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Veröffentlicht am 2015-03-06 10:14:41 in /rvss/

/rvss/ 96442: Kewil hat wie immer Recht

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i3tef:#96442

Warum glauben mehr Menschen an Merkel als an Gott?
27.01.2010

Eine Frage geht mir schon einige Tage durch den Kopf: Warum glauben mehr Menschen, daß Merkel die Welttemperatur bis 2050 um 2 Grad Celsius senken kann als an die Existenz Gottes? Wir sind zwar alle schon seit 200 Jahren Aufklärung so aufgeklärt, daß es keinen Gott gibt, daß ein Gott total der Vernunft widerspricht und nur das Mittelalter sich einen solchen Quatsch ausdenken konnte. Warum glaubt aber die Mehrheit der Deutschen gleichzeitig, es sei möglich, daß unsere Politiker bis 2050 die Welttemperaturen um 2 Grad senken können, wenn wir nur alle CO2 sparen und sonstwas? Wobei eigentlich jeder die Unfähigkeit unserer Politik auf allen Gebieten täglich sehen und erfahren kann! Könnte es nicht sein, daß das Mittelalter intelligenter war als wir heute! Die hätten damals nie an Merkel geglaubt! Ist nicht die Wahrscheinlichkeit, daß es einen Gott gibt, irgendwie fifty-fifty oder wenigstens 1:9, und die Wahrscheinlichkeit, daß die Merkel das Wetter 2050 bestimmt, NULL? Worin besteht der Nutzen der Aufklärung, wenn nicht einmal solche einfachen Wahrscheinlichkeiten durchdringen? Sind wir aufgeklärt oder nicht das gerade Gegenteil davon?

joshjoshmatson Avatar
joshjoshmatson:#96443

# Ökoei meint:
27.01.2010 um 16:51

Kewil, der Hosenanzug will nicht die Temperatur um 2 Grad senken, sondern den Anstieg auf 2 Grad begrenzen.

Warum man an Merkel glaubt ? Oder den Klimawandel, oder an Multikulti, an den Sozialismus und die soziale Gerechtigkeit - ?

Weil die Menschen glauben wollen, die allermeinsten zumindest. Wenn sie nicht mehr an Gott glauben, sucht sich ihr Bedürfnis nach Gläubigkeit eben Ersatzobjekte. Der Vatikan wird ersetzt durch das IPCC, die UNO, Amnesty, die Grünen und sonstige Verkünder des Guten, denen man zubilligt stets über die absolute Erkenntnis, die Unfehlbarkeit zu verfügen, und völlig Uneigennützigkeit und absolut Ehrlichkeit zu sein.

Mittelalterlicher Glaubensfanatismus war nur eine soziokulturelle Struktur, die sich gemäß dem Zeitgeist immer wieder neue Gewänder zulegt. Die Jakobiner, die roten und braunen Sozialisten, die Ökologisten, die Multikulturalisten, sie alle woll(t)en die Welt verbessern, und haben nichts als Unheil über den Planeten gebracht.

Der Hang zu fanatischer, unreflektierter Gläubigkeit hat sich lediglich vom Gotteskonzept gelöst, ist aber unverändert vornanden, und lässt sich zudem hervorragend zur Legitimation eines Machtanspruches nutzen, für alle, die ihren Glauben als Norm für alle durchsetzen können. Die Glaubensinhalte sind völlig austauschbar für das Ziel die Massen zu beherrschen.

Der Treibhausglaube ist struktuell tief religiös, ein Erlösungsglaube samt Befriedigung masochistischer Sündenbestrafung. Gleichzeitig erhebt er die Glaubensanhänger in ihrem Selbstbild als Weltenretter über die Ungläubigen Planetenkiller.

Die Ketzerrolle entsteht zwangsläufig erneut, wenn gleich man derzeit nicht gevieteilt wird, sondern “nur” rufmörderischer Ausgrenzung und wirtschaftlichen Benachteiligungen ausgesetzt ist.

Der Gottesglaube wurde nur ausgetauscht gegen den Treibhausglauben, den Multikultiglauben, der Papst ersetzt durch die unfehlbare Claudia Roth oder das IPCC oder die rein am Machtstreben orientierte Zeitgeistpolitikerin Merkel.

Doch all diese Institutionen und Personen erfüllen das Bedürfnis nach Gläubigkeit. Und ironischer Weise ist besonders bei Linken und Grünen die Neigung zu blind-fanatischer Gläubigkeit weitaus stärker ausgeprägt als selbst bei so genannten erzkonservativen Christen.

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langate:#96444

Das Gesockse schwingt schon wieder große Töne

“Mutlosigkeit als Konzept” titelt eine größmäulige Zeit. Der Schreiberling wird seine Haut gegen die talibanisierten Wilden auch nicht zu Markte tragen müssen. Aus der wohltemperierten Schreibstube lassen sich leicht große Reden schreiben. Wenn es nach mir ginge, gäbe es als erstes ein Gesetz, dass die Söhne und Töchter (Gleichberechtigung!) von Politikern in den ersten Reihen der Infanterie kämpfen müssten. Und zwar in jedem Krieg, den dieses Politgesockse beschließt. Ich kann das Ars****** von Schreiberling ja mal persönlich besuchen gehen, dann wird sich schnell herausstellen, wer hier mutlos ist und wer nicht.

Ganz Afghanistan ist nicht die Knochen auch nur eines einzigen deutschen Soldaten wert. Insoweit ist dieser Krieg schon verloren, denn alleine wegen der bisherigen Verluste können wir diesen Krieg nicht mehr gewinnen. Es wird höchste Zeit alle unsere Soldaten nach Hause zu holen. Solange Deutschland keinen ständigen Sitz im Weltsicherheitsrat hat, würde ich nicht einen einzigen Soldaten kämpfen lassen. Lasst den Scheiß doch die großmäuligen Briten und Amerikaner machen! Wir schulden niemanden einen solchen Einsatz und unsere Sicherheitsinteressen enden an der Memel, sie sind nicht in Israel oder so called “Palästina”, nicht in Afghanistan, nicht in Bagdad, nicht in Nord- oder Zentralafrika.

Wir schulden niemanden etwas.

Bis zum unsäglichen Kosovoeinsatz hatte Deutschland die beste Außenpolitik der Welt. Wir waren überall beliebt und hatten keine Feinde mehr. Sicher, das eine oder andere Mal mussten wir das Scheckbuch zücken, aber unter dem Strich war es billiger als jetzt! Lasst doch die anderen ihre dreckigen Kriege führen, was geht es uns an? Ich für meinen Teil will nie wieder sehen, dass deutsche Soldaten für fremde Interessen ihr Blut vergießen. Nach Möglichkeit sollten sie außerhalb Deutschlands überhaupt nicht kämpfen. Wir sollten auch alle Waffenlieferungen ins Ausland einstellen. Der eine oder andere wird zwar angesichts meiner bisherigen Beiträge ein bestimmtes Bild von meiner Person bekommen und jetzt verwundert sein. Das liegt daran, dass ich mehr über Kriege weiß, als die meisten anderen. Mit der großen Schnauze sind Kriege schnell geführt. Vor allem die, die andere für einen zu kämpfen haben.

Ich warne ausdrücklich davor, sich zu Kampfeinsätzen hinreißen zu lassen. Das hat überhaupt nichts mit Feigheit zu tun. Die Erfahrung sollte uns aber lehren, dass man Deutschland nur als nützlichen Idioten für solche Konflikte braucht, lasst das um Himmels Willen bleiben!

Die Idioten der Friedensbewegung haben uns in den letzten Jahren gute Dienste bei der sinnvollen Gestaltung der deutschen Außenpolitik geleistet. Die Idioten meinten zwar uns damit schaden und den Russen in die Hände spielen zu können, aber sie waren nie die Herren dieses Spiels! Lasst Sie doch in dem Glauben! Wo ist die Friedensbewegung, wenn man sie mal braucht? Jetzt müsste sie demonstrieren, riesige Aufmärsche gegen den verbrecherischen Afghanistankrieg organisieren und uns daran erinnern, dass wir “nie wieder Krieg” führen dürfen.

Kein Krieg! Keine Beteilung deutscher Truppen an Auslandseinsätzen! Jedenfalls nicht solange, wie wir keinen ständigen Sitz im Sicherheitsrat haben.

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