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Veröffentlicht am 2014-10-07 13:16:28 in /ph/

/ph/ 11449: Da auf /b/ anscheinend gebannt und auf /ph/ eh nichts l...

johnriordan Avatar
johnriordan:#11449

Da auf /b/ anscheinend gebannt und auf /ph/ eh nichts los ist halt dies hier:

Würde die Säuberung auch im echten Leben funktionieren?
Ich meine alles was man ausnutzen kann nutzt der Mensch aus, also würde innerhalb der ersten 3-4 Jahren irgendetwas gemacht werden was es unmöglich macht, zum Beispiel ein reicher Sack der alle seine reichen Freunde zum Jagen einlädt auf Menschen, aber die dann einfach alle von einer Armee erschießen lässt damit er keine Konkurrenz hat.
Oder ein Reicher Typ der die Dächer voller Scharfschützen packt, und dann einfach ganze gebiete sauberfegt weil er da ein Kaufhaus errichten will.
Oder glaubt ihr wie es im Film war war es schon wahrscheinlich?
Die Gruppen die es da gab waren schon authentisch. Aber ob unsere menschliche Psyche uns wirklich dazu verleitet Nachts auf die Straßen zu gehen? Wenn überhaupt nur mit Panzern, es ist Krieg da draußen, niemand geht gerne einfach so in den Krieg.
Oder man einigt sich darauf alle die auf die Straße gehen schießen sich gegenseitig nicht ab, und nur die Leute die in Häusern sitzen werden rausgeholt und getötet.
So können die Psychopathen ihre niederen Triebe ausleben.
Glaube zwar kaum es schlägt sich großartig in der Kriminalstatistik aus, vor allem da mehr als 90% der Morde passieren wegen krebsigen Zeugs wie:
> Die hat meinen besten Freund gefickt
Und die würden nicht bis zur Nacht warten, aber trotzdem wäre es sicher lustig, und die schwachen und armen Leute würden selektiert werden.
Problem ist die ganz armen Leute die wie Tiere im Wald leben werden überleben, die wird man kaum finden wenn die sich einfach irgendwo verbuddeln in einem Fass in der Erde.

Und irgendwie stelle ich mir vor da würden viel zu viele Menschen sterben, aber im Krieg sind in einem Tag ja auch nicht unendlich viele Menschen gestorben.

Und was würde Bernd bei der Säuberung machen? In seinem Haus einschließen? Rausgehen und vergewaltigen?
Wäre sicher toll ne Hure zu vergewaltigen und dann nicht zu töten, und dann kriegt die dein Kind.
Würde so viele Antiabtreibungshuren ficken.

puzik Avatar
puzik:#11450

Was glaubt Bernd was Leute davon abhält zu töten?

Finde es witzig wie im Internet Leute schreiben viele Leute würden trotzdem nicht töten selbst wenn es legal wäre, da sie ihre Moral davon abhält. Seien wir mal ehrlich, die meisten töten nicht wegen Gesetzen, der Mensch war ein Tier was gemordet hat ohne Ende und dann kamen Gesetze.
Die meisten Menschen würde töten wenn es keine größeren Nachteile bringt, oder sogar noch vorteile.

t1mmen Avatar
t1mmen:#11451

>>11449
>Wäre sicher toll ne Hure zu vergewaltigen und dann nicht zu töten, und dann kriegt die dein Kind.
>Würde so viele Antiabtreibungshuren ficken.

Ist gut, Bernd.

madebyvadim Avatar
madebyvadim:#11452

>>11450
>Was glaubt Bernd was Leute davon abhält zu töten?
Furcht - und sei es nur die Furcht vor einem schlechten Gewissen. Ein schlechtes Gewissen ist nämlich durchaus ein großer Nachteil und es ist überhaupt nicht an eine legale Strafe gebunden. Mit anderen Worten: Die feineren Epikureer bleiben in ihrer Bude, die gröberen rennen raus und lassen Dampf ab.

mutlu82 Avatar
mutlu82:#11453

>>11451
Der Gedanke ist doch witzig, die sind gegen Abtreibung, und dann auf einmal haben die ein Kind von einem Psychopathen im Bauch.
Wäre interessant wie die darauf reagieren würden.

suribbles Avatar
suribbles:#11454

>>11452
Blödsinn, ein schlechtes Gewissen ist kein großes Problem wenn es sein muss, immerhin hätte sich der Mensch sonst nicht durchgesetzt.
Wir haben so viele Menschen umgebracht, kaum jemand hat es nicht getan aus Angst vor einem schlechten Gewissen, siehe was wir mit den Juden getan haben.
Schlachter haben heute ja auch kein Mitleid mit Schweinen, würde es aber auf einmal was ganz schlimmes sein und alle würden den Schlachter Vorwürfe machen und in 10 Jahren ist es absolut moralisch verwerflich Tiere zu schlachten, dann wird der Schlachter dann auch sagen er hat es bereut, und ein schlechtes Gewissen deswegen, aber da es nicht so ist hat er es eben nicht.
Genau so wie die Römer damals keins hatten als sie in den Krieg zogen, oder Leute gegeneinander bis auf den Tod kämpfen lassen haben, da es eben nicht falsch war, sondern angesehen in der Gesellschaft.

Denkst du die ganzen Musels in der Is sind alle Psychopathen die es lieben zu töten? Wohl kaum. Gleichzeitig werden die wenigsten von ihnen ein schlechtes Gewissen haben.

Also ist der Grund warum wir töten wohl kaum unser Gewissen oder unsere Moral, denn sobald es Hart auf Hart kommt werfen wir alles über Bord und tun doch was wir tun müssen.

olgary Avatar
olgary:#11455

>>11454
Verstehe nicht, inwiefern das ein Gegenargument sein soll. Die Beispiele, die du bringst, selbst das mit dem Schlachter, sind Fälle, in denen die Personen kein schlechtes Gewissen entwickeln, weil ihre Tätigkeit gesellschaftlich oder gruppenintern anerkannt war. Sie erhalten sogar eine soziale Gratfikation für das Töten. Dass in diesen Situationen kein schlechtes Gewissen entsteht, bestreite ich gar nicht. Eine "Säuberungsnacht" hätte aber gerade den Sinn, dass keine Verfolgung bei Verstößen gegen Normen stattfindet. In dem Beispiel wird die legale Ächtung der Verstöße eingestellt. Was ist mit der moralischen?

ayalacw Avatar
ayalacw:#11456

>>11455
Tiere töten ist auch nicht normal in einer Gesellschaft nur für Schlachter, so wie es nicht normal ist Menschen zu töten, und doch werden Menschen es in dieser Nacht tun, immerhin ist es ja gesellschaftlich angesehen.
Was ich sagen wollte ist es ist nicht die Natur des Menschen die so großmütig ist die uns vom Töten abhält sondern die Gesellschaft die wir aufgebaut haben, und die Gesetze.

markgamzy Avatar
markgamzy:#11458

>>11456
Sehe ich genauso, das Gewissen ist das Resultat moralischer Anschauungen in einer historischen Gesellschaft. Das ändert nichts daran, dass das Gewissen den Menschen daran hindert, zu töten, wenn es das Gesetz oder die Gewalt nicht tut. Dass es auch moralische Systeme gibt, die das Töten anerkennen oder sogar gratifizieren, stimmt natürlich auch.

Säge, da eigentlich nichts Neues.

snowwrite Avatar
snowwrite:#11459

>>11450
>Finde es witzig wie im Internet Leute schreiben viele Leute würden trotzdem nicht töten selbst wenn es legal wäre
Finde es witzig wie im Internet Leute schreiben wie kantig sie doch sind und gewaltbereit posieren.

haydn_woods Avatar
haydn_woods:#11460

>>11459
> Finde es witzig wie im Internet Leute schreiben wie kantig sie doch sind und gewaltbereit posieren.


Könnte ein Mod mal diesen Idioten bannieren? Dieses Kantiggeschreie können wir hier wirklich nicht brauchen, denn dann wäre ja jeder Mist hier kantig.

Wir könnten zum Beispiel über Gut und Böse diskutieren, dann kommt es natürlich zu Nazis, und jemand sagt er glaubt nicht Nazis haben geglaubt was sie tun ist böse, sondern sie haben geglaubt sie tun was gutes, beziehungsweise:
Isis glaubt von sich selbst nicht sie seien böse, sondern sie seien die Guten und alles was sie tun ist richtig.

Während im Internet viele Leute tatsächlich glauben die sind einfach nur böse.

Und dann kommt da so ein Idiot wie du der hier mit Kantig um sich wirft.
Bitte tue es wo du willst, aber nicht hier, dieses Brett ist doch schon am sterben, und dann so was.

Wenn ein Mod diesen Idioten nicht banniert dann bin ich wirklich mett.

a_khadeko Avatar
a_khadeko:#11461

>>11460
Blah Blah. Erst den Gewaltbereiten markieren und dann kannst du nicht mal im Internet mit Kritik umgehen, ohne dich an die Autorität zu wenden? Zeigt doch klar deine Abhängigkeit von hierarchischen Strukturen und Führung. Punkt für mich, das System ist stark in dir.

Es gibt einfach keine Gesellschaft, die Mord in sich akzeptiert. Hier werden immer große Kriege etc. angeführt, aber das ist ein Konflikt zwischen Gruppen. Innerhalb einer Gruppe war Mord noch nie akzeptiert, wenn nicht zur Vergeltung. Gerade Westeuropa erlaubt Tötung innerhalb der Gesellschaft nicht einmal zur Vergeltung. Und das ist hinreichend tief in uns drin, dass kaum etwas passieren würde. Meine Prognose: Links- und Rechtsradikale könnten sich gegenseitig umlegen, sonst passiert nicht viel.

Und übrigens ist ISIS natürlich böse. Wenn wir über gut und böse reden, dann selbstverständlich vor dem Hintergrund der eigenen moralischen Vorstellungen und denen der umliegenden Gesellschaft. Westeuropa kann klar sagen, dass ISIS böse ist. ISIS kann klar sagen, dass Westeuropa böse ist. Und dann bomben wir sie alle tot, fin.

andyisonline Avatar
andyisonline:#11462

Ja, denn gewaltbereite Psycho-/Soziopathen würden sich gegenseitig abschlachten.
Damit ist mehr Platz für die soziale Gemeinschaft.

Die eigentliche Frage bei Mord oder Tötung ist nur die, wie hoch die Hemmschwelle grundsaätzlich ist und wie stark der Antrieb bzw die innere Rechtfertigung.
Besteht ein Feindbild gegenüber dem Opfer oder starke negative Emotionen, reicht das je nach Hemmschwelle aus, um zu töten. Wenn dann doch die ideologische Rechtfertigung stärker ist als die Zweifel, bleibt auch das schlechte gewissen aus.
Ist doch so ein Fach.

Bernd Avatar
Bernd:#11463

>>11461
> Blah Blah

Verfluchte Scheiße Bernd.

andrewofficer Avatar
andrewofficer:#11464

>>11461
> und dann kannst du nicht mal im Internet mit Kritik umgehen

> KANTIG
> Kritik

Lass doch deine dummen Meme vom 4Kanal auf /b/.

> Es gibt einfach keine Gesellschaft, die Mord in sich akzeptiert.

Ja Heute. Bist du wirklich so dumm oder tust du nur so? Alleine 70 Jahre zurück haben wir so viele Juden getötet, und warum sollte Krieg nicht zählen?
Alleine Heute gibt es unglaublich viele Soldaten die jemand vom anderen Team töten wollen, und wenn sie es schaffen werden sie dafür gefeiert.
Die Gesellschaft haben wir sogar Heute, und um so stärker früher.

> Innerhalb einer Gruppe war Mord noch nie akzeptiert,

Warum änderst du auf einmal die Regeln nur damit es für dein dummes Argument passt?
Wir reden hier aber nicht innerhalb von Gruppen, bei diesem Purge haben sich auch Gruppen gebildet die sich nicht gegenseitig getötet haben, dafür aber andere.

> Und übrigens ist ISIS natürlich böse.
> ISIS kann klar sagen, dass Westeuropa böse ist.

Wir sind hier auf /ph/, und es gibt kein Gut oder Böse. Es geht darum ob diese Menschen von sich selbst denken sie seien böse, und nein natürlich tun sie dies nicht.
Und warum sind die böse? Die reagieren nur so wie Menschen, die halt so reagieren in diesen Situationen.
So wie die Nazis damals reagiert haben.

Und warum wir innerhalb eine Gruppe nicht töten hat ja klare evolutionäre Gründe, während der Grund warum wir nicht einfach irgendjemanden töten eher gesellschaftlich ist.
Da sitzt nichts tief in uns drin.

oaktreemedia Avatar
oaktreemedia:#11465

Was hält Bernd allgemein von diesem Film (und auch dem Vorgänger von 2013)? Drinvor: das gehört nach /tv/. Nein das gehört auch nach /ph/, weil das einen philosophischen Problemkreis berührt.
Erster Gedanke: Der Film ist eine geschickte Verkleidung der Idee, dass ohne starken Staat alles vor die Hunde geht. Ohne legale Gewalt geht der moralisch inkompetente Staatsbürger nämlich von der Kette und zerstört die Möglichkeitsbedingungen gelingenden Lebens überhaupt (d.h. er vergewaltigt, mordet usw.). Der Film ist also eine Abhandlung darüber, warum Anarchie nicht funktioniert, quasi ein Plädoyer für den Leviathan nach Hobbes usw. Zuerst. Zweiter Blick: Nein, denn diese jährlichen Purges sind in dem Film ja staatliche Veranstaltungen, also gerade das Gegenteil von Anarchie. Im zweiten Teil fahren sogar staatliche Kommandos rum und morden, weil die Staatsbürger von alleine nicht genügend Arbeitslose und andere "Parasiten" getötet hätten. Alles in allem erscheint mir der Film wie Parodie des staatsbürgerlichen Bewusstseins einiger Wutbürger, die Angst um ihre Privilegien haben und gegen Umverteilungsansprüche auf die Barrikaden gehen. Tatsächlich gehts in beiden Filmen ja nicht zuletzt um Sozialneid und um die organisierte Jagd auf die "Unterschicht". Insofern 7/10, würde wieder gucken.

mactopus Avatar
mactopus:#11466

>>11464
>warum sollte Krieg nicht zählen?
Weil es um innergesellschaftliche Konflikte geht, unter der Annahme, dass für einen Tag die Justiz aussetzt. Durr.

vladyn Avatar
vladyn:#11467

>>11466
> Weil es um innergesellschaftliche Konflikte geht, unter der Annahme, dass für einen Tag die Justiz aussetzt.

Ja Bernd, genau. Und nu? Wir diskutieren darüber warum der Mensch tötet beziehungsweise nicht tötet, und dazu gehört auch Krieg.
Menschen fangen aus sehr vielen Gründen an doch zu töten, so würden viele es auch an diesem Tag tun, sei es Nazis die Juden töten wollen, oder Moslems die andersgläubige töten wollen, oder einfach Leute die ein bisschen dumm im Kopf sind und nicht unbedingt Psychopathen, aber die glauben sie würden sich tatsächlich besser fühlen wenn sie an diesem Tag jemanden töten.
Es wird in dieser Gesellschaft gerade zu gefeiert, so wie Soldaten gefeiert werden die aus 500 Meter Entfernung Moslems abschießen wie in einem Videospiel, als ob die groß um die Konflikte ihres Landes kehren, oder für 1400 Euro im Monat töten würden, nein sie denken es ist ok, und deshalb tun sie es.
Würdest du ihnen 10k anbieten damit sie einen Obdachlosen Straffrei töten würden es wahrscheinlich nicht mehr ganz so viele tun.

exevil Avatar
exevil:#11468

>>11465
Mit Anarchie würde anfangs alles vor die Hunde gehen, bis sich dann wieder Systeme bilden um dies in Zaum zu halten, und Leute sich zu Gruppen zusammenschließen.
So wie es am Anfang gefolltert und vergewaltigt wurde, und sich dann Menschen zusammengeschlossen haben damit es nicht passiert.
Ohne Staat passiert genau so was, und genau deshalb haben sich Systeme entwickelt die immer feiner wurden, bis zu dem Punkt an dem wir in Deutschland nur 800 Morde im Jahr haben.