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Veröffentlicht am 2015-08-29 02:14:00 in /r/

/r/ 3986: Evolutionskritik

Shriiiiimp Avatar
Shriiiiimp:#3986

Bernd hatte vor einigen Monaten eine besondere Erfahrung (NTE) und glaubt nun an Gott.
Demzufolge musste Bernd sein bisheriges Weltbild umkrempeln und stellt sich nun die Frage was Gott ist,
wie die Welt funktioniert & wieso die Welt so ist wie sie ist, etc.
Wie dem auch sei, ein interessantes Thema, welchem Bernd vor kurzem begegnete
und nun sehr kritisch gegenübersteht ist die Evolutionstheorie.
Der Glaube, dass der Mensch vom Affen abstammt, wie es die Makroevolution behauptet, erscheint immer realitätsfremder für Bernd.
Gemeint ist ausschließlich die Makroevolution, die Mikroevolution ist natürlich erwiesen.

Erklärung in Kurzfassung (welche Bernd von dieser Seite übernommen hat:http://www.was-darwin-nicht-wusste.de/):

Codierte Information kann nicht selbstständig entstehen.

Codierte Information ist eine geistige, nichtmaterielle Größe
und benötigt daher IMMER einen intelligenten Sender/Urheber.

Daraus folgt:
1. Materie allein kann keine codierte Information erzeugen.
2. Es gibt keinen Code ohne bewusste, willentliche Vereinbarung.
3. Codierte Information besitzt stets eine vom Urheber festgelegte Grammatik.
4. Am Anfang jeder Informationskette steht immer ein geistiger, d.h. intelligenter Urheber/Sender.
5. Codierte Information kann niemals durch Zufall oder lange Zeiträume entstehen.

Die Evolutionstheorie ist heutzutage ein unangefochtenes Dogma, dessen Kritiker sofort als "fundamentalistisch"
und "wissenschaftsfeindlich" diskreditiert werden.
Sie ist das selbstverständlich geworden in unserer Zeit, wobei sie noch lange nicht erwiesen ist (wie auch, wenn sie denn
keinesfalls stimmen kann).

Ein paar Quellen zum Einlesen und zum besseren Verständnis der Thematik:
http://science-of-involution.org/de/Kritik_am_Darwinismus.html
http://www.wort-und-wissen.de/index2.php?artikel=disk/d01/3/d01-3.html
http://www.genesisnet.info/index.php?News=56&Sprache=

Habe das mal in /r/ und nicht in /w/ gepostet, in der Hoffnung hier neugierige Menschen mit unlöschbaren Wissensdurst anzusprechen,
da diese Kritik doch wohl am Weltbild eines (fast) jeden rütteln müsste und ich nicht auf Polemik aus bin.
Außerdem ist das wohl ein weiteres Indiz für die Existenz eines Gottes und gegen die heutige "Wissenschaft".
Meiner Meinung nach wirft die Erkenntnis der Unmöglichkeit der Makroevolution nur noch mehr Fragen in den Raum.
Was denkt ihr darüber?
Kann der Mensch vom Affen abstammen oder ist er nur gewissermaßen ein "Verwandter"?
Ist die Evolutionstheorie nur ein Glaube?
Welche Indizien sprechen für die Makroevolution?

garethbjenkins Avatar
garethbjenkins:#3987

Bernd heißt eigentlich gar nicht Bernd, sondern Alex, nur hat Alex das zu spät gemerkt.

stuartlcrawford Avatar
stuartlcrawford:#3992

Kleine Anmerkung: Es geht dir weniger um Evolutionskritik als um die Kritik der Evolutionslehre.

bassamology Avatar
bassamology:#3995

>Der Glaube, dass der Mensch vom Affen abstammt
Falls es dir hilft: Das behauptet die ET nicht. Wir haben laut ihr lediglich gemeinsame Vorfahren (und ja, ich weiss, dass das immer falsch zitiert wird).

Andererseits stammt die ET ja nicht von Charles Darwin, sondern von seinem Großvater Erasmus, einem Okkultisten und Freimaurer. Charles wurde lediglich aus Marketinggründen vorgeschoben. Das macht sie mir schon mal pauschal verdächtig.

tmstrada Avatar
tmstrada:#4046

Es wurde so von Gott eingefädelt dass sich der Mensch entwickelt, ich sehe das Problem nicht.

rahmeen Avatar
rahmeen:#4048

"besondere Erfahrung (NTE)" also Hirnschaden? das könnte es erklären

sgaurav_baghel Avatar
sgaurav_baghel:#4050

>>3986
>Bernd hatte vor einigen Monaten eine besondere Erfahrung (NTE) und glaubt nun an Gott.
Glückwunsch. Und nun musst du irgendwie die riesige Menge an unbequemen Indizien wegerklären.
Wird nicht funktionieren. Ausser du verabschiedest dich von einem Großteil deines gesunden Menschenverstandes.

shadowfreakapps Avatar
shadowfreakapps:#4051

>>4050
>Brett für Leute, die in der ein oder anderen Weise zu Gott gefunden haben (Das r steht für Religion)
>Ein Spast wird nicht müde dagegenzutun
>Ist ziemlich sicher der Spast der sich wegen der Mods aufregt

jodytaggart Avatar
jodytaggart:#4059

>Bernd hatte vor einigen Monaten eine besondere Erfahrung (NTE) und glaubt nun an Gott.
Inwiefern glaubst du nun an Gott? An welchen Gott? Irgendwelche Details?

Ich hatte selbst Gotteserfahrungen unter dem Einfluss von LSD.
Andere haben Gotteserfahrungen in tiefer Meditation oder beim Beten über einen längeren Zeitraum.

Auch Menschen mit Gehirnschäden berichten die gleichen Erlebnisse wie diese.
Der 'God-Helmet' erzeugt diese Erfahrungen durch elektromagnetische Stimulation der Regionen im Gehirn,
welche für die Wahrnehmung von Selbst und dem Anderen verantwortlich sind, undzwar per Knopfdruck.

Hältst du es nicht für möglich, dass das einfach die Art ist, auf die das Gehirn auf bestimmte Situationen reagiert?

Wenn es um Dinge geht, welche unmöglich weder test- noch widerlegbar sind, muss man sehr vorsichtig sein.
Ich kann mir auf der Stelle Dinge ausdenken, die deinen Gott widerlegen und genau so beweisbar sind wie dieser.

Es ist leicht in die Falle zu gehen und das Leben lang an etwas zu glauben, was nicht der Realität entspricht.

>1. Materie allein kann keine codierte Information erzeugen.
>2. Es gibt keinen Code ohne bewusste, willentliche Vereinbarung.
>3. Codierte Information besitzt stets eine vom Urheber festgelegte Grammatik.
>4. Am Anfang jeder Informationskette steht immer ein geistiger, d.h. intelligenter Urheber/Sender.
>5. Codierte Information kann niemals durch Zufall oder lange Zeiträume entstehen.

Nur Behauptungen, keine Fakten.

Es kann durch Zufall ein simpler Organismus entstehen, der sich reproduziert und kleine Abänderungen hat (Microevolution).

Natürliche Auslese merzt alle kleinen Abänderungen aus, die nicht im Einklang mit der Umgebung sind.
Das muss der Organismus sein, denn von dieser nimmt er das Rohmaterial.

Menschen sind (relativ) gut an die Erde angepasst, aber das wars schon.
Auf 99% der anderen Planeten könnten wir nicht existieren.

Komplexe Abänderungen finden über große Zeiträume statt (Macroevolution), bestehen aber dennoch aus kleinen,
schrittweisen Veränderungen die jeweils einen evolutionären Vorteil verschaffen (Microevolution).

Das beste Beispiel hierfür ist das Auge.
Hier eine Erklärung: https://www.youtube.com/watch?v=qrKZBh8BL_U
All diese Zwischenstufen existieren übrigens noch; ebenso komplexere Augen als die unseren.

Das Auge kann jedoch auch einen evolutionären Nachteil darstellen,
zum Beispiel wenn eine Gruppe Echsen in ein tiefes Loch fällt, in das kein Licht kommt.

In diesem Falle wäre es schädlich, eine feuchte, empfindliche Stelle an der Aussenseite des Körpers zu haben,
wodurch diese eher sterben und über Generationen die mit weniger ausgeprägten Augen überleben.
So bildet sich das Auge wieder zurück.

Den Fehler den viele zu machen scheinen ist die Annahme, dass Evolution und Natürliche Auslese für 'bessere' Wesen sorgen,
anstatt für 'angepasstere' Wesen.

Die Wesen die überleben, geben ihre Eigenschaften weiter.

adhiardana Avatar
adhiardana:#4070

Nach der naechsten Nahtodterfahrung kanns ja vielleicht wieder gesund sein.Wuensch ich dir jedenfalls.

vickyshits Avatar
vickyshits:#4072

>>4051
>Brett für Leute, die in der ein oder anderen Weise zu Gott gefunden haben (Das r steht für Religion)
Achso deswegen wird hier alles von mir gelöscht.
Ich dachte hier wird über Religion gesprochen (wegen dem /r/).

Sollte man vielleicht irgendwo erwähnen, dass das hier Rückzugsort für verblendete ist, und keine kritische Auseinandersetzung mit dem Thema erwünscht ist.

Bernd Avatar
Bernd:#4082

>>4059

Gut, ich habe das mit "an Gott glauben" natürlich sehr simplifiziert, es kamen noch andere Faktoren außer der
NTE hinzu. Nennen wir es einfach Schicksal, dass ich nun an Gott glaube.

Mein Gott in einfachen Wörtern ausgedrückt:

"Mein Gott" ist der Gott von dem Jesus Christus (oder Krsna) spricht.
Ich glaube an eine unsterbliche Seele die Teil von Gott (Über-Seele) ist.
Diese Seele existiert unabhängig von Zeit/Raum, sie ist unendlich (eben wie Gott).
Auf dieser Ebene sind wir alle eins (1 Gott), heißt jede Seele ist "gleichviel wert"
(-> Vor Gott sind alle Menschen gleich).
Weil Seele > materielle Körper, gibt es keinen Grund sich vor irgendetwas zu fürchten (wie z.B. dem Tod, oder vor zynischen Kommentaren sexuell frustrierter User im www).
Deshalb bin Gott dankbar für das Leben, dass er mir gegeben hat und wenn ich leide,
dann bin ich selbst der einzige der mich aus diesem Leid befreien kann
(Leid entsteht durch Anhaftung an Materielles sprich Vergängliches, oder in anderen Worten man vergisst das göttliche Geschenk des Seins).
Zur Vermeidung von Leid empfehle ich den Buddhismus, da geht es ja auch vor allem Dingen darum.


Zurück zum Thema;
dass der Mensch mit dem Affen viele Ähnlichkeiten hat und beide gemeinsame Vorfahren haben liegt auf der Hand.
Auch dass der Mensch sich vom homo erectus & Neandertaler zum homo sapiens sapiens entwickelte zweifel ich nicht an.

>Es kann durch Zufall ein simpler Organismus entstehen, der sich reproduziert und kleine Abänderungen hat (Microevolution).

Das ist genau das was ich hinterfrage. Ich glaube nicht daran, dass durch Zufall ein Lebewesen entstehen kann.
Ich glaube überhaupt nicht an Zufall, es gibt mMn keine Zufälle.
Die 5 Behauptungen werden übrigens zu Fakten wenn man sie nicht widerlegen kann.

Die Frage die ich mir stelle, ist, was an der Evolutionstheorie ist komplett erwiesen und
was sind bloße Behauptungen die auf den Faktor "Zufall" beruhen?
Vor allem dieser Artikel
http://science-of-involution.org/de/Kritik_am_Darwinismus.html#Titel03
müsste doch jeden zum Nachdenken bringen.

terryxlife Avatar
terryxlife:#4086

>>4082
>Jesus Christus (oder Krsna)

murrayswift Avatar
murrayswift:#4087

>>4082
> Die 5 Behauptungen werden übrigens zu Fakten wenn man sie nicht widerlegen kann.
Ohje, wenn Du schon so kommst, kann man mit dir nichtmehr vernünftig reden.
Behauptungen sind nicht automatisch Fakten, nur weil kein Gegenbeweis erbracht werden kann.
Beispiel: Es gibt keinen Gott, beweise mich falsch.

nelshd Avatar
nelshd:#4091

>>4082
Okay da hast du recht:
Behauptungen sind nicht automatisch Fakten, nur weil kein Gegenbeweis erbracht werden kann.

Trotzdem muss man sich wohl mit diesen Fragen auseinandersetzen,
wenn es darum geht ob der Mensch oder das Universum einen Schöpfer haben.
So einfach kann man diese Thesen ja auch nicht widerlegen,
sie treffen auf alles Vorkommende in unserer materiellen Welt zu.
Im Grunde müsste man ja nur ein einziges Beispiel finden, um alles widerlegen zu können.

Bsp >4. Am Anfang jeder Informationskette steht immer ein geistiger, d.h. intelligenter Urheber/Sender.
Ein Mensch, ein geistiger Sender, kann einen Roboter programmieren.
Ein Roboter aber kann nichts programmieren oder erschaffen weil er einfach nur unbelebte Materie ist.
Bloße Materie kann nichts erschaffen. Man muss ein Bewusstsein haben um etwas erschaffen zu können.
Evolution ist ein Schöpfungsprozess, es entsteht nichts einfach so zufällig.
Zu behaupten, dass einfach so zufällig etwas entstehen kann,
ist wohl eher schon einfach nur eine Behauptung, die es zu hinterfragen gilt.

Man müsste einfach nur die Antithesen bilden und diese wären alle kaum haltbar,
weil sie niemals in aller Welt zutreffen.

>1. Materie allein kann codierte Information erzeugen.
>2. Es gibt Code(s) ohne bewusste, willentliche Vereinbarung.
>3. Codierte Information muss keine vom Urheber festgelegte Grammatik besitzen.
>4. Am Anfang einer Informationskette muss kein geistiger, d.h. intelligenter Urheber/Sender stehen.
>5. Codierte Information kann durch Zufall oder lange Zeiträume entstehen.

Das wären wohl eher die Thesen die es zu beweisen gälte.

jajodia_saket Avatar
jajodia_saket:#4094

Also rein wissenschaftlich vernünftig betrachtet ist die einfachste Theorie, welche etwas umfassend und widerspruchsfrei erklärt, die wahrscheinliche. Und somit Wahrheit (tm) bis sie durch neue Erkentnisse durch eine bessere Theorie ersetzt wird.

Wägen wir mal die Einfachheit von zwei gegensätzlichen Erklärungen zur Entstehung und Existenz des Menschen ab:
- Mikroevolution (ist völlig klar und für jeden Bernd mit Fruchtfliegenzucht nachzuvollziehen) und Makroevolution (zugegebenermassen für manch einen schwer zu erfassen da hier Zeit über das allgemein erfahrbare Maß hinaus eine Rolle spielt).
- Ein unsichtbares Überwesen hat alles gemacht.
Merkste selber, ne?

>1. Materie allein kann codierte Information erzeugen.
>2. Es gibt Code(s) ohne bewusste, willentliche Vereinbarung.
>3. Codierte Information muss keine vom Urheber festgelegte Grammatik besitzen.
>4. Am Anfang einer Informationskette muss kein geistiger, d.h. intelligenter Urheber/Sender stehen.
>5. Codierte Information kann durch Zufall oder lange Zeiträume entstehen.
>Das wären wohl eher die Thesen die es zu beweisen gälte.

Nee. Man muss nicht jeden Schwachsinn, den du hier repostulierst widerlegen.
Kleiner Tip:
Naturgesetze entstehen nicht dadurch, dass man sie in Schriftgröße 23 im Netz serviert.
"Naturgesetzmäßigkeiten" die sich "bewährt haben" und "in keinem Laboratorium der Welt experimentell widerlegt wurden" sind auch kein guter Ausgangspunkt und eher auf einer Stufe mit Ariern vom Aldebaran.

Kannst natürlich weiter in deiner Fantasiewelt leben wenns dir besser gefällt. Nur sei dir darüber im klaren, dass das nur deine Welt ist. Und die von deinen Glaubensgenossen Mitpatienten. Wäre allerdings nett, wenn du nicht versuchen würdest andere labile Personen mit in deinen Wahn zu ziehen.

juaumlol Avatar
juaumlol:#4100

>Es wurde so von Gott eingefädelt dass sich der Mensch entwickelt, ich sehe das Problem nicht.

Einfache, kurze Antwort, und doch so wahr, wenn man an Gott glaubt. Wenn nicht, ist auch nicht viel verloren, dann war es halt die Evolution alleine.
Ich sehe da als Gläubiger kein Problem, mit der gesamten Wissenschaft nicht. Gott ist der Schöpfer, und es werde Licht! Den restlichen Kakao muss man ja nicht wörtlich nehmen. Demnach ist Gott natürlich auch der Urheber allen Bösen, muss er ja wohl, er ist der Schöpfer, und vor ihm war nichts.

enriquemmorgan Avatar
enriquemmorgan:#4101

>>4100
>Demnach ist Gott natürlich auch der Urheber allen Bösen[...]
Junge junge, da hat wohl jemand gar nicht aufgepasst.

timgthomas Avatar
timgthomas:#4102

>>4101
sei froh, dass du den Inhalt meines Geschwafels nicht richtig verstanden hast. Er hätte dir sonst einige schlaflose Gedankennächte beschert. Wenn du ein vernunftbegabter, gläubiger Christ bist.

Und ob ich irgendwo nicht aufgepasst habe ist irrelevant und interessiert keine Sau. Aber wenn du mir erklären kannst, wer das Böse erschaffen hat, bitte. Ich bin ganz Ohr.

katiemdaly Avatar
katiemdaly:#4105

>>4102
Gott schuf die Kapazität zum Bösen, den freien Willen. Weil der freie Wille in sich selbst gut ist und daher alternativlos.

adewaleolaore Avatar
adewaleolaore:#4107

>>4105
>Gott schuf die Kapazität zum Bösen

Wenn du mit dieser Antwort zufrieden bist, bist du sicher ein sehr glücklicher Mensch, und das Himmelreich wird dein sein.

adewaleolaore Avatar
adewaleolaore:#4108

>>4105
Und wat ist mit die gefallene engelz?
Satan, Luzi, Adonai, Azrael?
Alles Einbildung, oder als Rechtfertigung herbeifantasierte dritte, die mich verführt haben?
Wüstenreligionen sind Schmuh. 100% Judenlogik.

rawdiggie Avatar
rawdiggie:#4109

>>4105
Da gibt es ein logisches Problem bei deiner Aussage. Und du hast es selbst gemerkt, weil du es in Strudelteig verpackt hast!

>schuf die Kapazität zum Bösen

Wenn vorher nichts da war, und dann kommt dein Gott und erschafft alles, dann hat er auch das Böse erschaffen.
Und das vorher nichts da war, bestätigen ja sogar die Physiker.

Also wie jetzt Christ?

itsracine Avatar
itsracine:#4114

Ach Bernd. Es gibt nichts Böses auf der Welt, nur Unannehmlichkeiten, die dir die Möglichkeit geben an ihnen zu wachsen.

breehype Avatar
breehype:#4115

>>3986
>Bernd ... glaubt nun an Gott.
Prima!

>Kann der Mensch vom Affen abstammen oder ist er nur gewissermaßen ein "Verwandter"?
In der Genesis steht, dass Gott Menschen und Tiere aus Ackerboden schuf und also kann man von einer Verwandtschaft ausgehen. Gottes Technologie bleibt ungenannt aber da periodisch wachsende Dinge häufig in der Schöpfung vorkommen, ist es naheliegend, dass er dabei so vorging, wie die Evolutionstheorie es beschreibt.

>Ist die Evolutionstheorie nur ein Glaube?
Sie ist eine "Theorie", das ist in der Wissenschaft ein eher schwaches System von Aussagen. Einen Glauben auf eine naturwissenschaftliche Aussagen aufzubauen wäre unwissenschaftlich und ein Aberglaube.


Auch:
Die Wissenschaft dokumentiert Gottes Schöpfung ohne eine allgemeine Wertung, die wiederum von der Religion gefunden wird. Dabei kann es eigentlich kaum zu Konflikten kommen.
Heutzutage vermischen satanischen Atheisten (und Kreationisten) diese Sichtweisen. In der Tradition der Aufklärung greifen sie damit sowohl Religion als auch Wissenschaft an um sich zur moralischen Instanz zu erheben und so Macht zu erlangen.
Diese unselige Debatte über Evolution und Religion ist allein ihr Werk und Pater Mendel würde im Grab rotieren, wenn er davon wüsste.

coreyhaggard Avatar
coreyhaggard:#4116

>Es gibt nichts Böses auf der Welt, nur Unannehmlichkeiten

So habe ich das noch nie gesehen.

crhysdave Avatar
crhysdave:#4121

>>4115
>Sie ist eine "Theorie", das ist in der Wissenschaft ein eher schwaches System von Aussagen.

Bist du dumm oder verwechselst du absichtlich Theorien mit Hypothesen?

llun Avatar
llun:#4122

>>4116
Ja, all das Ungemach der Welt kann einer unsterblichen Seele nicht gefährlich werden.

>>4121
>Bist du dumm oder verwechselst du absichtlich Theorien mit Hypothesen?
Lachs. Weder noch, eine Theorie ist eine mehr oder weniger deutlich ausformulierte und gut bestätigte Hypothese.

antonkudin Avatar
antonkudin:#4125

Und, woher kommt jetzt das Böse?

Es gibt ja eine Menge Nichtchristen und Heiden hier, wie wollt ihr die bekehren wenn ihr nicht einmal die Herkunft des Bösen erklären könnt!

vikashpathak18 Avatar
vikashpathak18:#4126

>>4125
Bernd verkündet ihnen lieber die Frohe Botschaft.

Das Böse kommt allerdings von den Atheisten, die die Menschen dem Teufel in die Arme treiben.

nicoleglynn Avatar
nicoleglynn:#4128

>>4126
wer hat den Teufel erschaffen?

remiallegre Avatar
remiallegre:#4130

>>4128
Gott hat ihn erschaffen, wie alle Engel, und er war der vortrefflichste unter ihnen ehe er der Eifersucht anheim fiel und in die Hölle stürzte.
Bis zum heutigen Tage ist er deswegen mett und hetzt und lästert gegen Gott, wann immer er schwache Atheisten dazu benutzen kann.

tusharvikky Avatar
tusharvikky:#4133

>>4130
Guter Post!

yassiryahya Avatar
yassiryahya:#4134

>>4130
Also hat das Böse letztlich seinen Ursprung in Gott?

fritzronel Avatar
fritzronel:#4135

>>4134
Nein, jenes Böse hat seinen Ursprung nicht in Gott. Es entstammt dem freien Willen, den Gott auch uns gab. Der Freie Wille ist aber wiederum nichts Böses, da er es uns erst ermöglicht Gott zu lieben.

lisakey1986 Avatar
lisakey1986:#4137

>>4135
Letztlich hätte es gemäß deiner Aussage, Das Böse ohne Gott nicht gegeben?

(DURCH DIE TÜR HINAUS, ZUR LINKEN REIHE, JEDER NUR EIN KREUZ!)

orkuncaylar Avatar
orkuncaylar:#4138

>>4137
Ohne Gott würde es gar nichts geben.

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#4139

>>4122
>Ich bin jetzt religiös und glaube nicht mehr an die Schwerkraft, das ist nur eine Theorie!1!1!1 An die Schwerkraft zu glauben wäre unwissenschaftlich und abergläubisch!

millinet Avatar
millinet:#4142

>>4139
>die Schwerkraft [...] ist nur eine Theorie
Das ist falsch, denn die Schwerkraft ist hinreichend bewiesen, im Gegensatz zur Evolutionstheorie.

>An die Schwerkraft zu glauben wäre unwissenschaftlich und abergläubisch!
Das ist richtig. Jede Art des Glaubens ist unwissenschaftlich und die religiöse Überhöhung der Schwerkraft wäre ein Aberglauben.

lisovsky Avatar
lisovsky:#4153

>>4142
> Das ist falsch, denn die Schwerkraft ist hinreichend bewiesen
Nein. Indizien sind keine Beweise, daher ist der Vergleich Evolution/Schwerkraft absolut gerechtfertigt.

carlosgavina Avatar
carlosgavina:#4154

>>4153
Und Experimente sind keine Indizien. Ist aber eh irrelevant. Eine wissenschaftliche Aussage eignet sich niemals als Gegensatand des Glaubens, ganz egal wie fundiert sie ist.

andychipster Avatar
andychipster:#4155

Wenn du mich fragst, eignet sich nichts als Gegensatand (sic) des Glaubes.
Das ganze Konzept des Glaubes ist bizarr: Ich nehme etwas, das nicht hinreichend bewiesen bzw. völlig abstrus und abwegig ist, und das ist dann meine Wahrheit.

Menschen sind seltsam.

mj_berthelsen Avatar
mj_berthelsen:#4156

>>4155
>Gegensatand
Der Teufel steckt im Detail.

>Das ganze Konzept des Glaubes ist bizarr: Ich nehme etwas, das nicht hinreichend bewiesen bzw. völlig abstrus und abwegig ist, und das ist dann meine Wahrheit.
Alles andere wäre auch vollkommen unmöglich! Man stelle sich vor ein Kind würde zunächst die Gravitation studieren, ehe es lernt sich aufzurichten.

mat_walker Avatar
mat_walker:#4157

>>4156
Kinder müssen natürlich erstmal viel als gegeben hinnehmen.
Die meisten stellen allerdings irgendwann die Frage: "Warum fällt alles nach unten?"

andychipster Avatar
andychipster:#4161

>>4157
>Die meisten stellen allerdings irgendwann die Frage: "Warum fällt alles nach unten?"
Und diese Frage wird aus gutem Grund nicht mit dem Beweis aller physikalischen Grundlagen beantwortet; das wäre sinnlos, da Glaube sowieso immer vorausgesetzt wird.
Kein Naturwissenschaftler hat den Anspruch Gottes Schöpfung zu deuten, es werden lediglich belastbare Modelle erschaffen, von denen man glaubt, dass sie jeweils einen Aspekt hinreichend abbilden.

So ist das mit der Gravitation und der Evolution und den Sakramenten und all den anderen hüpschen Sachen, die man von den Eltern, der Schule, dem Prof oder dem Pfarrer erzählt bekommt. Man glaubt daran, dass sie zutreffen, nicht mehr und nicht weniger, und das reicht ja dann auch, etwa um Computer zu bauen, Kinder zu haben und glücklich zu sein.

starburst1977 Avatar
starburst1977:#4178

>>4161
Diese Frage wird aus gutem Grund wie folgt beantwortet: "Wegen der Massenanziehung. Die Erde auf der wir leben hat viel Masse und zieht alles an. Darum fällt alles 'runter."

> So ist das mit der Gravitation und der Evolution und den Sakramenten und all den anderen hüpschen Sachen, die man von den Eltern, der Schule, dem Prof oder dem Pfarrer erzählt bekommt. Man glaubt daran, dass sie zutreffen, nicht mehr und nicht weniger, und das reicht ja dann auch, etwa um Computer zu bauen, Kinder zu haben und glücklich zu sein.
Wenn alle so beschränkt wären wie du, würden wir noch in Höhlen leben.
Hätte auch seine Vorteile.

iamgarth Avatar
iamgarth:#4179

>>4178
>"Wegen der Massenanziehung. Die Erde auf der wir leben hat viel Masse und zieht alles an. Darum fällt alles 'runter."
Die meisten Menschen werden das wohl glauben. Gibt auch niemanden, der was anderes behauptet, oder? Ist also ein müßiges Thema. Und es wäre natürlich auch schwachsinnig es zu beweisen.

>Wenn alle so beschränkt wären wie du, würden wir noch in Höhlen leben.
Aber ganz im Gegenteil, ich bin höchst progressiv. Die Zukunftsverweigerer sind jene, die jede Grundlage zweimal prüfen und beweisen wollen. Wer jedoch mutig voranschreitet, kommt gar nicht daran vorbei an gegebene Modelle, Methoden und Werkzeuge zu glauben.

Du kannst ja anfangen zu beweisen, dass das Leben in einem Haus besser ist als in einer Höhle; ich glaube es einfach und ziehe schon mal ein.

Der Glaube wird immer obsiegen.

shadowfreakapps Avatar
shadowfreakapps:#4191

>>4179
> Und es wäre natürlich auch schwachsinnig es zu beweisen.
Au contraire! Der Beweis ist Teil des Lehrplans (sowas habe ich zumindest in der Schule durchführen dürfen):
http://www.physik.uni-regensburg.de/infra/vorlvorb/VorlVorb/Versuche/VK_05_3_A.htm

Wenn du nicht einmal die Grundlagen beweisen kannst, bleibt dir alles Höhere verschlossen.
Dann musst du auf Glauben zurückgreifen, um überhaupt etwas zu haben.

Aber wissen wirst du nichts.

urbanjahvier Avatar
urbanjahvier:#4200

Wer zum Teufel hat nun wirklich das Böse erschaffen?

buddhasource Avatar
buddhasource:#4384

Wie erklären sich eigentlich Evolutionsverweigerer Viehzucht?