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Veröffentlicht am 2016-12-08 16:24:00 in /ph/

/ph/ 14896: Wissenschaftsphilosophie

xspirits Avatar
xspirits:#14896

<-- Stimmt das?

pakhandrin Avatar
pakhandrin:#14898

Warum kommt hier eigentlich jeder Volldepp mit der Vorstellung her, wir könnten ihm bei seinem Unterfangen helfen, wenn er gleichzeitig nicht einmal in der Lage ist einen anständigen Satz in deutscher Sprache zu verfassen, um so anschaulich zu machen, was er überhaupt möchte?

steynviljoen Avatar
steynviljoen:#14899

Klingt nach genau der Kacke, auf der die Dschenderwissenschaften fundiert sind.
Der aberwitzige Fortschritt, den die Wissenschaft seit der Aufklärung im Lebensstandard aller Betroffenen bewirkt hat, ist unbestreitbar, und es ist einzig ein gleichzeitig erstarkender, Ungleichheit notwendig verstärkender Kapitalismus, der verhindert, dass alle Menschen gleichermaßen in den Genuss dieser Errungenschaften kommen.

danro Avatar
danro:#14900

>>Klingt nach genau der Kacke, auf der die Dschenderwissenschaften fundiert sind.

Das ist in Teilen der Genderswissenschaften tatsächlich so, aber es wird trotzdem kontrovers diskutiert.

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#14901

>> und es ist einzig ein gleichzeitig erstarkender, Ungleichheit notwendig verstärkender Kapitalismus, der verhindert, dass alle Menschen gleichermaßen in den Genuss dieser Errungenschaften kommen.

Warum war dann, die Sowjetunion bzw. der ehemalige kommunistische Ostblock, technisch und wissenschaftlich dem Westen dann so unterlegen?

ionuss Avatar
ionuss:#14902

Nu, also Männer denken vornehmlich männlich, Europäer europäisch und Kapitalisten kapitalistisch.
So wie einer is, denkt er in der Regel auch. Wenn er anders denken soll, dann muss er ändern, wer er is.
Und wie man is, is wo man war. Schlau fiel. Mit Vernunft, Wahrheit usw. hat das wenig zu tun.
Außer es ist unvernünftig und wahrheitswidrig, wenn ein Europäer die Dinge aus dem Blickwinkel des Europäers betrachtet.
Hört sich wirklich wie Marxistenkot an: Aus Männern werden Frauen, aus Europäern Weltbürger und aus Kapitalisten Rotfront, weil das ja vernünftiger ist als Deutschenehre. Platonisch gesprochen: Wissenschaft SOLLTE die Magd der Herrschenden sein. Das Problem sind, wenn überhaupt, die Herrschenden selbst. Und das die nicht weggemacht werden ist Problem des Volkes.
Typische Querulanten: Wenn der Big Boss nicht angegriffen werden kann (e.i. Herrschende, Kapitalismus), dann macht man halt kaputt, woran man hinlangen kann: Nerds und Basement Dwellers. Einfach ne Theorie aufstellen, die ein Linker wohl vertreten würde, und auf geht die Reise bis ans Ende der Welt.

leandrovaranda Avatar
leandrovaranda:#14903

Das ist natürlich stark einseitig, aber natürlich gibt es Beispiele, wo das zutrifft und die Wissenschaft sich hergegeben hat für irgendeeinen Scheiß.

mfacchinello Avatar
mfacchinello:#14904

>>14901
Du verstehst mich falsch. Auch die Menschen in der Sovietunion haben massiv vom wissenschaftlichen Fortschritt profitiert und haben im Laufe des 20. Jahrhunderts bis zum Kollaps einen massiven Fortschritt im Lebensstandard erlebt, der im großen und Ganzen auch weitaus gerechter verteilt war als im (damals noch deutlich zahmer) kapitalistischen Westen.
Dass die Produktionskraft im Kapitalismus noch schneller steigen kann, mag durchaus sein. Das ist es aber meines Erachtens nicht wert, wenn dafür die langfristigen Konsequenzen völlig unbeachtet gelassen werden und die Verteilung der Gewinne ohnehin extrem ungleich ist.

motionthinks Avatar
motionthinks:#14905

>>Auch die Menschen in der Sovietunion haben massiv vom wissenschaftlichen Fortschritt profitiert und haben im Laufe des 20. Jahrhunderts bis zum Kollaps einen massiven Fortschritt im Lebensstandard erlebt, der im großen und Ganzen auch weitaus gerechter verteilt war als im (damals noch deutlich zahmer) kapitalistischen Westen.

Das bezweifle ich. Waren in den 80er Jahren im Westen PC's & Spielekonsolen weit verbreitet, waren einfache Taschenrechner oder Computer im Osten noch sehr teuer und einer Minderheit vorbehalten.

dmackerman Avatar
dmackerman:#14906

>>14905
Aber das widerspricht doch seiner Aussage nicht, oder? Vorher war Steinzeit, nachher Bronze und Westen Goldstandard.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#14993

>>14896
ja stimmt

jeremyworboys Avatar
jeremyworboys:#14995

Üblicherweise generieren Wissenschaftler vor ihrem Durchbruch kaum Eigenkapital, von daher wird ihnen Geld zugetragen - eben von den Mächtigen, von denen sie abhängen. Und eben deren Wünsche gilt es also zu erfüllen. Insofern kein Wunder, dass Wissenschaft kapitalistisch/weltliche Zwecke bedient, denn eben diese Kräfte finanzieren sie doch. Das Leben ist halt doch voller Nöte. Kann man jetzt aber nicht der Wissenschaft per se ankreiden, dass die Betreibenden Essen brauchen.

Hat OP eigentlich eine klarere Frage?