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Veröffentlicht am 2016-11-24 20:24:16 in /ph/

/ph/ 14876: Bernds Sudelbuch

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marciotoledo:#14876

Definition des Menschen: Sprache und zwei Hände je fünf Finger.

Die alten und die sehr alten Philosophen zu studieren bringt vor allem dies: Die Welt sezieren zu lernen.

Größtes Versäumnis: Nicht zu wissen, was man ist. Nicht zu wissen, was das andere ist. Und letztlich auch die Frage der Unterscheidbarkeit.

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eloisem:#14877

Ich munzelte.

Stil ist an seinen bewussten Rändern immer Manierismus.

Sinn wird sozial hergestellt, aber individuell konfiguriert.

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naupintos:#14880

Bitte Bernd, hör einfach auf in unausgegorenen Krüppelsätzen zu philosophieren. Das nimmt doch keiner ernst – erst recht nicht, wenn so deutlich ist, dass dahinter keinerlei Konzept oder tieferer Gedanke steckt.

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i_ganin:#14881

Profund: Dinge, die man nicht mehr tut: Luft schlucken, um zu rülpsen.

thomasgeisen Avatar
thomasgeisen:#14883

Erwachsenwerden bedeutet, Masken annehmen zu können.

Anaximander war schon so weit: Anfang und Ende sind Chaos.

Das Moralischste wäre doch wohl, auf einen Zustand hinzuarbeiten, in dem keine Moral (genauer: Sittlichkeit) mehr notwendig ist.

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thomasgeisen:#14888

Keusch!, keusch!, keusch! musst du sein, presst der Weise heraus.

Wo geht es hier bitte zur Toilette?

Der Gendarm ist vornehmer als der Polizist, weil er französisch klingt.

xspirits Avatar
xspirits:#14889

Mein Dorf: Menschen sind Gesichter die aus dem Nichts erscheinen und ebenso rasch wieder in irgendeinem Haus verschwinden. Aber die Bäckerin kennt mich seit der Schulzeit.

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yassiryahya:#14890

Halt die Fresse. [-]

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subburam:#14891

Episode 29, Zen-Edition

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clubb3rry:#14893

Alle Qualitäten, die wir an unserer Umwelt und Innenwelt wahrnehmen können, werden allein durch unser Gehirn erzeugt:
Ein Sinnesobjekt trifft auf sein jeweiliges Sinnesorgan, dann wird es durch die geistige Leistung des Gehirns zum Bild.
Entfällt die geistige Leistung des Gehirns, so entfällt auch das Bild.
Wenn das Bild nicht erzeugt wird, so entfallen alle Qualitäten, die mit dem Bild verbunden sind.
Entfallen alle Qualitäten, die mit dem Bild verbunden sind, so entfallen uns auch die Sinnesobjekte, die sich allein aus diesen Qualitäten zusammensetzen.

Alles, was für uns existiert, existiert allein aus dieser Bild-Tätigkeit unseres Geistes.
Unterscheidbare Qualitäten, Unterscheidbarkeit an sich existiert nur durch und im Geist.
Endet die Tätigkeit des Geistes, so endet die Unterscheidbarkeit und damit alles für uns Seiende.
Alles Seiende ist somit Seiendes erst durch unseren Geist, da es ohne Unterscheidung keine Qualitäten, Eigenschaften geben kann und ohne Eigenschaften alles Eines ist, Unvorstellbarkeit.

Konklusion: Dasein ist Unterscheidung der Eigenschaftslosigkeit. Im Tod endet der Traum vom Sein.