Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2014-09-03 13:42:29 in /w/

/w/ 14718: >http://derstandard.at/2000004299843/100-Prozent-von...

karsh Avatar
karsh:#14718

>http://derstandard.at/2000004299843/100-Prozent-von-nichts-bleiben-nichts
Bernd, was genau ist der Kritikpunkt am arithmetischen Mittel für Profite? Wird in dem Interview nur oberflächlich behandelt, was soll man denn stattdessen verwenden?

>Etwa dass man beim Berechnen von Wachstumsraten nicht das arithmetische Mittel nehmen darf. Weil man so eine positive Wachstumsrate erhalten könnte, obwohl man absolut Verluste erzielt hat.

Textpassage
Krämer: Aber manche Sachen muss man wissen. Etwa dass man beim Berechnen von Wachstumsraten nicht das arithmetische Mittel nehmen darf. Weil man so eine positive Wachstumsrate erhalten könnte, obwohl man absolut Verluste erzielt hat. Aber unsere führende deutsche Wirtschaftszeitung, das "Handelsblatt", macht genau das. Ich habe denen geschrieben: "Was ihr da macht, ist Blödsinn!" Den Antwortbrief habe ich heute noch: "Herr Krämer, das wissen wir, aber unsere Leser verstehen es sonst nicht."

STANDARD: Und wie verwendet man nun Durchschnittswerte richtig?

Krämer: Bei Einkommensfragen ist der Median aussagekräftig. Das ist der Wert, der genau in der Mitte liegt. Die Hälfte hat weniger, die andere Hälfte hat mehr. Das arithmetische Mittel würde durch Ausreißer, also einige wenige, die sehr viel haben, in die Höhe gezogen werden. Man berechnet es aber, wenn man etwa zeigen will, wie viel eine bestimmte Berufsgruppe den Staat kostet.

fritzronel Avatar
fritzronel:#14726

Ja vermutlich erst summieren/saldieren dann prozenten.
+ - mit Prozenten ist dämlich wenn die sich auf verschiedene Grundwerte beziehen (und auch sonst)

Vermutet dieser Bernd einfach mal.

Beispiel: Warengruppe A von 1 auf 2 -> 100%, Warengruppe B von 100 auf 95 -> -5 %, ein Wachstum von 5% ist das nich

BrianPurkiss Avatar
BrianPurkiss:#14823

Steht doch da, man sollte den Median verwernden.