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Veröffentlicht am 2017-02-21 11:58:37 in /ph/

/ph/ 15029: Menschen benutzen ihre Schöpferorgane hauptsä...

aleclarsoniv Avatar
aleclarsoniv:#15029

Menschen benutzen ihre Schöpferorgane hauptsächlich als Spielzeuge, die eigentliche Verantwortung darüber ist ihnen nicht oder nur kaum bewusst, allein, sie wird sogar ganz bewusst ausgeblendet, um dem durch die Medien in die Köpfe programmierten Bild der körpereigenen "Spaßmaschine" Sex entsprechen zu können. Wenn sie das jedoch nicht täten, dann hätte diese Welt mit sehr hoher Wahrscheinlichkeit eine ganze Menge Probleme weniger. Die meisten Probleme dieser Welt resultieren nämlich aus der Tatsache der menschlichen Überbevölkerung.

Menschen sollten sich eigentlich ausschließlich aus Liebe paaren. Und nicht "einfach so" oder "weils geht" oder "weil es sich gut anfühlt", so zum Zeitvertreib, nebenbei, mit Unbekannten, die man anschließend nie wieder sieht... dafür sind Menschen ihrer Natur gemäß nicht geschaffen. Geschlechtskrankheiten, Abtreibungen, ungewollte Kinder, die misshandelt und vernachlässigt werden, sind das Resultat dieses menschlichen Handelns wider der eigenen Natur.

Die wenigsten Menschen, die auf diesem Planeten rumlaufen, sind aus Liebe gezeugte Menschen, sondern einfach nur "Unfälle" - und genau so verhalten sie sich leider auch.

Durch die Medien wird den Menschen suggeriert, dass Sex allein zum Vergnügen stattfindet. Dass er eigentlich der Akt der Schöpfung neuen Lebens ist, der nicht zuletzt auch uns selbst alle einst hervorgebracht hat, wird dabei bizarrer Weise zur totalen Nebensache deklariert! Schon im Kindesalter werden junge Menschen zwar eingehend darüber aufgeklärt, welche Sexpraktiken es gibt und wie man sich ein Kondom anzieht, sie werden auch über Geschlechtskrankheiten informiert, zumindest ansatzweise und natürlich völlig unzureichend - aber über die Liebe werden sie überhaupt nicht aufgeklärt, die Liebe gibt es nur in Filmen und was in Filmen gezeigt wird, ist ja sowieso nicht echt. Mit völlig falschen Vorstellungen von der Liebe und die Schöpferorgane zum Spielzeug zweckentfremdet, werden sie völlig desorientiert das Geschlechtskrankheiten-Bingo mit verbundenen Augen spielen, bis sie dann völlig desillusioniert ungewollte Kinder in die Welt setzen, die letztlich daran zugrunde geht.

Im Bezug auf die Artbestände anderer Spezies gibt der Mensch sich selbst das Monopol auf ihre jeweilige Eindämmung. Wenn aus Sicht der Menschen eine andere Spezies auf diesem Planeten zu überschüssig wird, werden die Bestände durch Abschüsse dezimiert. Allein im Bezug auf den Artbestand seiner eigenen Spezies fehlt dem Menschen jedwede Verantwortung und Kontrolle. Staatliche Versuche zur Geburtenkontrolle lösen das Problem der Überbevölkerung nicht. Sie sind allenfalls sekundär und keinesfalls nachhaltig. Auch in China wächst die Bevölkerung trotz Ein-Kind-Politik.

Die Menschen müssten ihren kollektiven Bezug zur Sexualität eigentlich grundlegend ändern. Utopia ist eine Welt, in der ausschließlich aus Liebe gezeugte Menschen leben.

iamgarth Avatar
iamgarth:#15030

Was ist Liebe?

bassamology Avatar
bassamology:#15031

>>15030
Kleinkind verletze mich nicht!

linux29 Avatar
linux29:#15038

Eine Nebenniere kann schon stressen.
Was wenn sie Herr verwechselt?

Ad Post:
Du weißt ja du hast Recht.
>Menschen sollten sich eigentlich ausschließlich aus Liebe paaren.

>so zum Zeitvertreib, nebenbei,
Wenn's geht würdest es jeden Tag machen. Hedonist also.

horaciobella Avatar
horaciobella:#15039

>>15038
Hedone, Steigung der Lust.

otozk Avatar
otozk:#15053

Sex ist mehr so ein Symbol der Anerkennung bei den Männern untereinander und bei den Frauen sichert es ihren sozialen Status (Stichwort Alimente und Sorgerechtsklagen zugunsten der Mutter). "einfach so" Sex zu haben ist eigentlich garkeine schlechte Idee, man muss es halt nur ohne kruden Hintergedanken machen.

Ausserdem ist das Kind nicht automatisch blöd nur weil die Eltern blöd sind. Das ist schon seit Freud eine völlig verzerrte Auffassung, dass alles auf der Kindheit fusst in einem Maße, in dem die Weltbilder und Glaubenssätze nichtmehr rückgängig zu machen sind.

uxdiogenes Avatar
uxdiogenes:#15065

>>15053
>Sex ist mehr so ein Symbol der Anerkennung bei den Männern untereinander und bei den Frauen sichert es ihren sozialen Status

Sicher, vor allem wird Sex unter Menschen als eines missbraucht - nämlich als Ersatzhandlung für alles mögliche. Pathologisch betrachtet ist dies ein absolut widerwärtiges Verhalten.

syntetyc Avatar
syntetyc:#15066

>>15065
Leider geil.

karlkanall Avatar
karlkanall:#15068

>>15066
Nein, Es ist einer der dümmsten Sätze die je auf ph geliefert wurden.

> Pathologisch betrachtet ist dies ein absolut widerwärtiges Verhalten.

Oke, du meinst das anders, ich weiß. Aber jener Pfosten ist so unfassbar dumm, da konnte ich nicht guten Gewissens darauf antworten. Mit dir geht es.
>Pathologisch betrachtet ... widerwärtig...
Die Sprache kenne ich, die Sprache der bigotten Borniertheit. Anmaßend, und überheblich und - Falsch.

zackeeler Avatar
zackeeler:#15069

>>15068
Nein, ich kann durchaus etwas aus pathologischer Sicht betrachten und es zeitgleich widerwärtig finden - und zwar absolut objektiv! Anmaßend und überheblich hingegen kommt deine Reaktion auf diese Bemerkung daher, die du zwar als falsch deklarierst, zeitgleich aber kein objektives Beispiel lieferst, wie man es deiner Meinung nach richtig machen sollte!

iamglimy Avatar
iamglimy:#15070

>>15069
>zeitgleich aber kein objektives Beispiel lieferst, wie man es deiner Meinung nach richtig machen sollte!

Bin wohl nicht so anmaßend wie du, meine Moralvorstellung als "einzig wahr und gesund" darzustellen in dem ich andere pathologisiere. Daher muß ich auch "zeitgleich" kein "objektives Beispiel" liefern.
Ich halte den Satz auch grammatikalisch für falsch. Aber das nur am Rande.

alagoon Avatar
alagoon:#15072

>>15070
Es geht dabei nicht um Moralvorstellungen, sondern um die pathologische Betrachtung von Verhaltensweisen. Den Akt der Zeugung des Lebens als stumpfe Ersatzhandlung für alles Mögliche und Unmögliche zu benutzen, wirkt abstoßend in der pathologischen Betrachtung dieses Verhaltens, weil es nicht nur diesen Akt an sich herabwürdigt, sondern auch die Lebewesen selbst, die ihre Existenz diesem Akt allein überhaupt erst verdanken.

>Ich halte den Satz auch grammatikalisch für falsch.

Aber dein Bauchgefühl trügt dich, denn er ist korrekt und bleibt es auch weiterhin, solange du ihn nicht falsch beweisen kannst.

Allerdings sollte dies hier ja kein Diskurs über Grammatik und Pathologisierung werden. Sondern ein Faden über Liebe. :3

adewaleolaore Avatar
adewaleolaore:#15074

Wir bräuchten mal eine Statistik dazu, wie viele Menschen als Unfälle geboren werden. Hat OP hier irgendwelche Daten, oder ist das mehr ein Bauchgefühl, weil er in der Fußgängerzone jemandem zu lange ins Gesicht gesehen hat? Wichtig ist natürlich für solch eine Statistik insbesondere der problematische Parameter 'Liebe' (s. >>15030). Wenn ich OP richtig einschätze, heißt Liebe für ihn eigentlich, man will zwecks Kinderaufzucht miteinander zusammenbleiben und nicht Sex zum Spaß. Das ist ein langweiliges Liebeskonzept. Man müsste also einen sehr hohen Preis für OPs utopische Spekulation bezahlen.

Conclusio:

Bin dagegen.



ps: Außerdem stimmt es ja nicht, dass durch 'die Medien' (kek) den Menschen suggeriert würde, Sex diene 'nur' dem Spaß. Selbst ein Gassenhauer für das ganz dumpfe Vergnügen wie "Schnell und Wütend" 1-7 zielt darauf ab, dass am Ende die monogame Vater-Mutter-Kind-Beziehung das Dollste ist. Mal ganz davon zu schweigen, wenn man ins deutsche Vorabendprogramm sieht und dann am Ende bei sowas wie "In aller Freundschaft" oder so landet. Gegenbeispiele zählen natürlich nicht, weil ich dann auch immer gleich eins bringe. Wir bräuchten auch hier erstmal eine belastbare Statistik.

aadesh Avatar
aadesh:#15075

>>15031
Verletze mich nicht!

emileboudeling Avatar
emileboudeling:#15094

>>15074
>Wenn ich OP richtig einschätze, heißt Liebe für ihn eigentlich, man will zwecks Kinderaufzucht miteinander zusammenbleiben und nicht Sex zum Spaß

Dann hast du OP nicht richtig verstanden, denn OPs Ansicht ist, dass Menschen sich ausschließlich aus Liebe paaren solten, um damit dem Überpopulationsproblem der Menschheit effektiv entgegen zu wirken!

clubb3rry Avatar
clubb3rry:#15097

Man müsste zwo Zwecke dringendst bemitteln: Nur aus der keuschen Liebe darf eine Paarung erquellen. Liebe muss der Zentralplanung durch ein eigenens Staatsorgan unterjocht sein. Denn ersteres garantiert die Fixierung der Reigen auf bestimmbare harte Voraussetzungen, letzteres ermöglicht die tatsächliche Begrenzung der endgültigen Bepflanzungen. Es wäre schließlich erdenklich, dass es zu viel Liebe geben könnte auf Erden - mit Frundsberg gesagt: Viel Liebe, viel Nachwuchs oder angepasster hier: Zu viel Liebe, zu viel Nachwuchs.

suribbles Avatar
suribbles:#15101

>>15094
warum sollte dann die Bevölkerung weniger wachsen?
Du weißt gar nicht genau was du mit Liebe genau meinst (wurde im Faden schon geschrieben)

itsracine Avatar
itsracine:#15106

Liebe ist doch nichts statisches, nichts was man hat oder nicht. Liebe fühlt, erlebt man und genau da liegt das Problem.

artcalvin Avatar
artcalvin:#15111

>>15029
Du gehst davon aus das der Mensch zu 100% Herr über sich selbst ist. Dem ist allerdings nicht so. Der Großteil unseres Bewusstseins steht auf Autopilot und es werden nur sehr wenige Dinge und Gedanken bewusst wahrgenommen.
Sex ist eines der primitivsten Handlungen die ein Mensch vollziehen kann. Der Trieb danach steht auf einer Stufe wie Essen oder Kacken. Du kannst nicht entscheiden wen oder was du anregend findest. Das entscheidet dein Hirn für dich.
Die Überbevölkerung der Erde ist kein Problem des Menschen, sondern eine der Zivilisation. Die Evolution ist langsamer als wir. Der Mensch ist körperlich immernoch an das Jahr 10.000 v.Chr angepasst. Aber wie soll er auch. Evolution funktioniert nach dem überleben des stärksten. Und wir überleben gerade richtig gut. Komische "Mutationen" wie Menschen mit Down Syndrom überleben auch weiterhin nicht so gut wie "gesunde" Menschen oder haben jedenfalls nicht die gleichen Chancen sich fortzupflanzen.

cbracco Avatar
cbracco:#15115

>>15111
mongos und kanacken gehören ins GAS

jimmywebdev Avatar
jimmywebdev:#15130

>>15111
>Sex ist eines der primitivsten Handlungen die ein Mensch vollziehen kann. Der Trieb danach steht auf einer Stufe wie Essen oder Kacken. Du kannst nicht entscheiden wen oder was du anregend findest. Das entscheidet dein Hirn für dich.

Dein Hirn entscheidet gar nichts für dich. Das wäre so, als würdest du sagen, dass das Auto, das du fährst, entscheidet, wohin du fährst, aber die Wahrheit ist, dass du als Fahrer darüber entscheidest, wohin es mit dir fährt. Solange das Auto intakt und fahrtüchtig ist zumindest. Wenn es schrott ist, Tank alle oder die Lenkstange verdreht hat, ist das natürlich hinderlich dabei. So ist es auch mit dem Gehirn - nicht das Gehirn entscheidet, wo es längs geht, das entscheidest DU, du hast die alleinige Kontrolle und Verantwortung darüber, dein Gehirn ist lediglich der Apparat, den du zur Ausführung benutzt. Das Gehirn ist ohne dich nur ein Klumpen Fleisch, der keine Entscheidungen treffen kann. Zu behaupten, man sei eine rein vom Instinkt gesteuerte Maschine, ist letztlich nichts weiter als der Versuch, sich seiner Verantwortung über das eigene Handeln entziehen zu wollen.

Sex steht nicht auf der selben Stufe wie Essen oder Kacken. Denn erstens kannst du dein Leben ganz und gar in sexueller Entshaltsamkeit verleben, aber ums essen und kacken kommt keiner drum rum, egal wie fromm er sich auch geben mag. Zweitens ist Sex ungleich wichtig für die Existenz und den Fortbestand einer Spezies; man kann also sagen, dass Sex überhaupt nicht zu den sogenannten Grundbedürfnissen wie essen, schlafen, scheißen etc. gehört, vielmehr ist es ein gesondertes Special Feature, das sich als Evolutionsdruck in uns veräußert, im Ganzen betrachtet aber nichts geringeres als der Ursprung des Lebens auf diesem Planeten ist!


>Liebe ist doch nichts statisches, nichts was man hat oder nicht. Liebe fühlt, erlebt man und genau da liegt das Problem.

Vielleicht wäre es sogar schon ausreichend, wenn man die Jungs anders erziehen würde. Bislang war es immer so, dass Jungs in JEDER Gesellschaft dahingehend erzogen wurden (und immer noch erzogen werden), dass der Schniedelwutz vor allem ein Spielzeug ist. Die Verantwortung, die ein Mann über sein Schöpferorgan hat, ist den meisten Männern leider völlig unbekannt. Und ich habe den Eindruck, dass es immer schlimmer wird, denn spätestens jetzt haben wir eine Generation auf diesem Planeten rumlaufen, die sich mit Internetpornographie selbst aufgeklärt hat und dementsprechend verstört ins Bild flimmert - die meisten von ihnen wissen ja nicht mal mehr, ob sie noch Männlein oder Weiblein sind. Diese Menschen werden die Gesellschaft von morgen sein. Und ich finde, umso mehr man sich dies vergegenwärtigt, desto deprimierter kann man bloß in die Zukunft blicken.

BillSKenney Avatar
BillSKenney:#15132

>>15101
>Du weißt gar nicht genau was du mit Liebe genau meinst

Lass es mich versuchen in einem Vergleich zu schildern: In einer Schatzkammer voller Münzen, von der jede eine schnelle Gelegenheit sein kann, die von Hand zu Hand geht, ist die Liebe der Arkenstein. Du erkennst ihn, wenn du ihn gefunden hast.

andina Avatar
andina:#15186

Appeal to nature.