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Veröffentlicht am 2015-11-27 23:10:49 in /ph/

/ph/ 13329: Welches Buch sollte ich lesen wenn ich selber Über...

joshkennedy Avatar
joshkennedy:#13329

Welches Buch sollte ich lesen wenn ich selber Übermensch werden möchte? Lyrische Kraft ist mir sehr wichtig, eine emotionale Verwandlung kann nicht von Mathematikern beschrieben werden.

pakhandrin Avatar
pakhandrin:#13332

Per Anhalter durch die Galaxis.

Es ist mein Ernst. Die Reihe hat weit mehr als nur "lololo 42!!1".

surajitkayal Avatar
surajitkayal:#13333

Das Spätwerk von Arno Schmidt. Besonders Zettel's Traum.

wiljanslofstra Avatar
wiljanslofstra:#13334

>>13332
>>13333
Op hier ich hatte eigentlich an den offensichtlichen Zarathustra gedadacht und wollte eine Bestätigung dass das geeignet ist.

_zm Avatar
_zm:#13336

>>13334
Nicht so richtig, um ehrlich zu sein. Kann man lesen, ist aber lyrisch nicht übermäßig bemerkenswert und inhaltlich - na ja, darüber kann man streiten. Ich bezweifle jedenfalls, dass du dabei als Übermensch rauskommst.

thinkleft Avatar
thinkleft:#13337

>>13336
Alles klar, habe ihn gerade für 6ng bei Reclam bestellt, damit mache ich wohl nichts falsch. Werde die Empfehlungen aber auf jeden Fall beachten.

bighanddesign Avatar
bighanddesign:#13338

>>13337
Auf jeden Flohmarkt bekommst du ihn wahrscheinlich günstiger. Also von so Leuten, die auch gehofft haben durch die Lektüre plötzlich was auch immer zu erreichen. Popnietzsche halt. Na ja, vielleicht macht OP mal mit seiner Ausgabe eine Erstimullle glücklich :3
Noch ein Tipp: zwar kein Buch, aber schau dir mal die "Tetsu the Iron man"-Filme an. Da findest du vielleicht mehr Inspiration für die Transformation.

sunshinedgirl Avatar
sunshinedgirl:#13339

>>13338
*Tetsuo

kiwiupover Avatar
kiwiupover:#13340

>>13338
Tetsuo habe ich vor Jahren auf Empfehlung des 4kanals gesehen. Was dieser Kunstfilm mit Moralphilosophie zu tun hat musst du mir erklären.

Ich habe diesen Film eher als Allegorie auf die Industrialisierung Japans gedeuted.

shadowfreakapps Avatar
shadowfreakapps:#13341

Zarathustra ist eine Anti-Lehre. Zarathustra scheitert von Anfang bis zum Ende. Aber gut, wer meint, "selber Übermensch" werden zu wollen, hat den Witz des (Anti-)Begriffs "Übermensch" eh nicht verstanden.

terryxlife Avatar
terryxlife:#13342

Übermensch wird man nicht, Übermensch ist man.

jeremyworboys Avatar
jeremyworboys:#13343

>>13342
Du hast den Übermensch nicht verstanden.

macxim Avatar
macxim:#13344

>>13341
Solche Sachen findet man beim Lesen heraus. Merkst selber ne?

lisovsky Avatar
lisovsky:#13345

>>13344
Du nicht, nein.

horaciobella Avatar
horaciobella:#13346

Die Lyrik ist sehr rhythmuslastig, aber schön.

rdbannon Avatar
rdbannon:#13347

>>13345
Wenn ich das nach dem Lesen nicht erkannt habe können wir darüber weiter reden, so macht das keinen Sinn.

abdots Avatar
abdots:#13348

>>13329
Der Übermensch ist ein Konzept eines hoffnungslosen Narzissten. Es ist so utopisch wie die Vorstellung von Jesus Christus, dass die Menschen ihn nicht nur anbeten, sondern ihn auch verstehen, indem sie auf sein Level kommen.
Es ist die Vorstellung, man könnte den Anderen oder sich selber voraus sein.
Dabei vergisst man oft, dass "bloß" Mensch sein die eigentliche Herausforderung ist. Das heißt, nicht auf Teufel komm raus aufzufallen mit überragenden Fähigkeiten, sondern sich selbst vollständig zu kennen, seine unbewußten und unverarbeiteten Seelenaspekte zu integrieren, seine Bedürfnisse mit Rücksicht auf seine Mitmenschen zu erfüllen und aus dem Herz heraus zu kommunizieren anstatt mit dem, was man sagt, nur Blockaden zu errichten oder Stolz vorzutäuschen.
Mensch zu sein ist die wirkliche Herausforderung. Unter Menschen leben und die täglichen Widersprüche mit Humor und Witz nehmen anstatt Verbitterung anheim zu fallen.

Viele glauben, Mensch wird man nicht, Mensch ist man. Aber ein Mensch ist nicht bloß der Haufen Kohlenstoff und Spurenelemente, Haut, Knochen und Blut, sondern besteht aus einer entwickelten Urteilskraft genauso wie Phantasie und der Fähigkeit, beide intuitiv miteinander in Verbindung zu bringen. Mensch sein heißt vor allem, den Vorsatz zu haben, wachsen zu wollen, verstehen zu wollen und mehr zu beobachten und zu vergeben statt zu verurteilen.
Aber was ist mit den Menschen, die eben nicht diese Voraussetzungen erfüllen? Nun, es steht jedem frei, sein ideales Menschenbild selbst zu gestalten. Nur weil sie nicht den persönlichen Vorstellungen eines vollständigen Menschen entsprechen, heißt das nicht, dass man sich ihnen stolz oder überheblich präsentieren sollte, im Gegenteil.
Den Maßstab für das Menschsein höher zu legen finde ich persönlich weitaus nützlicher, als nach einem Übermenschen zu suchen.
Nietzsche verarbeitet im Zarathustra dichterisch die Erfahrungen eines Rufers in der Wüste, eines Einsiedlers und Unverstandenen. Er zeigt selbst, dass der Übermensch, wenn man denn nach ihm sucht, nicht durch eine Einzelleistung eines Zarathustra kommen kann.
Die Menschheit hat heute mehr denn je die Möglichkeit zur Weiterentwicklung, aber solange nicht die breite Masse gewisse menschliche Grundeigenschaften in ihr Wesen integriert, wird der Übermensch, das Genie, stets unverstanden, angefeindet und ausgestoßen bleiben.
Zunächst einmal lass die Menschen menschlich werden, dann sehen wir weiter.

"Ein Gott du in dem Maße bist
Wie Mensch zu sein du nicht vergißt."
- Michel de Montaigne

kurafire Avatar
kurafire:#13349

>>13348
tl;dr vergessen

commoncentssss Avatar
commoncentssss:#13350

>>13348
Und wieder zeigt sich Isidor als der mir Abstand beste Pfostierer.

ma_tiax Avatar
ma_tiax:#13351

>>13350
Hilft nur nicht, wenn er den (Anti-)Begriff verdreht oder fragwürdig deutet.

>Der Übermensch ist ein Konzept eines hoffnungslosen Narzissten.

Da du so selbstverständlich davon redest, als wäre klar, um was es dabei ginge: Was ist denn bitte das Konzept des Übermenschen? Bin gespannt.

kylefrost Avatar
kylefrost:#13352

>>13349
Tl;dr:

>> Zunächst einmal lass die Menschen menschlich werden, dann sehen wir weiter.

>>13351

Kurz: Der Übermensch ist der Entwurf eines Idealmenschen, der in Nietzsches Werk Zarathustra beschrieben wird. Allerdings ist das Projekt, der Übermensch zu werden, zum Scheitern verurteilt, weil es eine Selbstvervollkommnung ist, die gegen die Mehrheit der Menschen stattfinden soll. Privat-Erleuchtung als Einsiedler hat keinen neuen Menschentypus zum Ergebnis, sondern führt einzig zur Isolation.

Es handelt sich dabei um einen Entwurf eines Menschen, der nach eigenen Werten lebt und sowohl über Herdendenken als auch über Nihilismus und Gesellschaftskritik erhaben ist, weil er durch die Verwandlung zum Kind Feindschaften überwindet: er sieht, dass das Ertragen von Leid und Lasten, genauso wie die Feindschaft und das Rebellentum ihre Zeit und ihren Ort haben, dass aber der suchende Mensch, der nach Selbstverwirklung strebt, weder beim einen, noch beim anderen stehenbleiben darf, wenn er Unabhängigkeit erlangen will (die Wiedererlangung der unbeschwerten Spontaneität, die durch Lebenserfahrung und vorangegangenes Anfechten fremder Werte den Typus des Genialen markiert. Der französische Dichter und Ästhet Baudelaire schrieb: Genie ist Kindheit, in die man sich auf Wunsch versetzen kann. Aber er schrieb auch, dass jedes große Werk das Ergebnis von Ratio und Berechnung ist. Die Verwandlung zum Kinde, die im Zarathustra beschrieben wird, ist deshalb kein Regress, sondern das Schließen des Kreises zwischen Imagination und Rationalität).
Es liegt im Streben hin zum Ideal des Übermenschen eine völlige Kehrtwende in der Orientierung als Individumm, die Nietzsche allerdings klarer in seiner fröhlichen Wissenschaft ausgedrückt hat, im Kapitel "Die große Gesundheit":

http://www.zeno.org/Philosophie/M/Nietzsche,+Friedrich/Die+fr%C3%B6hliche+Wissenschaft/F%C3%BCnftes+Buch.+Wir+Furchtlosen/382.+Die+gro%C3%9Fe+Gesundheit

Der Mensch handelt entweder aus der Motivation des Mangels oder der Überfülle. Beides kann Grundlage für ein schöpferisches Leben sein, aber zu handeln aus dem Gefühl des inneren Wohlstands und der Fülle, entspricht mehr der erfahrenen und bewußten Sorglosigkeit der Verwandlung zum Kinde.

gretacastellana Avatar
gretacastellana:#13354

"Welches Buch sollte ich lesen wenn ich selber Übermensch werden möchte?"
/ph/ 2015

stuartlcrawford Avatar
stuartlcrawford:#13355

>>13354
Tu doch nicht so Elitär :3 natürlich wird man Übermensch und ist es nicht.

areus Avatar
areus:#13357

>>13355
Dies :3

olgary Avatar
olgary:#13358

Tl;dr:

Das Ideal des Menschen sollte nicht das des Übermenschen, sondern des Boddhisattva sein. Das heißt, jegliche Selbstvervollkommnung sollte der ganzen Menschheit dienen und nicht, wie es der Übermensch verkörpert, in Isolation und Unverständnis münden.

Es wäre schön, wenn die Diskussion um menschliche Ideale nicht so sehr beeinträchtigt wäre. Das Konzept Übermensch ist auch ohne Nietzsches eigene Problematisierung desselben nur sehr schwer zu behandeln.
Dabei wünschen sich doch viele Menschen ein Bild, das ihnen zeigt, was alles noch möglich ist als Mensch, wohin er sich entwickeln kann, und an was man sich orientieren kann.

Das Konzept des Übermenschs berührt soviele grundsätzlich vorteilhafte Themen wie die Selbstvervollkommnung, der Wille zum Wachsen und zum Lernen und die Optimierung des menschlichen Zusammenlebens (obwohl gerade dieser Punkt es ist, an dem zumindest Nietzsches Vorschlag die größten Defizite aufweist).
Aber so wie es Utopien von perfekten Ländern gibt, so gibt es auch noch andere Idealbilder des Menschen, und da lohnt es, in die indische Philosophie zu schauen:
Wenn es einen schönen deutschen Ausdruck dafür gäbe, würde ich ihn nennen, aber das meiner Überzeugung nach wünschenswerteste menschliche Ideal ist das des Boddhisattva. Damit ist ein Erleuchteter gemeint, der sich nicht fortstiehlt aus dem Leben oder der Gemeinschaft, sondern sich zum Ziel nimmt, allen seinen Mitmenschen ebenfalls zu helfen, geistig zu wachsen und zu erwachen.
Der Begriff Übermensch ermangelt gerade dieses Aspektes des Lehrauftrages, zumindest sehen wir im Zarathustra, wie sein "Lehrauftrag" vor dem Volke rigoros in die Hose geht. Wieso scheitert das Projekt schon so früh, wieso hat das Volk keine Ohren für die Lehren Zarathustras?
Nun, zum einen kennen sie nicht das Leiden des Außenseiter-Lebens, das ja erst die leidenschaftliche Suche nach Klarheit und Vollkommenheit nötig macht. Der Außenseiter fühlt sich nirgends zuhause und seine Suche nach Klarheit und Sicherheit ist ein Weg, zu innerer Stabilität zu gelangen.
Die Menschen können Zarathustra aber auch deshalb schon nicht folgen, weil er "von der hohen Kanzel" spricht. Er spricht wie ein Prophet, er spricht von oben herab und unterstreicht damit seine Außenseiterrolle.
Folgerichtig interessiert sich niemand für ihn, weil sein Auftreten vor dem Volke scheinbar nichts weiter unterstreichen will als seine Besonderheit. Niemand kann sich mit ihm identifizieren, deshalb ist auch das, was er predigt, für die Menschen verloren.
Ganz anders der Boddhisattva. Er ist sich bewußt, dass sein Wissen der ganzen Menschheit nützen kann, er ist den anderen in gewisser Weise voraus, aber er weiß auch, dass die Vermittlung eine große Rolle spielt: er muss mit Geduld und Bescheidenheit vorgehen. Oft wird Jesus von Nazareth als ein Beispiel eines "westlichen" Boddhisattva gesehen, für den die Menschheit wie eine Art Kindergarten ist, dem er behutsam das neue Wissen vermittelt, ohne Anmaßung, und doch seiner Fähigkeiten gewiß und voller Selbstbewußtsein, gemäß dem Vers Johannes 14:12:

"Wahrlich, wahrlich ich sage euch: Wer an mich glaubt, der wird die Werke auch tun, die ich tue, und wird größere als diese tun; denn ich gehe zum Vater."

Der Boddhisattva drückt Vollkommenheit im menschlichen Leben aus, aber er kümmert sich um die Anderen, während es Privat-Erleuchtete und Einsiedler gibt, zu denen der Übermensch gehört, die immer auf taube Ohren stoßen, weil das insgeheim ihr Wunsch ist. Für letztere ist die Ablehnung der Masse ein Ritterschlag.
Jesus hingegen, befreit von der Lehre der Kirche, die ihn zu einem neuen Götzen machen will, besitzt diese Lehrerqualitäten.
Er stellt einen Typus Mensch vor, der in jeder Epoche vorkommt: der Typus des Erlösers. Jeder wahre Philosoph, Künstler, Dichter, Erfinder oder Entdecker gehört zum Typus des Erlösers, der das Selbstbewußtsein aller Menschen mehren will und kann.
Und das sollte das einzige Ziel sein: allen lebendigen Wesen auf ihrem Weg zur Einsicht mit Wissen und Tat beistehen.

subtik Avatar
subtik:#13360

Ich habe heute die ersten 50 Seiten in 4 Stunden gelesen, also sehr sorgfältig und mit einem Haufen Randnotizen. Insgesamt hat mich der Inhalt im Philosophischen nicht überzeugt, bis jetzt, die Ansätze sind gut die Schlussfolgerungen sind schlecht und oft nicht nachzuvollziehen. Ich liege im Bett und das Buch im Regal also kann ich jetzt kein konkretes Beispiel bringen. Generell musste ich beim Lesen an eine dauerhafte Überkompensation denken. Lyrisch wurde ich unangenehm an eine Kopie von antiken, heillige Texten erinnert welche jedoch nie erreicht wurden, die Pathetik ist Selbstzweck. Der alte Spruch dass das stärkste Argument gegen Atheismus die atheistische Literatur ist drängt sich bis jetzt auf, wir werden sehen.
>>13358
Da stimme ich dir völlig zu.

syswarren Avatar
syswarren:#13361

Mangas.

bagawarman Avatar
bagawarman:#13362

>>13360

> das stärkste Argument gegen Atheismus die atheistische Literatur ist

Da magst du Recht haben, aber ich hoffe, du beschäftigst dich auch (noch) eingehender mit dem Begriff Atheismus. Er wurde vielfach ungemütlichen Kritikern der kirchlichen Macht aufgedrängt, die meist nicht im Wortsinn atheistisch (gottlos oder ohne Gottesbegriff) waren, sondern sich gegen die vereinfachende und verfälschende öffentliche Meinung stellten.
Klar, der Begriff entstand durch eine Auseinandersetzung mit der Kirche, aber gerade deshalb kann man ihn meist als bloßes Synonym zu kultur- und religionskritisch lesen.
Lange Zeit oblag es der Kirche, von Gott zu sprechen, alle, die mitreden wollten und Beanstandungen geltend machten, galten per se als atheistisch / ketzerisch, weil sie eine Ordnung in Zweifel zogen, wozu sie laut dem Klerus nicht die Befugnis besaßen.

vj_demien Avatar
vj_demien:#13364

>>13362
Das ist mir mehr als klar. Die Reformation war mehr als notwendig schon seit den Borgias. Allerdings war die Reformation erfolgreich und alles weitere ist Degeneration. Man sollte die Christenheit wieder vereinen, zumindest die grossen Gruppen.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#13365

>>13364
Wenn du so etwas schreibst, frage ich mich, wie du darauf gekommen bist, Nietzsche zu lesen (oder irgendeinen anderen Autoren, der nach 1700 gewirkt hat).

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jonesdigidesign:#13366

>>13364

> Reformation

Die Reformation war als Reformation gedacht, das heißt Neu-Formung der bestehenden Kirche. Was ist eigentlich passiert? Die Spaltung der Kirche. Das ist genau das was nie hätte passieren sollen. Nur sagend. Sich vorab informieren schadet nie.

sava2500 Avatar
sava2500:#13367

>>13366
Lachte
>>13365
Ich genieße die Herausforderung das Ringen mit toten Hirnen macht mir Spaß. Ich fürchte keine Diskussion, ich würde mich zwischen Dawkins, Nietzsche, Schopenhauer und Stirner setzten ohne meine Souveränität zu verlieren. (Vorrausgestzt die Sprechzeiten sind ausgeglichen) Das ist etwas ziemlich Übermenschliches. Dem aufmerksamen Beobachter ist bestimmt der Fakt aufgefallen das ich mir dereinst /ph/ als Gegner wählte. (http://krautkanal.com/ph/12416)

Mein Hauptreibungspunkt mit Nietzsche, bis jetzt, ist der Fakt das ich nach den 3 Formen der Erleuchtung (Kamel, Löwe, Kind) zum Christentum zurück gefunden habe. Das Christentum wurde mein Ideal, aus mir selbst. Ich wurde vom Chorknaben zum religiös Enttäuschten, danach zum Atheisten ohne klare Werte. Die Erkenntnis machte mich zu einem geistig freien Menschen, welcher die Werte des Christentums wählte. So ein Fach ist das. Also bin ich ein Bekenntnischrist, Agnostiker, Übermensch, Humanist und Hoffender. Ohne dass sich daran etwas reibt.

Übrigens ist es du sollst nicht morden und nicht du sollst nicht töten, ich kann also sogar Feind sein.

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#13368

>>13367
Netter Blogpost.

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polarity:#13371

>>13367
Über so einen wie dich hat sich Nietzsche doch dauern lustig gemacht.
Ein fetter, dummer, spießiger Christ.

hampusmalmberg Avatar
hampusmalmberg:#13372

>>13367
Dass man nach den drei Verwandlungen zu einer christlichen Lebensweise findet, ist nicht ungewöhnlich, allerdings ist das Christentum vor den Verwandlungen in der Regel die Institution, deren Gebote man befolgt, während mit der Verwandlung zum Kind die Lehren nichts Äußerliches mehr sind, vor allem sind sie nicht mehr die große Bruttomenge aller Lehren, welche die Kirche aufeinander gehäuft hat, teils aus höchst eigennützigen Zwecken. Nach den Verwandlungen ist das Christ-Sein aufrichtig und erkennt, dass die ursprüngliche Botschaft Jesu keine Verleugnung von Lebensfreude beinhaltet. Nach der Verwandlung zum Kind wird das getan, was auch nach gründlicher Prüfung mit einem leichtherzigen, spontanen und bejahenden Leben vereinbar ist.
Um mit Kierkegaard zu sprechen, der ja die Messlate für das Christ-sein wieder hoch, wieder auf ursprüngliche Höhe gelegt hat, ist der Christ, der die Verwandlungen (religiös gesprochen wären es drei Phasen von Prüfungen) nicht erlebt hat, noch kein wahrer Christ. Christus selbst wurde geprüft, vor seinem Erscheinen als Lehrer und Heilsbringer und währenddessen. Für Kierkegaard (und auch für mich) ist nur der Verwandelte und der Geprüfte ein Christ im Sinne, dass er "wie Christus lebt". Ein großer Teil der Menge hört entweder den Ruf zu den Verwandlungen / den Prüfungen nicht oder verweigert sich ihm, was bedeutet, dass sie nicht zwischen willkürlichen Regeln der Kirche und dem philosoph-ethischen Kern der christlichen Lehre und Lebensweise unterscheiden können.

> ich würde mich zwischen Dawkins, Nietzsche, Schopenhauer und Stirner setzten ohne meine Souveränität zu verlieren.

Das glaube ich dir, denn diese Autoren (ich weiß nicht, warum du in dieser Aufzählung überhaupt Dawkins erwähnst) haben sich alle sozusagen in den Verwandlungen verloren. Nietzsche hatte noch den Weitblick zu sehen, dass es mehr gibt als Kritik und Anfechtung, doch ob er den entscheidenden Schritt darüber hinaus hat vollbringen können, ist sehr streitbar.
Du scheinst also all die Zeit hindurch am Christentum festzuhalten. Stehst du aber auch ganz hinter der Lehre der Kirche? Denn mögen die Religionskritiker das Wesentliche oft meilenweit verfehlen, ist die Kritik der Form, die Kritik an den Dogmen, die nur der Kirche selbst nützen, nicht von Interesse? Oder hältst du es mit Spinoza, und gestehst du der Kirche zu, dass sie alles was sie kann, auch tun darf?
Letzte Frage: was sagst du zu Spinoza? Ein weiterer verirrter Atheist und Aufwiegler, bloßer Feind der sittlichen Ordnung oder ein Philosoph, dessen Lehre mit der christlichen Idee harmoniert?
Säge, es gleitet ins OT ab.

karsh Avatar
karsh:#13375

>>13371
Du hast dekadent vergessen.

rangafangs Avatar
rangafangs:#13379

So etwas wie einen Übermenschen kann es gar nicht geben, weil Menschen nicht getrennt von den Sozialne Zusammenhängen in denen sie vorkommen, leben können. Und da siehts in unserer Gesellschaft eher schlecht aus, denn die meisten von uns sind abhänige Variable in den Kalklationen irgendwelcher Geschäftsleute (Die roten Zahlen in deren Gewinnkalkulation weil Lohn=Abzug von Profit) und monivier Masse des Saates, der seine Leute nützlich für die heimische Wirtschaft machen will, weil die seine Reichtumsquelle ist. Dem lässt sich mit Bücherlesen schwer beikommen. Nächstes Argument. Der Nietsche konnte grieschisch lesen, war humnaistisch gebildet. In den alten Texten viel ihm etwas auf, nämlich das zwischen den ganzen aufrufen zur Tapferkeit im Krieg auch stand auf Festen solle man nicht so viel Wein trinken, denn sonst geht es einem schlecht. In der damaligen Moral enthielt durchaus also noch praktische Ratschläge für das eigene Interesse. Dem gegenüber steht die moderne Moral die einen nur zu Verzicht in allem aufruft. Die Bedürfnisse aller sollen gearde dadruch befriedigt werden das alle Verzichten. Erstens Widersprüchlich, hat zweits die Seite einer Ideologie, weil sich die Habenichtse ihr Elden als Gute tat des Verzichts rechtfertigen statt krawall gegen die Verhältnise zu machen in denen sie systematisch schlecht wegkommen. Der Nietsche macht aber den Fehler die Moral durch eine Antimoral erstzen zu wollen, man soll eben böse werden. Das ist falsch, wenn Moral schädlich für einen ist, muss man sie halt bleiben lassen und Amoralisch werden.

creartinc Avatar
creartinc:#13380

>>13379
Überwinde erstmal die Folgen deines Schlaganfalls. Schlechte Rechtschreibung ist tolerierbar, allerdings nicht, wenn der Sinn nicht mehr erkennbar ist.

kurafire Avatar
kurafire:#13381

>So etwas wie einen Übermenschen kann es gar nicht geben, weil Menschen nicht getrennt von den Sozialne Zusammenhängen in denen sie vorkommen, leben können.
Doch, das geht schon. Ich würde das gern weiter ausführen, aber es ist eigentlich offensichtlich, also poste ich einfach einen Fuchs dazu. Oder gibt es da irgendwelche Zweifel dran?

nerrsoft Avatar
nerrsoft:#13382

>>13381
Nietzsche verordnet das Auftreten des Übermenschen ganz klar in eine unbestimmte Zukunft.
>>13372
Ich werde wenn ich etwas mehr Zeit habe angemessen Antworten.

deviljho_ Avatar
deviljho_:#13383

>>13382
>Nietzsche verordnet das Auftreten des Übermenschen ganz klar in eine unbestimmte Zukunft.
Ging mir um die sozialen Zusammenhänge.

armcivor Avatar
armcivor:#13384

>Dass man nach den drei Verwandlungen zu einer christlichen Lebensweise findet, ist nicht ungewöhnlich, allerdings ist das Christentum vor den Verwandlungen in der Regel die Institution, deren Gebote man befolgt, während mit der Verwandlung zum Kind die Lehren nichts Äußerliches mehr sind, vor allem sind sie nicht mehr die große Bruttomenge aller Lehren, welche die Kirche aufeinander gehäuft hat, teils aus höchst eigennützigen Zwecken. Nach den Verwandlungen ist das Christ-Sein aufrichtig und erkennt, dass die ursprüngliche Botschaft Jesu keine Verleugnung von Lebensfreude beinhaltet. Nach der Verwandlung zum Kind wird das getan, was auch nach gründlicher Prüfung mit einem leichtherzigen, spontanen und bejahenden Leben vereinbar ist.

Richtig, ich sage die Reinigung muss aus der Kirche selber kommen, nicht jeder ist zum Übermensch geboren (brauchen Dogmen) und eine Schafherde ohne Beschützer ist nicht lange. Der HERR ist der Hirte aber er hat Schäferhunde auf Erden. Kampfchristen wie mich, Hirne und Zähne. So wird die Herde zur HEERde. Wenn ein Kirchenfürst seine Macht missbraucht wird er weggereinigt, wie ein Krebsgeschwür. (Politische Ponerologie)

>Um mit Kierkegaard zu sprechen, der ja die Messlate für das Christ-sein wieder hoch, wieder auf ursprüngliche Höhe gelegt hat, ist der Christ, der die Verwandlungen (religiös gesprochen wären es drei Phasen von Prüfungen) nicht erlebt hat, noch kein wahrer Christ. Christus selbst wurde geprüft, vor seinem Erscheinen als Lehrer und Heilsbringer und währenddessen. Für Kierkegaard (und auch für mich) ist nur der Verwandelte und der Geprüfte ein Christ im Sinne, dass er "wie Christus lebt". Ein großer Teil der Menge hört entweder den Ruf zu den Verwandlungen / den Prüfungen nicht oder verweigert sich ihm, was bedeutet, dass sie nicht zwischen willkürlichen Regeln der Kirche und dem philosoph-ethischen Kern der christlichen Lehre und Lebensweise unterscheiden können.

Richtig, nur wer sich selber auch Opfern kann kann Christ sein. Wie könnte sich ein Nihilist zu allem Überfluss auch noch ein Lebensbejahender für die Abendländische Kultur oder sein Vaterland opfern? Jetzt komm mir nicht mit TUGENDEN! OH EKEL EKEL EKEL! Das liberale Europa ist bereits tot jetzt singen wir den Abgesang!

>Du scheinst also all die Zeit hindurch am Christentum festzuhalten. Stehst du aber auch ganz hinter der Lehre der Kirche? Denn mögen die Religionskritiker das Wesentliche oft meilenweit verfehlen, ist die Kritik der Form, die Kritik an den Dogmen, die nur der Kirche selbst nützen, nicht von Interesse? Oder hältst du es mit Spinoza, und gestehst du der Kirche zu, dass sie alles was sie kann, auch tun darf?

Warum den Weg über den Atheismus zum Humanismus welcher nur Seelen und Gottloses Christentum ist? Ich stehe genug hinter der Kirche um die Eucharistie mit gutem Gewissen zu empfangen. Die Aufgabe der Kirche ist die VERWALTUNG der Seelen auf Erden. Was die Kirche für den Eigennutz tut ist zumeist für diese Verwaltung notwendig. Ohne Geld geht nichts. Was darüber hinaus geht? Siehe oben.

>Letzte Frage: was sagst du zu Spinoza? Ein weiterer verirrter Atheist und Aufwiegler, bloßer Feind der sittlichen Ordnung oder ein Philosoph, dessen Lehre mit der christlichen Idee harmoniert?

Ich weiß nur zwei Sachen die Spinoza geschrieben hat. 1. Gott ist alles und folglich nichts und 2. Das begründen der Historisch-Kritischen-Exegese.
1. Ist ein Euphemismus für Atheismus, absolut widerlich, mit Wörtern aus Eisen banne ich diese Idee wo ich sie finde. Eine der wenigen Sachen die mich wirklich aus der Haut fahren lassen. Die Gesichter sind oft erschreckt wenn Leute merken das sie keine Christen sind. Der Wiederaufbau des Glaubens wird von mir ebenfalls gleich vorgenommen. Ich glaube an einen intelligenten Schöpfer und seinen eingeborenen Sohn als Zeichen der Gnade.
2. Habe ich in mein Weltbild integriert, ich bin gegen Einschränkung der Wissenschaft. Braucht nicht jeder ist letztlich etwas für Theologen. Die Einschränkung ist so gut wie Null schließlich sind die meisten Geschichten mündlich übertragen worden.

Würde nicht die Natur und somit Gottes Gesetz den Atheismus unmöglich machen, wahrlich ich fürchtete um den Menschen! Was ist mehr als ein Werk zur Gottgefälligkeit!

lightory Avatar
lightory:#13386

>Würde nicht die Natur und somit Gottes Gesetz den Atheismus unmöglich machen

bobwassermann Avatar
bobwassermann:#13387

>>13386
Sollte klar sein einfach mal selber Nachdenken dies ist eine Seite für Intelligente Menschen ;3

sgaurav_baghel Avatar
sgaurav_baghel:#13388

>>13387
Kann ja sein, dass die auf /r/ einem sowas sogar abkaufen, weil sie es gerne hören, aber auf /ph/ ist das doch lächerlich.

Ich finde allgemein schade, wie sehr /ph/ eigentlich auf Trollniveau sinkt. Mit völlig behinderte Behauptungen als Prämisse kann ich auch alles machen. All dieser Mystizismus kotzt mich wirklich an.

lisovsky Avatar
lisovsky:#13389

>>13388
Ein Pfosten für Alle und Keinen :3 Atheismus ist ein Verrennen des Verstandes mehr nicht. Der Mensch ist seit er Mensch ist Religiös. Die "Aufklärung" ist eine junge Verstandessache bei der das Gefühl zu kurz kommt, welches ebenso wichtig ist wie der kühle Gedanke. Atheismus ist Dekadenz, Degeneration, Deformation und Krankheit. Der Atheismus scheitert an sich selbst wie einst der Kommunismus. Eine Idee, ein Gedankenexperiment wieder die Natur und Gott. Ohne Religion schnüffeln Hausfrauen Heilsalze und lassen sich den Ausschlag bezaubern und ähnlichen Käse. Noch trägt uns unsere Kultur aber wie lange noch? Der Knopf der Atombombe, der IS, ein Russland das Schwäche wittert.

Atheisten lieben Wissenschaft und doch kämpfen sie gegen sie. Ich kann unendlich viele Gründe für die fatale Wirkung des Atheismus nennen.

_zm Avatar
_zm:#13390

>>13329
Wenn der Atheismus an sich selbst scheitert, wozu schenkst du ihm (wenn auch nur in Form von Kritik) Beachtung? Fürchtest du insgeheim, dass sich das Kollektiv der Menschheit fatal verrennen könnte?

meisso_jarno Avatar
meisso_jarno:#13391

Wahrscheinlich bleibst du schlichtweg deiner Rolle als Kreuzritter treu, insofern wäre es unsinnig zu erwarten, dass du Zugeständnisse gegenüber Häretikern machst. Zu Drewermann werde ich dich wohl gar nicht erst befragen müssen? :3
Dass wir uns richtig verstehen, ich würde mich nicht einer ausgelutschten Polemik bedienen, um die Kirche anzuschmieren. Dass die Kirche aber wirklich dem Plan der Seelenpflege in der Weise nachkommt, wie sie und du behauptest, halte ich für sehr gewagt, wenn nicht schlimmeres.
Gerade dies ist ja mit das größte Motiv für Nietzsches philosophisches Schaffen, dass die kirchliche Moral eine Fixierung auf das Leiden und die Schwäche des Menschen betreibt und damit den potenziellen Erneuerern die Luft nimmt: so barmherzig und erlösend die ursprüngliche christliche Ethik der Bergpredigt auch war, so unerbittlich hält die Kirche das Mantra von Schuld aufrecht, und wer vor Jesus Christus ein Ausgestoßener war, der ist es in Zeiten der Kirche umso mehr.
Sicher hat diese Angstpropaganda eine gewisse produktive Seite, insofern sie die Spreu vom Weizen trennt, die beeinflussbare Menge, die Ängstlichen von den Giordano Brunos, Spinozas und Drewermanns.
Was mich aber verwundert, ist, mit welcher Selbstverständlichkeit die ursprüngliche christliche Lehre pervertiert und den christlichen Ritualen durch die Dogmatisierung alles Lebendige und Aufrichtige genommen wird. Eine solche Insitution bedingt gerade durch ihre Starrheit gerade das permanente Aufbegehren, besonders weil es scheint, als dürften die Kernlehren, die Essenz des Christentums (die, oh Wunder, selbst ketzerisch genannt zu werden verdienen) nirgends verkündet werden. Was ist das Evangelium des Thomas anderes als eine Schrift der christlichen Gnosis? Christus selbst wäre von der katholischen Kirche verbrannt worden wie jeder andere Ketzer.
Die katholische Kirche bewahrt deshalb nicht die Lehren Christi, sondern ist mehr eine Behörde, die eine weitere geistige Revolution wie jene die Jesus losgetreten hat, um jeden Preis vermeiden will.

cat_audi Avatar
cat_audi:#13392

>>13389
Zwanzig Aburteilungen, aber nicht ein Argument. Also eigentlich ziemlich christentypisch. Falls du es noch mal versuchen solltest, denk dran: Es geht hier nicht um Lohn und Schaden, sondern um Wahrheit.

csswizardry Avatar
csswizardry:#13393

>>13392
Nun auch Nietzsche sucht, von seiner Wahrheit ausgehend, nach gut und schlecht.

judzhin_miles Avatar
judzhin_miles:#13394

Du weichst aus.

a_khadeko Avatar
a_khadeko:#13396

>>13394
Das wäre fatal! Was möchtest du wissen? Genau bitte.

ntfblog Avatar
ntfblog:#13399

>>13396
Fang doch einfach mal damit an, überhaupt irgendwelche Argumente für deine völlig willkürlichen Behauptungen anzubringen.

Beispiel:
>Atheisten lieben Wissenschaft und doch kämpfen sie gegen sie.

Ich höre.

In anderer Sache:
Einzig richtige Religion ist natürlich das Judentum. (Ich oute mich da jetzt einfach mal.) Christen sind nur eine verirrte Sekte, die die Mythen der ägyptischen Unterdrücker mit einem eigenen Heiland vermengt haben:
http://www.tauhid.net/horus&jesus.html
Allein schon dies sollte dir die Augen öffnen. Wenn nicht, ist alles andere auch vergebens. Dessen ungeachtet solltest du deinen Angriff auf die Atheisten hier aber auch untermauern, sonst beleidigst du bloß Andersgläubige.

sunshinedgirl Avatar
sunshinedgirl:#13401

>>13399
> Einzig richtige Religion ist natürlich das Judentum. (Ich oute mich da jetzt einfach mal.) Christen sind nur eine verirrte Sekte

Dies und

> Die katholische Kirche bewahrt deshalb nicht die Lehren Christi, sondern ist mehr eine Behörde, die eine weitere geistige Revolution wie jene die Jesus losgetreten hat, um jeden Preis vermeiden will.

Ohne Anmaßung bitte ich OP um eine möglichst klare Stellungnahme.

_zm Avatar
_zm:#13403

>>13399
Judentum ist keine Religion sondern organisiertes Verbrechertum.

sokaniwaal Avatar
sokaniwaal:#13404

>>13403
Hast du Gründe oder bist du zwecks Kantigkeit antisemitisch?

iamfelipesouza Avatar
iamfelipesouza:#13405

>>13403

> "All religion, my friend, is simply evolved out of fraud, fear, greed, imagination, and poetry." - Edgar Allan Poe

Es ist, als würdest du dich daran stören, dass Politiker korrupt sind oder dass Wasser nass ist. Die Macht zur Beeinflussung, zum Betrug und zur Bereicherung ist kein Nachteil, sondern Motiv und Wesen aller Religion.

bagawarman Avatar
bagawarman:#13406

>>13399
>>13399
>>13404
Der Grund sind die ekelerregenden Rituale der Chabad und Satmar Sektierer, die Verlogenheit der Rabbiner und der zionistischen Politiker und der weit verbreitete jüdische Hass auf alles Deutsche.

http://www.vosizneias.com/41091/2009/11/01/jerusalem-rabbi-to-elior-chen-take-off-the-yarmulke-and-snip-off-the-peyos/

oaktreemedia Avatar
oaktreemedia:#13407

>>13406
Ich bitte zwischen Juden und Israelis zu differenzieren. Was derzeit im heiligen Land vor sich geht, brauchen wir gar nicht auszudiskutieren.

Genauso gut könnte ich jetzt auch korrupte Päpste/Strukturen allgemein, fremdenfeindliche christliche Kirchen und christliche Massenmorde in halb Afrika anführen.

Aber wir sind beide gut genug um davon nicht zu verallgemeinern.

Du weichst im Übrigen weiterhin nur aus und übersiehst wohl ganz gezielt schwere Fragen. Na, das spricht auch für sich. Disqualifiziert.

wtrsld Avatar
wtrsld:#13408

>>13407
Das bin ich nicht, du kriegst eine voll statisfizierende Antwort. Ich bin gerade auf dem Bau und kann hier nicht ewig auf meinem Handy tippen, ich antworte sobald ich kann.

Η βιάση ψήνει το ψωμί, μα δεν το καλοψήνει.

silv3rgvn Avatar
silv3rgvn:#13409

>>13406
Pass auf du!

kennyadr Avatar
kennyadr:#13410

>>13408
>bin auf dem Bau
>warte ich drücke eben meine Kurztaste für griechische Redewendungen

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#13416

>>13409
Muß ich dir erst erklären, was die Taten jenes Rebbe und seiner Anhänger für die Religions-Philosophie allgemein und die Rezeption des Nürnberger IMT im Speziellen noch für Folgen haben wird?

markolschesky Avatar
markolschesky:#13417

Du sagst das so, als wäre es wichtig, haha.

mrxloka Avatar
mrxloka:#13418

>>13416
Langweilig.

funwatercat Avatar
funwatercat:#13419

>>13418
Der einzige Grund warum jemals irgendjemand Zitate in Originalsprache benutzt ist immer Bait.
>>13417
Ich hoffe niemand denkt das ich auf diese stumpfe Art meinen Faden stoße, das bin nicht ich.
>>13418
>>13416
>>13409
>>13407
>>13406
>>13404
>>13403
Bitte nicht dieses Thema wendet euch an /rvss/ oder /pol/

eloisem Avatar
eloisem:#13421

>>13419
Hast ja immer noch keine Fragen beantwortet. Zu schwer?

rohan30993 Avatar
rohan30993:#13422

>Wahrscheinlich bleibst du schlichtweg deiner Rolle als Kreuzritter treu, insofern wäre es unsinnig zu erwarten, dass du Zugeständnisse gegenüber Häretikern machst. Zu Drewermann werde ich dich wohl gar nicht erst befragen müssen? :3

Ich denke ich gebe mich hier ziemlich offen gegenüber anderen Meinungen, eventuell habe ich eine andere.

>Dass wir uns richtig verstehen, ich würde mich nicht einer ausgelutschten Polemik bedienen, um die Kirche anzuschmieren. Dass die Kirche aber wirklich dem Plan der Seelenpflege in der Weise nachkommt, wie sie und du behauptest, halte ich für sehr gewagt, wenn nicht schlimmeres.

Natürlich, doch dies ist ihre Aufgabe und sie dazu wieder mehr zu bewegen wäre doch eine hohe Tugend nicht wahr?

>Gerade dies ist ja mit das größte Motiv für Nietzsches philosophisches Schaffen, dass die kirchliche Moral eine Fixierung auf das Leiden und die Schwäche des Menschen betreibt und damit den potenziellen Erneuerern die Luft nimmt: so barmherzig und erlösend die ursprüngliche christliche Ethik der Bergpredigt auch war, so unerbittlich hält die Kirche das Mantra von Schuld aufrecht, und wer vor Jesus Christus ein Ausgestoßener war, der ist es in Zeiten der Kirche umso mehr.

Da hast du recht, aber Zersplitterung muss nun einmal verhindert werden, neue Gedanken INNERHALB der Kirche werden aber leider wirklich zu stark unterdrückt. Kennst du bestimmt aber auch Kinskys Erlöser hat das als Thema www.youtube.com/watch?v=_CzQi40MKbc ES IST ZU WENIG SCHICKSAL IN EUREN AUGEN!

>Sicher hat diese Angstpropaganda eine gewisse produktive Seite, insofern sie die Spreu vom Weizen trennt, die beeinflussbare Menge, die Ängstlichen von den Giordano Brunos, Spinozas und Drewermanns.

Welche Angstpropaganda?

>Was mich aber verwundert, ist, mit welcher Selbstverständlichkeit die ursprüngliche christliche Lehre pervertiert und den christlichen Ritualen durch die Dogmatisierung alles Lebendige und Aufrichtige genommen wird.

Ziel ist die Verwaltung in einer menschlichen Institution. Was du eigentlich forderst ist die komplette Abschaffung der organisierten Religion. Das ist ein Fehler, die Menschen brauchen Religionsgemeinschafften, nicht jeder ist individuell erleuchtet.

>Eine solche Insitution bedingt gerade durch ihre Starrheit gerade das permanente Aufbegehren, besonders weil es scheint, als dürften die Kernlehren, die Essenz des Christentums (die, oh Wunder, selbst ketzerisch genannt zu werden verdienen) nirgends verkündet werden. Was ist das Evangelium des Thomas anderes als eine Schrift der christlichen Gnosis? Christus selbst wäre von der katholischen Kirche verbrannt worden wie jeder andere Ketzer.

>Christus selbst wäre von der katholischen Kirche verbrannt worden wie jeder andere Ketzer.
Steile These

Dir ist bekannt das zu jener Zeit wilde und wildeste Evangelien kursierten welche dann nach bestem Wissen und Gewissen ausgefiltert wurden. Das Thomas nicht kanonisch ist versteht sich von selbst, trotzdem eine interessante Schrift.

>Die katholische Kirche bewahrt deshalb nicht die Lehren Christi, sondern ist mehr eine Behörde, die eine weitere geistige Revolution wie jene die Jesus losgetreten hat, um jeden Preis vermeiden will.

Noch eine Steile These, das Auftreten eines Wunders wird bei jeder Papstwahl berücksichtigt, die Kirche sucht. Doch nichts geschieht zwei mal auf die gleiche Art.

Um diesen Faden nicht völlig abdriften zu lassen werde ich Zarathustra hier bald rezensieren.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#13423

>>13422

> Natürlich, doch dies ist ihre Aufgabe und sie dazu wieder mehr zu bewegen wäre doch eine hohe Tugend nicht wahr?

Das wäre eine hohe Tugend, während manche, die es versucht haben, leider zu der Feststellung gekommen sind, dass es möglicherweise gar nicht vorgesehen ist. Am Fall Eugen Drewermann, der sich damals in einem sehr interessanten Gespräch mit Bischof Kaspar (Kasper?) dazu geäußert hat, lässt sich dies recht klar nachvollziehen. Für die (katholische) Kirche ist Drewermann ein moderner Ketzer, besonders wegen seiner Äußerung, dass die Kirche seit dem 2. Jahrhundert nach Christus einen Weg genommen hat, welcher laut ihm von Jesus Christus so niemals gewollt war. Das ist seine Position, allerdings sehe ich, dass Reformbestrebungen tendenziell nur die ohnehin schon abgespaltenen Teile der Kirche erreicht, während der katholische Kern an einem vormittelalterliches Bild zu hängen scheint, das nicht mehr zeitgemäß ist.

layerssss Avatar
layerssss:#13424

Inwieweit Papst Franziskus mit seiner Führung in diesem engmaschigen System etwas Wesentliches bewegen kann, steht in den Sternen.

> Kinskys Erlöser

Tatsächlich habe ich vor kurzem sogar mal die vom Suhrkamp-Verlag herausgegebene Version des Jesus Christus Erlöser-Textes erworben. Seinerzeit in der Form der Massenpredigt ist Kinskis Projekt rigoros gescheitert. Eigentlich aber war es abzusehen, weil er nämlich gerade den nicht-dogmatischen Jesus Christus, nicht die historische Figur, sondern den zeitlosen Typus des Erlösers heraufbeschwört hat. Dieser Typus des Erlösers existiert in jeder Epoche unter anderen Namen, gemeinsam ist aber jedem Menschen des Typs, dass er die Macht der Institutionen untergräbt, während er die Macht des Individuums stärkt und die Kraft der Seele durch eine Herzenssprache freilegt und nährt.
Ein radikaler Geist wie Kinski hatte ganz ausdrücklich nicht den "Kirchenjesus" im Sinne, als er von ihm sprach. Und die großen Lehrer, Philosophen und Schaffenden der letzten Jahrhunderte beziehen sich im besten Falle auf Jesus als Beispiel für die lebendige Gottheit im Menschen. Selbsterkenntnis entspricht Gotterkenntnis, und Jesu Wirken sollte als Anreiz, als Entzündung des eigenen inneren Feuers gelten, um in sich selbst den Typus des Erlösers zu erkennen. Gemäß Johannes 14:12 (größere Werke als ich werdet ihr tun) ist Jesus mit seinen Heilungen und Wundern hervorgetreten als ein Zeichen für die innere Verbrüderung von Göttlichem und Menschlichem, von der Kraft der Ewigkeit, die das Spiel der Vergänglichkeit durchdringt.
Was ein Künstler wie Kinski im Sinne hatte, war Jesus als Idealist, der in jedem Zeitalter sein Martyrium erlebt, Jesus als Typus des Erlösers und der Anarchisten, dessen Anarchie erst dann wird möglich sein, wenn die regulierenden Institutionen dank der erwachenden Selbsterkenntnis nicht mehr benötigt werden.

> Welche Angstpropaganda?

Zu Zeiten von Giordano Bruno, Vanini und Spinoza wurde ungemütlichen Denkern mit Exkommunikation, der Verbannung oder dem Tode gedroht, wenn sie nicht direkt hingerichtet wurden.
Angstpropaganda gab es damals, weil die Kirche sich über alle Kritik erhaben dünkte, obwohl sie in Wirklichkeit nur wie heute der IS alle Andersdenkenden mundtot gemacht hat.
Drewermann konnte man nicht mehr hinrichten lassen, dennoch wurde ihm die Erlaubnis, zu predigen entzogen.
Es ist für mich kaum vereinbar, die Kirche für das Seelenheil zuständig zu sehen, wo es doch so beschäftigt damit ist, mafiöse Strukturen bis in unbestimmte Zukunft zu erhalten.

> Ziel ist die Verwaltung in einer menschlichen Institution.

Du wirst Recht damit haben, dass jetzt noch nicht der Zeitpunkt gekommen ist, an dem Privaterleuchtung jedem Menschen zukäme. Der Mensch wäre auch dank repressiver Gesellschaftsstrukturen nicht für eine institutions- oder religionslose Welt bereit: wie ein Huhn aus einer Legebatterie, das man aus seinem Kerker befreit, nichts anzufangen weiß mit seiner neu erhaltenen Freiheit, würde der Mensch wieder nach neuer Bevormundung und Ordnung suchen, weil die Ordnung und Selbstorganisation in ihm selbst niemals entwickelt worden ist.
Fakt ist aber, dass sich niemals Selbstständigkeit oder Eigenverantwortung auf breitem gesellschaftlichem Level entwickeln kann, wenn alle öffentliche Ordnung mit Mitteln von Unterdrückung und Strafe agieren. Dass einige Sonderbegabungen ihre Philosophie zur Befreiung durch Erkenntnis veröffentlichen, reicht eben nicht. Die theoretischen Grundlagen sind da, aber der Raum für die menschliche Entfaltung wird besetzt von einer Sucht nach Kontrolle und Bevormundung, in einer Zeit, welche die Zügel schon viel lockerer lassen sollte. Aber das ist nicht zu erwarten. Deshalb kann die Kirche nicht bestehen. Die Botschaft Jesu wird bestehen, aber keine Einrichtung, die sich mit all ihrer Kraft nur darum kümmert, sich zu erhalten und dabei jeden geistigen Stoffwechsel ablehnt.

>>Christus selbst wäre von der katholischen Kirche verbrannt worden wie jeder andere Ketzer.
Steile These

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#13425

So steil finde ich sie nicht. Jesus lehnte sich gegen viele Bräuche des herrschenden Religion auf, er kritisierte das System von Schuld und Schulden (eine religiöse und wirtschaftliche Kritik) und wurde für seine Kühnheit hingerichtet.
Als der heilige Franziskus seinerzeit der Berufung zu einem gottgefälligen Leben nachkam, war die Kirche sehr beunruhigt und hatte Mühen, sich vor einem Menschen, der wie Jesus lebte, zu verantworten: wie ist Glanz und Gloria mit der Botschaft Jesu zu verbinden? Natürlich, Jesus ließ sich auch mal gern die Füße mit teurem Öl salben, aber eine systematische Ausbeutung des Volkes ist nirgends in seinem Denken und seinen Lehren vorgesehen.
Franziskus und andere Bettelorden waren ein Phänomen, das die Kirche verunsicherte. Während sie noch einige Zeit vorher die Katharer und andere gnostisch-christliche Sekten gnadenlos verfolgten, sprachen sie Franziskus und Dominikus und andere nach ihrem Tode selig und helig, obwohl deren Lehren denen der gnostischen Sekten gar nicht unähnlich waren.
Die Kirche schluckte manche ihrer Widersacher und sprach sie heilig und andere verbrannte sie. Bei manchen tat sie sogar beides.
Und das ist auch die Antwort auf deine letzte Bemerkung: ohne die katholische Kirche hätte Franziskus möglicherweise ein neues Evangelium begründet, dank der Kirche wurde seine Gefolgschaft "nur" ein Orden. Denn wirklich hatte Franziskus aufgrund seiner Berufung mehr Authorität als irgendein Kardinal oder Papst der Kirche, eben weil er die vollkommene Sprache des Herzens sprach, wie es Jesus und die Heiligen tun. Die Kirche schluckte ihre Widersacher, das heißt, alle, die vom Typus Erlöser waren, um auf der sicheren Seite zu sein.
Und dabei ist und war doch alles was die Heiligen, was Jesus und die großen Revolutionäre, kurzum, alle Menschen vom Typus Erlöser, erreichen wollten, dass die Menschen ihre Gottnatur einsähen und die Macht bei sich entdeckten. Schlimmer kann man den Lebenswunsch eines Menschen nicht mißachten, als ihn als Menschen zu entmündigen und ihn auf ein Podest zu stellen, wo er Staub ansetzt und seine Lehren die Menschen nichts mehr angehen sollen.

Aber gut, ich freue mich darauf, was du zum Zarathustra zu sagen haben wirst.

anaami Avatar
anaami:#13426

Und was ist mit >>13399?

tjisousa Avatar
tjisousa:#13432

>>13426
Jemand der auf kritische Einwände mit Waffengewalt >>13409 droht (und das auf einem Philosophiebrett!) und dafür nicht gebannt wurde, wer soll das wohl sein?

itskawsar Avatar
itskawsar:#13433

>>13432
Katholik? Muslim? Nazi? Besoffener? Idiot? Besoffener muslimischer Nazikatholikenidiot?

aio___ Avatar
aio___:#13434

>>13432
Nicht die gleiche Person, Ablenkung von schweren Fragen, etc.

tweet_john Avatar
tweet_john:#13449

>>13432
>mit Waffengewalt droht.

juaumlol Avatar
juaumlol:#13459

>>13409
Gegenrede.

kosmar Avatar
kosmar:#13460

>>13399
Atheisten kämpfen gegen Wissenschaft weil Glaube oder auch Aberglaube in der menschlichen Natur liegt. Selbst Kant bezeichnet die Religion als Anker jeder menschlichen Gesellschaft. Das ist wie mit Militär, jedes Land hat Militär. Entweder seine eigenes oder ein fremdes.

andyisonline Avatar
andyisonline:#13461

>>13399
Mit islamischer Theologie bin ich ganz vorsichtig seit der Übersetzter meiner Koranausgabe mir in seinen Kommentaren erklären wollte das die Existenz Jesus nicht erwiesen ist.
Generell müsstest du als Jude dir über die massiven Einflüsse von altägyptischer, babylonischer und phönizischer Religion auf alles jüdisch-christliche im klaren sein.
Eine weitere Spekulationtheologische Abstrusität.

lanceguyatt Avatar
lanceguyatt:#13462

>>13459
Ultraorthodoxe Juden sind durchaus beeindruckend. Mich beeindruckt jeder Glaube der ehrlich ist und nicht zur Herrschaft erzieht. Wie Mönche im Christentum. Glaube braucht Herrschaft aber auch geistige Herrschaft ist Herrschaft. Deshalb ist ruhige, private Gläubigkeit auch so eine Utopie.

Übrigens ist Kabbalistik auch für Christen interessant. Für Überchristen nach Isidors Entwurf.

murrayswift Avatar
murrayswift:#13463

>>13460
>Atheisten kämpfen gegen Wissenschaft weil Glaube oder auch Aberglaube in der menschlichen Natur liegt
Nur bei Idioten. :^)

salleedesign Avatar
salleedesign:#13464

>>13463
Du meinstest bei Durchschnittsmenschen. Was bist du eigentlich für ein infantiler Kackewerfer?

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#13467

>>13462
Deshalb hab ich auch Respekt vor dem Glauben. Andererseits wird eben gerade dadurch verhindert, eine gute Satire aus dem glauben zu extrahieren und danach etwas komplett anderes damit zu machen

oaktreemedia Avatar
oaktreemedia:#13471

>Theisten kämpfen gegen Wissenschaft weil Erkenntnis oder auch Verstand in der menschlichen Natur liegt

ma_tiax Avatar
ma_tiax:#13479

Jetzt gegen Ende wird Zarathustra noch einmal richtig interessant und auch anregend.

>>13423
Ich werde dir antworten wenn ich auf einem Gerät lauer welches so große Texte verwalten kann.

albertodebo Avatar
albertodebo:#13486

>Ich werde dir antworten wenn ich auf einem Gerät lauer welches so große Texte verwalten kann.
Danke für das Update. :^)

steynviljoen Avatar
steynviljoen:#13648

Sprachlich und lyrisch 10/10 unglaublich tolle Wortmusik, so ein tolles Deutsch habe ich nicht oft gelesen. Das heutige "Bildungdeutsch" ist so von Latinismen verquast, dass der kulturelle Niedergang hier besonders deutlich ist.