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Veröffentlicht am 2017-02-03 11:03:51 in /wk/

/wk/ 15760: HK433

cboller1 Avatar
cboller1:#15760

Diskutiere.

exevil Avatar
exevil:#15762

>>15760
Ich kann mir vorstellen, dass sich damit die Frage nach einem möglichen HK416 als Nachfolger für das G36 erledigt haben könnte.
Zur Waffe und seiner Technik selbst kann Sportschützenbernd nichts sagen, weil er sich noch nicht mit der Technik/Mechanik auseinandergesetzt hat.
Falls davon eine zivile Variante auf den Markt kommen wird, wäre das Teil sicherlich eine Überlegung wert freue mich schon auf den utopischen Preis jenseits der 2.500€

arashmanteghi Avatar
arashmanteghi:#15763

http://spartanat.com/2017/02/neue-sturmgewehrfamilie-von-heckler-koch-das-hk433-kommt/

>Weitere Kaliber, wie 7,62 mm NATO (HK231), .300 Blackout und 7,62 mm x 39 Kalaschnikow (HK123) sind konzeptionell berücksichtigt und bilden damit die Grundlage einer Waffenfamilie.

>Bei dem HK433 handelt es sich um einen indirekten Gasdrucklader mit Kurzhub-Gaskolbensystem und verriegeltem, formoptimiertem Drehwarzenverschluss.

>Darüber hinaus ist im Gehäuse ein wartungsfreier und nicht manipulierbarer Schusszähler verbaut. Die Waffendaten lassen sich kabellos übermitteln und archivieren.

>Hierfür bietet Heckler & Koch Rohre in den Längen 11″, 12,5″, 14,5″, 16,5″, 18,9″ und 20″ an.

>Durch Griffstücke mit austauschbaren Griffschalen und Griffrücken analog der P30 und SFP/VP- Pistolenserie, kann das Gewehr auf verschiedene Handgrößen optimal abgestimmt werden.

evandrix Avatar
evandrix:#15764

>Kein AR15
>Einteiliges Gehäuse mit Top Rail
>Zweifache verstellbarer Klappschaft
>Seitlicher Ladehebel
>KEIN AR15!!!111!!!
Keymod verliert gerade gegen M-LOK, aber der Rest ist, kurz gesagt, perfekt. Wann kommt die Zivilvariante, bitte?

bighanddesign Avatar
bighanddesign:#15768

>>15764
Du hast noch was wichtiges vergessen:
Sehr niedrige Visierschiene.
Ich finde es wunderschön.

416 oder das hier als Nachfolger wird vor allem ne Preisfrage sein.
Was mir hingegen nicht gefällt ist der Schusszähler.

jitachi Avatar
jitachi:#15770

Eine MP mit Gewehrpatrone, ahaha, oh wow.

xarax Avatar
xarax:#15771

>>15768
Kann keinen Unterschied zum AR15 erkennen. Aber natürlich kein Turmbau zu Babel wie beim G36.
433 sollte eigentlich billiger UND besser sein. Kein dämliches Workaround um trotz Piston auf den AR15-Lower zu passen, mehr Auswahl bei der Schulterstütze, besserer Ladehebel.

murrayswift Avatar
murrayswift:#15772

>>15771
>kein unterschied

War auch im Vergleich zum G36 gemeint

pdugan19 Avatar
pdugan19:#15773

Interessant.

Nachdem sie also nun scheinbar akzeptiert haben, dass ihre eigenen Entwicklungen dscheiße sind, kopieren sie nun einfach alles. Erst die AR-15 (HK416) and jetzt das Bushmaster/Remington ACR (HK433).

China-tier.

id835559 Avatar
id835559:#15774

>kopieren sie nun einfach alles. Erst die AR-15 (HK416) and jetzt das Bushmaster/Remington ACR (HK433).

Schwachsinn

Das 416er hat im Gegensatz zum normalen AR15 das Gaspiston-System des G36 und das ACR ist selbst aus allen Möglichen Waffen zusammenkopiert.

matt3224 Avatar
matt3224:#15775

>>15774

Ein anderer Gaskolben macht noch keine komplett neue Waffen, vor allem dann nicht wenn alles andere quasi identisch ist.

Wenn ich an meinen Opel Astra ein neues Schaltgetriebe einbaue, ist es immer noch ein Opel Astra.

joshkennedy Avatar
joshkennedy:#15776

>>15775
>Gaskolben
>Schalthebel


Neger bitte, besserer Vergleich wäre ein ausgetauschter Motor und dann ist es eben nicht mehr die selbe Karre, auch wenn man den Unterschied von außen her kaum sieht.

danro Avatar
danro:#15777

>>15776

1. Schaltknüppel =/= Schaltgetriebe. Lerne inzu was ein Getriebe ist: https://de.wikipedia.org/wiki/Fahrzeuggetriebe >Ein Fahrzeuggetriebe ist das Getriebe im Antriebsstrang eines Fahrzeuges, das die Motordrehzahl auf die Antriebsdrehzahl übersetzt. Das Schaltgetriebe ist als Verstell- oder als Wechselgetriebe ausgeführt; es ist bei Kraftfahrzeugen notwendig, um den Faktor zwischen kleinster und größter Geschwindigkeit mit dem Faktor zwischen kleinster und größter Motordrehzahl zur Deckung zu bringen. Der Vergleich mit dem Gaskolben ist also relativ passend, denn es ist auch ein Mechanismus der Kraft überträgt.

2. Den Opel Astra gibt es mit verschiedenen Motoren. Diesel, Benzin, verschiedenen Hubraumzahlen, mit und ohne Turbolader, etc. etc.. Und es ist immer noch ein Opel Astra egal mit welchem dieser Motoren.

Zurück zum Thema:

Dein Argument ist gehbehindert. Die Gasabzapfung und der Gaskolben sind anders, oke, alles andere ist nach dem altbekannten AR-15 Prinzip gebaut. Bolzen, Bolzenträger, Schlagstück, Verschluss, Verschlussmechanismus (nach dem Drehriegelprinzip), sogar die Anzahl der Zapfen sind gleich glaub ich. Die Kontrolloberfläche der Waffe sind gleich, Sicherungsflügel (Feuerwahlhebel), Passe, Schlossfang (Verschlusshalter) etc. sind alle am selben Ort. Die Schaftung (Schäftung?) ist nach demselben Prinzip aufgebaut. Selbst der Mündungsbremsentyp ist derselbe (birdcage).

zl;ng Es ist zu 85% eine AR

doronmalki Avatar
doronmalki:#15778

>>15777
Du hast natürlich Recht, dass das 416 ein AR15 ist und das 433 quasi ein ACR. Das ist aber nichts ehrenrühriges. 416 sollte ja zu m16/m4 kompatibel sein und hat allgemein anerkannt das beste ar15-Kolbensystem. Und Design/System vom ACR ist nunmal aktuell quasi das Optimum.
Man muss zugeben, dass HK zuletzt mit dem G11 wirklich innovativ war. Aber ein übernommenes Konzept umsetzen können sie - siehe 416, das hat sich gegen dutzende Piston-AR durchgesetzt.

motionthinks Avatar
motionthinks:#15779

>>15778
Ist zwar kein Sturmgewehr aber die MP7 ist auch ziemlich innovativ mitsamt der benutzten Munition.

Verstehe übrigens allgemein das Problem einiger Bernds nicht, die sich über das Abkupfern (und verbessern) von etablierter Technik aufregen.

franciscoamk Avatar
franciscoamk:#15780

Das HK433 sieht sehr gut aus. Die üblichen AR15 Systeme haben viele Probleme, die meisten hat H&K mit der HK416 behoben, aber nicht alle. So stört das zweigeteilte Gehäuse doch sehr, der monolithische Upper des HK433 ist technisch eine saubere Lösung.

Das H&K mit dem HK416 ein AR15 kompatibles System gebracht hat, ist rein der US Beschaffungspolitik geschuldet: Die haben einfach alles was nicht nach AR15 aussieht abgelehnt. Seit H&K das HK416 im Angebot hat, ordern die US Kräfte plötzlich begeistert von H&K. Das ist kein Problem von H&K sondern ein Problem der dämlichen Amis.
Das HK416 hat neue Maßstäbe gesetzt in Zuverlässigkeit und Langlebigkeit in der AR15 Welt. H&K Läufe halten deutlich länger, weil H&K einen überlegenen Fertigungsprozess benutzt.
Dazu ist H&Ks Engineering und Qualitätsmanagement besser, da brechen nicht einfach mal Verschlusswarzen ab oder zerbröseln Gasringe und Pins wie bei Colt.
Kaum einer testet so gut und so konsquent wie H&K.

Das das HK433 so nahe am AR15 ist, ist volle Absicht: Gewohnte Bedienung für dumme Soldaten. Halte ich für völlig unrelevant, aber scheinbar ist es wichtig fürs Marketing sagen zu können das der Sicherungshebel nach wie vor da ist, wo er vorher war. Weil das ja unmöglich ist sich an den neuen Hebel zu gewöhnen.

Generell sollte man sich von der Idee lösen das Waffenhersteller voneinander "kopieren". Alle modernen Gewehre sind mechanisch extrem ähnlich, weil es nur wenige sehr gute Lösungen für ein Problem gibt. Am Ende landet man halt beim selben Ergebnis.

Was mich wundert ist die zerklüftete Oberfläche. Der Upper hat ein aufwendiges Profil, der Lower ebenso. Einige Flächen treffen sich gar nicht richtig. Sieht mir eher nach Prototyp aus bei dem ein Teil schon geändert wurde, ein anderes aber noch nicht? Fertigungskostenoptimiert ist das Gewehr auch nicht. Man hat absichtlich aufwendige Formgebungen gewähnt die die Fertigung teurer machen. Auch sehe ich für H&K sehr untypisch große Mengen Aluminium? Mir sieht der Lower fast nach Aluminium aus, nicht nach Polymer.

vicivadeline Avatar
vicivadeline:#15781

>>15780
>Auch sehe ich für H&K sehr untypisch große Mengen Aluminium?
Ist wohl die Reaktion auf die viele Kritik an der schlechten Wärmeaufnahme des bisher verwendeten Plastiks (unabhängig dessen, ob diese Kritik berechtigt war) und dem G36 "melt" Mem, das in den VSA noch immer nicht getilgt ist.

tomgreever Avatar
tomgreever:#15782

>>15781
>>15780
>>Auch sehe ich für H&K sehr untypisch große Mengen Aluminium?
>Ist wohl die Reaktion auf die viele Kritik an der schlechten Wärmeaufnahme des bisher verwendeten Plastiks

Nein. Wenn dann meinst du Wärmeleitfähigkeit. Zwar ist Aluminium ein guter Wärmeleiter, Aluminium ist aber auch sehr leicht, und die heute üblichen extrudierten Profile als upper reciever sind auch günstig in der Herstellung im Vergleich zu geschmiedeten oder aus dem Vollen gefrästen Teilen. Diese Kriterien werden in der Materialauswahl überwiegen. Die üblichen Picatinny Schienen auf der Oberseite machen die Nutzung von gestanztem und geprägtem Stahl z.B. sehr schwierig. Man könnte eine gefräste Schiene aufschweißen, das würde aber zu einem schweren Gewehr führen. In Aluminium kann man sich das leisten die Schiene einfach in Vollmaterial auszuführen, aufgrund der geringen Dichte.

bouyghajden Avatar
bouyghajden:#15783

>>15773
Naja, beim 416 wurde ja darauf geachtet es ihn der Bedienung möglichst M4 Kompatibel zu halten, wer ein M4 bedienen kann soll sofort mit dem 416 klarkommen. Die kopiererei ist unumgänglich. Das ACR wurde ursprünglich vom Magpul entwickelt und sollte das Beste aller bisherigen Waffen enthalten, ist also ebenfalls Sammelsuriom diverser kopierter Methoden.
Und wenn es um das Aussehen geht, diese Form hat sich halt bewährt, das M16 sah mit dem Tragegriff zwar toll aus, aber auch der ist heute ja höchst selten dran, ansonsten was will man machen Magazin, Postolengriff, gerade Linie nach vorn, viel Spielraum gibt es da nicht.
Auch sonst ist die Waffenentwicklung recht festgefahren, viel ist da in den letzten 50 Jahren nicht passiert. Es gibt zwar Praktische und teils komfortable Neuerungen, etwas wirklich Bahnbrechendes gab es aber schon lange nicht mehr.

cmzhang Avatar
cmzhang:#15784

>Norwegen nimmt 416
>Marines wollen M27 IAR(=416) als standardgewehr
>Frösche bestellen 416
>Bundeswehr schreibt neues Gewehr aus, SIG und Steyr bieten zwei 416-Klone
>...
Meisterlich getrollt, HK.

suprb Avatar
suprb:#15787

>>15783
>>Auch sonst ist die Waffenentwicklung recht festgefahren, viel ist da in den letzten 50 Jahren nicht passiert. Es gibt zwar Praktische und teils komfortable Neuerungen, etwas wirklich Bahnbrechendes gab es aber schon lange nicht mehr.
Dies!
Wo sind die Glattrohr-Läufe aus Keramik die Längschwingungen des Laufes mittels Piezoaktoren kompensieren.
Wo ist die hülsenlose Teleskopmunition so wie das G11 das machte.
Bernd möchte sich mal ein Schießeisen basteln das die Energie des Pulvers zum Teil in elektrische Energie umwandelt und so das Projektil vorantreibt. Bei all der Fortschritte in der Leistungselektronik sind Kleinfeuerwaffen nämlich im Kern noch erstaunlich mechanisch.

gojeanyn Avatar
gojeanyn:#15788

>>15787
So nenne Bernd mir die Technologie, die "Energie des Pulvers zum Teil in elektrische Energie umwandelt" (ohne dabei lächerlich kompliziert und unzuverlässig oder um Größenordnungen schwerer zu sein)

starburst1977 Avatar
starburst1977:#15789

>>15787
>Wo sind die Glattrohr-Läufe aus Keramik die Längschwingungen des Laufes mittels Piezoaktoren kompensieren.
Meist unnötig, in 99% aller fälle ist das Gewehr unter Gefechtabedingungen eh genauer als der Schütze, und ob sich die Entwicklung für 3 Scharfschützen lohnt....

>Wo ist die hülsenlose Teleskopmunition so wie das G11 das machte.
Fie Amis graben das Konzept gerade mit dem Lsat Programm wieder aus.

>Bernd möchte sich mal ein Schießeisen basteln das die Energie des Pulvers zum Teil in elektrische Energie umwandelt und so das Projektil vorantreibt.
Seltsames Konzept, wenn ich es richtig verstehe willst die Verbrennungsgase in Strom umwandeln um damit eine Railgun anzureiben.
Aber selbst wenn du aus einer Patrone genug Stromnerzeugst um damit eine Kugel zu beschleunigen so müsste die Zündung wohl einiges vor dem Schuss erfolgen.
Abzug drücken
Abgase gehen durch eine Turbine
Strom wird erzeugt und in einen Kondensator geladen
Kugel macht sichbauf den weg

Ich denke die Verzögerung würde stören, abgesehen von der komplexität des Systems.

pjnes Avatar
pjnes:#15790

>>15789

Ich glaube nicht dass das gemeint ist. Wenn Bernd sowas hzört muss er immer an sowas denken:

https://en.wikipedia.org/wiki/Explosively_pumped_flux_compression_generator

ankitind Avatar
ankitind:#15792

Anderer Bernd hier.
>>15789
>Ich denke die Verzögerung würde stören, abgesehen von der komplexität des Systems.
Man könnte die erzeugte elektrische Energie für den nächsten Schuss nutzen. Aber ja, ich stimme dir zu, dass so eine Idee für klassische Handfeuerwaffen mit Pulvergeschossen totaler Quatsch ist.

ritapetrilli87 Avatar
ritapetrilli87:#15801

>>15760

markgamzy Avatar
markgamzy:#15856

http://www.thefirearmblog.com/blog/2017/03/01/heckler-koch-hk237-hk337-300-blackout/

wtrsld Avatar
wtrsld:#15904

>>15780
Die Kwalität hat aber ihren Preis. Das M27 (HK416) kostet 3000 VS-Thaler. Das Colt M4 nur 1000 VS-Thaler in der Beschaffung.
Hurr Durr schwerer Lauf mal außenvorgelassen macht es militärökonomisch durchaus Sinn das Risiko einzugehen, dass mal einer der eigenen Unterschichtler/Infanteristen wegen einer ausgefallenen Knifte ins Gras beißt.
Wenn ich das richtig verstanden habe ist das HK 433 deutlich billiger als das 416 (Qualle: http://www.thefirearmblog.com/blog/2017/02/03/news-heckler-koch-hk433/), damit unsere badische Hausfrau im Rollstuhl keinen Herzkasper bekommt und von der alten Leier das Geld des Steuerzahles weiter für Schiffe, Jagd- und Transportflugzeuge, Aufklärungsdrohnen etc. verprassen kann anstatt für Rüstungsgüter mit echtem Gegenwert.

alagoon Avatar
alagoon:#15905

>>15904
>416
>echter Gegenwert
Neger bitte. Das 416 ist teuer, weil es um ein 60 Jahre altes Gewehr herum konstruiert wurde. Das 433 hat das Potential, bei selbem Fertigungsniveau und trotz geringerem Preis deutlich besser zu sein als das 416.

davidcazalis Avatar
davidcazalis:#15908

>>15904
>Schiffe, Jagd- und Transportflugzeuge, Aufklärungsdrohnen etc. verprassen kann anstatt für Rüstungsgüter mit echtem Gegenwert.

Nenne mir ein Gefecht in den letzten 50 Jahren bei dem eine Armee aufgrund des deutlich schlechteren Gewehrs verloren hat. Du wirst kaum eines finden. Die Argentinier haben gegen die Briten verloren, obwohl sie vollautomatische FALs hatten, die Briten nur halbautomatische. Ja die Amis haben in Vietnam nicht gut abgeschnitten, hätte man ihnen aber AKs in die Hand gedrückt hätte es aber auch nichts geändert.

Das Gewehr für den einfachen Soldaten ist keine Kriegsentscheidende Waffe, nicht weil es nicht gebraucht wird, sondern weil es kein Gewehr einen so grossen Vorteil bringt um entscheident zu sein.

axel_gillino Avatar
axel_gillino:#15909

>>15908
>Die Argentinier haben gegen die Briten verloren, obwohl sie vollautomatische FALs hatten, die Briten nur halbautomatische.

Dein Punkt stimmt zwar aber hier möchte ich korrigieren. Halbautomatisches Feuer ist außer im Nahkampf dem vollautomatischen überlegen, abgesehen von Maschinengwehren natürlich.

>Das Gewehr für den einfachen Soldaten ist keine Kriegsentscheidende Waffe, nicht weil es nicht gebraucht wird, sondern weil es kein Gewehr einen so grossen Vorteil bringt um entscheident zu sein.

Drinbevor M1 Garand und Lee-enfields die so schnell geschossen werden das man sie für MG hielt.

jqueryalmeida Avatar
jqueryalmeida:#15910

>>15909
>dem vollautomatischen

Sollte natürlich groß geschrieben werden. Selbstsäge etc.

mikaeljorhult Avatar
mikaeljorhult:#15911

>>15909
>M1 Garand und Lee-enfields
Waren deutlich bessere Waffen als das K98. Dafür waren deutsche MGs besser. Unabhängig von den Waffen haben sich die Anglos infanteristisch aber keine Lorbeeren verdient; Erfahrung und Training waren deutlich wichtiger als Bewaffnung.

markmushiva Avatar
markmushiva:#15912

>>15909
>Drinbevor M1 Garand und Lee-enfields die so schnell geschossen werden das man sie für MG hielt.

Das stimmt, aber wie gesagt, in den letzten 50 Jahren. Ab dem Sturmgewehr ist aber kaum etwas Bahnbrechendesnpassiert, einen Halb/Vollautomaten mit einem 20 oder mehr Schuss Magazin hat nun jeder. Klar mag die eine Waffe der anderen gegenüber Vorteile haben, aber einen Gamechanger (wie der Angelsachse sagt) gab es danach eigentlich nicht mehr.

yigitpinarbasi Avatar
yigitpinarbasi:#15913

>>15912
In der Hinsicht wird sich denke ich nicht mehr sonderlich viel tun. In der Zukunft wird eine Digitalisierung der Waffen bzw. bessere Verbindung zum Soldaten eine große Rolle spielen, daneben wird es eventuell noch Neuentwicklungen bei der Munition geben. Ansonsten wird sich da nicht viel tun bis nicht Klasse 4-Laserwaffen massentauglich produziert werden können.

christauziet Avatar
christauziet:#15914

>>15909
>Dein Punkt stimmt zwar aber hier möchte ich korrigieren. Halbautomatisches Feuer ist außer im Nahkampf dem vollautomatischen überlegen, abgesehen von Maschinengwehren natürlich.

Soweit mir bekannt konnten die Argentinier auch halbautomatisch feuern, aber falls es benötigt wird kann man eben auch in Vollen gehen. Eigentlich ein klarer Vorteil. Hat aber nichts genützt.
Eine gut ausgebildete Streitmacht, die richtig vorgeht wird mit M1 Garands gegen einen schlecht ausgebildeten Feind mit HK416 oder was es gerade sonst so gibt gewinnen.
Ich rede da jetzt von einem offenen Gefecht, langjähriger Guerillakrieg ist was anderes.

itskawsar Avatar
itskawsar:#15915

>>15913
Neuentwicklungen bei der Munition haben aber auch nur begrenzte Möglichkeiten, die Kurskorrigierende 50er Munition ist zwar nett, ob der einfache Soldat sie aber jemals in die Finger bekommt ist fraglich. Fast alle Gewehre sind heute genauer als der Soldat unter gefechtsbedingungen, desshalb ist Präzisionsteigerung auch kein riesen Thema.

ayalacw Avatar
ayalacw:#15916

>>15915
Ich dachte da eher an Spielereien wie Munition im Kaliber 5,7 x 28 mm oder 4,6 x 30 mm.
6,5 mm Creedmoor soll ja auch interessant sein (für Jäger und Sportschützen).

>Fast alle Gewehre sind heute genauer als der Soldat unter gefechtsbedingungen, deshalb ist Präzisionsteigerung auch kein riesen Thema.
110% Zustimmung

aluisio_azevedo Avatar
aluisio_azevedo:#15926

>>15916
>Spielereien

Das trifft es leider ganz gut.
5.56 und 7.62 funktionieren einfach ausreichend gut.
Das mehr an Nutzenzugewinn das andere Kaliber bringen könnten steht in keinem Verhältnis zu den Kosten.
Das gilt für fast alle Bereiche und darum wird da auch kaum was gemacht.
Eigentlich total schade, so Konzepte wie Gyrojet waren technisch nämlich sehr interessant.

bluesix Avatar
bluesix:#15931

>>15916
>6.5 Creedmore interessant für Sportschützen.

Ausser ein Jäger der ein riesen Revier hat, kann kein Schwein damit über große Distanz Schießen. Für 300 Meter reicht auch eine .308 Bücke dicke.

roybarberuk Avatar
roybarberuk:#15935

>>15792
Problem dürfte die Leistungsdichte sein, die man für einen Schuss braucht.
Der "chemische Energiespeicher" Schießpulver gibt seine Energie nämlich sehr schnell frei, solche Leistung auch nur irgendwie elektrisch zwischenzuspeichern dürfte in einem 15Kg-Rucksack Supercaps enden.

stuartlcrawford Avatar
stuartlcrawford:#15941

>>15916
Es mögen nette Neuentwicklungrn sein, Bahnbrechend ist das aber alles nicht. Es ist eine Kugel, die eine mag auf Distanz x besser sein, die andere auf Distanz y. Die Umrüstung ganzer Armeen rechtfertigt es meist aber nicht.

arashmanteghi Avatar
arashmanteghi:#15953

>>15908
>vollautomatische FAL
Sind Sie seriös mein Neger? Das FAL ist in 7,62. Feuerstoß kann man damit gerade im Nahkampf völlig vergessen. Den Rückstoß kann stehend kaum einer unter Kontrolle halten.
Wie bereits von anderer Seite erwähnt. Mit einer guten Knifte kann man wenig gewinnen, aber es ist durchaus möglich eine Schrottknarre zu bauen, die einen Soldaten das Leben kostet (z.B. die frühen L85s der Briten).
Und natürlich reist eine Truppe mit guter Ausrüstung, die kampflos abhaut wie die Irakische Armee vor dem IS nix. Bei zwei halbwegs gut ausgerüsteten Armeen macht es aber schon einen Unterschied, ob die einen FALs und die Anderen HK416 haben. Letztere können im Häuserkampf tatsächlich effektiv auf Fleischsalat stellen.
Ich meine nur: bei Eurohawk wurde eine halbe Milliarde in den Sand gesetzt, ohne jeden Nutzen. Ob aus dem A400M je was wird steht in den Sternen. Der NH90 macht meines Wissens nach auch immer noch zicken, taugt z.B. nicht für SAR. Allein dieses verschwendete Geld in eine teurere aber nachgewiesenermaßen funktionierende Knifte zu investieren, hätte sich gelohnt.
Neben der Frage der Leistungsfähigkeit stellt sich auch die Frage der Haltbarkeit. Je nach Bauart kann es sein, dass eine Knarre halt nach 10.000 Schuss auseinanderfällt oder erst nach 30.000. Wenn das HK416 länger heben würde, dann wäre es den Aufpreis unter Umständen auch wert.

karsh Avatar
karsh:#15955

>>15953
>Geld verschwenden sucks
Trivialer Weise, ja. Ist allerdings kein Grund, woanders auch Geld zu verschwenden (ob das beim 416 der Fall wäre, sei dahingestellt.)
Gerüchteweise ist Haltbarkeit ein Grund, warum die Marines das 416 wollen. Ein vernünftiges Beschaffungsamt würde so etwas natürlich testen, Systemkosten berechnen, gegen den Nutzen abwägen, etc. Ob das Beschaffungsamt der Bundeswehr ein solches ist sei dahingestellt. Funktional sind die Unterschiede zwischen modernen Gewehren minimal (mal abgesehen vom schmelzenden G36, wenn man an solche Sache glaubt...)

davidsasda Avatar
davidsasda:#15960

>Ich meine nur: bei Eurohawk wurde eine halbe Milliarde in den Sand gesetzt, ohne jeden Nutzen. Ob aus dem A400M je was wird steht in den Sternen. Der NH90 macht meines Wissens nach auch immer noch zicken, taugt z.B. nicht für SAR. Allein dieses verschwendete Geld in eine teurere aber nachgewiesenermaßen funktionierende Knifte zu investieren, hätte sich gelohnt
Ist meiner Ansicht nach eines der Symptome der europäischen Arroganz. Keine Ahnung ob das daran liegt, dass bei Airbus so viele Staaten daran mitwirken und typische Gruppeneffekte auftreten (je größer die Gruppe, desto kleiner die Motivation)?
Auch: Ist der Eurohawk auch nur verkackt worden, wegen EADS?

christianoliff Avatar
christianoliff:#15975

(USER WURDE FÜR DIESEN POST GESPERRT)