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Veröffentlicht am 2014-10-02 04:52:50 in /w/

/w/ 14812: Warum gibt es überhaupt so viele Viren die uns kra...

thehacker Avatar
thehacker:#14812

Warum gibt es überhaupt so viele Viren die uns krank machen?
Entscheidend für Krankheiten ist ja auch die Fitness des Überträgers, heißt wenn dein Opfer schon nach Tagen stirbt wird die Krankheit nicht lange überleben.
Weshalb sich Aids so gut verbreitet hat, während wir von Ebola in 1 Jahr nichts mehr hören werden.

Aber warum sind die immer tödlich? Wäre es nicht sinnvoller wenn sie einfach gar nichts wären? Immerhin überlebt alles was sich weiterverbreitet, ob es dabei tötet ist egal.
Dann aber habe ich wieder keine Ahnung davon, und vielleicht gibt es ja über 9000 von diesen Dingern die wir in uns tragen die aber keine negativen Effekte auf uns haben.

agromov Avatar
agromov:#14813

Solange sich das Virus übertragen kann, ist es ihm "egal" ob der Wirt dann stirbt. Durch Evolution kann eine funktionierende Variante gefunden werden, nicht die bestmögliche. Es gibt ja übrigens auch viele nicht-tödliche Krankheiten. Soweit ich weiß sind HIV und der Ebola-Virus noch nicht lange auf den Menschen als Wirt angepasst, sondern waren ursprünglich in anderen Säugetieren zu finden, bei denen sie wohl weniger schädlich sind.

m_kalibry Avatar
m_kalibry:#14816

>>14813
> Solange sich das Virus übertragen kann, ist es ihm "egal" ob der Wirt dann stirbt.

Stimmt aber nicht. Wenn der Wirt zu schnell stirbt oder sich nicht fortbewegen kann wird sich der Virus nicht so gut verbreiten.

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#14819

>>14816
Stimmt, aber wie schon gesagt geht es nicht darum die beste Übertragungsmöglichkeit zu entwickeln, sondern überhaupt eine funktionierende. Sobald kein starker Selektionsdruck auf dem Virus lastet, findet nur noch wenig Optimierung statt. Bei vielen für den Menschen tödlichen Viren ist der Mensch nicht der Hauptwirt. HIV kommt in Affenarten vor und der Ebolavirus wohl in Flughunden, die beide an den Viren nicht sterben. Ja, nach vielen Generationen des Virus und des Wirts könnte schon eine gegenseitige Anpassung stattfinden, wie es auch bei diesen Hauptwirten der Fall ist.

adriancogliano Avatar
adriancogliano:#14835

>>14816
Der Unterschied zu etwa Parasiten ist aber, dass Viren keine Lebewesen sind. Sie müssen nicht ihre "Art" erhalten. Einem zellulären Parasiten ist es daran gelegen, seinen Wirt möglichst lange am Leben zu halten, um sich am besten verbreiten zu können. Man denke an Leberegel, die zu tausenden in deiner Leber rumkrabbeln können, ohne dass du was merkst. Ein Virus ist nur ein Stück *NA, das, ohne ein wirkliches Ziel, fähig ist, in Zellen einzudringen, weil es sich nur eben dadurch vervielfältigen kann. Ein Virus besteht aus einer Hülle und dem Erbgut, in dem die Informationen für die Hülle gespeichert sind, vereinfacht ausgedrückt.

heikopaiko Avatar
heikopaiko:#14836

>>14812
> sinnvoller
Da liegt dein Denkfehler.

souuf Avatar
souuf:#14841

>>14835
Evolutionäre Mechanismen funktionieren bei Viren genau so wie bei Lebewesen, beziehungsweise sind es Lebewesen.
Es gibt Mutation, und Selektion, Evolution ist also gegeben.
Wenn sich etwas nicht durchsetzt, dann setzt es sich nicht durch, so einfach ist das.

doooon Avatar
doooon:#14850

>>14841
Ich habe mal irgendwo gelesen, das Ebola-Virus habe sich noch nicht auf den Menschen eingestellt. Es sei nämlich "dumm", den Wirt schnell zu töten, da dies verhindert, dass viele das Virus bekommen.

sunshinedgirl Avatar
sunshinedgirl:#14851

>>14850
Was willst du damit sagen? Der Ebolavirus hatte schon einige Mutationen, aber nein natürlich hat er sich noch nicht auf den Menschen eingestellt, und wird vermutlich aussterben bevor er dies kann.
Mir scheint es du weist nicht wie Evolution funktioniert.
Alles was sich reproduziert, und bei der Reproduktion eine Fehlerrate hat, also Mutation unterzieht sich dem System der Evolution, sei es leben oder nicht.
Dieses System kann man anwenden auf Autos, auf Meme, auf Daten, gibt genug Algorithmen für, und natürlich auch für Viren.

xravil Avatar
xravil:#14852

>>14812
Je besser angepasst eine Krankheit an den Wirt ist, umso geringer ist die Sterblichkeitsrate bzw umso länger überlebt der Wirt die Krankheit.
Frisch von einer anderen Spezies übertragene Krankheiten sind also wesentlich tödlicher. Deshalb sollte auch innige Nähe von Menschen und unterschiedlichen Nutz- und Haustieren vermieden werden (Stall mit Scheinen, Kühen und Ferden und in der Mitte ein Taubenschlag, Bauernkinder spielen mit Fäkalien und Kadavern Kuchenbacken und gehen dann ungewaschen zum Mittagessen).

Solche neu auf Menschen übertragbare Erreger sind übrigens deshalb für potentielle B-Waffen von großem Interesse, auch weil es noch keine Herdenimmunität (hohe Infektionsrate, schnelle Ausbreitung) gibt aber die hohe Sterblichkeit für eine lokale Eindämmung sorgt.

Drinbevor Ebola stammt aus Geheimlaboren der CIA.

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#14853

>>14852
> Je besser angepasst eine Krankheit an den Wirt ist, umso geringer ist die Sterblichkeitsrate bzw umso länger überlebt der Wirt die Krankheit.

Nicht unbedingt, nicht zwingend, ergibt keinen Sinn.
Wenn ein bestimmter Virus oder Parasit sich verbreitet durch tote Tiere oder Menschen dann wird er seine Opfer schnell töten.
Kann in der Wildnis funktionieren, in unserer Gesellschaft eher nicht.

> Frisch von einer anderen Spezies übertragene Krankheiten sind also wesentlich tödlicher.

Nein so funktioniert all dies nicht. Es gibt keine Garantie dafür, Ebola kann dich auch nach 10 Jahren immer noch töten, obwohl es sich auf Menschen angepasst hat in der Verbreitung.

Sonst wäre Aids ja schon längst nicht mehr gefährlich.

VinThomas Avatar
VinThomas:#14857

>>14853
>Sonst wäre Aids ja schon längst nicht mehr gefährlich.
Ist es ja auch nicht. An Aids stirbt heutzutage keiner meer, wenn er brav seine Medikamente nimmt.

falvarad Avatar
falvarad:#14859

>>14857
Du hast schon verstanden worüber wir hier reden oder?

vocino Avatar
vocino:#14861

>>14859
So lala.

fatihturan Avatar
fatihturan:#14864

>>14861
Die Medikamente haben nichts mit dem Punkt zu tun den wir hier machen.
Wenn du die Medikamente weg lässt ist Aids immer noch so tödlich wie damals.

ma_tiax Avatar
ma_tiax:#14865

>>14864
Aids tötet aber ferdammt langsam. Auch das ist ein evolutionärer Vorteil.

rdbannon Avatar
rdbannon:#14868

>>14812
Was für eine Scheißfrage! Wenn Nationalsozialismus verboten wird, übernimmt halt ein anderer Mechanismus die Rassenhygiene. Viren stärken die Wirtsspezies als Kollektiv indem sie die Schwachen und Bekloppten ausschalten. Als Libertärkulturmaxistgehirngewaschenes Individuum kannst du das nicht kapieren: Für die Herde ist es gut, wenn Individuuen getötet werden. Selbst wenn das Virus absolut tödlich ist und die ganze Spezies so lange weitermeuchelt bis die Spezies entweder immun wird oder ausstirbt vollbringt es eine gute Sache.
Denk nur daran als die Virengestählten europäischen Herrenmenschen auf die verweichlichten Amerikanischen Ureinwohner getroffen sind: Dscheiß Indianer (und auch die Neger) starben wie die Fliegen am Schnupfen.

zl;ng: Ist Ebolachan zu stark, bist du zu schwach!

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#14869

>>14868
Beim Buttergott, bist du retardiert.
Die Immunitaet eines Menschen gegen Ebola oder dessen Ueberleben bei Infektion korreliert leider ueberhauptnicht mit irgendwelchen anderen Eigenschaften die du als "rassenhygienisch" bezeichnest.
Mal angenommen Ebola toetet einen Grossteil der Menschen, danach hast du immernoch genau den selben Anteil von Vollmoengis, Rasenschande, Kurzsichtigen, Negern oder was dir sonst noch so alles aufstoesst. Es sind halt nur insgesamt weniger Menschen und die Ueberlebenden sollten jetzt gegen Ebola gefeit sein. Grosser Fortschritt.

jonkspr Avatar
jonkspr:#14871

>>14835
>Sie müssen nicht ihre "Art" erhalten.
Dieser Arterhaltungsfirlefanz ist auch überholt; Arterhalt ist lediglich ein auftretendes Nebenprodukt der egoistischen Genweitergabe, nicht deren Veranlassung.

>>14841
>beziehungsweise sind es Lebewesen
Nein, sind sie nicht. Ist zwar teilweise umstritten, ist aber bislang gängige Lehrmeinung und lässt sich begründen.

>>14869
Neuschuchtel, weshalb antwortest du ernsthaft auf einen offenkundigen Trollpfosten?

tusharvikky Avatar
tusharvikky:#14892

>>14869
>>14871
Man seid ihr dumm!
Für die Überlebenden wird Ebola zu einem Schutzschild. Jede andere Spezies die irgendwie mit den Ebolaüberlebenden interagieren will, muss jetzt erstmal selber an Ebola vorbei. OP tut so als ob Ebola nur den Menschen beträfe, es betrifft aber alle Lebewesen auf diesem Planeten. Und in diesem etwas größeren, eure Vorstellungskraft sprengenden, Kontext leistet Ebolachan ausgezeichnete Arbeit: Ebola schützt Flughunde vor Negern. Habt ihr es jetzt endlich kapiert?

atariboy Avatar
atariboy:#14895

>>14892

mat_walker Avatar
mat_walker:#14906

https://www.youtube.com/watch?v=2SpfGZ0SFB8

/faden

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#14934

>Aber warum sind die immer tödlich? Wäre es nicht sinnvoller wenn sie einfach gar nichts wären? Immerhin überlebt alles was sich weiterverbreitet, ob es dabei tötet ist egal.

Krankheitserreger töten ja auch nicht mit absicht. Sie leben halt.
Bei manchen organismen wie z.b. guten Darmbakterien ist das dann eine Symbiose.
Tatsächlich sind ja auch die meisten Krankheitserreger solche die eher nicht so viel machen z.b. Cytomegalie oder Herpes.
Das hat ungefähr über 50% der Bevölkerung (vor allem die Unterschicht).

Tötliche Viren entstehen gerne dann wenn viele Wirte zur verfügung stehen auf die der Virus schnell wechseln kann.

Ideal sind z.b. im Ersten Weltkrieg Schützengräben mit hunderten immungeschwächten Menschen gewesen die aufeinander rumhängen.
Hier ist es egal ob der Virus tötet oder nicht da er sich trotzdem gut verbreiten kann.

Hab ich ein Podcast drüber gehört:
https://www.youtube.com/watch?v=2XzsBHArbBk

starburst1977 Avatar
starburst1977:#14939

>>14892 welche Drogen nimmst du?

jrxmember Avatar
jrxmember:#14943

>>14939
Ist der Kulturmarxismus jetzt schon so stark, dass er selbst Wissenschaftler gegen simpelste Einsichten immun macht?

Als die Spanier nach Südamerika kamen, gingen die Indios reihenweise am Schnupfen ein. Als Europäer Ratten auf Mauritius einschleppten, wurden die Dodos im Akkord zerfickt. Sind Ratten deswegen ein Fehler der Evolution? Ist Sören mal wieder schlauer als alle anderen? Nein, denn noch im Rotz der mir aus der Nase läuft steckt mehr Weisheit als in allen Kulturmarxisten zusammen.

Sörens Fresse will ich sehen, falls ihm irgendwann mal ein Licht aufgeht und er begreift, dass nicht die Ratten sondern der degenerierte Dodo der Fehler war. Die Ratten (und da möchte ich die retardiertesten Neonazis explizit mit eonschließen) sind Gottes Garbagecollection.

Op sollte dankbar sein für jeden Hinweis auf Sicherheitslücken in seinem System. Und dann sollte er sich Fragen, wie es sein kann, dass er mühelos von Wesen zerfickt werden kann, die alleine keine drei Stunden an der Luft überleben.

rcass Avatar
rcass:#14944

>>14943
-> /rvss/

polarity Avatar
polarity:#14945

>>14944
Druck dir doch einfach ein paar Freds die dir gefallen aus und kleb sie auf deinen Monitor. Dann hast du dein /w/ so wie du es dir immer gewünscht hast. Ab und zu krabbelt mal eine Fliege über den Schirm, aber sonst ist alles ganz entspannt. Kannst du ganz gemütlich weiter in deiner Autistenscheiße rumgammeln.

albertodebo Avatar
albertodebo:#14946

>>14945
Jetzt wird's /b/.

horaciobella Avatar
horaciobella:#14949

IDF: lel, die Evolution macht Fehler und ich habe es gemerkt.
Ernsthaft: Du könntest versuchen, dein Verständnis der Evolution am Beispiel Ebola zu verbessern.
>Entscheidend für Krankheiten ist ja auch die Fitness des Überträgers, heißt wenn dein Opfer schon nach Tagen stirbt wird die Krankheit nicht lange überleben.
Gerade das macht Ebola doch außerdem in Flughunden.

markolschesky Avatar
markolschesky:#14950

>>14949
Versucht Nazibernd seit ungefähr vier Wochen zu kommunizieren. Vergiss es, die wollen das nicht kapieren.

anaami Avatar
anaami:#14951

>>14950
Was hat das denn mit Nazitum zu tun, ob man Natur beobachtet und die innere Logik beschreibt, oder ob man einen Teil beobachtet, eine innere Logik davon ableitet und der Natur vorwirft, sich unlogisch zu verhalten, weil das eigene Modell eben nicht alles beschreibt.

justinrhee Avatar
justinrhee:#14952

>>14951
>herp wenn Nationalsozialismus fehlschlägt muss eben Ebola ran derp
Das, anscheinend.

yigitpinarbasi Avatar
yigitpinarbasi:#14953

>>14951
Nichts. Es gehört hingegen zum guten Ton unter Kulturmarxisten, Kommunisten und Kapitalisten einfachste Kausalketten zu leugnen.

albertaugustin Avatar
albertaugustin:#14956

>>14953
Ich glaube, ich bin einfach zu autistisch um getrollt zu werden.

davidsasda Avatar
davidsasda:#14972

>>14943
>dass nicht die Ratten sondern der degenerierte Dodo der Fehler war. Die Ratten [...] sind Gottes Garbagecollection.

In einem Satz von Evolution über Kreationismus zum allmächtigen Gott, der im Sandkasten spielt. Was ist hier auf /w/ nun diesmal los?

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#14973

>>14972
Nazibernd Gottesbegriff ist ein anderer als der den du implizierst: Gott ist keine bewusst handelnde Entität (Bärtiger Mann) sondern einfach nur alles was das Universum zu dem macht, was es ist (Naturkonstanten, Mathematik und der ganze Scheiß den ich nicht verstehe: darum ehrfurchtsvoll "Gott" genannt). Das du selbst nur den Gottebegriff primitiver Völker kennst, ist erbärmlich. Ficke dich hinfort und lass mich weiter arreine auf /w/. Mit der Peitsche in die Fresse, bis die Zunge abfällt!

marcusgorillius Avatar
marcusgorillius:#14975

>>14973
Nazibernd, ich finde dich eigentlich echt dufte, aber auf /w/ sollte ein gewisses argumentatives Niveau gehalten werden. Eine ulkige Sprache kann solcherlei Schwächen, anders als auf /vip/, hier nicht so recht ausgleichen.

Und es ist völlig egal wie du "Gott" definierst. Du hast dem System ein Ziel unterstellt, und ab diesem Moment bist du Kreationist. Mit anderen Worten, du hast das Konzept "Evolution" ganz einfach nicht verstanden.

arashmanteghi Avatar
arashmanteghi:#14976

>>14975
>Du hast dem System ein Ziel unterstellt, und ab diesem Moment bist du Kreationist.
Ist das so? Das Ziel ist nämlich Entropie und Leben ist ein Entropiebeschleuniger. Folglich stehen alle Mechanismen die zu einer Verbesserung (oder erst Entstehung) des Lebens führen im Einklang mit der mir bekannten Physik. Ob ich da nun von "Ziel" oder "Universum konvergiert gegen..." spreche ist mMn nur Stilmittel. Und Bernd sollte in der Lage sein über Stilmittel hinweg, auf die eigentliche Aussage sehen zu können.
Und bevor jetzt hier irgendwer ein Fass aufmacht, von wegen Leben wäre gar kein Entropiebeschleuniger und somit eine meiner Grundannahmen falsch: das einzige was die Menschheit bisher geschafft hat, was sicher auch in 1000000000 Jahren noch messbar sein wird ist ein paar kg Uran zu zerstrahlen. Der Rest geht im Rauschen unter. Und Materie zu zerstrahlen erhöht eindeutig die Entropie.

polarity Avatar
polarity:#14978

>>14976
Ich finde das ist weit mehr als ein Stilmittel. In diesem Fall, weil Evolution zwar (trivialerweise) vom Universum hervorgebracht wurde, aber Evolution selbst nicht die Erzeugung von Entropie favorisiert. Ich sehe schon deinen Einwand, aber nur weil höher entwickelte Wesen (vermutlich) mehr Entropie erzeugen ist das noch lange keine von der Evolution bevorzugte Eigenschaft.

horaciobella Avatar
horaciobella:#14979

>>14978
Die Alternative wurde von Schrödinger entwickelt: Leben als natürlicher Gegenpol zur Thermodynamik. Während in toter Materie die Entropie stets zunimmt, nimmt sie in lebender Materie ab. So wären dank Leben ein stabiles, ein sich verjüngendes oder sogar neu geschaffenes Universum denkbar. Dummerweise scherbelt da ein anderer Hauptsatz der Thermodynamik dazwischen: der vom Wirkungsgrad. Um x Atome zu sortieren musst du x+n Atome durcheinander bringen. Dagegen kommst du nur mit Stollphysik an.
Schrödinger war nicht blöd, aber alles wusste der auch nicht und alles weiß auch ich nicht. Mich nervt es unglaublich, dass es einen Haufen Klugscheißer gibt die irgendwelche tollen Formeln runterbeten können oder irgendwas kompliziertes ausrechnen aber zu doof sind um aus einigen sehr populären und ganz grundsätzlichen Erkenntnissen der Wissenschaft die richtigen Schlüsse zu ziehen. Denen fehlt die Fähigkeit zu verknüpfen und oder auch Dinge einzusehen, die nicht schön sind. Und das meiste was ich hier von mir gebe sind Binsenweisheisten, Tautologien, keine großen Erkenntnisse, elementare Einsichten neu gruppiert.

1markiz Avatar
1markiz:#14980

>>14979
Aber genau das ist ja der Punkt: Evolution arbeitet lokal, nicht global. Daher hast du lokale Optima, wie den Dodo, die nicht global sind, weil es anderswo Ratten gibt. Die stören den Dodo aber in seinem lokalen Dasein nicht, bis dann auf einmal alles drunter und drüber geht weil sich das ganze System verändert, weil irgendwelche nicht vorhergesehenen Einwanderer Nagetiere anschleppen.

Und es ist nunmal möglich, lokal die Entropie zu vermindern. Räum doch mal dein Zimmer auf, wenn das möglich ist, ist das Beweis genug. Was stört uns lokal optimierte Evolutionsergebnisse, wenn dadurch anderswo die Entropie hochschießt?

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#14981

>>14980
>Evolution arbeitet lokal, nicht global.
Ich behaupte das Gegenteil: Evolution funktioniert nur in einem System mit mindestens zwei Arten die in Konkurrenz zueinander stehen. Daher ist der Dodo in seiner Sandbox weitgehend degeneriert obwohl er nur in Strandnähe war. Und bei der ersten Störung ist er eingegangen. Nimm Wölfe und Schafe zum Beispiel: teilen sie sich einen Lebensraum werden sich beide immer weiterentwickeln und obwohl der Wolf die Schafe frisst, ist er lebensnotwendig für sie. Und für den Wolf ist es wichtig, dass die Schafe es ihm stets so schwer wie möglich machen von ihm gefressen zu werden. Was besonders viele Linke nicht verstehen, ist wie die Schafe vom Wolf profitieren: der Wolf schnappt sich immer das langsamste Schaf, also ein krankes oder degeneriertes. Er hindert Seuchen und Gendefekte an der Ausbreitung in der ganzen Herde.
Nochmal: der Dodo hatte lange keine Konkurrenten, statt Evolution unterlag er einer Degeneration. Die Entropie seines Genoms nahm zu, da die wenigsten Mutationen von Vorteil sind degenerierte er zu einem schwächlichen Kackvogel.

Um die Geschichte mit den Wölfen und Schafen nachzuvollziehen muss man sein Ego überwinden und sich in die Herde hineinversetzen. Vielen scheint das sehr schwer zu fallen und sie sehen immer nur sich als eine Person oder als ein Schaf und das eine Schaf will natürlich leben und fressen und ficken.

Du würdest als Mensch nicht alt werden, wenn dein Immunsystem nicht ständig nach degenerierten Zellen suchen und diese zerficken würde. Ein Wesen das nicht genug Energie aufbringt um die Entropie in sich klein zu halten stirbt. Entweder wegen äußerer oder innerer Einflüsse.

Wenn die Siedler mit den Ratten kommen ist das keinesfalls "alles geht drunter und drüber". Man kann gegen die Regeln der Natur nicht verstoßen, wenn Du es tust ist Gott ok damit. Man sollte nur acht geben, auch selber ok mit dem zu sein was man tut. Menschen neigen dazu, Zustände die bequem für sie sind mit Attributen wie "gut" oder "natürlich" oder "gottgewollt" zu versehen. Tappe nicht in diese Falle der Psyche, junger Padawan: sie verwehrt dir tiefe Einsicht.

ripplemdk Avatar
ripplemdk:#15017

>der Dodo hatte lange keine Konkurrenten, statt Evolution unterlag er einer Degeneration.

Es gibt immer Konkurrenten, da auf lange Sicht wir a) alle dod sin und b) die Individuenzahl durchschnittlich gleich bleibt. Daher gibt es immer Individuen, die ausgemendelt werden. Außer es ist unendlich viel Platz und Fressi ohne Feinde vorhanden, Australien wir kommen (bzw. im Falle von Bakterien, toter Australier wir kommen)


>da die wenigsten Mutationen von Vorteil sind degenerierte er zu einem schwächlichen Kackvogel.

Bernd würde mal sagen, er paßte sich an das Gegebene an, und starke Wehrhaftigkeit brachte offensichtlich keinen Selektionsvorteil. Beliebter Denkfehler fitness = Sportlichkeit zu setzen

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#15024

>>15017
Die Fitness entspricht der maximalen Änderung der Umweltbedingungen, die ein Lebewesen ertragen kann ohne Schaden zu nehmen. Je toleranter ein Individuum ist, desto fitter ist es. Die Ratten konnten die Dodos tolerieren, die Dodos die Ratten nicht. Vielleicht sollte Nazibernd von nun an auch etwas toleranter sein?

Toleranz erwirbt man nicht, indem man toleriert. Toleranz erwirbt man, indem man wirksame Gegenmaßnahmen gegen das zu Tolerierende ausbildet. Toleranz ist nichts, dass einem zufällt wenn man nur stark genug daran glaubt. Toleranz muss man sich leisten können. Längere Zeit über seinen Verhältnissen leben, führt unweigerlich zum Untergang.

madhan4uu Avatar
madhan4uu:#15026

Deine Privatdefinition von fitness ist unfit für die Wissenschaft.

Tatsächlich ist fitness eben im evolutionären Sinne die Fähigkeit die Gene erfolgreich weiterleben zu lassen. Was dazu führt, daß die Evolution praktisch nicht widerlegbar ist und wissenschaftstheoretisch fast problematisch wird. Fortpflanzer pflanzen sich fort. DUH. (Wer das für übertrieben hält, schaue sich den üblichen Schmonzes an. Männer stehn auf große Titten? Das ist weil.. Männer stehn auf kleine Titten? Auch super erklärbar. ... ... ...)

Ein anderes Beispiel sind Katzen. Eine Katze hat durch jahrtausendelange Nischisierung so ziemlich alle Stoffwechselenzyme vergurkt. RDA_Kohlenhydrate_Katze ist NULL. Gluconeogenese läuft ständig auf über 9000%. Fettsäuren werden nicht umgewandelt, wozu auch. Taurin kann nicht synthetisiert werden. MIt anderen Worten, wenn man oben keine Maus einwirft oder zumindest Fleisch, wird Miezi krank. Ist sie nun ein schwächliches Viech? Die "fittesten" Organismen im Sinne deiner Definition sind übrigens irgendwelche Protisten mit irrsinniger Reproduktions- und Mutationsrate, oder Schaben.

liang Avatar
liang:#15027

>>15026
>Die "fittesten" Organismen im Sinne deiner Definition sind übrigens irgendwelche Protisten mit irrsinniger Reproduktions- und Mutationsrate, oder Schaben.
Tja, was wird es wohl länger geben: Schaben oder Katzen? Wenn die Katzen es versäumen den Weltraum zu erobern, haben sie jetzt schon verloren -- denn die Schaben besitzen einen Vorsprung der sich in der Zeit, in der unser Planet bewohnbar ist nicht mehr aufholen lässt. Ich sehe jedenfalls nicht, wo meine Definition von Fitnes der von dir (mittlerweile zum fünften Mal) aus irgendeiner wisschenschaftlichen Quelle abgeschriebenen widerspricht.
Langsam, ganz langsam scheinst du aber da hin zu kommen wo ich dich seit über 9000 Pfosten hinzuführen versuche...

Schaben sind fitter als Menschen, ist halt so. Menschen sind empfindlich wie fick. Sollte eigentlich niemanden überraschen: im Allgemeinen steigt mit der Komplexizität von irgendwas auch seine Anfälligkeit. Ein Flugzeug bedarf gründlicherer Wartung als eine Kutsche, DUH.
Menschen sind die höchstententwickelten Lebewesen auf der Erde, folglich sind sie auch empfindlich. Unsere Technologie mag die kognitiv minder Bemittelten von uns noch so oft darüber hinwegtäuschen. Fakt ist jedoch, dass es keine Garantie für die Existenz von Menschen gibt. Aber vertrau nur weiter auf Gott. Wirst es ja ohnehin nicht erleben, wenn man in ferner Zukunft feststellt: dumpfes Gottvertrauen in Rassefragen war ein evolutionärer Nachteil.

Versuch doch mal dem mephistophelischen Impuls mir einfach nur zu wiedersprechen weil ich Nazibernd bin zu widerstehen. Versuch doch mal nicht krampfhaft nach irgendwas in meinem Text zu suchen, was dir nicht passt. Versuch doch mal, ob du meine Aussagen irgendwie in dein Weltbild einordnen kannst. Und wenn du irgendwo ein Kante findest an der du dich störst, können wir uns darüber austauschen. Aber immer dieses pubertäre "nee, alles falsch und scheiße was du behauptest," gefolgt von einem Vortrag der im Grunde alles was ich zuvor schrob bestätigt -- das ist, wenn du nicht trollst, ziemlich ermüdend.

xspirits Avatar
xspirits:#15028

Themenunrelatiert:

>>15027
> Nazibernd
Was soll eigentlich dein ständiges Namensaufmerksamkeitsgeschuchtele hier? Merkst du nicht, dass du damit furchtbar nervst?

iamkeithmason Avatar
iamkeithmason:#15029

>>15028
So wie du, wenn du einen Fred der seit drei Monaten auf Autosage ist sagerust?
Um dennoch deine Frage nicht unbeantwortet zu lassen: Das ist Teil meiner Masterarbeit im Fach Soziologie zum Thema "Angewandte Methoden um ausgewählte Deppen mett zu machen." Vielen herzlichen Dank für dein positives Feedback.

tomgreever Avatar
tomgreever:#15030

>>15029
> Namensschuchteley allewo
> Guck mal guck mal ich bin Nazibernd guck mal so guck doch endlich
> "ausgewählte Deppen"
Ich sehe.

Hunderte Bernds schaffen es ohne Schneeflöckchengehabe. Geh zurück ins Giga-Forum und komm wieder, wenn du deine Profilneurose überwunden hast.

bergmartin Avatar
bergmartin:#15031

>>15030
>Guck mal guck mal ich bin Nazibernd guck mal so guck doch endlich
Lass mich doch. Stehste da nicht eh drüber?

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#15032

>>15031
> Stehste da nicht eh drüber?
Warum ich? Das ist deine Aufgabe, Aufmerksamkeitshurre.

to_soham Avatar
to_soham:#15033

>>15032
Du möchtest also, dass Nazibernd sich um Deine Probleme kümmert? Vielleicht solltest du deinen Plan nochmal überdenken.