Krautkanal.com

Veröffentlicht am 2014-03-04 15:29:03 in /wk/

/wk/ 9185: Poste deinen Lieblingspanzer, Bernd....

saulihirvi Avatar
saulihirvi:#9185

Poste deinen Lieblingspanzer, Bernd.

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solid_color:#9192

Ausführung G
Panzer IV F war aber auch ein sehr gutes Arbeitstier

abdots Avatar
abdots:#9209

Iossif Wissarionowitsch Stalin der Dritte. Ende Gelände.

Schön, groß und brutal.

karalek Avatar
karalek:#9212

Taugt vermutlich rein gar nichts aber sieht fol kühl aus.

iamglimy Avatar
iamglimy:#9214

>>9212

Schafft durch die blöde ukrainische Verschlimmbesserung aber keine 300 km/h mehr - im Gegensatz zum Original. Weiß nur wieder mal keiner.

Auch: was ist das da auf der Optik, ein Taschentuch mit Klebeband? Und sowas will uns als Puffer gegen den Iwan dienen?

aadesh Avatar
aadesh:#9215

>>9214

Sieht aus als hätte jemand 'ne GoPro für Arme gebaut und einfach die uralte rosa Digicam seiner Schwägerin auf dem Rohr fixiert um spektakuläre Aufnahmen zu machen.

anass_hassouni Avatar
anass_hassouni:#9221

Leichter Ladungsträger Goliath, Indienststellung 1942, in Betrieb bis zum Ende des Kriegs.
Selbstsäge, da kein richtiger Panzer, sondern eher ferngelenkte Mine. Bild relatiert, von Inselaffen gekapert.

bouyghajden Avatar
bouyghajden:#9222

Ich mag es klassisch.

nicoleglynn Avatar
nicoleglynn:#9227

>>9221
Adolfs Spielpanzer detektiert.

llun Avatar
llun:#9240

>>9227
Stimmt wohl leider. Unterscheidet sich von anderen Tagträumen Hitlers, wie Ratte oder Monster, aber dadurch, dass der Goliath wirkich entwickelt wurde und auch aktiv im Einsatz war. Neben dem Weg:
http://de.wikipedia.org/wiki/Landschlachtschiff#Entwicklung_im_Zweiten_Weltkrieg_.E2.80.93_P-1000_und_P-1500

kriegs Avatar
kriegs:#9243

Sieht einfach super schön aus.

thehacker Avatar
thehacker:#9244

>>9243

Ist man auch ganz schnell super tot drinne.

juaumlol Avatar
juaumlol:#9245

PzKpfw IV Ausf. H ist sexy

ripplemdk Avatar
ripplemdk:#9265

Was sind die Geschichten hinter den Aufnahmen?

>>9243
>t-72.png
Ist das wirklich ein T-72? Hatte das Heck ganz anders in Erinnerung.
Das ANNA scheint eine kaukasische News-Agency zu sein. Kriegsgebiet in Südossetien 2008? Georgischer T-72? Oder russisch?


>>9244
>1387850170002.gif
Weshalb explodiert er so extrem?
Ist das Geschoss eine der berüchtigten RPG-7 mit Hohlladung und Kupferstachel? Ich dachte, bei so einem Treffer fliegen normalerweise nur die Klappen auf und das Gerät brennt aus, eventuell reißt auch noch der Turm ab.
Wozu dient der rote Leuchtpunkt (oder ist das der Antriebsstrahl der Granate)?

ryhanhassan Avatar
ryhanhassan:#9268

>>9244

In jedem Panzer ist man heutzutage ganz schnell tot. Sind genau so 20. Jahrhundert wie Flugzeugträger. Für asymetrische Kriege viel zu teuer und für symetrische viel zu verletzlich.

Außerdem sieht man nicht, was aus dem Panzer in Deinem Bild wird. Am Ende war es nur das Projektil, was diese Explosion hervorgerufen hat.

alexcican Avatar
alexcican:#9269

>>9265

1. Das ist ein T-72.

2. Der Panzer explodiert weil die Munitionszuführung/lagerung des Panzers getroffen wird. Russische Panzer der T-Reihe sind extrem anfällig für sowas, weil durch den Aufbau des Turms und dem Autolader die Munition direkt unter/zwischen Kommandant und Ladeschütze gelagert ist und dort vollkommen frei liegt. Deshalb sehen russische Panzer nach einem Treffer der in den Innenraum vorgedrungen ist auch oft aus wie Bilder relatiert (Bild 1,2,3), die Munition sitzt in der Wanne und schaut senkrecht nach oben (und ist wie gesagt vollkommen frei), wenn sie detoniert wird der Turm dann manchmal weggesprengt (oder es kommt zu einem sog. "Cook-off", einer großen Stichflamme). Das Problem besteht bei westlichen Panzern zum Teil auch, beim Leopard 2 ist zum Beispiel ein kleineres Munitionslager tief in der Wanne, jedoch um auf dieses zugreifen zu können muss der Turm gedreht werden, außerdem schaut die Munition auch nicht mit ihrem Sprengkopf/Projektil nach oben. Das Gros der Munition sitzt jedoch bei fast allen westlichen Panzern im hinteren Teil des Turms hinter einem Schott, wenn diese sich entzündet dann hat die Explosion Platz sich vom Panzer weg auszubreiten oder abzubrennen und gibt der Besatzung eine reelle Chance zu überleben.

3. Das Projektil ist keine RPG, RPGs fliegen schneller und haben eine wesentlich geringere Reichweite. Es handelt sich um eine drahtgelenkte Panzerabwehrwaffe (http://de.wikipedia.org/wiki/Panzerabwehrlenkwaffe) vermutlich eine Konkurs (http://de.wikipedia.org/wiki/AT-5_Spandrel) oder eine HJ-8 (http://en.wikipedia.org/wiki/HJ-8), die werden/wurden in Syrien bisher am meisten verwendet. Auf die relativ großen Distanzen auf die selbige Waffen abgefeuert werden sieht es aus der Ferne manchmal so aus als würde sie nur ganz langsam ins Ziel gehen, wir sprechen hier von teilweise mehreren Kilometern.

>>9268

Das kann ich so nicht gelten lassen.

Kampfpanzer haben auch in asymetrischen Kriegszenarien ihren Platz. Ich verweise auf Afghanistan wo die ISAF Nationen die im Süden (Kandahar, Helmand) stationiert waren und auf den bis dahin heftigsten Widerstand stießen, es vorgezogen haben Kampfpanzer einzusetzten weil diese einfach den bestmöglichsten Schutz boten. Die kanadische Armee hat sogar nachdem ihre Leopard 1 (nach damals bereits fast 30 Jahren Dienstzeit) entgültig den Geist aufgaben entschieden, dass nicht (wie vorgesehen) Stryker MGSs diese ersetzten sollten, sondern neue Kampfpanzer Leopard 2 beschafft werden sollen. Alles andere hätte keinen Sinn gemacht. In den späteren Kampagnen des Afghanistankrieges hat ebenso das USMC Kampfpanzer im Verbund mit Infanterie eingesetzt und konnte ihre Ausfälle damit deutlich senken.

Das mit der Verletztlichkeit stimmt so auch nicht. Im Libanonkrieg von 2006 waren israelische Panzer ebenfalls in asymmetrische Kriegsführung verwickelt und obwohl sie für israelische Verhältnisse hohe Ausfälle hatten (wegen mangelnder Geheimdienstinformationen und vollkommen unpassender Taktik in schwierigem Gelände), so kam es doch zu weniger Todesopfern bei penetrierter Panzerung als in früheren Kriegen (welche idR nicht asymmetrisch waren).

Und die Detonation stammt eindeutig von dem Panzer. Entgegen dem was Hollywood uns zeigt, verursacht eine einfache Hohlladung niemals einen so großen roten Feuerball. Sowas entsteht nur wenn sehr viel schnell abrennender Stoff (in diesem Fall eben Treibladungen oder Kraftstoffe) mit einem Mal eine Redoxreaktion durchführen. Das bischen Sprengstoff und Kupfer in der Rakete reichen dafür nicht. Das sieht dann eher aus wie .gif relatiert (Bild 4).

Hier übrigens das ganze Video zu dem obigen .gif: http://www.youtube.com/watch?v=TakMfcSWzEg.
Vllt wird die enorme Größe der Explosion dort etwas deutlicher.


Drinbevor wieder panniert nur wegen abweichender Ansichten.

chrisvanderkooi Avatar
chrisvanderkooi:#9270

>>9265
Es ist ein syrischer T-72 womit auch die Frage um die Herkunft des Bildes geklärt ist.

ANNA berichtet oft (auch live) von dort. Auf Liveleaks gibt es zig Videos.

marcusgorillius Avatar
marcusgorillius:#9271

>>9269

>Das Problem besteht bei westlichen Panzern zum Teil auch, beim Leopard 2 ist zum Beispiel ein kleineres Munitionslager tief in der Wanne

Das bei wie vielen Gelegenheiten detonierte und den Turm wegsprengte und die Besatzung grillte?
Ahja richtig, Null. Dieser Lagerort für Munition ist ziemlich unbedenklich.

>schaut senkrecht nach oben

>außerdem schaut die Munition auch nicht mit ihrem Sprengkopf/Projektil nach oben

Welchen Einfluss soll die Orientierung der gelagerten Munition bei einem Treffer haben? Die Hülsen sind hauchdünn und halten dem Druck nur Stand, wenn sie von der massiven Patronenkammer und dem massiven Verschluss der Kanone perfekt gestützt werden.

Märchen =/= abweichende Ansichten

Der Umstand das Themenbretter ausnahmsweise mal nicht von völlig ahnungslosen Moderatoren moderiert werden, ist zugegeben gewöhnungsbedürftig.

weitermachen.

canapud Avatar
canapud:#9275

>>9271 eine kleine Anmerkung:
Die "modernen" Hülsen bestehen heutzutage aus einem Material was von unwissenden gerne als Plastik bezeichnet wird. Bei der Munition bestehen nur noch das Geschoss sowie der Hülsenboden(Stahlguss) aus Metall. Auf dem Bild lässt sich das Bodenstück gut erkennen. Der schwarze Streifen ist der Übergang von dem Bodenstück zur "Hülse", welcher aus einem gummiartigen Material besteht. Nach dem Schuss existiert nur noch der Hülsenboden.

grrr_nl Avatar
grrr_nl:#9276

>weitermachen.

Obwohl Bernd den Gepard in Verbindung mit fmpds schon tierisch sexy findet schlägt ihn dennoch Bild relatiert. Und ja, ich meine den Wiesel. Der Fuchs mit der Komandoeinheit für den Wiesel zusammen mit seinem 12 Meter langen Aluminiummanipulatorarm ist dann das Tüpfelchen auf dem i für das grcp.

atariboy Avatar
atariboy:#9278

>>9276>>9276>>9276
6mb Hürde und massives Eigenversagen,...

mefahad Avatar
mefahad:#9279

>>9269
>>9270
Vielmals danke!

Vor längerer Zeit sah ich in einer dieser Nacht-Dokus der Nachrichtensender eine seltsame Panzerabwehrrakete, mit vier großen quadratischen Flügeln. Der Soldat stellte sie einfach auf diese Flügel auf den Boden, wie einen Koffer, ging dann zu seinem Zielgerät.
Die Rakete stieg - waagrecht - schräg nach vorne auf eine Höhe von 1 bis 2 Metern, beschleunigte dann nach vorne Richtung Ziel. Wirkte komforabel und sicher für den Schützen, weil er nicht direkt beim Startpunkt bleiben muss.


<-- P.S.: angeblich Gepard

bighanddesign Avatar
bighanddesign:#9281

>komforabel
komfortabel

posterjob Avatar
posterjob:#9282

>>9271

>Dieser Lagerort für Munition ist ziemlich unbedenklich.

>Munitionslager tief in der Wanne
>jedoch um auf dieses zugreifen zu können muss der Turm gedreht werden

Das sollte damit vermittelt werden.

Dringt ein Kampfmittel in denn Innenraum vor, würde (diesbezüglich) kaum etwas passieren, es sei denn der Turm ist in die richtige Stellung gedreht und das betroffene Schott ist geöffnet.

>Die Hülsen sind hauchdünn und halten dem Druck nur Stand

Jawohl, nur das (die meisten, so auch syrische) T-72 keine wie im Westen übliche Munition aus einer Hülse verschießen. Sondern vielmehr einen einzelnen Gefechtskopf, hinter den dann seperat eine Treibladung geladen wird (siehe Bild 1, linke Abbildung). Ähnlich wie bei großkalibriger (westlicher) Artillerie also.

Das Prinzip hier nochmal in bewegten Bildern aus Syrien: http://www.youtube.com/watch?v=tmt-x3luEj0

Wie gut das die Moderatoren hier mal ausnahmsweise nicht völlig Ahnungslos sind und solche Sachen auch wissen :3

>Welchen Einfluss soll die Orientierung der gelagerten Munition bei einem Treffer haben?

Der Teil der Munition der aus Hohlladungen besteht würde vermutlich nach oben detonieren.

Ich sage "würde" da Bernd sich hier selbst bezüglich seiner Aussage in der obigen Pfostierung korrigieren muss:

Beim T-72 und T-80/84 liegen Gefechtsköpfe sowie Treibladungen wagerecht im Magazin des automatisierten Ladungssystems(Siehe Bild 2), während beim T-64 und T-90 die Gefechtsköpfe auch liegen jedoch die Treibladungen stehend gelagert sind (Siehe Bild 3).

'Tschuldigung also für diese unverzeihliche Entgleisung ins Reich der Märchen. :3



Um die Sache nun mehr oder minder versöhnlich zu beenden: Aufgrund der Lagerung bedingt durch das automatisierte Ladungssystem ist die Munition empfindlicher bei einem Treffer als bei anderen Panzern. Und wenn sie sich entzündet sieht es für die Besatzung finster aus. Ob der Turm nun weggesprengt wird oder nicht, der Panzer ist dann so oder so erstmal hin.

Ich denke darin stimmen wir überein.

coreyhaggard Avatar
coreyhaggard:#9283

>>9279

>Nacht-Dokus der Nachrichtensender

Oh weh...

>seltsame Panzerabwehrrakete, mit vier großen quadratischen Flügeln. Der Soldat stellte sie einfach auf diese Flügel auf den Boden, wie einen Koffer, ging dann zu seinem Zielgerät.
>Die Rakete stieg - waagrecht - schräg nach vorne auf eine Höhe von 1 bis 2 Metern, beschleunigte dann nach vorne Richtung Ziel. Wirkte komforabel und sicher für den Schützen, weil er nicht direkt beim Startpunkt bleiben muss.

Hört sich nach einer 9K11 Malyutka an (http://de.wikipedia.org/wiki/AT-3_Sagger). Ist schon ein wenig betagt, drahtgelenkte Panzerabwehrwaffen werden heute idR anders abgefeuert. Wird aber von Armeen in Entwicklungs- und Schwellenländern (teils in modernisierter Form) immer noch genutzt.
Dieses Waffensystem wurde damals in großem Stil im Yom-Kippur Krieg eingesetzt und war maßgeblich an den Teilerfolgen der ägyptischen Armee beteiligt.

>P.S.: angeblich Gepard

Scheint eine zu geringe Kadenz für einen Gepard zu haben. Ich würde auf eine ZU-23-2 (http://en.wikipedia.org/wiki/ZU-23-2) tippen (Bild 2), möglicherweise auch eine einzelne (Bild 3) oder Zwillings (Bild 4) ZPU (http://en.wikipedia.org/wiki/ZPU).

Ist aber nur eine wilde Vermutung. Ich denke mal das wird irgendjemand von einem der abertausenden Videos aus Syrien und Lybien genommen haben (wo selbige Waffensysteme oft auf Fahrzeugen zum Einsatz kommen) und dann ein MP3 daraus gemacht haben. Könnte aber ebensogut alles und nichts sein.

trickyolddog Avatar
trickyolddog:#9284

>>9282


>>Die Hülsen sind hauchdünn und halten dem Druck nur Stand

>Jawohl, nur das (die meisten, so auch syrische) T-72 keine wie im Westen übliche Munition aus einer Hülse verschießen.
>Sondern vielmehr einen einzelnen Gefechtskopf, hinter den dann seperat eine Treibladung geladen wird (siehe Bild 1, linke Abbildung).
>Ähnlich wie bei großkalibriger (westlicher) Artillerie also.
>Wie gut das die Moderatoren hier mal ausnahmsweise nicht völlig Ahnungslos sind und solche Sachen auch wissen :3

Es wurde zeitgleich äußerst schwammig der Leo2 thematisiert.

>Welchen Einfluss soll die Orientierung der gelagerten Munition bei einem Treffer haben?

>Der Teil der Munition der aus Hohlladungen besteht würde vermutlich nach oben detonieren.

Abbrennen von Munition ist relativ ungerichtet, da keine saubere Zündung stattfindet und auch keine Kammer für den Gegendruck herhält.

hammedk Avatar
hammedk:#9285

>>9284

>Es wurde zeitgleich äußerst schwammig der Leo2 thematisiert.

Und dabei gibt Bernd sich soviel Mühe mit Semantik und Aufbau ;_;

>Abbrennen von Munition ist relativ ungerichtet, da keine saubere Zündung stattfindet und auch keine Kammer für den Gegendruck herhält.

Wie erklären sich dann Explosionen und abgetrennte Türme wie in >>9269 und >>9244?

cboller1 Avatar
cboller1:#9286

>>9285
>>Es wurde zeitgleich äußerst schwammig der Leo2 thematisiert.

>Und dabei gibt Bernd sich soviel Mühe mit Semantik und Aufbau ;_;

Fersagen Bernd, Fersagen. Lass das mit der Kantigkeit mal, das wird wieder schnell peinlich.

>>Abbrennen von Munition ist relativ ungerichtet, da keine saubere Zündung stattfindet und auch keine Kammer für den Gegendruck herhält.

>Wie erklären sich dann Explosionen und abgetrennte Türme wie in >>9269 und >>9244?

Abbrennende Treibladungen können zwar im Hülsenmaterial keinen Überdruck aufbauen, wohl aber im Kampfraum des Panzers. Auch wenn sie völlig ungerichtet eher langsam abbrennen statt sauber zu zünden, da ja wie gesagt die beschränkende Kammer fehlt.

roybarberuk Avatar
roybarberuk:#9287

>>9286

>Kantigkeit

Was?

>Auch wenn sie völlig ungerichtet eher langsam abbrennen statt sauber zu zünden, da ja wie gesagt die beschränkende Kammer fehlt.

Was dann zu einem typischen Cook-off führt, nicht aber zu einer Explosion.

jitachi Avatar
jitachi:#9289

>>9287

>>Auch wenn sie völlig ungerichtet eher langsam abbrennen statt sauber zu zünden, da ja wie gesagt die beschränkende Kammer fehlt.

>Was dann zu einem typischen Cook-off führt, nicht aber zu einer Explosion.

Bei Treibladungspulvern spricht man immer vom Abbrennen, nicht von Explosionen. Auch "eher langsames" Abbrennen kann in Millisekunden passieren und einen erheblichen Überdruck aufbauen, der dir den Turm absprengt.

In dem Video aus dem dein letztes Bild stammt (das ich übrigens selbst mal ausgeschnitten habe :3) brennt es zugegeben sehr gemächlich ab, und die offene Luke verhindert jeden Druckaufbau.

Statt kleinlich nach Formulierungsfehlern zu suchen, könntest du dir ja mal Fachterminologie aneignen.

davidcazalis Avatar
davidcazalis:#9290

Wer von euch schaut Girls und Panzer? /awk/

ma_tiax Avatar
ma_tiax:#9291

>>9290
> Girls und Panzer?

clementc Avatar
clementc:#9292

http://youtu.be/BbHcA6mXX7o

velagapati Avatar
velagapati:#9295

>>9291
Eine bescheuerte Animeserie in denen kleine Mädchen in Panzern aus dem zweiten Weltkrieg gegeneinander in einer Art Volkssport kämpfen. >>9290 versuch warscheinlich nur zu trollen da die Serie Müll in reinform ist. Gibt da deutlich bessere alternativen wie z.b. /watch?v=_KGcg-ThdqY

Damit der Beitrag zumindest etwas sinnvolles enthält ist hier mal etwas Fadenrelevantes: /watch?v=HUrcHrxZKpA Das Video zeigt das GRCP im Testeinsatz.

vladarbatov Avatar
vladarbatov:#9299

>>9238
Awwwww, Bonaparte? ^^

Shriiiiimp Avatar
Shriiiiimp:#9301

>>9279
>Oh weh...
Was denn? Immerhin besser als Fox-News oder DSDS.

Aber danke für die Infos! Malyutka könnte eventuell sein, aber wenn ich mich richtig erinnere, legte bzw. stellte der Soldat die Rakete einfach waagrecht ins Gras. Die kreuzförmig angeordneten Flügel waren zugleich der Ständer, die Kufen.

Ich habe mal schnell eine Skizze gemacht, Seitenansicht und von vorne.
Das Ding wirkte gar nicht mal so klein, gefühlte 1 Meter dürfte es schon gehabt haben.

linux29 Avatar
linux29:#9302

>>9301
Nachtrag: Die Aufnahmen wirkten alt, verblasst, wie auf Super-8 gedreht. Eventuell ein Ausschnitt aus einem Schulungsfilm, 70er Jahre oder älter.

leelkennedy Avatar
leelkennedy:#9304

>>9289

>kleinlich nach Formulierungsfehlern zu suchen
>schwammig der Leo2 thematisiert

Nun ja...

>könntest du dir ja mal Fachterminologie aneignen.

Oke. Das da (auf den obigen Bildern) ist eine Deflagration. Jedes Abbrennen von Stoffen das schneller abläuft als eine Deflagration ist eine Detonation, sprich ein Abbrennen mit Überschallgeschwindigeit.

Die Luken sind bei allen bisher angeführten Fällen geschlossen, nehme ich mal an, da niemand bei klarem Verstand mit unverriegelter Luke in ein Gefecht waren würde.

Die Deflagration erfolgt also offensichtlich schnell genug um die geschlossenen Luken zu öffnen, nicht aber um den Turm aus dem Turmring zu heben. In den Fällen in denen der Turm sich verabschiedet, denke ich das die im Panzer befindliche Munition (zumindest in Teilen) mit der vom Konstrukteur "vorgesehenen" Geschwindigkeit abbrennt, will sagen sie detoniert.

>>9301

>Was denn? Immerhin besser als Fox-News oder DSDS.

Also ich finde diese ganze Phalanx von N-tv, N24, sowie DMAX ist mit Vorsicht zu genießen. Die importieren meist nur übersetzte amerikanische "Dokus" in denen eine differentierte Darstellung von Sachverhalten oder Technologien eher am unteren Ende der Prioritätsskala zu finden ist, dass vorgeführte Waffensystem wird idR als das Non plus ultra dargestellt und das war's.

Man wird jetzt nicht schlagartig verdummen wenn man sich das anschaut, es gibt auch gute selbstproduzierte Beiträge zum Beispiel wo sie mal ein Manöver des Heeres begleitet haben, oder das KSK bei einer Übung, oder französische Tiger Helikopter, jedoch die allermeisten Sachen laufen eher nach dem Schema "America, fuck yeah!" ab.

Muss aber auch zugeben ich hab' das lange nicht mehr geschaut. Soweit ich weiß wurde N24 irgendwann Ende letzten Jahres von Der Welt übernommen. Vllt hat sich da ja jetzt was geändert oder so.

>Die kreuzförmig angeordneten Flügel waren zugleich der Ständer, die Kufen.
>Ich habe mal schnell eine Skizze gemacht, Seitenansicht und von vorne.

Das ist dann glaub' ich eine COBRA: http://de.wikipedia.org/wiki/MBB_COBRA

guischmitt Avatar
guischmitt:#9305

>>9304

>Die Luken sind bei allen bisher angeführten Fällen geschlossen, nehme ich mal an, da niemand bei klarem Verstand mit unverriegelter Luke in ein Gefecht waren würde.

Bei dem Bild aus dem Video krabbelt die Besatzung noch schnell aus dem Panzer, bevor die Munition durchgeht. Daher die offene Luke.

>Die Deflagration erfolgt also offensichtlich schnell genug um die geschlossenen Luken zu öffnen,

Falsch weil siehe oben.

nasirwd Avatar
nasirwd:#9307

>>9295
Ich wollte auf keinen Fall trollen. Ich finde beide Serien gut (GuP und Jormungand), freue mich auf den GuP Film!

judzhin_miles Avatar
judzhin_miles:#9309

>>9304
Ah, ganau, Cobra müsste passen. Danke!
Irgendwie schade, dass sie sie nicht weiterentwickelt haben, der Start wirkt lustig, geradezu futuristisch.
Ok, das Kreiselsystem musste direkt vor dem Start mit einem Seilzug auf Touren gebracht werden, sehe ich gerade. Andererseits, es war somit unabhängig von einer Batterie.


Was ist eigentlich mit den Drähten die solche Lenkwaffen kilometerweit durch die Landschaft ziehen? Wären sie gefährlich für Mähdrescher und andere Ackergeräte, Wiesengrasmäher?

keremk Avatar
keremk:#9314

>>9279
>>9283
Es ist ein Gepard. Beigefügt das ausgeschnittene, etwas verstärkte Grummeln des Motors im Leerlauf.
Ich kenne den originalen Clip, in MPEG und niedriger Auflösung. Er steht IIRC auf einer dieser Themenseiten, Panzerbär, Waffen-HQ o.ä., finde es gerade nicht. Yotube müsste aber auch viel Material haben.
Ein Typ ruft sinngemäß "Flugabwehrsystem Gepard bereit zur Feuersalve!" oder "bereit zur Demonstration!" das legt der Panzer los.
Laut Medien wird er durch das Mantis-System ersetzt. Was bietet bzw. kann Mantis, was der Gepard nicht kann?

kylefrost Avatar
kylefrost:#9362

>>9185
Bernd ist an der Forschung und Entwicklung im Bereich der Panzer überaus intressiert und würde dies gerne in diesen Faden diskutiert sehen.
Nun ist es ja nicht so das Deutschlands Erfolgspanzer der Leopard 2 unknackbar ist. Diese Bedrohung haben die Russen schon in den 1980ger Jahren erkannt und Abwehrsystem wie zB die AT-15 Springer entwickelt.
Bernd denkt das das System Panzer auch in Zukunft vor allem in den immer mehr urbaneren Auseinandersetzungen eine wichtige Rolle spielen wird.
Denn Panzer immer größer skalieren lassen und über 100t Gefecktsgewicht anheben wird wohl kaum praktikabel sein.
Gegen Hohlladungsgeschosse forschen die Engländer bzw BAE an Kondensatoren-Panzerung. Hierbei bildet sich beim Durchschlag eine elektrische Entladung die dem Kupferstachel entgegenwirken sollte. Noch ist das ganze noch sehr im Prototypenstadium. Was hält Bernd von dieser Entwicklung ?
Bernds Überlegung und Frage ist,ob es funktionieren würde ein größeres "Schwungrad" zB aus Sillicumcarbid oder anderer Panzerkeramik auf eine hohe Drehzahl zu beschleunigen und so das eindringende Wuchtgeschoss (das mit ca Mach 5 fliegt)überhaupt wirksam abzulenken oder effektiv am Eindringen in den Panzer zu hindern.
Bernd kennt den Begriff und Nutzen von sogenannten abstandsaktiven Schutzmassnahmen. Wobei er findet die beste dieser Massnahmen ist immer noch die innere Qualität der Panzerung.

commoncentssss Avatar
commoncentssss:#9365

>>9362
>forschen die Engländer bzw BAE an Kondensatoren-Panzerung
Der ewige Wettlauf zwischen Panzerplatte und Geschoss Bernd. Anscheinend haben die Geschosse zur Zeit die Nase vorn.
Andererseits brauchen Panzer im asymetrischen Bürgerkrieg anderen Schutz als in der Panzerschlacht auf offenem Feld.

nicoleglynn Avatar
nicoleglynn:#9373

>>9365
Mag Bernd kurz aufklären, was die Collage im 2. Bild einem sagen soll?

smaczny Avatar
smaczny:#9374

>>9373
Der Bradley ist scheiße

joshhemsley Avatar
joshhemsley:#9376

>>9362
>Bernds Überlegung und Frage ist,ob es funktionieren würde ein größeres "Schwungrad" zB aus Sillicumcarbid oder anderer Panzerkeramik auf eine hohe Drehzahl zu beschleunigen und so das eindringende Wuchtgeschoss (das mit ca Mach 5 fliegt)überhaupt wirksam abzulenken oder effektiv am Eindringen in den Panzer zu hindern.

Ist das jetzt Berndfantasie oder echte Forschung? Wie groß soll es sein, wo platziert, wie und wohin und wann sich bewegen?


>Wobei er findet die beste dieser Massnahmen ist immer noch die innere Qualität der Panzerung.

Beste Panzerung ist immer Panzerung wo Geschoss den Panzer gar nicht erreicht.
Also z.B. Iron Fist oder wie diese Schnellschuss-Splitterabwehrminen genau heißen.

joe_black Avatar
joe_black:#9377

Panzer wie der Namer (abgeleitet vom Merkava) sind die Zukunft des asymmetrischen urbanen Konflikts. Statt einem Turm mit 120mm-Kanone wird eine Maschinenkanone 25 oder 30mm verbaut, eventuell noch eine Granatmaschinenwaffe 40mm. Damit kann man nahezu alles bekämpfen, mit 30mm Uranmunition vielleicht sogar MBTs. Das durch den fehlenden Turm eingesparte Gewicht wird in bessere Panzerung investiert.

oscarowusu Avatar
oscarowusu:#9378

Der Nagmachon sieht komisch aus.

bagawarman Avatar
bagawarman:#9380

>>9377
>800px-Namer_in_US.jpg

Wenn ich mir die Soldaten hinter dem Panzer so ansehe, kommt mir das Fahrzeug aber überdimensional riesig vor.

souperphly Avatar
souperphly:#9396

>>9380
Es ist mit 60 Tonnen auch der schwerste Schützenpanzer der Welt. Der Insassenschutz entspricht dem des Merkava IV.

jjshaw14 Avatar
jjshaw14:#9397

>>9373
>Mag Bernd kurz aufklären, was die Collage im 2. Bild einem sagen soll?

Auch wissen möchte.
Der Ausschnitt rechts unten - Trefferstelle durch ein Hohlladungsgeschoss? Sind die Quader am Rumpf aktiver ERA-Schutz? Warum explodierte die getroffene Stelle nicht?
Was macht der Typ mit der linken Hand am Panzer? Sieht aus als ob er einen Knopf drückt...
Ist bekannt ob die Besatzung entkommen konnte?

itskawsar Avatar
itskawsar:#9400

>>9378
Erinnert an das hier.

chris_frees Avatar
chris_frees:#9401

>>9400
Das dürfte einer der bescheidensten Arbeitsplätze der Welt sein. Man planiert den ganzen Tag vor sich hin, ständig mit der Angst im Nacken, dass einem jemand von der Hezbollah oder Hamas mit der Panzerfaust einen auf den Pelz brennt...

arnel_lenteria Avatar
arnel_lenteria:#9402

>>9185
>>9376
>>Ist das jetzt Berndfantasie oder echte Forschung? Wie groß soll es sein, wo platziert, wie und wohin und wann sich bewegen?

Vorerst meiner Berndfantasie entsprungen.Natürlich haben abstandsaktive Abwehrsysteme ihre Berechtigung und Potential.Wenngleich es etwas scheiße ist wenn die ausgestoßene Hardkill Schrottladung nebst den anfliegenden Geschoss auch noch gleich den eigenen Infantristen zerfickt.
Konkret dachte Bernd das der eindringende Kupferstachel oder KE-Penetrator durch die sich zb mit 15.000 U/min drehende Scheibe einen weiteren Impuls erhält, so um villeicht ein paar Grad abgelenkt wird und dann halt einen viel weiteren Weg duch die Panzerung zurücklegen muss.
(Physik und Wehrtechnikbernd zu Hilf der das villeicht simulieren könnte)
Für einen Panzer wird es natürlich nie schlecht sein durch eine nicht überschwere Armierung Gewicht zu sparen und so deutlich an Mobilität zu gewinnen.
Bernd würde seine neuartige Panzerung natürlich an den verschiedenen Eintrittspforten des Panzers verteilen, Sinnvoll wären große gerade Flächen.
Die "Schwungräder" könnten zudem auch kurzfristig eine hohe elektrische Leistung für diese neuartigen thermisch-chemischen Geschütze bereitstellen.
Nicht sicher ob noch in Bernds Lebzeit einen Spinnenbeinigen Leopard-3 mit 200mm Hauptkanone und Fantasie-Schwungscheiben Panzerung erlebend. :3

vikashpathak18 Avatar
vikashpathak18:#9403

>>9402
>Konkret dachte Bernd
hier sei /a/ oder /sp/.
Mal ehrlich Bernd, weisst du was es mit dem "Kupferstachel" auf sich hat und warum das weiche Kupfer den Panzerstahl durchdringt?
>>9401
Ja nach Sichtweise ist die Panzerplanierraupe Pioniermittel oder Terrorwerkzeug des israelischen Apartheitstaates.
http://de.wikipedia.org/wiki/Operation_Gegossenes_Blei

turkutuuli Avatar
turkutuuli:#9404

>>9402
>Panzerung aus runden Platten aufgebaut
>Effektivität hängt von Entfernung zur Radachse ab
>Lagerung hoch empfindlich
>baue Schwungrad an der Außenhülle ein und lasse die Lagerung von Handfeuerwaffen zerficken
>baue es innen ein und zerficke beim Treffer die Besatzung zusätzlich durch die freiwerdende Energie des Schwungrads

Nein, Bernd.
Wenn Bernd auf neuartige reaktive Panzerung steht, dann soll er lieber eine Quelle für die Kondensatorpanzerung liefern. Kondensatoren sind übrigens auch ein deutlich besserer Energiespeicher für Railguns und solche Späßchen. Wobei es Bernd aber für eine gewagte Idee hält, im Moment des Feuerns die eigene Panzerung runterzunehmen.

>Schilde runter Mr. Worf
>Alle Energie in die Phaser

freddetastic Avatar
freddetastic:#9405

Hohlladungsjets sind recht anfällig für Störungen, allein schon der nicht richtige Abstand bei Zünden kann die Penetration extrem verschlechtern (Käfigpanzerung) und mit bisschen Sand in der Verbundpanzerung ist der Jet auch schnell zerstreut.

sementiy Avatar
sementiy:#9406

>>9402
Ok danke, verstehe. Klingt aber schon etwas arg futuristisch.

Es gab mal jemand der mit schnell drehenden, supraleitenden Keramikscheiben experimentierte, Eugene Podkletnov:
http://www.youtube.com/watch?v=ltaQP0-vxUQ
http://www.borderlands.de/gravity.finland.php3
http://www.google.com/images?q=podkletnov&oe=utf-8&hl=de&sa=X&oi=image_result_group&ei=t1AsU4XaLIfatAaXvYH4BA&ved=0CCoQsAQ
Hat aber eher wenig mit Panzerungen zu tun...

adriancogliano Avatar
adriancogliano:#9408

>>9404
> >Schilde runter Mr. Worf
> >Alle Energie in die Phaser
Hier musste Bernd lachen, so hat er das noch gar nicht gesehen.

nicoleglynn Avatar
nicoleglynn:#9409

>Damit kann man nahezu alles bekämpfen, mit 30mm Uranmunition vielleicht sogar MBTs.

Nein, selbst 35mm APFSDS vom Gepard wird MBTs selten gefährlich.

VinThomas Avatar
VinThomas:#9410

>>9403
>Mal ehrlich Bernd, weisst du was es mit dem "Kupferstachel" auf sich hat und warum das weiche Kupfer den Panzerstahl durchdringt?

Bei den hohen Geschwindigkeiten wird die Festigkeit der Materialen weniger relevant, selbst Panzerstahl verhält sich bei diesen Geschwindigkeiten wie Flüssigkeit. Daher kann das weiche Kupfer den Stahl durchdringen, viel wichtiger als die Festigkeit des Kupfers ist seine Dichte und Geschwindigkeit, die die hohe Kinetische Energie ausmachen.
Chemische oder thermische Reaktionen passieren dort nicht, dafür passiert alles viel zu schnell. Das passiert alles rein mechanisch.

markolschesky Avatar
markolschesky:#9411

>>9410
Donnerwetter Bernd, fast wortwörtlich aus P.M. zitiert. Dann ist das mit dem Plasmastrahl usw. also alles Humbug.

ayalacw Avatar
ayalacw:#9417

>>9411
>>>9410
>Donnerwetter Bernd, fast wortwörtlich aus P.M. zitiert. Dann ist das mit dem Plasmastrahl usw. also alles Humbug.

Ich lese keine P.M.

Plasma ist superheißes Gas, kaum Dichte. Welchen Effekt soll Plasma das aus ein paar gramm Kupfer entsteht auf meterdicke, tonnenschwere Panzerungen haben? Wie viel thermische Energie möchtest du denn in der nanosekunde übertragen?

Hohlladungsjets haben Geschwindigkeiten um 10.000 m/s, d.h. sie passieren eine MBT Frontalturmpanzerung theoretisch in weniger als 1/10.000s.

adhiardana Avatar
adhiardana:#9441

>>9417
>Welchen Effekt
Die Paar Gramm Kupfer sind im Zentrum der Explosion. Der Kupfergasstrahl sucht sich den Weg des geringsten Widerstandes und das ist nicht die Explosion sondern der Panzerstahl Bernd. Der ist drucklos und kalt und kann Massen an Wärmeenergie aufnehmen. Solange bis entweder die Hohlladungsernergie verpufft ist oder ein Loch im Panzer ist. Die ursprüngliche Idee war übrigens die Explosionsenergie auf ein Ziel zu lenken indem in den Sprengstoff ein Vakuumbehälter aus Kupfer eingebaut wurde.

vocino Avatar
vocino:#9451

Um mal zum eigentlichen Fadenthema zurückzukommen:

Was mich immer sehr fasziniert hat, waren zum einen Feldmodifikationen oder auch serienmäßige Umbauten von existierenden Fahrzeugen zu anderen Zwecken, beispielsweise Sturmgeschütze, Jagdpanzer, Selbstfahrlafetten oder anderes auf Basis von existierenden Fahrzeugen. Gerade im zweiten Weltkrieg wurde das ja häufig betrieben.

Ein ebenso schönes Ding: Wiegetürme, grade mit Ladeautomatik. Finde ich faszinierend, schade dass sich das nie durchgesetzt hat.

andina Avatar
andina:#9453

>>9451
>Feldmodifikationen
Meinten sie "Technicals"?
Man nehme eine beliebige Waffe und ein ungefähr geeigneten fahrbaren Untersatz, fertig ist das Sturmgeschütz.

enriquemmorgan Avatar
enriquemmorgan:#9458

>>9451
> Wiegetürme, grade mit Ladeautomatik

Was ist der Vorteil dieser?

mefahad Avatar
mefahad:#9467

>>9458
Ladeautomatiken kann man eigentlich nur in Wiegetürmen vernünftig einbauen, weil sie schwer sind, und ein schwenkbares Geschütz mit einer solchen wäre extrem träge. In einem Wiegeturm kann es recht einfach verbaut werden, und man spart sich dadurch auch den Ladeschützen als Besatzungsmitglied.
Der Vorteil eines solchen Turms ist eine viel höhere Schussfolge, beim Kürassier beispielsweise 12 Schuss in einer Minute, dann erst muss nachgeladen werden. Nachteilig ist der viel schlechtere Waffenrichtbereich, weshalb es sich nie wirklich durchgesetzt hat. Sieht aber cool aus, meiner Meinung nach.

iamglimy Avatar
iamglimy:#9473

>>9470
>Sherman mit AMX-Turm.jpg
Israel war lange Jahre darauf angewiesen Kriegsschrott neu zu gestalten und nach eigenen Vorstellungen umzubauen.

vladarbatov Avatar
vladarbatov:#9520

>>9287
>60f80c2e265f_sf_9.jpg

Nochmal zu dem Bild, hier der Bewegt-Clip dazu, ist das ein klassisches Cook-Off?

T-72 vs. RPG-29 (4MB)
http://www.abload.de/img/saatankahjlf.gif

Heutzutage Panzerfahrer zu sein, ist echt Scheiße.

jitachi Avatar
jitachi:#9522

>>9520
> Heutzutage Panzerfahrer zu sein, ist echt Scheiße.
Jaja schon klar, früher war alles besser.

https://de.wikipedia.org/wiki/Mark_I_(Panzer)#Das_Leben_der_Besatzungen

mauriolg Avatar
mauriolg:#9524

>>9520
>Panzerfahrer zu sein, ist echt Scheiße.
>T-72vs.RPG-29.jpg
Trotzdem springt noch einer raus und läuft in Deckung (sieht Bernd im Orginalfilm).

alv Avatar
alv:#9531

>>9524
Was - darf man das sagen? - auch interessant ist: Im Moment des ersten Einschlags sausen ein Feuerball und Rauchfahne aus dem Kanonenrohr.

Hat der Panzer gerade selbst geschossen, oder stammt das Feuer von der ersten Explosionsfront im Panzerinneren?

carloscrvntsg Avatar
carloscrvntsg:#9537

>>9279
> Rumms.mp3
> <-- angeblich Gepard
Habe es gefunden.
http://www.panzer-modell.de/referenz/in_detail/gepard/gepard.wmv
"Der Gepard führt jetzt den Feuerkampf."

von Seite http://www.panzer-modell.de/referenz/in_detail/gepard/gepard.htm

Übungsmunition? Scharf?

xravil Avatar
xravil:#9552

>>9268
>Für asymetrische Kriege viel zu teuer und für symetrische viel zu verletzlich.
Wie hat man 2003 nochmal Bagdad eingenommen?

https://www.youtube.com/watch?v=zGQxR1FXta8

In Konflikten gibt es selten nur das eine oder das andere. Mag ja sein, dass ein Kampfpanzer nicht gerade billig im Unterhalt ist, aber so eine 120mm Glattrohrkanone sorgt halt recht zuverlässig für Ruhe im Karton.

aio___ Avatar
aio___:#9553

Und hier noch ein bisschen Panzerballet von (bald ehemaligen ;_;) PzBtl 33: https://www.youtube.com/watch?v=9HnzBcwyY2Q

likewings Avatar
likewings:#9555

>>9552
> Wie hat man 2003 nochmal Bagdad eingenommen?

Kampfhubschrauber

hoangloi Avatar
hoangloi:#9556

>>9552
Der Irak-Krieg war kein assymetrischer Krieg in dem Sinne. Die afghanische Intervention war einer.

chris_frees Avatar
chris_frees:#9559

Bernds Favorit ist der Sturmpanzerwagen A7V, dies hat natürlich auch damit zu tun dass ich den 1.Weltkrieg sehr interessant finde und Deutsches Kaiserreich bestes Reich/Deutschland ist.
Außerdem stellt Bernd sich einen, von allen Seiten feuernden, anrollenden A7V sehr eindrucksvoll vor. :3

giuliusa Avatar
giuliusa:#9560

>>9540
Was ist das? Sieht halbwegs modern aus, dennoch seltsam weil er eher wie ein Jagdpanzer wirkt.

ripplemdk Avatar
ripplemdk:#9565

>>9560
Das ist der Kampfpanzer70, auf dem der Leo2 und der M1 aufbauen.

giuliusa Avatar
giuliusa:#9566

>>9556

>Intervention

Der war gut. Tschuldigung.

clubb3rry Avatar
clubb3rry:#9573

>>9565
Kann Bernd mich über den Verlauf aufklären?
Laut wiki wurde der KPz70 entwickelt um den M60 und M46 Patton zu ersetzen aber gleichzeitig wurde doch schon der Leopard 1 eingeführt. Handelt es sich da jetzt um einen Nachfolger für den Leo 1 oder eine Alternative?

clementc Avatar
clementc:#9574

>>9573
Leopard ersetzte M60 und M46 ab 1965 (Entwicklung war also abgeschlossen). Kpz70 hingegen sollte der ultimative MBT der 70er (wie der Name schon sagt) werden. Die Entwicklung ging also gerade los als der Leopard bereits in Serie hergestellt wurde.

Nachdem das MBT 70 Programm eingestellt worden war (Kostenexplosion, technich zu komplex), führte man es in Deutschland weiter als Experimentalentwicklung unter dem Namen KPZ Keiler/Eber, welches dann später in Leopard 2 umbenannt wurde.

guischmitt Avatar
guischmitt:#9576

>>9565
Danke, man lernt nie aus.

Ich habe vorhin spaßhalber Wikipedia geladen
http://en.wikipedia.org/wiki/MBT-70
>The XM578 APFSDS round was made of a newly developed tungsten alloy, which was 97.5 percent tungsten. This new alloy had a density of 18.5 g·cm³, which was a big improvement compared to the older tungsten-carbide APDS and APFSDS rounds.[5] Another new feature of the ammunition was that the tank rounds were "caseless"; i.e., they had combustible cases.

[5] http://www.globalsecurity.org/military/systems/munitions/m578.htm
>With the advent of double and triple plated armor in the 1960s, however, tungsten munitions showed a tendency to break up before penetrating the layered armor. This deficiency spurred the development of new alloys and materials capable of defeating any armored threats.
>
>In response to the new operational requirements, military developers evaluated a succession of metal alloys. Initially, the British government developed a higher density tungsten alloy consisting of 93 percent tungsten and 7 percent binder tungsten alloy (WA). The new WA alloy had a density of 17 gm/cc -- versus 13 gm/cc for tungsten carbide. From 1965 to 1972, the US Army conducted a parallel development program for the 152mm XM578 cartridge, which was co-developed with the prototype MBT-70 Tank. The XM578 cartridge used a tungsten alloy that was slightly denser than the British alloy, consisting of 97.5 percent tungsten and 2.5 percent binder, which had a density of 18.5 gm/cc.

Woraus genau bestehen/bestanden diese neuartigen Treibspiegelgeschosse mit hoher Dichte?
Was ist "binder tungsten alloy (WA)"

Und bei den Amis: "a tungsten alloy ... consisting of 97.5 percent tungsten and 2.5 percent binder"
Was nehmen die als binder (Bindemittel?)?
Handelt es sich um pulvermetallurgischen Wolfram(stahl)? Eventuell mit Zugabe von superschwerem Tantal oder Iridium, Osmium?

ritapetrilli87 Avatar
ritapetrilli87:#9578

>>9576
Kann man nicht die Dichte des "Binders" abschätzen? Wir kennen die Dichte von reinem Wolfram, die prozentuale Zumischung von Binder und die Dichte des Mischmaterials.

alek_djuric Avatar
alek_djuric:#9579

PanSSerhaubitze ist PanSSer überlegen :3

sementiy Avatar
sementiy:#9581

>>9576
>Woraus genau bestehen/bestanden diese neuartigen Treibspiegelgeschosse mit hoher Dichte?

hauptsächlich Wolframcarbid

>Und bei den Amis: "a tungsten alloy ... consisting of 97.5 percent tungsten and 2.5 percent binder"

>Was nehmen die als binder (Bindemittel?)?

Vermutlich Cobaltcarbid, eventuel Titancarbid, Tantalcarbid, Chromcarbid oder Vanadiumcarbid

http://de.wikipedia.org/wiki/Hartmetall

>Handelt es sich um pulvermetallurgischen Wolfram(stahl)?

Stahl ist eine Legierung aus Eisen und Kohlenstoff, eventuell noch mit anderen Legierungsbestandteilen. Diese Wolframlegierungen enthalten aber keinerlei Eisen oder Kohlenstoff, sie bestehen hauptsächlich aus Wolframcarbid und vermutlich etwas Cobaltcarbid sowie Spuren von anderen Carbiden.

Man nennt diese Legierungen Hartmetall, in der Metallindustrie werden sie intensiv als Schneidwerkstoffe eingesetzt.

>Eventuell mit Zugabe von superschwerem Tantal oder Iridium, Osmium?

Solche Bestandteile werden in Hartmetallen nicht verwendet, ich denke da sprechen chemische Gründe dagegen. Auch würde es keinen Sinn machen eine Legierung die sowieso zu 97,5% aus Wolfram besteht mit ein paar wenigen Prozent Iridium oder Osmium ein paar Promille schwerer zu machen.

Hartmetalle werden durch Sintern hergestellt, die Legierungsbestandteile (Wolframcarbid, Cobaltcarbid ...) werden in Pulverform unter hohem Druck gepresst, und diese Rohteile werden dann regelrecht gebacken. Sie werden so weit erhitzt, das die Korngrenzen anschmelzen und ineinander verschmelzen, ohne das die Körner selbst komplett schmelzen. es handelt sich hier also um eine Matrix aus Körnern deren Ränder ineinander verschmolzen sind, eine Art Verbundwerkstoff und keine homogene Legierung.

Wikipedia listet weitere Bestandteile von Hartmetall wie Titancarbid, Tantalcarbid, Chromcarbid oder Vanadiumcarbid die in der Zerspanung eingesetzt werden, und die gewisse Eigenschaften von Hartmetall verändern. Für KE-Penetratoren werden vermutlich auch einige dieser Bestandteile verwendet, um z.B. ein Splittern des Penetrators durch angewinkelte und flexibel gelagerte Panzerplatten zu verhindern. Die typischen Stahlplattenpakete mit Gummipuffern dazwischen die man in den aufgeplatzten Arahms Türmen sieht z.B.

Aus der Zerspanungspraxis kann ich dir erzählen, das Hartmetalle - nun ja, verdammt hart sind. Man kann damit selbst gehärtete Stähle noch recht problemlos maßhaltig bearbeiten, und selbst Hartmetall das rot glüht bei Temperaturen von ~1200 Grad besitzt immer noch genügend Härte so das die Schneide die Bearbeitung überlebt.

Hartmetalle haben auch eine sehr hohe Dichte, Wolframcarbid alleine 15,63 g·cm−3

gretacastellana Avatar
gretacastellana:#9649

>>9579
;) episch, daher /l, würde beklatschen!