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Veröffentlicht am 2014-07-14 10:16:01 in /ph/

/ph/ 10934: Welt ohne Religion

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#10934

Wäre die Welt ein besserer Ort wenn die Menschen darin an keinen Gott mehr glauben würden? Die gesamte Problematik in Israel wäre doch gelöst, weil Jerusalem nur noch eine normale statt einer Heiligen Stadt wäre.

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#10936

Das ist eine so spekulative Frage, dass man sie schlicht nicht beantworten kann. Mein Gefühl sagt mir, dass eine areligiöse Welt besser wäre, aber begründen lässt sich das nicht wirklich wasserdicht.

thehacker Avatar
thehacker:#10939

Ein Deutschland, in dem jeder an Gott glauben würde, wäre ein besseres.

jonkspr Avatar
jonkspr:#10940

>>10939
Danke für diesen begründungsreichen Beitrag.

nehemiasec Avatar
nehemiasec:#10941

>>10934
>Wäre die Welt ein besserer Ort wenn die Menschen darin an keinen Gott mehr glauben würden?

Meinst du, es liegt wirklich am unterschiedlichen Glauben, dass der Nahost-Konflikt so lange andauert? Es ist ein politischer Streit, ein diplomatisches und weltpolitisches Versagen, zu dessen Begründung man verschiedene Glaubensrichtungen vorschiebt. Religion, wenn sie sich dazu versteigt, einen Staat zu leiten, wirkt verheerend - das ist der Gedanke hinter dem Laizismus.
Wenn du wirklich der Überzeugung bist, dass die Menschen sich wegen ihres Glaubens zerfetzen, dann schicke doch Rundmails mit Lessings Ringparabel an Israelis und Palästinenser.
Die Mythologie der Religionen mag sich unterscheiden, aber die monotheistischen Religionen sowie der Buddhismus lehren Duldsamkeit, Mitgefühl und inneren Frieden. Wer in einem Glauben so etwas gefunden hat, wird der Letzte sein, der Lust darauf hat, seinen Mitmenschen das Leben schwer zu machen. Der Nahost-Konflikt ist ein säkulärer Streit, der mit der Gründung Israels seinen Anfang gefunden hat.
Wäre die Welt aber ein besserer Ort, wenn die Menschen darin an keinen Gott mehr glauben würden?
Glauben erfordert Demut. Die Gewißheit, dass man nicht das kleinste, nicht das größte, weder das dümmste noch das klügste Wesen im Dasein ist, dass man die Möglichkeit einräumt, dass es noch viele Dinge gibt, von denen man nichts weiß, wenn man nicht auf ihrer Höhe oder ihrer Tiefe angelangt ist. Die Ereiferer und Fanatiker sind in allen Bereichen riskant, weil die Hörigkeit gegenüber einer Autorität sie alle Vernunft vergessen lässt. Es ist nicht das Problem des Glaubens, sondern das Problem, dass viele ihren Glauben nicht rational reflektieren können und in ihrer Religion die Rechtfertigung für jeden Extremismus gefunden zu haben meinen.
Es ist kein Zuviel an Glauben, das die Menschen ihren Anstand vergessen lässt, sondern ein Zuwenig an Vernunft.

mizhgan Avatar
mizhgan:#10942

> Wäre die Welt ein besserer Ort wenn die Menschen darin an keinen Gott mehr glauben würden?

Kommt darauf an. Versuchen wir rational zu bleiben, die anderen Kommentare lese ich mir erst gar nicht durch, vermutlich zu extrem in eine Richtung, entweder Atheisten, oder Religöse.
Wäre Religion nie da, wäre die Welt dann besser? Schwer zu sagen, vielleicht wären wir dann jetzt weiter, vielleicht hätte es auch eher negativ gewirkt, da wir damals noch nicht so entwickelt waren, und wir schon andere Gründe für Krieg gefunden hätten.
Würde Religion aber heute auf einmal verschwinden? Dann ja, die Welt würde besser werden, man muss nur sehen wie viel Kriege nur wegen Religion, und wie irrational Menschen denken nur wegen dieser.
Ich habe an Konversation mit diesen Leuten gedacht, und gemerkt wie unmöglich es wäre. Würde man ihnen erklären all die Kriege zu enden, und die Menschen einfach tun lassen was sie wollen so lange sie damit anderen nicht schaden, dann würden diese Leute einfach sagen:
> Aber wir glauben an Allah, wir wollen die Sharia

Es wäre unmöglich diese dann zu überzeugen ihre Religion ist falsch, oder ihre Sichtweise darauf.

Ich sage es mal so: Die Welt wird dann besser sein, sobald kaum jemand mehr gläubig ist. Daran könnten wir unseren Fortschritt festmachen, und endlich anfangen rational zu denken über Dinge.

Religion kann man ja nicht auf einmal entfernen, könnte man dies doch, dann ja auch dies wäre Vorteilhaft.
Viel weniger Hass gegen z.b Schuchteln, und man könnte über Dinge wie Sterbehilfe oder Abtreibung vernünftig diskutieren, ohne den Einfluss von Religion und deren falschen Moral.

nicoleglynn Avatar
nicoleglynn:#10943

>>10942
>Ich sage es mal so: Die Welt wird dann besser sein, sobald kaum jemand mehr gläubig ist. Daran könnten wir unseren Fortschritt festmachen, und endlich anfangen rational zu denken über Dinge.

Ja, darum geht es. Alles was man rational verstehen kann, soll man auch rational betrachten. Schließlich ist durch die Wissenschaft vieles vermeintlich Göttliche gebändigt worden.
Aber soviel man wissen kann, soviel kann man auch fühlen. Man kann die Dinge rational betrachten, also von ihrer inneren Struktur her oder romantisch, also von ihrer Wirkung auf den Geist des Menschen. Eine mystische Wahrheit ist insgeheim das Ziel aller Vernunft.

cat_audi Avatar
cat_audi:#10944

>>10941
>Es ist kein Zuviel an Glauben, das die Menschen ihren Anstand vergessen lässt, sondern ein Zuwenig an Vernunft.

Und das glaubst du wirklich? Selbst die klügsten Religionsrechtfertiger verheddern sich in grandiosen Widersprüchen oder greifen schlicht auf Begründungsabbrüche zurück. Religion und redliche Vernunft sind kaum zu vereinen, aber damit ist nun einmal noch nichts Negatives über die Religion gesagt.

cat_audi Avatar
cat_audi:#10945

>>10944
Nennt sich eben Backfire Effekt. Es ist kein Mangel an Vernunft, diese Menschen sind vernünftig und können auch intelligent sein, aber haben eben diese Religion, und werden sie verteidigen, da ein Leben nach dem Tod so schön wirkt, und mit dem Tod man sich nicht abfinden kann.
Man könnte auch mit einem rational denkenden Moslem reden über so viele Themen, erst wenn es zum Islam kommt wirst du scheitern daran ihm klar zumachen warum die Scharia falsch ist, und warum man sie in einem fortschrittlichen Staat nicht einführen kann, immerhin ist es seine Religion, und er glaubt daran.
Deshalb kann man z.b auch gegen manche Gruppierungen nur mit Krieg vorgehen.
Mit z.b Russland kann man diskutieren, wenn es gut kommt Frieden schließen, sich einfach einigen in Frieden statt Krieg zu leben, wenn es dann aber um Religion geht wird es unmöglich, außer man schaft sie alle davon zu überzeugen ihre Religion ist falsch.
Sie werden immer die Scharia wollen, einen islamischen Staat, dies ist was ihr heiliges Buch sagt.

donjain Avatar
donjain:#10946

>>10941
Erstmal sehr angenehm, dass du herausstellst, dass diese Konflikte nicht vorrangig religiöser Natur sind. (Das kann zwar den einen oder anderen zusätzlich motivieren, aber ohne das Weltliche würde es wohl nicht für gegenseitiges Aufschlitzen reichen.)

Was allerdings die Religionen als Religionen des Friedens angeht - nun ... einerseits ja: Viele Religionen enthalten Botschaften des Friedens und der Nächstenliebe. Das hat jedoch meistens nicht viel mit ihren Mitgliedern zu tun. Der Islam wurde von einem verrückten Kriegstreiber durch die Welt gezogen, das Christen segnen noch bis heute ihre Waffen, usw. - es ist völlig banane.

Jetzt gibt es in diesem Thema zwei Grundhaltungen, wenn ich das recht zusammenfasse:

Die einen sagen: MEHR GLAUBE, FUCK YEAH. Erst, wenn die Menschen ihre Spiritualität intensiver erfahren und völlig ihrem Glauben (mit eigentlich friedlichem Grundton) angehören lassen sich Konflikte komplett friedlich beilegen.

Die anderen sagen: KEIN GLAUBE, FUCK YEAH. Erst, wenn die Leute aufhören wirre Texte zu zitieren und sich für die reine Ratio entscheiden, kann eine ordentlicher Frieden entstehen.

Wenn ich die Welt betrachte, so scheint es mir vorrangig der Fall zu sein, dass Regionen mit schwacher religiöser Ausprägung weniger kriegerisch sind. Gerade West- und Nordeuropa, aber auch das (immer mehr) postreligiöse Kanada und Australien und Japan lassen in der Hinsicht nichts von sich hören. Christenburgen wie die USA haben ihre Finger überall drin, Juden planen ihre eigene Reichskristallnacht, Muslime sorgen in sehr vielen Ländern für Konflikte. Kurioserweise ist das recht nah an der sonstigen Entwicklung der Länder dran. (Die USA ist sozial bestenfalls zweite Welt.)

Zunächst scheint es also so, als wäre an der "FUCK YEAH NO RELIGION"-Seite etwas mehr dran.

Aber ich weiß natürlich nicht, ob das Korrelation oder Kausalität ist.

Das atheistisch-fundierte China etwa ist sowieso ein Thema für sich.

Mein Fazit: Eine Welt ohne Religion würde zumindest einiges an Konfliktpotenzial verlieren. (Denn auch, wenn nur ein Vorwand für einen eigentlich weltlichen Krieg verloren geht, verliert man so schon Teilnehmer ...)

trickyolddog Avatar
trickyolddog:#10947

>>10945
>aber haben eben diese Religion, und werden sie verteidigen

Das verstehe ich bei allen Verfechtern von Ideen nicht. Warum glauben sie, dass eine Wahrheit, eine Idee durch sie verteidigt werden müsste? Wenn es eine Wahrheit gibt, dann muss man sie nicht in Schutz nehmen.
Es gibt beim Spiel Civilization in späteren Teilen die schöne Option, dass sich Städte anderer Staaten dem eigenen Staat anschließen, wenn deren kultureller Einfluss groß genug ist. Wenn Religion nicht durch Krieg, sondern durch einen redlichen Lebenswandel an Einfluss gewinnt, könnte man endlich sehen, dass es die Matschbirnen sind, die Hündischen unter den Menschen, die sich provozieren lassen wie die Betrunkenen, die das Problem sind. Keine Rasse, keine Religion, sondern die Fähigkeit des Einzelnen zu reflektiertem Denken und sein Verhalten sollten entscheiden, was man von seiner Überzeugung zu halten hat.

>>10946
>Die einen sagen: MEHR GLAUBE, FUCK YEAH. Erst, wenn die Menschen ihre Spiritualität intensiver erfahren und völlig ihrem Glauben (mit eigentlich friedlichem Grundton) angehören lassen sich Konflikte komplett friedlich beilegen.

Die anderen sagen: KEIN GLAUBE, FUCK YEAH. Erst, wenn die Leute aufhören wirre Texte zu zitieren und sich für die reine Ratio entscheiden, kann eine ordentlicher Frieden entstehen.

Ist es dann so, dass man, egal ob nun mehr Vernunft oder mehr Glaube gefordert wird, sich aber allgemein abzeichnet, dass ein allgemeiner Umschwung ins Extreme gewünscht ist? Nun ja, vielleicht ist dieser Wunsch eben bloß bei den spärlich belichteten Naturen hoch im Kurs - aber kann man von der Welt schon erwarten, gemeinsam einen Weg der Mitte zu finden, in der man Glauben und Vernunft in einen engen Dialog zusammenführen kann? Man denke an Nikola Tesla. Seine Arbeit war wegbereitend für das 20. Jahrhundert, aber ab einem bestimmten Punkt hieß es, seine Ideen seien weltfern und esoterisch. Dabei war er bloß an dem Punkt angelangt, an dem seine Zeitgenossen seine Erfindungen nicht mehr verstehen, nicht mehr intellektuell nachvollziehen konnten, sondern dazu gezwungen wären, daran zu glauben.
Man sollte Glauben und Vernunft als Werkzeuge sehen, die in der richtigen Kombination das Tor zur Zukunft aufstoßen können.

ritapetrilli87 Avatar
ritapetrilli87:#10948

>>10947
Das ist wieder so ein personenfixiertes Denken; Nikola Tesla hat gute Erfindungen gemacht, also muss er immer richtig liegen. Ist natürlich ein Irrweg.

Sein in die Esoterik klingendes Spätwerk kann ebenso einem mittlerweile wirren Geist entsprungen sein. Schließlich: Er war ein Gegner der Relativitätstheorie und proklamierte den Äther. Das hat nichts mit "höherem Intellekt", wie du ihn anklingen lassen willst, zu tun, sondern ist schlicht Unsinn. Urbane Legenden, Mystizismus, Äther - das solltest du nicht als Grundlage deiner Argumentation verwenden.

Im Übrigen bringe ich diese Gedanken mit:
- Religion als Organisation ist eigentlich immer recht krebsig, es lohnt wohl nur über den Glauben zu sprechen
- Glaube kann Konfliktpotenzial liefern, gerade, wenn er ins Weltliche zu greifen wünscht

Glaube im Privaten hingegen kann eine förderliche Sache sein. Allerdings ist auch hier zu unterscheiden zwischen Glauben als reiner Naivität (Mann in den Wolken) und einem "entwickelten" Glauben (Erforschung des Selbst, Bildung von Werten, ...). Ersterer Glauben nämlich kann ein rechtes Krebsgeschwür sein, wenn wir mal sehen, wie er derzeit in den USA dazu führt, dass Intelligent Design gelehrt wird und Leute wegen Impfungen Angst vor Autismus bekommen. (Maximum Herpderp.)

Dieser entwickelte Glauben oder diese Spiritualität, von der ich spreche - das ist mir nicht ganz zuwider. Aber immer noch ist hier keine Wahrheit zu finden, bestenfalls eine Einstellung oder Selbsterkenntnis.

Anstelle von Glauben und Vernunft als Werkzeuge auf dem Weg in die Zukunft, lieber Weisheit und Verstand.

tomgreever Avatar
tomgreever:#10949

>>10948
Danke für deine Antwort.

>Sein in die Esoterik klingendes Spätwerk kann ebenso einem mittlerweile wirren Geist entsprungen sein. Schließlich: Er war ein Gegner der Relativitätstheorie und proklamierte den Äther. Das hat nichts mit "höherem Intellekt", wie du ihn anklingen lassen willst, zu tun, sondern ist schlicht Unsinn. Urbane Legenden, Mystizismus, Äther - das solltest du nicht als Grundlage deiner Argumentation verwenden.

Mittlerweile gibt es allerdings tatsächlich Verbindungsansätze zwischen Esoterik und Wissenschaft. Teslas Äther ist nichts anderes als die Energie von Neutrinos, Quanten mit schwacher Wechselwirkung. In der Physik ist diese Energie mittlerweile als Nullpunkt-Energie bekannt, sie wurde in Experimenten im Vakuum nachgewiesen. Das entsprechende Experiment hat Dr. Claus W. Turtur durchgeführt, entsprechende Dokumentationen finden sich auf der Judenröhre. Auch der leere Raum enthält noch Energie und Potenzial, und dabei handelt es sich um die Neutrinos, die 95% des Raumes bevölkern. Da dies subatomare Teilchen von schwacher Wechselwirkung sind, hat sich das Nachweisen derselben auch als problematisch dargestellt, doch auf eben diesem Nachweis basiert der Begriff der Nullpunkt-Energie.
Es ist gerade Aufgabe der Vernunft, das Mystische zumindest ansatzweise intellektuell urbar zu machen. Das Verborgene zu offenbaren, um einen Fortschritt erzielen zu können. Wenn man alle Geschichten und Legenden als bloße Unterhaltung betrachtet, nun, seis drum. Aber die neugierigen Geister, die Philosophen unter uns werden darin die Zeichen sehen, die auf den großen Plan hinweisen.

irsouza Avatar
irsouza:#10950

>>10949
>die auf den großen Plan hinweisen.

exevil Avatar
exevil:#10951

>>10950
:3

marshallchen_ Avatar
marshallchen_:#10952

>>10948
>Er war ein Gegner der Relativitätstheorie und proklamierte den Äther.

Das klingt ja fast diffamierend. :3 Nun, selbst Einstein räumte ein, dass es trotz der Relativitätstheorie etwas gibt, das in allen Bezugssystemen gleich bleibt, und zwar das Licht. Das Licht ist die Sollbruchstelle des Relativen. Alles Vergängliche ist nur ein Gleichnis, alles was man sehen kann, das ist relativ. Nur das Licht scheint sich darüber erheben zu können.

souperphly Avatar
souperphly:#10953

>>10951
Ne, ne, erzähl uns mal was vom großen Weltplan und warum das alles nicht nur ein planloses 'Spiel' ist.

sketi_ndlela Avatar
sketi_ndlela:#10954

>>10953
Auch ein Spiel wie das Leben selbst gehorcht Regeln und folgt einem Plan. Das sind die Naturgesetze. Glaubst du, wir kennen schon jede Formel und Gesetz?

rawdiggie Avatar
rawdiggie:#10955

>>10947
>>10948
>>10949
Was soll dieser Mist?

oanacr Avatar
oanacr:#10956

>>10947
> Das verstehe ich bei allen Verfechtern von Ideen nicht. Warum glauben sie, dass eine Wahrheit, eine Idee durch sie verteidigt werden müsste?

Ist Isidor eigentlich ein Troll, oder seriös? Naja, warum? Erstens ist es in uns, wir wollen immer andere Leute überzeugen, ist so entstanden durch Evolution, und außerdem ist es ihre Religion.
Wie gesagt da kannst du nicht mit Logik kommen. Man kann auch fragen was sie es angeht wenn jemand ne Schuchtel ist, aber es ist halt ihre Religion.

soyeljuaco Avatar
soyeljuaco:#10957

>>10954
Begründen kannst du die Annahme eines Weltplans aber nicht. Insofern ist's bloßes Wunschdenken, das mehr über deine Psyche als über die Welt verrät. So ein Fach ist das.

andrewofficer Avatar
andrewofficer:#10958

>>10947
Du nimmst Religion viel zu sehr in Schutz. Wir reden hier nicht von etwas magischem, wir reden hier von einem Buch was voller Mist steckt, selbst ohne deine Kriege würden die Leute immer noch all den Mist glauben, und Schuchteln und so weiter hassen, oder sie würden es eben nicht glauben.

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#10959

>>10955
Wieso Mist? Sich mit anderen Meinungen/Haltungen auseinanderzusetzen ist doch Sinn dieses Boards. Wenigstens ist es so kein Kreiswichsen ...

>>10949
Über Neutrinos und inwiefern sie sich mit Teslas Äther zusammenführen lassen, muss ich mich zunächst noch informieren. Aber schon mal im Voraus: Die Verbindung zwischen einer wissenschaftlichen Annahme, die als Esoterik abgetan wird und sich dann doch (jetzt mal angenommen) bewahrheitet, führt nicht notwendigerweise zu einer Verbindung von all der übrigen Esoterik und Wahrheit. Deswegen weiß ich eigentlich auch gar nicht, worauf dein Beispiel genau abzielt, bzw. wozu genau du damit eine Analogie ziehen willst. ("Glaube" generell ist mir da zu undefiniert, weil der Begriff ein zu breites Spektrum umfasst.)

Klärung folgt?

woodydotmx Avatar
woodydotmx:#10960

>>10959
>kein Kreiswichsen
>2 Namensschuchteln

Ich lachte.

irsouza Avatar
irsouza:#10963

>>10945 vielen dank dafuer.

In Europa scheint Religion langsam zurückzugehen, aber wie bringt man Vernunft und Aufklärung zu den Muslimen?

curiousonaut Avatar
curiousonaut:#10968

>>10963
Das wird die Zeit klären.

VinThomas Avatar
VinThomas:#10969

Fortschritt über die Zeit hinweg könnte eine (selbstlaufende) Lösung sein - die Türkei wäre dafür ein gutes Beispiel. Die Städte dort sind von unseren in dieser Hinsicht nicht mehr so sehr zu unterscheiden. Man sagt gar, die Türken hier seien türkischer als die Türken dort. (Subkulturbildung fördert wohl irgendwie kulturelle Identität - auch über die Maßen.)

Andererseits gibt es auch "Rückbewegungen", wie gerade in den schon zitierten USA, in denen sich die Religion wieder ihren Vorrang zu erkämpfen sucht, wider jedem Verstand.

Ob diese Sache also ein Selbstläufer wird - gerade, wenn es sich um Länder handelt, die Gottesstaaten zu werden suchen - kann man bezweifeln.

Passivität könnte also zu weiterer Radikalisierung führen.

starburst1977 Avatar
starburst1977:#10973

Da politische Korrektheit auch eine Religion ist kann man nicht sagen das Religion zurückgedrängt wird.
politische korrektheid hat auch glaubensgrundsätze, Erbsünde, tabus usw.

Der Punkt des Anstosses für viele Religionsgegner ist ja das religiöse menschen glaubensgrundsätze haben die sie nicht rational begründen können.
Das hat die Politische korrektheid. Nämlich:
Europäer und ihre verwandten in den USA, Canada und Australien sind rassitisch, sexistisch, imperialistisch und scheisse.
Ausgenommen der Juden.

Und wer diese glaubensgrundsätze verletzt hat eher mit gewalt zu rechnen als jemand der z.b. nicht an Gott glaubt.


Die Religion ist auch die Staatsreligion durch den Volksverhetzungsparagraphen welcher nur gegen Europäer angewandt wird, gemäß den glaubensgrundsätzen.
Europa ist also religiöser als je zuvor.

Das politische korrektheid keinen monotheistischen Gott beschreibt macht nichts.
Sonst wären Buddhismus, Shintoismus usw. ja auch keine Religionen.
Das einzige worin sich diese Religion unterscheidet ist das sie zwar totalitären Anspruch hat, sich aber nicht explizit als Religion zu erkennen gibt.
Das zeigt aber nur wie totalitär diese Religion ist, sie hält sich für allgmeingültig und duldet keine anderen Religionen neben sich. Selbst der katholische Papst soll beispielsweise seine Lehre den glaubensgrundsätzen der politischen Korrektheit anpassen.

shesgared Avatar
shesgared:#10976

>>10969
> Passivität könnte also zu weiterer Radikalisierung führen.

Wie man an jedem Land sieht, sobald es Fortschritt gibt gibt es Gottlose. Du hast ja z.b Türkei genannt, da gehen die Leute jetzt z.b für Schuchteln demonstrieren, sind teilweise Gottlos, und würde man sie in ruhe lassen würden sie mit der Zeit wie wir werden, und auch immer mehr Atheisten haben.
Würden wir sie aber angreifen, z.b die VSA, und ihre Religion kritisieren, somit radikalisieren wir auch die Gottlosen dort, da Backfire Effekt.
So wie z.b ein Sohn der seine Mutter hasst immer noch diese verteidigt wenn andere sie beleidigen.
Man hat einen gemeinsamen Feind, und verteidigt seine Religion. Lässt man sie aber einfach in den Fortschritt, dann werden sie automatisch Gottlos.
Aber natürlich, in armen Ländern klappt es nicht, aber da können wir auch nicht viel tun. Es ist einfach egal ob sie dort religös oder nicht religös sind, diese Länder sind nicht wichtig, und die kann man nicht so einfach ändern.
Dank dem Internet wird es auch immer mehr geben die nicht an Gott glauben.

polarity Avatar
polarity:#10977

>>10963
> In Europa scheint Religion langsam zurückzugehen, aber wie bringt man Vernunft und Aufklärung zu den Muslimen?

In dem man ihnen Fortschritt gibt. Siehe z.b die Revolutionen in Ägypten und co.

antongenkin Avatar
antongenkin:#10982

>> /r/

mutlu82 Avatar
mutlu82:#10995

>>10941
>Duldsamkeit, Mitgefühl und inneren Frieden
Teilweise ja, aber es gibt auch mehr. Große Teile der Schriften der Monotheistischen Weltreligionen strotzen nicht vor Demut.

Jerusalem ist ein großes religiöses Symbol, der Konflikt könnte wahrscheinlich eher beigelegt werden, wenn es diese Symbole nicht gäbe.

a_harris88 Avatar
a_harris88:#10996

>>10934

An sich halte ich Religion nicht für grundfalsch oder schlecht. Vielmehr muss ich aber dazu sagen, dass keine aktuelle bedeutende Religion unterstützenswert wäre.

Ein Christentum, wo kultureller Fortschritt (wie Abtreibungsduldung der Gesellschaft) nach wie vor ignoriert wird um gleichzeitig rückständigerweise auf bewiesen falschen Theorien (Schöpfungslehre etc.) zu bestehen, ist genauso abzulehnen wie ein radikaler Islam, dessen Angehörige noch rückständiger (z.B. in Sachen Frauen) sind und sich noch viel mehr mit dummen "Ritualen" wie dem Fasten befassen.

Nein keine dieser überalterten Fantasiegemeinschaften die kaum besser als jede gewöhnliche Sekte sind sollten endlich sterben und Platz machen für eine neue Religion, die beispielsweise nicht unnötig utopisches Handeln fordert (siehe 7 Todsünden) sondern besser nicht allzu weit vom realen Leben abweicht und gleichzeitig mehr praktische Handlungsvorschriften gibt und zusätzlich auch wissenschaftlichen Erkentnnissen und gesellschaftskulturellen Entwicklungen gegenüber nicht verschränkt ist.

Religion an sich bietet durchaus diverse Vorteile die es für die Gesellschaft zu nutzen und zu erhalten gilt, aber eben nicht unter Zurückgreifen auf diese falschen Religionen der Gegenwart.

mshwery Avatar
mshwery:#10997

>>10996
Welche Vorteile sind das denn? Ließen sich diese nicht auch anders erreichen?

Religion als institutionalisierte Glaubensgemeinschaft scheint mir immer recht krebsig zu sein. Entweder bildet sich ein erzkonservativer (lies: zurückgebliebener) Kern oder jemand beutet die Gemeinschaft finanziell aus oder Leute wollen auf einmal keine Impfungen mehr, weil sie voll retardiert gehen und niemals geradeaus denken gelernt haben.

Mir scheint, dass deine eigentlichen Ziele, die ich bis jetzt sehe - ein sinnvoller und gesunder Umgang mit sich und der Umwelt - über eine gesamtgesellschaftliche Entwicklung ohne religiösen Hintergrund eher zu erreichen sind. (Atheisten schädigen die Gesellschaft ja allenfalls durch übermäßiges Tragen von Hüten.)

Aber deswegen fragte ich ja eingangs, vielleicht meinst du noch was anderes.

tomgreever Avatar
tomgreever:#10998

>>10997

Religion kann helfen der Gesellschaft Stabilität zu bieten und den Menschen eine Gemeinschaft zu ermöglichen. Auch würde eine Religion noch weitgreifender als die Gesellschaft allgemein vorteilhafte Normen und Werte bieten, und gleichzeitig Menschen in Not und während Krisen helfen und unterstützen und schlussendlich bietet die Religion einen Vorteil gegenüber einem rein auf Wissenschaft basierendem Staat, sie gibt dem Leben einen höheren Sinn und ein letztes Ziel und nimmt daher beispielsweise Ängste.

chanpory Avatar
chanpory:#11001

>>10998>>10998>>10998
Religion ist ein Spinnennetz. Wer keine Spinne ist, steht in der Gefahr, sich darin zu verfangen. Religion ist das perfekte Machtwerkzeug, es ist ein vergeistigter Phallus, der die Menschen in die Knie zwingt. Religion verlangt Gehorsam und sie erhält Gehorsam, weil in jeder Gesellschaft die Schafe immer die Mehrheit bilden. Daneben gibt es die Zweifler, das ist eine kleine Gruppe. Und unter den Zweiflern wiederum gibt es eine kleine Gruppe, die das Zeug zur Rebellion hat. Eine Religion lässt sich nicht ohne weiteres anfechten, sie kann höchstens durch ein noch subtileres Hirngespinst verdrängt werden. Durchaus, Religion verbindet die Menschen, aber vorher nimmt es ihnen allen ihre eigene Stimme ... oder besser gesagt, alle die sich für schwach halten, geben ihre Stimme willentlich an die Religion ab.

"I must create a system or be enslaved by another mans; I will not reason and compare: my business is to create."
--- William Blake

puzik Avatar
puzik:#11004

>>11001
Das 19.Jhrdt hat angerufen und will seine Straußiade zurück.
Bist du immer noch eine einzigartige Schneeflocke?

artheft_ua Avatar
artheft_ua:#11005

Religion ist das Paradebeispiel fuer Manipulation

mutlu82 Avatar
mutlu82:#11007

>>11005
Du bist doch eher das Paradebeispiel für Manipulation

karlkanall Avatar
karlkanall:#11009

Wie ??Kann man denn mit Atheismus Geld machen oder billig an Sex kommen?

uxdiogenes Avatar
uxdiogenes:#11010

>>11009
Ich kann nicht halten all diese Implizierungen..

Du sagst also, die Kirche erhält sich, um einer Machtelite obgenanntes zu gewährleisten? - Ohje, nadann ;_;

woodydotmx Avatar
woodydotmx:#11011

>>11009
Aber Materialisten können eben nur in materialistischen Kategorien denken.
Da ergibt Idealismus keinen Sinn mehr plötzlich.
Wenn ich jemandem über die Straße helfe, kann das nur passieren, weil ich also entweder Geld oder Sex von ihm möchte.

woodydotmx Avatar
woodydotmx:#11013

Religion ist eine Organisation und bedient sich bestenfalls bei der Naechstenliebe

stevenfabre Avatar
stevenfabre:#11014

>>11013
>Religion ist eine Organisation

Ok, bin dann mal weg.
Da braucht man dann garnicht anfangen..

subtik Avatar
subtik:#11018

>>10934
Nein, wäre sie nicht.

>Die gesamte Problematik in Israel wäre doch gelöst, weil Jerusalem nur noch eine normale statt einer Heiligen Stadt wäre.
Schön zu sehen, dass du keine Ahnung hast wovon du redest.

nasirwd Avatar
nasirwd:#11019

>>11018
>Schön zu sehen, dass du keine Ahnung hast wovon du redest.
Hast du Ahnung oder wolltest du einfach mal drauf los trollen?

teylorfeliz Avatar
teylorfeliz:#11021

Das Problem der Religion im jetzigen Zustand, ist der Absolutheitsanspruch.
Wenn man bedenkt das Gott Adam und Eva aus dem Paradies verbannt, ist es nur verständlich das der Mensch dieses Verständnis des Monopols auf Macht aufnimmt und wiederspiegelt.
Des weiteren, ist der Mensch auf der Suche nach Eintracht und Harmonie. Die Kirche, oder die Religion an sich, ist nur eine Institution die er sich selbst erschafft um zurecht gewiesen und gescholten zu werden, und wenn es nicht die Religion gäbe würde der Mensch sich etwas anderes Suchen das ihn auf den "rechten" Weg bringen würde.

michaelkoper Avatar
michaelkoper:#11024

>>11004
Es ging in der Geistesgeschichte noch nie um originelle Inhalte, sondern um originelle Vermittlung. Alles Wissen ist Erinnerung, bloß die Didaktik muss sich dem Zeitgeist annähern.
Strauß ist 19. Jahrhundert, aber auch das 21. Jahrhundert verdient einen rational-romantischen Zugang zu tieferem Wissen.

thomweerd Avatar
thomweerd:#11033

Religion wird nur dann zu einem Problem, wenn sie fundamentalistisch ausgelegt wird. Studierte Theologen und sonstige säkular ausgebildete theologische Intellektuelle sind selten ein Problem.

Der Nahostkonflikt und die Rolle der Religion dabei ist ein ähnliches Problem der religiösen Hardliner, aber noch ein wenig komplexer.

Dazu (nicht nur in diesen Tagen) lesenswert:
http://www2.uni-erfurt.de/maxwe/personen/kippenberg/texte/nahostkonflikt_weltreligionen.pdf

devankoshal Avatar
devankoshal:#11034

Meint ihr nicht eher, dass der Nahost-Konflikt durch die waffenliefernden Länder so lange andauert? Es ist weniger die Religion, sondern eher, dass der Westen beide Seiten des Konflikts mit Waffen beliefert. Die Waffenindustrie ist einer der wichtigsten Faktoren für Deutschlands Wohlstand, unsere Kriege sind subtil geworden, aber nicht minder perfide.

bluesix Avatar
bluesix:#11035

>>11034
so tarnen sich Judenversteher

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#11046

>Wäre die Welt ein besserer Ort wenn die Menschen darin an keinen Gott mehr glauben würden?
Nein, da die Welt kein Ort ist.

jjshaw14 Avatar
jjshaw14:#11047

>>10934
An einen Gott zu glauben ist antiquiert. Nichtsdestotrotz sind die monotheistischen Religionen auf der sicheren Seite, denn so absurd es anmuten mag, sind diese schon eine Art Update-Version von Religion: die Menschen beten nicht mehr die Sonne, die Götter des Olymp oder die sumerischen Götter an, sondern die Quelle allen Lebens, auch wenn für viele Menschen die Idee einer gemeinsamen Quelle von allem Leben intellektuell nicht fassbar ist und der herkömmliche Glaubende immer wieder den Fehler macht und das Gleichnis eines großen alten Mannes für bare Münze hält.
Stellen wir uns die Götter der alten Völker wie Sterne vor. So ist es nachvollziehbar, dass in Ägypten die Sonne zum höchsten und einzigen Gott erklärt worden ist. Aber es gibt größere Götter und größere Sterne, es gibt viel Bewußtsein und Ebenen, an die wir Menschen noch nicht heranreichen.
Aber auch wenn das Universum keine wirklichen Enden hat, also eher in sich verschlungen oder verschränkt ist wie ein Möbiusband, so ist doch die Anzahl der Sterne darin endlich. So gibt es auch einen kleinsten und einen größten Stern, oder wie in diesem Gedankenexperiment einen kleinsten und einen größten Gott.
Was aber ist es, das über allen Sternen steht? Was ist es, das den Göttern ihre Kraft gibt? Das was wir in unserer Welt davon erfahren können, ist das Licht. Das Licht ist Elektromagnetismus. Jedes Lebewesen und jeder Stern hat ein Magnetfeld. Magnetismus ist Fluss von Energie ist Leben. Der Glaube an viele Götter mag den Menschen eher zusagen, aber wieso sollte man Götter anbeten, die selbst auch eigennützig sind und so umtriebig wie Zeus? Warum nicht lieber die Quelle von aller göttlichen und menschlichen Macht anbeten, das Licht, den Elektromagnetismus und das Leben, das ein Resultat daraus ist?
Glauben ist verheerend bei denen, die sich ganz auf Gleichnisse verlassen. Deshalb ist eine kritische Betrachtung der mystischen Inhalte einer Religion angeraten, denn solange der Verstand noch etwas wissenschaftlich analysieren kann, kann er es getrost als nicht-göttlich bezeichnen. Was der Mensch versteht, das macht er sich eigen und was früher göttlich war wie Feuer Blitz und Strahlen, das wurde gebändigt. Der Glauben, der am rationalsten erscheint, wäre vor diesem Hintergrund eben der Glaube daran, dass sich alles weiter ins Licht bewegt, immer näher an die ursprüngliche Quelle, die die Geheimnisse des Lebens nach und nach zugänglich macht.
Die heutigen Menschen sind dazu angeleitet, die Welt erst so weit wie nur möglich mit dem Verstand zu erfassen, aber gleichzeitig sollten sie das Bewußtsein pflegen, dass es immer noch viele ungelöste Dinge gibt - sie sollten daran glauben, dass es ihnen gestattet sein wird, die kommenden "göttlichen" Geheimnisse zu lüften und für sich nutzbar zu machen. Ein Glaube an Gott kann sich so im Alltagsleben in Forscherdrang ausdrücken, denn damit zeigt der Mensch, wie er dem Unbekannten, Unergründlichen die Stirn bietet und selbst zur Höhe strebt. Die allen gemeinsame Quelle ist mehr ein Naturgesetz als ein einzelnes Männchen mit Superkräften. Gott ist die Gleichung, die das Absurde zum integrativen Bestandteil macht.
Der Glaube, welcher auch immer, kann privat geführt und mit Demut und Toleranz eine große Lebenshilfe sein. Aber jeder philosophische Mensch, das heißt, jeder Mensch, der sich Fragen über sich, die Welt und das Ganze stellt, ist dazu aufgefordert, zu zweifeln, zu untersuchen, wann immer er kann. Und so gerät er in den Quellcode der Existenz und findet nach und nach Theorien und Gesetze, die im ganzen Universum gelten. Doch noch immer ist der Mensch nicht ganz Herr seines eigenen Wirkens und am Ende bleibt ihm nur die Hoffnung, dass es eine Sache gibt, die alles Leben sanft in ihren Händen hält. Doch diese Sache ist da, es ist die Lebensenergie, die sich physikalisch mit Neutrinos identifizieren lässt. Neutrinos sind ein Aspekt von Licht, es sind Teilchen, die selbst im Vakuum noch große Mengen an Energie liefern. Deshalb: Wissenschaft und Glaube müssen Hand in Hand gehen, um die Schande von Krieg zu überwinden.

jjshaw14 Avatar
jjshaw14:#11048

>>11047
>es gibt viel Bewußtsein und Ebenen, an die wir Menschen noch nicht heranreichen.

Unbewiesenes Gelaber. WENN unsere Wahrnehmung dafür bisher nicht reicht, können wir auch über die Existenz solcher Dinge nichts aussagen. Das ist bloßer, bodenloser Glaube.

Gilt ebenso für:
>sie sollten daran glauben, dass es ihnen gestattet sein wird, die kommenden "göttlichen" Geheimnisse zu lüften

sava2500 Avatar
sava2500:#11049

>>11048
>Unbewiesenes Gelaber.

"What is now proved was once only imagined. " - William Blake

kazukichi_0914 Avatar
kazukichi_0914:#11050

>>11049
Damit kann man jedwede Spekulation rechtfertigen, sodass es mir schon zu müßig ist Beispiele zu liefern. Denn ebenso: "What is now proven wrong was once imagined."

Das soll natürlich nicht jedwede Spekulation beenden - aber diese ist zumindest als solche zu kennzeichnen.

>am Ende bleibt ihm nur die Hoffnung, dass es eine Sache gibt, die alles Leben sanft in ihren Händen hält
Ganz offensichtlich ist dies nicht der Fall. Sonst wäre ja alles Leben sanft in Händen gehalten. Es gibt hinreichend Fälle, in denen davon nicht gesprochen werden kann.

Weiterhin: Neutrinos als physikalische Instanz des Göttlichen aufzufassen ist recht kalt und nichtssagend. Neutrinos sind dies: Neutrinos. Ohne ein Mehr an Inhalt sollte dem kein ohnehin schon überladener Begriff des Göttlichen hinzugefügt werden: Allenfalls resultiert Verwirrung und der Anschein von esoterischem Wissenschaftsgeschwurbel, jedoch keine Erkenntnis. Eher könnte man dies ernüchternd auslegen: Wenn Neutrinos das Göttliche sind, sind sie herrlich schlicht und nichtssagend. Gleichsam könnte man zum Nihilisten werden.

funwatercat Avatar
funwatercat:#11051

>>11048
>Unbewiesenes Gelaber.

Wozu denn über Bewiesenes labern? Spekulierende Geister sind Spinner und Idioten und die gesunden Menschen sollten einen Bogen um sie machen. Nichtsdestotrotz ist es der Irrsinn, der die Welt formt und nicht das bürokratische Blockieren der Massen.

davidsasda Avatar
davidsasda:#11053

>>11047
Du stellst es viel zu komplex dar, als ob die Menschen sich irgendwelche Gedanken machen.
Die Beten nicht die Quelle allen Lebens an, die Beten dieses gute Gefühl in sich selbst an, diesen Placebo, dieses Fühl wenn sie mit sich selbst reden, nur sie reden nicht mit sich selbst sondern mit Gott, der für sie so was wie ein Freund ist, genau so wie bei jedem Gläubigen.
Die glauben nicht dies was du glaubst, sie glauben tatsächlich an diesen Gott, der hat alles geschaffen, und so muss es sein.


Wir leben auch nicht in einer Welt wo man Allgemein sagen kann Religion ist schlecht oder gut.
Es kommt drauf an, wäre diese Religion nicht, würden die Menschen dann anfangen rational zu denken?
Ich sehe manche religöse Idioten, die könnte ich mir kaum als rational denkende Menschen vorstellen.
Als was wäre dann? Hätten wir dann einen Haufen von Idioten die dazu auch noch keine Bibel haben an die sie sich halten können, oder hätten wir dann tatsächlich einfach viel mehr rational denkende Leute, und würden viel schneller voran kommen z.b in der Wissenschaft?
Beispiel wäre Stammzellforschung.

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#11059

Wir wären sehr sehr weit heute, dank den Moslems, wenn diese es nicht versaut haben. Diese waren damals sehr weit, quasi wie die Römer früher, haben viel Erfunden, waren weit in Mathe, haben Algebra und Systeme erfunden, und so weiter.
Was passierte? Iman al-Ghazālī passierte, quasi so etwas wie unser Martin Luther.
Er reformierte, und legte die Regeln aus, und dazu gehörte, Mathe war böse, ein Werk vom Teufel.
Was passierte? Islam was kaputt. Selbst als die wieder zu großen Höhen gelangten wie z.b in Spanien, es ist nichts passiert in der Wissenschaft.
Die haben sich bis heute nicht davon erholt, von allen Moslems haben nur 0.3% einen Nobelpreis, während die Juden 25% haben, obwohl es 80 mal so wenig Juden gibt.

Und es gibt viele solcher Beispiele, wie Religion, oder bestimmte Machthaber in dieser die ganze Wissenschaft aufgehalten haben.
Im Atheismus z.b gibt es nicht so was wie:
> Mathe ist schlecht
Niemand würde kehren. Bei Religösen ist es hingegen was alle teilen, und wenn gesagt wird X ist schlecht, dann stimmen alle zu.

mat_walker Avatar
mat_walker:#11060

>>11059
>Die haben sich bis heute nicht davon erholt, von allen Moslems haben nur 0.3% einen Nobelpreis
Wikipedia schätzt, dass es 1.57 Milliarden Muslime gibt.

1570000000 * 0.003 = 4710000

4.71 Millionen Muslime haben also einen Nobelpreis.

cboller1 Avatar
cboller1:#11061

>>11060
Du bist so unfassbar verblödet.

mugukamil Avatar
mugukamil:#11062

>>11060
Musste lAchen.

joe_black Avatar
joe_black:#11084

>Wäre die Welt ein besserer Ort wenn die Menschen darin an keinen Gott mehr glauben würden?

Wie gut oder schlecht die Welt ist kann nur subjektiv bewertet werden, du wirst also keine absolute Antwort erhalten.

Meine persönliche Meinung lautet jedoch ganz klar ja. Religion ist Betrug. Eine Lüge. Eine Welt in der Menschen weniger betrogen werden fände ich besser, auch wenn die Menschen durch die Wahrheit unglücklich wären.

Tatsächlich gäbe es viele Menschen die ohne Religion unglücklich wären. Diese Menschen sind zu schwach um Unsicherheit zu ertragen. Ohne den Glauben das ihr Leben geplant ist und einen vorbestimmten Sinn hat, zu einem vorbestimmten Zeitpunkt enden wird und sie anschliessend auf ewig in Perfektion weiterleben werden wären sie möglicherweise vor Angst wie gelähmt.

Selbst wenn man annimmt das es einen Gott gibt (und dazu gibt es keinen Grund), kann doch wohl niemand sagen welche Religion wahr wäre. An welche Religion man glaubt hängt in 99% aller Fälle davon ab wo man aufgewachsen ist.
Diese einfache Tatsache sollte für jeden logisch denkenden Menschen auf der Hand liegen. Und doch sind sich religiöse Menschen in der Regel zu 100% sicher der "richtigen" Religion anzugehören - ohne die meisten anderen überhaupt zu kennen.

Wie kann man sich 100% sicher sein, wenn man nicht annähernd 100% der Fakten kennt?

Ich bevorzuge eine ungewisse, ja sogar unerfreuliche Wahrheit gegenüber einer angenehmen Lüge. Die Vorstellung in einer Traumwelt ähnlich einer Zwangsjacke zu leben, mit dem Ziel nach meinem Tod ins Paradies zu kommen nur um zu sterben und nie die Wahrheit erblickt zu haben finde ich über alle Maße abscheulich.

Dazu kommt noch das Religion ein Mittel zur Kontrolle von Menschen ist. Nicht nur Selbstbetrug, sondern gezielte Lüge um Menschen auszunutzen. Die Anstifter von Selbstmordattentätern würden sich nie im Leben selbst in die Luft sprengen. Der Vatikan ist unglaublich reich. Wasser predigen und Wein saufen - das Markenzeichen organisierter Religion.

sava2500 Avatar
sava2500:#11085

>>11084
>Tatsächlich gäbe es viele Menschen die ohne Religion unglücklich wären. Diese Menschen sind zu schwach um Unsicherheit zu ertragen.

Trittst du auf der Straße Einbeinigen auch ihre Krücke weg? Die Religion ist für viele friedlich lebende Menschen genau das Fundament, das sie nirgends sonst finden.

>Und doch sind sich religiöse Menschen in der Regel zu 100% sicher der "richtigen" Religion anzugehören

Religion ist wie eine Liebe. Niemand verlangt von dir, deine Liebe zu jemandem zu rechtfertigen. Was zählt, ist, dass sie dir die Kraft gibt zu Dingen, die du sonst nicht für möglich gehalten hättest. Dazu zählt besonders, dieses Leben zu ertragen.

degandhi024 Avatar
degandhi024:#11086

>Trittst du auf der Straße Einbeinigen auch ihre Krücke weg? [...] Dazu zählt besonders, dieses Leben zu ertragen.

Du hast 2 gesunde Beine, wirf die Krücke weg und lauf du Faulpelz. Es mag anstrengend sein wenn man sein Leben lang gehumpelt hat, aber du wirst dich daran gewöhnen und es mir später danken.

Brauchst du wirklich die Lüge, das "Opium", um dein Leben zu ertragen? Bist du so degeneriert? Niemand mag Emos.

wahidanggara Avatar
wahidanggara:#11087

>>11086
Da weiß einer nicht, wie geil Opium sein kann.

kershmallow Avatar
kershmallow:#11088

>>11087
Opium ist Religion für die Arbeitslosen. :3

mrxloka Avatar
mrxloka:#11089

>>11086
Sehr kantig, Fedora-Bernd.

jrxmember Avatar
jrxmember:#11090

>>11089

Ich kenne die Weise, ich kenne den Text
Ich kenn auch die Herren Verfasser;
Ich weiß, sie tranken heimlich Wein
Und predigten öffentlich Wasser.

kosmar Avatar
kosmar:#11149

>>10939
bedenke er doch:
Jeder glaubt an einen Gott heißt nicht das alle an den gleiche glauben. von Polytheistischen Religionen abgesehen lässt sich leicht Argumentieren das Atheisten an einen Gott ohne Einfluss glauben (ein Gott der existiert aber nicht tut und nichts getan hat in der Vergangenheit).
Ergo: dieser Zustand ist schon Erfüllt, der Vergleich ist eine Tautologie.

Eine viel interessantere Fragestellung ist doch ob die Probleme von Religionen durch die Vielfalt und nicht durch die Existenz von diesen Erzeugt werden. Wenn alle Christen wäre gäbe es keinen Streit darüber dass ja die anderen Religionen andere Rechte haben sollten.

Checkt mal alle eure Paradigmen in eurer Atheistisch normierten Beschränktheit.

https://www.youtube.com/watch?v=gtHKs-VQHHw
Vielleicht ja mal interessant.

chris_frees Avatar
chris_frees:#11150

>>11149

> das Atheisten an einen Gott ohne Einfluss glauben

Bist du dumm?

Was zum Fick hat dein ganzer Beitrag überhaupt mit /ph/ zu tun?
Da liest man ganz eindeutig durch, du bist ne Theistenschuchtel, welcher Gott genau interessiert mich nicht wirklich, wahrscheinlich Christ, aber bitte verschone uns.
Kannst du gerne dran glauben, aber wenn du schon hier Leute damit nervst müsstest du auch mit Argumenten kommen.
Die gibt es aber nicht, und falls doch, und man schlägt dich, dann kommst du mit:
> IGNORANTE KAMPFATHEISTEN

Was zum Teufel Junge?

vigobronx Avatar
vigobronx:#11153

>>11149
>lässt sich leicht Argumentieren das Atheisten an einen Gott ohne Einfluss glauben
Dann argumentier mal. Klingt erstmal lustig, könnte aber auch sehr interessant werden.
>>11150
Ich taufe dich hiermit auf den Namen Philomett. Taufe ist irreversibel, kthxbye!

mshwery Avatar
mshwery:#11165

>lässt sich leicht Argumentieren das Atheisten an einen Gott ohne Einfluss glauben

Da verwechselst du etwas. Du glaubst an einen Gott ohne Einfluss, schliesslich kannst du keinen Beweis vorbringen das dein Gott jemals etwas getan hätte.

Atheistisch zu sein bedeutet in meinem Fall schon die Idee eines paranormalen Wesens (genannt Gott) in Frage zu stellen. Keine Beweise = kein Gott.

Letztlich würde ich es vermeiden mit Worten wie Beschränktheit um mich zu werfen, wenn ich lediglich einem Dogma hörig wäre und keinen eigenen Verstand besäße.

devankoshal Avatar
devankoshal:#11166

Könnt ihr Penner euch nicht endlich nach /r/, /eso/ und /soz/ verpissen? Dieses Brett ist mittlerweile so schlimm wie /b/.

michaelkoper Avatar
michaelkoper:#11167

Ich wäre schon froh, wenn sie endlich mal zwischen "das" und "dass" unterscheiden könnten. Fehler hier und da passieren immer mal, das aber macht Texte grundlegend krebsig.

to_soham Avatar
to_soham:#11177

Kann die Moderation solche Idioten wie >>11150 bitte bannen? Das ist ja mehr als peinlich hier.

Ansonsten, falls die Herren, die ihre gesamte psychosoziale Identität aus ihrem Nicht-Glauben beziehen, /r/atheism/ noch nicht kennen, möchte ich hiermit darauf hinweisen und vorschlagen sich dorthin zu begeben!

mshwery Avatar
mshwery:#11178

>>11177
Meine Güte, fick dich doch weg. Nicht jeder der nicht an deine Esoterik glaubt ist ein Fedoraträger...nunja wir glauben einfach nicht an deinen Mist.

devankoshal Avatar
devankoshal:#11179

>>11177

Jemand der an übernatürliche Wesen, an Magie, Entführungen durch Aliens, die heilsamen Kräfte eines Pyramidenzeltes, Horoskope oder Auferstehung glaubt macht sich nunmal in den Augen eines jeden rationalen Menschen lächerlich.

Wenn du mit dem Spott nicht handeln kannst solltest du deine geistige Behinderung verbergen anstatt sie anderen auch noch aufschwatzen zu wollen.

joshclark17 Avatar
joshclark17:#11180

>>11178
>>11179
Wo kommt auf einmal dieser ganze Krebs her? Da lauert man mal ein paar Monate nicht und dann ist plötzlich alles voller Unteralter, das sich für kantig äh rational hält. Das ist doch nicht zu fassen. /ph/ war mal ein Board mit Niveau und einem Qualitätsanspruch. Tut etwas, Mods!

guischmitt Avatar
guischmitt:#11181

>>11180
>/ph/
>nimmt die Esoteriker in Schutz

Kwalitätspfosten.

yangpeiyuan Avatar
yangpeiyuan:#11182

Wo wir schon dabei sind, möchte ich dazu aufrufen einfach jeden zu bannen und das Board zu schließen. Mods, tut etwas!

Oder noch besser, erledigen wir das selbst. (Bild 2 hartrelatiert, dies ist z.T. unterste Ebene gewesen. Ihr wollt nicht unterste Ebene sein.)

Der Glaubensbruder indes geht mal auf >>11153 ein, denn es "lässt sich leicht Argumentieren" (>>11149). Nun muss er liefern.

hoangloi Avatar
hoangloi:#11183

>>11182
>übelste Namensschuchtelei
>sich über die Brettkwalität beschweren

Ab ins Gas mit dir!

anaami Avatar
anaami:#11184

>>10934
>>11180
>>11181
>>11182
>>11183

Polemik kann echt Spaß machen, Rationalisten als Erbsenzähler oder Langweiler und Romantiker als Esoteriker und Spinner zu bezeichnen hat durchaus seinen Reiz. Aber wer sich gedanklich nur mit Karikaturen der Dinge befasst, räumt sich selbst Steine in den Weg. Es gibt zwischen den Verstandesmenschen und den Gefühlsmenschen durchaus Schnittmengen und Gemeinsamkeiten, über die Diskussionen möglich und angeraten sind. Haarsträubenden Schwachsinn verzapfen mitunter beide Seiten, aber nur weil Ratio und Romantik keine Gegner sind, sondern Parteien im menschlichen Denken, die sich gegenseitig antreiben müssen und nicht zum Krieg und zur Vernichtung dessen aufrufen, was sich ihnen noch nicht erschließt.
Geduld, Toleranz, sich etwas mit den persönlichen Beleidigungen zurückhalten, nicht jeden gleich für einen Troll halten, der die Dinge anders sieht - ist das so schwer?

csteib Avatar
csteib:#11185

>>11184
Da es dir so unendlich schwer fällt, nicht jedes Mal am Thema vorbeizureden oder komplett abzuschweifen und auf die ätzende Namensschuchtelei zu verzichten, bist du nun wahrlich der letzte, der hier andere belehren sollte.

rahmeen Avatar
rahmeen:#11186

>>11184
Ich verstehe nicht, wieso du mich zitierst. Mein Aufruf zur Rückkehr auf ein höheres Diskussionsniveau (insbesondere durch zielführendere Methoden) und zur Rückkehr zu einer zentralen Frage in diesem Streit ist völlig ernst gemeint. Ich sehe die Polemik daran nicht. (Oder war einfach nur mein Bild zu scharf?)

Selbstsäge aus Demut.

RussellBishop Avatar
RussellBishop:#11187

>>11186
Verzeihung, dich habe ich versehentlich dafür zitiert. Und ich hatte an anderer Stelle wohl schon einmal erwähnt, dass du /ph/ doch recht gut tust.

m4rio Avatar
m4rio:#11188

Verehrt die Wissenschaft als Gott.

So einfach ist das.

chaabane_wail Avatar
chaabane_wail:#11189

>>11188
Dann nimmt das Theodizee-Problem also die Form an, warum sie, also die Wissenschaft, die Atombombe zugelassen hat - und warum sie bisher kein postnatales Abtreibungsmittel für Namensschuchteln hervorbrachte?

exevil Avatar
exevil:#11190

>>11181
Ich nehme niemanden in Schutz und vertrete weder die eine noch die andere Seite.

>>11186
Und ich verstehe nicht, wieso du meinen Beitrag >>11180 parodierst. Es gab mal eine Zeit, da wurde das Niveau von >>11150 >>11178 >>11179 selbst auf /b/ als Krebs angesehen.

>>11187
Das gilt übrigens auch für dich. Meine Wortmeldung war ebenfalls als "Aufruf zur Rückkehr auf ein höheres Diskussionsniveau" gemeint. Was ist daran falsch?

meisso_jarno Avatar
meisso_jarno:#11191

>>11189
Aber, aber! Die Atombombe hat den zweiten Weltkrieg beendet und damit Tausenden von amerikanischen Soldaten das Leben gerettet.

jitachi Avatar
jitachi:#11192

>>11189
Und die Atombombe hat bis jetzt jeden weitern Weltkrieg verhindert.

jimmywebdev Avatar
jimmywebdev:#11193

>>11190
> Es gab mal eine Zeit, da wurde das Niveau von >>11150 >>11178 >>11179 selbst auf /b/ als Krebs angesehen.

Gucken wir mal:
> Jemand der an übernatürliche Wesen, an Magie, Entführungen durch Aliens, die heilsamen Kräfte eines Pyramidenzeltes, Horoskope oder Auferstehung glaubt macht sich nunmal in den Augen eines jeden rationalen Menschen lächerlich.

Ich bin mir ziemlich sicher dies war noch nie auf /b/ Krebs, und ich bin mir ziemlich sicher du bist nur eine mette Esoterikschuchtel, immerhin bist du hier der Einzige der sich selbst in Schutz nimmt, da auf diesem Brett eben nicht so viel Krebs wie du lauert.

m_kalibry Avatar
m_kalibry:#11194

>>11193
>Ich bin mir ziemlich sicher dies war noch nie auf /b/ Krebs

Weil du a) selektiv zitierst und b) so neu bist, dass es quietscht.

>und ich bin mir ziemlich sicher du bist nur eine mette Esoterikschuchtel

Nein, das bin ich nicht.

[-]

murrayswift Avatar
murrayswift:#11195

>>11190
>>>11186
>Und ich verstehe nicht, wieso du meinen Beitrag >>11180 parodierst.
Gar nicht mal den speziell, sondern beide "Bitte einfach bannen!"-Aufrufe, weil ich dachte, wir kriegen das jetzt auch mal schnell so hin, ist ja eigentlich nicht so schwer.

Andererseits, wenn ich mir die Entwicklung hier ansehe, liegst du schon irgendwie richtig. Irgendwer hier kann sich offenbar nur über Beleidigungen artikulieren.

Säge ist ausnahmsweise mal keine Selbstsäge. Ich werde mich bemühen nicht weiter auf sowas einzugehen, vielleicht stirbt es dann.

abotap Avatar
abotap:#11199

>>11194
> Weil du a) selektiv zitierst und b) so neu bist, dass es quietscht.

Kann man jemand endlich diesen Krebs bannieren? Es ist doch nicht /b/ hier.
> XDD du bist ne Neuschuchtel

Ja stell dir vor, ich lauere hier schon seit Jahren.

jajodia_saket Avatar
jajodia_saket:#11200

Hier mal kurz die Logik von Esoterikbernd.

Bernd, ich glaube die Erde ist flach. Beweist mich falsch.
Tatsache ist, man kann nicht beweisen sie ist nicht flach.

leonfedotov Avatar
leonfedotov:#11201

Religion ist unnötig heutzutage, denn die Offenbarung geschieht durch Wissenschaft. Die Vernunft der Menschen heute ist dazu in der Lage, den Eintritt in das neue Zeitalter bewußt zu erleben. Dafür ist Religion nicht nur unnötig, sondern auch schädlich.
Nur freie Menschen sind einander aufrichtig dankbar, wie Spinoza sagt. Freie Menschen sind jene, die bewußt leben, die ihre Fesseln erkennen und darum die Macht entwickelt haben, über sie Herr zu werden. Es sind diese freien Menschen, denen die Zukunft gehört.

herrhaase Avatar
herrhaase:#11202

>>11201
>die ihre Fesseln erkennen und darum die Macht entwickelt haben, über sie Herr zu werden

Also gibt es so in etwa 0 freie Menschen. Fein.

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#11203

>>11200
Na ja, dazu reichen schon ein Segelschiff und ein Horizont. Sage nur, weil ich den Beweis mag. Obwohl er nur eine Wölbung und keine Kugelförmigkeit impliziert. Knifflig!

Selbstsäge, weil ich dieses Rätsel nicht lösen konnte.

>>11202
Welche Art von Fesseln meinst du?

bnquoctoan Avatar
bnquoctoan:#11206

>>11202
Spinoza sagt: Alles Vortreffliche ist so schwierig wie selten.
Nur weil es eine Herausforderung ist und es nicht viele schaffen, heißt es nicht, dass es unmöglich sei.

husamyousf Avatar
husamyousf:#11208

>>11206
Wie vereint der Esoteriker eigentlich Spinozas Bestreiten der Willensfreiheit, während er solche Dinge von sich gibt, von denen du hier permanent schwärmst? Eines von beiden wirst du dann ja bestreiten müssen.

mandalareopens Avatar
mandalareopens:#11210

>>11208
Der Mensch hat die Freiheit darüber, seine Unfreiheit einzusehen. Oder wie Hegel es formuliert: Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit. Die Freiheit, seinen eigenen Kerker zu erforschen, um seiner Herr zu werden.
Es gibt konventionelle Wissenschaft und es gibt Mystik - es gibt Exoterik, die gängige Lehre, und es gibt Esoterik, die innere Lehre. Mit der Zeit werden mehr und mehr Geheimnisse offenbar. Man betrachte nur einmal, wie in den vergangenen Jahrhunderten viele Ideen mißachtet wurden, weil es an der empirischen Erschließung ihres Inhaltes mangelte. Esoterik wird nicht Esoterik bleiben, das zugängliche und das verborgene Wissen ist nicht voneinander getrennt, und je weiter die Untersuchungsmethoden sich entwickeln, desto eher wird es möglich sein, aus dem groben Unfug und der Spinnerei das Gehaltvolle herauszuschürfen.

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#11211

>>11203
> Na ja, dazu reichen schon ein Segelschiff und ein Horizont.

HAHA ja und als nächstes willst du mir erzählen Sterne die weiter als 6 Tausend Lichtjahre weg sind beweisen unser Universum ist älter als 6 Tausend Jahre.
Ne, so was ist kein Beweis, so was ist höchstens ein Beweis für Unebenheiten auf der Erde.

kazukichi_0914 Avatar
kazukichi_0914:#11212

http://christiannews.net/2014/08/23/ohio-bill-to-repeal-common-core-standards-faces-opposition-from-evolutionists/

Die bringen Kindern auch heute noch bei alles wäre intelligent geschaffen.
Dabei denkt man Kreationisten seien eine Minderheit, doch die meisten Verrückten dort sind welche.

sketi_ndlela Avatar
sketi_ndlela:#11213

>>11212
Meine Güte, da draußen sind Juden, die ein Land nach dem anderen in Bürgerkriege stürzen und Musel die einfach so ganze Dörfer abschlachten weil ihr Islam ein kleines bisschen anders ist, und dann kommt hier so ein Trottel der über Christen spricht, die nicht an die Evolution glauben.

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#11214

>>11210
>Der Mensch hat die Freiheit darüber, seine Unfreiheit einzusehen. Oder wie Hegel es formuliert: Freiheit ist Einsicht in die Notwendigkeit. Die Freiheit, seinen eigenen Kerker zu erforschen, um seiner Herr zu werden.

Sprach's und bemerkte vor lauter blindem Glauben den eigenen Widerspruch nicht.

danro Avatar
danro:#11215

>>11214
Genau um diesen Widerspruch geht es. Ein freier Wille ist widersinnig und unlogisch, aber Freiheit kann der Mensch dessen ungeachtet erfahren. Darum geht es mir: das der Mensch das Primat der Logik nicht anficht, obwohl unser Leben immer noch ein Spiel von Absurdem und Ironie ist. Schönheit, Leben, Liebe, Freiheit, wer wollte wohl solche Begriffe in Syllogismen einfließen lassen?

"Es ist Unsinn
sagt die Vernunft
Es ist was es ist
sagt die Liebe"
--- Erich Fried

kiwiupover Avatar
kiwiupover:#11216

>>11215
>Ein freier Wille ist widersinnig und unlogisch

Nein, es ist widersinnig ob dieser Annahme von Selbstgestaltung zu reden. Man wird gestaltet. Und so haben es auch konsequentere Philosophen thematisiert.

Seit über einem Jahr derselbe Käse mit dir - und du bist keinen mm weiter.

thehacker Avatar
thehacker:#11217

>>11215
Eins noch:
>Darum geht es mir: das der Mensch das Primat der Logik nicht anficht, obwohl unser Leben immer noch ein Spiel von Absurdem und Ironie ist.

Es geht mir überhaupt nicht darum, DAS zu bestreiten. Mir geht es darum, dass du bei deinen Ansichten an völlig unerträglichen Stellen zu VIEL Rationalismus, zu viel aufklärerischen 18.-Jahrhundert-Hokuspokus drin hast. Du bist inkonsequent.

grrr_nl Avatar
grrr_nl:#11218

>>11217
>Du bist inkonsequent.

Das mag sein. Ich verfolge die These, dass, je mehr Wahnsinn und Phantasie (oder Glauben) man zulässt, desto mehr die Vernunft und die Skepsis auf den Plan gerufen werden muss, denn ohne Darlegung des inneren Mechanismus ist es ja nur richtig, wenn es ständig Vorwürfe von Unwissenschaftlichkeit hagelt.

itskawsar Avatar
itskawsar:#11219

>>11218
Übersetzt: Selbst das so grundlegende Konsistenzprinzip liegt dir fern. Und ausgerechnet du willst hier andere zum Philosophieren anleiten. Brüller.

baluli Avatar
baluli:#11220

>>11216
Was soll dieser Mist schon wieder hier auf /ph/?

Wir alle sind uns einig der freie Wille ist nicht tatsächlich frei, und nicht so wie die meisten Menschen es sich vorstellen, wir kehren nur nicht.
Aber wenn du nun Beweise hast wir haben einen freien Willen, dann gerne.
Sind es die Quanten, oder was wird es sein?
Wir haben einen Willen, nur ist der nicht frei. Kehrt aber niemand, mir doch egal ob ich in dieser Situation immer die selbe Entscheidung gemacht hätte, ist halt so.

raquelwilson Avatar
raquelwilson:#11221

>>11220
>versteht genau das Gegenteil von dem, was da stand

Sie, Sir, sind zu dumm zum Lesen.

grafxiq Avatar
grafxiq:#11231

Verspäteter Post, weil brettweite IP-Sperrung und zu faul Komturcode zu holen ... aber hier:

>>11213
Das sollte nicht unterschätzt werden. Eine ganze Generation derart zu verdummen wird sie empfänglich für noch mehr ähnliche Absurditäten machen, oder das steht zumindest zu befürchten. Wenn sich daraus ein Abwärtsstrudel ergibt, kann das sogar gefährlich sein und in der Zukunft auch unter Christen wieder mehr religiösen Fanatismus zur Folge haben, denn: Auf dieser Ebene lässt sich ja nicht mehr logisch argumentieren und logisches Argumentieren wird dort auch nicht mehr gelehrt; Konflikte können sprachlich nicht mehr gelöst werden, wenn nicht durch Toleranz. So weit ist "Christlicher Staat" dann auch nicht mehr weg.
Zumindest, wenn es funktioniert, ziehen sie sich potenziell ihr eigenes Monster heran.
Würde ich deshalb nicht belächeln.

Auch: Das Problem wird nicht weniger interessant, weil es schlimmere gibt. Das wäre wie "Oh ja, ich habe gemordet, aber hast du dir mal Hitler angesehen? So schlimm bin ich gar nicht.".

>>11210
Schöner Beitrag, übrigens.

tube_man Avatar
tube_man:#11234

>>11231
>weil brettweite IP-Sperrung

Wäre sie doch noch länger gültig gewesen!