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Veröffentlicht am 2014-08-15 17:36:12 in /ph/

/ph/ 11112: Materialismus und Kapitalismus der richtige Weg ?

kinday Avatar
kinday:#11112

Hier der gewünschte neue Faden zur Unterredung aus >>11080 über den momentanen Stand unserer Gesellschaft.
Ich behaupte, dass wir uns viel zu sehr auf das Materielle konzentrieren und und tagtäglich aufs Neue stressen, obwohl wir, da wir Lebewesen sind, eigentlich frei sind. Stimmt mir zu oder öffnet mir die Augen! Liege ich falsch oder die Milliarden von Menschen auf der Erde ?

bnquoctoan Avatar
bnquoctoan:#11114

Verpiss dich, Plenkbernd!

millinet Avatar
millinet:#11115

>>11112
> Materialismus und Kapitalismus der richtige Weg ?
> Richtige Weg

Hier hörte ich auf zu lesen. Richtiger Weg wofür? Was willst du erreichen? So viel Macht wie möglich, so viel Wissenschaft, Bildung, Erfindungen, Technischer Fortschritt, Geld, Produktivität, Glücklicklichkeit?
Oder Seelenfrieden?

Ja ich nehme mal an letzteres. Dafür müssten wir ganz anders leben, nichts von beidem Funktioniert. Nicht dein Hokuspokus, nur zuhause rumsitzen und sich einreden man sei glücklich, und nichts machen, und Arbeiten genau so wenig, selbst Reiche sind nicht glücklich, dank Habituation.
Wir müssten sehen woran wir durch Evolution angepasst wurden, und was uns am ehesten glücklich macht, vielleicht aber Dank Gesellschaft ist die Fähigkeit durch Dinge wie Jagen und Beeren sammeln glücklich zu sein schon längst verwaschen, und ein Glücklich sein war in der Gesellschaft nicht nötig, wir haben uns auch durchgesetzt wenn wir z.b nicht ganz glücklich waren.
Vielleicht aber ist der Mensch gar nicht so anders als wie damals, und wir haben z.b Indianern und co ihr Glück genommen, in dem wir ihnen unsere Lebensweise geben, die Evolutiontstechnisch gesehen natürlich etwas vorteilhaftes ist, viel Essen, große Wahrscheinlichkeit für Kinder die sich durchsetzten.
Nur Glück anscheinend nicht, interessiert aber nicht, es interessiert wer überlebt, nicht wer glücklich ist.

> Ich behaupte, dass wir uns viel zu sehr auf das Materielle konzentrieren und und tagtäglich aufs Neue stressen, obwohl wir, da wir Lebewesen sind, eigentlich frei sind. Stimmt mir zu oder öffnet mir die Augen! Liege ich falsch oder die Milliarden von Menschen auf der Erde ?

Dummkopf, du bist nichts besonderes. Es gibt auf der Erde genug die so denken, und hier auf Kc weiß jeder was du meinst, nur gibt es da kein richtig oder falsch.
Du meinst wir konzentrieren uns zu sehr aufs Materielle, aber inwiefern? Du willst den richtigen Weg zu was? Seelenfrieden? Dann suche ihn, und höre auf die Milliarden Menschen zu nerven die ja eh dümmer sind als du.
Würde jeder so denken wie du, oder auch ich, dann hätten wir gar keine Gesellschaft, aber eben deshalb brauchen wir solche Menschen die auch etwas tun, und nicht nur vergeblich suchen wie sie theoretisch Seelenfrieden erreichen, doch dann doch nichts tun außer sich einreden ihr jetziger Stand der Lage sei in Ordnung, und dann reden sie sich ein wenn doch nur die ganze Gesellschaft, alle Menschen sich ändern würden, dann wäre alles besser.

Problem ist du und ich betrachten die Dinge wie sie sind vermutlich unterschiedlich. Du glaubst den Weg glücklich zu werden gefunden zu haben, während ich noch darüber nachdenke ob wir überhaupt glücklich sein können.

Wenn wir Pech haben war Unglück in der Evolution ein Antrieb um voranzukommen.
immerhin erreicht man Glück nicht mit einem Gewinn im Lotto, dank Habituation, nach einer Zeit verfliegt auch dieses Glück daraus resultierend, und es wird normal, Alltag.

Manchmal frage ich mich wie unglaublich anders unser ganzes Leben wäre ohne Habituation, es ist so simpel, und doch so ein großer Teil unseres Lebens, so viele Mechanismen in unserem Hirn die damit funktionieren, unter anderem auch Training.

Nehmen wir z.b einen Neger der aus Afrika kommt und davor nur gehungert hat und für kein Geld gearbeitet hat.
Schon nach 1-2 Jahren in Deutschland wird er zu meckern anfangen, garantiere ich euch.
Habe darüber z.b Heute nachgedacht, und zwar was wenn wir in einer virtuellen Realität sind.
Nun nicht tatsächlich darüber nachgedacht was wenn, da dieser Fall ziemlich unwahrscheinlich ist, aber mehr ein Gedankenexperiment, und zwar wir sind in einer Virtuellen Realität in der die Zeit auch viel schneller vorbei geht, und irgendwann kommen wir raus, und wir sind in einer anderen Welt, in der alles perfekt ist, Roboter übernehmen die meisten Arbeit, man darf alles machen was andere nicht verletzt und schadet, und der Grund warum alle in dieser virtuellen Realität sind ist, weil sie danach viel glücklicher sind, sie haben hier gemerkt wie schwer es ist, dann waren sie kurz vorm Sterben, und dann wachen sie auf in einer Welt in der alles perfekt ist, weshalb dies auch eine Maßnahme der Regierung war die Leute da reinzustecken, da alle einfach glücklicher sind, und zu schätzen wissen was sie haben.

Dann gleichzeitig dachte ich darüber nach ob Habituation in dieser Welt dann auch nur virtuell war, oder ob unser Hirn in der echten Welt genau so funktioniert.

mj_berthelsen Avatar
mj_berthelsen:#11116

>>11115
Falls ja, dann werden die Menschen sich schon sehr schnell wieder beklagen und unglücklich fühlen.

Aber meine Sichtweise auf all dies ist eh viel simpler, da ich nichts zu sagen habe, und ich keine große Macht habe.

Ich lebe einfach, versuche durch Selbstmanipulation so glücklich wie möglich zu werden, und sobald ich vor etwas stehe wie z.b einer Krankheit, oder dem Weltuntergang, dann höre ich einfach auf zu existieren, z.b mit einer Kugel in den Kopf.
Danach bin ich nichts mehr, und es wird kein trauriger Zustand, nein, es wird einfach absolut nichts, nicht mal im Geringsten.
Deshalb habe ich mittlerweile Angst vor nichts, und gebe keinen Fick mehr auf mein Leben, jedoch ist dies nicht wirklich ein Weg zum Glück, eher zur Selbstzerstörung.
Ich würde lieber tun was ich liebe, z.b eine Arbeit in der ich was am Computern machen kann, von mir aus auch 3d Modele für z.b Häuser, oder irgendwelches Programmieren, oder irgendetwas anderes kreatives, wo ich einfach tun kann was ich mag.
Aber da mir die Motivation fehlt selbst meinen Führerschein zu machen, oder einkaufen zu gehen, wird es wohl auch nichts damit.

Dabei mache ich den gleichen Mist zuhause umsonst, arbeite mit allem möglichem am Pc und verbringe z.b schon mal Stunden in den verschiedensten Programmen z.b zur 3d Gestaltung.
Und doch setze ich dies nicht einfach um in all den Firmen da draußen, vielleicht will ich einfach nichts falsch machen, glaube ich könnte es gar nicht lernen wenn ich erst da bin, oder der Zeitdruck, wer weiß.

So was alles.

nelshd Avatar
nelshd:#11119

>>11112
Hallo OP. Wie wäre es, wenn du mal Spinozas Ethik liest? Darin geht es unter anderem darum, dass Materialismus und Idealismus, Körperliches und Geistiges nicht als Dualismus zu sehen sind. Das Materielle ist nicht der Untergang des Geistes, es ist bloß die materielle Sichtweise der Dinge, die unser Leben degradiert. Wenn der Mensch viel genießt und viel leidet, dann heißt das, er ist empfindsam an Körper und Geist. Körper und Geist lassen sich objektiv nicht scheiden, das Materielle und das Geistige sind eher zwei Perspektiven (bei Spinoza wird es Attribute genannt) auf ein und die selbe Sache, das Leben. Nur kann die materielle Sicht geistige Vorgänge nicht hinreichend fassen. Aber es gibt mehr als bloßen Mechanismus im Leben, und das ist es wohl, was du ansprichst. Das materielle Verständnis ist wie ein Blick durch einen gesprungenen Feldstecher, während man die Dinge öfter unter dem Attribut des Denkens betrachten sollte, also durch verschiedenste Linsen, Mikroskope, Fernrohre etc - ich hoffe, dass der Vergleich klar ist.
Wie kann man dem Menschen diese Art zu leben ermöglichen oder erleichtern? Auch darüber hat sich Spinoza Gedanken gemacht und es im vierten und fünften Teil der Ethik behandelt.

joki4 Avatar
joki4:#11120

Warum schon wieder so ein Schuchtelscheiß?
Der Mensch ist eine Maschine, und der reagiert halt auf Dinge.
Würde uns Holz glücklich machen wenn wir es fressen, dann wäre es halt so, ist aber nicht so, und wir reagieren auf andere Dinge so, da wir nur eine Maschine sind.
Sollen Wissenschaftler halt rausfinden was uns glücklich macht, und fertig.
Drinbevor:
> Wissenschaft kann nicht raus finden was Menschen glücklich macht

Genau dies kann Wissenschaft am besten.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#11121

>>11120
Warum so ungehalten? Du tust deiner "Wissenschaft" einen Bärendienst mit solch dahingerotzten Kommentaren.

>Sollen Wissenschaftler halt rausfinden was uns glücklich macht, und fertig.

Du musst selbst herausfinden, was dich glücklich macht. Das ist Aufgabe der Philosophie. Wenn du der Wissenschaft vertraust wie es andere mit ihrer Religion tun, bist du keinen Deut besser als die Herden der Dogmatiker. Andere geben ihre Stimme an eine Sekte oder Religion ab, andere, so wie du oder die Fedora-Halsbärte geben sie an die Wissenschaft ab. Wissenschaft betreibt man aktiv, um relevante Fragen zu behandeln. Keiner wird die Arbeit für dich erledigen.
Und bist du davon überzeugt, dass Liebe entschleiert ist, wenn wir sie neurochemisch betrachten? Endorphine, Serotonin, Oxytocin, Dopamin, ja das sind Stoffe, die Glück wissenschaftlich greifbar machen wollen. Aber ist dadurch die Sache entzaubert? Nur weil du weißt, wie es kommt, dass ein Schmetterling fliegen kann heißt es nicht, dass die Sache nicht dennoch zum Wundern ist. Wenn man beim Forschen nach den Prinzipien sein inneres Kind tötet, hat man es nicht verstanden. Schau dir Einstein an, er war niemals ein bloßer verkopfter Tüftler, war nicht nur an den Prinzipien, sondern auch an den Wirkungen, am Menschlichen und Lebendigen aller Erscheinungen interessiert. Wenn die Faszination für das Lebendige schwindet, ist jedes Fragen und Forschen sinnlos.

Was dich glücklich macht, kann dir keine Wissenschaft beantworten. Warum gibt es soviele Geschichten und Märchen, die die Dinge der Welt auf so verschiedenartige Weise erklären? Machen sich die Dichter einen Spaß daraus, Kinder zu verwirren? Nein, ein Dichterwort ist stets aufrichtig und bemüht darum, die Freude des Lebendigen allen, die gut zuhören, zu offenbaren. Kommt dir das kitschig vor, unzeitgemäß, schwülstig, verklärerisch, falsch vor? Vielleicht hast du ja Recht. Nicht jedem greift die Phantasie so gnädig unter die Arme, nicht jeder kann durch das Leben wandeln wie ein großes Kind. Oder etwa doch?

alek_djuric Avatar
alek_djuric:#11122

>>11121
>ein Esoteriker erklärt die Wissenschaft

agromov Avatar
agromov:#11123

>>11121
> Warum so ungehalten? Du tust deiner "Wissenschaft" einen Bärendienst mit solch dahingerotzten Kommentaren.


Meine Kommentare, so wie alle Diskussionen hier haben keinen Einfluss auf eben diese Wissenschaft.
Was du tust hat mit rational sein leider nichts zu tun.

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#11124

>>11121
> Das ist Aufgabe der Philosophie. Wenn du der Wissenschaft vertraust wie es andere mit ihrer Religion tun, bist du keinen Deut besser als die Herden der Dogmatiker

Bist du dumm oder? Sag mal trollt der? Was ist den Philosophie? Aber wie gesagt du Trottel hast meinen ganzen Kommentar nicht verstanden.
Hier geht es nicht um deine Esoterikscheiße, von wegen blabla anderen Helfen macht dich glücklich.
Nein ich sage hier die Wissenschaft kann rausfinden was dich glücklich macht, z.b anderen helfen macht bestimmte Menschen glücklich, und die Wissenschaft kann dann noch erklären warum es dich glücklich macht, welche Hormone ausgeschüttet werden, und wieso sich dies in der Evolution durchgesetzt hat.
Du Schuchtel würdest perfekt nach /r/ passen, diese dummen Sprüche wie:
> Hurrr wenn du Wissenschaft glaubst dann biste genau so dumm wie jemand der an Engel glaubt und Leute die nicht an seinen Gott glauben den Kopf abschneiden

Nein du Trottel bin ich nicht. Ich nutze halt Ergebnisse der Wissenschaft um mein Weltbild zu formen, im Gegensatz zu dir der seine Religion nie hinterfragen würde, tue ich dies aber bei der Wissenschaft.
Und zwar nicht einfach alles, sondern wenn es für mich keinen Sinn macht, wie damals z.b die Ergebnisse zur Gefährlichkeit von Handystrahlung.

> Andere geben ihre Stimme an eine Sekte oder Religion ab, andere, so wie du oder die Fedora-Halsbärte geben sie an die Wissenschaft ab.

Wo es zwischen natürlich keinen Unterschied gibt. Wenn die Wissenschaft raus findet Chemikalie X ist gefährlich, dann sollte man denen genau so vertrauen wie dem Pastor der sagt es ist gar nicht gefährlich.
Trottel, ich kann mir schon vorstellen was gerade in deinem Kopf vorgeht, und warum du solche Schlüsse ziehst.

Ich richte mein Leben nicht nach der Wissenschaft, wollte aber deine oder Ops dumme Fragen rationalisieren, und erklären es sind ganz normale Fragen die man wissenschaftlich lösen kann, immerhin sind wir keine Zauberwesen, auch wir sind nur Lebewesen, und man kann wissenschaftlich rausfinden was uns glücklich macht.
Da gebe ich keinen Fick was irgendein Religöser Trottel sagt, da gebe ich auch keinen Fick was Fedoraträger sagen, ich gebe einen Fick was Leute die davon Ahnung haben sagen.
Aber jetzt weiß ich wenigstens wo ich dich einordnen muss wenn du hier mit Fedoraträger kommst.
Ich weiß sogar wer du bist, ich habe dich schon auf anderen Brettern gesehen, ich erkenne manche Elemente wieder.
Wenigstens weiß ich /ph/ hasst dich schon, also wird von dir auch nichts gescheites kommen.
Wir sind hier nicht in den Vsa, wo siehst du hier Fedoraträger? Die meisten Leute kehren nicht um Religion, alleine in meiner Familie sind z.b die hälfte der Leute nicht gläubig, in meiner Schule sind genug Menschen nicht gläubig, es ist normal nicht zu glauben.

> Wissenschaft betreibt man aktiv, um relevante Fragen zu behandeln. Keiner wird die Arbeit für dich erledigen.


Genau so was meine ich. Was soll daran rational sein? Natürlich wird jemand die Arbeit für mich erledigen, passiert jeden Tag.

> Und bist du davon überzeugt, dass Liebe entschleiert ist, wenn wir sie neurochemisch betrachten? Endorphine, Serotonin, Oxytocin, Dopamin, ja das sind Stoffe, die Glück wissenschaftlich greifbar machen wollen. Aber ist dadurch die Sache entzaubert?
> Aber ist dadurch die Sache entzaubert?

Ist mir doch scheißegal? Und selbst wenn wir wissen wie etwas auf uns Wirkt was hat es mit entzaubern zu tun? Wir wissen ja auch wie die Farbe grün auf uns wirkt, wie wir sie wahrnehmen, und obwohl wir dies wissen, nehmen wir die Farbe immer noch als grün wahr.

> Nur weil du weißt, wie es kommt, dass ein Schmetterling fliegen kann heißt es nicht, dass die Sache nicht dennoch zum Wundern ist.

Ja Bernd, und nun? Wer behauptet etwas anderes? Nimmst du Drogen oder warum kannst du nicht ganz normal rational über Dinge reden und diskutieren, statt hier nur Scheiße zu schreiben?

mauriolg Avatar
mauriolg:#11125

>>11124
> Wenn man beim Forschen nach den Prinzipien sein inneres Kind tötet, hat man es nicht verstanden.

Was?


> Schau dir Einstein an, er war niemals ein bloßer verkopfter Tüftler, war nicht nur an den Prinzipien, sondern auch an den Wirkungen, am Menschlichen und Lebendigen aller Erscheinungen interessiert. Wenn die Faszination für das Lebendige schwindet, ist jedes Fragen und Forschen sinnlos.

Bist du dumm oder was? Was interessiert mich Einstein, was hat er mit diesem Thema zu tun? Was willst du von mir?


> Was dich glücklich macht, kann dir keine Wissenschaft beantworten.

Doch kann sie.

> Warum gibt es soviele Geschichten und Märchen, die die Dinge der Welt auf so verschiedenartige Weise erklären?

Und schon wieder, was hat dies mit dem Thema zu tun? Du meinst da alles subjektiv ist kann die Wissenschaft nichts darüber sagen? So funktioniert Wissenschaft aber nicht.
Die Augenstärke ist auch bei jedem Menschen anders, und trotzdem basteln sie jedem Menschen eine Brille der sie brauch.


> Nicht jedem greift die Phantasie so gnädig unter die Arme, nicht jeder kann durch das Leben wandeln wie ein großes Kind. Oder etwa doch?

Du bist so eine Pfeife, haha. Natürlich kann nicht jeder das Leben wandeln wie ein großes Kind, z.b geistig behinderte.
Aber was willst du überhaupt?
Dies hat nichts mit Phantasie zu tun, und Leute die rationaler denken als du sind nicht phantasieloser, sie glauben nicht nur jeden Scheiß.

sava2500 Avatar
sava2500:#11126

>>11125
>Dies hat nichts mit Phantasie zu tun, und Leute die rationaler denken als du sind nicht phantasieloser, sie glauben nicht nur jeden Scheiß.

Ich glaube an die Schönheit.

aleclarsoniv Avatar
aleclarsoniv:#11127

>>11126
Ist schön für dich. Willst du jetzt einen extra Faden haben wo wir Schönheit diskutieren?
Von dir kommt dann sicher Esoterischer Quatsch, während ich nur fragen kann was genau du meinst.
Was jeder Subjektiv schön findet, oder eine objektive Schönheit?
Da könnten wir höchstens raus finden welche Kriterien den meisten Menschen ein Zeichen für Schönheit sind, im Durchschnitt.
Immerhin ist Schönheit auch nur etwas durch Evolution entstanden, beziehungsweise wie wir darauf reagieren, und was wir schön finden, und ein bisschen Soziologie spielt auch noch mit, die aber auch von der menschlichen Art abhängig ist, die ja durch Evolution geformt wurde.

jodytaggart Avatar
jodytaggart:#11128

Eigentlich wäre /ph/ der perfekte Platz um über bestimmte Dinge zu reden, Dinge im echten Leben z.b Atomkraft oder Genfood, da hier die Leute lauern die die Denkweise dazu besitzen, nur leider passt dies nicht zu /ph/, da Philosophie anscheinend nur über dumme Fragen diskutieren darf wie:
> Wenn niemand den Baum umfallen gehört hat, ist er dann umgefallen?

shesgared Avatar
shesgared:#11129

>>11128
Mach doch einfach mal ein Thema auf. So abwegig finde ich das gar nicht.

>>Thema
Und was macht uns jetzt eigentlich glücklich? Schokolade?

lanceguyatt Avatar
lanceguyatt:#11130

>>11129
>Und was macht uns jetzt eigentlich glücklich? Schokolade?

Weniger Namensschuchtelei zum Beispiel.

gojeanyn Avatar
gojeanyn:#11131

>>11130
Wer ganz hinter dem steht, was er schreibt - und diese Aufrichtigkeit sollte häufiger vorkommen - der kann Kontinuität dadurch entwickeln, indem er seine Beiträge mit einem Namen kennzeichnet. Dafür stehe ich mit meinem Namen.

syntetyc Avatar
syntetyc:#11132

>>11129
> Und was macht uns jetzt eigentlich glücklich? Schokolade?

Du stellst die Frage falsch. Wir könnten aber raus finden wie glücklich Schokolade uns macht, für wie lange, und wie lange es im Durchschnitt für die Habituation brauch.

Ein glückliches Leben wäre z.b jemand der keine Depressionen hat, und der Stufenweise ein besseres Leben bekommt, am Anfang hungern in Afrika, dann eine Gegen mit Essen in Afrika, dann irgendwann später Deutschland, dann eine Arbeit, dann eigene Firma, dann irgendwann eigenes Haus, dann irgendwann viel Geld, dann später Millionär.
Würde er gleich sofort die Millionen kriegen würde die Habituation viel zu schnell einsetzen, und es wäre ein Normalzustand.

Aber gut, ich weiß es nicht was uns tatsächlich am glücklichsten macht, die sollen gefälligst die Wissenschaftler rausfinden.

bnquoctoan Avatar
bnquoctoan:#11142

>>11112
Diverse Subspezien der Gattung "Homo sapiens" beschränken sich aufgrund der evolutionären Entwicklung, welche sich durch charakertische Merkmale in unserem Bewusstsein manifestiert hat, auf eine konventionelle Sichtweise. Diese ermöglicht eine simplifizierte Wahrnehmung und Abstraktion bestimmter Informationen, welche auf eine usuelle Weise gefiltert werden. Somit liegt die Vermutung nahe, dass Menschen häufig eine Präferenz für auf den ersten Blick vielversprechende Methoden aufweisen, denn diese kompensieren verschiedene Formen von Ängsten. Aktuelle politische Systeme ermöglichen eine temporäre Befriedigung des irdischen Daseins, daran knüpft auch eine undifferenzierte Sichtweise an.

ryanjohnson_me Avatar
ryanjohnson_me:#11145

>>11142
Genau so einen Mist meine ich. Versuchen kompliziert zu schreiben, während man alle Fremdwörter die man kennt reinhaut, doch der Inhalt dahinter ist keiner, da er nur scheiße schreibt, wohinter er seinen Mist durchschmugeln will, damit es so klingt als könnte man es ernst nehmen.

ripplemdk Avatar
ripplemdk:#11156

>>11142
"Menschen sind oberflächlich, denken nicht nach und fühlen sich im Materialismus sicher."
Eigentlich ein ziemlich guter Ansatz; das Bedürfnis nach Sicherheit ist ein ziemlich zentrales Motiv für (mindestens) die westliche Welt.
Volle Zustimmung aber an >>11145, was die Fähigkeit zum Formulieren angeht. "Diverse Subspezien der Gattung Homo sapiens" ist ein unnötig komplizierter (und obendrein rassistischer(Lerne, dein Geschwurbel zu kontrollieren!)) Anfang. (Das nächste Mal dann den kulturellen Hintergrund in den Vordergrund stellen.)

jrxmember Avatar
jrxmember:#11158

>>11145
" Wer Wissenschaft und Kunst besitzt,
Hat auch Religion;
Wer jene beiden nicht besitzt,
Der habe Religion."
--- Goethe: 9. Xenie

Spinoza sagt, dass den nach Erkenntnis und Wahrheit strebenden Menschen das Bekenntnis zu einer Religion unnötig ist. Die Menschen aber, die ihr Leben nicht mit geistigen Dingen füllen, das einfache Volk sozusagen, hat einen Nutzen von Religion. Es stimmt schon, Opium ist Religion für das Volk, aber man muss Opium schon einmal probiert haben, die Versuchung ans Steuer gelassen haben, um einen Drang nach Freiheit zu verspüren. Alle denen Opium oder Religion genug ist, sind keine großen Risikofaktoren für das Wohl anderer Menschen. Religion beruhigt im besten Falle genauso wie Opium, und wer genug davon hat, der schlummert friedlich und kommt gar nicht mehr auf die Idee, anderen zu schaden - vorausgesetzt, ihre Droge, ihr Ideal wird nicht entzaubert.
Gerade das ist aber der Weg der Menschen die nach Erfahrung und Erkenntnis streben, die Weisheit erfahren wollen, jenseits aller vorgefertigten Pauschalpaketen die Religion anbietet.
Wessen Zweifel alle von einer Religion beseitigt werden, wem Opium genug ist, der freue sich. Wer sich freut, tötet nicht. Was die religiös motivierten Kriege betrifft, würde ich sagen, dass sich alle, die gegen eine so einfache Regel wie gegenseitige Achtung verstoßen, ohnehin schon ihre Glaubwürdigkeit verspielt haben. Alle die im Namen einer Religion einen Krieg anfangen, haben sich disqualifiziert, ich zitiere dazu mal Bender aus Futurama:

"The word must learn of our peaceful ways - by force!"

Der Widersinn ist offensichtlich, so offensichtlich wie man sieht, dass, sollten Israelis und Palästinenser sich wirklich wegen ihres Glaubens bekriegen, sie gar nicht wissen, was ihr Glauben überhaupt ist. Ich dachte, dass die Achtung jedes menschlichen Lebens irgendwie doch in jeder Religion einen ziemlich hohen Stellenwert hat. Wenn eine Religion zum Inhalt hat, die Feinde der eigenen Religion zu verfolgen und zu töten, so kann sie meines Erachtens auch nicht als Ideal der Massen vertretbar sein.
Der suchende Mensch aber ist ein Wissenschaftler und ein Künstler, ein Träumer und ein Entdecker. Die Dogmen einer Religion können für ihn nicht unhinterfragt gelten, genauso wenig irgendein anderes für unumstößlich erklärtes Weltbild.
Darum hat der wirklich nach Erkenntnis strebende Mensch nur die Philosophie. Eine Religion, die auf einen individuellen Weg zur Erkenntnis setzt, scheint ihrem Namen nicht gerecht zu werden.

>>11112

>Ich behaupte, dass wir uns viel zu sehr auf das Materielle konzentrieren und und tagtäglich aufs Neue stressen, obwohl wir, da wir Lebewesen sind, eigentlich frei sind.

>obwohl wir, da wir Lebewesen sind, eigentlich frei sind.

Jeder Mensch hat das Potenzial zur Freiheit. Das heißt nicht, dass er tun kann, was er will, sondern dass er einsieht, wieviele Dinge ihn beeinflussen und dadurch Besonnenheit erlangt. Der Mensch glaubt, er sei frei, wenn er tut was er will, aber ihm ist nicht bewusst, wie wenig er doch er selbst Ursache seiner Handlungen ist.
Nur die Erkenntnis kann den Menschen befreien. Die Schlange im Paradies der Genesis ist nicht der Verführer, sondern der Befreier. Man muss das Schattenkabinett hinwegfegen, Schein und Täuschung entlarven, wenn man sich wirklich auf der Suche befindet.
Je mehr Menschen sich zur Philosophie bekennen, zur Möglichkeit von Erkenntnis, desto mehr Menschen ist der Weg zur Freiheit, zur geistigen Emanzipation eröffnet.
Nur die Philosophie, die sich zeitlebens mit Materiellem und Geistigem gleichermaßen auseinandergesetzt hat, kann den Menschen zur Freiheit führen. Man muss zweifeln, man muss spekulieren, man muss untersuchen, um immer weiter zu steigen und das Treiben der Menschen von hohen Bergen und aus tiefen Meeren heraus betrachten, um die Relativität der scheinbar so unumstößlichen Weltbilder zu entlarven.

buddhasource Avatar
buddhasource:#11159

>>11158
>Eine Religion, die auf einen individuellen Weg zur Erkenntnis setzt, scheint ihrem Namen nicht gerecht zu werden.

Aber es gibt sie, und sie findet sich im Gnostizismus wieder. Eine auf Erkenntnis gegründete Gemeinschaft, die sich nicht an Dogmen aufhält, sondern den Menschen auf seinem eigenen Weg zum Erkennen bestärkt. Weil ich die Möglichkeit von Erkenntnis einräume, bin ich Gnostiker. Und die Möglichkeit von Erkenntnis, das Betreiben von Philosophie, wird auch nach und nach die alten Systeme verschlingen und die Menschen dazu befähigen, neue Werte zu schaffen, die dem neuen Menschenbild eher entsprechen werden.

alagoon Avatar
alagoon:#11160

>>11159
>Weil ich die Möglichkeit von Erkenntnis einräume, bin ich Gnostiker.
Genau das meint >>11145 mit "wohinter er seinen Mist durchschmugeln will", nehme ich an: Hier wird ein Fachwort eingesetzt und entfremdet, um über Umwege von etwas zu überzeugen, das etwas völlig anderes bedeutet als vorgestellt.
Ich bin mir mal nicht zu schade die Hauptbestandteile der Gnosis laut Wikipedia anzufügen.
http://de.wikipedia.org/wiki/Gnosis#Hauptmerkmale_der_Gnosis

Dies hat mit Erkenntnistheorie so viel zu tun wie ein Fisch mit einem Fahrrad. Sie werden ständig zusammen erwähnt, haben aber kaum Kontext ...

tmstrada Avatar
tmstrada:#11161

>>11156
Warum verstehst du nicht, es geht hier nicht um Materialismus? Es geht hier ums rationale Denken was du ganz anscheinend nicht beherrscht, vielleicht findet man ja auch irgendwann raus spirituell sein macht einen 1000 mal glücklich als Materiell sein.

sunshinedgirl Avatar
sunshinedgirl:#11162

Was zum Fick Bernd? Wo kommen diese ganzen dummen Esoteriker und profilierungssüchtigen Nutten her die sich unbedingt abgrenzen müssen von allen anderen in dem sie sich einfach mit Wörtern behaften die sie nicht beschreiben, wie Gnostiker.

olgary Avatar
olgary:#11163

>>11158
> " Wer Wissenschaft und Kunst besitzt,
Hat auch Religion;
Wer jene beiden nicht besitzt,
Der habe Religion."
--- Goethe: 9. Xenie

Und Newton hat an Alchemie geglaubt, so was? Inwiefern ist die Meinung von Typen die damals gelebt haben mehr wert als unser Wissen heute was viel lückenloser ist als damals?
Vor allem Dichter haben über dieses Thema gar nichts zu sagen, wenn sogar Wissenschaftler damals ihre Lücken mit Gott geschlossen haben.

Aber schon wieder so viel Text um nichts, um mit Wortspielen seine Religion rechtfertigen zu können.
Hörst dich mehr an wie ein Geisteskranker als jemand der rational denkt, aber gut, haben Esoteriker wohl auch so an sich.

vocino Avatar
vocino:#11164

>>11161
Dass spirituelle Leute glücklicher sind, habe ich nirgends in Frage gestellt. Ist denkbar. Wer weiß.

Oder was wolltest du mir damit sagen?

anjhero Avatar
anjhero:#11168

>>11145
>doch der Inhalt dahinter ist keiner

Wieso sollte Bernd an solchen Diskussionen partizipieren, wenn er sich durch eine relative Anonymisierung mit seiner "Artikulation" nicht profilieren kann?

crhysdave Avatar
crhysdave:#11169

>>11168
Was sollen wieder diese dummen Fragen?
> LEL warum sollte ich X oder Y tun wenn ich hier eh Anonym bin

Weil der Mensch halt so ist, er lügt gerne, er profiliert sich gerne, und selbst im Internet wenn er Anonym ist wird er mett wenn ihn jemand schlägt in einer Diskussion, ist halt die menschliche Art.

m4rio Avatar
m4rio:#11170

>>11169
Bernd kapituliert, deine Argumentationsweise ist einfach unanfechtbar.

coreyhaggard Avatar
coreyhaggard:#11171

>>11170
Du hast doch angefangen mit:
> Lel warum sollte ich lügen?

Ich kann dir nicht erzählen warum der Mensch so ist, was in seinem Hirn ganz genau abgeht, aber Fakt ist nun mal Anonymität hält Menschen nicht davon ab sich zu profilieren, siehe alle Bilderbretter.

joynalrab Avatar
joynalrab:#11172

Im Wesentlichen sollte doch nur darauf hingewiesen werden, dass mit diesem Versuch der Profilierung vor allem ein negatives Image einhergeht. Oder: Wer sich mit solch hochgestochenen Texten als intelligent zu vermarkten versucht, erreicht hier das Gegenteil. (Insbesondere, da derjenige sein Niveau nicht einmal beherrschte und dadurch unsinnige Aussagen getroffen hat.)

Oder, um diese Frage zu beantworten:
>>11168
>Wieso sollte Bernd an solchen Diskussionen partizipieren, wenn er sich durch eine relative Anonymisierung mit seiner "Artikulation" nicht profilieren kann?
Zugewinn an Erkenntnis, Reflektieren über das eigene Weltbild, vielleicht Neugierde auf andere Sichtweisen.

maiklam Avatar
maiklam:#11173

>Ich kann dir nicht erzählen warum der Mensch
Menschen sind Untiere. Ende der Diskussion.

yigitpinarbasi Avatar
yigitpinarbasi:#11174

>>11173
In etwa so.

grrr_nl Avatar
grrr_nl:#11249

>>11156
>Diverse Subspezien der Gattung Homo Sapiens
>rassistisch

OH WOW