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Veröffentlicht am 2014-11-07 22:04:21 in /r/

/r/ 1878: Bernd, warum gibt es eigentlich immer mehr Ungläub...

rawdiggie Avatar
rawdiggie:#1878

Bernd, warum gibt es eigentlich immer mehr Ungläubige in den letzten Jahren, kommt mir so vor als sei es erst in den letzten Jahren so richtig ins Rollen gekommen, ungefähr seit dem Internet.
Man könnte jetzt sagen hat was mit Bildung zu tun, und Leute können sich ihre Informationen selbst und neutral besorgen, schleiße ich aber aus, da es unmöglich eine Frage von Bildung sein kann, da dies ja bedeuten würden die die weiter dran glauben sind die dummen.
Also kann es eigentlich nur Zufall sein oder?

damenleeturks Avatar
damenleeturks:#1881

>>1878
Also ich bin durch das Internet auf die Wahrheit gestoßen, also daran kann es nicht liegen.

souuf Avatar
souuf:#1882

>>1878
>da es unmöglich eine Frage von Bildung sein kann, da dies ja bedeuten würden die die weiter dran glauben sind die dummen.

albertodebo Avatar
albertodebo:#1890

Atheisten sind eine vokale Minorität, da hiesige Christen in ihrem Verhalten inkludiert haben, sich nicht wie ein geltungssüchtiger Arsch zu verhalten.

xspirits Avatar
xspirits:#1895

>>1890
/r/ beweist dich falsch.

i_ganin Avatar
i_ganin:#1904

>>1895
Stimmt, sind ja immerhin elf Pfosten von dir.

degandhi024 Avatar
degandhi024:#1910

>>1904
>11
2 idF und nicht OP. Die anderen 9 hast du wohl aus anderen Fäden zusammenaddiert.

oskamaya Avatar
oskamaya:#1915

>>1910
Der Punkt war, dass hier nicht viele Atheisten sind.
Pfosten wie >>1882 sind übrigens Grund, warum sowas eigentlich gebannt wird. Hier ist nicht /rvss/.

chaabane_wail Avatar
chaabane_wail:#1917

>>1915
>Der Punkt war, dass hier nicht viele Atheisten sind.
Glaube nicht. Der Punkt war, dass 11 Pfosten als "geltungssüchtig" eingestuft werden.

>Pfosten wie >>1882 sind übrigens Grund, warum sowas eigentlich gebannt wird.

Wo in der Bibel steht, dass Christen keinen Humor haben dürfen?

roybarberuk Avatar
roybarberuk:#1920

>>1917
Atheisten in den Diskurs einzubeziehen ist insofern unsinnig, dass Unglaube keine Religion ist, da sogar die meisten spirituellen Befindlichkeiten keine Religion sind. Wenn hier jeder Atheist auf die Idee käme er könnte an jedem Dogma herumdiskutieren, das er nicht versteht, dann wird ein Schuh aus diesem Brett. Geltungssüchtig wird eine Aussage, wenn ein Atheist etwas demissioniert, das ihn gar nicht stören sollte—schließlich ist die missio eines jeden Christen durch die Schrift erwünscht und durch Katechismen bestätigt. Es ist hier die Frage, welche Gruppe die Bestätigung der anderen braucht.

“An iconoclast may be indignant; an iconoclast may be justlyindignant; but an iconoclast is not impartial.” - C. K. Chesterton.

Christen, wenn sie sich nicht untereinander über die Wahrheit streiten, müssen ihre Wahrheitsfülle weitergeben, bekennen und dürfen diesbezüglich auch nicht lügen. Du tätest übrigens gut daran, zu akzeptieren, dass der Glaube an den allmächtigen Vater-Gott nicht Hirnwäsche, sondern menschliches Grundbedürfnis ist. Jemand der rund 1950 Jahre Tradition allein im katholischen Christentum als Spinnerei ab tut, der hat nicht den nötigen Demut vor der Wirklichkeit, in der die meisten Menschen heute noch leben. Nur weil heute jeder lernen kann, wie man Atome spaltet, heißt das nicht, dass er von einem x-beliebigen Kirchenvater nicht in die Tasche gesteckt werden kann.

„Weit edler ist jene Weisheit, die da von oben aus göttlicher Eingebung quillt, als das Wissen, das man sich in mühsamer Geistesarbeit erwirbt.“ - Thomas von Kempen, Nachfolge Christi

horaciobella Avatar
horaciobella:#1927

>>1920
>Wenn hier jeder Atheist auf die Idee käme usw.
Anderer Atheisten-Bernd hier. Was ist hier mir Diskurs gemeint? Bloß der Austausch zwischen Gläubigen? Ich hoffe, dass das nicht so ist; ich bin sofort und gerne bereit, zuzugeben, dass viele Atheisten philosophisch wurstfingrige Großmäuler sind und sich diskursethisch verbessern sollten. Dasselbe gilt - beiläufig gesagt - jedoch für die Gläubigen. Und es erschiene mir ziemlich ignorant, zu sagen, dass Atheisten nicht an Diskursen über Glaubensfragen teilnehmen dürfen, bloß weil sie nicht gläubig sind. Immerhin beruht ihr Unglaube ja vielleicht auf Einsichten, die anerkennenswürdig sind und aus diesem Grund hat manch ein Atheist vielleicht etwas zum Diskurs beizutragen.

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#1928

>>1927
Habe keine Einwände, die Proleten jedoch müssen weiterhin ferngehalten werden, so gut es geht.

Überleg dir das mit dem Atheismus doch nochmal, solche wie dich können wir immer brauchen!

adriancogliano Avatar
adriancogliano:#1929

>>1927
Mein Beispiel wäre wie folgt:

„So wie die immerwährende Jungfrau Maria den Herrn in die Welt gebar, so wird sie den Herrn auch in dir gebären, wenn du sie bittest. Denn Gott tut nichts nur einmalig, Gott tut alles für die Ewigkeit.“

Wenn ich das so schreibe, dann sehe ich einen Protestanten, der mit Marienverehrung generell Probleme hat. Einen Protestanten, der mich beleidigt, weil ich dem Papst die Eier kraule, einen Katholik, der wenig Bezug zu Maria hat. Einen Atheisten, der Gott in Frage stellt. Einen Atheisten, der die Ewigkeit Gottes in Frage stellt. Einen Atheisten, der sagt, dass Maria gar keine Jungfrau ist, einen der sagt, dass sie Josef fremd ging, etc.

Die Protestanten sind ja schon lästig genug; dies ist aber auch ein Brett für Theisten, um sich innerhalb der Räumlichkeiten eines Bilderbrettes auszutauschen.

id835559 Avatar
id835559:#1930

>>1929
Hätte in meinem Beispiel unbefleckt statt Jungfrau schreiben müssen, dann hätten das auch Leute mit der Jungfrauengeburt verwechselt.

syntetyc Avatar
syntetyc:#1931

>>1920
Ein Metzger der von der Qualität seiner Würste überzeugt ist, sollte keine Probleme haben mit Veganern zu diskutieren.

Ruhig und gelassen.

rcass Avatar
rcass:#1934

>>1931
Veganer behaupten nicht, dass es kein Fleisch gibt. Dein Vergleich hinkt.

xarax Avatar
xarax:#1935

>>1934
Veganer die behaupten, es gäbe kein Fleisch, sind für einen Metzger erst recht kein Grund defensiv zu werden oder Hausverbote auszusprechen.

i_ganin Avatar
i_ganin:#1936

>>1929
Wenn Atheistenbernds einen gepflegten theologischen Diskurs verunmöglichen, sollte man etwas gegen machen. Ich meine nur, dass Atheismus nicht von vorneherein zum diskursiven Tabu erklärt werden sollte. Erkenntnis hat ihre reichsten Resultate sie an der Widerstandslinie zum Unbekannten, Fremden und Antagonistischen. Aber das ist halt so eine Grundsatzentscheidung. Wenn Atheismus nicht komplett ausgeschlossen werden soll, ist das vermutlich nur mit Fingerspitzengefühl zu lösen.

leandrovaranda Avatar
leandrovaranda:#1937

>>1936
>Wenn Atheistenbernds einen gepflegten theologischen Diskurs verunmöglichen, sollte man etwas gegen machen.

Naja, das wäre das andere Extrem. Von "Hier sind keine Atheismus-Fäden erlaubt!" zu "Hier sind nur noch Atheismus-Fäden erlaubt!".

Das scheint mir kein aktuelles Problem von /r/ zu sein.

herrhaase Avatar
herrhaase:#1938

>>1937
Das Beispiel in >>1929 war ja, dass es viele ich sag mal "unkundige" oder hemdsärmelige Fragen und Einwände von Atheisten gibt, die die Diskussion verflachen und bremsen, wenn ich Bernd richtig verstanden habe.

t1mmen Avatar
t1mmen:#1939

>>1936
> Wenn Atheismus nicht komplett ausgeschlossen werden soll, ist das vermutlich nur mit Fingerspitzengefühl zu lösen
Ja, als christlicher Mod muss man leider immer erst beide Wangen hinhalten, zumindest hier.

>>1935
Du merkst aber schon, dass die Qualität deiner einzeiligen Pfostierungen hier nicht sonderlich hoch ist, oder?

jpotts18 Avatar
jpotts18:#1940

>>1935
Wenn man sich über die fachgerechte Zubereitung von Würsten unterhält, Rezepte austauscht und Tipps gibt, braucht es aber keinen flennenden Veganer, der immer

"Fleischessen ist schlecht!"

dazwischenplärrt. Ich hoffe, du verstehst das jetzt.

Optimal wäre, als Atheist wenigstens die simpelsten Grundlagen zu verstehen und nicht mit der berüchtigten "Ist eh alles verkehrt, weil Gott gibts nicht" - Haltung immer störend dazwischenzufahren.

Ob es GOtt gibt oder nicht, kannst du auf /ph/ besprechen, das ist reinste Metaphysik und hat mit Religion nichts zu tun. Religiöse Leute haben sich diese Frage nämlich bereits beantwortet.

syntetyc Avatar
syntetyc:#1944

>>1936
Grundsätzlich wird hier nur zur Qualitätswahrung gebannt.
Überschneidet sich allerdings oft mit den Beiträgen von Atheisten, kann man nichts machen.

>verunmöglichen

Du bist das Paradegegenbeispiel, hab das mal zu meinem Wort der Woche gemacht.

iqbalperkasa Avatar
iqbalperkasa:#1947

http://www.technologyreview.com/view/526111/how-the-internet-is-taking-away-americas-religion/

Das Internet als Informationsquelle, in der prinzipiell alles hinterfragt wird, wird gewiss viele vom Glauben abbringen. Einige auch dahin. Wesentlich ist wohl für diese Sache, dass zumindest viel Bewegung stattfindet ... mehr als zuvor jedenfalls.

polarity Avatar
polarity:#1948

>>1947
Zwei Dinge a) cum hoc ergo propter hoc
b) wenn es einen Gott gibt, und Jesus Christus ist für unsere Sünden gestorben, sollte man frohlocken, dass die Wahrheit stirbt?

Siehe >>1920
> Es ist hier die Frage, welche Gruppe die Bestätigung der anderen braucht.

im_jsmith Avatar
im_jsmith:#1950

>>1881
Manche Leute stoßen auch im Internet auf die Wahrheit Aliens besuchen uns, nur noch viel mehr auf die andere Seite.
Und ganz anscheinend finden viel mehr Leute durch Wahrheit zum Atheismus als zum Glauben.

csteib Avatar
csteib:#1951

>>1890
Wat? Vor allem in gebildeten Ländern werden es immer mehr Atheisten, guck auf die skandinavischen Länder.