Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2014-09-13 13:15:02 in /trv/

/trv/ 2724: Wandern

peterlandt Avatar
peterlandt:#2724

Hi Bernd!
Hast du schon mal eine Wanderung über mehrere Wochen oder Monate gemacht? Wie hast du dich vorbereitet und was hast du mitgenommen? Wo has du geschlafen? Hast du ein Zelt mitgenommen? Oder gab es immer eine Hütte oder ein Hostel?

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#2815

Kein Zelt, immer unter freiem Himmel mit Schlafsack+Isomatte - klappt überall außer in Großstädten.

kazukichi_0914 Avatar
kazukichi_0914:#2932

Längere Wanderungen findet Bernd scheiße, weil man doch kaum vom Fleck kommt und wirklich Monate einzuplanen sind. Das Reiseradeln ist schon krebsig, darunter sollte wirklich nichts in Angriff genommen werden.

polarity Avatar
polarity:#2933

Habe mehrere Routen auf Korsika absolviert, inklusive GR20. Dort immer auf Hütten geschlafen, sonst illegal im Zelt mitten in der Wildnis.
Vorbereitung: Einlaufen von Schuhen, ausgiebiger Materialtest, Konditionstraining.

shesgared Avatar
shesgared:#2940

Also ich bin sehr froh drüber gewesen ein Zelt dabei zu haben bei meiner letzten Wanderung. Mücken waren da schon etwas der Hass draußen und dann konnte ich noch ein bisschen länger chillen.

karsh Avatar
karsh:#2959

Knapp 1000km durch Spanien. 35 Tage. Manchmal draußen geschlafen, meist aber in Herbergen.

Vorbereitung speziell für diese Tour keine.jpg. Solange man in der Zivilisation bleibt kann ja nichts passieren. Erst wenn man in die Wildnis geht und keinen Handyempfang mehr hat muss man sich auf sich und seine Ausrüstung verlassen können.

matt3224 Avatar
matt3224:#2976

Ich bin mal 3 Monate durch die USA getrampt, wie >>2815 sagt:

Kein Zelt, Isomatte+Schlafsack, klappt überall außer in Städten (und manchmal auch dort).

bagawarman Avatar
bagawarman:#2992

Kann Kein-Zelt-Bernd mal so typische Nächte und Schlafplatzfindungen beschreiben? Stelle es mir sehr unangenehm vor, wenn es regnet oder neugierige Tiere plötzlich das Gesicht ablecken oder so.

antonyryndya Avatar
antonyryndya:#3000

>>2992
Ein anderer Bernd hier.
(Große) Tiere sind kein Problem, die halten Abstand zu dir. Insekten und Spinnen sind unangenehmer, aber auszuhalten, wenn man da nicht überängstlich ist.
Ein kleines Lagerfeuer hilft.

Im Grunde kannst du überall zelten, aber bedenke, dass wildes Campen in Deutschland (meist) nicht erlaubt ist. Gut sind kleine Feldwege. Zu meiden sind Gehölze, zu nah am Wasser, an offensichtlichen Wildwechselstellen.

olgary Avatar
olgary:#3002

>>2992
Wenn es anfängt dunkel zu werden sucht man sich eine abgelegene Stelle, die von Wegen schlecht einsehbar ist. Dort breitet man dann seine Matte und seinen Schlafsack aus. Das war es auch schon wenn es weder regnet noch nach Regen aussieht.

Sollte es regnen, dann spannt man erst ein Tarp zwischen die Bäume und legt erst hinterher Matte und Schlafsack drunter.

Stechmücken sind die schlimmsten Tiere. Da hilft nur ein Moskitonetz. Ein kleines, welches den Kopfteil des Schlafsacks abdeckt reicht. Alle anderen Tiere (hier in Deutschland) tun nichts.

Alternativ kann man eine Hängematte nehmen. Bild relatiert. Dann muss man auch keine Angst mehr vor Krabbeltieren haben. Funktioniert aber nur im Sommer, da sie sich nach unten nur schlecht isolieren lässt.

mutlu82 Avatar
mutlu82:#3010

>>3002

Alle anderen Tiere (hier in Deutschland) tun nichts.

Ähh, vergiß mal die Wildschweine nicht. Habe da selbst böse Erfahrungen gemacht.
Allerdings werden sie dich nicht im Zelt überfallen, ist eher so die Gefahr bei plötzlichen Begegnungen. Wenn du unter eine bestimmte Entfernung (wenige Meter) an ein Wildschwein rankommst greift es an.

exevil Avatar
exevil:#3018

>>3010
Wirklich eigene Erfahrungen oder nur Hörensagen? Erzählt wird viel aber ich hatte selbst schon mehrere Begegnungen mit Wildschweinen und in den meisten Fällen liefen die Wildschweine einfach weg oder aber der Abstand war so groß, dass sie nicht weiter kehrten.

Gefährlich wird es nur wenn sie sich bedroht fühlen. Man muss also auch keine Angst haben wenn man ohne Zelt unterwegs ist.

yangpeiyuan Avatar
yangpeiyuan:#3022

>>3002
Durch aktuelle Tropenerfahrung kann ich bezüglich Mückenschutz nur DEET Spray empfehlen, wenn man das aufträgt machen Mücken wirklich einen großen Bogen um einen.

Diese grünen Moskitospiralen sind auch sehr gut, wenn man das Gefühl des Sprays auf der Haut nicht mag, die sind aber wohl nicht das Gesündeste was man einatmen kann...

splashing75 Avatar
splashing75:#3081

Und wie wäscht man sich? An Seen? Und die Klamotten? Zwei Sets mitnehmen und bei Bedarf im Waschsalon?

crhysdave Avatar
crhysdave:#3106

>>3081
Ein oder zwei Teile jedes Kleidungsstück und dann an Bäche/Flüsse waschen (geht auch ohne Seife). Seen und andere stehender Gewässer sind oft schmutziger.

itskawsar Avatar
itskawsar:#3115

Ich empfehle jedem Wanderer 2 Alu Rettungsdecken mit zunehmen, und zwar gute. Das Gewicht und Packvolumen sind minimal, trotzdem können sie dich am Leben halten.

und Frage: Wer hat Erfahrung mit GPS beim Wandern? funktioniert das flächendeckend?

alexcican Avatar
alexcican:#3117

>>3115
Äh, ja, es ist genau das Prinzip von GPS weltweit unabhängig von Handyempfang oder so einen Unsinn zu funktionieren. Solange du Akku hast und an der Oberfläche unterwegs bist funktioniert GPS.

GPS kann aber trickreich sein beim Wandern, da es dir nur angibt wo du hinmusst, aber nicht wie du dahinkommst. Gerade bei verwinkelten Tälern kann man nicht einfach den direkten Vogelflugweg nehmen.

Ich war bisher immer ohne unterwegs, aber sehe den Mehrwert, gerade wenn gezielt Sehenswürdigkeiten (Ausblicke, Gipfel, Zeltplätze, etc) angesteuert werden sollen.

mactopus Avatar
mactopus:#3123

Bernd wird im Sommer durch Deutschland Richtung Meer, vielleicht Nord/Ostsee, Holland oder gen Süd-Westen an Frankreichs Küsten. Habe aber noch nichts geplant :3

jonesdigidesign Avatar
jonesdigidesign:#3187

>>3115
>Wer hat Erfahrung mit GPS beim Wandern?
Braucht man nicht. Eine Karte ist deutlich überlegen. GPS könnte ich mir höchstens nützlich vorstellen wenn die Ortung über Gelände schwierig ist, also z.b. in großen, dicheten Waldgebieten, Wüstenregionen oder auf den Ozeanen.

In allen anderen Fällen findet man seine Position in der echten Welt auch schnell auf der Karte. Und wie >>3117 schon sagt macht es kaum Sinn den direkten Weg zum nächsten Wegpunkt zu gehen. Auch hier bietet sich eine Karte an, auf der man dann den besten Weg nutzen kann. Das kann durchaus auch mal der längere Weg sein, wenn es dafür weniger auf und ab geht.

to_soham Avatar
to_soham:#3208

>>2992
Die erste Nacht unter freiem Himmel gibt's bei mir immer wenig Schlaf da ungewohntes Umfeld, danach geht's.

Je nach Schlafplatz stell ich mir auch einen Wecker um rechtzeitig abhauen zu koennen.
Ansonsten wache ich normalerweise vor Sonnenaufgang auf, wenn es zu kalt ist oder nach Sonnenaufgang, wenn die Sonne zu sehr waermt.

Tau kann heftig sein, sogar im Mittelmeerraum sind die Sachen pitschnass, Schuhe kriegt man dann nicht so schnell trocken. Unbedingt genuegend Plastiktueten mitbringen, auch fuer Dreckwaesche, Handtuecher etc.
Eine Shell fuer den Schlafsack kann helfen, ca. 500g, aber ich bin bisher immer ohne ausgekommen, da ich nur dann unterwegs war wenn die Sonne um 11:00 so stark knallt, dass alles restlos trocknet.
Das Tauproblem haben die Zeltler allerdings auch.

Morgens kann es auch empfindlich kalt sein, je nach Schlafsack und Wandergebiet.
Abhilfe: passender Schlafsack, Shell oder Pullover.

Bei der Schlafplatzsuche gilt: Je spaeter die Nacht, desto groesser die Ueberraschungen und desto groesser die Toleranz fuer schlechte Schlafplaetze. Ich aerger mich jedes Mal, wenn ich erst nachts anfange zu suchen weil ich zu lange getrampt bin.
Und morgens wache ich dann auf nach ner miserablen Nacht im huckeligen Brennesselfeld/Schnecken- und Mueckenparadies, wo 100m weiter ne gute Wiese gewesen waere.

Wenn Du ne Weile an einem Ort (schoener Strand oder so) bleibst, dann halt den Tag ueber die Augen offen fuer gute Schlafstellen und komm dann gegen Abend wieder.
Manchmal lass ich dort auch meinen Rucksack versteckt und nehm nur eine Tuete mit "Wertsachen" als Tagesgepaeck: gerade in Europa klaut doch niemand aus einer Muelltuete, zumal da nur aus benutzter Schlafsack und Klamotten zu holen sind.

Ansonsten lass Dich ne Stunde vor Sonnenuntergang irgendwo nieder, mach Picknick und dann wirst Du schon merken ob Dein potentieller Schlafplatz ruhig genug ist.

Fuer mich persoenlich sind Menschen ein absolutes Hindernis. Ich schlafe lieber sonstwo im Wald zwischen Wildschweinen als an einer Stelle wo jemand ueber mich stolpern koennte, denn der koennte wiederkommen mit ein paar Knueppeln.
Deswegen nutze ich auch keine grosse Taschenlampe in der Nacht, das zieht nur Aufmerksamkeit auf sich.
In touristischen Strandorten hau ich ne Stunde vor Sonnenuntergang ab solange den Strand entlang bis die Besoffenen nicht mehr zufaellig vorbeikommen. Strandwanderer bleiben eh am Wasser und gucken nicht ins Landesinnere.

Muecken sind das Schlimmste, aber dagegen hilft wie oben erwaehnt ein Netz. Informier Dich vorher ueber die Wandergegend - in Nordfinnland konnte ich nichtmal pinkeln ohne mir 20 Stiche zu holen und Angler gehen nur in voller Montur raus.
Vorsicht auch bei hohen Temperaturen, da sollte das Netz dann so gross sein, dass man den Schlafsack oeffnen kann, ich hatte mal ne richtige Scheissnacht bei 30°, gefangen zwischen Ueberhitzung im Schlafsack und superaggressiven Viechern.

Das Gesumme sollte man auch nicht unterschaetzen.


Generell bevorzuge ich
weites Feld
Huegel mit Ueberblick
Strand
Wiesen
in Staedten notfalls: Daecher, Krankenhaeuser (dort dann ne ruhige Ecke im Innenhof), geschutzte Vorgaerten - da aber vorher klingeln und fragen

abschreckend sind
Staedte/Siedlungen
Wege
Baeume (Wald) - da meist Ameisen vorhanden sind, andererseits gut gegen Tau
schiefer Untergrund, ich rutsche da regelmaessig von der Isomatte
Uringeruch

aber das ist leider alles verhandelbar wenn man nachts um 2 hundemuede umherstapft


>>3117
Apropos Akku, ich hab ein Billigteil aus China: 5000mA Batteriepack und Solarpanel in einem. Zwei Erfahrungswerte: an der Steckdose geladen reicht es fuer 70% Smartphone oder zig Stunden mp3-Player.
Und 2h in der prallen Sonne reichen fuer 1h mp3-Player.

Achja:
Vorletztes Jahr war ich mit pad und openstreetmap unterwegs - ein Traum.
Immer zu wissen wo die naechste Raststaette ist, wo der naechste Feldweg, wie lange die bloede Bebauung noch geht...ist schon netter Luxus.

murrayswift Avatar
murrayswift:#3209

>>3187
>Eine Karte ist (dem GPS) deutlich überlegen.
Dies. 50.000er Karte und ein einfacher Kompass sind ideal. Die ins GPS eingebauten elektr. Kompanden kann man vergessen, zu träge. Außerdem läuft man dann wie ferngesteuert ständig aufs Display guckend die Route ab, anstatt die Landschaft zu genießen, weswegen man ja eigentlich wandert. Lupe fand ich schon öfters hilfreich wenn zB 75.000er Karten zu klein gedruckt sind. Die Ecken flexe ich großzügig mit dem Dremel weg, damit ist der Kompass bequem in der Hosentasche zu tragen.

Hatte mal den gleichen Silva Kompass wie Ryan Fogle. Leider war der nach einem SEasia Urlaub komplett vermagnetisiert, kA wie das passieren konnte. Man sollte meinen, CIA Agenten hätten ultra high tec Ausrüstung dabei. Hmmmm - nö, die sind ja nicht dumm. Ok, er hat sich erwischen lassen, aber an den fehlenden Spielzeugen lag es nicht.

GPS macht Sinn, wenn man sich lebensgefährlich verlaufen kann, was in Mitteleuropa unmöglich ist, da zu bevölkerungsdicht. Ansonsten ist Satellitennavigation beim Wandern ein teures Hipster-Gadget für Konsumopfer und Stadtkinder. Kein Wunder, dass die BW Ausbilder immer länger über das angelieferte Material den Kopf schütteln.


>>3208
Du gibst Ratschläge wie ein Profi, sogar Rügiger Nehberg würde zustimmend nicken, doch dann:
>5000mA Batteriepack
>Solarpanel
>Smartphone
>zig Stunden mp3-Player.
>pad und openstreetmap unterwegs - ein Traum.
>naechste Raststaette, naechste Feldweg
>wie lange die bloede Bebauung noch geht
>Luxus
merkste selber ne

Wahrscheinlich hast du aber als Prepper zum Ausgleich einen kratzfest beschichteten Titanium-Hobo-Stove dabei. Und zwar in der Solo Version, damit du als antisozialer OCD-Bernd bloß keinen zum gemeinsamen Essen einladen musst. "N-n-n-n-n-e du d-d-d-d-danke du, hab leider nur einen kleinen Kocher. Vielleicht sehen wir uns ja an der Seilbahnstation." Bitte lass es so sein, bitte, dann nehme ich alles zurück.

motionthinks Avatar
motionthinks:#3210

>>3010
>Allerdings werden sie dich nicht im Zelt überfallen
Doch, wenn man Lebensmittel im Zelt hat. Passierte auf einem Festival in Frankreich in zwei aufeinander folgenden Nächten, gleiches Zelt, gleiche Person. Gestänge gebrochen, Plane zerrissen und einige blaue Flecken.

>>3018
>Wirklich eigene Erfahrungen oder nur Hörensagen?
Sah das Zelt und die blauen Flecken mit eigenen Augen.

scottgallant Avatar
scottgallant:#3211

http://www.amazon.de/Tatonka-Moskitonetz-Moskito-Kopfschutz-2636/dp/B002HMT1QS

Duuuuu, Bernd, hab keinen Bock auf Zelt, aber auch keinen Bock auf Mücken. Lohnt sich die Anschaffung dieses Moskitonetzes fürs Schlafimachen unter freiem Himmel? Oder wird es darunter in der Nacht zu stickig beziehungsweise liegt das Teil im Schlafsack zu nah an der Haut an, um effektiv Mücken abzuwehren?

>>3209
Ein Spasti der sich dick 'nen Outdoorurlaub in Südostasien gönnt und dabei kategorisch sämtliche technischen Annehmlichkeiten des einundzwanzigsten Jahrhunderts ablehnt, ist mehr Hipster, als es Chilebernd je sein wird.

curiousonaut Avatar
curiousonaut:#3218

>>3209
Wat, wer bist du denn? Sauer dass ich anders unterwegs bin als du? Sauer, dass du mir nicht komplett zustimmen kannst, obwohl du dich danach sehnst?

nehemiasec Avatar
nehemiasec:#3219

>>3211
>Lohnt sich die Anschaffung dieses Moskitonetzes fürs Schlafimachen unter freiem Himmel?
Nein, leider gar nicht. Das Netz ist gedacht um es über einen Hut zu ziehen. Sobald du liegst, liegt es direkt auf der Haut auf und du wirst trotzdem zerfickt. Was du brauchst ist sowas:

https://www.outdoortrends.de/zelten/moskitonetze/sea-to-summit-mosquito-net-single-standard-moskito-netz.html

xspirits Avatar
xspirits:#3222

>>3219
Heh, danke für die Info Bernd. War kurz davor es mir zu bestellen.

chanpory Avatar
chanpory:#3605

Ich war jetzt 2 Wochen in Deutschland unterwegs (Münsterland und Emsland). War zwar schon ein paar mal Wandern, aber zum ersten mal völlig alleine.

Es hat mir zwar sehr viel Spaß gemacht, aber es war doch nicht so, wie ich es mir erwartet hätte. Das lag vor allem an der nächtlichen Kälte. Dafür war ich einfach nicht richtig ausgerüstet (Isomatte, Schlafsack, Plane), sodass ich meist doch in Gästezimmern übernachtet habe, was doch auf Dauer sehr teuer war (hab etwa 600€ ausgegeben).

Die Vorteile waren auf jeden Fall:
- Man schwitzt nicht so.
- Keine Mücken.
- Man hat seine Ruhe.
- Außerhalb der Saison kriegt man häufig noch spontan ein Zimmer.

Die Nachteile:
- Zeltplätze öffnen häufig erst im April.
- Frischlinge schlüpfen -> Bachen besonders gefährlich.
- Zu kalt bei schlechter Ausrüstung.
- Die Gegend hat mehr Feld als Wald, d.h. Feuer machen ist nicht.


Würde es aber jederzeit wieder tun, wenn auch besser ausgerüstet oder direkt im Frühling/Sommer/Frühherbst.

zackeeler Avatar
zackeeler:#3608

>>2724
Hab bisher zwei größere Wanderungen gemacht, immer in Begleitung.
Zelt oder Tarp war vorhanden und Zelt fühlt sich bei plötzlichem Sommergewitter deutlich sicherer an, Tarp geht aber auch.
Vorbereitung war das erste mal drei Tage mal am Stück wandern. War dann zwei Wochen weg, im Sommer auf dem Jakobsweg. Fast nur draußen gepennt, Tarp oder gar nichts. War aber auch Sommer. Wenn verlangen nach sauber sein (oder scheiß Wetter in Aussicht über Nacht): Hostel/Gästehaus und dort duschen.

Zweites mal war ich in Albanien zu zweit mit Zelt. Keinerlei Probleme, sie hatte Erfahrungen durch Klettern und Boofen, ich zusätzlich in der Zwischenzeit in Kanada durch 2- und 3- Tagestouren.

Aber mein persönliches Ding: Mehr als zwei Wochen wandern ist nicht drinne. Danach ist es nur noch durchhalten und beißen. Man sieht nicht mehr viel Neues, macht keine neuen Erfahrungen. Lieber woanders hin und dort wandern.

jacobbennett Avatar
jacobbennett:#3639

Wie schafft ihr es eigentlich alle, so viel Zeit zu haben? Wandern über Monate, das kann sich doch nur ein NEET erlauben.

jffgrdnr Avatar
jffgrdnr:#3658

>>3639
Man schaft halt und zwischendurch nimmt man sich halt mal 2-3 Wochen Zeit pro Jahr. Wo liegt dein Problem?

motionthinks Avatar
motionthinks:#3696

>>3658
>Wie habt ihr mehrere Monate Zeit zum wandern
>2 Wochen Urlaub nehmen
Ah, ja. Okay. 2 Wochen Urlaub und dann 2 Monate wandern, okay, okay.