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Veröffentlicht am 2015-06-26 01:38:45 in /t/

/t/ 28255: Bernd, ich benötige deinen Rat bzgl. eines kleinen...

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polarity:#28255

Bernd, ich benötige deinen Rat bzgl. eines kleinen(?) Projekts.

Ich möchte gern den Umgebungslärmpegel über einen längeren Zeitraum datenreduziert als Funktion der Zeit messen und speichern. Daneben sollen eventgetriggert (Buttons oder durch Überschreitung eines gewissen Pegels) Soundschnipsel mit höherer Abtastrate aufgenommen werden. Das ganze soll möglichst kostengünstig und mobil sein. Dazu benötige ich ein Mikrofon, ein Speichermedium, optional einen Akku und natürlich eine Steuereinheit.
Um letztere geht es bei meiner Frage vor allem - was verwendet man da am besten? Bernd hat bisher wenig Erfahrung mit Einplatinencomputern oder Microcontrollern, auf bildrelatierte ist er nach erster Recherche gestoßen. Auch: Falls die Wahl auf ein linux-basiertes Board fallen sollte: Bernd hat davon keine Ahnung. Kann man sich da schnell reinfuchsen?

Danke im voraus und liebe Grüße
Dein Bernd

andychipster Avatar
andychipster:#28256

Nachtrag: Das erste ist ein "Beagleboard", ist am Bildnamen ja nicht zu erkennen. Leider eher teuer.

peterlandt Avatar
peterlandt:#28259

Für die beschriebene Anwendung ist eine Embedded-Computer Plattform ideal.

Elektronikbernd würde bei einer Embedded-Rechner Lösung das Mikrofonsignal über einen analoge Verstärker und Filterstufe anzupassen und mit einen ADC-Pin zu messen.
Empfehlung ist natürlich den vorhandenen Mikrofoneingang zu verwenden.
Nachtrag: Gibt es weder bei Beagle noch bei Raspberry.

Das Signal wird kontinuierlich im richtig gewählten Interval vermessen und in einen Ringpuffer abgelegt.
Wird über ein Zeitfenster der Pegel überschritten, wird der gesamte Puffer einfach als Wave-Datei im FS abgelegt.
Nebenbei wird halt der logarithmische Schnitt in einen kleineren Interval in einer CSV mit Zeitstempel abgelegt.

Da Zeitstempel: Ein gutes Kriterium wäre unter anderem eine RTC um nicht bei jeden Kaltstart des Gerätes die aktuelle Uhrzeit konfigurieren/abfragen zu müssen. Jedoch hat keine der aufgelisteten Plattformen eine RTC integriert.
Kann aber genauso gut ein günstiger RTC-IC an den I/Os betrieben werden, was wiederum mit der zu implementierenden Applikation gut kombinierbar ist.

Letzes Kriterium wäre noch Stromverbrauch und Preis.
Ein Raspberry Pi Model A/A+ kann gut untertaktet werden und ist für unter 30 NG zu haben.

Ein Akku kann leicht mit einer spezialisierten und zukaufbaren Tochterplatine miteinintegriert werden.
Drucktaster und sonstige MMI-relatierten Spielereien kann Bernd auf einer Lochrasterplatine mit Mikrofonverstärker und RTC gleich mitkombinieren.

Für das finale Produkt empfehlen sich gute Flachbandkabel für das Verbinden der Module zu verwenden um bessere Wartung zu ermöglichen. Der gesamte Block kann in einer alten metallenen Zigarrenschachtel oder Platikbox eingebettet werden.

Viel Erfolg Bernd!

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#28262

>>28259
Danke Bernd, das klingt doch schon mal gut. Werde mich nun erstmal etwas genauer in das ein oder andere einlesen.

aaronstump Avatar
aaronstump:#28264

>>28262
Gerne Geschehen :3
Jedoch war Bernd zur Morgenstund' hart am Rehtschreibfersagen, Hasser werden hassen. Sage da Inhaltslos.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#28268

Einfach Audio aufnehmen mit Linux: arecord

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areus:#28272

>>28255
Ich würde dir den RaspPi2 empfehlen, dann vllt. den Arduino. Es ist einfacher sich in Python und Linux rein zu fummeln als der Rest.

Ich persönlich würde niemals den PI nehmen weils mich in meiner Elektrotechniker Ehre kränken würde. Aber gerade so Kram wie mit einem uC auf SD Karte schreiben und datenreduziert Audio zu speichern ist nichts für Anfänger.

Mit dem PI sehe ich es am wahrscheinlichsten das du das Projekt auch hinbekommst. Was ist denn nach deiner Meinung eine höhere Abtastrate? Das beudetet für jede Art von Etechniker nämlich was anderes.. Bei einigen geht das im kHz Bereich los, in der HF Technik ist das dann doch bissi mehr..

adhiardana Avatar
adhiardana:#28273

Noch ein Nachtrag von mir >>282688

Ich weiß nicht wie dein Vorkentnisse sind, aber ich würde versuchen so viel wie möglich in Software zu machen, das ist meiner Meinung nach für Anfänger einfacher als sich in Analog Elektronik einzuarbeiten.

Nicht das Analog schlecht wäre, nur ich finde Software einfach einsteigerfreundlicher.

kriegs Avatar
kriegs:#28274

>>28273

Ist auch richtig! Ist ja immer das Dreiecksdilemma zwischen Geld, Fertigkeiten und Zeit.

Wenn OP eine schnelle Lösung braucht ist π + Akkumodul + USB Audiodongle eine gute Strategie.

Für Python gibt es genügend Anleitungen für Audioverarbeitung.
Schaltungsaufwand wird aufs minimum reduziert durch einfache Taster mit Pullups welche die Inputs treiben.

saarabpreet Avatar
saarabpreet:#28300

>>28268
>>28272
>>28273
>>28274

Danke nochmals, Berndi, das scheint für mich tatsächlich die einfachste Lösung zu sein. Ein bisschen Python kann ich ja sogar schon. :3

im_jsmith Avatar
im_jsmith:#28301

>>28300
Der Raspi A+ verbraucht übrigens am wenigsten Strom, weniger als die Hälfte des Raspi A.
https://de.wikipedia.org/wiki/Raspberry_Pi#Eigenschaften

albertodebo Avatar
albertodebo:#28312

Wenn du deine Eigenbauwanze fertig hast, magst den Pythoncode vielleicht hier hochladen?

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#28320

>>28312
Prinzipiell würde ich das natürlich gern tun, Berndi, aber ich weiß nicht, ob ich das in diesem Falle darf. Ich baue diese Wanze nicht zum eigenen Vergnügen. :3

davidtoltesy Avatar
davidtoltesy:#28321

>>28320
Das geht schon in Ordnung, Pullerlachberndi :3

alta1r Avatar
alta1r:#28326

>>28320
Moment: Das Projekt ist kommerziell und du fragst hier nach RasPi oder Arduino?

iamglimy Avatar
iamglimy:#28327

>>28326
Nicht kommerziell, aber Teil einer externen Junggesellenarbeit.

oscarowusu Avatar
oscarowusu:#28328

>>28255
OP soll sich seine Schlachten das nächste mal etwas weiser wählen um so das nächste mal nicht auf Krauthahn fragen zu müssen.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#28331

>>28327
oh wow... sag mir bitte das du wenigstens Informatik und nicht Elektrotechnik studierst...

mrxloka Avatar
mrxloka:#28332

>>28255
>Zu dumm geeignete Hardware zu finden
>Faden auf KC auf machen
>Bachelorarbeit

All mein Hass.

orkuncaylar Avatar
orkuncaylar:#28333

>>28327
Zwar ist schon alles verloren, trotzdem Requestierung auf Pannierung.

KC ist nicht dein persönliches Injeniörsbüroh.
Bernd wurde im Gegensatz zu OP bei seiner technischen Abschlussarbeit von über 90.00 Seiten nicht das Händchen gehalten.

Auch würde Bernd, als Mann der Technik, nie die Hand welche ihn füttert, anlügen.
Ja, auch eine Halbwahrheit durch Ausblendung von Fakten ist eine Lüge.

buddhasource Avatar
buddhasource:#28336

Bernd versteht all das Mett nicht. Es wurde nach einem Hinweis bzgl. der Steuereinheit gefragt, Rescherschersche und so. Bernd möchte ja gar nicht, dass andere Bernds das Produkt entwickeln.

Hätte Bernd dahingehend bewandte Freunde als ob, so hätte er sich an diese gewendet und niemand würde kehren.

Nun gut, da allgemein gesägt wird, säge ich mit.

jamesmbickerton Avatar
jamesmbickerton:#28337

>>28336
Säge fagessen.

alta1r Avatar
alta1r:#28338

>>28336
Als jemand der mindestens 6 Semester studiert hat sollte man das selbst hinkriegen.

Wenn er nicht gerade soziale Arbeit studiert ist die Frage einfach nur daneben und das Niveau der Bachelor arbeit... in einem Unternehmen?! Ich bin entsetzt.

tweet_john Avatar
tweet_john:#28339

>>28338
Von dort wo ich studiert habe, würde ich das max. 2 Leuten aus dem Semester zutrauen mit dem ich damals angefangen habe.

nehemiasec Avatar
nehemiasec:#28754

Zwar ist schon alles verloren, trotzdem Requestierung auf Pannierung.

KC ist nicht dein persönliches Injeniörsbüroh.
Bernd wurde im Gegensatz zu OP bei seiner technischen Abschlussarbeit von über 90.00 Seiten nicht das Händchen gehalten.

Auch würde Bernd, als Mann der Technik, nie die Hand welche ihn füttert, anlügen.
Ja, auch eine Halbwahrheit durch Ausblendung von Fakten ist eine Lüge.