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Veröffentlicht am 2015-03-17 20:57:22 in /rvss/

/rvss/ 99872: Ein Land, ein Glaube, aber zwei Klassen

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mandalareopens:#99872

Seit gut einem Jahrtausend ist das Judentum gespalten: In Europa entstand die Kultur der Aschkenasim (Hebräisch für Deutschland), auf der anderen Seite des Mittelmeers die nicht minder reiche Tradition der Misrahim (Hebräisch für Osten). Die einen wurden von ihrem christlichen Umfeld, die anderen von ihren arabischen Nachbarn beeinflusst. Die Umgangssprache der einen war Jiddisch, die der anderen Arabisch oder Ladino. Man entwickelte eigene Liturgien, Bräuche und Auslegungen jüdischer Gesetze. Dennoch verstand man sich als ein Volk, mit demselben Ziel: Eines Tages ins Heimatland Israel zurückzukehren.

Bei dieser Einwanderungswelle hatte die staatstragende Elite jedoch Probleme, weiterhin Gemeinsamkeiten zu erkennen: Die Juden aus dem Irak, Marokko oder dem Jemen sprachen andere Sprachen, waren anders gekleidet, ja teilweise noch mit mehreren Frauen verheiratet. Vielen von ihnen waren die sozialistischen, säkularen Ideale der Staatsgründer suspekt.

Die meisten Neuankömmlinge hatten keine westliche Bildung, und so verbreitete sich unter der alten Elite schnell die Überzeugung, es mit "minderwertigem Menschenmaterial" zu tun zu haben: Nach einer Übergangszeit in Zeltlagern wurden sie in der Peripherie des Landes angesiedelt, um die neuen Grenzen abzusichern.

So entstand die Teilung des Landes in das "erste Israel" der "weißen" Aschkenasen und das "zweite Israel" der "schwarzen" Misrahim, die weiter andauert. Noch immer fällt es Menschen mit einem aschkenasischen Nachnamen leichter, ein Jobinterview zu ergattern. Noch heute verdient ein Israeli, dessen Eltern aus Europa oder Nordamerika einwanderten, im Durchschnitt 27 Prozent mehr als einer, dessen Eltern aus Nordafrika oder Asien stammen. Aschkenasen haben im Durchschnitt eine bessere Bildung und eine höhere Lebenserwartung als Misrahim. Israelis, die Hebräisch mit dem gutturalen Akzent der Misrahim aussprechen, werden oft als ungebildet und minderwertig abgetan. Und so findet man in den Chefetagen großer Konzerne, in den Gerichtssälen der obersten Instanzen oder in den Kadern der Universitäten immer noch hauptsächlich Aschkenasen.

Gil Yaron, Tel Aviv, Die Welt

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bassamology:#99873

Interessant ist, dass braune Juden einen weitaus niedrigeren durchschnittlichen IQ haben als die Vergleichsgruppe mit selber Bildung der weißen europäischen Aschkenazi-Juden.

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subtik:#99874

> Israelis, die Hebräisch mit dem gutturalen Akzent der Misrahim aussprechen, werden oft als ungebildet und minderwertig abgetan.

lol Judentürken

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ademilter:#99904

>>99873
Muselumfeld mit IQ 80 färbt halt auch auf die Juden ab, muss man mit handeln.

Und das Gleich mit dem weißen, europäischen Umfeld mit IQ 100-110.

Wer solch simplen Zusammenhänge verneint oder nicht sieht, kann direkt ins Gas.

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yassiryahya:#99905

Was los mit den Ostjuden?
Die scheinen ja auch noch mal eine spezielle Brut Untermenschen zu sein.

matt3224 Avatar
matt3224:#99907

>>99904
Genau jenes! F.Mendelssohn hätte sicher keine so vorzüglichen Werke komponiert, wäre er im Kibbuz aufgewachsen. Der wurde Prothestantisch erzogen, ging auf eine Deutsche Schule und sprach kein einziges Wort Hebräisch.

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yassiryahya:#99914

Hat Bibi eigentlich gewonnen?

yehudab Avatar
yehudab:#99920

Bibi und Herzog liegen wohl gleichauf, Bibi hat sich aber schon zum Sieger erklärt. Oy Gevalt, das wird wieder ein Theater geben.

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stayuber:#99929

>>99907
Dies!