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Veröffentlicht am 2013-05-02 15:40:40 in /x/

/x/ 6668: Also Bernd und sein Kumpel wohnen in einem kleine...

mauriolg Avatar
mauriolg:#6668

Also
Bernd und sein Kumpel wohnen in einem kleinem bayrischen dorf. Wir wollten bei einem anderen Bernd pennen und fuhren in die nachbarstadt ca 5 km entfernt. Da er noch nicht da war beschlossen wir uns in den park zu setzen und etwas zu paffen. Nach einiger zeit ( ca 23:00) wollten wir dann zu ihm. Wir haben ihn angerufen und er sagte das es heut doch nicht klappt. Es war schon sehr dunkel und wir wollten mit dem bus fahrn, doch es kam keiner mehr. Also liefen wir. Es gab 2 wege, einer etwas durch städte und belichtet und einer der kürzer ist aber durch gelände und wald geht. Da wir so schnell wie möglich nach hause wollten entschieden wir uns dummerweise für den kürzeren. wir verließen dann die stadt und gingen durch den wald. Natürlich hatte keiner von uns taschenlampen dabei. wir versuchten also mit unseren handys etwas licht zu machen. Breit wie man ist sieht man natürlich jede menge im wald. dann kamen wir an einem see vorbei von dem auch schon viele ungute geschichten ausgingen wie zb. eine frau die angeblich in einem sumpf in der nähe ertrunken sein soll. wir liefen weiter und ich hatte schon ein ungutes gefühl. Dann, als wäre die situation nicht ernst genug höre ich so ziemlich das gruseligste Kinderlachen was man sich vorstellen kann.Dieses scheiss lachen. ich hörs heute noch. kurz darauf seh ich etwas weißes durch den wald rennen. ich redete mir ein dass es nur jugendliche waren die campen oder sowas. ich hielt meine augen offen doch konnte nichts sehen. Ich hatte in dem wald filme die nichtmehr schön waren. Ich hörte permanent andere schritte hinter uns. ich wollte mich allerdings vor angst nicht umdrehen. schließlich riss ich mich zusammen und drehte mich um. ich kann mich nicht mehr genau an den tag erinnern ( wegn kiffn) aber was ich da gesehen hab seh ich heut noch. Es sah für mich aus wie eine person aus schatten. also einfach dunkel. und sau creepy. ich schrieh: Renn! verdammt renn !
an die nächsten 10 mins kann ich mich nichtmehr erinnern.

dann waren wir irgendwann in der stadt und gingen heim. da uns die anderen für dumm verkaufen würden haben wir beschlossen es für uns zu behalten. der tag war einfach so krass und ich krieg dieses lachen nichtmehr aus dem kopf.

sry falls es sich schlecht liest, erstes mal :)

bluesix Avatar
bluesix:#6671

jo mei, alltägliches Geschäft in Bayern.
Wenn man im Wald kifft, wird man von Waldgeistern verfolgt.
Eigentlich logisch.

Immerhin seid Ihr zuhause angekommen und nicht in dem Sumpf ertrunken, in dem die arme Frau ertrunken ist.

Sei froh und kiff künftig weniger in bayern. :3

lightory Avatar
lightory:#6674

Bernd ist gerne nachts im Wald. Es empfiehlt sich aber kein Licht zu machen. Außer in eher seltenen Ausnahmen reicht das Mondlicht, wenn man sich mal dran gewöhnt hat.

Allerdings verspüre ich dabei öfter einen ungewöhnlich heftigen Drang mich secksuell zu erleichtern. Bernd liebt sein Land auf mannigfaltige Weise.

m4rio Avatar
m4rio:#6779

>>6674
Wegen Leuten wie dir geht Bernd nachts auf keinen Fall in den Wald. Zum Glück erfordert die moderne Gesellschaft überhaupt keinen Exkursionen in Wälder oder unbewohnte Gefilde.

yassiryahya Avatar
yassiryahya:#6780

Bernd hatte am Samstag, an einem Februarnachmittag Boxtraining. Weil er sich schlecht fühlte passte er an dem Tag und ging schlafen.
Als er aufgewacht ist waren es um die 16 Uhr und Bernd fühlte sich wieder fit, leider war es aber viel zu spät um noch das Training zu besuchen. Verärgert entschloss sich Bernd mit dem Fahrrad ein wenig zu fahren, um wenigstens ein wenig Sport gemacht zu haben. Bernd bemerkte das er viel zu wenig Luft in die Räder hatte und irgendwie hatte er auch nicht wirklich Lust auf Fahrradfahren also machte er sich zum Wald auf, wo er mit dem Fahrrad rein fuhr, und das Fahrrad an einem Mast angekettet hatte. Der Wald ist zwar nur um die sechs Kilometer von Bernds Wohnung entfernt, aber Bernd war noch nie dort, darum kannte er sich nicht aus. Jedenfalls wollte Bernd ein wenig spazieren gehen, joggte aber trotzdem ein wenig und folgte dem Waldweg. Es wurde ein wenig dunkler und Bernd rannte trotzdem den Waldweg entlang, in der Hoffnung das der Weg einen Kreis machte und Bernd wieder an der Stelle angelangt, wo er sein Fahrrad hatte.
Es wurde wie aus heiterem Himmel sehr dunkel und Bernd hatte sich ziemlich verirrt, da er mal eine Abzweigung links, einmal rechts und so weiter genommen hat. Dummbernd vergass das es um 17:30 um diese Zeit schon dunkel ist.
Jedenfalls versuchte Bernd wieder zurück zu gehen, konnte sich jedoch kaum orientieren, da er schon ziemlich weit gelaufen ist. Er entdeckte eine Stelle die er geglaubt hatte zu kennen, bog dort ab und fand sich am Ende des Weges an einer Holzhütte die von Leute gemietet werden konnte um dort zu grillen. Bernd war schon ziemlich weit gelaufen und wollte nicht zurück, also entschied er sich, quer durch den Wald abseits des Weges zu laufen.
Bernd bekam schon ein bisschen Angst weil es ziemlich unheimlich war. Er blieb stehen und schaute sich ein wenig um und es schien so als würde ein Mann mit Hund, ca. 150 Meter von Bernd entfernt stehen. Genau konnte man es nicht erkennen, da es aber eine klare Winternacht war, beleuchtete der Mond ein bisschen die Lichtungen. Bernd war redete sich ein das es nur durch die schlechten Lichtverhältnisse nur so ausgesehen hat, Bernd war schliesslich Infanteriesoldat und versteht ein bisschen etwas von Lichtverhältnisse in Verbindung mit der Wahrnehmung. Jedenfalls war Bernd allein und hatte schon ein wenig Schiss, also drehte er sich wieder um und rannte einfach quer durch den Wald. Irgendwann kam er dann wieder auf einen Weg, wusste aber nicht ob er links oder rechts Laufen sollte. Bernds Orrientierungssinn ist eig. ziemlich in Ordnung er konnte etwa grob abschätzen aus welcher Richtung er gekommen ist, jedoch hatte er während dem Rennen kaum darauf geachtet und Musik in den Ohren gehabt. Als Bernd dann links den Weg aufschaute erkannte er wieder die gleiche Gestalt ziemlich weit weg. Es schien als würde die Gestalt, der Mann mit Hund, langsam näher kommen. So wie ein Spaziergänger der langsam vom weiten auf einem zuläuft. Bernd blieb einen Moment lang stehen um sich zu vergewissern das dem so ist. Tatsächlich sah es so aus als würden die Gestalten näher kommen. Bernd wartete noch ein paar Augenblicke, dachte sich vielleicht ist es besser auf den Mann zu warten, vielleicht war es der Förster der Bernd raus aus dem Wald helfen wollte. War eig. gar nicht so abwegig. Es war geschätzte 18:00, Bernd machte auch gelegentlich Überstunden.
Bernd verwarf den Gedanken aber als es so aussah als würden die Gestalten auf Bernd zu rennen.
Bernd hatte nun irgendwie Schiss und rannte einfach in die entgegen gesetzte Richtung. Er rannte einfach ziemlich schnell den weg entlang und kümmerte sich gar nicht wohin.

krdesigndotit Avatar
krdesigndotit:#6781

>>6780
Irgendwann musste der Wald ja aufhören, Bernd muss sein Fahrrad ja nicht unbedingt haben. Er rannte an vielen Objekten vorbei an die er sich gar nicht erinnern konnte. Ein Teich den er gar nicht bemerkte war auch auf einmal dort. Bernd hielt an einer geraden Strecke schnell an und schaute nach hinten.
Nun hatte Bernd Panik, die Gestalt war immer noch dort und schien nun ziemlich nah zu sein. Bernd glaubt Laufschritte gehört zu haben und raste förmlich durch den Wald. So schnell ist Bernd noch nie gerannt. Bernd hatte das Gefühl das er gleich von hinten niedergeknüppelt wird und überlegte sich ernsthaft auf die Gestalt zu zurennen und zu kämpfen. Bernd lief einfach weiter und fühlte eine Präsenz nah hinter ihm.
Der Ausgang des Waldes war vor Bernd, er sah wie sich der Wald allmählich auftut. Das Dorf Nahe dem Wald war nur noch 300 Meter weit entfernt.
Bernd raste aus dem Wald, rannte noch den Weg bis zu den ersten Häusern, hielt an und drehte sich um. Bernd war bereit sich zu schlagen erkannte aber schnell das niemand hinter ihm war. Er schaute Richtung Waldeingang und erkannte das da tatsächlich jemand ist. Er steht dort und beobachtet Bernd. So schien es jedenfalls. Als wäre er verärgert gewesen Bernd nicht erwischt zu haben oder so. Es war eindeutig ein Umriss von einem Mann mit Hund.
Bernd drehte sich um und lief Richtung nachhause. Hat sich jedoch noch ein paar mal erschrocken als er vereinzelt noch auf Menschen traf die einfach so um Ecken kamen.
Das Fahrrad hat Bernd dann am nächsten Tag tagsüber wieder abgeholt.

Das ganze spielte sich letztes Jahr im Februar ab. Nun redet sich Bernd ein es nur eine optische Täuschung gewesen und Bernds Angst hatte es noch schlimmer gemacht.
Egal ob Täuschung oder nicht. Bernd hatte noch nie solche Angst.

/Mein erster Pfosten auf /x/

saulihirvi Avatar
saulihirvi:#6782

Bin oft nachts im Wald weil ich gern alleine bin.
Eine Dynamotaschenlampe, Bussole und 2 Alurettungsdecken habe ich aber immer dabei.
Die einzigen realistischen Gefahren sind das dich ein besoffener Jäger abknallt oder du dich im Winter verläufst und erfrierst.
Es sei denn du bist der große, böse Wolf. Dann musst du aufpassen, den die emanzipierten Rotkäppchen haben alle eine 357ziger Magnum im Strumpfband!

adammarsbar Avatar
adammarsbar:#6784

>>6782
Pah! .357magn ist doch was für Anfänger!
Moderne Rotkäppchen bevorzugen eine M16-female! ...nur bald gibt's keine Wölfe mehr!

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herkulano:#6796

>>6780
Vielleicht ein Jäger mit Hund, der dich für eine verwirrte Person hielt.

>>6781
>Die einzigen realistischen Gefahren sind das dich ein besoffener Jäger abknallt oder du dich im Winter verläufst und erfrierst.
Wölfe und Wildschweine, Bernd.
Bernd hier war vorigen Winter nachts um ca. 3 Uhr bei ziemlicher Kälte etwas abseits vom Dorfe auf einem Feldweg unterwegs als er Wolfsheulen im ca. 1 km entfernten Wald hörte. Die Viecher kamen anscheinend näher, denn der Hund des letzten/ersten Bauern schlug an (nicht wegen Bernd, Bernd war mit dem Fahrrad schnell vorbei und der Hund bellte noch lange nachdem Bernd das Grundstück passiert hatte). Bernd denkt, daß es sich um eine 2 - 3 streunende Tiere gehandelt hat, laut Bild relatiert leben die Wolfspopulationen in Sachsen weiter östlich.

tube_man Avatar
tube_man:#6801

>>6796
Wölfe gibt es in meiner Gegend nicht aber streunende Hunderudel können schon zur Gefahr werden. Wildschweine gibt's dafür genug, aber denen begegne ich lieber am Teller mit Preiselbeeren. Die findest du nachts eher in Mais oder Rübenfelder.

wiljanslofstra Avatar
wiljanslofstra:#6805

>>6668
>Bayern
>Weisse Gestalten im Wald
Ebersberg? :3

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solid_color:#6812

Scheiße, Neger! Ich wüsste nicht, was ich in solch einer Situation tun würde...vermutlich würde ich gar nicht erst ein eine solche geraten, da ich die Durchquerung eines Waldes bei Nacht in jedem Fall vermeiden würde, vor allem wenn ich kein Blitzlicht auf Tasche habe.
Leichtsinnige Bernds sind Leichtsinnig.


Neulich hat eine Freundin von mir Geburtstag auf ihrem Gelände gefeiert, offiziell ist es denke ich mal ein Schrebergarten, aber es ist einfach nur ein paar Quadratmeter großes Gelände auf dem ein Wohnwagen, Bäume und ne bierbank steht. Mann, der Scheiß war echt am Arsch der Welt, ein Schotterweg führte dorthin vorbei an einigen weiteren Schrebergärten auf der einen Seite, und einem Bestattungsunternehmen gefolgt von einer Schlachterei auf der anderen Seite. Ich bin mit dem Auto dort hingefahren weil ich wusste dass es wohl recht weit außen ist und keinen Bock hatte, mit dem Rad zu fahren. Ich Bin diesem Schotterweg gefolgt und stellte mein Auto am Rand des Wegs irgendwo ab, da das Weg weiter hinten endete und man schlecht wenden konnte - von dort aus lief ich noch 3-5 Minuten bis zum Gelände. Bei Tageslicht, eigentlich recht nett. Links Wald, rechts eine große leerstehende Weide wo wohl Pferde sein könnten wenn es in Benutzung wäre, Allerdings mit recht verfallenen Holzstrukturen (kA hab nicht genau drauf geachtet was, ich glaube es war auch eine Hütte dort) und hohem Gras.
Die Feier war gut, entspannte Stimmung bei Lagerfeuer und Bier. Zeitsprung: 4 Uhr Morgens; Die meisten entschieden, vor Ort im Wohnwagen oder unter freiem Himmel zu übernachten, ein Paar sind schon vorher nach hause geradelt. Um 4 beschloss ich also zu gehen, da ich doch recht müde war und stiefelte los - meine Taschenlampe erleuchtete den Weg vor mir, der Mondschein ließ meinen Weg dank des offenen Geländes zu meiner Linken ebenfalls nicht komplett im dunklen.
Nun, wenn man übermüdet ist, bildet man sich gern Sachen ein, das weiß ich selbst. Häufig sehe ich wenn ich spät nachts heimfahre gestalten(Hunde, Menschen, nichts weiter) aus den Augenwinkeln, die natürlich nicht da sind.
Ich befand mich also auf dem Weg zum Auto und bekam ein recht bedrückendes Gefühl, alleine auf diesem Waldweg, bildete mir ein jemand sei hinter mir. Ich begann zu joggen. So weit noch nichts wirklich seltsames, ist ja relativ normal, war mir zu dem Zeitpunkt selbst klar, dennoch joggte ich weiter. Aber nach etwa der hälfte des Weges hörte ich ein Mädchenlachen hinter dem Gebüsch zu meiner Rechten. Kann nicht sein, dachte ich mir, hinter dem Gebüsch ist Wald, nichts weiter und von dem Gelände wo die Leute waren, war ich schon viel zu weit weg. Noch ein Geräusch, ich Rannte und fuhr nach hause.
Ich habe keine Ahnung ob ich mir das ebenfalls eingebildet habe, oder was zum Fick da war.
Unangenehme Situation ist unangenehm.

trueblood_33 Avatar
trueblood_33:#6822

Ich bin auch aus bayern und wollte mal einen kumpel besuchen. dummerweise fuhr um diese zeit kein bus mehr in sein drof als fuhr ich mit einem bus in die nähe und beschloß zu laufen.
der weg führte durch einen dunklen wald. hatte aber keine angst und auch überhaupt keine probleme in diesem wald. jedenfalls kam ich dann in ein dorf und stellte fest, dass es das falsche ist. traf jemanden und fragte wo das andere dorf ist und er zeigte in eine richtung und sagte, dass es nur einen kilometer entfernt ist. die beiden dörfer waren durch eine ziemlich gerade straße miteinander verbunden, die auf beiden seiten felder hatte. das beleuchtete andere dorf konnte man auch sehen und es war eigentlich nicht besonders dunkel.
ich gehe also diese harmlose straße entlang. als ich links in dem feld etwas rascheln höre. denke mir nichts dabei, sehe auch nicht hin und gehe einfach weiter. plötzlich höre ich direkt hinter mir ein lautes atmen. ich kriege plötzlich ultra panik und fange für ca. 30 sekunden das rennen an, höre auf und drehe mich um. da ist gar nichts. denke, dass es evtl. ein igel o.ä. war, da die manhcmal so komische geräusche von sich geben.
kaum habe ich mich wieder umgedreht um weiter auf das dorf zu laufen (ziemlich außer atem und fetig, da keine kondition) ist das atmen plötzlich wieder direkt hinter mir. Vollkommen unmöglich. verstehe nicht wie das möglich ist, da ich gerannt bin, mich umdrehe, nichts da ist und eine sekunde später doch wieder.
Renne also wieder los. Komme in das beschissene dorf, flüchte mich in eine furchtbar aufgemachte griechische taverne und sitze verschwitzt und zitternd in einem kleinen, bayerischen dorf und höre dem bürgermeister zu wie er schlechte witze erzählt (war anscheinend stammtisch), rufe meinen kumpel an, erfahre, dass er doch nicht da ist (ein riesenarschloch übrigens). alles umsonst gewesen. Lasse mich von meinem bruder abholen