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Veröffentlicht am 2015-04-02 12:08:22 in /wk/

/wk/ 11643: G36 aufs Altenteil

vladyn Avatar
vladyn:#11643

Was Qualitätsbernds schon längst wussten und ausführlich erklärten, ist jetzt offiziell bestätigt: Das G36 ist, zu gut Deutsch, Mist.
Was passiert als nächstes? Wird das G36 zeitnah ersetzt? Verliert HK den Status als Hoflieferant und geht endlich in den verdienten Bankrott? Oder bekommt HK den großen Auftrag für das 416 und darf weiter Geld drucken? Wird die Sache am Ende im Sande verlaufen, jetzt wo wir aus Afghanistan raus sind?

cyril_gaillard Avatar
cyril_gaillard:#11644

HK überrascht alle und kommt mit einem modernisierten Nachfolger des G11s
Oder sie beschaffen halt ein paar 10 zehntausend 416 für die Infanterie und der Rest behält erstmal noch das G36 und bekommt die Metalleinbettung die sie schon bei den letzten gekauften gefordert hatten

alv Avatar
alv:#11645

Es ist denkbar, dass der "Skandal" jetzt inszeniert wird, weil ein anderer Hersteller die besseren Verkaufsargumente hat. Entweder ein Europäer, als Ausgleich für irgendeinen Nachteil bei der Euroretterei - unsere Herzensbrüder von der anderen Rheinseite vielleicht? - oder der freundliche Händler will Platz im Arsenal der letzten verbliebenen Supermacht für was ganz tolles neues machen und sucht Abnehmer für die B-Ware von Colt und Co.

karalek Avatar
karalek:#11648

Hat irgendein Bundibernd näheres zu den Einsätzen zu sagen?
So aus der Ferne würde ein normaler Mensch doch denken, dass die Dauerfeuerfunktion am G36 nur dazu da ist, falls mal aus 50 Meter Entfernung eine Hundertschaft Taliban auf die Stellung zugerannt kommt.
Aber um mehrere Hundert Schuß in die Botanik zu pumpen, nur damit der Sandneger den Kopf unten behält, wirkt das G36 doch eher unzweckmäßig - oder wozu gibt es immer noch richtige Maschinengewehre mit auswechselbarem Lauf?

Dass das Kleinkaliber ja auch für den ebenso dichtbebauten wie -bewachsenen Schauplatz Mitteleuropa (die "durchschnittliche" Kampfentfernung 300m geistert seit Jahrzehnten durch die Medien) gedacht war (und nicht für Wüste mit mehreren Kilometern offenem Gelände) und G.I.s seit den späten 60ern über die fehlende Durchschlagskraft der Patrone mosern, dürfte ihr übriges tun.

markgamzy Avatar
markgamzy:#11649

>>11645
>Frösche
Bauen selbst garnichts mehr, sondern suchen den Nachfolger ihres Famas gerade unter den europäischen Nachbarn.
>De joooden
bitte gehe, Bernd.

jonkspr Avatar
jonkspr:#11652

Das G36 ist noch hundert mal schlechter als du es dir gerade denkst, eine klapprige Softairwaffe, ein Spielzeug.

thehacker Avatar
thehacker:#11654

>>11644
Zu Komplex, ein modernisiertes G3 wäre was Ordentliches.

bobwassermann Avatar
bobwassermann:#11658

>>11645
ist doch schon seit 2012 bekannt. Warum das jetzt wieder kommt ist mir schleierhaft.
Könnte man das nicht nachbessern? Modernes Hochleistungsrohr oder so?

>>11648
>mehrere Hundert Schuss in die Botanik pumpen
So schießt man aber. Auch ohne MG. Schon mal gesehen (liveleak) wieviel Munition verschossen wird, ohne dass auch nur ein Gegner sichtbar ist? Feuerzucht ist im asymmetrischen Krieg eher zweitrangig.

"Die Hauptsache ist, dass Blei in die Halde gepumpt wird."
-mein Agafeldwebel

melvindidit Avatar
melvindidit:#11660

>>11649

Und weil Du hysterischer Philosemit bist, ist es unvorstellbar, dass jemand H&K aus dem Geschäft verdrängen will?

Dass der freundliche Händler nicht (nur) Jahudi sondern vor allem der militärisch-industrielle Komplex ist, kommt Dir nicht in den Sinn? Eine polemische Überspitzung reicht Dir als Aufhänger?

robinlayfield Avatar
robinlayfield:#11661

>>11660
HK geht es nach Medienberichten eh so schlecht, da bräuchte man als Konkureent eigentlich nur warten und müsste jetzt nicht jedes Jahr "Das G36 ist scheiße" in die Medien puschen.
Und da die US-Streitkräfte auch schon seit Jahren nach einem M16/2 Nachfolger suchen wird sich die Bundeswehr sicherlich nicht irgendwelche M16 aus zweiter Hand andrehen lassen.

>>11658
>Könnte man das nicht nachbessern? Modernes Hochleistungsrohr oder so?
Hat man schon, in dem man die Einbettung des Rohrs nun aus Metall herstellt anstatt Plaste, das hilft aber auch nur bedingt.


Als Nachfolger wird es wahrscheinlich ein HK416 als G26 geben, G27 und 28 sind ja die neuen Scharfschützen und DRM Waffen.
Frage ist, ob sie weiterhin bei 5,56 bleiben oder vllt. doch gleich auf so ein Zwischenkaliber wie 6,5mm Grendel oder 6,8mm Remington SPC gehen.

deviljho_ Avatar
deviljho_:#11662

>>11660
>hat keine Ahnung, dass es französische Handfeuerwaffenindustrie nicht gibt
>glaubt ernsthaft, die BW würde alte M16 kaufen
>impliziert, HK sei nicht der glücklichste Händler des militär-industriellen Komplexes
Dein Geblubber beleidigt meine Gehirnwindungen Bernd.

to_soham Avatar
to_soham:#11663

>>11661
>Zwischenkaliber
hoffentlich nicht. Dafür müsste man ja speziell etwas entwickeln, die Einführung würde dann ja erst 2018 2020 2022 2024 erfolgen

>HK416
hat doch auch seine Unzulänglichkeiten, meine ich mich zu erinnern. War es nicht so, dass es ziemlich schnell kapott ging?

ripplemdk Avatar
ripplemdk:#11666

>>11663
>hat doch auch seine Unzulänglichkeiten, meine ich mich zu erinnern. War es nicht so, dass es ziemlich schnell kapott ging?

ist das nicht allgemein bei Plastikwaffen so?

Auch: In den Testergebnissen belegte das HK416 mit 233 Ladehemmungen bei insgesamt 60.000 Schuss auf 10 verschiedenen Waffen hinter dem HK XM8 (127 Ladehemmungen) und dem FN SCAR (226 Ladehemmungen) den dritten Platz.

Q:https://de.wikipedia.org/wiki/HK416

cmzhang Avatar
cmzhang:#11670

>>11662
>impliziert, HK sei nicht der glücklichste Händler des militär-industriellen Komplexes

Der Jahresumsatz ist ja eher lächerlich, sogar Küchenhersteller machen mehr. Dein sogenannter "militär-industrieller Komplex" ist Mittelstand.

>>11643
Das G36 wurde der Ausschreibung gerecht, die Anforderungen haben sich aber geändert. Die Politik hat sich auf Abenteuer eingelassen, wo Unterdrückungsfeuer und grösseres als 5.56 gebraucht wird. Nicht die Schuld des G36. H&K hat damals genau die Waffe geliefert, die bestellt wurde.

bassamology Avatar
bassamology:#11673

>>11670
>Der Jahresumsatz ist ja eher lächerlich
Das bezog sich mehr aufs Geschäftsgebahren als auf die Größe. HK verkaufte Jahrzehnte billige Waffen mit Stahlstanzgehäuse, jetzt einen AR-18 Abklatsch mit Plastikgehäuse und sehr klaren Mängeln. (Siehe http://www.thefirearmblog.com/blog/2015/04/03/the-g36-controversy-intensifies/ )
Natürlich stets unter der Behauptung, das Beste und Neueste zu produzieren, mit entsprechenden Preisen.
Dazu passt zwischen HK und das Verteidigungsministerium kein Blatt Papier. Siehe die jahrzehntelange Leugnung des Problems mit dem G36, siehe die Beschaffung von diversen HK-Waffen trotz besserer Alternativen bei den Verbündeten.

anhskohbo Avatar
anhskohbo:#11676

>Deutsche technisch ausgefeilte, aber nicht ausreichend robuste Handfeuerwaffen

Wo ist da jetzt die Neuigkeit? Das war schon im Zweiten Weltkrieg so.

nelshd Avatar
nelshd:#11677

>Wird das G36 zeitnah ersetzt?

Also DAS wird auf jeden Fall mal nicht passieren.

200k Sturmgewehre ersetzt man nicht mal eben so.

>Verliert HK den Status als Hoflieferant und geht endlich in den verdienten Bankrott?

Gute Frage. Ich würd' wirklich gern wissen ob eine deutsche Regierung die Nerven hat an FN oder so heranzutreten. Weil das wäre es dann für HK, da sie ja sowieso schon in finanziellen Problemen stecken.

Gibt es eigentlich noch andere deutsche Kleinwaffenhersteller die theoretisch das Knoff-hoff und die Kapazität hätte die Bundeswehr zu beliefern? Mauser? Anschütz?

Was vielleicht noch mögliche wäre ist ein ausländisches Modell in Lizenz bei HK fertigen zu lassen.

bassamology Avatar
bassamology:#11678

>>11677
Walther und Rheinmetall vielleicht
Lizenzfertigung oder kompletter Einkauf im Ausland finde ich eher unwahrscheinlich, da wird es wohl eher ein "Joint Venture" werden, damit der MdB für den HK-Wahlkreis sagen kann das er Arbeitsplätze erhält oder sowas

cat_audi Avatar
cat_audi:#11679

Gibt es eigentlich berichte über Unzulänglichkeiten des G36 auch in anderen Nutzerländern? Spanien hat es doch beispielsweise auch.

Bernd glaubt das Hauptproblem liegt in den mangelnden Unterstützungswaffen bei der Bundeswehr woraufhin dann das G36 als Sperrfeuerwaffe genutzt wird.

melvindidit Avatar
melvindidit:#11680

>>11679
>Sperrfeuerwaffe

Klingt nach einem plausiblen Grund. Da stellt sich mir dann aber die Frage, warum eben jene Teile, die am G36 verziehen, nur am ersten Prototypennachfolger XM8 verbessert wurden. Eine Rückrufaktion ist doch heutzutage keine große Sache meer.

>>11661
>HK416 als Nachfolger

Wohl kaum. Das 416 dürfte sich preislich in ganz ganz anderen Dimensionen bewegen als das G36. Vermutlich wird es sogar teurer als das G3.

bouyghajden Avatar
bouyghajden:#11692

>>11679

>mangelnden Unterstützungswaffen

MG3 & MG4, einmal 7.62 und einmal 5.56, wie überall anders auch.

Das "Problem" tritt nur dann auf wenn das Gefecht mehrere Stunden dauert, und ansonsten nur wenn man es gezielt darauf anlegt indem man 3-4 Magazine hintereinander mit Dauerfeuer rauswichst, was in einer realen Kampfsituation unwahrscheinlich ist.

1markiz Avatar
1markiz:#11693

Einmal mit Profis...

shalt0ni Avatar
shalt0ni:#11694

>>11692
Wie die MGs heißen ist bekannt, aber werden die auch in dem Maße bei den Truppen benutzt wie in anderen Nationen? Was ist mit Fahrzeugen mit Maschinenkanonen (in Afg)?
Bernd hat grade nur Bilder von Dingos mit MG3 im Kopf wenn er an die durchschnittliche BW-Gruppe dort denkt. Und keiner der Fußsoldaten trägt ein MG.
Wenn man sich Bilder aus der Ukraine oder Syrien anschaut dann schleppt dort gefühlt jeder zweite ein PK.

kennyadr Avatar
kennyadr:#11696

>>11694

MG3 wird meistens (wenn man keine GMW hat) auf die FLW montiert und MG4 geht mit den abgesessenen Kräften mit.
Warum? Weil man mit nem MG3 nur äußerst beschissen von einem Dingo absitzen, und nicht als Nahsicherer fungieren, kann. Geht zwar irgendwie, ist aber nicht zweckmäßig wenn ich sowieso Fahrzeuge mit Waffenanlage habe.
Einsatzkräfte kriegen zudem alles mit Vorrang. MG4, G28, G22, scheißegal.
Außerdem gibts manchmal Doppellausstattung mit Waffen. Der Gruppenscharfschütze von Bernd war mit G28 und G22 ausgerüstet um je nach Auftrag wechseln zu können.

id835559 Avatar
id835559:#11700

>>11696
>A Russian infantry squad (10 men) consists of squad leader, two machine gunners, two SAW gunners, two grenadiers, antitank specialist, and two riflemen.

>An U.S. Marine Corps infantry squad (13 men) consists of a squad leader, three SAW gunners, three grenadiers, and six riflemen.

BW ist einfach schlecht ausgestattet im Vergleich.

vickyshits Avatar
vickyshits:#11701

Bilder von MG3 Schützen der Bundeswehr habe ich garnicht gefunden, nur eines von der dänischen Armee.

Bernd wundert es da garnicht dass die BW über überhitzte Sturmgewehre jammert wenn die Soldaten ein lächerliches MG am Fahrzeug haben und sonst nichts.
Jedes Sturmgewehr überhitzt wenn man exzessiv Dauerfeuer schießt, andere Soldaten kommen halt garnicht erst in diese Situation.

romanbulah Avatar
romanbulah:#11709

>>11701

Das Problem im Kontext Afghanistan ist glaube ich eher die Tatsache, dass es von dort generell wenig Bild- und Filmmaterial von Bundeswehrsoldaten gibt, bzw. genauer gesagt kaum oder gar keines aus Gefechtssituationen.

Da werden Reporter/Fotojournalisten oder dergleichen ganz bestimmt nicht mit hin genommen, sonst würde dem dummen deutschen Michl ja ganz schnell klar werden, dass die Bundeswehr dort in einen echten Krieg verwickelt ist/war und nicht nur Brunnen bohrt und Bonbons vom TPz schmeißt.

https://www.youtube.com/watch?v=YyO-SCiqfx0&feature=player_detailpage#t=67

chris_frees Avatar
chris_frees:#11710

>>11709
Das Video zeigt eigentlich sehr gut wie unprofessionell die Bundeswehr dort unterwegs ist. Die Jungs sollten sich wirklich aufs Krankenhaus bauen und Brunnen bohren beschränken.

bruno_mart Avatar
bruno_mart:#11713

Ein aktueller Artikel:
http://www.zeit.de/politik/deutschland/2015-04/g-36-bundeswehr-sturmgewehr-maengel-heckler-und-koch

>Polyethylen statt Polyamid: Laut eines Geheimberichts führt billiger Kunststoff zur Verformung des heißen Gewehrs. Das Verteidigungsministerium soll davon gewusst haben.

Also doch Pfusch seitens HK.

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#11714

>>11713
Wenn HK tatsächlich eigenmächtig den Werkstoff ändert, wäre das sicher ein Skandal. Wobei ich bezweifle, dass HK wegen sowas pimpfigem das Wärmeverhalten aufs Spiel setzt. Eher, wie ein Kommentator meinte, dass es eine versuchte Verbesserung war. Ist jetzt natürlich eine schöne Ausrede fürs Ministerium, HK fallen zu lassen. Bernd hält die Daumen gedrückt.
Vielleicht kann ein Werkstoffbernd hier was sagen?

sawalazar Avatar
sawalazar:#11715

Ich schätze mal eher, dass es in den nächsten 5 Jahren eine neue Ausschreibung dafür geben wird. In der Zwischenzeit wird eventuell 416 für Einsatzkräfte gekauft.

Damit HK das Privileg des Hoflieferanten verliert, müsste noch viel mehr schief gehen.

samscouto Avatar
samscouto:#11716

>>11715

Man könnte sich ja mit den Inselaffen zusammen tun und ein gemeinsames Beschaffungs- und Entwicklungsprojekt für eine Ordonanzwaffe starten. Die brauchen auch bald ein neues Sturmgewehr, haben keinen fähigen Hersteller, und ihr jetztiges ist auch leicht suboptimal.

Europa stark!

nelshd Avatar
nelshd:#11717

>>11716
Die Franzosen suchen gerade auch einen Ersatz für ihr Famas.
http://www.janes.com/article/38273/france-launches-famas-replacement-tender
Allerdings haben solche Gemeinschaftsprojekte die unangenehme Angewohnheit, teuer und nicht besonders gut zu werden. Gemeinsames Gewehr gut und schön, dann sollte man aber einfach den Markt durchforsten und das Beste in Lizenz bauen, anstatt das Rad neu erfinden zu wollen.

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#11718

>>11716
>>11717

FN Scar und fertig ist die EU Standardwaffe. Oder gleich eine AK in Lizenz bauen.

kimcool Avatar
kimcool:#11720

>>11718
>FN SCAR
angeblich nicht besonders robust
>AK
Neger bitte.
Polen wechselt übrigens gerade von einem AK-Derivat zu einer ACR/AR18-basierten Eigenentwicklung namens MSBS.

vocino Avatar
vocino:#11725

>g36 ist Schrott

habs geschhossen im Einsatz und es ist eine zuverlässige Waffe mit überragendem Verschluss. Stärkerer Lauf und eine Version in 7,62 und alles ist top. Man braucht eine verbesserte Version, nicht ein komplett neues Gewehr. Die meisten anderen NATO-Gewehre hatten viel schlimmere Kinderkrankheiten.

bluesix Avatar
bluesix:#11743

>>11720
Was wäre denn an einer mit modernen Mitteln und Werkstoffen in Deutschland hergestellten Ak schlecht?

teylorfeliz Avatar
teylorfeliz:#11744

>>11743
Hier werden Sie geholfen.

ovall Avatar
ovall:#11749

>>11743
Dass das System veraltet ist. Robust sind auch andere Waffen, die gleichzeitig präziser sind. Eine Kalaschnikow ist was für Extremsituationen ohne jede Pflege, der Standardsoldat der NATO hingegen hat immer Gelegenheit seine Waffe vernünftig zu pflegen jnd im Versagensfall noch eine Kurzwaffe dabei, die ähnlich präzis wie eine AK trifft auf 50 Meter.

naupintos Avatar
naupintos:#11750

>>11743

Der ganze Aufbau ist komplett veraltet und mit Optiken die heutzutage einfach dazugehören schwer zu kombinieren (siehe diese Gesichtspalme mit der die Kanisterköppe nun bald ihre AKs versehen), wahrscheinlich auch schwer ambidextrös zu machen, was heute auch dazugehört.

katiemdaly Avatar
katiemdaly:#11751

>>11749
Offenbar haben Soldaten der Bundeswehr eben dies nicht.
>>11750
So kopiere er nicht die alten AKMs sondern eine der neuen Klone. Die polnische Beryl hat doch Rails wie jede westliche Waffe auch. Auch die Tschechen bauen ein nettes Gewehr.

timgthomas Avatar
timgthomas:#11755

>>11751
Haben sie wohl. Einmal saubermachen hilft aber bei verzogener Laufbettung nicht.
>>11744
Hat mit dem Ak nicht mehr viel zu tun. Nicht die schlechteste Idee, aber vielleicht auch nicht die beste.

maiklam Avatar
maiklam:#11756

Wie siehts denn mit der Steyr AUG aus?

sava2500 Avatar
sava2500:#11758

>>11643
>Was passiert als nächstes?
G36 bekommt elektronischen Schusszähler. Nach 50 Schuss Dauerfeuer ist bis zum Abkühlen nur noch Einzelfeuer möglich. Kühlt es trotzdem nicht ab, sperrt sich die Waffe für 2 Stunden.

jonesdigidesign Avatar
jonesdigidesign:#11775

>>11643

Steyr AUG regelt nach wie vor.

yassiryahya Avatar
yassiryahya:#11776

>>11775
Ist das nicht vergleichsweise kompliziert und teuer?

Kaum eine Armee benutzt das AUG, was ja eigentlich gegen das Gewehr spricht.

joshuapekera Avatar
joshuapekera:#11777

>>11776

Bullpup halt.

Man erkauft sich einen einzigen Vorteil mit zuvielen Nachteilen. Oder zumindest frühe Modelle tun das, neuere wie das Tavor o.Ä. weisen ja zum Teil deutliche Verbesserungen auf. Aber naja...

Man beachte auch das die meisten Spezial- und spezialisierten Kräfte von Nationen die Bullpup Designs als Ordonanzwaffe haben, meist ein nicht-Bullpup Gewehr benutzten.

albertodebo Avatar
albertodebo:#11781

>>11777
>Bullpup

wird sich niemals durchsetzen aus Ergonomiegründen. Kaum Vorteile, deutliche Nachteile.

>FN SCAR

Robust ist es laut amerikanischen Streitkräften und denen kann man wohl eher trauen als der wehrtechnischen Prüfanstalt. Die Modularität ist ziemlich kühl, es kann als Karabiner, als Sturmgewehr und auch als DMR verwendet werden. Dazu überlegener Verschluss. Wäre schön, wenn statt Industriepolitik zu betreiben die NATO-Staaten sich mal darauf einigen könnten. Und bitte in Kaliber 7,62mm. Nichts außer falscher Sparzwang in Friedenszeiten spricht für 5,56mm. Der zusätzliche Rückstoß ist beim SCAR-H wohl ausgezeichnet handelbar.

Auch: Optiken tauschen zu können, ist wesentlich. Der richtige Abfuck am G36, einem an sich zuverlässigen Gewehr, ist die stoßempfindliche und eher sperrige und unübersichtliche Optik. Ständiges Neueinschießen. Und dieses trübe Reflexvisier erst. Habs gehasst.

krdesigndotit Avatar
krdesigndotit:#11782

>>11781

>wird sich niemals durchsetzen aus Ergonomiegründen. Kaum Vorteile, deutliche Nachteile.

Auch meine Meinung. Aber das heißt ja noch lange nicht, dass es auch tatsächlich so kommt.

>die stoßempfindliche und eher sperrige und unübersichtliche Optik.

Gibt es bei der neueren G36KV Version nicht mehr (siehe Bild), aber bis das flächendeckend zugänglich ist und nicht nur Einsatzkräften vorbehalten, wird wohl schon ein neues Sturmgewehr in den Startlöchern stehen.

>Und dieses trübe Reflexvisier erst. Habs gehasst.

Das HKV oder dieses Zeiss-Dingen? Das HKV war in der Tat nicht so toll.

kazukichi_0914 Avatar
kazukichi_0914:#11783

>>11777

>Tavor besser als AUG

https://www.youtube.com/watch?v=dYzwUsnryTo

husamyousf Avatar
husamyousf:#11784

>>11781
>wird sich niemals durchsetzen
Drei von fünf Weltsicherheitsratmitgliedern sind anderer Meinung Bernd. Wer allerdings auf Nummer sicher gehen will, sollte sich das MSBS anschauen. Der mechanische Kern lässt sich relativ einfach sowohl in ein normales Schaftsystem als auch in einen Bullpup-Schaft einbauen.


Kaliber 7.62x51 ist zu schwer, hat zu viel Rückstoß. Es gibt einen Grund, warum alle großen Blöcke auf ein Mittelkaliber umgestiegen sind.

erikdkennedy Avatar
erikdkennedy:#11786

>>11781
> bitte in Kaliber 7,62mm. Nichts außer falscher Sparzwang in Friedenszeiten spricht für 5,56mm
Die Menge Munition, die ein Soldat tragen kann ist bei 5,56 mm deutlich mehr. Die Schussenergie ist auch mehr als ausreichend. Nur für große Entfernungen ist 7,62mm überlegen.

Bullpup hat einen riesigen Vorteil wenn es etwas beengter zugeht: Häuserkampf, aus Fahrzeugen heraus, usw.

5,56mm oder 7,62mm und Bullpop oder konventionell sind beides Balancefragen. Vor- und Nachteile muss man je nach Einsatzgebiet abwägen.

splashing75 Avatar
splashing75:#11787

>>11786
>Die Menge Munition, die ein Soldat tragen kann ist bei 5,56 mm deutlich mehr.

Die Menge Munition, die ein Soldat tragen muss ist bei 5,56 mm deutlich mehr.

Mehr Munition verleitet Soldaten im übrigen dazu mehr Dauerfeuer zu schießen. Wo wir dann wieder beim "schlechten" G36 wären.

gojeanyn Avatar
gojeanyn:#11788

>>11787
So einfach ist es nicht Bernd. x51 hat große Vorteile gegenüber x45 - auf Entfernungen, die ein Infanterist mit dem Sturmgewehr selten bewältigen muss. Lehm und Ziegeln durchschlägt es auch besser, Erde und Sandsäcke aber nicht. Kurzum, in Afghanistan mag es in Teilen oder sogar als Standardkaliber besser sein. Für vieles andere nicht. Die Russen sind sogar so überzeugt davon, dass sie ihr 7,62x39, das schon ein echtes Mittelkaliber ist, gegen das noch kleinere 5,45 getauscht haben.

Was ich allerdings denke: Gerade für kleinere, infanterielastige Einsätze, in denen Logistik keine große Rolle spielt (wie Afghanistan) könnte man gut auch mal vom Standartkaliber und -Gewehr abgehen. Dann werden eben zusätzliche G3 oder gerne auch mal M16 in Grendel oder SPC beschafft - die Kosten dürften lächerlich sein im Vergleich zum ganzen drumherum.

doooon Avatar
doooon:#11789

>>11714
> Vielleicht kann ein Werkstoffbernd hier was sagen?

Polyethylen hat eine Dauergebrauchstemperatur von 70 .. 90 °C, je nach Sorte. Polyamid hat 100, kurzfristig bis 150°C. Das sind durchaus Temperaturen, die in unmittelbarer Umgebung des Laufes vorkommen können. PE ist etwas beständiger, besonders in feucht-warmer Umgebung nimmt es quasi kein Wasser auf, PA ist dafür wärmealterungsbeständig. Dass sich die Kisten bei Dauerfeuer verziehen ist also mechanisch schon mal plausibel.
PE ist in etwa halb so teuer wie PA. Das freut den glücklichen Händler.

yesmeck Avatar
yesmeck:#11790

http://www.heute.de/experten-bestaetigen.-sturmgewehr-g36-der-bundeswehr-nicht-treffsicher-38081504.html

>Es hat schon einige Gutachten zum umstrittenen Sturmgewehr G36 gegeben. Aber noch nie ein so umfangreiches. Auf 372 Seiten stellen Experten der Standardwaffe der Bundeswehr ein verheerendes Zeugnis aus.

cyril_gaillard Avatar
cyril_gaillard:#11791

>>11790

Damit kann H&K dann wohl dichtmachen, bzw. in die USA umziehen und reine Pistolenmanufaktur werden. Ausschreibung der US-Streitkräfte zum nächsten Sturmgewehr verloren, jetzt der massive Imageschaden am erfolgreichsten Produkt der letzten 20 Jahre, das erfolgreichste Gewehr überhaupt ist in Lizenzfertigung von x Ländern, die in die eigene Tasche nachproduzieren (Iran, Türkei). Ein Debakel.
Mit Regressansprüchen aus den 20 Abnehmerländern wird das wohl nix, aber dass es überhaupt so zahlreich exportiert wurde, kann nur am Design und massivem Lobbyismus liegen, denn die Gerüchte sind ja schon 10 Jahre alt und bei großen Ländern wie Mexiko oder Spanien sollte man meinen, dass sie auch mal 10 Kniften auf Belastung getestet haben, bevor sie hunderte beschaffen.

BrianPurkiss Avatar
BrianPurkiss:#11793

>>11791
>Was ist HK416
>Was sind P8 und MP7
>Was sind MG4 und MG5
HK ist im Prinzip wirtschaftlich solide und für die Bundeswehr als Lieferant wichtig. Problem ist nur, dass die Eigentümer die Firma und damit den Bund nach Kräften ausnehmen. Sinnvollerweise sollte man HK pleite gehen lassen und aus der Konkursmasse aufkaufen.

iamglimy Avatar
iamglimy:#11794

>>11793
>HK416

Ist nicht das Standardgewehr der US-Streitkräfte geworden.

Ein paaar 10.000 Stück sind ganz nett, aber machen wohl kaum den Imageschaden von mehreren Hunderttausend Schrottgewehren wett.

>MG4
>MG5

Nicht mal bei der Bundeswehr flächendeckend beschafft, fristen nachwievor ein Nischendasein.

scottgallant Avatar
scottgallant:#11797

Schöne lange Zitate aus dem Bericht gibt es hier.
http://augengeradeaus.net/2015/04/der-bericht-zum-g36-nur-eingeschraenkt-einsatztauglich-aber-ohne-alternative/

>– Bei der Reihenuntersuchung sank die Treffwahrscheinlichkeit beim System G36 mit der Munition DM11 (Standardeinsatzmunition) kontinuierlich von im Mittel 91% (erstes Treffbild) über 53% (zweites Treffbild) bzw. 35% (drittes Treffbild) auf 22% (viertes Treffbild) ab. Für den Soldaten in der Gefechtssituation bedeutet das, dass nach dem Verschuss von zwei Magazinen (zweites Treffbild) nach der ersten Phase des Gefechts – Herstellen der Feuerüberlegenheit – die Waffe ein gezieltes Treffen des Gegners nicht mehr zuverlässig gewährleistet.
>– Bei der Untersuchung zur Auswirkung von Umwelteinflüsen auf die Systemtemperatur (nicht schussinduziert) – Temperaturänderung von 30° C – sank die Treffwahrscheinlichkeit des Systems G36 im Mittel auf 30% ab. (…) Dieser Effekt ist insbesondere bei einer Temperaturänderung von +15°C auf +45°C ausgeprägt, hier fiel die Treffwahrscheinlichkeit im Mittel sogar auf 7% ab. Das bedeutet für den Soldaten im Einsatz, dass der Gegner selbst mit den ersten Schüssen nicht gezielt getroffen werden kann, sondern zunächst der neue Haltepunkt erkannt werden muss.
>– Das Vergleichsschießen mit anderen Sturmgewehren (Arbeitspaket “Kreuzversuche”) hat gezeigt, dass (auch unabhängig von der Munition) deutlich bessere Ergebnisse sehr nahe an der geforderten Treffwahrscheinlichkeit von 90% technisch möglich sind. (…)

kinday Avatar
kinday:#11798

>Das Gewehr G36 wurde auf Grundlage der taktisch-technischen Forderungen (TTF) von 1993 im Jahr 1996 in die Bundeswehr eingeführt. Es wurde im Rahmen seiner Einführung durch den damaligen Bedarfsträger als forderungskonform bewertet (General der Infanterie mit der Erklärung der Truppenverwendbarkeit, bestätigt durch den General der Heeresrüstung).
>Das G36 wurde anhand der Technischen Lieferbedingungen (TL) sowohl einer Typprüfung als auch einer Ablieferungsprüfung durch den Güteprüfdienst der Bundeswehr unterzogen und abgenommen. Es ist somit TL-konform.

Das G36 entspricht allerdings den Anforderungen. Diese waren also nicht ausreichend.

Vielleicht holt man ja das G41 aus dem Keller und hübscht es etwas auf.

romanbulah Avatar
romanbulah:#11801

Interessant wird es ja, ob andere Nutzer des G36 jetzt auch nochmal prüfen ob ihren Ansprüchen gerecht wird.
Letten in Litauer finden das G36 noch ganz super. Aber die scheinen auch eine neuere Variante zu nutzen. Die Kurden dagegen sind sehr begeistert.
> Kurden im Irak zum Beispiel würden gern einige der Sturmgewehre übernehmen, falls die Bundeswehr sie loswerden will.
>"Bei uns hat es keinerlei technische Probleme mit dem G36 gegeben. Im Gegenteil: Die Waffe ist super", sagte der Peschmerga-Minister Mustafa Sajid Kadir. "Sie funktioniert einwandfrei. Wir hätten gerne mehr davon."

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g36-kurden-im-nordirak-finden-g36-super-a-1029391.html

Man könnte hier natürlich unterstellen, dass Letten und Litauer nicht zugeben werden schlechte Gewehre gekauft zu haben. Die Bw hat ja auch eine Weile gebraucht um die Probleme zuzugeben. Die Kurden freuen sich über jede kostenlose Waffe. Und besser als eine alte AK ist ein G36 sicher in vielerlei Hinsicht.

mactopus Avatar
mactopus:#11802

>>11801
Vielleicht sind die Temperaturen in Litauen auch einfach so dass das Überhitzungsproblem nicht von belangt ist oder die haben schlicht vernünftige Mengen an Unterdrückungsfeuerwaffen in ihren Zügen.

Das G36 war als preiswerte Waffe zum erlegen von Ivans in Europa angeschafft worden, nicht um hitzeunempfindliche Ziegenhirten in ihrer Heimat abzuknallen.

Das Geflenne jetzt ist lächerlich, HK hat genau das geliefert was damals bestellt wurde.

horaciobella Avatar
horaciobella:#11803

>>11802
>Das Geflenne jetzt ist lächerlich, HK hat genau das geliefert was damals bestellt wurde.
Dies, Bernd wettet die Verträge von HK sind wasserdicht und sie würden die BRDi-GmbH vor Gericht im Akkord zerficken.

olgary Avatar
olgary:#11804

>>11794
>Nicht mal bei der Bundeswehr flächendeckend beschafft, fristen nachwievor ein Nischendasein.

Was dazu führt dass der gemeine Bundi sein G36 als MG-Ersatz benutzen muss.

nehemiasec Avatar
nehemiasec:#11805

>>11802
Bernd erinnert sich an Artikel von vor einigen Jahren mit Soldatenberichten aus Afghanistan die besagten dass das Gewehr keine Probleme macht.

m_kalibry Avatar
m_kalibry:#11806

>>11801

Hypothese: Das G36 wurde erst jetzt von der Bundesregierung als untauglich festgestellt, da es eine bequeme Möglichkeit gibt, mit den Waffen noch "was gutes" zu tun, in dem man sie an die Kurden liefert.

vladarbatov Avatar
vladarbatov:#11807

>>11805
>Soldatenberichte

Von knapp 10.000 Bundeswehrsoldaten, die in Afghanistan waren, haben nicht mal 500 mehrstündige Feuerkämpfe geführt.
Eine qualifizierte Aussage ist wohl nur denen möglich, die ihre Waffen an US-Soldaten ausliehen bei gemeinsamen Schießen

t. Ex-ISAF

timgthomas Avatar
timgthomas:#11809

Es fing doch alles hiermit an oder?

>Bundeswehr im Gefecht mit Taliban in Afghanistan - Karfreitag - YouTube (http://www.youtube.com/watch?v=TmQgDnOob7U)

Das die Gewehre nach stundemlangen Kampfeinsatz heiß werden sollte doch wirklich das kleinste Problem der Bundeswehr sein. Wieso dort 30 Mann stundenlang im Gefecht ausharren mussten ohne Unterstützung zu bekommen ist doch sehr viel interessanter.

anass_hassouni Avatar
anass_hassouni:#11810

>>11809

Damals fiel auf, dass die Bundeswehr eigentlich in allem völlig unvorbereitet ist. Taktisch schlechter, schlechter ausgerüstet, weniger Erfahrung, usw.. Eigentlich sollte man die Bundeswehr komplett raushalten aus solchen Einsätzen oder sie in gemischten Verbänden mit Murrikanern und Briten einsetzen, statt mit Italienern und der Afghanischen Armee.
Hoffnungslos überforderte Truppe in solche Konflikte zu werfen, war verantwortungslos.

degandhi024 Avatar
degandhi024:#11813

>>11809
>ohne Unterstützung zu bekommen
Erschwerend kommt bei der BW hinzu, dass KFZ ohne TÜV nicht einsatzfähig sind.

bagawarman Avatar
bagawarman:#11814

>>11810

Nette Trollierung,

aber mal im Ernst, wenn du keine Ahnung hast dann sag' das doch einfach frei und offen und es findet sich hier bestimmt jemand der die alles erklärt. Es nicht nötig hier den klassisch zügellosen deutschen Selbsthass zu propagieren der im wesentlichen durch noch viel zügelloseres Unwissen genährt wird. Genau dafür wurde /rvss/ geschaffen, es besteht kein Grund das hier auszuleben.

Zu Sache:

Panzergrenadiere oder eben Fallschirmjäger kriegen das locker hin, die sind genau für sowas ausgebildet. In dem Karfreitagsgefecht haben sie ~9 Stunden gegen ~120 Aufständische ausgehalten, ohne Luftunterstützung*, und hatten "nur" 3 Gefallene.

Sowas wie sauberen Krieg ohne eigene Verluste GIBT ES NICHT, auch wenn unsere Politiker Leuten wie dir offenbar erfolgreich eingetrichtert haben, dass dem so wäre.


Auch:

>mit Italienern
Die Italiener operieren/operierten im Westen/Nord-Westen Afghanistans im Bereich der Provinz Herat. Die Bundeswehr hingegen ist im Norden/Nord-Osten tätig. Wenn du dich in all deiner Weisheit über Verbündete auslassen möchtest, dann bitte über Norweger, Schweden, Ungarn, und Mongolen.

>der Afghanischen Armee
Das ist trotz der immensen Querelen die das verursacht unerlässlich, irgendwann muss man da mal schließlich rauskommen. Und dann müssen sie es selber machen. Sie sind zwar unfähig wie fick, aber aber gar nichts machen wäre noch fälscher.


*War zu dem Zeitpunkt aufgrund der "Kundus-Affäre" ausgesetzt worden, dieser Umstand hat später dem Verantwortlichen General McChrystal zu Recht den Kopf gekostet.

thinkleft Avatar
thinkleft:#11815

>>11814
>>11814
>Panzergrenadiere oder eben Fallschirmjäger kriegen das locker hin, die sind genau für sowas ausgebildet.

>~9 Stunden gegen ~120 Aufständische ausgehalten, ohne Luftunterstützung

Red es dir nur schön. Es ist schön und gut dass es Eliteeinheiten gibt die solche Kämpfe durchhalten können. Diese Situation ist jedoch nicht der Idealfall sondern eher das Gegenteil.
Es ist aber skandalös dass diese Kämpfe stattfinden ohne dass es Luftunterstützung oder Entsatz von Aussen gibt.

Zu Erkennen dass es bei der Bundeswehr an nahezu allem mangelt was eine moderne und schlagkräftige Armee ausmacht hat auch nichts mit "Selbsthass" zutun, sondern mit Realismus.
Warum hat die Bundeswehr denn keinen Angriffhubschrauber im Einsatz? Oh warte, der Tiger ist schrott und die Hinds wurden eingemottet und an Polen abgegeben.

Und weil du dich an den Verlusten hochziehst; klar gibt es die. Ist auch kein Problem. Trotzdem muss man sie nicht mutwillig herbeiführen weil die Infanterie keine ausreichende schwere Unterstützung hat.
Andere Länder lachen doch einfach nur.

marshallchen_ Avatar
marshallchen_:#11816

>>11814
>*War zu dem Zeitpunkt aufgrund der "Kundus-Affäre" ausgesetzt worden, dieser Umstand hat später dem Verantwortlichen General McChrystal zu Recht den Kopf gekostet.

Was zu erwähnen wäre: Die US-Luftunterstützung. Es gab niemals "Deutsche" Luftunterstützung für die Bundeswehr. Immer waren es die Amis die helfen mussten. Ab und an auch die Kanadier wenn ich mich nicht irre.
BW = Ein Witz.

bruno_mart Avatar
bruno_mart:#11818

>>11815
>>11816

>Es ist schön und gut dass es Eliteeinheiten gibt die solche Kämpfe durchhalten können. Diese Situation ist jedoch nicht der Idealfall sondern eher das Gegenteil.

Dann schau dir mal die momentanen "echten" Kriege im Irak oder der Ukraine an, da dauern Gefechte auch so lange, manchmal sogar länger.

Ich rede mir das nicht schön, es sind einfach Fakten. Sie sind von Leuten mit 30 Jahren Erfahrung in Guerilliakrieg und 4 mal soviel Mannstärke eingekesselt worden, sind ausgebrochen, und hatten 3 Gefallene. Und das alles ohne Luftunterstützung. Wo du da jetzt die Katastrophe diagnostizierst ist mir schleierhaft. Das dies sicherlich furchtbar und grauenvoll für die involvierten Kameraden war, liegt auf der Hand, aber wie gesagt, dass ist halt Krieg.

Bei den Franzosen ist ein ganzer Zug von Aufständischen aufgerieben worden, bei den Amerikanern sind trotz massiver Luftschläge im Laufe des Einsatzes über 100 Soldaten in einem einzigen Tal gefallen. DAS sind haarsträubende Dinge.

>Warum hat die Bundeswehr denn keinen Angriffhubschrauber im Einsatz? Oh warte, der Tiger ist schrott

Zum einen, die Bundeswehr bildet keine Personalunion mit EADS Eurocopter.

Zum anderen, ist die Entscheidung was beschafft wird immer, und ich betone immer, eine politische. Und das bekommt die Bundeswehr dann vor die Füße gekippt. Beim Tiger war es die politisch/wirtschaftliche Entscheidung Arbeitsplätze und know-how in Deutschland zu sichern, was die Truppe (noch) brauchte war zweitrangig.

>keine ausreichende schwere Unterstützung hat.
>Was zu erwähnen wäre: Die US-Luftunterstützung. Es gab niemals "Deutsche" Luftunterstützung
>BW = Ein Witz.

Ja klar, Berndi. Das wäre dann ungefähr so abgelaufen:

Es ist 2006, es wird langsam klar das die Lage in Afghanistan eskaliert, dies wird schonungslos und ehrlich der eigenen Bevölkerung mitgeteilt, prompt macht sich großer Rückhalt breit. Der extrem entschlossene Verteidigungsminister Franz Josef Jung verfügt augenblicklich einen Einsatz von Tornado Kampfbombern zur Luftunterstützung. Dazu muss die Mandatsobergrenze um etwa 1000 bis 2000 Mann angehoben werden, nach kurzer Debatte im Bundestag wird die Mandatsänderung ohne nenneswerte Kritik verabschiedet.

Kommt dir das etwas surreal vor? Ja, mir auch.



Fazit: Du machst die Bundeswehr für Dinge verantwortlich die von der Politik oder Industrie verbockt wurden. Da wir nicht in einer Militärdiktatur leben, sind die Streitkräfte immer den Launen Berlins und seinen Politikern und Lobbyisten unterworfen.


PS: Säge für Thema des Fadens nun entgültig verlassen.

jimmywebdev Avatar
jimmywebdev:#11819

>>11818

Es ist nicht die Schuld der Bundeswehr, aber ein Witz ist sie trotzdem.
Aber Deutsche Soldaten sind es ja gewohnt von Politikern verheizt zu werden.

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#11820

>>11818
>vergleicht Karfreitagsgefecht mit Korengal

Äpfel und Birnen, Kollege.
So wie die NATO keine Vollpflaumen in die gefährlichsten Grenzregionen entsandte, haben wohl auch die Taliban ihre fähigsten Leute eher auf die Amerikaner angesetzt und nicht die Bundeswehr.
In Unterzahl haben US-Einheiten Ärsche getreten im Gebirge,, die Bundeswehr war kaum in der Lage am hellichten Tage ihre Haut zu retten.
Die Bundeswehr verfügt über schlechte Ausrüstung, unerfahrene Soldaten (unerfahren im echten Krieg, nicht Rumgehampel in Hammelburg) und fehlenden politischen Rückhalt ( Amis decken Kriegsverbrechen, Bundestag kackt sich ein wegen Tanklastern). Das ist kein Pessimismus, sondern Tatsache.
Bundeswehr leistete Objektschutz, Aufklärung und Infrastrukturaufgaben, aber hat militärisch nix auf die Reihe gebracht als Selbstschutz. KSK ausgenommen. Solche Nachtwächter sollte man lieber zu Hause lassen und zurechtbudgetieren.

t. Ex-ISAF

layerssss Avatar
layerssss:#11823

>>11820

>vergleicht Karfreitagsgefecht mit Korengal

Genau das eben nicht, lies nochmal genau.


Und wenn du bei der Luftwaffe Objektschutz machst, dann ist das deine Sache, kein Grund zu verallgemeinern. Zu sagen das die Bundeswehr nach den Offensiven 2010/11 keine halbwegs erfahrenen Soldaten hat ist auch Unsinn. Die Amis mussten sich ihre Erfahrung in Kunar und co. auch teuer erkaufen.

terpimost Avatar
terpimost:#11824

>>11823
>Bundeswehr
>kriegserfahrene Soldaten

Wenn Du die seelischen Krüppel meinst die ohne jedwede Hilfe komplett verzögert aus dem Dienst ausgeschieden sind oder KZH bis DZE geschrieben sind dann geb ich Dir absolut recht. Alles andere ist an den Haaren herbeigezogen. Die Bundeswehr ist eine Logistikarmee und meer nicht. Keiner meiner ehemaligen Kameraden würde auch nur ansatzweise in Betracht ziehen sich nochmal zu einem Auslandseinsatz zu begeben, geschweige denn tatsächlichen Krieg zu führen. Mich eingeschlossen.


t. ex 6./294 Stetten akM

hammedk Avatar
hammedk:#11825

>>11823
>Offensiven 2010/2011

Waren wohl so verlustarm und verdeckt, dass man davon nix mehr mitbekam.
Ernsthaft, ich weiß nicht was du für Medien konsumierst, aber offenbar warst du nie mit der Bundeswehr im Einsatz oder selbst überhaupt bei der Bundeswehr, wenn du abstreitest, was selbst ehemalige Kameraden offen zugeben.
Die Bundeswehr ist im NATO-Vergleich eine unerfahrene und schlecht ausgerüstete Armee. Das finde ich gut, weil Deutschland sich keine Erfahrung im Irak mit Soldatenleben erkauft hat.
Aber es ist nunmal auch ein Fakt, dass man die Bundeswehr nicht gebrauchen kann, um Taliban so richtig den Arsch aufzureißen. Ist halt eine Verteidigungsarmee, keine Angriffstruppe.

surajitkayal Avatar
surajitkayal:#11827

>>11825
>um Taliban so richtig den Arsch aufzureißen. Ist halt eine Verteidigungsarmee.
Gut dem Dinge, sollen die Jidden sich doch selber ihre semitischen Würgebrüder vom Leib halten. Oder sich für die Holokaust Geschichten entschuldigen.

gmourier Avatar
gmourier:#11828

>>11827
Israel hat eine der modernsten Armeen der Welt. Zudem kommt noch dazu das dort auch die Frauen zum Wehrdienst MÜSSEN. Und mehr noch: sie machen das sogar noch gerne. Dann wäre da noch der Punkt das die israelische Regierung einen Fick auf etwaige Ausschweifungen ihrer SoldatINen gibt, die während der Selbstverteidigungsoperationen geschehen.

Drinvor: Atombomben.

1markiz Avatar
1markiz:#11829

>>11824
>>11825
>>11828

Ja klar, wenn man nicht wirklich eine Perspektive hat und nach dem Wehrdienst einfach mal ein paar Jahre Mannschafter war weil sonst kein Plan von nix, kann man wohl nicht wirklich viel Rückrat oder Objektivität erwarten.

Die Probleme die du ansprichst sind (zumindest zum Teil) da, aber die Bewertung ist vollkommen überzogen. Ich frage mich was passieren würde wenn du dich wie französische Soldaten komplett selbst einkleiden müsstest, oder wie britische Soldaten nach dem Dienst unter Garantie keinen anderen Job mehr bekommen würdest weil dein Land dich 0 auf irgendwas vorbereitet. Wie groß das Geschrei dann wäre.

Ganz zu schweigen von der Tatsache das andere Nationen auch keine Wehrpflicht hatten so wie wir bis vor 5 Jahren.

Und dann die Ansprüche erst. Wie richtig erwähnt war die Bundeswehr nie als Expeditionsarmee aufgestellt, ist doch klar das es dann Probleme gibt.

>Und mehr noch: sie machen das sogar noch gerne.

Nicht wirklich, sie machen es, ja, der gesellschaftliche Druck dazu ist enorm. Die Bezahlung grenzt an kontrollierte Armut, geh' und frag' mal die Würfel auf /int/, die werden dir einen Husten. Die meisten Israelis haben nach ihren 3 Jahren Wehrdienst die Nase erstmal so voll das sie komplette Hippies werden, nach Goa fahren und sich da mit Drogen zuschmeißen.

Womit wir dann wieder bei emotionalen Krüppeln wären.

lisakey1986 Avatar
lisakey1986:#11830

>>11829
Du gehst am besten einfach wieder nach /int zurück.

davidsasda Avatar
davidsasda:#11831

>>11829

Und das mit dem "würden nie in einen Auslandseinsatz gehen" ist woanders genauso, die allermeisten Amis die in den Irak mussten (beide Male) hatten nie erwartet das es soweit kommen würde und waren herzlich untermotiviert.

Genau dasselbe mit dem ganzen Schwachsinn den man dauernd machen muss. Als ob die gesamte Wehrfähigkeit gleich zusammenbricht weil man eigentlich abgelaufene Leuchtmittel neu verpacken muss.


Seht das wie ihr wollt, ist mir egal. Ich sage das Problem besteht zu 60% aus Gejammer und zu 40% aus Tatsachen. Und das man von der Industrie und Politik von vorne bis hinten verarscht wird ist nicht die Schuld der Bundeswehr.

>>11830

Solltest du vielleicht auch mal machen, da trifft man Leute die in anderen Armeen gedient haben und sieht das die auch nur mit Wasser kochen.

eduardostuart Avatar
eduardostuart:#11833

>>11829
>emotionalen Krüppeln.
Was haben leere marxistisch/feministische Parolen mit /w zu tun?
Das Wiederkäuertum ist stark in der Gmbh.

thehacker Avatar
thehacker:#11834

>>11818
>>11818
>Und das alles ohne Luftunterstützung. Wo du da jetzt die Katastrophe diagnostizierst ist mir schleierhaft

>>Und das alles ohne Luftunterstützung

Hier ist die Katastrophe. Das ist einfach nur skandalös für eine 1. Welt Armee.
Da hilft auch dein Vergleich mit dem Irak und der Ukraine nicht, oder siehst du etwa die Bundeswehr auf einem Level mit der Irakischen oder der Ukrainischen Armee? (Falls ja, dann sind wir uns ja einig, das sind nämlich auch nur Clowns).

agromov Avatar
agromov:#11835

>>11818
>Zum einen, die Bundeswehr bildet keine Personalunion mit EADS Eurocopter.

Zum anderen, ist die Entscheidung was beschafft wird immer, und ich betone immer, eine politische. Und das bekommt die Bundeswehr dann vor die Füße gekippt. Beim Tiger war es die politisch/wirtschaftliche Entscheidung Arbeitsplätze und know-how in Deutschland zu sichern, was die Truppe (noch) brauchte war zweitrangig.

Dennoch ist die Armee als solche eben schlecht wenn ihre Hubschrauber schlecht (bzw garnicht vorhanden) sind.

m_kalibry Avatar
m_kalibry:#11836

>>11818
>Du machst die Bundeswehr für Dinge verantwortlich die von der Politik oder Industrie verbockt wurden.

Nein. Ich mache die Bundeswehr nicht verantwortlich. Ich zeige nur Fakten auf.

Die Bundeswehr ist eine schlechte Armee.
>weil sie schlechte Anführer hat
>weil sie schlechte Ausrüstung hat
>weil sie aufgrund von Punkt 1 und 2 keine wirkliche Kampferfahrung hat

Und dann hast du eben eine lachhafte Armee im 3. (oder 2.) reichsten Land der Welt der es an allem mangelt und die keine 20 Ausbilder in den Irak fliegen kann ohne dass die Transportflieger kaputt gehen.

Und dann wird darüber gejammert dass wenn man mit Sturmgewehren hunderte von Schuss Dauerfeuer schießt das Gewehr dann ungenau wird.
Als ob dies das Hauptproblem der deutschen Armee wäre. Es liegt überall im Argen. Das Gewehr wäre vollkommen egal wenn der Rest passen würde.

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#11837

>>11833

Den Begriff hab ich hier nicht eingeführt, sondern >>11824. Und das ist auch keine Parole, Rechtsbernd:

https://www.youtube.com/watch?v=LJAps1a2hRI

>>11834

>Hier ist die Katastrophe. Das ist einfach nur skandalös für eine 1. Welt Armee.

Siehe: >>11818, der größere Absatz im unteren Drittel.

>>11836

Du zeigst nicht auf die Fakten, du interpretierst die Fakten in der schlecht möglichsten Art und Weise.

Nach deiner Logik wäre der Afghanistan Einsatz logistisch und personaltechnisch überhaupt gar nicht möglich.

>die keine 20 Ausbilder in den Irak fliegen kann ohne dass die Transportflieger kaputt gehen.

Wie gesagt, danke EADS das der A300M mit vier Jahren Verspätung kommt und danke Politik das die Wehrpflicht abgeschafft wurde und kein Frischfleisch mehr reinkommt das man zur Wartung bräuchte.

adriancogliano Avatar
adriancogliano:#11838

>>11837
>Nach deiner Logik wäre der Afghanistan Einsatz logistisch und personaltechnisch überhaupt gar nicht möglich.

Dass er möglich ist sieht man ja. Aber man sieht eben auch wie. Mit Ach und Krach. Erfolg sieht anders aus. Es ist ein Fehlschlag auf ganzer Linie.

heikopaiko Avatar
heikopaiko:#11839

>>11837
>Wie gesagt, danke EADS das der A300M mit vier Jahren Verspätung kommt und danke Politik das die Wehrpflicht abgeschafft wurde und kein Frischfleisch mehr reinkommt das man zur Wartung bräuchte.

Ursachen sind bekannt, aber ja, beides Scheiße. Dafür mögen die Soldaten nichts können, es ändert aber rein garnichts daran dass die Bundeswehr als Resultat eben nur noch eine etwas bessere 3. Welt Armee ist die nichts auf die Reihe kriegt. Im "Ernstfall" ist der Grund dann egal, da zählen Fakten. Und wenn Flieger nix fliegt und Gewehr nix grade schießt dann ist Bundeswehrsoldat halt tot, egal wie toll ausgebildet (Protipp: Ist er nicht) er ist. Tapferkeit allein nützt da dann wenig.

souuf Avatar
souuf:#11840

>>11837
>Du zeigst nicht auf die Fakten, du interpretierst die Fakten in der schlecht möglichsten Art und Weise.

Und du siehst alles durch deine rosarote Flecktarnbrille.

doooon Avatar
doooon:#11841

>>11837
Bernd scheint zur BW eine derart emotionale Beziehung aufgebaut zu haben, dass er jegliche Kritik an ihren Fähigkeiten als Kritik an einer Person oder den Angehörigen der BW als Personen betrachtet...

sunshinedgirl Avatar
sunshinedgirl:#11842

Ist mir schleierhaft, wie man alles einsehen, aber die Bundeswehr nicht realistisch als die unfähige Truppe sehen kann, die sie ist. Wenn dem so wäre, dass alle anderen auch nur mit Wasser kochen, dann hätten deutsche Soldaten ja bspw. auch die gleichen Chancen bei PMCs. Haben sie aber nicht, abgesehen von KSK, Boarding Teams und Kampfschwimmern., Selbst Fallschirmjäger wurden und werden kaum als Söldner genommen. Immer weil zu schlecht ausgebildet und zu wenig Erfahrung im Feuerkampf.

xravil Avatar
xravil:#11846

http://www.faz.net/aktuell/politik/einsatz-soldaten-ueber-das-g36-wir-haben-nie-rechts-gezielt-und-links-getroffen-13552914.html

Immer noch Ungereimtheiten zwischen der Bundesuschi und der Realität, in den Leserkommentaren werden auch Lobbyismus und Ordre de Mufti aus Washington erwogen. Warum dieser Aufriss um die Wumme? Dass das BMVG Scheiße labert, ist relativ offensichtlich. Aber warum?

aiiaiiaii Avatar
aiiaiiaii:#11847

>>11846
>Dass das BMVG Scheiße labert, ist relativ offensichtlich. Aber warum?

Bundesuschi hat keinen blassen von irgendwas, aber jede Menge "Berater"; darum.

VinThomas Avatar
VinThomas:#11848

>>11847

Die Berater haben nur leider auch keinen Schimmer.

falvarad Avatar
falvarad:#11849

>[l] Ich verstehe ja dieses ganze G36-Geheule nicht. Das sieht für mich wie eine Kampagne gegen das Gewehr aus, möglicherweise von einem Konkurrenten.

>Die Kritik ist, dass das Gewehr bei Dauerfeuer nicht treffsicher ist. Das Gewehr ist nicht dafür gedacht, bei Dauerfeuer zielsicher zu sein. Das Gewehr ist dafür gedacht, zielsicher zu sein, aber im Notfall kann man auch Dauerfeuer machen. Wenn man im Gefecht regulär was für Dauerfeuer braucht, nimmt man ein Maschinengewehr, kein Sturmgewehr.

Eine fachlich weitgehend richtige Aussage in diesem Themenfeld! Das ich das noch von Fefe erleben durfte!

vocino Avatar
vocino:#11850

>>11849

Vielleicht sollte man SPON mal deaktivieren und dafür fefe schalten.

fatihturan Avatar
fatihturan:#11852

1. Man sendet eine Armee, die seit ihrer Gründung, also knapp 60 Jahre, noch nie in Kampfhandlungen verwickelt war, in ein Kriegsgebiet zum Brunnen bohren und Schulen bauenausprobieren von Mensch und Material.

2. Ausbildungs- und Ausrüstungsmängel, die man vorher nur befürchtet/beschworen hat, werden deutlich sichtbar.

3. ???

Kann man denn da wirklich überrascht sein?
Man hätte halt schon vor Jahren konsequent gegen den Schlendrian vorgehen müssen. Das hat man aber nicht. Der Fisch fängt vom Kopf das stinken an, muss man wissen.

Sich jetzt über den Mannschafter und sein Gewehr aufzuregen geht komplett an der Sache vorbei.

-Sein Zug, werde eingekesselt. 9 Stunden Feuergefecht, keine Unterstützung.
Im 21. Jahrhundert, und die deutsche Armee hat keine Luftunterstützung. Ok, könnte man mit handeln.
Jetzt mal Ernsthaft: Wenn das meine Kameraden sind schicke ich eine Panzerhaubitze und lasse notfalls das Dorf einebnen, vor allem wenn das Dorf keine 6 Kilometer von meinem Stützpunkt weg ist. Ich müsste ja nichtmal die Haubitze bewegen.
Aber das ist ja kein Krieg, lol.

-Sei Soldat, habe keine ausreichende Unterstützung durch Maschinengewehre, missbrauche dein Sturmgewehr dafür, treffe nichts mehr. Stirb.
Der Mann, der dafür Verantwortlich ist gehört an die Wand. Das ist vielleicht kantig, aber ich bleibe dabei.
Soldaten in den Krieg schicken, es aber als Hilfmission zu verkaufen, und den deutschen Soldaten dafür verrecken lassen? Ganz großes Kino.

Jetzt mal ohne Nazi-Hurr Durr:
Was zum Teufel hat man aus unserer Wehrmacht gemacht? Aus einer der effektivsten Armeen der Neuzeit eine Truppe gebastelt die nicht fähig ist einen Krieg gegen Aufständische zu führen.
Wie schafft man sowas? Warum?

ma_tiax Avatar
ma_tiax:#11853

>>11852

>Warum

Weil Bundeswehrmacht Jahrzehntelang nur dazu da war, im Verteidigungsfall den Ivan so lange aufzuhalten, bis die Falken den ganzen Mist nuklear befrieden können.

Eine Armee die nur als entbehrlicher Puffer dient, braucht keinen hohen Stand an Ausrüstung und Ausbildung.
Aus heutiger Sicht zwar bitter, aber realpolitisch war es damals eben fakt.
Wenn der kalte Krieg ausbricht, wird zu erst einmal Deutschland eingeäschert.
Unter dem Gesichtspunkt wäre das hochzüchten der Armee reine Geldverschwendung gewesen, darum hat man es auch gelassen.

rdbannon Avatar
rdbannon:#11854

>>11849
Wer zur Hölle sollte die Macht haben, aus dem Verteidigungsministerium eine Kampagne gegen HK zu führen? Blödsinn Bernd, das G36 ist Mist, immer gewesen, eben nur erst jetzt zugegeben.

...
Der Fisch stinkt natürlich vom Kopf, aber eben trotzdem gewaltig. Wenn der Soldat nicht vernünftig ausgebildet und motiviert wird, ist er ein schlechter Soldat. Wenn ihm Schrott gestellt wird, kämpft er mit Schrott. Tatsache.

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#11855

Wenn das G36 angeblich so ein Schrott ist, warum ist es dann ein Exportschlager? Es muss doch einen Grund haben warum andere Nationen mit der Waffe keinerlei Schwierigkeiten zu haben scheinen.

jonkspr Avatar
jonkspr:#11856

>>11855

Erinnter mich an den Starfighter.
Die Luftwaffe war einfach zu dumm ihn zu fliegen.
Andere Länder hatten weit weniger Probleme mit dem Flugzeug.

tusharvikky Avatar
tusharvikky:#11858

>>11855
> warum ist es dann ein Exportschlager?
Es ist billig und hat eingebaute Optiken.
Und wenn man es nicht als Ersatz für ein leichtes MG benutzt erfüllt es sogar seinen Zweck.

atariboy Avatar
atariboy:#11859

>>11858
>Optiken
>en

Die Exportversionen haben kein Reflexvisier. Den Rest sekundiere ich :3

mat_walker Avatar
mat_walker:#11861

>>11854
>G36 ist Mist

Kirche bitte im Dorf lassen, danke.
Visierung war kacke, wurde getauscht.
Verschluss ist kopiert vom AR18 und verdammt gut. Die Waffe ist zuverlässiger als der mehrfach überarbeitete M4. Der Rest ist ebenfalls absolut zeitgemäß und wertig bis auf das Gehäuse.
Das Gehäuse kann man tauschen. Da die Gewehre eh in Handarbeit montiert werden, ist das sogar von HK leistbar.
Wer meint, dass der Bundeswehr wesentlich bessere moderne Gewehre zur Verfügung stehen, der irrt sich. Einziger Vorteil des SCAR ist die Modularität, ansonsten ist der Rest weder leichter, noch zuverlässiger noch präziser oder günstiger als das G36, wenn man es mit einem Aramidchassis versieht.
Komplett neue Gewehre zu kaufen ist nix weiter als Lobbyismus.

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#11862

>>11855
Exportschlager? Hauptverwender sind Spanien und Saudi-Arabien, beide kaum in Konflikte verwickelt noch für ihre Kriegskunst berühmt. Dazu kommen diverse Polizeikräfte, die werden das Ding auch kaum ausreizen.
Sieh es ein, das G36 verträgt keine Hitze. Hat Bernd in irgendeinem lange zurückliegenden Faden ausführlich erläutert.

starburst1977 Avatar
starburst1977:#11863

>>11862
Du vergisst die Lizenzproduktionen in aller Herren Länder.

jrxmember Avatar
jrxmember:#11864

>>11861
>absolut zeitgemäß und wertig bis auf das Gehäuse
Welches die ganze Sache unbrauchbar macht. Wenn zu ändern ist, soll HK liefern anstatt Bullenscheisse zu verzapfen. Bis dahin bleibe ich bei meinem Urteil.

rcass Avatar
rcass:#11867

Das G36 ist eine Billigwaffe.
Konzipiert zum Übungsschießen und Wacheschieben.
Im Kriegsfall wird etwas geballert bis man überannt wird oder die Armee kombt.
Man könnte das Gewehr durchaus ordentlich produzieren, dann kostet es aber auch meer.

Im Allgemeinen hat sich die Idee des Universalgewehres sowieso erledigt, wenn man auf der ganzen Welt Krieg spielen will.
Es ist einfach nicht möglich die eierlegende Wollmilchsau des Infanteriegewehres zu kaufen, schon garnicht aus dem 1-Euro-Regal.
Zumal man auch schön an der Unterstützung durch leichte MGs spart.

polarity Avatar
polarity:#11868

http://blog.fefe.de/?ts=abc6d7c4
>Noch was zur G36. Jemand, der bei der Bundeswehr mit den Gewehren geschossen hat, mailt mir gerade folgendes:
>>Ich kann nur die Temperatur-Problematik bestätigen: Hohe Umgebungstemperatur= merklicher Unterschied zum Übungsplatz.
[Auf dem ]Übungsplatz, bereits nach lassen Sie mich lügen, vielleicht 5-10 schnellen Einzelschüssen ist das Ziel nicht mehr genau zu treffen.

>Nach 5-10 schnellen Einzelschüssen!? In den Medien hieß es was von 60! Ich hab also nochmal nachgefragt. Daraufhin kam:
>>Mit schneller Einzelschuss-Folge meine ich als solches, zum eigentlichen Verständnis, eine Schussfolge auf ein sich bewegendes Ziel. Und ein solches kann man mit dem G36 nach mehren, wenn die ersten paar nicht saßen, Schüssen nur noch treffen, wenn man sein Magazin leert im Dauerfeuer. Bei hoher Umgebungstemperatur ist Einzelfeuer gelinde gesagt nutzlos.
>Das hört sich ja nun doch deutlich schlimmer an als ich es bisher in der Presse las.
>Und dann geht hier noch eine Anekdote aus Afghanistan ein:

>>Mir erzählte ein Einzelkämpfer/Fallschirmspringer, dass sie unter der Hand in Afghanistan auf Kalaschnikovs zurückgriffen. Der Pilot hatte die wohl schon im Helikopter verstaut, so dass sie offiziell mit G36 einstiegen und dann inoffiziell mit AK* ausstiegen
>o_O
>Update: Und einen habe ich noch. Von einem Waffenindustrie-Insider:

>>das Standard-BW-G36 ist ein Billiggewehr, das auf den geforderten Preispunkt hin entwickelt wurde in der Erwartung, dass es primär zum Üben und Wacheschieben verwendet wird. Man kann das auch in ordentlich bauen, halt ohne Plaste, mit besserem Laufstahl etc. pp., ist dann nur halt viel teurer.

albertodebo Avatar
albertodebo:#11870

>>11644
Richtig! Das G11 muss her und plus XM-25 die Kombi sollte unschlagbar sein dann nur noch die tür nach Osten auftreten.

horaciobella Avatar
horaciobella:#11871

Das XM8 hat so ziemlich alles, was die Probleme des G36 lösen würden.

http://de.wikipedia.org/wiki/HK_XM8#Aufbau

> Die Laufaufnahme besteht hier ebenfalls aus Stahl und wird in das von außen sichtbare Kunststoffgehäuse eingebacken. Im Unterschied zum G36 besitzt die Waffe im Gehäuse keine Führungsschienen für den Verschlussträger, dieser wird durch die Gehäusewände aus faserverstärktem Kunststoff geführt.[8] Der Polygonlauf der Waffe ist kaltgehämmert und aus Korrosionsschutzgründen innen verchromt, die Dralllänge beträgt wie beim G36 178 mm.[9] Da sich das Geschoss im Polygonlauf wegen des Fehlens der scharfen Übergänge zwischen den Feldern und Zügen besser ans Laufprofil anpasst, sind Gasverluste zwischen Geschoss und Lauf wesentlich geringer, was zu einer höheren Mündungsgeschwindigkeit gegenüber dem G36 bei gleicher Lauflänge führt.

markolschesky Avatar
markolschesky:#11872

>>11871

HK wollte doch auch schon für das G36 den Polygonlauf einführen und die BW hat das dann abgelehnt, wenn ich mich recht entsinne.

anaami Avatar
anaami:#11873

>>11868

Das machen übrigens auch US Spezialeinheiten. Wenn in Afghanistan einer mit AK einschusslöchern rumliegt macht das weniger Papierkram als wenn einer mit einem M4 erschossen wurde. Nur sagend.

justinrhee Avatar
justinrhee:#11874

>>11864
>Wenn zu ändern ist, soll HK liefern anstatt Bullenscheisse zu verzapfen.

HK liefert was bestellt und bezahlt wird. So wie ein Wirtschaftsunternehmen dies eben macht.

Wenn ich einen Neuwagen bei Audi kaufe, an der Ausstattung spare und dann in der Wüste merke dass jetzt eine Klimaanlage ganz nett wäre da es ja sehr viel heißer ist als zu Hause dann ist das nunmal nicht Audis Problem.

yigitpinarbasi Avatar
yigitpinarbasi:#11875

Kann Bernd ähnliche Fotos von Deutschen MG-Schützen an Checkpoints oder dergleichen liefern?

albertaugustin Avatar
albertaugustin:#11876

>>11874
Der Vergleich hinkt. Das G36 leidet nicht an einer mangelnden Extrafähigkeit, es hat vielmehr einen Mangel, den kein anderes Gewehr hat (extreme Streuung und Haltepunktverschiebung bei Hitze).
Und HK, anstatt das wenigstens zuzugeben oder frühzeitig zu kommunizieren (in welchem Fall der schwarze Peter beim damaligen Minister geblieben wäre), leugnet einfach und verschanzt sich hinter Pflichtenheften.
Spricht dafür, dass niemand damals wusste oder auch nur eine Idee hatte, dass es das Problem geben könnte (habe ich erwähnt, dass kein anderes Gewehr bei Hitze den Haltepunkt verliert?) Ja, das ist ein Versagen des Ministeriums, aber auch von HK.

davidsasda Avatar
davidsasda:#11877

>>11873
Du möchtest doch wohl nicht behaupten, dass deutsch-demokratische Soldaten außerhalb ihres von der Regierung festgelegten Mandats agieren!
Als nächstes willst du mir weißmachen, dass das KSK keine Brunnen gräbt.
>verschanzt sich hinter Pflichtenheften.
Anderer Bernd, aber: Audi baut dir auch keine Klimaanlage ein, wenn du keine bestellst. Das ist leider Fakt.
Das Gewehr wurde von der Bundeswehr getestet und für tauglich befunden.
Was H&K da blubbern ist jetzt zweitrangig. Zumal die fehlende Klimaanlage schon vor Jahren bemerkt wurde.
>Spricht dafür, dass niemand damals wusste oder auch nur eine Idee hatte, dass es das Problem geben könnte
Das passt ja eigentlich garnicht zur Beschaffungspolitik unserer Bundeswehr.
Nur sagend: Sie hätten es nicht nehmen müssen, das Gewehr.
Aber damals schaffte man die Putze zum Übungsschießen und Wache schieben an.
Konnte ja keiner wissen, dass wir mal in den Krieg ziehen damit.

davidbaldie Avatar
davidbaldie:#11878

Bernd, kannst du einem Laien wie mir erklären warum das G11 so in der Versenkung verschwunden ist? Mir ist klar, dass die Bestellung damals mit ende der Ost-West Konfrontation stoniert wurde, aber warum wurde die Waffe nicht anderen Staaten angeboten? Sie war doch schon komplett fertig entwickelt und scheinbar anderen Waffen enorm überlegen. Warum wurde dann in den 90ern lieber das neu zu entwickelnde G36 beschafft? Warum versucht HK nicht noch Profit aus der kostenintensiven Entwicklung des G11 zuschlagen, indem sie sie wieder aus der Versenkung holen? Ist die Spezialmunition wirklich so ein großer Minuspunkt?

marcusgorillius Avatar
marcusgorillius:#11881

>>11878
Es war teuer. Außerdem gibt es bestimmt noch so einige Kinderkrankheiten, die der Öffentlichkeit nicht bekannt sind.

> Official reasons of this cancellation were, according to the press, the lack of fundings after the re-union of the West and East Germanies, and the general NATO policy for unification of the ammunition and even magazines for the assault rifles. However, it appears that caseless ammunition posess several major and yet uncureable flaws that preclude its use in military grade weapons. One of such flaws is inherent fragility of the unprotected propellant block, which may develop cracks due to mechanical stresses typical for real life combat use. And cracked or otherwise mechanically damaged caseless cartridge may produce a whole spectrum of problems in an over-complicated weapon such as G11.

Es wäre bestimmt nochmal einen Anlauf wert.

arashmanteghi Avatar
arashmanteghi:#11882

>>11881

Ich hab auch irgendwo gelesen, dass das Ding noch schneller heiß wird als konventionelle Gewehre, weil die Hülse Hitze aufnimmt und dann ausgestoßen wird, beim G11 gibt es das aber nicht.

polarity Avatar
polarity:#11883

>>11876
>es hat vielmehr einen Mangel, den kein anderes Gewehr hat (extreme Streuung und Haltepunktverschiebung bei Hitze).


Laut dieser Studie haben es alle Gewehre, ausser einer Ausnahme. Allerdings werden die Vergleichsgewehre nicht namentlich genannt. HK vermutet das eine "gute" Gewehr sei das HK 416.

horaciobella Avatar
horaciobella:#11884

>>11878

Sehr teuer und sehr komplex (schwer zu reinigen und warten, besonders wenn die benutzer Wehrpflichtige sind). Zudem, durch die neue Technik (hülsenlose Munition) ein logistischer Alptraum sowie eine potentielle Fehlerquelle (da keine Erfahrung damit).

1markiz Avatar
1markiz:#11885

>>11876
Das Problem ist der Bundeswehr seit mindestens 2012 bekannt. Eigentlich muss man davon ausgehen dass sie es früher wussten und nicht erst ab dem Moment ab dem die Presse darüber berichtet.
Seit diesem Zeitpunkt X hätten die Gewehre nachgerüstet werden können.
Wurden sie aber nicht. HK trifft kaum Schuld wenn 2014 das "Problem" plötzlich zum Problem wird. 2 Jahre lang war ja scheinbar alles ok.

kamal_chaneman Avatar
kamal_chaneman:#11886

>>11885
2 Jahre lang wollte man nicht zugeben, dass die bisherigen Tests unzureichend und/oder geschönt waren.
HK trifft zwar vermutlich keine juristische Schuld. Die Probleme mit dem Plastikgehäuse zu benennen (oder wenigstens davon zu wissen) wäre allerdings das Mindeste gewesen, was man für den deutschen Soldaten oder die deutsche Öffentlichkeit hätte tun können.

ripplemdk Avatar
ripplemdk:#11887

>>11838
>>11839
>>11840
>>11841
>>11842

Ich sehe das weder durch irgendeine Brille noch sehe ich das emotional. Was ihr sagt deckt sich schlicht und ergreifend nicht mit der Realität.

Wie schon erwähnt hat das mit eigenen Erfahrungen bei der Bundeswehr zu tun die ihr persönlich gemacht habt.

Aber, wenn das was ihr sagt (in Gänze) der Realität entsprechen würde, sollten Einsätze wie Afghanistan, Patriots in der Türkei, Luftbetankung französischer Maschinen in Mali, Verlegung von Eurofightern nach Indien, etc. etc. technisch gar nicht möglich sein. Selbst die Marineflieger die es bei weitem am aller schlimmsten haben, bekommen es hin in Djibouti Orions für Atalanta bereit zustellen. Eurer Argumentation zufolge sollte es diese Dinge nicht geben.

Und dieses Argument mit den PMCs (woher auch immer diese Information stammt) ergibt auch überhaupt keinen Sinn.
Es wurde von euch angeführt das die Bundeswehr vorrangig Objekt- und Personenschutz bereitstellt, nur "Nachtwächter" sind. Genau das sind aber gleichzeitig Aufgaben die PMCs i.d.R. vorrangig als Dienstleistung anbieten. Folglich sollten deutsche Soldaten dort gute Chancen haben weil sie darin ausgebildet sind und dies im Einsatz auch angewandt haben.

kuldarkalvik Avatar
kuldarkalvik:#11888

>>11867
>G36 ist eine Billigwaffe

900NG Stückpreis vor Steuer für den Bund ist im Vergleich eher Mittelfeld. Wie gesagt, die Waffe ist durchdacht, extrem zuverlässig und macht vieles richtig zum guten Preis was teuerüere Wettbewerber falsch machen.

>>11885
>plötzlich zum Problem

Uschi weiß wos lang geht und wartet mit der Wahrheit so lange bis ein Günstling gefunden wurde. Vor 2 Jahren gab es sicher erste Gespräche mit interessierten Anbietern, jetzt da der Deal quasi nur noch verkündet werden muss, liefert man der Öffentlichkeit einen mundgerechten Aufreger, damit alle einstimmen, dass diesmal an der richtigen Stelle Steuergeld verprasst wird

madhan4uu Avatar
madhan4uu:#11889

Werter /wk-Bernd, ich weiß wohl dass Du Dich zu benehmen weißt. Jedoch möchte ich Dich bitten Dich doch ab und zu mal auf /b blicken zu lassen. Die Waffenfäden der letzten Tage, widerlichst lieblos zusammengestrickt von Unteralter und Neukrebs, sind so einfach nicht meer tragbar. Zerficke sie doch einfach mit Deiner Kompetenz im Feuerwaffenbereich und Deinem inbrünstigstem Hass auf kanalunwürdige Unterschicht.


t. Walther

liang Avatar
liang:#11890

>>11888
> Wie gesagt, die Waffe ist durchdacht
Optik einfach auf den Tragegriff montiert? Das nennst du "Durchdacht"? Oh Hunt! Da sind die Fettbürger schon auf die Fresse mit gefallen, vor Jahrzehnten.
>extrem zuverlässig
Anscheinend ja nicht.
>macht vieles richtig
Als es angeschafft wurde ja, aber heutzutage geht man mit dem Ding auch ins Gefecht, und verballert nicht nur ein halbes Magazin am Schießstand.
>teuerüere Wettbewerber falsch machen.
Treffen, zum Beispiel?
In einem zehstündigen Feuergefecht 28.000 Schuss verballert und kein einziger bestätigter Treffer?
Ganz großes Kino.
>liefert man der Öffentlichkeit einen mundgerechten Aufreger, damit alle einstimmen, dass diesmal an der richtigen Stelle Steuergeld verprasst wird
Man wird Uschi und dem de Misere die Schuld an toten Soldaten geben.
Kein Mensch der in eine solche Position kombt verwendet sowas als Begründung für Waffenkauf.
Noch ein bisschen Aufregung und die beiden haben fertig.

xspirits Avatar
xspirits:#11891

>>11890

Die Amerikaner brauchen übrigens 250000 Schuss pro Abschuss in Afghanistan.

iamkeithmason Avatar
iamkeithmason:#11892

>>11891
Amerikaner können auch nicht schießen.
Jeder Maritime ist ein Gewehrmann. Nur halt kein guter.

t. Bernd der Amerikaner beim Erwerb der Schützenschnur beobachtete

tomgreever Avatar
tomgreever:#11893

Und Bundeswehrsoldaten sind allesamt Meisterschützen die nur vom G36 zurückgehalten werden.

bergmartin Avatar
bergmartin:#11895

Hat Bernd soeben auf /int/ gefunden! Entspricht diese Konstruktion der Wirklichkeit?
Nicht mal die Visierung scheint mit robusten Metallteilen mit dem Lauf verbunden zu sein.
Entschuldige, Deutschbernd, ernsthaft?
Wo bleibt da die Deutsche Wertarbeit?

Schweizbernd ist schockiert ob der Konstruktion!

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#11896

>>11893
> Und Bundeswehrsoldaten sind allesamt Meisterschützen
Der Aufwand an Training um mit dem G36 ordentlich zu balan ist ein Witz im Vergleich zum G3.
Das muss man dem G36 lassen: Es ist wahnsinnig einfach damit zu schießen.
Das hilft halt nur nichts wenn es nicht für die Einsatzbedingungen tauglich ist.
>>11895
> Nicht mal die Visierung scheint mit robusten Metallteilen mit dem Lauf verbunden zu sein.
Geile Idee, was? Mir ist das Ding mal runtergefallen. Und schon durfte ich neu einschießen. Aber dafür kostet es NUR 1000NG! 1000!

Erinnert mich etwas an die Einführung des M16 in Vietnam. Da fand man dann ein Battaillon der Boys, komplett massakriert und das zerlegte Gewehr mit Putzausrüstung daneben.
Man hätte damit rechnen können, dass das unerprobte Material Probleme machen könnte.
Aber warum drum kümmern, wenn man es auch ignorieren kann.
Schließlich schreibt ein toter Soldat keine Beschwerdebriefe an den Rechnungshof.

Der Führer war zwar ein riesiger Idiot und hat einen Krieg verloren, den er nie hätte anfangen sollen, und das mit den Völkermord kann ich auch nicht unterstützen.
Aber die Verantwortlichen für so ein Debakel hätte er an die Wand stellen lassen. Und zwar mit Recht.

to_soham Avatar
to_soham:#11897

>>11896
>> Nicht mal die Visierung scheint mit robusten Metallteilen mit dem Lauf verbunden zu sein.

Selbst wenn sie es wäre müsstest du sie, nachdem sie runtergefallen ist, neu einschießen. Auch andere Rotpunkte sind nur draufgeschraubt.

syntetyc Avatar
syntetyc:#11898

>>11896
>> Nicht mal die Visierung scheint mit robusten Metallteilen mit dem Lauf verbunden zu sein.

Selbst wenn sie es wäre müsstest du sie, nachdem sie runtergefallen ist, neu einschießen. Auch andere Rotpunkte sind nur draufgeschraubt.

subburam Avatar
subburam:#11906

H&K versucht schon fleißig einen neuen Auftrag an Land zu ziehen.
http://augengeradeaus.net/2015/04/g36-hersteller-gespraeche-mit-einzelnen-bundestagsabgeordneten/

http://www.spiegel.de/politik/deutschland/g36-auch-unter-ursula-von-der-leyen-wurden-probleme-vertuscht-a-1030477.html
> Nach Informationen des SPIEGEL meldete ein Oberstleutnant der 1. Panzerdivision am 31. März 2014 ein "Besonderes Vorkommnis" an das Ministerium. Beim Schusstraining hätten sich Präzisionsmängel gezeigt, es komme zu "signifikanten Treffpunktverlagerungen". Die mangelnde Präzision des Gewehrs sei nicht wie vermutet auf die Munition zurückzuführen, denn auch mit der vorgeschriebenen "Waffen-Munition-Kombination" sei "ein Treffen auf Kampfentfernung nicht möglich".

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#11911

>>11896

Dem Kerl der das mit den Schnellbombern vergeigt hat, hat er sogar persönlich ein neues Loch in den Kopf gebohrt!

Bernd Avatar
Bernd:#11912

>>11896
Welches Volk ist den totgegangen?

stevenfabre Avatar
stevenfabre:#11913

>>11912
Keins. Hat der Führer auch nicht hingekriegt, der Depp.

nelshd Avatar
nelshd:#11915

>>11906
>Beamte des Verteidigungsministeriums hatten zuvor die Meldung des Oberstleutnants als "nicht melde- und untersuchungspflichtiges Ereignis" eingestuft - offenbar, um weiter behaupten zu können, es gebe keine Probleme mit dem G36.
Oh Hunt! Das war es dann für Uschi.
>Der Linken-Abgeordnete Jan van Aken, der Mitglied des Verteidigungsausschusses ist, sagt dazu: "Bei fast allen Rüstungsskandalen sehen wir das gleiche Bild: Schlechtes Material wird teuer eingekauft, verantwortlich ist am Ende niemand, zahlen muss der Steuerzahler."
Oh Hunthunt! Wie er auf nur auf die Kosten eingeht, aber nicht darauf, dass das Soldaten verrecken können, weil das Gewehr nichts taugt.
Schöne Prioritäten hat der Mann.
"Muh NG!", das hätte ich von einem Linken nicht erwartet.
>>11913
Man kann ihm aber nicht vorwerfen, es nicht wenigstens versucht zu haben.

m4rio Avatar
m4rio:#11916

>>11915

Du kennst van Aken wohl nicht?
Der würde dir alles erzählen und jeden verraten solange er nur seinen Kreuzzug gegen die deutsche Waffenindustrie führen kann.
Aus irgend einem Grund glaubt er nämlich er könne alle Gewalt auf der Welt beenden indem Deutschland und Deutschland allein keine Gewehre mehr verkauft.
Übrigens: Linken geht es nur ums Geld. Es ging auch noch nie um was anderes. Ihr Gott hat ein Buch geschrieben. Es nennt sich ,,das Kapital". Der Name ist Programm.

vigobronx Avatar
vigobronx:#11917

>>11916
>Du kennst van Aken wohl nicht?
Seine Aussage ist genug für mich ihn auch nicht kennen zu wollen.
>Aus irgend einem Grund glaubt er nämlich er könne alle Gewalt auf der Welt beenden indem Deutschland und Deutschland allein keine Gewehre mehr verkauft.
Typisch. Er ist wohl einer von denen, die den Fehler grundsätzlich bei sich selbst suchen. Typisch linker Täterkomplex, der damit bekämpft wird sich selbst zu quälen. Früher wäre er Flagellant geworden, heute zerstört er sein eigenes Land.
Was diese Möngis nicht verstehen wollen ist, dass man immer eine Armee im Land hat. Es stellt sich nur die Frage ob es die eigene ist.

Bernd Avatar
Bernd:#11918

>>11916
Schönheitsfehler: Die "deutsche" Waffenindustrie ist ziemlich in jüdischer Hand.

danro Avatar
danro:#11919

>Bei fast allen Rüstungsskandalen sehen wir das gleiche Bild: Schlechtes Material wird teuer eingekauft, verantwortlich ist am Ende niemand, zahlen muss der Steuerzahler."
Da hat er freilich (zufälligerweise) Recht.

strikewan Avatar
strikewan:#11921

>>11918

Das ist auch so eine Sache.
Die westlichen Linken sind immer gegen das Großkapital unterwegs, wollen sich aber nicht antisemitisch geben.
Da gehen sie dann lieber gegen einzelne Nationen und Kapitalisten auf die Barrikaden.

wtrsld Avatar
wtrsld:#11922

Könnten wir diese krebsige Links-rechts Diskussion aus dem Faden halten?

Hier hat sich bisher nämlich keine Seite mit Ruhm bekleckert und auch bei anderen Rüstungsprojekten habens die schwarzen oft genug verbauert (Eurohawk).

t. Linksbernd der für laxere Waffengesetze und open-carry ist.

edobene Avatar
edobene:#11923

Könnten wir diese krebsige Links-rechts Diskussion aus dem Faden halten?

Hier hat sich bisher nämlich keine Seite mit Ruhm bekleckert und auch bei anderen Rüstungsprojekten habens die schwarzen oft genug verbauert (Eurohawk).

t. Linksbernd der für laxere Waffengesetze und open-carry ist.

dmackerman Avatar
dmackerman:#11925

>>11923

Kommt nicht wieder vor.