt OP nach einem Grund oder nach einer Ursache? Für letzteres: --> /w/, ansonsten ist OP hier durchaus richtig aufgehoben, Bernd. (Und >>10321 gibt eine Menge interessanten Input, über den man weiter diskutieren kann oder auch nicht.)

vocino Avatar
vocino:#10325

>>10322
Die Philosophie mit den höchsten Zielen hat eben auch mystische Inhalte, oder zumindest Anteile, die man bisher nur bedingt rein wissenschaftlich aufschlüsseln kann. Man denke an Meister Eckhart, Jakob Böhme und Paracelsus. Alles deutsche Denker, die sich in der Tradition der Philosophie den "letzten Fragen" zugewendet haben. Und Hegel, der von Böhme beeinflusst war, will auch eine Antwort zur Frage nach dem Sinn von Sein haben. Und mal ehrlich: Sind diese Ansätze in dieser Hinsicht nicht nützlicher als Heideggers Sein und Zeit?

bassamology Avatar
bassamology:#10326

>>10325
> Sind diese Ansätze in dieser Hinsicht nicht nützlicher als Heideggers Sein und Zeit?

Nein. Genauso nutzlos. Die Frage sollte viel eher lauten, warum OP diese Frage beschäftigt - was er mit dem 'Wissen' will.

Hegel hier anzuführen, ist ohnehin ein Witz. Ein Kantianer, der sich nicht an Kant hielt. Bravo.

nicoleglynn Avatar
nicoleglynn:#10327

>>10326
>Hegel hier anzuführen, ist ohnehin ein Witz. Ein Kantianer, der sich nicht an Kant hielt. Bravo.

Hier musst du mir erklären, warum Kantianismus die Qualifikation ist, über den Sinn von Sein zu schreiben. Der ganze Deutsche Idealismus nach Kant hat Kant verworfen oder pervertiert, ist nunmal so. Tut hier aber nichts zur Sache.

kosmar Avatar
kosmar:#10329

>>10327
>warum Kantianismus die Qualifikation ist, über den Sinn von Sein zu schreiben.

Es ist keine Qualifikation - es ist ein Verzicht. Und genau darum ist Hegel heute zu Recht nicht mehr 'Staatsphilosoph' wie einst ... Man kann's nicht oft genug zitieren, weil's so schön polemisch ist:

„Daß Kant’s geniale, gewaltige That die ganze Folgezeit verwirrte […] und daß dann
das große Heer der Nachbeter […] die von Kant gereinigte, helle Atmosphäre wieder
mit den Dunst- und Nebelgebilden krankhafter Gehirnaffectationen verdüsterte, sei
hier der historischen Vollständigkeit halber kurz erwähnt. [Fußnote:] Damit soll nicht
gesagt sein, daß die Männer der Zwischenzeit von Kant bis Schopenhauer [gemeint
sind Fichte, Schelling und Hegel] persönlicher Verdienste entbehrten. […] Was ihnen
schadete, was nachmals die speculative Philosophie in einen so allgemeinen und
gründlichen Mißcredit brachte, das war die unerträgliche Anmaßung, mit welcher sie
und mehr noch ihre geistlosen aber glaubenseifrigen Nachbeter behaupteten, daß mit
ihrer Lehre die Philosophie ihren endlichen Abschluß gefunden habe, daß sie das
letzte Wort über die Räthsel der Schöpfung gesprochen hätten! [Wieder aus dem
Haupttext:] Statt mit den früheren metaphysischen Begriffen: Gott, Schöpfung,
Ewigkeit, beste der Welten usw. begannen nun die Spiele mit […] inhaltlosen
Terminologieen […], in welche man diese wunderbare und mannigfaltige Welt
einzuzwängen und Alles daraus zu erklären sich vermaß […]. […] Diesem Treiben
trat Schopenhauer entgegen und bewies in seiner urkräftigen derben Manier zunächst
die Leere und das Scheinwesen dieser Afterphilosophie [Pseudophilosophie], welche,
da sie alle Räthsel des Daseins gelöst zu haben glaubte, in hirnverbrannter
Selbstüberhebung schon im Begriffe war, sich als ‚unfehlbar‘ zu proclamiren und den
Namen Pansophie d.i. verdeutschet: Allweisheit anzunehmen!“ Ludwig Noiré

haydn_woods Avatar
haydn_woods:#10330

>>10329
In Ordnung. Hegel ist mir nicht besonders lieb und ich wäre der letzte, jemanden zu verteidigen, der schon genug im Ruhm gebadet hat. Ich habe ihn erwähnt, weil er die Art der Betrachtung beschrieben hat, die das Sein als sinnvoll erscheinen lassen kann. Das muss niemand für sich annehmen, aber es ist eine Anregung gegenüber der Variante, gleich jeden Sinn auszuschließen.

samscouto Avatar
samscouto:#10332

>>10325
>Die Philosophie mit den höchsten Zielen hat eben auch mystische Inhalte
Ebenfalls unerwünscht: Magische Kategorien, Sprachverwirrung,
Argumentation basierend auf Tradition / Abergläubigkeit / Mystik /
religiösem Dogma / Autorität.

>>10324
>gibt eine Menge interessanten Input, über den man weiter diskutieren kann oder auch nicht.
Input, den man nur abtun kann, eigentlich. Ich meine, betrachten wir doch mal die Kernthese.
>Es gibt etwas, damit sich das Sein selbst "nachvollziehen" kann.
Das muss so eine Art Lernbehinderung sein.

damenleeturks Avatar
damenleeturks:#10333

>>10330
>aber es ist eine Anregung gegenüber der Variante, gleich jeden Sinn auszuschließen.

Es ist dasselbe wie mit Feuerbachs Religionskritik. Ein Sinn des Daseins an sich ist für uns unzugänglich im Sinne der Grenzziehung Kants. Es stellen sich also die Fragen, welche Bedürfnisse dazu 'auffordern', eben diesen zu suchen - und wie die Bedürfnisse die Antwort formen.

Davon abgesehen bleibt lediglich der Weg zur individuellen Sinngebung unversperrt.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#10334

>>10332
>Input, den man nur abtun kann, eigentlich. Ich meine, betrachten wir doch mal die Kernthese.

Verstehe deine Kritik nicht so richtig. Ich denke es geht darum, dass das Sein dadurch, dass es erlebt und verstanden wird, zu Bewusstsein wird. Es gibt etwas und nicht nichts, eben gerade, weil man darüber nachdenken soll.

mrxloka Avatar
mrxloka:#10335

>>10334
>Es gibt etwas und nicht nichts, eben gerade, weil man darüber nachdenken soll.
Die Existenz ist vorhanden, damit man sich mit ihr befasst? Wie in, sie wurde zu diesem Zweck geformt?

Haha, oh Mann.

bergmartin Avatar
bergmartin:#10336

>>10332
Basiert deine Argumentation aber nicht auch auf einer Autiorität, wenn du den Sticky zitierst?

umurgdk Avatar
umurgdk:#10337

>>10335
Das ist nicht absurder als andere Details des Daseins.

jitachi Avatar
jitachi:#10338

>>10337
Es ist das Blödeste, was ich seit langem gehört habe. Nicht nur absurd, sondern unsinnig. Schon, weil es einen Schöpfer impliziert - was das Problem dann auf eine höhere Ebene verlegt. ("WARUM??" gibt es den?) Super gemacht.

>>10336
Ich könnte dem entgegenstellen, dass es hier keine Moderatoren gibt, die irgendeine Form von Autorität darstellen könnten; aber irgendwie hast du recht. Es ist nur einfacher das zu kopieren als jedes Mal darauf hinzuweisen, dass Mystik nicht wirklich philosophisch ist, weil es sie sich der Weisheit eher entgegenstellt. mea culpa.

tomgreever Avatar
tomgreever:#10339

>>10338
>weil es einen Schöpfer impliziert

Nicht unbedingt. Dass es etwas gibt, weil man verstehen und durchschauen soll, kann man im übertragenen Sinne als Rätselspiel eines Schöpfers auffassen, aber wenn man es explizit und genau beschreiben wollte, kann man auch sagen, dass es einen Anlaß dafür gab, dass sich die Singularität diversifiziert hat aus Gründen der Erkenntnis. Klingt jetzt genauso absurd, aber betrachten wir die Frage: Warum gibt es etwas und nicht nichts? Die Frage fragt nicht unbedingt nach dem Sinn, sondern eher nach dem Anlass von Sein. Und was der Anlass dafür war, dass etwas entstand, gibt es darüber schon mehr als bloße Mutmaßung?

enjoythetau Avatar
enjoythetau:#10340

>>10339
>dass sich die Singularität diversifiziert hat aus Gründen der Erkenntnis.
Willst du damit sagen, dass alles eins war, bis jemand Unterscheidungen wahrnahm? Wenn ja, ist das ein Trugschluss: Ohne Wahrnehmung ist die Auffassung aller Dinge als eins nämlich auch nicht vorhanden.
Wenn du etwas anderes meinst, paraphrasiere bitte.

Schon gar nicht scheint das aber irgendeine Frage nach dem Ursprung zu beantworten.

llun Avatar
llun:#10341

>>10340
>Willst du damit sagen, dass alles eins war, bis jemand Unterscheidungen wahrnahm?

Eher, dass etwas entstanden ist, damit man überhaupt etwas wahrnehmen kann. Nicht wahrgenommenes Sein ist nicht. Zumindest kann man bei dem Zustand vor dem Großknall nicht genau unterscheiden zwischen Sein oder Nichtsein. Wenn alles was da ist, dichteste Materie ist ohne eine Unterscheidung, ohne einen Beobachter, wenn nicht einmal Raum und Leere dort ist, dann ist die Zustand vor der Entstehung der Ausdehnung ein epistemisches Nichts, ein totes Schwarz. Die Reflexion und die Wahrnehmung, die entwickelte Lebewesen in diesem Universum praktizieren, scheinen keine große Rolle im großen Zusammenhang zu spielen, aber eben die Reflexion und die Wahrnehmung, die Vorstellung, kurz das Denken über das Sein vervollständigt das Sein, verleiht ihm erst sein Leben. Gehen wir noch einmal von Berkeley aus, wenn wir annehmen, dass es nur eine Substanz gibt, auf die alles zurückzuführen ist, und zwar Geist. Materie ist dann nur die Betrachtung von Geist unter dem Aspekt der Ausdehnung. Wenn die Welt ideal ist, also bestimmt durch den Geist, durch Gedanken und Vorstellungen, dann ist es auch möglich, dass ihr Ursprung ein geistiger Akt ist. Die kosmische Idee sozusagen, die Inspiration der Welt. Jetzt fragt man sich natürlich: und woher kommt dann diese Idee, die diese ganze Entwicklung angestoßen hat? Und das beantworte ich mit einer weiteren hahnebüchenen Erklärung: Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis. Das ganze Sein ist eine Allegorie, eine Bebilderung für einen geistigen Vorgang, den ein Wesen hat, so wie jemand träumt oder phantasiert. Man kennt es ja, im Traum hat man eher selten die Fähigkeit, zu erkennen, dass man träumt und nimmt die so erfahrene Welt als höchste Realität wahr. Wir sind das Bild eines Gedankens, eine erzählte Geschichte, deren Pointe einem sehr leicht entgehen kann. Aber wenn man versucht, die Geschichte des Seins als Gleichnis zu sehen, tun sich einige faszinierende Verbindungen auf.

jajodia_saket Avatar
jajodia_saket:#10342

>>10341
>Eher, dass etwas entstanden ist, damit man überhaupt etwas wahrnehmen kann.
Das wird hier also schon zum dritten Mal einfach so behauptet. Ich sehe wirklich nicht, wie ihr darauf kommt; viel mehr nehmt ihr es wohl als Prämisse und dichtet von dort an fort. Ich bin gespannt auf eine Verteidigung dieser Aussage.
>Berkeley
Mache ich nicht mit. Zumal du auch hier wieder recht beliebige Prämissen dahernimmst und von dort aus arbeitest; aber das soll nicht mein Hauptanliegen sein.

>Eher, dass etwas entstanden ist, damit man überhaupt etwas wahrnehmen kann.
Ich möchte eine Begründung für diese Annahme. Damit steht und fällt alles Weitere.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#10345

>>10342
>Ich möchte eine Begründung für diese Annahme. Damit steht und fällt alles Weitere.

Ganz ohne vorangehende Annahmen geht es meines Erachtens nicht. Die Annahme ist, dass die Schöpfung darauf ausgelegt ist, sich nach und nach zu vergeistigen. Damit ein Lebewesen mit Bewußtsein Dinge versteht, muss es Einsicht bekommen in die Entwicklung der Dinge, auf diesem Weg versteht die Schöpfung sich selbst und wird vergeistigt. Ich komme also darauf, indem ich von der Annahme, dass alles was ist, eine Vergeistigung anstrebt, deduziere. Zwar meinen Monisten wie Berekeley, dass alles Geist ist, aber nicht alles ist gewiß. Die Rätsel und Geheimnisse müssen dem Lebewesen bewußt werden, damit eine Vergeistigung, ein Fortschritt erzielt werden kann.

m4rio Avatar
m4rio:#10347

>>10345
Wenn die Annahme aber davon ausgeht, dass die Schöpfung auf irgendetwas ausgelegt ist, verstehe ich nicht, wie das nicht unbedingt einen Schöpfer impliziert.

andina Avatar
andina:#10348

>>10347
Schon allein der Begriff Schöpfung impliziert einen Schöpfer, was soll man machen, die Sprache lenkt uns immer wieder auf einen Urheber der Dinge zurück.

otozk Avatar
otozk:#10349

>>10345
Ok. Ich würde nicht davon ausgehen.
So viel dazu.

andychipster Avatar
andychipster:#10351

>>10320
>Warum gibts etwas und nicht nichts?
Die einfache Antwort ist, weil es schon immer etwas gab, gibt und geben wird und es nie nichts gab.

superoutman Avatar
superoutman:#10369

Die Frage ist ein Widerspruch in sich. Alles hat seinen Grund, aber nichts kann sein eigener Grund sein.
Das Universum ist per Definition alles was existiert.
Hätte das Universum einen Grund, müsste dieser außerhalb des Universums liegen. Da aber nichts außerhalb des Universums sein kann, ist die Frage ungültig.
Genau wie "Was ist 1 durch 0" ungültig ist.

Und wiedereinmal sehen wir, dass Philosophie nur Sprachkritik ist :3

saulihirvi Avatar
saulihirvi:#10372

>>10369
>Die Frage ist ein Widerspruch in sich.
Nicht notwendigerweise. Du gehst davon aus, dass Zeit eine Konstante ist. Dass Zeit um den Urknall herum sich anders verhält, gilt jedoch derzeit als gesichert. Von daher ist dort zeitlich zu argumentieren nicht möglich; von daher kannst du deinen Widerspruch am Urknall nicht anbringen. Schließlich gibt es keinen Auslöser mehr, weil Auslöser strikt "davor" sind.

Wäre aber schon cool zu wissen, wie sich das verhält. Nur, dass es niemand weiß, weil man nur so und so weit zurückrechnen kann, bis die Physik einem den Mittelfinger zeigt.

Ich bin ja pro pulsierendes Universum, das unendlich lange in jede Zeitrichtung existiert. Aber das ist nur ein Wunsch, weil's cool wäre. :3

mhwelander Avatar
mhwelander:#10374

>>10320
Warum nicht?

oscarowusu Avatar
oscarowusu:#10375

Viel faszinierender ist doch die Tatsache, dass du nicht einfach nur existierst, sondern lebst und deine Umwelt erfahren kannst.

arnel_lenteria Avatar
arnel_lenteria:#10376

Aber es gibt doch Nichts und Etwas :o
Etwas ist das was irgendwie warnehmbar ist.
Nichts ist alles Andere.

solid_color Avatar
solid_color:#10377

>>10376
>Impliziert, was wir nicht irgendwie wahrnehmen könnten, würde nicht existieren
Steile These, Bruder.

buddhasource Avatar
buddhasource:#10378

Und wieso gibt es Naturgesetze? Wieso müssen wir essen und trinken? Wieso gibt es gravitation? Wieso gibt es Zeit? Wieso können wir nicht schweben und uns frei durch die Zeit bewegen und unsere Form ändern?

grantrobinson Avatar
grantrobinson:#10379

>>10378
>Und wieso gibt es Naturgesetze? Wieso müssen wir essen und trinken? Wieso gibt es gravitation? Wieso gibt es Zeit? Wieso können wir nicht schweben und uns frei durch die Zeit bewegen und unsere Form ändern?
Die erste Frage reicht, der Rest folgt.

meisso_jarno Avatar
meisso_jarno:#10398

>>10339
Wir Menschen neigen wohl so dermaßen zum Egozentrismus, dass wir sogar den Sinn des Universums durch unsere kognitive Erkenntnisfähigkeit und letztlich unsere Existenz erklären müssen.

juaumlol Avatar
juaumlol:#10399

>>10398
Das macht nur isidor.
Hoffe ich jedenfalls.

areus Avatar
areus:#10405

>>10398
>>10399

http://de.wikipedia.org/wiki/Anthropisches_Prinzip

andina Avatar
andina:#10406

>>10405
Das heißt nicht, dass es zu diesem Zweck existiert.

herkulano Avatar
herkulano:#10407

>>10339
Kommt mir so vor als würden manche Menschen gerne philosophieren, aber dann schaffen sie es nicht mal rational zu denken, und doch dringen sie so tief in diese Materie ein und verpacken ihre Scheiße dann noch schön.

freddetastic Avatar
freddetastic:#10728

Hier it die Antwort:

http://www.kungfutius.de/html/weltentstehung.html

... die einzig mögliche.