Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2016-03-01 02:39:40 in /t/

/t/ 29754: Man nehme 30 Gramm Cu, 25 mL 25%tige HCl und tue es in ...

joshclark17 Avatar
joshclark17:#29754

Man nehme 30 Gramm Cu, 25 mL 25%tige HCl und tue es in einen Behaelter.
Nun lasse er es stehen fuer einen vollen Tag.

Nach dieser Dauer, fuege er 75 mL H2O und 150mL HCl hinzu und lege den Schlauch einer automatischen Luftpumpe hinein.
Diese ist in Betrieb zu setzen.

Man verweile nun weitere 24 Stunden bis 48 Stunden.
Um dem Pferd die Sporen zu geben, kann man auch H2O2 hinzu tun, doch ist dies laestig zu beschaffen!


Nachdem das Kupfer geloest ist, muss man noch warten bis das CuCl in CuCl2 uebergeht.
Dann steht die Mixtur bereit fuer das aetzen.

Zum regenerieren, gebe er Luft mittel Apperatur hinein. So wandelt sich CuCl in CuCl2.
Ist die Suppe versalzen, man meint: kein HCl mehr vorhanden und Luft reicht nicht aus um der Suppe Kraft zu verleihen, so fuege man wieder etwas HCl hinzu und fahre fort!

Unendlich haltbar!

Methode des Druckens: Tonertransfer.
Layout auf Pollinseite drucken, auf gesaeuberte Platine legen, 12 mal durch Laminierer, auf Herdplatte/Buegeleisen einbrennen.
Dann lange einweichen lassen, Papier entfernen, aetzen, Toner mit Aceton entfernen!

Nuetzlich oder Muell?
Irgendwie bekomme ich duenne traces (<14 Mil) nicht auf die Reihe weil irgendwie immer der Toner versaut und dann die Leiterbahn natuerlich zerfliesst.
Ich musste noch fast ne Stunde "aetzen", scheint ich muss noch etwas laenger Luft hindurch jagen!
Wie funktioniert die UV-Beleuchtungssache?

uxdiogenes Avatar
uxdiogenes:#29761

Was zum Fick bin ich sehend?

>Irgendwie bekomme ich duenne traces (<14 Mil) nicht auf die Reihe
Hab einen Kumpel, der schwört auf Tonertransfer. Ich schwöre auf Belichten. Wenn es unbedingt sein muss, komm ich runter bis auf 200 µm, da geht die Ausbeute dann aber schon merklich zurück (zB 4 Platinen auf einer Eurokarte, von denen nur zwei was werden; eine ganze Eurokarte klappt nur mit höchster Konzentration). Hauptsächlich weil ich Schwierigkeiten habe, die Masken bei zweilagigen Platinen richtig auszurichten und weil der Laserdrucker die Folien verzerrt. Wenn du weisst, dass du viel in diesen Größenordnungen arbeiten willst -- lass es einfach. Selber ätzen ist gut für schnelles Prototyping um mal einen neuen Schaltkreis anzutesten. Zuverlässig fertigen kannst du erst ab 500 µm (Also alle "alten" Bauteile im Raster 2,54 mm und SMD bis SOxx -> 1,27 mm).
Wenn du weniger als 3 Platinen pro Jahr machst, kannst du auch im PCB-Pool bestellen -- ist billiger. Und das ist nichtmal der billigste Anbieter. (Außerdem brauchst du nämlich mindestens noch eine kleine Proxxon Tischbohrmaschine, evtl noch eine Tischkreissäge und eine Nietpresse)

t. Nazibernd der mittlerweile stolzer Besitzer einer Ätzküvette V2 aus echtem Glas ist. Habe die von Proma nachgebaut, so dass ich mir für wenig Geld bei Reichelt den Platinenhalter, Ausströmer etc bestellen konnte. Glas und Klebstoff kosten etwa so viel, wie die Plexiglasküvette von Proma, echtes Glas ist aber eine ganze Ecke robuster. Jetzt müsste ich den Plunder nur auch benutzen ;_;

grrr_nl Avatar
grrr_nl:#29776

Dscheise!
Kupferjudenwurmbefall!

Naechste mal die Platine noch besser nassschleifen, Waschbenzin und Aceton raufschleudern.

Dann die Kupferflaeche vorheizen, das Papier mit dem Toner rauf, 10-20 Mal durch den Laminierer und dann noch mal einbrennen.

Hat Nazibernd noch Ausrottungstipps?

tereshenkov Avatar
tereshenkov:#29780

>>29776
Wichtig ist auch auf höchster Auflösung, Deckungsgrad und am besten mehrfach zu drucken.

grantrobinson Avatar
grantrobinson:#29782

>>29776
> Kupferjudenwurmbefall!
In der Tat. Kenne das Problem auch, bei meinem Ansatz in der Regel auf unzureichend Lichtdichte Belichtungsfolien zurückzuführen. Hab das Belichtungsverfahren aber so weit perfektioniert, dass das kein Problem mehr ist.

Da das in der Anfangszeit ein Problem war, kann ich dir immerhin ein Verfahren zur Reparatur solcher Fehler anbieten: Kaufe im Baumarkt eine Dose Fittingspaste (beim Lötzeug) und eine Heißluftpistole. Bestreiche die fertig geätzte Platine dünn mit Fittingspaste (Idealerweise so, dass die gesamte Oberfläche gerade so blickdicht ist). Lege die Platine auf eine Unterlage, die sie thermisch von der Tischplatte isoliert (z.B. das Blech von einem Diskettenlaufwerk). Föhne die Platine und staune über das ultrakrasse Flussmittel in der Fittingspaste: das Zinn zieht sich überall aufs Kupfer, Zinnbrücken sind fast ausgeschlossen solange du mindestens 500 µm Abstand zwischen Kupferbahnen hast. Zuletzt unbedingt noch die Platine mit Wasser abwaschen, weil das Flussmittel der Fittingspaste für Elektronik einfach zu brutal ist (dafür ist es schön gut wasserlöslich, erkennt man auch an dem Fisch der sich in der Sonne räkelt, der auf der Dose abgebildet ist).
1.jpg ist so eine Platine unmittelbar nach dem Ätzen. Die muss jetzt noch entschichtet werden (restlicher Photolack runter) und dann ist sie bereit für oben genannte Behandlung
2.jpg ist dann das fertige mit Fittingspaste beschmierte Ergebnis. Man sieht gut, dass selbst die Lochmarkierungen (beim mir immer 500 µm) nicht oder nur selten verstopft sind. Die Verzinnung erleichtert so übrigens auch das Bohren, weil es dann quasi vorgekörnt ist.
Hauptgrund für den Einsatz von Fittingspaste ist aber die Haltbarmachung der Platine und erhöhung des Leiterquerschnitts und weil es pornöser aussieht (Silber > Kupfer). Wenn man die Platine dann noch lackiert, oxidiert das Zinn nicht und sie bleibt ewig so schön glänzend.

Beim Belichter hab ich aber nicht verzinnt, weil mir da noch die Infrastruktur dafür fehlte und weil die Fittingspaste nach totem Fisch stinkt. Darum ist beim letzten Bild das Kupfer angelaufen und man sieht sogar meine Fingerabdrücke. Platine wurde lackiert und ohne Lack würde sie jetzt vermutlich aussehen wie die Regenrinne an Opas Gartenlaube. Viele Bastler versäumen das und nach fünf Jahren sehen ihre Konstruktionen aus wie Scheiße.

Ansonsten was >>29780 sagt. Der scheint sich mit Tonertransfer auszukennen.

adewaleolaore Avatar
adewaleolaore:#29783

>>29776
Auch: hattest du deinen Laminierer getunt? Also Temperatur erhöht?

samscouto Avatar
samscouto:#29784

>>29782
> eine Dose Fittingspaste (beim Lötzeug) und eine Heißluftpistole
Eine herrausragende Idee! Die mir auch schon kam, einfach die Loecher verzinnen.
Aber mit Kolben und Zinnlitze ein sehr autistisches Vorhaben.
Werde besorgen!
Kurzfristig ist das eine taugliche Loesung.
Aber wenn ich den Leiterbahnquerschnitt verringern will, duerfen stoerende Loecher nicht sein.

Hab gerade eine Platine mit 1200er DDR-Klopapier geschliffen.
Dann mit dem auf Papier gedruckten Toner laminiert und bei 200 Grad im Ofen gebacken
Der Toner laesst sich auf jedenfall schwerer abkratzen.

Ok Hitze wirkt. Loecher wek! Noice!
Leiterbahnen bis 0.1mm funzen. Die groesste auf dem Bild ist 0.3mm.
Vereinzelt Fehler.

Ich werde als naechstes den Laminator auf 180-200 Grad modden. Druck und Hitze gleichzeitig sind denke ich das beste!

bouyghajden Avatar
bouyghajden:#29785

>>29784
Du kannst den Ätzprozess übrigens auch schon beim Layouten unterstützen: achte darauf, insgesamt so wenig Kupferfläche wie möglich wegzunehmen und überall den gleichen Abstand einzuhalten (siehe 1.jpg und 2.jpg die vier kleinen Platinen unten). Ja ich weiss: Autissimus Maximo. Aber da Ätzen ein Quantenmechanischer Prozess ist, spielt das wirklich eine Rolle. Wird bei der Waferherstellung auch so gemacht.

Wenn du 100 µm zuverlässig beherrschst, hast du mich jedenfalls sauber überholt und ich müsste den Hut vor dir ziehen. 100 µm ist aber wirklich schon pervers: PCB-Pool macht normal 150 µm und gegen Aufpreis bis runter auf 125 µm. Also überleg dir vielleicht nochmal, ob du das wirklich brauchst.

andychipster Avatar
andychipster:#29813

>>29785
Bernd hat diese Nacht noch schnell KiCad gelernt und ne Platine rausgerotzt.
Dummerweise ist ihm entfallen, dass er den Laminator nichtmehr nutzen kann, da er schon auseinander gebaut ist.

Das Ergebnis ist von der Platine her mehr als schlecht und aufgrund von Anfaengerfehlern spiegelverkehrt wodurch Bauteile von beiden Seiten drangeloetet werden mussten.
Wird aber trotzdem gleich ausprobiert.
Beschlossen hat Bernd schon, dass er von nun an nur noch nach dem totalen SMD streben wird.
Das Loecher bohren heute morgen um 5 fuehlte wie Hitler unter Beschuss der Aliierten 45.

Bernd nimmt eine 4148 Diode als Temperaturfuehler her.

Er hat bei Raumtemperatur und bei 100 Grad die Flussspannung gemessen und linear interpoliert nun.
Mit dem Fuehler hat er festgestellt, dass sein jetziger Laminator bei 120-140 Grad schaltet.

Die Gleiche Temperatur wird er jetzt mit seiner Schalte herzustellen versuchen. Dann wird gepimpt auf ~170.
Waere toll wenn ein Kamerad mal auf die Schalte schauen koennte. Hab die selber so hingedeichselt, keine Ahnung ob das so taugt. 5V Handy-Schaltnetzteil als Versorgung.

davidcazalis Avatar
davidcazalis:#29814

>>29813
Schaltplan ist zumindest plausibel, auch wenn ich mir die drölftausend Dioden vor dem Transistor nicht erklären kann. Dein OPA kommt nicht ganz auf Masse runter, was?

Bei der Temperaturmessung und beim Vergleichswert hättest du nicht so viel Brimborium machen müssen:
u_temp_ref nur mit einem Poti einstellen reicht auch, Zenerdiode bringt dir da nicht wirklich was. u_temp_sens das gleiche: einfach gucken, wo der differentielle Widerstand der Diode am größten ist und in der Umgebung dann arbeiten. Mit einer Konstantstromquelle hast du natürlich etwas mehr Spannungshub, glaube aber nicht, dass sich das dolle lohnt. Wenn du am Ende +-10°C genau einstellen kannst, reicht das doch?
Warum soll die Kathode genau bei 2V liegen? Ist doch egal wo die liegt, Hauptsache im Eingansspannungsbereich vom OPA. An dem anderen Poti stellst du dann deine Schwelle ein und gut. Den Einstellbereich vorher grob zu überschlagen und etwas einzugrenzen ist nicht verkehrt, aber wie gesagt, mit der Zenerdiode da das gefällt mir nicht.

Layout sieht für den ersten Versuch schon ganz gut aus. Ist noch optimierbar, aber die freie Fläche um das Relais herum lässt auf jeden Fall erkennen, dass du Potential hast. Mach nächstes mal auf jeden Fall die Pads größer, dann ist das Bohren wie ein Frankreichfeldzug.

keyuri85 Avatar
keyuri85:#29815

>>29814
>Dein OPA kommt nicht ganz auf Masse runter, was?
Ganz_genau_Wurst_abbeiss.jpg Inzwischen sind es auch "nur" noch 3 Dioden.
Rail zu rail war nicht auftreibbar Segor hatte schon zu...!

Da ich nur ein paar Dutzend mV Hysterese habe, sind die Stoerspitzen auf der Versorgungsspannung aus diesem billigen Handynetzteil eventuell stoerend, daher der Aufwand mit der Konstantspannungsquelle und der Z-Diode.
Habe keinen Lowdrop-Regler.
Genaugenommen wirkt sich das auch auf den OPA Ausgang und damit auf die Hyst. Schaltspannung aus .... egal. Geht nicht besser, muss reichen. Dicker Kondensator ist ja auch dabei.

>u_temp_ref mit nur einem Poti
Waere moeglich gewesen, kann ich nur nicht so genau einstellen, die Potis sind anscheinend Kriegsbeute von Juden und daher leider keine reichsdeutsche Hochtechnologie.
Die Z-Diode koennte wirklich zu viel sein aber so ists wenigstens genau.

>Genau bei 2V liegen?
Ganz richtig, das muss sie nicht!
Aber 2+u_f ist gut als Eingangsbereich, so muss ich drueben bei der Referenz das Poti nur noch auf 2+u_f(temp) einstellen.

Dummerweise kackt ein Spannungsteiler ab auf der Platine...... muss noch etwas Zyklon B einleiten. Melde mich wieder wenn die Plage ausgerottet ist!

joki4 Avatar
joki4:#29816

zwischenfragender anderer Lötbernd;

warum verwendet ihr zum Ätzen keine Eisen-3-Chlorid Lösung?

tereshenkov Avatar
tereshenkov:#29817

>>29816
> warum verwendet ihr zum Ätzen keine Eisen-3-Chlorid Lösung?
Ich glaube das nehmen nur Spasten. OPs Ansatz halte ich zwar auch für grenzwertig, aber das ist so maximalautistisch und unterschichtig, dass es mir schon wieder irgendwie gefällt: Terrormuselstyle.
Obwohl ich maximal getriggert werde und nicht wenig Lust hätte, OP seine Platinen einfach auf meiner "Anlage" zu machen.

yangpeiyuan Avatar
yangpeiyuan:#29818

>>29817
>das nehmen nur Spasten

Erklär dich näher. Ich ätze selten Platinen da verliebt in maximaldichte Bündelverdrahtung oder einfache gepunktete Lochrasterplatinen, aber ich hatte damit immer gute Erfolge.
Wie ätzt du?

jpotts18 Avatar
jpotts18:#29819

>>29818
>maximaldichte Bündelverdrahtung
Eine was?

t. Lochstreifenbohrer der seine nächste Platine fädeln wollte.

marciotoledo Avatar
marciotoledo:#29820

>>29815
>>29817

Tja, was soll man da noch zu sagen?
Die Scheisse hat sich sowas von gelohnt!
0.2mm kein Problem und keine Loecher mehr!
Temperatur so 160-190 Grad Celsius. Paar mal die Platine mit dem Layout durch, aetzen und masturbieren.

im_jsmith Avatar
im_jsmith:#29821

>>29819
maximaldichte Bündelverdrahtung - Ugly construction

Denk dir deinen Schaltplan 3-D inkl. der tatsächlichen Bauteile. Löte sie richtig aneinander. isoliere allen blanken Teile mit Isolationslack, komprimiere es per Hand, vergieße es bei Bedarf mit Harz; *Leistungsbauteile inkl. Kühlkörper werden natürlich herausgeführt;

ntfblog Avatar
ntfblog:#29823

>>29754
Dieser Bernd hier will demnächst auch mal seine Erste Platte ätzen. Ich kaufte mir Feinätzkristall (Natriumpersulfat). Eine Wanne zum Ätzen habe ich, Tonerdrucker + Laminierer ist auch vorhanden.

Bisher überlege ich mir noch, wie ich die angerührte Lösung lagern soll.. Da da ja Sauserstoff ausgast, kommt ein geschlossenes Gefäß nicht in Frage.. Laborflaschen fallen also z.B. aus (außer mit Spezialdeckel). Wegschütten möchte ich es auch nicht einfach, da ja dann Kupferionen drinne gelöst sind und das mal wirklich nicht so suepr ist in der Kanalisation.
Wie bewahrt Bernd sein flüssiges Ätzmittel sicher und langfristig auf?

nicoleglynn Avatar
nicoleglynn:#29826

>>29823
Bernd bewahrt seine Persulfatlösung in einer 1/2 bis 2/3 gefüllten Laborglasflasche, kühl stehend. Gab bis jetzt noch keine Probleme (Lagerzeit 1Jahr+). Individuelle Resultate können Variieren.

erikdkennedy Avatar
erikdkennedy:#29829

Die Suppe ausm OP kann etwas Chlorgas beim aetzen freisetzen.
Aber ansonsten ist die Sache unendlich halt- und nutzbar.
Man kann es sogar regenieren wenn es nachlaesst. Mit Sauerstoff und Salzsaeure.
Ich lager es in einem Plastikmueslibehaelter.

guischmitt Avatar
guischmitt:#29830

>>29823
> Wie bewahrt Bernd sein flüssiges Ätzmittel sicher und langfristig auf?
Ich finde gut, dass du das fragst: ich bewahre meine Chemikalien in alten Waschmittelflaschen auf. Die sind per Default chemikalienfest und haben ein sehr schönes Ausgießverhalten, manche haben sogar eine extra Ausgießgeometrie. Beim Natriumpersulfat hab ich mit einer Nähnadel ein Loch in den Deckel gepiekst.
Entleeren der Ätzküvette geschieht mit einem Schlauch, Ansaugen und Schwerkraft. Man muss nur daran denken, den Schlauch (wie alles andere) ordentlich sauber zu machen wenn man fertig ist. Mit etwas Geschick bekommt man dann nie den Geschmack von Natriumpersulfat mit Kupfersulfat in die Fresse (falls doch ist es auch nicht sofort tödlich, man bekommt aber unter Umständen Superhitlerkräfte wenn man zu viel davon schluckt).
Was noch ein guter Tip zur Chemikalienaufbewahrung allgemein ist (und OP hat es ja schon richtig vorgemacht): man sollte grundsätzlich einen Sumpf vorsehen. Falls mal was umkippt oder kaputtgeht... Meine Chemikaliensammlung ist da also nicht ganz fachgerecht untergebracht. Besser wäre es, das alles in einen Betonmischkübel oder ähnliches zu stellen. Superautisten trennen dann außerdem noch nach Oxidationsmitteln, Reduktionsmitteln und Sonstigem.

>>29820
Nicht schlecht, damit bist du mindestens so gut wie ich. Vielleicht sogar besser. Sieht man deiner Eimerkonstruktion gar nicht an.

>>29818
> Wie ätzt du?
Wonach sieht es in >>29761 denn aus?
> Eisen-III-Chlorid-Benutzer
War mir klar, als ich deine Frage las.
Wenn das für dich geht und du damit klarkommst ist doch alles tutti. Du willst dich aber wahrscheinlich sowieso nicht von was anderem überzeugen lassen. Du willst die Bestätigung, dass das was du machst richtig ist. Rein von den Angaben im Datenblatt ist Natriumpersulfat nunmal überlegen (schnelleres Ätzen) und bietet außerdem auch einige andere interessante Anwendungsmöglichkeiten (Sprengstoffherstellung). OP sein Ansatz geht schon in Richtung Meisterrasse (HCl + H2O2) welcher ultraschnelles Ätzen ohne Belüftung und Heizung ermöglichen soll. OP darf also nicht unterschätzt werden. Eisen-III-Chlorid hingegen ist das Ätzmittel der Spasten. Is halt so, tut mir leid für dich.

adhiardana Avatar
adhiardana:#29831

>>29830
/t/-Ronny ist einzig guter Ronny auf KC.

1markiz Avatar
1markiz:#29836

>>29754
Hab mal versuht selber zu ätzen und habe kläglich fersagt, das ganze Chemiegeraffel oxidiert hier jetzt nur rum. Bin dann hin gegangen und habe die Platinen dann bei einem Bekannten mit einer selbstgebauten CNC-Fräse (so ein Dremel in einem Plotter, um es zu beschreiben) fräsen lassen, das Ergebnis war ziemlich gut.

ripplemdk Avatar
ripplemdk:#29847

>>29830
Ich benutze zum absaugen eine Kraftstoffabsaugpumpe, das ist ein Schlauch der mitten drin einen Blasebalg hat, damit erzeugt man dann den Unterdruck während man das Ende des Schlauches mit dem Daumen verschliesst. Die Dinger findet man in Baumärkten und kosten ein paar Euro. Würde mir nie in den Sinn kommen die Scheisse mit dem Mund anzusaugen.