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Veröffentlicht am 2016-12-21 05:53:01 in /we/

/we/ 53547: Da hier niemand auch nur annähernd ersthafte Probl...

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leonfedotov:#53547

Da hier niemand auch nur annähernd ersthafte Probleme zu haben scheint, wird Bernd auch mal einen Faden öffnen.
Bernd hat in den vergangenen Jahren viele Fäden eröffnet und dies mit mäßigem bis ausbleibendem Erfolg.

Es verhält sich wie folgt:
Bernd ist 23 Jahre alt, hat von diesen ein bis drei oder vier kaum geredet, obwohl er alt genug gewesen wäre. Fett war er noch dazu und das reicht eigentlich auch schon wieder.
Dann hat Bernd angefangen, Drogen zu nehmen. Erst nur eine halbe Flasche Korn, statt zur Schule zu gehen, mittlerweile ist er bei Heroin angelangt.
Zu Bernds Familie besteht noch Kontakt, jedoch hat man sich nichts zu sagen. Bernd hat ihnen sein Drogenproblem jahrelang weitestgehend verheimlicht, mittlerweile wissen sie darum, aber es scheint allen am Arsch vorbeizugehen.
So ein bisschen Kindesmissbrauch gab es auch in der Familiengeschichte, doch das ist wohl gar nicht so selten.
Bernd hat vor ein paar Jahren seine Mittlere Reife nachgeholt, war vorher auf dem einen oder anderen Internat im Ausland, hat aber insgesamt im Grunde gar nichts vorzuzeigen.
Dazu kommt, dass Bernd so ein bisschen den Überblick darüber verloren hat, was nun Realität ist und was nur in seinem Kopf geschieht. Das bedeutet, er hört Stimmen und glaubt hier und da an Dinge, die nicht echt sind.
Suizidgedanken hatte Bernd schon vor zehn Jahren, da war es nicht einmal annähernd so schlimm, wie es das heute ist.
Zehn Jahre lang hatte er diese mehr oder weniger durchgehend, momentan will er gar nicht so recht sterben. Ist ungewöhnt und könnte jederzeit wieder ins Gegenteil umschlagen. Allerdings hat Bernd es in den letzten zehn Jahren auch nicht geschafft, sich das Leben zu nehmen, was ihn denken lässt, er sollte vielleicht mal was unternehmen, damit das alles nicht noch mehr aus dem Ruder gerät.
Oder ist es dazu bereits zu spät?
Was macht man da? Geht man zum Arzt? Bernd hat ein bisschen Angst vor Ärzten, wobei er grundsätlich Angst vor Menschen sowie davor, das Haus überhaupt zu verlassen, hat.
Auf der anderen Seite freut sich Bernd auf den Tod. Demnächst hätte er wieder die Gelegenheit, endlich den Ausweg zu wählen. Wie macht man das richtig?

andrewgurylev Avatar
andrewgurylev:#53549

>Bernd hat in den vergangenen Jahren viele Fäden eröffnet und dies mit mäßigem bis ausbleibendem Erfolg.
Du hast ja auch viele Jahre gelebt und dies mit mäßigem bis ausbleibendem Erfolg. :3

Ich erinnere mich an deinen letzten Faden: du hast mir prophezeit dass du nur temporär ein wenig psychotisch bist, dass du demnächst mit den Drogen aufhören wirst, und dass du studieren wirst. Ich habe das angezweifelt, da du entgegen aller Ratschläge nicht vorhattest, dir Hilfe zu suchen. Dann bist du pampig geworden.

Für uneinsichtige schizophrene Drogenabhängige besteht leider nur die Hoffnung, eine Kolonie auf dem mars zu gründen, wo sowas unter euresgleichen dann einfach die Norm ist.

alv Avatar
alv:#53553

Bernd erinnert sich auch an dich, du hast den Faden dazu verwendet, um darüber zu jammern, wie schlecht du in deinem früheren Beruf als Sozialarbeiter warst. Ansonsten möchtest du doch bitte aufhören, mir Dinge zu unterstellen.

bnquoctoan Avatar
bnquoctoan:#53561

>>53553
Such dir professionelle Hilfe. Sowohl wegen der Drogen als auch wegen der Schizophrenie und sonstigen psychischen Problemen.

rawdiggie Avatar
rawdiggie:#53563

>>53561
Bernd würde tatsächlich ganz gerne wegen des Drogenproblems in Behandlung begeben. Wohin genau geht man da am besten, wie lange wartet man dann in der Regel auf einen Platz und wie lange bleibt man dann dort?
Und bei wie vielen der Leuten, die dort hingehen, funktioniert das?

mfacchinello Avatar
mfacchinello:#53564

>>53563
Hausarzt → Entgiftung → Tagesklinik

tjisousa Avatar
tjisousa:#53566

>>53564
Du vergisst die Schizophrenie. Das würde alles auf der Geschlossenen ablaufen.

soyeljuaco Avatar
soyeljuaco:#53586

Gib dir einfach den goldenen Schuss du Spast

karsh Avatar
karsh:#53616

Zum Hausarzt, das war's. Der sollte dich an eine Psychiatrie überweisen zur Entgiftung. Komorbidität (Schizophrenie) behandeln die mit wenn sie es wissen, muss der Hausarzt halt auch auf den Zettel schreiben. Das war's eigentlich, den Rest musst du selbst machen.
Du bist noch recht jung, zu spät ist es sowieso nie, und mit 23 sowieso nicht.
Haunse rein

intertarik Avatar
intertarik:#53731

>>53586
Klassischer Hurensohn.


zum OP:
Ein x beliebiger Psychiater wäre hier teilweise sogar kontraproduktiv, ein guter Psychiater aber gold wert. Reines Heroin zu kriegen wo du keine Löcher im Körper durch Betonzumischungen als Streckstoff kriegst klingt schonmal nach ner Verlängerung der Lebensdauer, nicht? Gibt halt leider nicht soviele solcher Abgabestellen, dafür Substitutionstherapien. Mit Antagonisten zb. Naloxon und Naltorexon wärst du dann auch über den Berg mit der Heroin Sucht wenn du das schaffst. Cannabis hilft gegen die Entzugserscheinung aber das könnte auch mit den Schizophrenie Symptomen herumficken was nicht so toll wäre, ich würd hier die Meinung eines Dritten wie eines Arztes hinzu beanspruchen. Das sind Symptome die man nach der kurzen Selbstanamnese die du da geliefert hast dem Alk schon eher zuschieben würde, die Scheisse mit Delirium fängt an... Alk Entzug niemals ohne nen Arzt machen, die Todesrate ist dann einfach zu hoch. Ich weiss ja nicht wieviel du von was nimmst, einfach nur so paar Gedanken. Zu dem Bildungsding: Naja mach halt was in deinen Mitteln steht, autodidaktisch was anlernen und versuchen was kleines aufzubauen wäre cool aber diese Kack Symptome müssen erstmal aus der Welt geschaffen werden, das sollte jetz erstmal das wichtigste sein.