Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2016-06-19 19:32:03 in /t/

/t/ 30231: TA7642

erikdkennedy Avatar
erikdkennedy:#30231

Aus gegebenem Interesse ein paar Schaltungen. Durch Änderung der Spule kann jeder Bereich von 100 kHz bis 2 MHz ohne Änderung der sonstigen Werte eingestellt werden.

also zB. eine Luftspule mit d=30mm, Länge=30mm und 50 Windungen ergibt ~75µH und zusammen mit 250 pF (Mittelstellung) 1100 kHz (1,1 MHz) also MW;

iamglimy Avatar
iamglimy:#30232

wird ein Ferritstab oder Kern in die Spule platziert erhöht sich ihre Induktivität bis zum 100-fachen, bei Ferritkernen rechnet man mit *10 bis *15;

es lässt sich aber leicht herausfinden, indem man einen Sender einstellt, deren genaue Frequenz man kennt, und dann rechnet, oder eben etwas länger herum probiert.

stuartlcrawford Avatar
stuartlcrawford:#30244

Scheiße, Bernd, es reicht mir. Ich habe mein Lotterleben satt. Alle lachen Nazibernd aus. Niemand erkennt sein Potential. Ich habe Werkzeuge hier. Ich werde jetzt in den Keller gehen und noch mehr Werkzeug holen und dann mal so richtig gepflegt löten. Ich halte euch weiter auf dem Marschierenden...

subtik Avatar
subtik:#30245

Nazibernd, kläre mich auf, was zum Fick ich sehend bin.
Ist das für Funkbernd?

vovkasolovev Avatar
vovkasolovev:#30246

>>30245
Steht doch da, ein Radio soll das werden.

Meine Fresse als ich den Silberdraht sah. Ich dachte, nur mein Besteck sieht so aus, wegen dem Geschirrspüler. Wenn es nichts mit dem Geschirrspülmittel oder dem Wasser zu tun hat, muss es an der Luft liegen. Mario und Stoll mal wieder richtig bewiesen: wir werden offenbar im ganz großen Stil mit Schwefelsäure besprüht. Ich persönlich habe zwar mehr die Trockenbauwände* im Verdacht, statt der Flugzeuge... aber wo der Mist herkommt ändert ja nichts an der Tatsache, dass er nunmal da ist.

*Gips = Calciumsulfat, muss man wissen! In Zement, Kalk und Ton ist jeweils kein Schwefel drin, darum hat der Jude diese Dinge auch teurer gemacht. Wissen aber nur die Wenigsten.

350d Avatar
350d:#30247

Hmmm, so stell ich mir die Post-Akopalytze-Zeit vor:

Mit einer normalen Antenne empfängt man irgendwo einen einsamen Prepperbernd der tapfer und nahezu perfekt seit 20 Jahren ein CQ oder sowas morst.
Mit der Chemtrailbusterorogonspezialantenne empfängt man irgendwelchen digital verschlüsselten Kauderwelsch bei dem man nie genau weiss, ob die Russen ihre letzten Atom-U-Boote in Stellung bringen oder ob es doch nur die Steuerung der eigenen Waschmaschine ist...
Drinbevor: Das zweite da, das ist der Zeitzeichensender...

Dank auf jeden Fall nochmal an OP, der mir, wenn ich ihn richtig identifiziere, schon seit mindestens 3 Jahren rät, ich möge doch mal was mit dem TA7642 machen. Schönes Teil, liefert auf Anhieb interessante Ergebnisse. Vielleicht mach ich demnächst mal eine Platine

kylefrost Avatar
kylefrost:#30248

>>30244
Was ist das? Vermute ich richtig, das es sich um eine USB - Stromversorgung handelt? Dieser Bernd sucht noch eine adäquate, da die Ports am Rechner langsam knapp werden.
Sieht auch noch schick aus, was du da hast.

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#30249

>>30248
Nee, das sind nur USB-Verlängerungskabel. Weil klassischer Turm-PC sind die Buchsen alle hinten dran... Und Hubs sind was für Schwuchteln. Kann sogar sein, dass das Mutterbrett mehr als 500 mA Ladestrom liefert, ist aber egal da ich sowieso langsamer bin.

Es ist dieses hier:
http://www.reichelt.de/index.html?ARTICLE=110570

canapud Avatar
canapud:#30261

Sag mal Nazibernd, woher beziehst du eigentlich deinen scheinbar unerschöpflichen Vorrat an Kaguya-Bildern?

anass_hassouni Avatar
anass_hassouni:#30262

>>30261
> unerschöpflichen Vorrat
Es sind sicher nicht meer als ein Dutzend.

enjoythetau Avatar
enjoythetau:#30266

>>30262
Mittlerweile sind es über 60 :3

>>30261
Die werden in Japan hergestellt. Der Artist der die macht, heisst Spacejin. Der malt auch andere Charaktere. Es gibt im wesentlichen drei Typen von Märchenprinzessinnen: Aschenputtel, Schneewittchen und Kaguya. Kaguya ist von allen die berndigste und faschistischste: all ihre Verehrer scheitern, sie begeht keine Rasenschande, es gibt kein Happy End, nur Versagen um eines höheren Menschen willen. Am Ende werden die Menschen wieder auf sich selbst zurückgeworfen. Sooo tief!

linux29 Avatar
linux29:#30271

>>30266
>faschistischste

das enttäuscht mich jetzt aber schon! Wer am faschistoidesten ist, bestimmt immer noch Reichshermann.

VinThomas Avatar
VinThomas:#30301

Guck mal, Bernd, guck mal:
Nazibernd war heute wieder ganz doll fleißig und hat eine wasserdichte Taschenlampe erbastelt. Die ist sogar wirklich Wasserdicht, Nazibernd ist jetzt sozusagen ein echter Kampftaucher. Leider ist sie nicht sehr hell ;_; Also um nachts mal das Klo zu finden reicht es (das schaff ich aber auch so). Im Trüben Wasser des Teltowkanals sieht man aber genau nix. Wollte nämlich eigentlich gerade noch schnell den Köder bergen, den ich letzten Sonntag verloren habe. Na immerhin leuchtet es.
Die Schaltung scheint recht robust zu sein. Also zumindest wenn man im Simulator mit der Eingangsspannung und den Induktivitätswerten spielt, schwingt sie oft an. Und in der Praxis hat es auch auf Anhieb geklappt (sofern die Spule richtig angeschlossen ist). Gibt auch Konfigurationen die nicht gehen, aber das könnte auch schlimmer sein. Was ich im Gegensatz zum klassischen "Joule-Dieb" ziemlich kühl finde, ist der zweite Transisor der dem ersten den Basisstrom klaut, wenn die Ausgangsspannung zu hoch wird. Das Teil schwingt also nicht nur fröhlich vor sich hin, sondern ist auch noch irgendwie geregelt. Den Ausgangsstrom stellt man über den Widerstand ein, sozusagen ein Shunt. Schaltplan hab ich mir letztlich hier gemopst: http://elm-chan.org/
Spule kann man sich selber wickeln, 2 x 50 cm Kupferlackdraht auf einen Ringkern und gut ist. Ringkerne kann man von alten Mainboards und Grafikkarten ernten. Mal schauen, ob ein Bernd das nachbaut :3

Hab es auf eine 3,6 V Lithiumzelle parametriert. Damit es 1,5V richtig leer lutscht, sollte man eventuell noch ein bisschen an den Widerständen spielen.

artcalvin Avatar
artcalvin:#30306

>>30266
Man sollte den Ghibli Streifen zu Kaguya schon mal gesehen haben. War ein schönes Ding.

amboy00 Avatar
amboy00:#30312

> Der Faden ist jetzt entgleist für allgemeine Basteleien

Ich hätte da mal eine Frage wegen der ich nicht eigens einen Faden eröffnen wollte:

Wenn ich drei Fingerboxen habe mit je zwei Tastern und möchte an einer zentralen Einheit auswerten an welcher Box welcher Taster gedrückt worden ist, und zwar drahtlos, wie mache Ich das am günstigsten?
Hatte an diese 433Mhz Module gedacht aber die würden sich ja womöglich überlagern, ausserdem bräuchte ich ja dann für jeden Taster ein Modul.

kylefrost Avatar
kylefrost:#30313

>>30312
Kommt auf die Randbedingungen an... Schall und Licht ein schönes Mittelding zwischen Funk und Kabel. Man könnte auch einen kleinen Roboter basteln, der von einer Fingerbox zur nächsten fährt, die Schalterstellung ausliest und dann der zentralen Einheit reportiert. Alles eine Frage der Randbedingungen, Bernd...

vikashpathak18 Avatar
vikashpathak18:#30314

>>30312
Ob die Module sich überlagern ist so eine Frage, mit Zeit-Multiplexing könnte man das Problem so lösen, dass man nur ein Empfangsmodul/je ein Sendemodul auf einer festen Frequenz braucht(was ja der Gedanke vom OP zu sein schien) - ohne Rückkanal zur Synchronisation zwar schwieriger, man könnte aber z.B. die Länge der gesendeten Impulse kurz genug wählen das eine Überlagerung sehr, sehr unwahrscheinlich ist. ADS-B arbeitet so. Wenn wir an die selben Billig 433 Funkmodule denken sind die Freiheitsgerade bei der Modulation natürlich stark eingeschränkt - mehr als An/Aus ist nicht. Es bleibt die Impulslänge um die einzelnen Sender/Taster zu Identifizieren - die Fragen die Bernd dazu spontan einfallen sind die Zeitauflösung der Auswertung (vermutlich weniger kritisch), kürzest möglicher Sendeimpuls, etc.

ryandownie Avatar
ryandownie:#30315

>>30314
Letztendlich fällt das (wenn man es so lösen wollte - aber "Was passiert wenn 2 gleichzeitig drücken" als Problem hat man ja letztendlich auch beim Kabel) in den Bereich "Synchronisation und Arbitation". Wen es angeht - relevante Literatur anbei.

keremk Avatar
keremk:#30317

>>30313
>>30314
>>30315
Es soll folgendes werden:
Eine Anzeigetafel steht im Raum, im Umkreis von 6 Metern sitzen drei Mann mit je einem Bedienelement in der Hand.
Alle drei drücken einen der beiden Knöpfe auf ihrem Panel. Einer der drei hat einen dritten Knopf. Wenn er diesen betätigt, wird auf der Tafel angezeigt wer welchen Knopf betätigt hat.

Licht (IR) eher ungern weil die Personen nicht jedesmal auf das Anzeigeelement zielen sollen.

robergd Avatar
robergd:#30318

>>30317
Och, so genau musst du mit IR oder UV gar nicht zielen. Problem ist, du bräuchtest halt in jeder Bedieneinheit einen Cotroller, der eine entsprechende Pulsfolge generiert, je nach Taste.
Wenn du dich für Audio begeistern kannst, schau dir mal den LM567 an. Nimm halt irgendwelche Frequenzen ab 24 kHz aufwärts. Drei Fingerboxen, brauchst du 2 Bit (00, 01, 10, 11), könntest du also mit zwei Frequenzen hinkommen. Zum Beispiel 24 kHz und 36 kHz. ausbreitung ist da zwar auch schon ziemlich linear, aber ich glaube das geht noch. Müsste man halt ausprobieren. Wenn die drei Boxen mit unterschiedlich schneller Taktung senden, kannst du sie eindeutig auseinander halten. ZB bei Box 1 hat ein Zeichen die Länge 1 s. Wenn ein Taster gedrückt ist, wird 1 s gesendet, beim anderen 2 s und bei beiden 3 s. Bei der nächsten Box nimmst du 100 ms, 200 ms und 300 ms. Bei der letzen 10 ms, 20 ms und 30 ms.
Das ist nur ein sehr grobes Beispiel, damit du weisst was ich meine. Die Zweite Box passt halt locker in die Pausen von der ersten Box und die dritte in die Pausen der zweiten. Mit ein bisschen Software bekommst du dann heraus, wer was wann.
Hauptproblem wäre die Ausbreitung von Schallwellen.

Bei 6 m könntest du natürlich auch so einen billigen ULW-Testsender aufbauen und den pulsen.