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Veröffentlicht am 2014-08-09 01:47:11 in /ph/

/ph/ 11052: Mich nervt diese Artikulation hier in letzter Zeit. Ma...

abdots Avatar
abdots:#11052

Mich nervt diese Artikulation hier in letzter Zeit.
Manchmal haben wir hier Themen wo man einfach ganz rational drüber reden kann, doch dann kommen hier Hobbyphilosophen die statt normal zu schreiben schon fast dichten müssen, so wie ihre Vorbilder, um den Inhalt hinter ihren Textwänden zu verstecken.
Was dahinter steht ist dann meist der größte Mist, denn man genau so gut kurz in 2 Sätzen aufschreiben könnte.

Zum Beispiel als wir hier dieses Szenario hatten von der Frau die ihr ganzes Leben nur einen Schwarz Weiß Fernseher hat, jedoch alles Wissen über Farben, und wenn sie rausgehen würde, ob sie was neues lernen würde.

Ja Bernd, sie würde lernen wie diese Farben aussehen.
Immerhin ist unsere Reaktion auf diese Farbe nur etwas was in unserem Hirn ensteht, nichts reales.
Genau so könnten irgendwelche Tiere oder Aliens statt Farben zu sehen sie fühlen, und es werden bestimmte Hormone verteilt im Körper, oder die haben ein ganz anderes Organ für etwas ganz anders als Farben, wie z.b Gase, und diese fühlen sie dann, oder ihr Körper reagiert sonst irgendwie darauf.
Dies könnten wir zwar wissenschaftlich erklären, welche Chemikalien dabei ausgeschüttet werden, selbst fühlen können wir es aber nicht, da dafür unsere Vorstellungskraft nicht ausreicht.
Genau so müsste diese Wissenschaftlerin erst Farben sehen um zu wissen wie diese auf uns wirken.

Was ich jedoch da sah waren nur diese Textwände schon fast dichterisch, mit viel Text, doch keiner Aussage.
Statt Menschen die darüber rational denken, und diskutieren hat man immer 2-3 Leute die meinen ihren Schwurbel dazuzugeben der meist von dem Inhalt her nichts neues bringt, und dem der Leute die rational darüber denken unterlegen ist.

garethbjenkins Avatar
garethbjenkins:#11054

>>11052
>meckert über Textwände
>schreibt eine Textwand, statt ein ganz simples Fazit zu geben: Isidor geht mir auf die Nerven!

So einfach ist das nämlich.

georgedyjr Avatar
georgedyjr:#11055

>>11054
> Isidor geht mir auf die Nerven!

Warte mal...du hast recht.

Aber was ich schreibe ist klar und verständlich, während er rumdichten muss, und am Ende hat man dann trotzdem keine klare Aussage.
Als hätte er Philosophie in studiert, ohne aber jemals zu lernen wie man denkt.

dmackerman Avatar
dmackerman:#11056

>>11052

Was dir offenbar aufstößt, Bernd, ist das, was man in der akademischen Philosophie mit den beiden Schlagworten der kontinentalen und analytischen Philosophie zu unterscheiden pflegt. Für den Hobbyphilosophen, jedenfalls nicht den, der Einblick in die akademische Seite des Faches hat, ist der Moment der Konfrontation mit Beispielen der einen oder anderen Richtung meistens der Unterschied zweier Fühls:

Liest man einen Text, der der analytischen Philosophie zuzurechnen ist, ist das Fühl, das ein Bernd haben wird, etwa dieses: Ein sachlicher, um Klarheit und Klärung bemühter Text, in dem innerhalb von Argumentationen kenntlich gemacht wird, welches die Annahmen, die Voraussetzungen usw. sind, wo (und wie) Schlüsse gezogen werden. Es fühlt nüchtern, sachlich und methodisch; die verwendeten Hilfsmittel sind oft mathematische, die Techniken der Argumenation (lax formuliert) mit Logik und Mathematik vereinbare.

Liest Bernd einen Text der kontinentalen Philosophie (dazu zähle ich die Vertreter des Idealismus, weite Bereiche der philosophischen Ästhetik, Geschichtsphilosophie/Hermeneutik, (häufig) praktischen Philosophie, Religionsphilosophie, Geschlechter-/Frauenphilosophie, Existenzphilosophie/Existenzialismus, Phänomenologie, Konstruktivismus/Dekonstruktivismus, uvm.) ist das Fühl vollkommen anders. Die Regel ist hier: Verschleierung durch überkomplexe Sprache (und logisch-grammatisch häufig unsinnige bis einfach falsche Konstruktionen), Fremd- und Kunstwortlastigkeit, das Operieren mit in einem mathematischen Sinne ungeklärten Begriffen (also nicht wohldefinierte oder semantisch zumindest für einen konkreten Zusammenhang definierte Begriffe), das Arbeiten mit farbenfrohen Bildern, Metaphern, Anaolgien, der Verstoß gegen grundlegende linguistische oder auch ontologische Prinzipien.
Ein beliebtes Beispiel sind die handelnden Abstrakta bzw. Kategorienfehler in der Semantik: "Das Buch erzeugt diese und jene Atmosphäre...", "Das Sein ist geworfen in sein da.", "Die Tabelle zeigt, dass...". Mit solchen Ungenauigkeiten beginnt philosophisch eigentlich immer der Verfall: Es sind nun einmal nicht Tabellen, die etwas zeigen, oder Bücher, die sich im Schweiße ihres Angesichts abmühen, um eine Atmosphäre zu schaffen.

Ich wollte nur versuchen nahezubringen, dass OP ganz richtig fühlt, wenn er vermutet, dass man Philosophie auf die eine oder andere Weise betreiben kann. Mir liegt das analytische und ich habe in Studium und Promotion vermieden, mich mit der kontinentalen Seite des Faches...na sagen wir mal...zu belasten.

mylesb Avatar
mylesb:#11057

>>11052
Ich weiss nicht warum, aber ich finde Videorelated sehr lustig.
-Kein Signal überhaupt. Ich denke, dass sie gestorben hat, nicht so? Andrey? A? Andrey? Seh doch mal! Verstehst du nicht? Puls?
-Sie hat nicht gestorben. Puls ist, aber er ist sehr langsam.
-Lauf du irgendwo schneller! Ich kann nicht das Krankenwagen anrufen. Lauf um Krankenwagen schneller *flüchen*

Entschuldigt ihr mir bitte für mein schlecht Deutsch, bin kein Deutscher

n1ght_coder Avatar
n1ght_coder:#11058

>>11056
Mir kommt es manchmal vor als könnte jemand Professor der Philosophie sein, der sich perfekt artikulieren kann, und doch sind seine Ansichten dümmer, als die von irgendwelchen Leuten im Internet die einfach ganz normal schreiben.
Die verstecken einfach so viel Mist hinter ihren Textwänden, und sagen am Ende so wenig aus.

millinet Avatar
millinet:#11063

>>11058

Als Philosoph versuche ich Verständnis und Geduld für und mit an philosophischen Fragestellungen interessierten Laien aufzubringen, daher bemühe ich mich, wenn ich mich hier in /ph äußere, sachlich und nicht zu einsilbig zu antworten. Was du jetzt aber gesagt hast, ärgert mich, weil es sprachlich nicht sehr genau ist und du damit deinen Gedanken vermutlich einfach nicht ordentlich transportieren konntest. Sachlich falsch ist es zudem auch.

Willst du sagen, dass allein die komplizierte, komplexe, fremdwortlastige Sprache verdächtig erscheinen sollte? Oder, dass das Verhältnis von anspruchsvoller Sprache und den Erwartungen an einen interessanten, inhaltlich irgendwie als gehoben zu vermutenden Beitrag oft nicht erfüllt wird? Stimmt beides natürlich nicht. Das kommt im Einzelfall zwar vor und ich hatte ja versucht, anzudeuten, dass ich es für wahrscheinlicher halte, dass dies bei kontinentaler Philosophie auch eher die Regel ist. Jedoch unterscheidest du einfach nicht, sondern generalisierst - das halte ich nicht für zulässig. Es sind eben nicht "die Philosophen", die so geschwollen daherreden, sondern manche und es läßt sich zudem auch oft beobachten, dass dies solche einer bestimmten Richtung sind. In Deutschland war (und ist leider immer noch) die nicht-analytische Philosophie sehr stark und der Eindruck kann daher täuschen.

Mathematisch orientierte, logische Philosophie benutzt ein hochspezialisiertes Vokabular, weil die Begriffe, mit denen diese Leute arbeiten technischer Natur sind: das wissenschaftliche Begriffsnetz, mit dem diese Leute arbeiten, entstammt Logik, Mathematik und den Naturwissenschaften. Hier geht es nicht um Schöngeistiges oder ästhetischen Klang der Worte. Das Arbeiten in diesen Fachbereichen kann nicht von Laien immitiert werden, Ansichten können hier nicht ohne Weiteres durch kurzes Überlegen und gesunden Menschenverstand schnell nachgeholt werden. Es ist falsch, wenn du sagst, dass hier Ansichten der Profis "dümmer" (dieses Prädikat wäre wissenschaftlich ohnehin unsachlich) sein könnten, als die der Laien. Die scheint da doch die Perspektive auf die akademische Philosophie und ihre Wissenschaftspraxis zu fehlen. Nicht alle philosophischen Fragestellungen kann man während Kaffee und Kuchen jemandem beibringen - ein recht weit verbreiteter Irrtum.

subburam Avatar
subburam:#11064

>>11063
> Laien

Du bist kein Philosoph weil du deine Schreibweise künstlich intelligenter klingen lässt, der Inhalt dahinter bleibt genau so dumm.

yassiryahya Avatar
yassiryahya:#11065

>>11064
>Du bist kein Philosoph weil du deine Schreibweise künstlich intelligenter klingen lässt, der Inhalt dahinter bleibt genau so dumm.

Ein ziemlich belächelnswertes Eingeständnis der eigenen Bildungsmängel.

bnquoctoan Avatar
bnquoctoan:#11066

>>11052
>Was dahinter steht ist dann meist der größte Mist, denn man genau so gut kurz in 2 Sätzen aufschreiben könnte.

Nur weil du aus einem Text nur die Menge zweier Sätze verstehst, heißt das nicht, dass nicht mehr drin ist. Wenn du fünf Minuten angelst und kein Fisch beißt an, glaubst du doch auch nicht, dass deswegen der See leer ist.

keremk Avatar
keremk:#11067

>>11065
Wenn ein Kopf und ein Buch zusammenstoßen und es klingt hohl, kommt das dann vom Buch? Ich glaube vielmehr, isidor geht dir so auf die Nerven, weil es nicht klar ist, warum er überhaupt lang und breit die Themen durchkaut. Vieles darin ist sicher Bewältigung eigener Probleme, scheinphilosophisch verquast. Davon abgesehen würde ich mich als Bernd freuen, wenn jemand KC, die Gosse des Internets mit seinen Spinnereien bereichert. Sicherlich sucht isidor auch genau dieses feindliche Klima, denn wie kann man seinen Selbsthass besser externalisieren, als indem man einfach irgendwo schreibt, wo jede Antwort aus Ignoranz und Abwinken besteht?

creartinc Avatar
creartinc:#11069

>>11066
> Nur weil du aus einem Text nur die Menge zweier Sätze verstehst, heißt das nicht, dass nicht mehr drin ist.

Bernd, wir sind hier nicht in einem Forum. Wir alle sind in der Lage den Inhalt solcher Texte zu verstehen, und auch wir alle können genau so schreiben.
Die meisten schreiben aber lieber normal, andere lieber schnell und hastig.
Du kannst gerne verschiedenste Texte aus diesem Brett vorlegen, und in den meisten Fällen ist die Aussage hinter eben diesen sehr simpel, und nichtssagend.

Du kannst nicht auf Kc mit der Vorwurf um dich werfen es sei einfach zu hoch für alle anderen.

Die Notwenigkeit dieser Formalitäten auf diesem Bilderbrett ist einfach nicht da. Wir sind keine Klasse voller Schüler die man beeindrucken muss, wir schreiben kein Buch, wir schreiben untereinander, und diese Schreibweise klingt einfach abgedroschen, und künstlich.

Und was soll überhaupt dieser Mist:
>>10948
>>10949

Mir ist immer noch nicht klar ob diese Person einfach nur trollt, oder verrückt ist.
Mit Philosophie hat dies nichts zu tun. Dann doch lieber die normalen Menschen die einfach versuchen skeptisch und rational über Dinge nachzudenken, als so ein abgehobenen Mist.

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#11070

>>11069

>Wir alle sind in der Lage den Inhalt solcher Texte zu verstehen, und auch wir alle können genau so schreiben.

Okay, Bernd, du behauptest also, du könntest solche Textwände wie isidor produzieren? Überprüfen wir das doch einfach durch ein kleines Experiment:

Du bekommst den Auftrag innerhalb der nächsten vier Wochen eine isidor'sche Textwand zu produzieren und diese unter seinem Namen hier auf /ph/ zu pfosten. (Da er sich keines Komturcodes bedient, brauchst du einfach nur seinen Namen in das entsprechende Feld einzutragen, um dich für ihn auszugeben.)

Bleibt dein Betrug unbemerkt, hast du recht und seine Beiträge sind tatsächlich nur gehaltlose Schaumschlägerei. Fliegst du jedoch auf, ist bewiesen, dass du eben doch keine Ahnung hast, was seine Beiträge ausmacht; ist bewiesen, dass du sie eben doch nicht verstehst.

4 Wochen … ab jetzt!

cbracco Avatar
cbracco:#11072

>>11070

Bernd, ich verstehe dein Problem nicht und ich glaube, dass du es bis jetzt auch nicht geschafft hast, deine Agenda klar zu transportieren. Was exakt stört dich?

Hast du nicht kapiert, dass dir bereits recht gegeben wurde? Semantik-Bernd hat dir bereits zugestanden, dass es Bereiche und Vertreter derselben auch in der akademischen Philosophie gibt, die grenznah zum Unfug operieren. Es wurde sogar behauptet, dass dies wesentliche Teile der akademischen Philosophie in Deutschland betrifft. Was glaubst du denn, was wir meinen? Etwa, dass Isidor in den Bereich lauterer Wissenschaftlichkeit oder naturwissenschaftlich orientierter Philosophie einzuordnen ist?

Was quatscht du denn jetzt daher, dass Isidors Geschwafle sozusagen trotzdem nervt. Natürlich nervt es, weil es Unfug ist. Semantik-Bernd hält es, nach allem, was er bis jetzt von ihm gelesen hat, gerade für Blödsinn oder für - sachlicher dann eben in einem sprachphilosophisch-logischen Sinne - eine unsinnige Rede. Ist dann natürlich auch traurig, wenn seine Fäden immer so viel Zulauf bekommen...

slaterjohn Avatar
slaterjohn:#11073

Ich bedauere, dass ich so rüberkomme. Andererseits ist es mir auch egal. Ich erhebe keinen Anspruch auf akademische Unanfechtbarkeit. Aber wie in jedem anderen Faden kann man sich auch einfach mit anderen Antworten auseinandersetzen wenn eben gerade die meinen nichts Gehaltvolles für dich und so einige andere bergen.

>Ist dann natürlich auch traurig, wenn seine Fäden immer so viel Zulauf bekommen...

Der Zulauf äußert sich in der Regel skeptisch und kritisch, also gleicht sich alles wieder aus.
Was ich zu den Einteilungen in logische und spekulative Einteilung bemerken kann, ist, dass die Fraktion der "exakten Philosophie" natürlich immer stärker und zahlreicher sein muss. Spekulative Verwirrung muss logisch zersetzt werden, um die Bausteine darin zu finden, die weitere gedankliche Beschäftigung ermöglichen und verdienen. Die spekulativ-idealistische Philosophie bringt Ideen und Positionen hervor, während die logisch-rationale sie beurteilt und analysiert. Dass ich nun ersterem mehr zuneige als dem zweiten, keine von beiden Ausprägungen aber eine Wertung zusprechen kann oder will, weil sie sich insgeheim gegenseitig in Bewegung halten, bin ich immer an Antworten und Stellungnahmen interessiert, ganz besonders an solchen, die ihrer Kritik mehr Sorgfalt zukommen lassen als die Sache geradewegs als Unsinn abzulehnen. Aber auch das verlange ich nicht,

>denn wie kann man seinen Selbsthass besser externalisieren, als indem man einfach irgendwo schreibt, wo jede Antwort aus Ignoranz und Abwinken besteht?

michaelkoper Avatar
michaelkoper:#11074

>>11069
>Und was soll überhaupt dieser Mist:
>>10948
>>10949

Was ist den mit Hung-jen? Ich finde seine Beiträge in der Regel zwar auch etwas wirr, aber sie kümmern sich auch mal um Einzelheiten und sind doch recht kritisch und aufgeweckt.

davidsasda Avatar
davidsasda:#11075

>>11072

Ich weiß nicht, für wen du mich hältst, aber >>11070 war der erste Pfosten meinerseits idF.

Und da soll noch einmal jemand isidors Namensfeldnutzung kritisieren.

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#11076

>>11069
>Und was soll überhaupt dieser Mist
Wenn du inhaltliche Kritik anbringen möchtest, dann tu das doch bitte. Dafür bin ich doch hier. Kann aus deinem Post jetzt nicht schließen, was konkret aufstößt.

ah_lice Avatar
ah_lice:#11078

>>11073
Vor allem du wirkst so als würdest du es nur imitieren, aber vom Thema an sich hast du überhaupt keine Ahnung.
So eine Herangehensweise kann nicht gut sein wenn sie kein logisches Ergebnis liefert.

mfacchinello Avatar
mfacchinello:#11079

Am schlimmsten ist es wenn sie so was schreiben wie:
> Und schon X sagte, Y

Nur weil die ganz früher intelligent waren, heißt es nicht wir sollten einfach auch alles übernehmen was sie gesagt haben.
Vor allem sollte man nicht seine ganze Argumentation darauf beruhen.
Da gehe ich lieber mit Logik vor als mit dummen Geschwurbel.
Mich würde z.b nicht interessieren was die Philosophen damals gesagt haben zur Liebe oder Religion, da verlasse ich mich lieber auf Hirnscans, und wissenschaftliche Erklärungen.

tereshenkov Avatar
tereshenkov:#11081

>>11078
Mit Verlaub, du redest hier mit einem Spinner. Spinner haben gar kein Anrecht auf Ahnung. Wieso willst du von einem Quacksalber wie mir auf einmal Logik verlangen? Ich brabbele nur wie ein Kind vor sich her, das sich freut wenn jemand auf seinen Schwachsinn einsteigt. Wer mehr erwartet und nichts findet, ist reingefallen. Erwarte lieber gar nichts, dann wirst du auch nicht enttäuscht. Ich kann an deiner Erwartungshandlung nichts ändern. Wenn du meine Beiträge liest und darin keine formal korrekten Syllogismen findest, dann widme dich einfach den Beiträgen, die dir eher zusagen.

>>11079
>Nur weil die ganz früher intelligent waren, heißt es nicht wir sollten einfach auch alles übernehmen was sie gesagt haben.

Wer sind "die"? Die Denker der Vergangenheit? Ich aus meiner Position bin einfach nur froh über die Vorarbeit von Künstlern und Philosophen. So viele Fehler wurden gemacht, so viel gewagt, so viel verloren und so viel gewonnen. Das Denken ist uns nicht abgenommen, aber die Geistesgeschichte kann Anregungen bieten, wie vor unserer Zeit mit den ewigen Fragen umgegangen wurde. Außerdem will ich mir nicht anmaßen, Dinge treffender und konziser darstellen zu können als zum Beispiel Goethe. In jedem Fall ist ein Geschichtsbewußtsein nicht verkehrt. Sich zu vergegenwärtigen, welche Herausforderungen die Visionäre vergangener Zeitalter eingegangen sind, kann der eigenen Reifung ungemein gut tun. Im Wissen, dass es dich echauffiert, wenn ich mich hin und wieder fremder Worte bediene, beende ich diesen Absatz mit Goethe:

»Wer nicht von dreitausend Jahren
Sich weiß Rechenschaft zu geben,
Bleib im Dunkel unerfahren,
Mag von Tag zu Tage leben.«

Und wer ist "wir" in deinem Satz? Du hast natürlich ganz Recht, jede Erwähnung einer fremden Quelle muss begründet sein. Aber wenn ein Zitat einen Gedanken treffend illustriert, dann nur zu. Natürlich kannst du dich auch ganz auf deine eigenen Ausdrucksfähigkeiten berufen, wenn du etwas erklären möchtest, wer schmückt sich schon gerne mit fremden Federn. Meine Zitierwut ist schlicht und ergreifend dem Umstand geschuldet, dass ich ganz explizit darauf hinweisen will, dass alles schon einmal gedacht worden ist. Ich trage die Sachen nur zusammen unter der Idee, die nach ihnen verlangt.

>Mich würde z.b nicht interessieren was die Philosophen damals gesagt haben zur Liebe oder Religion, da verlasse ich mich lieber auf Hirnscans, und wissenschaftliche Erklärungen.

Dann, mein lieber Bernd, gratuliere ich dir. Denn du lebst das Leben eines hochintelligenten aber ungehobelten Holzklotzes, hast also alles Zeug der Mittelpunkt auf jeder Feier zu werden. Frauen werden bei Interpretationen von Hirnscans und wissenschaftlichen Betrachtungen von Liebe auch besonders rutschig, die ganze Welt liegt dir also zu Füßen. Ich beneide dich.

romanbulah Avatar
romanbulah:#11092

>>11081

>Frauen werden bei Interpretationen von Hirnscans und wissenschaftlichen Betrachtungen von Liebe auch besonders rutschig, die ganze Welt liegt dir also zu Füßen.