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Veröffentlicht am 2016-02-09 18:28:10 in /t/

/t/ 29632: Harro Bernd, warum zum Fick kann man auf einer Induk...

bluesix Avatar
bluesix:#29632

Harro Bernd,

warum zum Fick kann man auf einer Induktionsplatte nicht mit Alutöpfen kochen? Aluminium ist doch ein Metall, und in dieses kann ich einen Strom reininduzieren, und es sollte sich erhitzen. Wo ist der Fehler?

sava2500 Avatar
sava2500:#29633

>induktion.png
>Metall (ideal: ferromagnetisch)

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suribbles:#29634

>>29633
https://www.youtube.com/watch?v=Q6Zrnv4OtbU

m_kalibry Avatar
m_kalibry:#29635

Kann man doch. Kauf dir halt einen Qualitätsinduktionsherd und nicht den erstbesten Chinamüll.
Schätze mal für Alu braucht man wegen der höheren Güte eine höhere Frequenz oder höhere Primärströme, so dass da die Elektronik etwas anspruchsvoller wird was Schaltzeiten und so angeht. Woran es genau liegt und ob ich mit meiner Vermutung Recht habe, kann Bernd aber schon selber recherchieren...

craighenneberry Avatar
craighenneberry:#29636

>>29632

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souuf:#29637

Alu ist nicht magnetisch?!

Drinvor: Aba die Fesdbladde is auch aus Allu …

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#29638

>>29637
Aluminium ist paramagnetisch und nicht ferromagnetisch.

Ich bin zufälligerweise kein Experte auf dem Gebiet, aber nachdem Induktion über das Magnetfeld passiert, gehe ich mal davon aus, dass mit sinkender Permeabilität die benötigte Energie zum induzieren steigt.

Im Prinzip kommt dann
>>29635
> Elektronik etwas anspruchsvoller wird was Schaltzeiten und so angeht.
Zum Tragen.

shadowfreakapps Avatar
shadowfreakapps:#29639

Interessante Videos zum Thema Induktion
https://www.youtube.com/playlist?list=PLHGVjZ_tV_gy_50UzOqswMe_M-Ou7hPCr

cyril_gaillard Avatar
cyril_gaillard:#29640

Der Vorteil ferromagnetischer Materialien ist soweit Bernd weiß die magnetische Remanenz (d.h. sie behalten nach der Durchflutung einen gewissen Magnetismus bei). Bei einer entgegengesetzten Durchflutung muss diese Remanenz nun erst überwunden werden, dafür benötigt man zusätzlich Energie. Dies führt zu einer stärkeren Erwärmung ferromagnetischer Materialien im Wechselfeld. Diese Erklärung kann Spuren von Nüssen Fehlern enthalten, hofft aber einen Anhaltspunkt zu geben.

heikopaiko Avatar
heikopaiko:#29642

>>29635
Induktionsherde induzieren keine Spannung in den Topfboden sondern nur ein Magnetfeld das extrem schnell fluktuiert und dadurch den ferromagnetischen Werkstoff erhitzt. Wenn du sehen willst wie Ferrite glühen und platzen dann leg die mal auf ein Induktionsfeld.
Einihe Kochtopfhersteller sind hingegangen und haben kleine Eisenklatten in die Topfböden die aus Alu sind eingesetzt, dadurch hast du dann das Steak an bestimmtenm Stellen verbrannt und an anderen noch Roh weil sich die Wärme nicht gut verteilt. Es empfiehlt sich beim Topfkauf deswegen immer einen Magneten in der Tasche zu haben, wennd er Magnet überall am Topfboden festklebt hast du einen guten Topf. Fissler soll empfehlenswert sein wohingegen ich gehört habe dass AMC Töpfe mit kleinen Metallplatten im Boden haben soll, meine uralten AMC Töpfe haben dies Problem aber wohl nicht.

trickyolddog Avatar
trickyolddog:#29656

>>29642
>Induktionsherde induzieren keine Spannung in den Topfboden sondern nur ein Magnetfeld das extrem schnell fluktuiert

Und was meinst du, was das schnell oszillierende Feld macht? Es induziert eine Spannung im Metall. Ohne Spannung würden keine Wirbelströme fließen, und somit keine Leistung in Wärme umgewandelt werden.

robergd Avatar
robergd:#29688

Äh.. Das ist so ein Henne-Ei-Problem weißte?

Überleg dir mal wie groß die "Spannung" ist wenn da solides Metall zwischen klatscht. Schlimmer als Schraubenschlüssel auf der Autobatterie.
Tatsächlich ist es auch so, daß der Strom zuerst kommt. Jawohl, rot B erzeugt einen Strom. Und der macht dann durch Ladungstransport erst die Spannung (was ein dE/dx ist mit E - elektrisches Feld, hervorgerufen durch dQ/dx)