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Veröffentlicht am 2015-03-11 05:23:48 in /rvss/

/rvss/ 98102: Rote Pillen für Otto Normalverbraucher

baluli Avatar
baluli:#98102

Ich kenne die Liste mit den Elfenjungen zu den sogenannten "Roten Pillen"; leider muss man doch sehr aufgeschlossen oder jung sein um sich überhaupt darauf einzulassen. Gebt ihr mir Vorschläge für Quallen, die sicher für die Arbeit sind und einen guten Einstieg in die "richtige" Wirklichkeit bieten? Eine Art Einstiegsdroge, die nicht gleich die Abwehrreflexe des Durchschnittsschafs triggert - gerne auch etwas heimtückisch.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#98103

VRIL HEIL

Zum Thema:
Die Welt ist voller "Rotpillen", du musst nur offenen Geistes sein um sie zu sehen.
Wenn du sowieso schon skeptisch gegenüber der öffentlich propagierten Doktrin zu
>Rasse
>Homocaust
>WW2
>3.Reich
>Nationalsozialismus
bist, dann findest deinen Weg schon selbst, und genau so soll es sein.

Wenn du noch schützenhilfe brauchst um deine Mitmenschen ebenfalls zu rotpillen, dann heißt das nur, dass du noch nicht bereit bist.
Ein Grundsatz in der Pädagogik heißt, dass man nur das gut erklären kann, was man auch selber vollumfassend verstanden hat.
Ist nicht schlimm, wenn du dich noch nicht bereit dafür fühlst.
Ging Ronny damals auch nicht anders und brauchte ein paar Jahre.

illyzoren Avatar
illyzoren:#98110

Ronny und die roten Pillen: eine unendliche Geschichte...

joshclark17 Avatar
joshclark17:#98121

>>98103
>Ein Grundsatz in der Pädagogik heißt, dass man nur das gut erklären kann, was man auch selber vollumfassend verstanden hat.
Das erklärt, warum Ronny so wirres Zeug redet.

adewaleolaore Avatar
adewaleolaore:#98135

>>98121
>Ein Grundsatz in der Pädagogik heißt, dass man nur das gut erklären kann, was man auch selber vollumfassend verstanden hat.
>Das erklärt, warum Ronny so wirres Zeug redet.

Nach wie vor ist z.B. die Vorstellung sehr stronk in ihm, dass der Ausländer 2-3mal so kriminell ist wie der Inländer. Das kann er sogar mit Zahlen belegen. Hihi.

Obwohl er in letzter Zeit etwas schwächelt - wie bei der Holoklausleugnung. Er sagt jetzt öfter mal, dass das für die meisten Ausländer gar nicht zutrifft.

Naja. Liebe heilt alle Wunden. Komm Kuschelbär, kriegst ein bisschen Wärme...

rdbannon Avatar
rdbannon:#98147

>>98135
>Das kann er sogar mit Zahlen belegen. Hihi.
Nicht nur das, es entspricht auch der Lebenserfahrung eines jeden Deutschen der mal nicht isoliert in irgendwelchen Wohlstandsenklaven haust.

Kannst dir dein dummen Scheiß also an den Hut stecken.
Oder einfach behindert weiterpfostieren, ist auch geil, da sieht jeder normale Mensch, was ihr Sörens für realitätsfremde Abschaummenschen seid.

keremk Avatar
keremk:#98152

>>98147
>abgemuselt werden
>es entspricht auch der Lebenserfahrung eines jeden Deutschen
Höchst merkwürdig indes, dass es bisher keinem Ronni hier gelungen ist, von einem Musel abgemuselt zu werden. Es bleibt immer bei Hörensagen und dunklem Raunen.

Deshalb ist Ronni ja so unglücklich und frustriert. Keine seiner Theorien geht in der Wirklichkeit auf: Neger-IQ, Rassengenetik, Ausländers-Krimizeuch, Genozid.

Ronnsen bleibt der Unglücksrabe: Kommt sein Genozid, ist er tot. Kommt sein Genozid nicht, hat er sein Leben mit Unsinn verplempert. Wie es auch kommt: Ronnsen ist der Tölpel.

A hug?

n_tassone Avatar
n_tassone:#98155

>>98152
Ahh, schön, dass du es noch mal bestätigst, dass du über keinerlei Lebeserfahrung verfügst.

Geh mal raus in die Welt, Sören.
Da draußen wartet auf dich eine Welt voller abstoßender Untermsnchen, degenerierter Scheiße und Gewalt.
Zieh dir mal rein, Alter.

dmackerman Avatar
dmackerman:#98158

>>98155
>Da draußen wartet auf dich eine Welt voller abstoßender Untermsnchen, degenerierter Scheiße und Gewalt.

Ronnsens Apokalypse-Fühls sind stronk.

jehnglynn Avatar
jehnglynn:#98172

>Da draußen wartet auf dich eine Welt voller abstoßender Untermenschen, degenerierter Scheiße und Gewalt.

... soo schlimm habe ich mir Ronnys Freundeskreis gar nicht vorgestellt :3

seanwashington Avatar
seanwashington:#98215

>>98102
Du könntest dir auch selber Fragen überlegen, die zum eigenständigen Recherchieren anregen. Ich selbst bin z.B. auf den schädlichen jüdischen Einfluss gekommen, als ich darüber nachgedacht habe, ob es plausibel ist, dass die Massenimmigration in allen westlichen Ländern fast zum selben Zeitpunkt begonnen hat, ohne dass sie von interessierten Kreisen initiiert wurde und bei 9/11 sind es die dancing Israelis, die als einzige (mir bekannte) Behauptung der Truther-Szene klar belegt sind und sich nicht ohne wenn und aber abstreiten lassen. Sowas ließe sich dann als Makro oder über pastebin verbreiten.

Ich würde mich an Fatalist orientieren, der ja nur auf Widersprüche hinweist, ohne den Anspruch zu erheben den NSU-Fall lösen zu wollen oder zu können. Bild relatiert.

Es wird Zeit, dass wir uns ein Beispiel an /pol/ nehmen indem wir Ressourcen austauschen und Propagandamaterial erstellen, das die Narrative der Kulturmarxisten (oder wie man sie auch nennen soll) dekonstruiert.

hammedk Avatar
hammedk:#98216

>>98215
Kulturmarxist ist schon ein gutes Wort.
Die Schafe schrecken davor natürlich erstmal zurück, aber nach ein paar Wochen haben sies dann auch geschluckt.

Und ja, es ist propagandatechnisch am sinnvollsten nur Fragen zu stellen und das Zielpublikum diese sich selbst beantworten zu lassen.

Phrasen dreschen und Doktrine verkünden funzt nicht, aber beharrlich Fragen aufzuwerfen auf die es nur eine Antwort gibt läuft gut.

t.Rotpiller

giuliusa Avatar
giuliusa:#98218

>>98135

Das ist ja mein Faden :3 Schön, dass er noch etwas Söri-Mett erzeugt.

wiljanslofstra Avatar
wiljanslofstra:#98222

>>98215
>Ich würde mich an Fatalist orientieren, der ja nur auf Widersprüche hinweist, ohne den Anspruch zu erheben den NSU-Fall lösen zu wollen oder zu können.

In diesem Satz steckt unfreiwillig viel Wahrheit. Fatalists Bekanntheit beruht auf einem Missverständnis. Wer das liest, möchte eigentlich wissen wie/wer es war. Aber Fatalist ist nur ein Entertainer der Widersprüche ausgräbt und damit herumjongliert.
Im Prinzip betreibt er Judenpropaganda. Von der eigentlichen Frage "Wer war es?" lenkt er ab mit einem Wust aus nichtssagenden Details und einem merktschreierischem "Schaut mal hier her! Was ich hier alles habe!"

Due Frager wer es war, ist längst gelöst. Auch Fatalist weiß das. Aber wie er selbst sagt: Das interessiert ihn nicht. Er will nur durch immer neue Widersprüche den Anschein erwecken, die Frage wäre noch offen, ohne etwas zu ihrer Lösung beizutragen.

Judenstyle

sketi_ndlela Avatar
sketi_ndlela:#98224

>>98218
Le Sören ist und bleibt mett.

horaciobella Avatar
horaciobella:#98226

>>98222
>08/15 character assassination gegen einen bekannten Systemkritiker

Wer war's denn, mein lieber Sören?

sava2500 Avatar
sava2500:#98227

>>98222
>Auch Fatalist weiß das. Aber wie er selbst sagt: Das interessiert ihn nicht.

Wo sagt er das?

macxim Avatar
macxim:#98229

>>98135
Eh Kotnascher, liest du keine Bücher? Kirsten Heisigs Bestseller wäre was für dich.

nelshd Avatar
nelshd:#98232

Alles von Chomsky.

n1ght_coder Avatar
n1ght_coder:#98238

Ich persönlich wurde rotgepillt durch meine erste GF, welche total fledermauskot wahnsinnig war.

Ich schlussfolgerte daraus dass alles was ich über Mullen durch die Gesellschaft erfahren hatte, falsch war, und interessierte mich dafür wo ich sonst noch belogen würde. Ich identifizierte die Marxisten als Urheber. Bald darauf passierte 9/11 und ich war schon recht rotgepillt zu dem zeitpunkt, so dass ich ziemlich bald darauf kam, dass Israel dahinter steckte. Und so fügte sich alles zusammen. Ich verbrachte auch Studiumsbedingt einige Jahre mit Rotpillung bzgl Medizin. Die Wahrheit über den Holoklaus und die Sowjetunion kam viel später, ist aber lediglich die Kombination dieser beiden ersteren Faktoren.

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#98240

>>98238
>Holoklaus

marshallchen_ Avatar
marshallchen_:#98241

>>98238
Rotpille bzgl. Medizin? Da bin ich ja mal gespannt!

shoaib253 Avatar
shoaib253:#98244

>>98241
Naja fängt zB schon damit, dass dieser Bernd seit Jahren keine Medikamente mehr frisst bei Erkältungen und solchen Dingen. Mit Kräutertee und scharfer Hühnersuppe dauerts genausolange gesund zu werden, ohne Nebenwirkungen wie Dünnschiss und schleichender Anlagerung des Drecks in der Leber.

kiwiupover Avatar
kiwiupover:#98245

>>98227
>Wo sagt er das?
Was an screenshot-2015-03-11-160055.png verstehst du nicht?

scottgallant Avatar
scottgallant:#98246

>>98226
>character assassination

Oh wow. Zu 5 Zeilen nüchterner Verfahrenskritik fällt dir nichts ein außer "Er hat den Prophet beleidigt!"

Das sagt eigentlich alles was man über Fatalist und seine Anhänger wissen muss.

orkuncaylar Avatar
orkuncaylar:#98250

>>98241
Oh, natürlich erstmal was >>98244 sagt. Bei Erkältung (und 90% der Krankheitsfälle) zum Arzt gehen ist komplett überflüssig und man kriegt reine Placebos verschrieben. Mit irgendwelchen Medizinerrationalisierungen dass es potentiell ja doch was helfen könne. Was natürlich quatsch ist, weil dieser potentielle hilfnutzen wird ausgehebelt durch die garantierten Nebenwirkungen.

Aber hier ein paar spontante weitere Rotpillen:

·Beschneidung hat keine Medizinische Indikation. Ärzte fehldiagnostizieren Phimose wo keine ist
·HIV/AIDS ist kompletter Humbug.
·Impfungen sind grösstenteils unwirksam und werden nicht korrekt auf Effektivität getestet. Autismuskram ist ein Ablenkungsmanöver um von den 100 anderen Nebenwirkungen/Risiken abzulenken, die Impfungen sehr definitiv haben.
·Chemotherapie für Krebs bringt nix. Chirurgische Entfernung von Tumoren bringt was. Wenn das Zeug aber metastasiert, hilft nur noch das Immunsystem und das wird von Chemo genauso zerstört wie alles andere.
·Selbst bei nicht-Chemo-Sachen: Medikamente verursachen jährlich mehr Tote als die Dinge die sie behandeln sollen
·Cholesterinwerte und Bluthochdruck sagen nichts aus. Cholesterindiät bringt nichts. Bluthochdruck ist in zunehmendem Alter normal. Blutdrucksenker sind netto schädlich.
·Die ganze Altersmedikation ist ein gewaltiger Unfug. Da fressen alte Leute dutzend Pillen pro Woche, werden davor Impotent und Senil, und sterben früher. Alles mit den Versprechungen etwas gesünder zu sein und länger zu leben, versteht sich.
·Die Behörden die darauf aufpassen sollten, dass die Medikamente nicht mehr Leute umbringen als sie heilen, sind komplett gekauft
·Die Ärzte sind ebenso komplett gekauft, beginnend im Studium, und werden später in der Praxisarbeit mit Kreuzfahrten und sonstigen Kickbacks belohnt wenn sie Produkt X besonders oft verschreiben / Einsetzen
·Studien sind oft komplett gekauft und zu tode frisiert, um irgendwie eine Wirksamkeit eines komplett unwirksamen Medikaments nachzuweisen. Da gibt es so viele Kniffe, studien die nichts nachweisen werden unter den Teppich gekehrt, und Studien enthalten Etappen, so dass bei jeder Etappe durch zufall und frisierung eine scheinbare Wirksamkeit angezeigt werden kann, worauf die Studie sofort abgebrochen wird weil man diesen Durchbruch ja sofort auf den Markt bringen muss.
·Jedes mal wenn Bernd irgendwo liest "Gen welches XY beeinflusst/verursacht gefunden" sollte er besser weiterblättern. Jeder der was von Statistik versteht merkt nämlich, mit den Methoden mit denen da gearbeitet wird, kann man für absolut alles ein "Gen" finden, auch Lottogewinne oder Anfangsbuchstabe des Vornamens. Man testet ganz einfach 100 genmarker, und durch schieren zufall findet man dann garantiert eine Korelation zwischen irgendeinem gen und dem gesuchten Effekt.
·Die Pharmaindustrie wendet mehr als doppelt so viel Geld für Marketing auf, wie sie für Forschung ausgeben. Die Pharmaindustrie hat mehr Bezahlschreiber im Internet als Israel und globale Erwärmung zusammen. Die Shills sind selbst meist Medizinstudenten oder -Abbrecher, die dann für intermediäre PR-Firmen arbeiten, seltener auch Ärzte die keinen Bock mehr auf Praxisarbeit haben / ihre Praxis in den Sand gesetzt haben.
·Vom Geld was für "Forschung" drauf geht, ist noch einmal der grösste Teil dem Patentkram geschuldet.

zl;ng: Die komplette Medizin und besonders die Pharmaindustrie sollte unverzüglichst dem Gas übergeben werden. Patentwesen sofort restlos abschaffen, und Medizinstudenten stattdessen zu Lehrern, und Medizin zu einem Grundschulfach machen, statt einem Industriezweig. Solange die Medizin darauf basiert, dass man mit Krankheit Geld verdient, sind die Anreize einfach komplett falsch gesetzt.

doronmalki Avatar
doronmalki:#98251

>>98250
Oh und ich habe noch nicht mal die ganze Scheisse erwähnt die im Psychiatriebereich vor sich geht (da kein Psychiater und kein Gehirngeschädigter der damit zu tun hat) aber als aussenstehender kann ich nur sagen, bevor dieses Pack dem Edelgas übergeben wird, sollte man sie vorher in Fäkalien ordentlich durchkochen.

vocino Avatar
vocino:#98252

>>98215
>Es wird Zeit, dass wir uns ein Beispiel an /pol/ nehmen
Scheisse pfostieren am laufenden Band?

>>98222
Ach ADS-Bernd.

kreativosweb Avatar
kreativosweb:#98253

>>98102
Am besten die Sache mit der Schuldgeldschöpfung / kreditären Geldschöpfung - das Schneeballsystem unseres Währungs- und Finanzsystems.

Muss man natürlich dann auch verstanden haben, durchgedacht haben, und auch die Folgewirkung(en) abstrahieren und erklären können.
Also die Beziehung zu: Wachstumszwang -> Umweltzerstörung; permanenter Geldmengenausweitung -> Inflation/Währungsverfall; Neuverschuldungs-Notwendigkeit -> Staatspleiten und Wirtschaftskrisen.

Funktioniert ganz gut, ist Bernds Erfahrung, und dort steckt viel drin, in Beziehung auf Ableitbarem.

Das Prinzip: Ich verleihe dir (als private Institution) 100 gekennzeichnete Murmeln/Urkunden/Wertmarken, und zum Zeitpunkt 0 existieren nur diese 100, möchte von dir aber nächstes Jahr 105 davon wieder zurückhaben (bzw. wenigstens die 5 des "Zinsaufschlags"), leuchtet den allermeisten Leuten, als trickbetrügerisches Schneeballsystem ein.

Ansonsten einfach die offiziell bewiesenen und bestätigten ex-"Verschwörungstheorien" mal locker

Die "Economic Hitman" der VSA/CIA und die gefakten Revolutionen & Staatsstreiche; GLADIO im Italien der 80er; die Kriegslügen der USA im Golf von Tonkien, Brustkastenlüge Irakkrieg I, WMD-Lüge Irakkrieg II; der CIA als Drogenhandelsorganisation; o.ä.

Und dann kannst du auch die Dinger zur Souveränität Deutschlands, Holoklausputzigkeiten, Kriegschuld Deutschlands im WKI, 9-11, Syrien, Ukraine, NSU, usw. bringen, weil dann das "Urvertrauen" auf jeden Fall mindestens einen Knacks weg haben sollte.

saarabpreet Avatar
saarabpreet:#98257

>>98253
>Linke, total falsche Kapitalismuskritik
>Gladio
Ach Bernd.

Wirtschaftskrisen entstehen, weil Leute (meistens Linke) dumm sind, nicht, weil unser System so angelegt ist. Das wollen die Linken aber natürlich nicht im Hauptstrom haben, und so schieben sie die Schuld auf andere.
Beispiel Housing Bubble: Daran hat weder Obama noch Bush Schuld, sondern Clinton. Der hat den Banken gesagt "Ihr gebt jetzt jedem Nigger Kredit für ein Haus, SONST..."
Sah man sehr schön am Zeitgeist der 90er. Mal alte Serien schauen, da hat jeder Verlierer ein Haus. Nur Hipster wie Seinfeld, Frazier und die Friends lebten in Apartments, das war eine bewusste Lebensentscheidung damals.
Jedenfalls, wer Niggern eben unbesehen Kredite gibt, der wird irgendwann feststellen, dass die ihre Kredite nicht zurückzahlen können oder wollen. Und wenn das verbreitet genug ist, weil Slick Willy seine linke Agenda zum Gesetz gemacht hat... tja.

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#98260

>>98253
>Am besten die Sache mit der Schuldgeldschöpfung / kreditären Geldschöpfung
Das wird praktisch immer auf eine Weise dargestellt, die so falsch ist, dass ich darauf tippe dass diese Vorschläge selbst COINTELPRO sind, also irreführende Gegenpropaganda.

Das "Schuldgeldsystem" ist nämlich nicht das Problem. Das Problem ist nur die Geldmenge. Die Geldmenge wird durch die Zentralbank kontrolliert. Wird die Zentralbank jetzt von Privaten - Banken usw kontrolliert - Ist das ein Rezept fürs Desaster. So geschah das 1929, als Private die Kontrolle über die US FED ausübten, und einfach mal spontan die FED die Geldmenge reduzieren liessen, während die paar grossbanken die die FED kontrollierten, selbst Kredite kündigten. Dadurch war der wirtschaftskollaps vorprogrammiert, und die einzigen gewinner in der daraus resultierenden Deflation waren die Banken, die vor der Geldmengenreduktion der FED ihre Kredite zurückzogen, und somit über reichlich Liquidität verfügten, die sie dann, aufgrund der Deflation, dazu verwenden konnten, die verfallenden Land- und Aktienpreise auszunutzen und sich so einen grösseren Teil der Wirtschaft unter den Nagel zu reissen.

Solange die Zentralbank nicht korrupt ist, sprich, nicht unter der Kontrolle der Rothschilds und Rockefellers, ist es kein Problem eine Zentralbank zu haben, oder "Schuldgeldschöpfung" zu betreiben.

Die schlimmste COINTELPRO sind die Goldwährungsenthusiasten. Es gibt nur ganz wenige Leute auf der Welt, die signifikante Goldreserven kontrollieren, und die sind natürlich alle einem gewissen Stamm angehörig. Eine Goldwährung hätte absolut katastrophale Auswirkungen auf die Wirtschaft des betroffenen Landes, wie 1929, aber würde den Goldpreis ins unermessliche steigen lassen, also diese Goldjuden unermesslich bereichern.

Jeder der was von wegen zurück zum Goldstandard faselt muss sofort als volksschädliches Element liquidiert werden.

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#98261

>>98250
Bernd bedankt sich immer artig fürs Paracetamol und Ibuprofen und löst das Rezept auch ein, da er vermutlich schon auf genug Beobachtungslisten steht.

Was Psychopharma anlangt:
Der Blogger von www.whatreallyhappened.com (der auch mal einen Klick wert ist)
empfiehlt dies hier
www.ssristories.org
- Fallgeschichten von Leuten die auf dem Zeug völlig hohldrehn.
Sehr interessant finde ich dies:
Sämtliche medial ausgeschlachteten Amokläufe der letzten 15 Jahre fanden auf Antidepressiva bzw. unmittelbar nach absetzten dieser statt.

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#98262

>>98260
>Die schlimmste COINTELPRO sind die Goldwährungsenthusiasten. Es gibt nur ganz wenige Leute auf der Welt, die signifikante Goldreserven kontrollieren, und die sind natürlich alle einem gewissen Stamm angehörig.
Spaßfakt: Das wissen die Goldbugs. Sie finden es auch nicht unbedingt tollo.
Aber: Ein Zusammenbruch des jetzigen Systems ist nötig, und wenn das nur über Rothschild und Gold geht (Die Rockefellers sind eher das heutige System mit Kulturmarxismus etc.), dann muss es eben sein. Alles Berechnung.

Qualle: Lese seit ewigen Zeiten Hartgeld. Die haben da KEINERLEI Illusionen.

adriancogliano Avatar
adriancogliano:#98263

>>98260
Welches Geldsystem hatte das dritte Reich?
Ich habe mir mal sagen lassen, es sei Wertgedeckt und Zinsfrei geschöpft worden was ein Hauptgrund für den Kriegseintritt Englands/USA gewesen sein soll.

irsouza Avatar
irsouza:#98264

>>98260
>Das "Schuldgeldsystem" ist nämlich nicht das Problem. Das Problem ist nur die Geldmenge.

Es ist beides ein Problem, bzw. folgt zweiteres ja aus ersterem: Das immer weniger Geld in Umlauf ist, als eigentlich gebraucht werden würde. Und daher immer wieder neu angeschrieben werden muss.

Und Problem deshalb, weil der Staat nicht selbst die Hand drauf hat, und die Zinsgewinne nicht komplett wieder an den Staat gehen (wo dann nur noch die Geldmengenausweitung/Inflation als Problem bliebe), die der Staat dann ja wieder unter die Leute bringen könnte (z.B. Preissenkungen für öffentliche Leistungen, Lohnerhöhungen im öffentl. Dienst, Kindergelderhöhung, u.a.).

Das Problem ergibt sich aus der Summe der Faktoren bzw. deren Kombination und Verbindung.

ovall Avatar
ovall:#98265

>>98263
Ja.
Unser Geld heute ist nicht wertgedeckt.

Es wird immer nur als Kredit geschöpft, dessen Wertdeckung noch zu erwirtschaften und erbringen ist.

D.h. die verleihen etwas, was theoretisch eigentlich noch gar nicht existiert und sie selbst nicht haben.

Die verleihen also eigentlich nur eine "Erlaubnis" und "Möglichkeit" zur Wertschöpfung, die selbst aber noch gar keine Deckung hat.
Und zwar noch als "gesetzliche Währung".

Judenbeschiss in seiner absoluten Spitzenform.

mauriolg Avatar
mauriolg:#98266

>>98265
Ist mir alles klar und bekannt.
Die Frage war was im dritten Reich am Geldsystem anders war. Am liebsten mit Quelle.
Ich hab da einen Kommunisten der sich mit Schuldgeld beschäftigt im Visier, würde sehr helfen :3

andyisonline Avatar
andyisonline:#98267

>>98246
Ja, was erwartest du denn? Abgesehen davon, dass du beide Fragen >>98226 >>98227 nicht beantwortet hast, ist das ist nun mal nichts anderes als character assassination (plus ad hominem) oder willst du wirklich behaupten, dass diese Anschuldigungen irgendeine Substanz haben oder sich belegen lassen?

>Fatalist ist nur ein Entertainer der Widersprüche ausgräbt und damit herumjongliert.

Alles was Politik, Behörden und Medien verbreiten ist über jeden Zweifel erhaben und wer daran in öffentlichkeitswirksamer Art und Weise (die niederen Chargen sind bloße Verschwörungstheoretiker) Kritik übt, tut dies nur, weil er ein Selbstdarsteller ist, der nach Aufmerksamkeit giert. Hier gibt es absolut nichts zu sehen! Die Widersprüche haben überhaupt nichts zu bedeuten und brauchen nicht weiter beachtet zu werden.

Muss man wissen!

Protipp: Hier auf /rvss/ sind wir selbstverständlich auch alle Selbstdarsteller, insbesondere jene, die längere Texte schreiben, für die man sich Zeit nehmen muss.

>Von der eigentlichen Frage "Wer war es?" lenkt er ab mit einem Wust aus nichtssagenden Details und einem merktschreierischem "Schaut mal hier her! Was ich hier alles habe!"

Na, dann hoffen wir mal, dass wer auch immer in BKA, LKA, VS, BA et cetera ihm die Akten zugespielt hat, doch noch jemand anderen findet, der sich einer seriösen Analyse dieses Komplexes widmet. Meine Gedanken sind bei den Angehörigen der Opfer, vor allem den Frauen und Kindern.

>Er will nur durch immer neue Widersprüche den Anschein erwecken, die Frage wäre noch offen, ohne etwas zu ihrer Lösung beizutragen.

Wozu gibt es dann überhaupt noch einen laufenden Prozess, wenn doch schon alle Fragen beantwortet sind?

Auch:

>nüchterne Verfahrenskritik

Schöne Umschreibung.

antonyryndya Avatar
antonyryndya:#98271

>>98266
Im Detail hat Bernd sich das NS-Geldsystem noch nicht angeschaut, aber in Hitler-Texten war die sinngemäß die Rede davon, "Deutschland lag am Boden, und hatte nichts mehr, und wir haben es wieder nach oben gebracht, nicht mit Gold, sondern mit Arbeit und dem Wert unserer Arbeit".

Also Gelddeckung durch Realwertdeckung.

Hier ist genaueres erklärt:
http://julius-hensel.com/2012/09/wie-hitler-unabhangigkeit-von-internationaler-zinsversklavung-erreichte/

sketi_ndlela Avatar
sketi_ndlela:#98273

>>98252
Nein, sowas wie das hier.

iamsteffen Avatar
iamsteffen:#98274

>>98273

giuliusa Avatar
giuliusa:#98275

>>98274

fluidbrush Avatar
fluidbrush:#98276

>>98275

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#98277

>>98276

cat_audi Avatar
cat_audi:#98278

Wurde gerotpillt durch die Killerspiel-Debatte damals.

Da ist Bernd erst aufgefallen, wie völlig irrational die Politik ist und wie dreist und vollkommen schamlos die Medien lügen.
War der Damm erst mal gebrochen, sind natürlich schnell viele andere Lügen gefallen.
Holograus war nie ernstzunehmen, was aber auch an Bernds Geschichtslehrerin lag, die vollkommen übertrieben hat und der Klasse sogar noch mit den Lampenschirmen und der Seife gekommen ist. War einfach nur noch völlig unglaubwürdig. Fand den NS schon damals ziemlich kühl und hätte auch gern in ihm gelebt.
Dass bei 9/11 was faul ist war von dem Moment an klar, als sie keine halbe Stunde nachdem die Türme weg waren schon die Nachricht verbreitet haben "DER MUSEL WARS!".
Das Wissen dass Medizin meistens unnötig ist und der Körper sich eigentlich wunderbar selbst heilen kann verdankt Bernd seiner Mutter. So war Ü30 Bernd in seinem Leben noch nie beim Arzt und ist auch nicht geimpft.
Die Königsdisziplin, nämlich über den Juden Bescheid zu wissen, kam allerdings erst ganz, ganz spät.

jonkspr Avatar
jonkspr:#98280

>>98273
>>98274
>>98275
>>98276
Genau wegen der Erstellung von solcherartigen Dingen muss man vor /pol/ den Hut ziehen.

linux29 Avatar
linux29:#98281

>>98271
>Jeder der was von wegen zurück zum Goldstandard faselt muss sofort als volksschädliches Element liquidiert werden.

Oder zurecht als Kurzdenker bezeichnet werden.
Da sich der Wert des Goldes ja auch nur aus und auf Geldbeträge bezieht. Also klassische Zirkelschlußlogik vorliegt.

Dass mit der Pharma-Medizin hat Bernd auch schon festgestellt.
Junkfood und mit Chemikalien/Zusatzstoffen zugeballertes Zeug und Medikamente umgehen, und so gut wie nicht mehr krankwerden.

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#98283

>>98281
Beim Ernährungskram ist auch ziemlich alles falsch rum. South Park hat mit seinem "Dreht die Ernährungspyramide um" kram nämlich nicht unrecht. Tierische fette und Fleisch sind die beste Ernährung. Pflanzenöl ist mehrheitlich Gift und Getreidebasierte Ernährung ebenso.

Fast Food wurde durch die Versuche es gesünder zu machen (weniger fett) v.a. ungesünder und weniger schmackhaft. Besonders Fritten die in Pflanzenöl frittiert wurden sind der Krebs schlechthin.

Oh, da fallen mir noch ein paar Rotpillen ein:
·Zuckerersatzkram, z.b. in "Cola Light" usw, Weight-Watchers-Kram, führen allesamt zu obszöner Übergewichtigkeit. Cola mit Zucker drin verpasst einem vielleicht eine Diabetes, aber ist dahingehend längst nicht so schlimm wie täglich 400g Stärke in Form von Nudeln und Brot zu vertilgen. Kohlenhydrate sind grundsätzlich nur in Komplexer form (Wurzelgemüse wie Katofln, Karotten, Hülsenfrüchte) erträglich.
·Fluor in Zahnpasta zerstört die Zähne, verursacht Krebs und macht Gehirndumm.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#98285

>>98216
>Kulturmarxist ist schon ein gutes Wort.

Ich bin noch am überlegen, denn es beinhaltet keinen Hinweis auf die forcierte Massenimmigration mit dem Ziel des braunen Mischlingswesen.

Eine ideale Alternative habe ich bis jetzt aber leider noch nicht gefunden.

Globalisten?
Autoritäre Internationalisten?
Liberale Imperialisten?

...

joemdesign Avatar
joemdesign:#98286

>>98283
>Zuckerersatzkram, z.b. in "Cola Light" usw, Weight-Watchers-Kram, führen allesamt zu obszöner Übergewichtigkeit.

...und zu Magenproblemen und Krebs.

anhskohbo Avatar
anhskohbo:#98287

>>98285
>Eine ideale Alternative habe ich bis jetzt aber leider noch nicht gefunden.

KulturliberalISTEN, ganz simpel.

Oder die Formel "extremistische Liberalisten / fanatische Liberalismus-Fundamentalisten" kommt auch gut.
Weckt so Asoziationen zu fanatischen Terrorbrüdern, die ja nicht ganz unpassend ist.

a_khadeko Avatar
a_khadeko:#98289

Oder "Kultur-Neoliberalisten", da dürfte der Hammer am schnellsten fallen.

amboy00 Avatar
amboy00:#98290

>>98287
>>98289
Hmmm, das ist gar nicht mal schlecht. Einen Kampfbegriff der Gegenseite neu zu definieren ist immer gut.

Wie wäre es denn mit "Neoliberale Kulturimperialisten" oder "Neoimperiale Kulturliberalisten"?

peterlandt Avatar
peterlandt:#98292

>>98290
Ja klingt auch gut.
Wobei das Kühle am Bestandteil "neoliberal" ja ist, dass es "autoritär" und "imperialistisch" bereits impliziert.
Und der Begriff "neoliberal" auch so dermaßend negativ konotiert ist, dass die Wirkung perfekt ist.
Zumal des ja auch die reine Wahrheit ist, denn als deren "Geselle, Mitstreiter und Wegebener" fungiert diese Sörenfraktion ja auch.

Bernd findet den Begriff "Kulturmarxismus" jedenfalls auch sehr problematisch.

Klingt nämlich doch bisschen zu sehr nach: aus der Feder von republikanischen Tea-Party-Propagandisten.

Die mit dem Begriff einen unüberbrückbaren, diametralen Gegensatz zwischen nationalistischem und werttraditionellem Denken, und antikapitalistischem oder kapitalismuskritischem Denken zu suggerieren versuchen.

Um die "Nationalisten" wieder in die "alte Spur" zu kriegen, also: NATO-Beifall und unkritische Unterstützung von US-Imperialismus und US-Kapitalismus.
So wie früher zu Kaltkriegszeiten, als die "rechte Glatze" noch treu an der Seite von "Topgun" USA gegen den Russen stand.

Und wenn der Begriff dann auch noch überproportional (bis fast ausschließlich) auf Portalen geworfen wird, auf denen im Header "pro-amerikanisch" und "pro-israel" draufsteht, nämlich PI-News, dann sollte da eigentlich auch irgendwas zu rattern anfangen, im Kopf.

Oder Israel-Kumpel Breifick den Begriff pausenlos wiederholt, in seinem (beim großen Kaczinsky abgekupferten) "Manifest".

Also wenn der Jude hier mal nicht wieder doppeltes Spiel treiben sollte, dann versuchen hier mindestens die evanglikalen US-Kapitalisten eine kleine Gehirnwäsche zu veranstalten, mittels dieses Begriffes.

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#98296

>>98285
>>98287
>>98289
>>98290
>>98292
Urgh, nur Linken würde es einfallen, etwas als das Gegenteil von dem zu bezeichnen, was es ist. Kulturmarxismus ist das absolute Gegenteil von Liberal - es ist Marxismus totalitärster Kajüte, Meinungs-Stalinismus sozusagen.

giuliusa Avatar
giuliusa:#98297

hallo

test

ja entschuldigung

[spoiler] test2

velagapati Avatar
velagapati:#98298

>>98296
Sekundiert.

Kulturmarxismus so wie wir ihn erleben ist halt eben NICHT liberal, sondern völlig totalitär.
Er ist vielleicht liberal wenn man ihn aus der Warte von Schwuchteln, Zecken und sonstigem degenerierten Gelumpe betrachtet, aber für einen normalen Menschen ist Kulturmarxismus restriktiver Neusprech, Maulkorb, totalitäre Gesellschaft mit einer Unzahl an Gedankenverbrechen.

Kulturmarxismus passt.
Ist ein sehr gutes Wort.

doronmalki Avatar
doronmalki:#98299

>>98296
>Urgh, nur Linken würde es einfallen, etwas als das Gegenteil von dem zu bezeichnen, was es ist. Kulturmarxismus ist das absolute Gegenteil von Liberal - es ist Marxismus totalitärster Kajüte, Meinungs-Stalinismus sozusagen.

>>98298
>Kulturmarxismus so wie wir ihn erleben ist halt eben NICHT liberal, sondern völlig totalitär.

Nach der steilen, bestechenden Logik, wäre dann Neoliberalismus auch verkappter Marxistmus und Margeret Thatcher im tiefsten Herzen eigentlich eine Marxistin gewesen.

Und Neoliberalismus AKA Wirtschaftsliberalismus ist ja, so wie wir ihn in Real dann erleben, nicht etwa auch absolut autoritär.

Also Kulturneoliberalismus passt schon wie Faust auf's Auge.
Und ist der exakte Geselle des Neoliberalismus.

okcoker Avatar
okcoker:#98300

Außerdem beisst sich die Theorie "Kulturliberalismus ist nur ein trojanisches Pferd des Marxismus AKA des Juden, zur Zerstörung des guten alten weißen Kapitalismus (der er niemals war)" dort selbst in den Schwanz, wenn der Begriff "Kulturmarxismus" dann vor allem auf Zionisten-Portalen und von Israel-Freunden gesportet wird.

Juden verraten sich jetzt also selbst, und lüften ihren eigenen Zaubertrick, oder was?

dhooyenga Avatar
dhooyenga:#98301

>>98300
>wenn der Begriff "Kulturmarxismus" dann vor allem auf Zionisten-Portalen und von Israel-Freunden gesportet wird.
Wird er das denn?
Ronny treibt sich schon lange nicht mehr bei den Koscher-Nationalisten rum, weiß deshalb nicht, ob "Kulturmarxismus" dort hart forciert wird oder doch eher ein Schattendasein führt.

Kulturmarxismus ist eigentlich ein Begriff, der dem Juden ziemlich sauer aufstoßen müsste, da er zu ganzheitlicher Betrachtung anregt, die einen in letzter Konsequenz nur auf die Fährte des Juden bringen kann.

snowshade Avatar
snowshade:#98306

>>98301>>98301
Bernd kennt diesen Begriff zumindest erst seit Breifick, und findet ihn seither auch hauptsächlich in der pro-zionistischen, anti-islamischen "Neurechts"-Ecke der Marke PI, Die Freiheit, Achgut-Fans, etc. vor.

Also mal wieder typisches "Spalte & Herrsche", wie es aussieht, und davon ablenken, dass die heutigen pseudo-linken Hipster-Grünlinken/Links-Liberalen, die am meisten diesen Dummfug von Gender, Rehfutschiendlos, und schwurbeln, längst für anti-proletarische, anti-soziale, neoliberalistische, pro-kapitalistische Positionen stehen.
Und davon ablenken, dass Jude bei denen auch seine Pfötchen mit drin hat.

An DIE-ZEIT-Lesern und Kretschmann-Wählern ist zuminest nichts und nochmals nichts "marxistisch", und die Leserschaft der TAZ oder Ruhrbarone dürfte sich wohl auch im unteren/mittleren gutbürgerlichen Akademiker-Establishment befinden und bewegen.

Mit Karl Marx und kommunistischem Manifest hat das jedenfalls nichts mehr zu tun, und der akustische Gleichklang mit dem Neoliberalismus ist nicht dolle zu übersehen.

umurgdk Avatar
umurgdk:#98307

>>98299
>wäre dann Neoliberalismus auch verkappter Marxistmus
Das Problem am Neoliberalismus ist nicht dass er nicht liberal ist, sondern, dass er nicht ideologisch ist. Nämlich dass unter seinem Mäntelchen schlichtweg Wirtschaftskriege geführt werden. "Neoliberalismus" ist Liberal genau wenn es den Bänkern passt, und Restriktiv genau wenn es den Bänkern passt. Da werden dritt-Welt-Ländern verboten, patentierte Medikamente im Eigenbedarf herzustellen ohne an die Pharmaindustrie abzudrücken, gleichzeitig lassen sich EU und USA nicht an massiven Landwirtschaftssubventionen hindern. Da werden Institutionen der öffentlichen Hand privatisiert, und somit das Zinsniveau von Privatkapital künstlich hochgehalten, während die Verluste von Banken sozialisiert werden und die Verbraucher für die höheren Zinsen draufzahlen.

Neoliberalismus ist vor allem verlogen. Der korrekte Name wäre "Welt-Banksterismus"

sindresorhus Avatar
sindresorhus:#98309

>>98300
>>98301
>>98306
Was ihr nicht kapiert ist, dass es eben "den Juden" so nicht gibt, bzw. dass die Internationalistischen Marxisten und die internationalistischen Kapitalisten und die Zionisten alle komplett Unterschiedliche Ansätze und Ziele haben. Nur dort wo sich alle Dinge überlappen kann man von "Dem Juden" sinnvoll sprechen.

Jeder vernünftige Rechte ist Zionist. Zionismus bedeutet nämlich nichts weiter, als dass Juden nach Israel gehören, und nicht nach USA. Die Zionisten besetzen in den USA hochrangige Positionen im grossen Stil, da die USA schlichtweg der Nabel der Macht in der gegenwärtigen Welt ist. In Europa haben die Zionisten eigentlich keine Interessen - Abgesehen von den verbliebenen jüdischen Gemeinden, die sich die Zionisten nach Israel wünschen.

Die Juden die in Europa und USA Kulturmarxismus forcieren sind auch das Gegenteil der zionistischen Juden. Das sind die internationalistischen Marxisten. Israel ist ihnen ein Dorn im Auge - sie wollen die Juden aus Israel raus haben, wollen Israel zerstört sehen, solange dort kein Kommunismus herrscht. Das ist so seit den 50ern, als sich Israel auf die Seite der Amerikaner statt der Sowjets schlug.

Für die internationalen Bänker sind sowohl die Marxisten als auch die Zionisten lediglich Puppen. Die interessiert nichts weiter als Geld. Vielleicht als Bonus noch Israel als Rückzugsort. Wenn man die Menge an Geld hat, die so ein Internationaler Bänker hat, braucht man eh nicht zu kehren wie die Politik in Israel aussieht, die kann man notfalls einfach kaufen.

Deswegen ist der intelligente Rechte völlig OK mit dem Zionismus - Juden sollen sich doch bittesehr nach Israel verpissen, und den Rest der Welt in Ruhe lassen. Zionismus ist die einzige ideologische Form des Judentums, die längerfristig Ko-existierend mit dem Rest der Welt sein kann. Ausserdem entschärft man hurr durr Antisemitismusanschuldigungen, wenn man Pro-Israel ist, und von "Marxisten" anstatt "Juden" sowie "Bänkern" anstatt "Juden" spricht.

Mit "Blablabla JUUDEN BLAH JUUUDEN" gefasel stösst man die moderate Allgemeinheit nämlich nur ab.

pehamondello Avatar
pehamondello:#98312

>>98306
>Bernd kennt diesen Begriff zumindest erst seit Breifick, und findet ihn seither auch hauptsächlich in der pro-zionistischen, anti-islamischen "Neurechts"-Ecke der Marke PI, Die Freiheit, Achgut-Fans, etc. vor.
Das liegt dann hauptsächlich an dir, Neuschuchtel.

>>98309
>Zionismus bedeutet nämlich nichts weiter, als dass Juden nach Israel gehören, und nicht nach USA.
Falsch.

>>98299
Du musst DRINGEND weiter Politik büffeln.

gojeanyn Avatar
gojeanyn:#98316

>>98306
Neoliberalismus gibt es nicht, Sören. Das ist ein Hirngespinst. Ihr benutzt das Wort, weil ihr nicht zugeben wollt, dass wir bereits im Realsozialismus leben, trotzdem aber alles Scheisse ist.

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#98318

>>98299
>Nach der steilen, bestechenden Logik, wäre dann Neoliberalismus auch verkappter Marxistmus und Margeret Thatcher im tiefsten Herzen eigentlich eine Marxistin gewesen.
Neoliberalismus ist Marxismus und Thatcher war nicht neoliberal in deinem Sinne.

Aber Neoliberalismus hat keine Definition, das weiß sogar Wikipedia:
>Neoliberalismus ist die Bezeichnung für eine breite und heterogene Strömung, zu der die Freiburger Schule (Ordoliberalismus) und die Chicagoer Schule, aber auch Vertreter der Österreichischen Schule wie Friedrich von Hayek gerechnet werden, obwohl die Abgrenzung der einzelnen Schulen und die Zuordnung einzelner Personen strittig ist. Neben der wirtschaftsgeschichtlichen Bedeutung gibt es neuere Begriffsverwendungen von Neoliberalismus als Politisches Konzept, Entwicklungsmodell, Ideologie und Akademisches Paradigma.[1] sowie als „Kampfbegriff“[2] oder als „politisches Schimpfwort“.[3] Neoliberalismus erscheint heute als wesensmäßig umstrittener Begriff (Essentially Contested Concept).[4]

Das liegt daran, dass Sören alles "neoliberal" nennt, was er Scheisse findet, nicht zuletzt auch Maßnahmen seiner EIGENEN Seite, die es zu kritisieren gilt, um sich beim Volk einzuschleimen (Bestes Beispiel grade: Multikulti). Es ist also ein ähnlich schwammiger Begriff wie Faschismus, es ist nur ein Wort, das einfach "nicht links" bedeutet. Eine schnelle Gurgelsuche zeigt zum Beispiel, dass heutzutage schon Nazis als neoliberal bezeichnet werden.

Das Wort kam als Kampfbegriff in der Bush-Ära auf, um den verhassten Republikanern ein schmissiges Mem zu verpassen. Seitdem ist es mutiert, so dass es heute als Synonym für "böse" oder "schlecht" verwendet wird.

falvarad Avatar
falvarad:#98319

>>98318
Du hast das schon ganz richtig begriffen. "Neoliberalismus" ist zu schlecht definiert, bzw. als schwammiger Kampfbegriff zu überbelegt, als dass es eine sinnvolle Analyse zur "Ideologie" geben kann. Es gibt schlichtweg keine Ideologie.

Der Ursprung wäre natürlich Wirtschaftsliberalismus, bzw Ordoliberalismus gewesen - Freihandel und so weiter. In der Praxis gab es einfach "Wirtschaftspolitik" die hochgradig korrupt war.

"Kulturmarxismus" hingegen wird zwar als synonym für "Kritische Theorie" verwendet (wobei *eigentlicher* Kulturmarxismus lediglich eine Untergruppe der kritischen Theorie wäre) aber die Ideologie und die Absicht dahinter sind durchaus wohl definiert.

Bei der kritischen Theorie geht es um nichts anderes als die Zerstörung und Schwächung des Westens, durch Zerstörung seiner Werte (wie eben z.b. Liberalismus) auf kultureller Ebene.

Wenn man jetzt ganz genau sein will, geht es beim eigentlichen Kulturmarxismus darum, eine marxistische Narrative in den Hauptstrom einzufügen, wie im Paradebeispiel Feminismus: Statt Bourgeoisie unterdrücken Männer die Proletarier Frauen im Kapitalismus Patriarchat.

"Kulturmarxismus" (genauer gesagt, die ganze kritische Theorie) ist ein ANGRIFF auf Liberalismus. Ihn als Liberalistisch hinzustellen zeigt nur, dass Sören unbedingt an die nächste Wand gestellt gehört, weil für Sören oben unten ist, schwarz ist weiss, richtig ist falsch. Das ist genau der kritische-Theoriescheiss, für den du vors Erschiessungskommando gehörst.

davidcazalis Avatar
davidcazalis:#98320

>>98316
>weil ihr nicht zugeben wollt, dass wir bereits im Realsozialismus leben
Wir leben nicht im Realsozialismus. Wir leben in einem verstümmelten, kastrierten Kapitalismus, in dem Kapitalrente unangetastet bleibt, aber das freie Marktwirken immer weiter eingeschränkt wird.

Und dies hat zum einen die Ursache natürlich bei Lobbyisten und korrupten Politikern, die sich durch Rent-Seeking immer weiter bereichern wollen.

Aber gleichzeitig ist die Schuld auch ganz klar bei den Linken, deren erklärte Absicht es ist, die Wirtschaftsverhältnisse im Westen so zu zerstören, dass für die Allgemeinheit der revolutionäre Wandel zum wirklichen Sozialismus plötzlich erstrebenswert wirkt.

"Wer hat uns verraten? Die Sozialdemokraten" - Das ist eben ein Spruch der Dummen, die das "Long Game" der angeblich gemässigten Linken nicht durchschaut. Bei jeder Gelegenheit versuchen die Sozen, die Wirtschaftlichen Verhältnisse zu ruinieren - und zwar mit voller Absicht. Denn nur im ruiniertesten, katastrophalsten "Kapitalismus" würde sich eine bürgerliche Mitte finden lassen, die sich den Kommunismus (zurück)wünscht.

danro Avatar
danro:#98321

>>98320
>die sich den Kommunismus (zurück)wünscht.
Besonders in einer Welt natürlich, in der sämtliche "kapitalistischen" Werte durch kritische Theorie / Kulturmarxismus bereits vollends zerstört wurden.

vocino Avatar
vocino:#98325

>>98319
>Der Ursprung wäre natürlich Wirtschaftsliberalismus, bzw Ordoliberalismus gewesen
Richtig. Und Neoliberalismus ist die Renaissance dieser Ideen im späten 20. Jahrhundert.

tmstrada Avatar
tmstrada:#98326

>>98301
>"Neoliberalismus" ist Liberal genau wenn es den Bänkern passt, und Restriktiv genau wenn es den Bänkern passt.

Exakt so wie Sörens "Kulturneoliberalismus" auch drauf ist.


>>98309
>Zionismus bedeutet nämlich nichts weiter, als dass Juden nach Israel gehören, und nicht nach USA. Die Zionisten besetzen in den USA hochrangige Positionen im grossen Stil, da die USA schlichtweg der Nabel der Macht in der gegenwärtigen Welt ist.
>Die Juden die in Europa und USA Kulturmarxismus forcieren sind auch das Gegenteil der zionistischen Juden. Das sind die internationalistischen Marxisten.

Klar: Zwischen internationalen Bankster-Juden und zionistischen Israel-Juden besteht ja auch gaaaar kein Zusammenhang.
Rothschild bezeichnet sich zwar als "Gründer Israels" (lt. seinem Enkel Benjamin de Rothschild) und hat in Tel-Aviv Plätze und Gebäude bauen lassen, aber das sind beides zwei "verfeindete" Lager, is klar.

>>98319
>Bei der kritischen Theorie geht es um nichts anderes als die Zerstörung und Schwächung des Westens, durch Zerstörung seiner Werte (wie eben z.b. Liberalismus) auf kultureller Ebene.

Würde der Kapitalimus von selbst, und unbeeinflußt und ungestört, ja nie machen, oder was?
Die Zerstörung der Großfamilie hat dann wohl auch Karl Marx auf dem Gewissen, und nicht etwa der Industrie-Kapitalismus, der die Menschen vom gemeinsamen Hof zerissen hat, und in verschiedene Städte zerstreut hat.


>Wenn man jetzt ganz genau sein will, geht es beim eigentlichen Kulturmarxismus darum, eine marxistische Narrative in den Hauptstrom einzufügen, wie im Paradebeispiel Feminismus: >Statt Bourgeoisie unterdrücken Männer die Proletarier Frauen im Kapitalismus Patriarchat.

Naja. Also als ob es da heute noch um Feminismus im klassischen Sinne gehen würde (gleiche Rechte für Frauen, mehr Mitbestimmung von Frauen).
Dort geht es bereits um die Abschaffung von Mann und vor allem der Frau.
Zum Ziel z.B., die Reproduktion aus der Gebährmutter der Frau in die Hände von Pharmakonzernen und Brutkästen zu geben.
Natürlich auch Marx'sche Kernforderung, und nicht etwa typische kapitalistische Vorgehensweise (alles einer kapitalen Verwertung und profitablen Ausschlachtung zu unterziehen und übernehmen).

>>98320
>Aber gleichzeitig ist die Schuld auch ganz klar bei den Linken, deren erklärte Absicht es ist, die Wirtschaftsverhältnisse im Westen so zu zerstören, dass für die Allgemeinheit der revolutionäre Wandel zum wirklichen Sozialismus plötzlich erstrebenswert wirkt.

Klar, und die kriegen heute Geld vom KGB dafür.
Und nicht etwa vom Judentrilliardär, dem ganz sicher nicht an der Abschaffung des Kapitalismus gelegen ist.

Was hier scheinbar nicht begriffen wurde bzw. komplett ausgeblendet wird, ist dass der Kapitalismus selbst in seinem Wesen so ist, die Welt auseinander zu nehmen, und dann wieder so zusammenzusetzen, dass man damit Geld machen kann.

Der Umgang mit der Natur ist das beste Beispiel dafür:
Statt Wasser mit Orangensaft zu verkaufen, oder ein Heilkraut, werden die Dinge aufgespalten, mit synthetischen Materialien ergänzt, und dann als patentiertes Produkt auf den Markt gebracht.

Und die natürlichen Wirkstoffe am besten noch verboten, oder der Allgemeinheit entzogen.

Dass was Monsanto macht, ist z.B. das erstklassige Paradebeispiel dafür, was Kapitalismus macht, um immer weiter Profite generieren zu können.

Und das macht der überall und auf ganzer Linie so.

Und damit und dadurch Schaden anzurichten - da braucht es keine "marxistischen" U-Boote für.
Das schafft der Kapitalismus, der immer weiter auf neue Ausbeutungsgebiete drängt und sucht, schon höchstselber.

itskawsar Avatar
itskawsar:#98327

>>98320
>Denn nur im ruiniertesten, katastrophalsten "Kapitalismus" würde sich eine bürgerliche Mitte finden lassen, die sich den Kommunismus (zurück)wünscht.

Und der Spätkapitalismus würde ja von selbst niiie und niemals nicht in eine Phase kommen, wo er sich - Dank seiner Widersprüche - selbst ruiniert und zerstört.

Die Weltwirtschaftskrise 1929 war auch der Marxismus, richtig?, oder was?

Also wo einige die Naivität und Gutgläubigkeit hernehmen, den Kapitalismus jungfräulich und unschuldig zu reden, ist schon unglaublich.

Der verwüstet den ganzen Planeten, hat jetzt schon Europas halbe Jugend in Arbeitslosigkeit gebracht, und setzt die Leute immer weiter und mehr unter Druck:
Aber alles nur Schuld von Marxisten - der Kapitalismus, der hat damit überhaupt nix zu tun, achwo.

shalt0ni Avatar
shalt0ni:#98329

>>98327
>hat jetzt schon Europas halbe Jugend in Arbeitslosigkeit gebracht
arme Jasna ;__;

>und setzt die Leute immer weiter und mehr unter Druck
omg! Wettbewerb! Geht gar nicht.
ersma eine Tüte bauen, dann Staatsknete abholen, wa?

Bild relatiert
Schuluniformen abschaffen, sie unterdrücken die Kinder!!

doronmalki Avatar
doronmalki:#98331

>>98329
Ach, da fühlt sich einer Wohl, im Judenbänksterkapitalismus.
Na dann, wo ist dein Problem?

Bernd Avatar
Bernd:#98332

>>98327
>Denn nur im ruiniertesten, katastrophalsten "Kapitalismus" würde sich eine bürgerliche Mitte finden lassen, die sich den Kommunismus (zurück)wünscht.

Im "ruiniertesten, katastrophalsten "Kapitalismus"" würde sich gar keine bürgerliche Mitte mehr finden lassen.
Weil die dort nämlich längst abgeschafft und ausgetilgt wäre, und ausser eine Maße von Besitzlosen dort nichts mehr da wäre.

Das Programm "Abschaffung der Mittelschicht, Hinunterstoßung in die Unterschicht" läuft ja längst auf Hochtouren.
Sind halt momentan noch die einzigen und letzten, von denen was nach Richtung Oben umzuverteilen wäre.

Und "ruiniert und katastrophal" würdest nur du den nennen - das Großkapital würde das als Erfolg feiern:
Dem Feudalismus endlich ganz nahe.

arashmanteghi Avatar
arashmanteghi:#98334

>>98309
>Jeder vernünftige Rechte ist Zionist. >Zionismus bedeutet nämlich nichts weiter, als dass Juden nach Israel gehören, und nicht nach USA.

Alles ganz idyllisch, ja?
Dort sitzen nicht zufällig religiöse Spinner, die von "morgen Groß-Israel", und "übermorgen die ganze Welt träumen".
Vom "Weltenreich mit Jerusalem als Hauptstadt".

Und die heute auch schon fleißig aggressiv Landraub betreiben, und nach außen siedeln, und sich vom Fettbürger die umliegenden Länder sturmreif haben schießen lassen.

Und Leute, die an Hirnkrebskacke glauben, wie dem AMALEKRIT, der als Weißer und Nordeuropäer der Todfeind ist, und vernichtet werden muss.

Gibt's da ja alles nicht, welch' eine friedliche Harmlosigkeit.


>Die Zionisten besetzen in den USA hochrangige Positionen im grossen Stil, da die USA schlichtweg der Nabel der Macht in der gegenwärtigen Welt ist.

Ja und das hat nichts mit weltherrschaftlichen Absichten zu tun, oder wie?

>In Europa haben die Zionisten eigentlich keine Interessen - Abgesehen von den verbliebenen jüdischen Gemeinden, die sich die Zionisten nach Israel wünschen.

Juden, die gar keine Interessen an und in Europa haben.

Frage: Kann es sein, dass Judensperma schlucken irgendwie dumm macht?

mutlu82 Avatar
mutlu82:#98335

>>98309
>Jeder vernünftige Rechte ist Zionist. Zionismus bedeutet nämlich nichts weiter, als dass Juden nach Israel gehören, und nicht nach USA.
>Deswegen ist der intelligente Rechte völlig OK mit dem Zionismus - Juden sollen sich doch bittesehr nach Israel verpissen, und den Rest der Welt in Ruhe lassen.
>In Europa haben die Zionisten eigentlich keine Interessen

Haha - und Sprüche wie "Der Nicht-Jude existiert auf der Welt nur, um als Nutztier dem Jude zu dienen", die hochrangige staatsbekannte mit dem Präsidenten befreundete Rabbis in öffentlichen Samstagsmessen verkünden dürfen, ohne anschließenden Amtsverlust übrigens, sind auch völlig unproblematisch für unseren saudummen pseudo-rechten Idioten "vernünftigen, intelligenten" Rechten.

Und die weisen auch nicht etwa auf irgendwelche "Interessen" im Rest der Welt hin, wie etwa Europa.

Nö. Wenn die Juden erstmal alle in Israel sind, dann bescheissen die sich nämlich gegenseitig, und nicht mehr den Goyim.
Muss man wissen.

scottgallant Avatar
scottgallant:#98336

>>98335
Ach Gott Kinder habt ihr denn nichts anderes als die Juden?

scottgallant Avatar
scottgallant:#98338

>>98326
>>98327
>>98332
Herrgott, deine verfluchte Ignoranz und Dummheit macht mich so mett, dass ich gleich einen längeren Beitrag schreiben muss, weswegen du dumm und ignorant bist.

"Den Kapitalismus" gibt es nicht. Das ist ein Kampfbegriff der Linken.

Produktivität steigt aber Löhne bleiben gleich? Nein, das hat nichts mit der Liquiditätsprämie oder Kapitalrente zu tun, das ist "Kapitalismus"
Wirtschaftskrise von 1929 wurde von jüdischen Bank-Gangstern erzeugt? Nein, das ist einfach "Kapitalismus"
Der theoretische Unterbau des Feminismus ist ein Wortgefiltertes "Das Kapital" von Marx, wo "Männer frauen Ausbeuten"? Kapitalismus!
Ein haufen jüdischer Neomarxisten versucht traditionelle Werte und Geschlechterrollen zu zerstören, indem der Drogenverstoffte Schwuchtel-Lebensstil als der traditionellen Familie gleichwertig verkauft wird? Kapitalismus!
Linke PC-Polizei verhindert durch grossflächige mediale Hegemonie, dass sich gegen Massenimmigration oder den restlichen Kulturmarxistenkram irgendein öffentlicher Widerstand herausbilden kann? Kapitalismus!
Grüne behindern immer mehr die freie Marktwirtschaft und Arbeitsplatzbildung durch immer mehr steuern, sozialabgaben, unsinnige öko-auflagen? Kapitalismus!
Du hast keine GF weil Weibern eingebläut wird dass Männer nur als sexspielzeuge und als finanzielle Melkkühe fürs Single-Mutter-Dasein taugen und eine ungepflegte Hartz4-Zecke deswegen nicht als Bumspartner in Frage kommt? Kapitalismus!
Dein O-Saft schmeckt nicht? Kapitalismus!
Sonnenaktivität stört den Empfang vom Eiphon? Kapitalismus!
Du hast dir den Fuss am Schrank gestossen? Kapitalismus!

Was du beschreibst ist einfach nur deine eigene massive Geistesbehinderung. Bevor du über irgendwas Ökonomisches redest, solltest du versuchen, wenigstens die geringste Ahnung davon zu haben.

Denn wer gegen "Kapitalismus" ist, ist in erster Linie gegen den freien Markt - denn im Marxismus wird alles vom obersten Rabbi entschieden. Ein weiteres Modell kennt der Marxist nicht, er kennt nur die totalitäre, fremdbestimmte Wirtschaftskontrolle, und wenn dann - wie absolut jedes mal - die Wirtschaft komplett zusammenbricht, die Leute für schimmliges Brot schlange stehen, während sie in Kohlegruben ohne Schutzausrüstung dahinsiechen, und die Leute unzufrieden werden, gibt es keine andere möglichkeit mehr für den marxist-leninist-stalinisten mehr, als jeden Tag so und so viele Leute umlegen zu lassen, dass niemand sich mehr getraut, das Rabbinische System öffentlich anzuzweifeln.

Anstatt über die realen Vorgänge zu wettern, und diese schlicht "Kapitalismus" zu schimpfen, benötigt man eine Abwägung der Ideologien. Man benötigt Analyse, man benötigt Sachverstand. Und wenn man den hat, stellt man fest: Von allen, ALLEN ökonomischen ideologien, ist die marxistische die bei weitem falscheste und unmenschlichste und unrealistischste.

Andere Ideologien variieren im Detailgrad den sie anwenden. Rothbardische Libertäre sind zwar dämlich, aber zumindest ist die Ideologie vollständig. Gemässigte Libertäre (klassische Liberale, Keynesianer, Freiwirtschafter, Neoliberale) sehen von den meisten Teilen der Staatsgestaltung ab und konzentrieren sich auf den Teil wie der Staat den ökonomischen Raum zu behandeln hat. Goldkäfer und Zentralbankaluhüte fokussieren sich derweil fast nur noch auf die reine Währung bzw wie diese geschaffen und ausgestaltet wird. Jede einzelne dieser Positionen ist sehr spezifisch - aber ALLE sind sich einig, dass ökonomischer Marxismus die dümmste und schädlichste Idee aller Zeiten ist.

Die Judenzentralbanken sind nicht ein "Kapitalismusproblem", sondern ein Judenzentralbankproblem. Feminismus und Schwuchtelrechte und PC und Immigration sind nicht ein "Kapitalismusproblem" sondern ein Kulturmarxistenproblem.
Was Monsanto macht ist nicht ein "Kapitalismusproblem", sondern das Problem einer korrupten Politik ohne Ideologische Führung.

Aber von all dem wollen Marxisten nichts wissen. Sie sind nicht an echten Lösungen interessiert, sie sind nur an einem interessiert - Marxistischen Kommunismus zu erschaffen. Und dafür ist jedes Mittel recht.

Stell dir vor du hättest durch Zufall die magische Lösung für den Kapitalismus entdeckt. Ob jetzt irgendwas an den Zentralbanken gedreht wird oder nicht - was meinst du wer wird als erste, am härtesten dagegen sein? Das sind die Linken. Die Linken stehen ohne es zu wissen im Dienst der internationalen Judenbänker. Genau wie du, Vollidiot.

madhan4uu Avatar
madhan4uu:#98340

>>98338
Woher du jetzt den Marxisten nimmst, den du Bernd unterstellst weiß Bernd zwar nicht...,

...aber der Punkt ist, dass all diese Dinge wie "Korruption", "übertriebene Abzocke", "Betrugsversuch" doch irgendwie keine Abnormalitäten sind, sondern in einem Modell mitzubetrachten sind und mitzubetrachtet gehören.

Denn was nützt dir ein Liberalismus und Kapitalismus, der nur auf dem Papier so funktioniert, dass man es "reibungslos" und "unproblematisch" nennen könnte?

Ein Liberalismus oder Kapitalismus, der nur auf dem Papier oder mit Roboter-Lemmingen so funktioniert, wie er soll, ist genauso viel Wert, wie ein Marxismus, der nur auf dem Papier funktioniert.

Und da oben genannte Rückseiten nun also ehrlicherweise mit dazu zu zählen sind, genauso wie man den Gulag ja dem Rotsozialismus mit anzählt, kann man das schon auf "Kapitalismus" runter reduzieren.

Und ein Besitzer- oder Geschäftsführergehalt, und das sinnvolle Ansammeln von Investitionskapital ist übrigens auch nie ein Kritikpunkt des Marxismus gewesen.

Um den kleinen Unternehmer, der sein normales Einkommen aus der Differenz zwischen dem, was er seinen Arbeitern pro hergestelltes Produkt ausbezahlt und dem, was er mit dem Abverkauf pro Produkt einnimmt, ist es den Kommunisten nie gegangen.

Es ging in der Hauptsache darum, dass statt der bloßen Erzielung eines Eigentümer-Einkommen riiiesige Geldberge angehäuft werden, die auf der systematischen Erpressung und Auspressung der eigenen Arbeitskräfte beruhen.

Dass man Dinge für teurer abgibt, als man selbst zur Herstellung gebraucht hat, liegt in der Natur der Sache - sonst würde man sie ja gar nicht herstellen, wenn nicht selbst einen Lebensunterhalt damit herausschlagen müsste.

Das Problem war immer hauptsächlich die Schrankenlosigkeit der Profitmaximierung, sowie das Erpressungspotential von Schlüsselindustrien in privater Hand - was der Liberalist in seinem Modell ja irgendwie meistens auszublenden scheint, und sich durchaus da vom Marxismus noch was mitnehmen könnte.

Und dass das "Kapitalismus-Prinzip" ein bisschen "eingehegt" gehört, hat schließlich immerhin auch Hitler in seinen frühen Reden richtig erkannt.

Denn genau diese Folgen, wie pathologischer Egoismus, Machtgier, Betrug, Korruption und Erpressung, die kommen ja nicht aus dem Nichts, sondern sind mit dem menschlichen Dasein verknüpft und dem menschlichen Wesen durchaus innewohnend.
Und müssen in einer politischen und wirtschaftlichen Theorie, die halbwegs einen Anspruch auf Realismus beansprucht, mit berücksichtigt werden.

Wo Bernd (mit seinem Wissenstand dessen) beim Liberalismus das so auch noch nicht sehen und erkennen kann.

leandrovaranda Avatar
leandrovaranda:#98343

>>98338
>Feminismus und Schwuchtelrechte und PC und Immigration sind nicht ein "Kapitalismusproblem" sondern ein Kulturmarxistenproblem.

Sie sind in erster Linie ein Problem einer Gesellschaft, in der als einzige feste Werte nur das Geld, sowie eine unbestimmte, undefinierte Freiheit zur goldenen Kuh erhoben werden.
Und die kein darüberhinausgehendes Wertesystem und Wertekonzept mehr hat und mehr mit sich führt.

Wo jeder mal so richtig ausrasten, abgehen und fordern darf wie er will ("Schwuler will Kinder kriegen und heiraten!" oder "Deutschland gehört nicht mehr Deutschen, sondern auch jedem Afrikaner."), dann sind genau solche Sachen das Ergebnis.

Und an den traditionellen Werten haben nicht nur Atheisten und Marxisten gesägt, sondern Plutokraten selbst.

Z.B. würde die am liebsten ja auch noch den Sonntag zum Werktag erklären, den Mutterschutz abschaffen, sowie alle anderen Dinge, die möglichen Profitmaximierungspotentialen noch im Weg stehen.

Das hier auf den schwächsten Ast zu schieben - nämlich ein paar Spinner, vom bürgerlich-libertären Rand, ist albern.
Die haben natürlich ordentlich mit ihr Bestes dazu gegeben, aber alleinige Verursacher waren sie ganz sicher nicht.

Pfaffen, Aristokraten und andere parasitären Herrschaftselement haben die Gesellschaftskultur schon immer umgestrickt und ihrem Bereicherungsmodell passend gemacht.
Und im Zeitalter der Industriellen Gesellschaft sind halt die Dinge wie "Sekularität", "Freiheit", "Mobilität", "Flexibilität" die neuen Anforderungen.
Was nicht folgenlos bleiben kann.

melvindidit Avatar
melvindidit:#98347

>>98340
>Woher du jetzt den Marxisten nimmst, den du Bernd unterstellst weiß Bernd zwar nicht
Das ist nicht das einzige, was du nicht weisst. "Kapitalismus" ist ein Kampfbegriff der Linken, der von Marx populär gemacht wurde. Bei Marx spezifisch beschreibt er ein Wirtschaftssystem, bei dem die Produktionsmittel (Marx meint hier Land und Fabriken und sowas, nicht den modernen ökonomischen Begriff) im Besitz von Privaten sind. Und mit "Im Besitz" meint Marx nicht den juristischen Begriff, sondern sowas wie "Verfügungsgewalt". Die "Lösung" aller Probleme die der "Kapitalismus" verursacht ist für Marx, diesen Besitz in die Allgemeinheit zu überführen, zu sozialisieren also.

Wenn du also gegen "Kapitalismus" bist, dann bist du gegen die private Verfügungsgewalt von Produktionsmitteln. Das bedeutet, du bist für Planwirtschaft durch die öffentliche Hand. Das bedeutet, du bist ein Marxist.

Du wirst jetzt einwerfen "das stimmt aber alles nicht etc etc" dann solltest du dir überlegen, weswegen du den marxistischen Begriff des "Kapitalismus" und seine dämliche, wieder und wieder widerlegte Analyse des Wirtschaftssystems verwendest.

Für dich heisst "Kapitalismus" vielleicht sowas wie "unter der Kontrolle von jüdischen Bänkern"? Nennen wir es "Judenbankismus" um es nicht mit den Marxisten zu verwechseln. Ok, wie lösen wir das Problem des Judenbankismus? Alle juden vergasen? fortschicken? Ihnen das Bankgeschäft untersagen? Nichts davon löst die Probleme. Du hast keine Lösung, weil du das Problem nicht verstehst, und der marxistischen Kapitalismuskritik - die keine andere Wirtschaftskritik zulässt - auf den Leim gehst. Genau diese "Kapitalismuskritik" wird ja genau von den Judenbankstern gefördert, weil sie genau wissen, wie hahnebüchen und schwachsinnig sie ist. Denn anders als du verstehen die Judenbankster was von Ökonomie.

Wenn du die Wirtschaft korrekt ändern willst, musst du erstmal was von Ökonomie verstehen. Und bis dahin solltest du die Fresse halten, du spielst sonst sehr viel eher deinen Gegnern zu.

"Kapitalismus" ist meist ein bedeutungsloser Kampfbegriff. Wogegen du sein solltest sind artifiziell erhöhte Kapitalrenditen. Die Kapitalrenditen werden nämlich durch subtile staatliche Mechanismen künstlich hoch gehalten. Und nein, das hat nicht einmal viel mit den Zentralbanken zu tun - Selbst die Zentralbanken die alles dafür tun, die Zinsen für Liquidität auf null zu reduzieren, kriegen das nicht hin. Dazu braucht man Demurragiertes, Umlaufgesichertes Geld à la Freiwirtschaft, indem die Liquiditätsprämie des Geldes neutralisiert wird, und der Marktzins für Liquidität Marktgerecht unter Null sinken kann.

Und weil die untere Schwelle für Kapitalrendite auch bei Landeigentum greift, muss man das Land ebenso "Umlaufsichern", mittels Henry-George Bodensteuer oder Freiwirtschaftlicher öffentlicher Pachtverhältnisse.

Erst wenn die Kapitalrendite nicht mehr durch staatliche Massnahmen auf einem künstlich überhöhten Niveau gehalten wird, kann Vollbeschäftigung entstehen, müssen Produktivitätssteigerungen an die Arbeitnehmer und Konsumenten abgedrückt werden. Und erst wenn die Schranken wirtschaftlichen Handelns - von den Sozialdemokraten und Grünen auferlegt - eliminiert sind, kann die Wirtschaftliche Kraft eines Volkes wirklich entfesselt werden in seiner Fähigkeit Wohlstand und Technologie zu erzeugen, ohne dass ein Grossteil davon ans internationale Finanzjudentum abzudrücken.

Wenn du also das nächste mal gegen "Kapitalismus" wetterst, verklemm es dir. Nur die Tölpel der Judendiener tun das.

syntetyc Avatar
syntetyc:#98348

>>98343
>Sie sind in erster Linie ein Problem einer Gesellschaft, in der als einzige feste Werte nur das Geld, sowie eine unbestimmte, undefinierte Freiheit zur goldenen Kuh erhoben werden.

Falsch, siehe Bild.

tweet_john Avatar
tweet_john:#98350

>>98347
>Wogegen du sein solltest sind artifiziell erhöhte Kapitalrenditen.

Das, und die private Verfügungsgewalt über kreditär geldschöpfende Zentralbanken, sowie die Mindestreserve-Luftgeldschöpfung, sind die einzigen zwei-drei Punkte, die Bernd am aktuellen ökonomischen System nicht schmecken, und er unter seiner "kapitalismus-kritischen" Haltung versteht.
Nicht mehr, und nicht weniger.

Dazu müssten also weder Juden vergast werden, sondern lediglich entweder die Zentralbank in staatliche Hände zurückgeführt werden (wo dann auch die kreditäre Geldschöpfung weniger problematisch wäre), oder privater Hand dann profittechnisch so organisiert werden, wie z.B. im Iran.
Und die Mindestreserve der Privatbanken muss wieder hoch auf 100 oder 90% oder aber knallhartes Trennbankensystem.

newbrushes Avatar
newbrushes:#98352

>>98347
>Die Kapitalrenditen werden nämlich durch subtile staatliche Mechanismen künstlich hoch gehalten.

Warum macht er das, und wie kommt der Staat eigentlich dazu?

Drinbevor: Bei "Mad Max III oder IV" gibt's ja keinen Staat mehr, sieht komischerweise aber auch nicht viel besser aus, als das Szenario von "In:Time". Was nun?

fritzronel Avatar
fritzronel:#98371

>>98348
Auf dem Bild sieht man schön, dass man nur dann zu einem guten Ergebnis kommt, wenn man begreift, dass der Liberalismus schon Kulturmarxismus ist.

Klingt erstmal behindert, aber: Liberalismus ist schlicht die zuende gedachte Ideologie der Frankfurter Schule. Die FS sagte nämlich "Ey, der ökonomische Marxismus is total kacke und funzt nicht!" und hat den Marxismus deswegen auf die sozio-kulturelle Ebene befördert (Deswegen der Ausdruck Kulturmarxismus). Und das ist dann genau unser Kulturmarxismus von heute: Ökonomisch nicht einzuordnen (Ist ja in diesem System auch UNWICHTIG, es geht wie gesagt NICHT MEHR um die rein öknomische Ebene, auf die sich Marx bezogen hat), aber sozial-kulturell ist alles marxistisch.

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#98377

>>98371
>Klingt erstmal behindert, aber: Liberalismus ist schlicht die zuende gedachte Ideologie der Frankfurter Schule.

Erstmal? Es klingt auch nach dreimal durchlesen noch behindert.

mat_walker Avatar
mat_walker:#98389

>>98350
>kreditär geldschöpfende Zentralbanken
Nein. Das ist kein Problem, solange der Leitzins der Zentralbank nicht dramatisch den Marktzins übersteigt. Man braucht halt eine Zentralbank die im Dienste der Allgemeinheit arbeitet.

Und da man sich nicht sicher sein kann, sollte man andere Währungen zulassen - heutige Zentralbanken haben allesamt eine Gesetz welche Privaten verbietet, selbst Währungen auszugeben. Das ist ein grosses Problem, denn wenn die ZB korrupt ist und den Geldhahn zudreht (wie 1929 geschehen) kommt es zur Wirtschaftskrise. 1929 war auch nicht das erste mal, das ganze 19. Jahrhundert in den USA war geprägt von Währungsspekulativen Wirtschaftskrisen.

>Mindestreserve-Luftgeldschöpfung
Was du meinst ist die Schaffung von Liquidität durch die Privaten Banken, die "Lösung" dazu nennt sich Vollgeld, welche im Prinzip einfach den Banken verbietet, sich Bankmässig zu verhalten. Aber das ist ein grosser Unfug. Die Schöpfung und Vernichtung grosse Mengen an Liquidität ist der größte Nutzen den Banken Volkswirtschaftlich haben - Zu jedem Monatsende werden riesige Mengen Liquidität verschoben, während in der Mitte des Monats nichts läuft. Keine Zentralbank kann so schnell Geld schaffen oder aus dem Verkehr ziehen.

mat_walker Avatar
mat_walker:#98390

>>98352
>Warum macht er das, und wie kommt der Staat eigentlich dazu?
Das ist historisch so gewachsen, als niemand es besser wusste, kaum einer weiss wie man es korrekt ändert, und die die's korrekt ändern wollen werden sowohl von den Marxisten als auch von den Judenbänkern torpediert.

joshjoshmatson Avatar
joshjoshmatson:#98717

>>98389
>>kreditär geldschöpfende Zentralbanken
>Nein. Das ist kein Problem, solange der Leitzins der Zentralbank nicht dramatisch den Marktzins übersteigt. Man braucht halt eine Zentralbank die im Dienste der Allgemeinheit arbeitet.

Bernd hat da nicht aus Quatsch davor auch noch "in privater Hand befindlich" geschrieben.

Und wenn das Geldschöpfungssystem so läuft, dass 100 Taler geschöpft und ausgegeben werden, der Gesellschaft aber 105 Taler in Rechnung gestellt werden, dann wird damit immer ein WirtschaftswachstumsZWANG erzeugt.
Der für eine "Alle-gegen-Alle"-Mentalität sorgt, und zum Beklauen anregt.

Ein Staat kann solche Zinseinnahmen ja wieder ohne Profitinteresse unters Volk bringen: Durch Preissenkungen für offentliche Dienste, durch Kindergelderhöhungen, etc.

Eine "Jewish-Central-Banking"-Zentralbank hingegen wird das nicht tun.

pjnes Avatar
pjnes:#98841

>>98717
>dann wird damit immer ein WirtschaftswachstumsZWANG erzeugt.
Nain. Ich kenne die Theorie, ich sah Judenröhrenvideos dazu. Das Problem ist dass die Geldmenge die die Zentralbank ausgibt relativ klein ist. Sagen wir die Zentralbank verlangt 5%. Dieses Zentralbankgeld geht jetzt an die Privaten Banken. Aufgrund der Liquiditätsschöpfung (nicht: Geldschöpfung, es wird nicht Geld geschöpft, sondern Liquidität) der Banken *könnten* diese aber nun Kredite zu niedrigeren Zinsen vergeben - die erste Bank vergibt es zu 7% (will ja Profit machen), aber das heisst, jetzt wird es auf einer 2. Bank einbezahlt. Diese gibt vielleicht nur noch 3% für Sparkonti. Also verleiht sie es selber für 5%. Wieder wird das geld einbezahlt für 2% usw usw.

Da herrscht dann irgendwann ein Marktgleichgewicht, das viel mehr von Angebot-Nachfrage bei Geld geprägt ist, als vom Zentralbank-Leitzins.

Der Wachstumszwang kommt also nicht vom Leitzins, weil der Leitzins nur beschränkten Einfluss auf den Marktzins hat. Jetzt ist es so: Die Zentralbanken haben bereits begonnen, NEGATIVZINSEN für Zentralbankgeld zu verlangen! Trotzdem ist der Marktzins für grosses volumen bei bonitären grossfirmen 2% - Und wird nicht mehr wirklich tiefer. Der Grund weswegen er nicht mehr tiefer wird, hat also NICHTS mit der Zentralbank zu tun. Da liegen sogar die Judenzentralbänker daneben, weil die bis in die 90er selbst daran glaubten, die Zentralbanken hätten so viel Kontrolle über die Zinsen.

Der Grund weswegen die Zinsen einfach nicht tiefer gehen als 2% ist die Liquiditätsprämie. Bei weniger als 2% Zinsen ist es sinnvoller, das Geld liquide zu halten, zu horten. Damit kann man dann auch spekulieren, konkurrenten ausbooten, und auf andere Arten Gewinne einstreichen. Da Kredite unter 2% nicht gestellt werden, kann also der Marktzinssatz nicht darunter fallen. Das nennt man die Liquiditätsprämie. Und die ist intrinsisch bei Geld.

Und das ist, wo der "Wachstumszwang" herkommt. Weil Kredite unterhalb der Liquiditätsprämie nicht ausgestellt werden, und der Marktzins bei 2% rumdümpelt obwohl er längst auf 1%, 0%, oder gar -3% sein sollte - Markttechnisch - Kann er das nicht. Wegen der Liquiditätsprämie

Jetzt ist die Frage, ja Liquiditätsprämie, wer macht denn so nen Scheiss? Ich implizierte in einem vorherigen Posten, dass der Staat tatsächlich daran schuld ist, bzw die Zentralbank. Der Grund ist nämlich dass heutiges Fiat-Papiergeld historisch aus dem Gold- und Silbergeld gewachsen ist, und versucht, dieses zu emulieren. Das war das grosse Ding um 1900 rum "He wir sollten Papiergeld haben" - "Aber Goldgeld ist doch viel wertsicherer" - "Wir tun als Staat dem Papiergeld einfach alle Eigenschaften von Gold geben, dann klappt das schon" - "Na dann ok"

Gold verliert nämlich nicht an Wert, man kann es unbegrenzt lagern zu praktischen nullkosten (im vergleich zum gelagerten Wert) also tut das alte Papiergeld das auch nicht. Wenn aber das Geld (nicht verwechseln mit Währung - Geld sind die Banknoten und Münzen, Währung ist die Denomination, z.b. Euro) Wenn das Geld also Wert nicht verliert, kann man es spekulativ horten, und dadurch entsteht die Liquiditätsprämie.

Die Lösung ist, dass man anstatt eines "Gold-imitat-papiergelds" ein Demurragiertes Geld in Umlauf bringt. Das ist Geld, dessen "Hortung" selbst wiederum Kosten verursacht, weil das Geld - also die Scheine selber - an Wert verlieren.

Dazu gibts zwei grundsätzliche Konzepte - Entweder man muss die Scheine mit regelmässigen Zahlungen wieder aufwerten, sprich, der 100€ schein verbraucht 1% (1€) pro Monat um ein 100€ schein zu bleiben, sonst ist er halt ein 99€ schein - Oder mathematisch etwas eleganter, der Geldschein enthält eine aufgedruckte Tabelle, in der der Wert in jedem Monat aufgedruckt ist, sprich, bei 0.5% / Monat, Januar ist der 100€ wert, Februar 99.5€, März 99, April 98.51

Welche Methode auch immer, das Resultat ist, dass für die Geldinhaber jetzt bei 2% Marktzins die Option, einfach das Geld Liquide zu halten, nicht mehr attraktiv ist, da sie ja 6% des Wertes verlieren. In der Tat haben sie nun einen Anreiz, selbst bei 0% Marktzins noch zu investieren, oder gar bei -2% Marktzins, da sie so immer noch 4% besser wegkommen als wenn sie es liquide halten.

creartinc Avatar
creartinc:#98842

>>98841
>Fortsetzung
Plötzlich: Wachstumszwang weg, Investitionszwang da. Und da die Marktzinsen nun tendenziell bei 0 sein werden, wird mehr investiert, werden arbeitsplätze geschaffen, das bedeutet Vollbeschäftigung mit all den Lohnsteigerungen die damit einher gehen, und anstatt dass Unternehmen andauernd gewaltige Mengen an Krediten bedienen müssen, kommt aufgrund von Marktprinzipien das Geld den Arbeitnehmern und den Konsumenten zugute.

Und das Beste: Man ist im Internationalen Vergleich plötzlich ein Exportschlager, weil die Produkte durch das Wegfallen der Zinskosten nun allesamt billiger werden!

zl;ng: Wachstumszwang kommt nicht von der Zentralbank, sondern vom verwendeten Geld selbst. Die Lösung ist die abänderung des Gelds um einen Anreiz gegen die spekulative Hortung zu erlauben und ein Absinken des Marktzinses für Geld unter Null zu erlauben.

iamsteffen Avatar
iamsteffen:#98858

>>98841
OK. Danke für die ausführliche Erklärung, sehr lehrreich.

>Das ist Geld, dessen "Hortung" selbst wiederum Kosten verursacht, weil das Geld - also die Scheine selber - an Wert verlieren.

Ja, das ist auch so eine "virtuelle Verzerrung" des Digital- und Papiergeldes:

Ein Billionär in der Version "Donald Duck" müsste seine Lebenszeit für opfern, die ganzen Münzen überhaupt zu zählen.
Beziehungsweise x Leute anstellen, die das tun, und die Lagerhaltung wäre auch eine interessante.
Der Grenznutzen solcher Geldhortung, Wechselung und Beherbergung würde sich damit nicht nur überhaupt einstellen, sondern wohl auch viel tiefer zu wirken beginnen.

adewaleolaore Avatar
adewaleolaore:#98864

>>98841
> Oder mathematisch etwas eleganter, der Geldschein enthält eine aufgedruckte Tabelle, in der der Wert in jedem Monat aufgedruckt ist, sprich, bei 0.5% / Monat, Januar ist der 100€ wert, Februar 99.5€, März 99, April 98.51

ehm, würde eine gepflegte Inflation nicht genau das gleiche bewerkstelligen?

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#98913

>>98864
Gute Frage, zeigt dass du aufgepasst hast.

Nein. Weil Inflation entwertet nicht nur das Geld (die Scheine) sondern die Währung an sich (Die Euros, Dollars, wasimmer) und der Unterschied ist jetzt dort, wo Darlehen, Kredite usw in *Währung* ausgedrückt sind. In einer Inflation von sagen wir 5% verliert dein 100€-Schein jedes Jahr 5% an Wert, aber wenn du dann investierst und statt deines 100€-Scheins einen Schuldschein über 100€ hast, dann verliert dieser eben auch 5% an wert. Das bedeutet, es besteht immer noch kein weiterer Anreiz, zu investieren.

Psychologisch ist das ganze etwas komplizierter und Leute investieren tatsächlich mehr bei höherer Inflation. Aber die Demurrage des Geldes an sich ist halt noch einmal eine Grössenordnung effektiver.

uxdiogenes Avatar
uxdiogenes:#98920

>>98864
>ehm, würde eine gepflegte Inflation nicht genau das gleiche bewerkstelligen?

Jein.
Der Unterschied der Inflation ist, dass er nicht nur die Hamsterhäufchen entwertet, sondern auch das Geld, das immer fleißig in Umlauf geschickt wurde.

kimcool Avatar
kimcool:#98922

>>98920
>>98913

Ok. Aber wenn auf der einen Seite Vermögen verschwindet, müssen dann nicht auf der anderen Seite auch Schulden erlassen werden?

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#98930

>>98922
Komische Frage.
Woher nimmst du die Annahme des logischen Zusammenhangs zwischen beidem?

Immerhin wäre 1. das Vermögen dann ja eigentlich mal dazu da, es zur Begleichung seiner Schulden auszugeben, und 2. dieses umlaufgesicherte Geldsystem ja eigentlich den Zweck und das Ziel hat, diese "Vermögen hier - Schulden da"-Geschichte ein wenig aus der Welt zu schaffen.

Und allen dazu Willigen eine Teilnahme am Markt- und Wirtschaftssystem zu ermöglichen.

Denn gehortetes Geld ist ja im Prinzip auch so etwas wie ein "unlauteres Gebahren" im Wirtschaftskreislauf:

Denn wenn einer produziert und die produzierten Güter gegen Geld verkauft, also gegen Wertgutscheine, damit dann ja eigentlich auch eine gewisse "Einlösepflicht" darin besteht, die es dann auch den anderen Menschen ermöglicht, ihre Produkte abverkauft zu kriegen.

Wo die Geldhortung ja einen gewissen Betrug am Austauschsystem darstellt: Wenn einer immer nur nimmt und absaugt, aber nicht wieder gibt und zurück in den Umlauf bringt.

Und der konstatierte Zusammenhang zwischen Vermögensverringerung und Schuldenstreichung Bernd nicht einleuchtet.

Es "stirbt langsam" dort ja nur das Geld, was sich sowieso nicht in Umlauf befindet, und dem Warenaustausch also nicht zur Verfügung steht und nicht nützlich ist.

Schulden hingegen ja Geld ist, was ein anderer einem gegeben hat, also in Umlauf gebrachtes Geld ist.
Und für den Investmentgeber daher auch an Wert (als vereinbarte Kreditsumme) behalten müsste.

Vielleicht hat der andere Bernd noch eine Erklärung und bessere Antwort.

lisakey1986 Avatar
lisakey1986:#98991

>>98922
>müssen dann nicht auf der anderen Seite auch Schulden erlassen werden?
In gewisser Weise ist das die Absicht - Denn der Zinssatz kann ja nun auch ins Negative gehen. Die Hauptabsicht ist zu erlauben, dass Schulden gemacht werden, ohne dass diese Zwangsweise immer grösser werden (durch den Zinsmechanismus und "erzwungende" Mindestzinsen) aber bei entsprechenden ökonomischen Voraussetzungen können auch Kredite bei vielleicht -2% gewährt werden, und so "langsam" und glatt erlassen werden.

gmourier Avatar
gmourier:#98994

>>98991
> können auch Kredite bei vielleicht -2% gewährt werden

und wenn ich den nicht zurückzahle? Dann müsste er sich doch irgendwann in Luft auflösen?

leandrovaranda Avatar
leandrovaranda:#98998

>>98994
Der Bernd hat negativ verzinstes Geld ein wenig komisch dargelegt.

Das geniale an negativ verzinstem Geld ist, dass Schatzhortung und 1%-Elite-Kapitalismus in so einem System keinen Sinn macht, da Leute mit viel Geld in so einem System ständig darauf bedacht sein müssten, ihre Kohle mit vollen Händen rauszuballern und das Geld in Sachwerte umzusetzen.

Sich Geld leihen würde in so einem System auch völlig anders geregelt sein.
Als Vorbild würde man mittelalterliche Systeme nehmen, die teilweise lange Zeit ziemlich gut mit negativ verzinsten Währungssystemen liefen.

VinThomas Avatar
VinThomas:#99000

>>98994
Du musst erstmal verstehen wie Kredite funktionieren. Sagen wir du willst eine Fabrik haben die Dönermaschinen herstellt. Die Fabrik zu bauen kostet samt Land vielleicht 10'000'000 Euro. Jetzt ist der Zins auf Marktkapital für sowas vielleicht 5%, und du kriegst den Kredit natürlich nur wenn du selber noch genügend liquide Mittel beisteuerst. Aber jedenfalls bezahlst du jetzt pro Jahr eine halbe million nur für die Kredite und der Kredit geht nie weg - Aber wenn sich die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen ändern, z.b. Kredite billiger werden (du kannst 4% kriegen) löst du den Kredit auf und bezahlst die 10 millionen die du dir geliehen hast mit dem neuen Kredit, und bezahlst jetzt nur noch 400k / Jahr. Umgekehrt, wenn aufgrund wirtschaftlicher Veränderungen (Krieg, eine neue Industrie tut sich auf, etc) der Zins steigt, wird der Kreditgeber den Kredit künden und du wirst gezwungen sein einen neuen Kredit aufzunehmen (um den alten zu bezahlen) und dieser neue Kredit läuft dann auf 7% - du musst 700k im Jahr bezahlen. Und immer dabei erinnern - das sind 700k die du aus den Löhnen abziehen und auf den Produktpreis aufschlagen musst.

Wenn nun die Zinsen aber tatsächlich auf Null oder gar darunter gehen, wird man sich auf andere Verhältnisse einigen. Da ist natürlich einiges möglich, z.b. ohne jährlichen Cashdrain (und die Schulden bleiben einfach gleich) oder es werden von den 10 mille einfach 100k / Jahr abbezahlt. Nach 10 Jahren schuldet man dann nur noch 9 Mille. Und so weiter.

Bei Negativzinsen ist das nicht anders. Wenn irgendwie der Kredit -1% ist, dann schuldest du nach 10 Jahren genauso nur noch (gerundet) 9 mille. Oder man kombiniert es mit einer abzahlung von 100k/monat usw usw.

Hier muss halt einfach Markt- und Vertragsfreiheit herrschen. Das Grundproblem - künstlich überhöhte Zinsen, welche Planwirtschafter dazu verleiten, hier zu regulieren - wurde gelöst, und der freie Markt kann regeln, weil er jetzt tatsächlich frei ist und nicht mehr durch die Liquiditätsprämie bei tiefen Zinssätzen versagt.

Letzteres ist genau was immer wieder passierte - Beispiel in Nachkriegsdeutschland sanken die Zinsen immer weiter, da 1950-1970 immer mehr Wohlstand und Kapital erschaffen wurde, bis dann plötzlich diese Liquiditätsprämiengrenze erreicht wurde und "plötzlich" in den 70ern eine Wirtschaftskrise passierte, für die niemand wirklich eine bessere erklärung liefern wollte als irgendwas mit Museln die den Ölhahn abdrehen. Die Wahrheit war ganz einfach dass in den 1970ern die Zinsen erstmals so tief waren dass die Liquiditätsprämie zu ziehen begann, und sich dadurch die Investitionen verlangsamten, dadurch systemische Massenarbeitslosigkeit entstand usw usf.

Der "Kapitalismus" versucht hier selbstständig gegenzusteuern, indem mit immer mehr Werbung immer mehr Konsum angeregt wird, der zu immer mehr Investition führt, also dazu dass die Zinsen wieder etwas steigen.

Der ganze Konsumwutkram und die endlose Werbeberieselung ist also der Liquiditätsprämie geschuldet. Das sind nicht böse langnasen die hier allen Schund anzudrehen versuchen - das sind hart überarbeitete Leute, die verzweifelt versuchen, ihre jeweiligen Firmen am Laufen zu halten, in einem ökonomischen Umfeld das die Eigentümer von Geld und Boden bevorzugt, die Kapitalrentner, die nicht arbeiten sondern nur von Kapitalerträgen leben.

wiljanslofstra Avatar
wiljanslofstra:#99003

>>98998

>Das geniale an negativ verzinstem Geld ist, dass Schatzhortung und 1%-Elite-Kapitalismus in so einem System keinen Sinn macht,

Ok das Geld wird nicht mehr gehortet aber Aktien und Immobilien blieben dabei völlig außen vor. Sehe da wenig Unterschied ob die ReichenJuden Zinsen bekommen oder Dividenden und Mieten. Wenn sie das gleich wieder investieren müssten, würden vermutlich nur die Aktienkurse und Immo-Preise ins Astronomische steigen.

n1ght_coder Avatar
n1ght_coder:#99007

>>99003
>Immopreise
Jup, deswegen
>>98347
>Henry-George Bodensteuer oder Freiwirtschaftlicher öffentlicher Pachtverhältnisse.

Aktienpreise steigen nicht magisch in den Himmel. Was in wirklichkeit passiert ist, dass nun mehr investiert wird (Mehr Aktien werden gekauft) obwohl die Dividenden immer kleiner werden - bzw. die Dividenden werden immer kleiner *weil* immer mehr Investiert wird.

Der Liquiditätsprämienmechanismus bewirkt ja ebne, dass unterhalb einer Dividende/Kursgewinn Aktien generell nicht gekauft, bzw verkauft werden. Das passiert nun nicht mehr.

Wenn die Dividenden kleiner werden, heisst das aber, die Arbeitnehmer kriegen mehr Geld, und die Produkte werden billiger. Die Kapitalrentner werden hier genau ausgeschaltet während Vollbeschäftigung eintritt.

vj_demien Avatar
vj_demien:#99010

>>99003
>Sehe da wenig Unterschied ob die Reichen Zinsen bekommen oder Dividenden und Mieten

Der Unterschied ist, dass das Geld nicht mehr werden muss.
Dieser Zwang ein jährliches Wirtschaftswachstum zu haben ist eine direkte Konsequenz daraus, dass wir in einem positiv verzinsten Währungssystem leben.

Positiv verzinstes Währungssystem zwingt eine Wirtschaft jedes Jahr mindestens um den Betrag des aktuellen Zinssatzes zu wachsen, ansonsten fehlt plötzlich irgendwo Geld.

Aber nichts kann unendlich logarithmisch wachsen.
In jedem positiv verzinsten Geldsystem ist also eine Sollbruchstelle von Anfang an implementiert, und das suckt.
Das suckt hart.

Scheiß Juden, unsere Vorväter in vielen verschiedenen Ländern hatten sich schon was dabei gedacht, als sie Zinsgeschäfte verboten hatten (um sich die Mühe zu sparen das dem Pöbel zu erklären haben sie es einfach religiös geregelt)

im_jsmith Avatar
im_jsmith:#99012

>>99010
Du scheinst es grösstenteils zu verstehen, allerdings habe ich Probleme mit einigen Begrifflichkeiten.

>Positiv verzinstes Währungssystem
Ein Währungssystem ist nicht "verzinst" - Was passiert ist eben dass die Liquiditätsprämie des Geldes (zb. Banknoten) - nicht der Währung ("Euro") ein marktgerechtes Absinken des Marktzinses für Geldinvestition verhindert.

Die Liquiditätsprämie ist auch nicht so sehr eine jüdische Verschwörung, sondern wächst aus normalem Menschlichem, Wirtschaftlichem Verhalten heraus, der sogenannten Liquiditätspräferenz. Liquidität bedeutet für einen Wirtschaftlichen Teilnehmer buchstäblich Leben. Ohne Liquidität können keine Rechnungen bezahlt werden, können keine Gehälter bezahlt werden. Die Firma ist pleite! Tot! Also ist es ganz natürlich dass eine gewisse Menge an Geld flüssig gehalten wird - für den Fall der Fälle.

Das Problem im Wirtschaftssystem mit Liquiditätsprämie die das Absinken des Zinses verhindert ist dass man bei einem Marktzinsniveau nahe der Liquiditätsprämie schlicht aufhört zu investieren, und sich riesige Berge an Liquidität anzuhäufgen beginnen. Dieses "Man weiss ja nie"-Sparverhalten von Grossfirmen wird zu einem gesamtwirtschaftlich Pathologischen Verhalten. Es ist auch ein offenes Geheimnis bei den Zentralbanken, dass die Geldmenge M3 bei allen westlichen Wirtschaftssystemen, bei denen der Marktzins wegen des fehlen eines Zinssteigernden Kriegs inzwischen apokalyptische Dimensionen angenommen hat. Jede Bank, jede Grossfirma (die eigentlich nur noch eine Bank mit einem kleinen operativen Anteil ist) sitzt auf wahren Bergen von Geld und dreht Däumchen, in der Hoffnung dass sich eine lohnenswerte Investitionsmöglichkeit auftut. Und da das so selten passiert, versucht man schlichtweg neue Investitionsmöglichkeiten zu erzeugen, der ganze Derivatmarkt basiert lediglich darauf, dass man Liquidität auf eine einzelne reale Sachinvestition mehrere male anlegen kann. Was natürlich der Stabilität des ganzen Systems schadet.

Solange die Wirtschaft wächst ist es völlig in Ordnung, positive Zinsen zu haben. Der Zinsmechanismus ist nichts weiter als ein Preisbestimmungsmechanismus für den Preis von Investitionskapital. Er ist also was gutes - solange er im Falle von 0% Wirtschaftswachstum auch auf 0% Zins absinken kann. Aber genau dies kann wegen der Liquiditätsprämie eben nicht geschehen. Die Wirtschaft wächst um 0.5%, aber der Marktzins steckt immer noch bei 2,3,4% fest.

1950-1970 hat das ganze ja auch trotz (bzw gerade wegen) hoher Marktzinsen gut funktioniert. Erst als die Zinsen zu tief wurden und die Liquiditätsprämie griff kam es zum Problem in den 1970ern, und da die Zinsen nicht magisch ansteigen - Dazu braucht man einen handfesten Krieg, der wieder etwas Kapital vernichtet und neue Absatzmärkte für Bomben und Flugzeuge erzeugt - dümpeln wir seit dieser Zeit einfach mit systemischer Massenarbeitslosigkeit mit Zins an der Liquiditätsprämie rum.

Im streng-arabischen Raum werden "zinsen" ja verboten, bringen tuts trotzdem nichts. Was dort geschieht ist, dass einfach statt sog. festverzinslichen Fremdkapitals schlicht alle Investitionen in Risikokapital (Eigenkapital, Aktien o.ä.) passieren. Denn Risikokapital wird nicht fest verzinst, sondern hat einfach eine Gewinnbeteiligung - Aber dort ist das Schema das gleiche, solange diese Gewinnbeteiligung nicht mehr als 3-5% jährlich des Investitionskapitals beträgt, wird nicht investiert. Scharia-Zinsverbotskram bringt also überhaupt nichts, genausowenig wie die christlichen Zinsverbote was brachten.

fatihturan Avatar
fatihturan:#99028

>>99003
>Sehe da wenig Unterschied ob die ReichenJuden Zinsen bekommen oder Dividenden und Mieten.

Den Unterschied kannst du dir im islamischen Finanzwesen anschauen, wo "unser" Zinswesen in der Form auch nicht existiert...

...und der im Wesentlichen folgender ist:

Ein Aktieninhaber fährt keinen jährlich vertraglich garantierten Wert ein bzw. hat ein Anrecht auf einen solchen, sondern er ist am Unternehmen BETEILIGT.

Was soviel heißen soll, wie: Dessen Investitionsgewinn gestaltet sich genauso, wie die wirtschaftliche Entwicklung der Investition.

Boomt das Geschäft, erhöht sich die Dividende.
Floppt das Geschäftsjahr, oder die Firma muss sich gar wieder verkleinern, dann sinkt die Dividende, oder gibt's mal gar keine.

Hingegen der jüdische Zinskredit sich immer ein Anrecht auf einen bestimmten Zins einfordert - völlig egal und drauf geschissen, wie das Geschäft des Investments eigentlich läuft.

Wenn der Kreditnehmer nicht gerade Insolvenz anmeldet, mit Schuldenabschmetterung, dann haftet der Kreditgeber nie wirklich für seine Investmententscheidung.

tmstrada Avatar
tmstrada:#99032

>>99028
>Dessen Investitionsgewinn gestaltet sich genauso, wie die wirtschaftliche Entwicklung der Investition.

Schon klar. Es bezog sich auch auf:

>dass Schatzhortung und 1%-Elite-Kapitalismus in so einem System keinen Sinn macht,

Bernd ist aber der Meinung, dass es auch in dem System so eine 1%-Elite gäbe, nur halt mit anderen Strategien.

arashmanteghi Avatar
arashmanteghi:#99034

Aus diesem Grund war auch das islamische Bankwesen 2008 von der Finanzkrise auch kaum betroffen.
Weil die ganz einfach nicht dieses "Blasen-Aufpusten" in der Art und Größe haben, sondern die Kreditgeber mit ihren Rendite-Ansprüchen sehr viel direkter mit ihren Investitionen undden Kreditnehmern verbunden und verdrahtet sind, und deshalb auch nicht in irgendwelchen erstbesten Mist investiert, dessen Wertsteigerung es evtl. sogar bloß auf dem Papier gibt.

tusharvikky Avatar
tusharvikky:#99035

>>99032
>Bernd ist aber der Meinung, dass es auch in dem System so eine 1%-Elite gäbe, nur halt mit anderen Strategien.

Naja. Es gibt ja kein Naturgesetz, dass besagt, dass "Elite" und "Elitismus" nur an materiellen Besitz gekoppelt ist.

Und wenn, dann sind vielleicht diejenigen "elite", die am fleißigsten und optimalsten arbeiten, diejenigen, die sich den höchsten Wohlstand leisten können.

Oder immateriell: Die einem bestimmten "Klub" angehören; wer "reinkommt" und wer nicht "reinkommt".
Siehe Berghein oder Freimaurerloge.

Und ganz einfach nicht übers "haben", sondern übers "sein".
Also die "richtige", "wirkliche" und "eigentliche" Elite - beliebte Schauspieler, Musiker, Komponisten, Sportler, Erfinder, Entdecker, Entwickler.

Soll heißen: Leute, die nicht bloss Geld hin- und herschieben.

edobene Avatar
edobene:#99038

Das Problem ist ja nicht dass eine "1%-Elite" existiert. Es ist kein Problem, dass manche Leute quasi Milliarden haben, ausser in den Gehirnen von irgendwelchen Neid-Sörens.

Das Problem ist *wie* diese "1%" an ihre Milliarden kommen - Und das ist indem sie den Wohlstand von der Allgemeinheit abschöpfen. Das sind Milliarden die von *anderen* Leuten erarbeitet wurden, aber durch den Zinsmechanismus an diese 1% abgeliefert werden. Wenn man also den Zinsmechanismus repariert, so dass Zinssätze ganz natürlich auf 0% oder darunter absinken können, dann besteht auch kein Problem mehr mit der 1% Elite.

Ausser natürlich, dass einige - nicht alle - dieser 1%-Eliten - Sich vehement dagegen wehren werden, dass sie sich nicht mehr so dramatisch auf Kosten der Allgemeinheit bereichern können. Und diese einigen die sich wehren werden, sind erwartungsgemäss auch die skrupellosesten und amoralischsten Kreaturen auf der Erde. Die nicht davor zurückscheuen, Kriege anzuzetteln oder Millionen verhungern zu lassen, wenn es ihnen mehr Geld einbringt. Diese werden ganz gewiss nicht vor Attentaten und teuren PR-Schmierkampagnen zurückschrecken, um ihre Pfründe zu behalten, mit dem Gedanken, dass diese Milliarden viel besser bei ihnen - den langnasigen auserwählten Übermenschen aufgehoben sind, denn bei der Allgemeinheit, selbst auf Kosten eines wahrhaft funktionierenden und gerechten Wirtschaftssystems.

Umgekehrt sind viele der 1% auch ausserordentliche Gutmenschen, und Intelligent dazu, würden also durchaus bereitwillig helfen. Tumbes herumhacken auf den Reichen ist also dumm. Und wird gefördert eben von den Skrupellosen, um Reformbewegungen wie dieser die Legitimität zu rauben.

Wer Stur gegen die "Reichen" wettert, ist ein Agent der skrupellosesten Reichen. Der ganze Kommunismus wird ja gerade auch von Superreichen gefördert - zum Teil aus Gutmenschengründen, zum Teil weil sie wissen dass die kommunistische Linke nur dazu dient, von den echten Lösungsansätzen abzulenken, bzw diese sogar vehement bekämpft. Dass nämlich gerade Kommunisten die Freiwirtschafter aufs härteste bekämpft haben, habe ich selbst in der Vergangenheit mehrfach beobachten können.

justinrhee Avatar
justinrhee:#99041

>>99038
>>Es ist kein Problem, dass manche Leute quasi Milliarden haben, ausser in den Gehirnen von irgendwelchen Neid-Sörens.

>Das Problem ist *wie* diese "1%" an ihre Milliarden kommen

Ach, sag bloß.
Also als Bernd, der früher in seinen jugendlicheren Jahren auch mal mehr so ein Sören war, kann Bernd nur sagen, dass den Zusammenhang auch Sörens draufhaben.

Noch nie ist es dort um den Lotto-Gewinner gegangen, sondern ging es (früher) ausschließlich um den "KLASSENkampf", und WIE die Klasse über der Bauernschaft, Arbeiter und Angestellten zu ihren Privatkonto-Milliarden kommt, was sich auf ein einfaches "Halsabschneiderei" subsummieren läßt.
Also so blöde sind bzw. waren auch Sörens nicht.

Jedenfalls die alten Sörens.
Die neuen Sörens reden ja kaum noch über Ökonomie, Wirtschaftssystem und "Klassendifferenz".
Sondern schwurbeln bloß noch system-immanent über tertiäre liberalistische Belanglosigkeiten, die 80% der Bevölkerung kaum tangieren.

Und dass es unterschiedliche Tätigkeiten gibt, mit unterschiedlichen Wertigkeiten/Knappheiten (und ergo auch unterschiedlichen Vergütungen), war auch den Kommunisten klar, und auch ein Chefarzt hat in der DDR deutlich mehr verdient als ein Pförtner, auch wenn es da lächerliche anderslautende Propaganda-Westmärchen gibt, an die du ja hoffentlich nicht glaubst.

Nur mal sagend.

kimcool Avatar
kimcool:#99043

>>99041
>Jedenfalls die alten Sörens. Die neuen Sörens reden ja kaum noch über Ökonomie, Wirtschaftssystem und "Klassendifferenz".
Die neuen Sörens interessiert sowas eigentlich gar nicht mehr.
Das einzige, was die neuen Sörens zu interessieren scheint ist, zu 70% der ewige, windmühlenartige "Kampf gegen Rechts", zu 20% hemmungsloser, unbedingter Kulturmarxismus und zu 10%, dass ihre kreiswichserischen "linken Strukturen" auch weiterhin schön gefördert bleiben.
Gibt auch viele Sörens, die außer "Kampf gegen Rechts" überhaupt kein anderes Thema mehr haben. Diese Sörens kannst du hier in Form von Kotnascher und seinem Speichelleckerhund beobachten.
Sie haben anscheinend keine einzige eigene Position und hetzen reflexartig einfach nur auf alles.jpg, was irgendwie mit Ronny in Verbindung gebracht werden kann.
Da sie vorher über das Meiste noch niemals nachgedacht haben, können sie natürlich auch nicht sinnvoll darüber diskutieren und dann kommt das bekannte Kotnasching und gewalttätige Verhalten der Brüllzecken um den Gegner doch noch irgendwie mundtot zu kriegen.

Die einzig genuin echte Position die Sörens heute noch vertreten ist "Gebt das Hanf frei".
Mehr ist da nicht. Sören hat fertig.

t.Alternative Zentrum Ex-Sören

garethbjenkins Avatar
garethbjenkins:#99058

>>99041
>als Bernd, der früher in seinen jugendlicheren Jahren auch mal mehr so ein Sören war, kann Bernd nur sagen, dass den Zusammenhang auch Sörens draufhaben.
Gegenargument: Diese Sörens sind immer noch Sörens. Entsprechend ist ihre geistige minderbemitteltheit eindeutig Nachgewiesen. Intelligente Sörens werden nämlich Flugs zu Ronnies.

t. War auch mal ein Sören.

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#99061

>>99058
>Diese Sörens sind immer noch Sörens.

Gemeint war, dass "Sörentum 1925" und "Sörentum 1975" noch bisschen was anderes war als "Sörentum 2005" oder 2015.

Und der Kern der marxistischen Kapitalismuskritik, was bei den alten Sörens noch Thema und Lesestoff war, nicht aus einem diffusen, nicht näher begründeten "Reiche sind doof" bestand und besteht, sondern darum, dass zwischen Privatmilliardärstum und Halbsabschneiderei & massiver Übervorteilung mit den Folgen wie Arm trotz Arbeit usw. ein Zusammenhang besteht.

Also den von die oben von dir(?) beschriebene Sache nichts ist, was die Sörens bis 2000 nicht auch unterschrieben hätten.

splashing75 Avatar
splashing75:#99064

Soll heißen: Kritik an kommunistischen Erklärungs- bzw. Lösungsversuchen ist ja prima, aber dem Kommunismus was unterzuschieben, was selbst der nicht nie behauptet hat, ist unnötig und unsinnig.

ayalacw Avatar
ayalacw:#99071

>>99061
>"Sörentum 1975"
Das waren bereits die vollhippies. Denkst du die waren irgendwie von höherer Kwallität als der 08/15 Zecken von heute?

Multikulti wurde von den 1925er Sörens in den USA (der CPUSA) erfunden. Weil sehr viele Migranten in der CPUSA waren und viele davon sich gegenseitig aufgrund ihrer Nationalität hassten und alle sowieso Neger hassten, während man in der CPUSA gerade damit begonnen hatte, die Neger zum kommunistischen/anti-imperialistischen Rassenbürgerkrieg anzufeuern. Man mischte in Arbeitsgruppen die Ethnien und wer irgendwas schlechtes über die anderen Ethnien sagte, wurde sofort aus der CPUSA ausgeschlossen. Das nannte man "Bolschewisierung"

Das Sörentum in der Heutigen form wurde nicht 2004 von irgendeinem Ami erfunden. Das hat weit zurückreichende Geschichte. Ich weiss natürlich schon was du meinst, dass der 08/15 Sören von Heute null Plan von Ökonomie hat ausser "hurr durr die Reichen, die 1%" wie z.b. dieser hier
>>99003
>>99032

Ich hatte anderntags ein Gespräch mit dem on-again-off-again-BF meiner Schwester und er war auch im total planlosen Sörenmodus, wetterte gegen das "System", auf Nachfrage von welchem System er spricht, "Kapitalismus", konnte mir aber nicht mal ansatzweise beschreiben was Kapitalismus ausmacht. Er war dabei überaus emotional und lehnte rationale Argumente a priori ab.

Das ist die art von nützlichen Idioten die die Linken erschaffen. Mit dem Herzen irgendwelche eingebildeten Ungerechtigkeiten anprangernd, aber nicht das geringste Verständnis für die Realitäten oder die Mechanismen, die diese scheinbaren oder realen Ungerechtigkeiten erzeugen.

Ich sagte ihm natürlich, wenn er nicht mal beschreiben kann was "Kapitalismus" ist, soll er die Fresse halten wenn es um "das System" geht.

Ich wies ihn immerhin darauf hin - Im Zuge der Rotpillisierung - dass seine emotionale und gleichzeitig ignorante und unverständige Reaktion ja von den Linken geschaffen wurde, implantiert wurde. Er stimmte vorbehaltslos zu. Vielleicht wird er sich mal Gedanken machen, weswegen er von den Linken wie ein Hund operant konditioniert wurde, wie ein Mongo "gegen das System" zu sein, vielleicht gehen ihm dann irgendwelche Lichter auf. Schwester meinte er sei Schlau, er ist noch nicht 30, aber natürlich ein arbeitsloser penner auf psycho-invaliden-rente. Vielleicht wird es irgendwann mal was.

areus Avatar
areus:#99072

>>99071
>Schwester meinte er sei Schlau, er ist noch nicht 30, aber natürlich ein arbeitsloser penner auf psycho-invaliden-rente.

Und so etwas fickt, man fasst es nicht.

salleedesign Avatar
salleedesign:#99073

>>99071
Klingt nach nem totalen Vollversager.
Würde mir nicht mal die Mühe geben zu rotpillen.

yigitpinarbasi Avatar
yigitpinarbasi:#99078

>>99071
Ähm. Damits nicht ganz abdriftet, ins Unsachliche:

Bezugspunkt war die Aussage:

>Das Problem ist ja nicht dass eine "1%-Elite" existiert. Es ist kein Problem, dass manche Leute quasi Milliarden haben, ausser in den Gehirnen von irgendwelchen Neid-Sörens.

>Das Problem ist *wie* diese "1%" an ihre Milliarden kommen - Und das ist indem sie den Wohlstand von der Allgemeinheit abschöpfen.

Und an der Stelle wäre Bernd jedenfalls neu, dass der Marxismus da anderes detektiert hätte und kritisieren würde, als eben dieses "WIE".

Und wäre es Bernd neu, dass es beim Marxismus um ein wahlloses, plattes undifferenziertes "Reichen-Bashing" ginge und gegangen wäre.

Einem vermögenden Facharbeiter z.B. wurde von marxistischer Kritik noch niemals der Reichtum und Wohlstand geneidet und als unverdient in Abrede gestellt.

Auf mehr wollte Bernd nicht hinweisen, und gut.

aadesh Avatar
aadesh:#99081

>>99078
>an der Stelle wäre Bernd jedenfalls neu, dass der Marxismus da anderes detektiert hätte und kritisieren würde, als eben dieses "WIE".
Äh, doch. Marx hat keine echte Erklärung dafür. Seine dargebotene Erklärung lautet: Es existiert eine Verschwörung zwischen den "Besitzenden". Diese Verschwörung hat die Absicht, die nichtbesitzenden auszurauben. Und das ist für Marx der Mechanismus, wie die Reichen immer reicher werden! Jetzt vergleich diese erbärmliche Analyse Verschwörungstheorie mit dem Zinseffekt der Liquiditätsprämie, wie beschrieben von Gesell und Keynes.

Entsprechend ist natürlich auch die Lösung für Marx dass man die Reichen ausschalten bzw enteignen muss, und um zu verhindern dass das Problem 10 jahre später erneut auftritt, alle Produktionsmittel sozialisieren.

Der verfluchte Marxismus wird heute noch von den internationalen Judenbänkern gefördert, gerade weil er so verflucht falsch ist, dass nur die dümmsten Untermenschen ihn verfolgen, und gleichzeitig alle alternativen Lösungsansätze für die "Probleme des Kapitalismus" aufs härteste Verfolgen.

Die ökonomischen Marxisten gehören genauso umgehend erschossen wie die unnützen Kulturmarxisten. Wir wären längst auf dem Mars und dem Jupiter, hätte der Marxismus nicht immer wieder und wieder verhindert dass das ökonomische Potential der Menschheit wirklich entfaltet wird.

adewaleolaore Avatar
adewaleolaore:#99082

>>99078
>Einem vermögenden Facharbeiter z.B. wurde von marxistischer Kritik noch niemals der Reichtum und Wohlstand geneidet
Falschbeweis: Managergehälter. Topmanager sind die bestverdienenden Arbeitnehmer - Die einzigen, die genügend Macht haben um von den reinen Kapitalrentnern teile des Kapitaleinkommens zu erstreiten.

Die Linke - gerade die ökonomischen Marxisten - wettern immer wieder und mit Gusto gegen die "überhöhten" Managergehälter, obwohl diese selten ein paar Prozent der Kapitalrenten übersteigen, die die Aktionäre und Kreditoren erhalten.

Marxismus ist pure Verlogenheit.

michigangraham Avatar
michigangraham:#99084

>>99082
Naaaa-ja. Also weisste. Da jetzt mit Managern zu kommen....

Eigentlich solltest du Bernd verstanden haben, wie er das meinte, und Bernd schätzt, du hast das eigentlich auch.

Nur mal so:
In der DDR gab's auch Lotto und Lottogewinner:
http://www.youtube.com/watch?v=qU7bNGRsCQo

Kleine Wochenendhäusels (le "Datscha") waren auch nichts ungewöhnliches.

Wie gesagt: Der Aufhänger war und ist viel weniger, das "DASS", als vielmehr das "WIE".

Und eigentlich kommt das unterm Strich auch in deiner Beschreibung des M. nicht anders raus.

Sollte aber nur 'ne knappe Randbemerkung sein, und war nicht geplant, da 'ne mega Diskussion draus zu machen.

davidsasda Avatar
davidsasda:#99085

>>99082
Verstehe ja deinen Ärger, aber Bernd findet, da könnte und sollte man vielleicht trotzdem ein bisschen wohlmeinender und differenzierter rangehen.

Denn nur weil einer die falschen Ursachen vermutet, heißt das ja nicht, dass er mit seiner Bauchgefühl-Feststellung, dass hier irgendwas schief liegt und ungerecht läuft, komplett falsch liegt.

Eine nicht ganz gerechtfertigte Kluft existiert ja in der Gesellschaft tatsächlich, die du ja auch benannt hast.

Und da kann man ja ruhig mal noch die Differenzierung zwischen "Problem - Syptom(e) - Ursache(n)" dazwischen schieben.

Wer von "1%ern" oder "10%ern" spricht, hat die Gesellschaftsrealität statistikentsprechend ja richtig erkannt.

Und hapert es vielleicht nur an den exakten Analysen, warum das so ist, und wie GENAU das zustande kommt.
Grundsätzlich aber das gesellschaftlich problematische Phänomen bereits in Fühlung.

chatyrko Avatar
chatyrko:#99086

>>99084
Ich denke doch, dass es wichtig ist. Weil der Marxismus einfach keinen Platz dabei hat, wenn es darum geht, die Wirtschaft zu retten. Weil sowohl die Analyse als auch die Lösungsansätze des ökonomischen Marxismus falsch bzw nicht effektiv sind.

Wenn ich sowas hier lese:
>wäre Bernd jedenfalls neu, dass der Marxismus da anderes detektiert hätte und kritisieren würde
dann klingt das für mich nach Marx-Apologetik. So als ob Marx ja den ganzen Kram mit dem Zinswesen durchschaut hätte (hat er nicht) und Marxismus eigentlich genau das gleiche will (Will er nicht)

Hier bin ich nicht Tolerant. Keine andere Idee hat der Menschheit mehr Schaden zugefügt als Marx. Hätte jemand 1848 Marx und die 100 wichtigsten sozialisten umgelegt, würden wir heutzutage in Gravitationsantriebs-Jetpacks zum im Sonnensystem umherfliegen und unsere genetisch hergestellten Supertitten-Loli-GFs beim Jupiteraufgang auf der Io-Kolonie weiten.

Um "Hurr durr es war ja nicht alles bescheuert in der DDR / USSR / China" kehre ich nicht. Es wäre ohne Marx und Sozialismus absolut unzweifelhaft viel, viel, viel vielvielvielvielviel besser gewesen.

nateschulte Avatar
nateschulte:#99091

>>99086
> Hätte jemand 1848 Marx und die 100 wichtigsten sozialisten umgelegt, würden wir heutzutage in Gravitationsantriebs-Jetpacks zum im Sonnensystem umherfliegen und unsere genetisch hergestellten Supertitten-Loli-GFs beim Jupiteraufgang auf der Io-Kolonie weiten.

Steile These Lolis mit Supertitten sind auch eine steile These

bassamology Avatar
bassamology:#99111

>>99086
>>wäre Bernd jedenfalls neu, dass der Marxismus da anderes detektiert hätte und kritisieren würde
>dann klingt das für mich nach Marx-Apologetik. So als ob Marx ja den ganzen Kram mit dem Zinswesen durchschaut hätte

Ja klingts vielleicht.
War aber nicht gemeint.
Sondern dass nicht der Vermögensunterschied AN SICH (also das "DASS") kritisiert wurde, sondern nur eine bestimmte Art seines Zustandekommens, nämlich die Art namens "Ausputz" und "Halsabschneiderei" (also das "WIE").

Ob Marx mit seiner Analyse dessen damit richtig gelegen hat, ist ja eine andere Frage.
Der Hinweis war nur, dass es auch dem Marxismus in all seiner Betrachtung nur ums prinzipielle WIE des Reichtums ging, und weniger ums DASS oder OB.

Dass es keinerlei Vermögensunterschiede geben dürfe und Reichtum per se etwas schlechtes ist, hat der Kommunismus nach Bernds Wissen nicht proklamiert.
Im Gegenteil, träumte der ja von Reichtum für alle, und kannte in seiner Realität ja auch Lohnunterschiede.

Nur das war gemeint.
Dass metatheorie-ebenentechnisch die Thematisierung auch beim Marxismus auf dem WIE (der Reichtumserlangung) lag, und nicht auf generellem Reichtumsbashing.

Und ja wie gesagt es auch in der DDR eine Lotterie gab, Leute mit Datschen und Leute ohne, Leute mit "Westautos" und Leute ohne, Leute mit Eigenheim (meist die Dörfler, Haus von den Eltern), und sogar Leute mit kleinen eigenen Betrieben (kleine Pensionen oder so).

Es also auch im Real-Marxismus Vermögensunterschiede und "Reichtum" gab, solange wie der auf dem Wege dessen zustande kam, was im Marxismus als "ehrlich" definiert wurde, und solange wie der sich in bestimmten Proportionen zum Verhältnis des Durchschnittsbürgers bewegt hat.


Ansosten findet Bernd deine futuristische These etwas steil.

Neben dem Marxismus gab's und gibt's ja immerhin auch noch die Geldwechsler und Schieber und "Liquiditätsvorhalter", die du ja selbst identifizierst.

Und was weisst du, was die nicht alternativ schon alles angerichtet hätten, mit der Gesellschaft und dem Planeten?

Vielleicht würden wir längst in einer Welt wie bei "In:Time" leben?
Oder uns bereits in endlosen zinsratensteigernden Kriegen bis kurz vor die Ausrottung zerrieben?

thomasgeisen Avatar
thomasgeisen:#99124

>>99111
>was weisst du, was die nicht alternativ schon alles angerichtet hätten, mit der Gesellschaft und dem Planeten?
Die Marxisten werden ja genau von den internationalen Judenbänkern finanziert. Und so gehalten, dass jede Alternative zum Marxismus sehr viel schärfer attackiert wird als Kapitalismus, sich also gar keine andere Gegenbewegung zum "ungerechten Kapitalismus" bilden kann, die nicht komplett und Linientreu Marxistisch ist.

Das einzige System in dem die Juden noch mehr Macht haben können denn im Zinskapitalismus, ist im marxistischen Kommunismus.

>Lolis mit Supertitten sind auch eine steile These
Was denkst du wozu man Gentechnik erfunden hat? Das ist das Endziel, Junge!

craigelimeliah Avatar
craigelimeliah:#99129

>>99086
>Weil der Marxismus einfach keinen Platz dabei hat, wenn es darum geht, die Wirtschaft zu retten.
Keiner hat "die Wirtschaft" so durchschaut wie Marx. Entweder du weißt das und haßt ihn deswegen so sehr, Schlomo Rothschild - oder du bist dumm wie Stulle, wie deine Glaubensbrüder Friedman und Konsorten. Vermutlich ist's eine Mischung aus Beidem.

>die Wirtschaft zu retten.
Es kann nicht darum gehen, "die Wirtschaft" zu retten. Es geht darum, die Menschen zu retten (u.a. vor "der Wirtschaft" aka kapitalistischen Sklavenhaltern, Kriegstreibern und Umweltzerstörern). Die Wirtschaft dient dem Volke, nicht andersrum.

>Es wäre ohne Marx und Sozialismus absolut unzweifelhaft viel, viel, viel vielvielvielvielviel besser gewesen.
Nö. Ohne gierige und selbstsüchtige Arschlöcher wie dich könnte man die Ressourcen des Planeten sinnvoller und ökonomischer verwenden. Ich brauche keine
>genetisch hergestellten Supertitten-Loli-GFs
, du Wichser. Wie verkommen muß man sein, um sich so etwas zu wünschen?

ryanmclaughlin Avatar
ryanmclaughlin:#99130

>>99129
>Keiner hat "die Wirtschaft" so durchschaut wie Marx
Du solltest vielleicht erstmal den Rest des Fadens lesen. Hier in diesem Faden steht die echte Lösung für das Problem. Das, was Marx nie kapiert hat, nicht einmal im Ansatz, steht hier.

Wenn troll, dann 7/10, nicht höher, weil ununterscheidbar von real existierenden Marx-Gläubigen.

yigitpinarbasi Avatar
yigitpinarbasi:#99131

>>99130
> Hier in diesem Faden steht die echte Lösung für das Problem.

Schrumpfgeld? Ernsthaft?

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#99132

>>99131
Jup.

emilioiantorno Avatar
emilioiantorno:#99133

>>99130
Geh einfach krepieren, du Witzfigur.

(USER WURDE FÜR DIESEN POST GESPERRT)

judzhin_miles Avatar
judzhin_miles:#99134

Vielleicht sollte man fairerweise mal noch erwähnen - und das ist sowohl in Ronny- als auch in Sören-Richtung gemeint -, dass zu der Zeit als Marx seine Theorien ausgefeilt hat, das Währungssystem ein ganz anderes war, als heute.

Zu der Zeit, wo Marx dauerpleite in seinem Kabuffchen gesessen hat, wurde noch Vollgeld aus Silber/Edelmetall-Münzen vom Könighause direkt, nämlich der königlichen Staatsbank, geprägt.
Und war Papiergeld quasi eine Quittung, die zur Eintausch in Silbermünzen bei der Staatsbank berechtigt hat.

Er sich also mit dem Geldsystem wie wir es heute haben (ungedecktes Papiergeld, aus privater Zentralbankhand) gar nicht beschäftigen KONNTE.
Weils noch gar nicht existiert hat.

Ansonsten: Gut möglich, dass Marx heute nur noch deshalb an der Uni erwähnt wird, weil er natürlich a) Jude war, und b) seine Analysen eh veraltet bzw. unausreichend sind.

haydn_woods Avatar
haydn_woods:#99137

>>99134
Tatsächlich nennt aber Gesell den Proudhon als den Vater seiner Idee. Proudhon - ein Zeitgenosse von Marx - erkannte das Problem im Goldgeld. Gold rostet nicht, anders als alle anderen Waren, und das verursacht nach Proudhon den "Urzins" (äquivalent zu Keynes' Liquiditätsprämie)

Proudhons Vorschlag war allerdings von der Technologie der Zeit geprägt - Warenbanken. Hinterlege 1 Fahrrad, gehe 10 Jahre später zur Bank und erhalte 1 anderes, aber gleichwertiges neues Fahrrad zurück. Ist natürlich impraktikabler Unsinn, aber immerhin von der Ursachenanalyse her bereits Marx' Verschwörungstheorie überlegen.

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xarax:#99138

>>99133
:333

kennyadr Avatar
kennyadr:#99139

>>99137
>Gold rostet nicht, anders als alle anderen Waren

Ja. Diese Sache ist Bernd auch schonmal auf den Schirm gekommen.
Wusste gar nicht, dass das von Proudhon ist.

>Marx' Verschwörungstheorie

Naja. Also auch hier würde ich zu etwas mehr Rücksicht und Vorsicht raten:

Denn dass es zusätzlich zu der Liquiditätsprämien-Problematik AUCH durchaus den Machtmechanismus der Kombination "Gier" + "am längeren Hebel sitzen" gibt, läßt sich ja nicht leugnen.

Wenn Großkonzerne ihre Gewinne um 20% steigern, aber anschließend ihren Mitarbeitern die Löhne kürzen oder Vergütungen streichen, dann gibt es durchaus AUCH deine sogenannte "Verschwörung der Reichen".

Das eine (Liquiditätsprämien-Problematik) schließt das andere ja nicht aus (Gier, und diese durchsetzen können).

Läßt sich also durchaus miteinander ergänzen.

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#99142

>>99139
Das Problem ist dass "Gier hurr durr Profitdenken Hurr durr" nicht ein Problem ist, sondern in einem geeigneten Rahmen zu einem für die Allgemeinheit nützlichen Verhalten führt.

Und dass umgekehrt "Gier" in dem Sinne lediglich ein normales, menschliches Verhalten ist, und dieses Verhalten, diese Präferenz einzuschränken durchaus unmenschliche Züge annimmt.

Man muss die Gier ausnutzen, und sie zu einem Motor des Wohlstands machen - so wie es immer wieder geschehen ist, wenn die Zinssätze nicht an der Liquiditätsprämienschwelle rumkrebsen.

Ich wette mit dir, wenn du solche Fälle genauer anschaust von wegen 20% der Belegschaft entlassen obwohl höhere Gewinne als im Vorjahr - Die werden gute Gründe dafür gehabt haben. Am ende sind dort die Investoren, und die sind irgendwelche Fonds, welche von irgendwelchen Banken geleitet werden, welche von irgendwelchen Millionären Festgeld investieren. Jeder einzelne dieser Zwischenschritte zwackt sich natürlich einen Teil der Kapitalrenten an, aber am Ende sind dort die Millionäre, die von den Entlassungen überhaupt gar nichts wissen, und einfach von ihren Banken einen gewissen Zinssatz erwarten, während sie ihr überschüssiges Geld für irgendwelchen Gutmenschen-Unfug wie "Medizin in Afrika" ausgeben, wenn nach dem zweit-Rolls und der Attikawohnung in Paris noch was übrig bleibt.

Natürlich gibt es Verschwörungen, Absprachen, geheimpläne unter den Grosskapitalisten. Gerade im Zentralbanksektor. 1929 war eine Verschwörung zwischen einigen Bänkern und der von diesen Bänkern kontrollierten Federal Reserve! Aber das ist ja nicht was grundsätzlich die "Ausbeutung" im Kapitalismus erzeugt, sondern umgekehrt - Durch den Zinsmechanismus werden wenige Leute so reich, dass sie sich überhaupt erst verschwören können.

Eliminiert man den Zinsmechanismus, sitzen die schlichtweg nicht mehr am längeren Hebel, sind sie bald nicht mehr Reich genug als dass ihre "Verschwörungen" irgendeinen Effekt haben könnte.

Das Problem ist erstmal, den Zinsmechanismus zu beseitigen, denn *noch* sind diese Leute ja reich genug, um zu intervenieren - Durch Propaganda, Attentate, und wenn alles nichts hilft, Krieg.

Wir müssen subtil sein, und davon ablenken, was wir eigentlich vorhaben. Und dabei kommen uns nicht die skrupellosen Superkapitalisten in die Quere, sondern die Marxisten - denn die nehmen genau die gleiche Nische ein.

rdbannon Avatar
rdbannon:#99194

>>99142
>und dieses Verhalten, diese Präferenz einzuschränken durchaus unmenschliche Züge annimmt.

Umgekehrt die Gier das aber auch tun kann.
Und an vielen Stellen auch ganz bewußt tut (IWF & Co.).

herrhaase Avatar
herrhaase:#99210

>>99194
Gier ist menschlich, die Gier von Milliardären, deren Gier sich im Milliardenbereich bewegt, kann natürlich verheerende Auswirkungen haben, wenn z.b. mittels Nahrungsmittelspekulation mal eben 50 millionen Neger verhungern.

Aber es ist nicht die Gier, die Unmenschlich ist, sondern die Macht die von Milliarden ausgeht. Diese sprengt einfach sämtliche Vorstellungskraft. Und ihre negativen Auswirkungen werden durch dutzende subsidiär aufgefangen.

Die Milliarden sind das Problem. Die Milliarden in den Händen von Geldadel, Leuten, die nie dafür gearbeitet haben, sondern reich geboren wurden und durch Kapitalrente immer reicher wurden.

Und dieses Problem wird durch das Aushebeln der Zinsuntergrenze gefixt.

eloisem Avatar
eloisem:#99434

Stosz

langate Avatar
langate:#99919

>99210
Ich nehm mal den als Antwort-Pfosten hier.
Zuersteinmal, bin erstaunt das Bernd HIER so einen Qualitätsfaden hinbekombt, selten.

Eines fehlt mir hier noch, die aktuelle Produktivität gegen Vermeerung des Kapitals ohne Erschaffen von Leistung.
Will sagen, ein Bauer erntet und verkauft seine Ernte. Hat was produziert und bekombt NG dafür, Welt für mich in Ordnung.
Ein Banker kauft die Ware, lässt sie im Lager, weil Pries zu niedrig. Verkauft später, aber Länder sterben Hunger. Problem für mich ist, was hat Banker erschaffen? NICHTS.
Wer nicht wirklich was erSCHAFFT, sollte damit nicht NG verdienen, das ist das ganze Problem.

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#99924

>>99919
Ist richtig - aber schwieriger Sachverhalt.

Denn damit bist du in gewisser Weise auch schon in der Marktfreiheitsdebatte drin.

Wenn Bernd sich heute normalpreisig eine Schallplatte kauft oder eine Malerei, und in 25 Jahren sich die Sammler drum reissen und mit dicksten Scheinchen rumwedeln, und Bernd dann für übelste Summe verkauft, dann hat Bernd da ja auch nichts dafür geleistet, sondern es einfach eben nur gehabt und jetzt da gehabt.

Könnte auch wer sagen: Ungerecht. Darf Bernd nur zu dem Preis verkaufen, den er selbst für bezahlt hat.

Hätte Bernd nicht unbedingt Problem mit, und man könnte ja auch Gesetze machen, die das Vorhalten von Nahrungsmittel unter schwere Strafe stellt.
Wäre aber auf jeden Fall Markteingriff und einige hier würden da dolle rumheulen.

Eventuell argumentieren die aber auch, dass durch die Lagerung auch der Wert sinkt.
Bei Lebensmitteln z.B. die Genießbarkeit, oder bei Geräten die Aktualität, o.ä.

Eventuell könnte man den Bänker auch als Verwalter betrachten und definieren.
Wo das Problem dann weniger das ist, DASS er verwaltet, sondern welchen Lohn er sich dafür in Rechnung stellt.

Ein Anschnur-Laden hat ja auch Lagerungskosten, die mit auf den Produktverkaufspreis fließen und eingerechnet sind.

Letztlich wohl alles auch bloß eine Verhältnisfrage, denn z.B. der Zins ist ja viel weniger das Problem als vielmehr der Zinseszins.
Und das Geldhorten an sich auch nicht die Sache ist, sondern um welche Summen in welcher Größe es da geht.