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Veröffentlicht am 2017-02-07 21:18:45 in /ph/

/ph/ 15002: Schulverbot wegen ADHS

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lanceguyatt:#15002

Eine wahre Geschichte: Einst wurde es dem Klassenlehrer und der Schule von ADHS-Bernd zu viel und er wurde auf unbestimmte Zeit suspendiert vom Unterricht. Bernd wollte seine Tabletten nicht (mehr) nehmen, weil er kein abhängiger Drogi sein wollte. Dadurch ist sein Verhalten allen Beteiligkeiten einfach unerträglich geworden. Wenn Bernd sich nicht den Medikamenten ausliefert, darf er nicht in die Schule.
Was sagt Jura-Bernd zu dem Fall? Und was meint Moral-Bernd dazu?

tweet_john Avatar
tweet_john:#15005

Menschen mit ADHS können unglaublich nervig sein. Nimm deine Tabletten, oder entscheide dich dafür als Eremit zu leben.

saulihirvi Avatar
saulihirvi:#15006

Jeder von uns kennt den Fall eines ADHSlers der seine Tabletten selbst abgesetzt hat. Ihr redet einfach ununterbrochen viel und das nervt uns Normals etwas.
Nimm das Zeug du Egoist.

tweet_john Avatar
tweet_john:#15007

>>15002
würde adhs - Problemkind anschnallen und gut fixieren ; bei Bedarf elektroschockieren und verdachtsunabhängig unter die kalte Dusche stellen . adhs Kind bleibt über Nacht in der Schule um Transportkosten zu sparen und um die Allgemeinheit nicht über Gebühr zu belasten . Entsorgung wenn sich eine demokratische Meerheit findet ; Spasst sein bedeutet nicht automatisch die Umwelt belasten zu dürfen

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chanpory:#15008

Früher gab es für Menschen wie dich Euthanasie...

bluesix Avatar
bluesix:#15009

>>15007
Mit einem Mathebuch in die Tonne werfen

ademilter Avatar
ademilter:#15010

>>15002
Körperstrafen halfen einmal sehr gut gegen Alles Darfich Heutige Sau. Ohne Chemo.

_kkga Avatar
_kkga:#15022

Es kommt hier stark auf die Gegebenheiten an, Bernd. Zunächst würde ich mich aber von der Idee trennen, dass ADHS zum einen nur durch Medikamente behandelt werden kann und zum anderen, dass es für ein Kind das ADHS hat gut ist zur Schule zu gehen.

Es bringt wenig, das Kind unter Drogen zu setzen, weil die Langzeitfolgen sowohl das Kind als auch die Familie und Gesellschaft belasten werden. Genau so wenig bringt es jedoch etwas ein solches Kind in eine heutige Schule zu pressen. Man behindert damit nur den Lernfortschritt der anderen Kinder und zerfickt sich Lehrer (wodurch ggf. noch viel mehr Kinder leiden).

Die beste Lösung wäre daher, dass man zunächst akzeptiert, dass das Kind kein "Norm"-Leben bekommt und darauf ein alternatives Leben für das Kind zu gestalten. Körperliche Arbeit ist dabei das A und O. Möglichst körperliche Arbeit bei der das Kind sich nicht aus versehen selber umbringt. Ebenfalls muss der Tag klare unmissverständliche Strukturen haben. Diese Struktur darf jedoch nicht von der Zeit diktiert werden sondern muss klar von dem Zustand des Kindes abhängen.

Leider bedeutet das auch eine nahe zu 24/7 Vollzeitbetreuung des Kindes durch mehrere Personen. Nach einigen Jahren körperlicher Arbeit unter festen Regeln lernen die Kindern häufig mit ihren Problemen selber klar zu kommen. Leider hat das Kind bis dahin effektiv keine Schulbildung und ist ein Fall für die Sonderschule.

Das Kind an sich betrachtet ist dann ein wirtschaftlicher Totalschaden, wenn man aber gegenüberstellt, wie viele Kinder unter dem ADHS-Kind als Mitschüler gelitten hätten und welche Probleme es allen Beteiligten bereitet hätte, dann kann man diesen Weg als wirtschaftlich besseren Weg betrachten. Leider ist er wegen der Schulpflicht in Deutschland kaum möglich.

Die Sonderschulen die wir haben sind eher auf Kartoffeln oder Mongos ausgelegt und weniger auf Menschen die zwar körperlich und geistig Gesund sind aber aus diversen Gründen (z.B. fehlende Geduld) nicht ein normales Leben nach Schema-F führen können. Genau diese Menschen brauchen keine Schule sondern unglaublich viel zu tun.

orkuncaylar Avatar
orkuncaylar:#15025

>>15022
Beifälliges Klopfen auf den Pultdeckel!
Guter Beitrag. Ist Bernd beruflich damit unterwegs? Wärst du bereit dich für den Posten des Ministers für Bildung zu bewerben?