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Veröffentlicht am 2016-08-13 08:44:28 in /ph/

/ph/ 14479: Ist heute alles runtergedummt? Wenn ja, warum? Ich ...

thinkleft Avatar
thinkleft:#14479

Ist heute alles runtergedummt?
Wenn ja, warum?

Ich eröffne mit diesem Eintrag und enthalte mich zunächst weiterer Kommentare.
https://www.youtube.com/watch?v=GsR76x1x6Ns

herrhaase Avatar
herrhaase:#14480

ist es nicht ein wenig so wie mit allen erfindungen:
die nachkommenschaft muss nicht verstehen, wie etwas funktioniert, sondern muss es benutzen können, einen pc etwa.
und waren nicht schon seit der steinzeit funktionalität(, haltbarkeit) und komfort die wichtigsten attribute von alltagsgerätschaften?
zuerst funktionalität allein, dicht gefolgt aber von komfort? je komfortabler und einfacher zu benutzen etwas ist, desto größer ist der käufer- und benutzerkreis.

mir scheint weniger systematische verdummung der grund zu sein (sind wir nicht so schlau wie noch nie? außer man meint überleben in der wildnis, aber man lernt doch schließlich nach bedarf, oder nicht?), als viel mehr der unternehmerische gedanke, an möglichst viele gruppen zu verkaufen, worunter mittlerweile auch die armen und ärmeren, die dummen und einfachgestrickten fallen, sprich: jedermann.
so gibt es immernoch komplexe rpgs, aber auch spiele für käuferschichten, die mit der komplexen art nichts anfangen können und für die deshalb einfachere spiele gezimmert werden. heute big business, früher nischenprodukt.

kurz: nicht systematische verdummung, sondern gewinnmaximierung.

wenn einmal das gefühl von komfort im innern entstanden ist, dann wird dessen fehlen in andren dingen schmerzlich bewusster.

#bilderberg

mhwelander Avatar
mhwelander:#14481

>>14479
>runtergedummt

q.e.d.

ionuss Avatar
ionuss:#14489

>>14481
Zangendeutsch ist nun mal Teil der Leitkultur auf KC. Integrier dich halt, zefix.

>>14480
Oh, ein hübscher Beitrag. Also eher schöne neue Welt als 1984.

Ich kann mich zwischen beidem nie so recht entscheiden und vermute immer, dass beides seine Realität findet. Aber das ist auch die einfachste Antwort.

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#14492

>>14489

Dumm sein ist Teil der Leitkultur auf der ganzen Welt. Integrier dich halt, Sackl Zement.

xarax Avatar
xarax:#14498

>>14492
1. Hänge dich an Nebensächlichkeit auf.
2. Setze Blödelsprache mit Dummheit gleich.
3. Trage nie etwas Lesenswertes bei.

Hübsch!

gmourier Avatar
gmourier:#14499

Ein einfaches Spielsystem ermöglicht interessante Interaktion eher, als dass es sie verhindert. Man ist nicht die ganze Zeit mit Tabellen und Würfeln beschäftigt.

ishaltso.exe

karsh Avatar
karsh:#14500

Überlege das Folgende:

95 % der lebenden Menschheit war schon immer dumm. Bis vor etwas über 100 Jahren konnte in Mitteleuropa der Großteil der Masse nicht richtig lesen und schreiben. Selbst heute können die meisten Menschen nicht die Fähigkeiten aufbringen, die es benötigt, um komplexe Gedankengänge nachzuvollziehen und zu verstehen. Es hat nichts mit Verdummung zu tun, sondern der Status-Quo wurde einfach nur beibehalten. Für Menschen, die eine gewisse kognitive Kompetenz haben, wird nun offensichtlich, dass der Rest dumm ist. Dieser Sachverhalt war aber schon immer so und er wird wohl auch die nächsten Jahrtausende so bleiben. Dumme Menschen bekommen Kinder. Weil diese dummen Menschen aber nicht geeignet sind ein Kind so zu fördern, dass es wirklich intelligent wird, bleibt das Kind mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit dumm, denn die Schule kann die Unzulänglichkeiten der Herkunft und die damit verbundene mangelnde Kompetenz der Förderung des Kindes nicht ausgleichen. Hinzu kommt nun, dass der Mensch nur insoweit aktiv wird, um sein Leben bestreiten zu können. Hierfür benötigt es dieser Tage nicht mehr viel. Es ist also kein Anreiz gegeben Intelligenz zu entwickeln.

tl;dr:

Die Menschen waren schon immer dumm und das ist ein Erfordernis für das System.

sokaniwaal Avatar
sokaniwaal:#14504

>>14500
>Hinzu kommt nun, dass der Mensch nur insoweit aktiv wird, um sein Leben bestreiten zu können. Hierfür benötigt es dieser Tage nicht mehr viel.

In dem Punkt gibt es Anlass zur Hoffnung. Die dümmste Zeit müssten deiner plausiblen Darstellung nach ja die 60er Jahre gewesen sein: Wirtschaftswunder, unbefristete Jobs in den Arsch und Internet gab es auch noch keins, so dass der unprivilegierte Teil der Welt davon noch nichteinmal etwas mitbekommen hat. Inzwischen ändert sich das alles. Werden die Menschen nun endlich schlauer?

itsracine Avatar
itsracine:#14507

Lediglich scheinen die Konsumdinge simpler gestaltet zu werden. Hingegen werden die Prozesse des Politischen und der Produktion derart intransparent und verkompliziert, dass man deine erste Frage, OP, entschieden verneinen kann. Aber selbst beim Konsum wird der Mensch schon vor einer Fülle an Entscheidungen erdrückt, was wiederum zur Qual der Wahl führt. Egal, ob bei Technik, Freizeitdingen oder Lebensmitteln - tagtäglich sollen wir unsere kognitive Kapazitäten dafür verschwenden, sodass der Mensch als entscheidungsaversives Wesen keine Lust mehr hat, sich für etwas anderes zu entscheiden. Damit er aber überhaupt Lust hat, sich für Konsumdinge zu interessieren, muss er sie annähernd verstehen. Schließlich mögen es die Wenigsten mit dem Fehlen am eigenen Verständnis konfrontiert zu werden.

>>14500
Mit dem Staunen über ein solches Phänomen beginnt die Philosophie. Fragt sich, ob das System gut ist? Inwiefern es verändert werden kann? Welches Potential in der Menschheit schlummert?

thinkleft Avatar
thinkleft:#14511

>>14504

Nein, weil es eben nicht viel benötigt um sein Leben bestreiten zu können. Sobald die Grundbedürfnisse nach Nahrung und Unterkunft befriedigt wurden, verfällt der normale Mensch in Lethargie. Ein gutes Beispiel sind Hartz IV Empfänger und Hikkies. Eben weil sie die Befriedigung der Grundbedürfnisse von außen angetragen bekommen, haben sehr, sehr viele davon keine Motivation etwas aus sich und mit sich zu machen.

>>14507

Das sind vielleicht Fragen, welche dich interessieren mögen, mich jedoch nicht im Geringsten. Ich habe schon vor einiger Zeit damit aufgehört mich für den Rest de4 Menschen zu interessieren und widme mich stattdessen nur noch mir selber. Was interessieren mich hungernde Kinder in Afrika, denen Fliegen Eier in die Augen gelegt haben und die Larven, welche aus den Eiern geschlüpft sind, fressen die Augen der Kinder ganz langsam auf, sodass diese erblinden werden. Was interessieren mich vor sich hin vegetierende 43 jährige, alleinstehende, alleinerziehende Raucherinnen mit Schuppenflechte und Übergewicht in Bottrop? Sie müssen alle ihr eigenes Leben leben und ich kann und will ihnen dabei nicht helfen. Jeder Mensch ist für sich selbst verantwortlich. Darum gehen sie mich auch nichts an. Sie haben für mein unmittelbares Leben keine Relevanz.
Ich wiederrum habe sehr große Relevanz für mein Leben.
Deswegen muss ich mich auf mich konzentrieren.

judzhin_miles Avatar
judzhin_miles:#14512

>>14511
> Sobald die Grundbedürfnisse nach Nahrung und Unterkunft befriedigt wurden, verfällt der normale Mensch in Lethargie.

Schön wärs. Dann hätten wir Ruhe im Puff.

wtrsld Avatar
wtrsld:#14514

>>14511
Deine Einsicht in das Leben der "normalen Menschen" ist fehlerhaft und oberflächlich.
Steht es anders um die Einsicht in dein eigenens Leben?
Bist du jung? Ich glaub es wohl. Vielleicht aber nicht, nun, Erfahrungen gewinnt man auch im Alter noch.
Du schreibst mit der Haltung eines Logikers, aber dein Fundament ist Gefühl von Ablehnung und Abgekehrtheit.
Drum wirkst du auf mich bitter und unzuverlässig, wie einer, der überwältigt wurde und sich grimmig verzieht.
>Sie haben für mein unmittelbares Leben keine Relevanz. Ich wiederrum habe sehr große Relevanz für mein Leben.
Es verhält sich anders: Dein Leben ist erst aus der Beziehung zur Umgebung. Was du bist, bist du geworden aus diesen Beziehungen.
Du verkennst, dass jeder Kontakt relevant ist und dein: "Sie haben für mein unmittelbares Leben keine Relevanz"
ist eine leere Phrase. Indem du dich allein auf dich selbst konzentrierst, stagnierst du und versuchst Unmögliches.
Richtiger wäre: Ich habe für mein unmittelbares Leben keine Relevanz. Sie wiederrum haben sehr große Relevanz für mein Leben.
Was ist das Deinige? Zeig es mir. Was ist aus dir selbst allein entstanden? Nenn mir eine Sache.
Sicher, dessen Existenz man nicht kennt, das berührt einen nicht bewusst.
Doch deine Umgebung ist, was sie ist, aufgrund ihrer Beziehung zu anderen Umgebungen und so verhält sich Umgebung zu Umgebung ähnlich wie Mensch sich zu Mensch verhält: in stetiger Wechselwirkung.

sementiy Avatar
sementiy:#14515

>>14514
>Es verhält sich anders: Dein Leben ist erst aus der Beziehung zur Umgebung.
>Ich habe für mein unmittelbares Leben keine Relevanz. Sie wiederrum haben sehr große Relevanz für mein Leben.

Deine Argumentation ist schlecht durchgeführt und unzulänglich. Ausgehend von einer mystischen Verbindung über 300 Ecken sollen diese fremde Menschen auf einmal relevant für mich werden? Das ist, bleibt und wahr schon immer eine falsche Annahme. Dein Begriff von Umfeld ist zu groß, als dass er Grundlage für eine nachvollziehbare Argumentation mit Aussage sein könnte. Selbst wenn ich solche Menschen in meinem direkten physischen Umfeld hätte, würde ich mit ihnen keinen Kontakt pflegen, da ich mit solchen Personen nichts zu tun haben möchte. Es gibt nichts von Interesse für mich, was ich von ihnen lernen könnte. Ich umgebe mich nicht mit Versagern, Tunichtsguten und Dummköpfen. Selbst die Leute, mit denen ich mich täglich umgebe, sind ausgesucht nach der Prämisse, in welcher Art und Weise sie für mich hilfreich sein können. Jeder dieser Menschen erfüllt eine Funktion für mich. Wenn du ehrlich bist, wird auch jeder deiner Menschen in deinem Umfeld eine bestimmte Funktion für dich erfüllen und sei es nur die der Verstreuung und Erholung. Jede Aussage dem zuwider wäre eine Lüge deinerseits.

Chakintosh Avatar
Chakintosh:#14516

>>14515
Über 300 Ecken ist noch viel zu kurz gedacht und kaum Hyperbel.
Es ist auch kein mystisches Verhältnis, sondern ein konkretes, obgleich gedanklich kaum zu fassen (und deshalb nicht existent?).
Insofern möchte ich meinen, dass deine Gegenargumentation zumindest ebenso schlecht wie meine Argumentation ist.
>Das ist, bleibt und wahr schon immer eine falsche Annahme.

Ein Beispiel:
Vielleicht hast du einen guten Kumpel und ihr redet gerade über Musik, denn ihr beide liebt eine bestimmte Band.
Nun liebt er diese Band, weil sein großer Bruder sie dauernd aufgedreht hat.
Und der große Bruder hat sie vom frühverstorbenen Vater geerbt usw.
Wären der Vater und die anderen Umstände nicht, dann wäre die Musik nicht bis zu deinem Kumpel weitergereicht worden.
Dein Gespräch mit ihm ist möglich durch Umtände, die von seiner Umgebung herrühren, der Umgebung des Bruders, der des Vaters usw.
Das ist doch eine nachvollziehbare, wenn auch unendlich versimpelte, Kausalkette, die die Wechselwirkung von Person zu Person illustrieren kann und aufweist, wie diese Wechselwirkung in deiner momentanen Situation von Relevanz ist.

Wer ein Land regiert, bestimmen die Wähler. Menschen, die dir fremd sind, bestimmen damit ganz offensichtlich dein Leben mit, denn du lebst ja auch hier und unter ihnen.
Im Supermarkt stehen Waren, die gekauft werden. Und gekauft werden sie, weil sie jemand kaufen will. Und was dieser jemand will, das ist schwer zurückzuführen auf einen Auslöser, aber er will nicht ohne Grund, das ist sicher, sondern ihm ist ein Grund geworden. Und ein Grund wird nicht aus dem Nichts, sondern aus Beziehungen, Begegnungen , Kontakten, Berührungen, Vererbungen.
Was im deutschen Radio gespielt wird, dass bestimmen auch die Amis mit. Und was Amerika gerade ist und mag, daran hat wohl auch der Irak-Krieg teil und die Sklaverei und die Entdeckung Amerikas.

>Ich umgebe mich nicht mit Versagern, Tunichtsguten und Dummköpfen.
Gott bewahre, das fordert auch niemand von dir.

>Wenn du ehrlich bist, wird auch jeder deiner Menschen in deinem Umfeld eine bestimmte Funktion für dich erfüllen und sei es nur die der Verstreuung und Erholung. Jede Aussage dem zuwider wäre eine Lüge deinerseits.
Na, was sollte ich dagegen vorbringen? Alles was mit mir in Beziehung steht, wirkt auf mich. Das hast du ganz richtig erfasst und hättest dir den letzten Zusatz sparen können.

Alles um dich herum steht mit allen anderen Dingen in Beziehung. In diese Beziehungen wirst du geboren, wächst darin auf, lernst darin und lebst darin. Ob du mit Untermenschen Zeit verbringst, spielt keine Rolle, wenn es darum geht, aus welchen Menschen sich deine Nachbarschaft zusammensetzt. Und die Nachbarschaften bestimmen die Stadt, und die Stadt den Kreis usw. Es ist nicht schwer zu erkennen.

>Ich habe für mein unmittelbares Leben keine Relevanz. Sie wiederrum haben sehr große Relevanz für mein Leben.
Was meint das? Ich beziehe mich nicht bloß auf die von dir genannten Beispiele von unerwünschtem Leben, sondern auf Umgebung allgemein.
Denk es dir so: Du bist wie ein Rechner, in den man Zahlen einspeist und der dann ein Ergebnis präsentiert.
Ohne Zahlen gibt es kein Ergebnis, ohne Umgebung keine Handlung. Alles was du tust (und bist), geschieht aus deiner Situation, deiner Umgebung heraus. Wie malt man ohne Untergrund?

Übrigens: Wenn man wie ein Arsch auftritt, dann wirkt alles, was man über Lebensführung sagt, Banane und nicht empfehlenswert. Sei es wahr oder nicht.

hammedk Avatar
hammedk:#14517

>>14516
Angefügt noch:
>Was interessieren mich hungernde Kinder in Afrika?
War lange Mainstreammeinung, hat sich mit 9/11 und ISIS ein wenig geändert.

llun Avatar
llun:#14539

Im Prinzip geht es dem Herren aus dem Video ja darum, dass der Mensch durch verstärkte, aktive Teilnahme am "System" Gesellschaft seine Autonomie Stück für Stück weiter abgibt. Somit wird eher mehr und mehr zum Schaf auf der Weide, auf Fremdhilfe angewiesen und beschränkter in seinem Tun. Die Frage ob das nun schlecht ist, oder gut, lässt sich nicht leicht beantworten: Da Konstrukte der Gesellschaft, wie zum Beispiel das von ihm angesprochene Wellfare System den Menschen soziale Sicherheit bieten, mache sie einen eben im Gegenzug dafür auch davon abhängig. Die Grundfrage sollte hier also lauten: Wie abhängig / unabhängig sollte ein Mensch sein (dürfen) ? Wie stellt man das fest? Wer ist imstande dies möglichst gerecht zu bewerten und umzusetzen ? Ein Problem was hierbei auffällt ist, dass man nicht einfach so aus der Gesellschaft und ihren Zwängen aussteigen kann. Man ist durch seine Geburt an eine Nationalität gebunden und Staatenlos werden ist nicht erstrebenswert, da man ohne Staatsangehörigkeit nirgendwo würdig leben kann. Uns wird folglich ein System aufgezwungen dessen Vorteile und Nachteile wir jeder einzelne persönlich tragen. Daraus geht als einzige Perspektive für den freiheitsliebenden Menschen eigentlich die Partizipation an der Gestaltung der gesellschaftlichen Verhältnisse hervor, und zwar mit dem Anspruch ein Leben für sich und seine Mitmenschen zu gestalten welches im Rahmen den einzelnen schützt, ihn aber nicht so sehr eingrenzt und unterdrückt, dass er fremdbestimmt lebt. Die Balance muss gehalten werden. Als Beispiele dafür lassen sich ja Themen wie der Straßenverkehr anführen : Der Staat erlaubt den Menschen sich in eine potenzielle Gefahrensituation zu begeben, ist also nicht 100 % protektiv, wohl wissend der Vorteile die der Straßenverkehr bietet. Genau so ist es auch bei Drogenpolitik, Altersbeschränkungen, Schulpflicht usw. Ein faire Diskussion dieses Gleichgewichts zwischen "beschützenden (staatlichen) Regeln" und der Freiheit des menschlichen Handelns setzt natürlich die Chancengleichheit für die Mitgestaltung der Regeln vor raus. Daher sollte jeder danach streben, diese zu realisieren ( Stichwort: Schleier der Unwissenheit, kat. Imperativ)

Was haltet ihr von meiner Interpretation?

joemdesign Avatar
joemdesign:#14540

>>14539
Ich finde die Interpretation gut. Wollte ich nur mal gesagt haben, auch wenn mir jetzt weiter nicht viel dazu einfällt.

dwardt Avatar
dwardt:#14578

Nicht alles gelesen, aber natürlich wird alles vereinfacht, ist ja auch sinnvoll. Und nein der Mensch ist nicht so schlau wie nie zuvor, der Mensch wird tatsächlich immer dümmer, hängt mit der Arbeitsteilung und dem Bevölkerungswachstum und der nichtmehr stattfindenden natürlichen Selektion zusammen.

abotap Avatar
abotap:#14584

>>14539
>Wie abhängig / unabhängig sollte ein Mensch sein (dürfen)
Läuft auf die Frage hinaus: Soll es jedem erlaubt bleiben, sich aus den Ressourcen der Welt zu bedienen.
Diese Frage dürfte vorerst zugunsten der großen Piraten beantwortet sein.(Wer nicht weiß was mit große Piraten gemeint ist, schlage nach bei Buckminster Fuller)

fatihturan Avatar
fatihturan:#14599

>>14504
Mein erster Gedanke war ja, aber wir haben eine Gesellschaft in welcher wir selbst die Dümmsten der Dummen durchfüttern und auch deren Kinder ernähren. Egal wie schlauch jemand heutzutage ist, er muss nur atmen und wir halten ihn am Leben.
Ich denke eher die westliche Welt wird dümmer und dümmer. Die Schere zwischen arm und reich, klug und dumm, wird größter. Die Mittelschicht wird kleiner.
Wir haben jede Möglichkeit von "Fortpflanzung von Klugheit" vernichtet.
Auf der anderen Seite bin ich mir unsicher ob ich nicht eigentlich viel zu pessimistisch bin. Jeder, egal wie schlau, hat die Möglichkeit seine Schule abzuschließen und zu studieren. Der Erfolg des Einzelnen ist nicht mehr von finanziellen Mitteln und den Eltern abhängig. Fleißige und kluge Menschen können immernoch Erfolg haben.
Ich habe mit haufenweise Leuten Maschinenbau studiert, die oftmals die Ersten ihrer Familie waren/sind die studiert haben.