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Veröffentlicht am 2014-06-10 09:39: in /ph/

/ph/ 10680: Einführung einer Weltsprache

motionthinks Avatar
motionthinks:#10680

Bernd ich frage mich gerade ob es überhaupt sinnvoll wäre eine einheitliche Weltsprache einzuführen.

Einerseits liegen die Vorteile klar auf der Hand : keine Verständigungsprobleme und somit Fortschritte in Diplomatie und Wirtschaft.

Allerdings entstehen dadurch auch NAchteile, vor allem bedingt auf der Tatsache, dass ein Volk bzw. Nation zumeist Identität aus Abgrenzung von anderen Völkern bzw. Nationen gewinnt und das beste Mittel dafür, wie auch um das Zusammengehörigkeitsgefühl der Gesellschaft zu stärken ist es durch eine Sprache zu einen.

Allerdings bleibt dann die Frage, ob der Erhalt von unterschiedlichen Nationen überhaupt sinnvoll ist ?

Ach ja und wenn eine Weltsprache gut wäre, wie führt man eine solche ein (gesetzt man ist in der Position dazu) ? Sollte man Englisch als weitverbreitete Sprache einfacher Natur nehmen, oder lieber eine fehlerarme und simple Plansprache (wie Esperanto) entwickeln und dann für jedes Land vielleicht eine länderbasierte Version dieser Plansprache als Vorabversion einführen, um so den Umstieg auf die Plansprache zu vereinfachen und dann später erst auf die eigentliche Plansprache umstellen ?

So viele Fragen, hoffentlich ein PhilosophieBernd anschnur.

cat_audi Avatar
cat_audi:#10681

>Allerdings bleibt dann die Frage, ob der Erhalt von unterschiedlichen Nationen überhaupt sinnvoll ist?
Nationen sind schon als Verwaltungsbezirke sinnvoll. Es ist derzeit schwierig innerhalb Europas alle unter einen Hut zu bringen, jeder will über sich selbst bestimmen, soweit möglich - davon, global alle über einen Kamm zu scheren zu können, sind wir weit entfernt. Insbesondere, solange sich niemand großartig für Subsidiarität interessiert bzw. dieses Grundsystem regelmäßig übergangen wird, werden sich viele dagegen wehren.

>Englisch oder Esperanto
Esperanto einzuführen ist weitaus schwieriger. Ebenso gut könnte man Latein nehmen. Niemand spricht es wirklich, niemand will es sprechen. Englisch ist schon wahrscheinlicher, da ohnehin lingua franca, gerade in den Wissenschaften. Würde auf Englisch setzen.

Eine "Weltsprache einführen" bzw. in der Position dafür zu sein ist aber ohnehin realitätsfern. Wenn jemand in der Position dazu wäre eine Weltsprache einzuführen, hätten wir ganz andere Probleme, wie zum Beispiel eine Diktatur. (Denn aus eigenem Antrieb wird kein Volk sich dazu entscheiden seine Sprache/Kultur aufzugeben um einen globalen Wirtschaftsapparat zu stärken.) Zumindest nicht mehr dieses Jahrhundert.

Das besseres Lösungssystem (eigene Muttersprache, Englisch als Zweitsprache) ist ja überall (außer in Frankreich offenbar) schon angekommen.
Reicht für Wirtschaft und Wissenschaft völlig aus.

Wobei dieser Beitrag jetzt nur eine Meinung darstellt. Implizite Prämissen vorausgesetzt ...

linux29 Avatar
linux29:#10683

>>10681

Nationen in der jetzigen Form zu erhlaten wäre doch allerdings weniger sinnvoll, als beispielsweise größere Nationen als Komplexe zu bilden, deren ganze Bewohner sich von denen anderer Nationskomplexe durch simple Merkmale wie beispielsweise Hautfarbe oder Lebensbereich zu unterscheiden.

Sagen wir mal es wurden beispielsweise je Kontinent nur ein bis vier Nationen aufgebaut werden, so wäre das vorteilhaft für die Menschen, wie auch aus Sicht eines Ökonomen und Philosophen.

Innerhalb dieser Großnationen (z.b Europa bis Polen/Ukraine) könnten dann entlang von Flüssen und Gebirgen oder auch in anderer Form anhand von Bevölkerungsdichten neue Grenzen für die kleineren Verwaltungseinheiten geschaffen werden.

Natürlisch setzen alle diese Theorien, wie schon die ganze Frage voraus, dass man eine Position innehat, in der man dies durschzusetzen vermag, was selbst durch Eroberung eher unwarscheinlich bis unmöglich ist.

Aber das ist generell eher eine theoretische Frage als eine in der Praxis anzuwendende.

chanpory Avatar
chanpory:#10707

>>10683
>Aber das ist generell eher eine theoretische Frage als eine in der Praxis anzuwendende.

Ja leider. Ich denke es wäre für alle auf dieser Welt besser wenn wir anfangen uns als Menschheit zu verstehen, und nicht als einzelne Nationen/Völker.

stephcoue Avatar
stephcoue:#10758

am besten Latein nehmen.

georgedyjr Avatar
georgedyjr:#10810

>>10683
> so wäre das vorteilhaft für die Menschen, wie auch aus Sicht eines Ökonomen und Philosophen.

Je kleiner die Verwaltungseinheit, desto besser können die Bedürfnisse des Einzelnen berücksichtigt werden.
Je kleiner die Verwaltungseinheit, desto homogener das Gesindel innerhalb dieser.

Auch: Geh duschen, du dreckiges Judenschwein.

matt3224 Avatar
matt3224:#10832

>>10810

Es geht doch nicht darum die Verwaltungseinheiten unnötig zu vergrößern du Depp. Es geht darum die Verwaltungseinheiten neu zu verteilen und Grenzen sinnvoller zu ziehen. Auch ist der Hauptsinn die Frage nach einer Weltsprache.

grantrobinson Avatar
grantrobinson:#10833

Ich weiß nicht, wie man nach einer Weltsprache fragen kann, wenn die Franzosen noch nicht einmal Englisch hinbekommen. Realitätsferne ist also 10/10.

Für das theoretische Konzept reicht Englisch als lingua franca übrigens völlig für alle ökonomischen Belange aus.

Nachteil einer Weltsprache: Kulturelle Dekadenz.

Wird also erstmal nicht passieren, ist nicht wünschenswert und schon gar nicht herbeiführbar.

bighanddesign Avatar
bighanddesign:#10835

Was haben die ganzen Linken und Juden hier eigentlich immer mit der ekligen englischen Sprache? Warum sind O-Ton-Freunde eigentlich immer Linkskrebs? Die englische Sprache ist eine häßliche Sprache und verliert zur Zeit international immer mehr an Bedeutung, auch wenn ihr es in eurem kleinem Universum von Berlin-Mitte nicht wahrhaben wollt. Ihr trinkt lieber weiter eure Mate und redet angelsächsisch mit euren Leuten und besucht euren krebssprachigen Krebsstudiengang. Aber in der richtigen Welt sieht es nicht so aus wie in den Szenevierteln!
Wacht endlich auf Leute und erkennt, was für einen Blödsinn ihr da erzählt! Nicht nur eure Prämisse ist falsch, euer ganzes Denken ist eklig und tief verdorben. Die Hauptstrommedien haben deutlich sichtbar einen schweren und unheilbaren Einfluß auf euch genommen. Es ist Deutschland hier. Und hier leben deutsche in Deutschland und diese sprechen die deutsche Sprache. Das ist die Sprache des deutschen Volkes und Teil des deutschen Volkes kann nur sein, wer deutschen Blutes ist.
Woher kommt euer antideutscher Haß?
Deutschland erwache!

alv Avatar
alv:#10836

>>10835
Verpiss dich nach /rvss/.

andrewofficer Avatar
andrewofficer:#10837

>>10835
Englisch ist einfach die Sprache der Wissenschaft. Damit wirst du früher oder später handeln müssen.

greenbes Avatar
greenbes:#10838

>>10837
Nein, das ist falsch! Englisch ist die Sprache der Amerikaner als Führer der Weltwirtschaft zu Zeit. Und wie alle wissen, daß Amerika am schwächeln ist. Währenddessen verliert Englisch international an Bedeutung, auch in der Wissenschaft, während Sprachen wie zum Beispiel Spanisch oder Chinesisch immer mehr an Bedeutung gewinnen. Weil das häufige Verwenden der englischen Sprache aber in linken Szenen eine große Mode ist, denken diese, daß die englische Sprache die überlegene und ewige Weltsprache ist, was aber überhaupt und gar nicht der Fall ist. Du muß damit handeln, daß dein Bild der englischen Sprache eine Illusion ist.
Aber meine Kritik wendet sich vor allem an diesen antideutschen Abschaum.

(USER WURDE FÜR DIESEN POST GESPERRT)

kinday Avatar
kinday:#10839

>>10838
Verpiss dich mit deinem Politikdreck nach /rvss/.

anhskohbo Avatar
anhskohbo:#10841

>>10838
Weiß nicht, ob ernst gemeint, und weiß, dass gebannt, aber falls ernst meinend und noch lesend:
Englisch ist definitiv die Sprache der Wissenschaft. Alle Paper, die Beachtung finden wollen, sollten in Englisch verfasst sein - es gab in der Informatik den amüsanten Fall, dass ein Franzose etwas entdeckte, darüber eine Arbeit in seiner Sprache schrieb, niemand sie las und zehn Jahre später wer anders dasselbe entdeckte, auf Englisch schrieb und gefeiert wurde.
Wieso das?
Weil keine Sau Französisch kann.

http://de.wikipedia.org/wiki/Weltsprache

Nach Statistiken ist Englisch auch am verbreitetsten. Anstatt "Aber USA!" zu rufen, sollte man diese Chance nutzen anstatt zu versuchen sie zu vereiteln.

Das ist auch überhaupt nicht antideutsch. Zumindest mir geht es um Englisch als Sekundärsprache zur globalen Verständigung.

thierrymeier_ Avatar
thierrymeier_:#10845

>>10841

"Publish in English, or Perish in German."

Es dürfte bekannt sein, ja, aber unproblematisch ist es nicht, denn:

>>10681

>Das besseres Lösungssystem (eigene Muttersprache, Englisch als Zweitsprache) ist ja überall (außer in Frankreich offenbar) schon angekommen.
>Reicht für Wirtschaft und Wissenschaft völlig aus.

In einer Zweitsprache kann man zwar ein sehr hohes Niveau erreichen, aber man wird nie so vertraut und intuitiv sich in ihr bewegen können, wie in einer Muttersprache. Darunter leidet die Kwalität englischsprachiger wissenschaftlicher Arbeiten von Nicht-Angelsachsen, die eben nicht alle Feinheiten der Sprache kennen. Die derzeitige Lösung des globalen Kommunizierens in der Zeitsprache ist also vor allem Notlösung und alles andere optimal.

llun Avatar
llun:#10846

>>10845
Die Feinheiten einer Sprache sind zumindest für den technischen/naturwissenschaftlichen Bereich nicht notwendig; ich muss keine Gedichte schreiben, nur deutlich kommunizieren können, und das ist allemal erlernbar.

Und was die philosophische Fakultät angeht, die kann sich sowieso in keiner Sprache verständlich ausdrücken, ist also vernachlässigbar.

herrhaase Avatar
herrhaase:#10847

>>10846

>Und was die philosophische Fakultät angeht, die kann sich sowieso in keiner Sprache verständlich ausdrücken, ist also vernachlässigbar.

Nur weil du sie nicht verstehst, bedeutet das noch nicht, dass das allen so geht, Bernd.

raquelwilson Avatar
raquelwilson:#10849

Ich denke nicht, dass du dich in einem universitären/wissenschaftlichen Kontext befindest und direkten Kontakt zu Arbeiten aus beiden Fakultäten hast.

Lass das ruhig jemanden bewerten, der sowas liest.

Selbstsäge für nebensächliche Spitze.